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OMD-10

Südafrika - passt die Ausrüstung?

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Moin,

im Oktober werde ich nach Südafrika reisen und hier auch u.a. an 2 Safaris im Krüger Nationalpark und u.a. Tsitsikamma Park teilnehmen.Fotografieren möchte ich Tiere so nah wie möglich, Landschaften, Menschen wenn ich darf und ein wenig Architektur.......

Geplantes Equipment:

  • Oly EM 10 Mark II, +12-40 pro + 40-150 /f4.0-5,6
  • Bridgekamera Panasonic Lumix FZ300 /f2,8, 25-600mm;  doch eigentlich für Tagaufnahmen optimal für diese Reise? Bekanntlich ja für Dämmerlicht nicht mehr optimal..

Oder anstatt der Lumix doch evtl. ein Olympus Zoomobjektiv leihen oder gebraucht kaufen? z.B. das Tamron 100-400 oder etwas von Olympus oder Panasonic bis 300 oder 400mm?

 

Für jegliche Tipps bin ich dankbar.

 

Gruß


OMD-10

 

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Moin

ich würde noch ein UWW mitnehmen! Ich hatte in Namibia/SA das 9-18mm dabei. War mein "immer drauf" Objektiv. 

Gerade bei Städtetouren (CT) und Landschaft halte ich 12mm unten für etwas knapp...

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Hast du die Kameras bereits oder planst du, sie dir für die Reise zu kaufen? Wenn letzteres der Fall ist, würde ich nicht in die doch etwas betagte Panasonic investieren, da sie doch einen sehr kleinen Sensor hat. Wenn es eine Brdge werden soll, ist vielleicht die FZ1000 die bessere Wahl. Die kostet nur 100€ mehr und hat einen 1" Sensor. Aber insgesamt ist halt die Frage, welchem Anspruch deine Fotos genügen sollen. Ich bin da vielleicht zu kompromisslos und würde bei einer solch teuren Reise, die man  nicht so ohne weiteres wiederholen will auch kameraseits höher ansetzen. Für eine Safari wäre meine Budget-Lösung eine gebrauchte E-M1 Mark 1 - die kriegt man für ca. 300€ - und ein m.Zuiko 75-300. Damit sollte man schon feine Aufnahmen machen können.

Gruß

Hans

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Oft ist es so, dass die "Game Drives" (Wild Fahrt / Wild Erkundung) sowieso nur Tagsüber bis in die Abenddämmerung stattfinden. Licht ist also voraussichtlich erstmal vorhanden. 

Die Stimmung ist in der Dämmerung natürlich super und wenn da die farbenfrohe Giraffe oder ein Leopard oder Löwe zu sehen ist macht das schon was her. Da möchte man natürlich gerne ein unverwackeltes Bild machen :). 

Ich bin 2016 mit der E-M10ii und dem m.zuiko 75-300 das erste Mal auf Safari in Südafrika gewesen.  Hat wunderbar funktioniert und es sind viele tolle Bilder entstanden.  In der Dämmerung jedoch hätte ich mir eine offenere Blende gewünscht.

Außerdem war das 75-300 oft zu lang! Die Tiere kommen einem näher als man vielleicht vermutet.  

Für Tansania hab ich mir dann das 40-150 f2.8 pro Objektiv geliehen und meine Frau hatte das 100-300 von Panasonic dabei.  Das 40-150 f2.8 macht super Bilder und man muss sich kaum Gedanken um zu wenig Licht machen.  Das Pana 100-300 bzw. 75-300 von Olympus sind Tagsüber auch sehr sehr gut zu gebrauchen und das 40-150 nonpro passt sowieso immer in die Tasche :).

Die Bridge Kamera würde ich zu Haus lassen. 

Das 12-40pro ist absolut ausreichend für Landschaft und Städte. Zur Not schneidet man ein Panorama zusammen.  Alternativ wie oben beschrieben das 9-18mm, aber nur wenn man es sowieso schon hat. 

Ps. Falls der Partner, oder eine andere Begleitperson ebenfalls eine MFT Kamera Besitzt könnte man sich gut austauschen.   Meine Frau hat das 100-300 von Panasonic sogar an ihre E-PL8 geschraubt :). Hat wunderbar funktioniert. 

Gruß Daniel 

 

 

 

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@Hacon: Ich habe die Kameras und Objektive bereits.

@Beckmann2k: Mit den Pana 100-300 bzw. 75-300 von Olympus liebäugle ich auch....

Hatte nur überlegt, da die FZ300 ja einn Zoom bis 600mm bietet, wäre es evtl. eine Alternative. Allerdings dann auch sicher leider nur mit Stativ....

 

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Ich würde die E-m10 II mit dem 12-40 mm betreiben und  Teleaufnahmen mit der FZ300 machen. Die FZ300 ist doch eine Top-Kamera, kann 4K Foto und Video, ist staub- und spritzwassergeschützt, benötigt keinen Objektivwechsel zwischen 25-600 mm (KB), hat eingebauten Stabi und liefert tagsüber Top-Bilder für eine Kamera in dieser Preisklasse. Wir sollten doch froh sein, das Panasonic hier noch eine FZ300, 1000 und 1000 II im Angebot hat, Olympus hat die Bridgetechnologie längst abgeschrieben. Was mir an der E-M10 II allerdings noch fehlen würde, wäre eine lichtstarke Festbrennweite für die Abenddämmerung.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb OMD-10:

Hatte nur überlegt, da die FZ300 ja einn Zoom bis 600mm bietet, wäre es evtl. eine Alternative. Allerdings dann auch sicher leider nur mit Stativ....

 

Stativ kannst du - wenigstens bei den Gamedrives - getrost vergessen. Das einzige, was da Sinn macht, ist ein Bohnensack oder die bei manchen Autos vormontierten Gimbalheads. Mach dich am besten vorher schlau, was dein Anbieter für Autos hat und wie sie für Fotografen ausgestattet sind.

Wenn du die FZ 300 bereits hast, dann nimm natürlich die. Und dann weißt du ja auch, was für eine Qualität du bekommen wirst (das ist jetzt nicht abwertend gemeint). Und wenn das Geld noch für ein 75-300 reicht, ist das sicher auch eine gute Wahl, selbst zusätzlich zur Bridge.

Gruß

Hans

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vor 55 Minuten schrieb Uli´s Oly:

Was mir an der E-M10 II allerdings noch fehlen würde, wäre eine lichtstarke Festbrennweite für die Abenddämmerung.

 

 

Habe hier noch ein 35mm /f1,6 Objektiv............

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vor 44 Minuten schrieb OMD-10:

Habe hier noch ein 35mm /f1,6 Objektiv............

das kenne ich nicht, ein manuelles Objektiv nehme ich an...

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Ja, ein manuelles no name direkt aus China. Habe ich mal getestet und für den Preis ok.

 

 

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Dann wünsche ich Dir für Deine Reise und die Expedition viel Erfolg 

und hier schon mal zum einlesen:

 

 

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Wir waren letztes Jahr im August in Südafrika, und ich habe bewußt zwei Bodies mitgenommen. Einmal, für den Notfall, damit man nicht ohne Kamera dasteht und damit wir zu dritt zwei Kameras hatten.

E-M5ii mit dem 75-300

E-M10iii mit dem 40-150f2.8 PRO und bei Bedarf mit dem MC-20.

Die Lichtstärke des 40-150f2.8 war in der Dämmerung echt gut, vor allem, wenn der Leopard dann beschließt sich zu zeigen.

Das schärfere Bild unter ist mit dem 40-150f2.8 und das Geisterbild mit dem 75-300 nur ein paar Momente auseinander.

Für Vögel, die für mich ein absolutes Highlight in Südafrika sind, ist eine umgerechnet 600er Brennweite schon sehr nützlich.

Mein 9-18 hab ich nur einmal gebraucht, sonst war das 12-40 f2.8 perfekt.

Somit paßt Dein geplantes Equipment bis auf den Faktor Lichtstärke schon ganz gut.

Viele Grüße und eine schöne Reise mit ebenso schönen Bildern wünscht.

Steffen

P8090238.jpg

P8092648.jpg

bearbeitet von Ste2fen

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@ste2fen: das 40-150 werde ich auch im Gepäck haben. Allerdings ja nicht die 2,8 pro Version, aber mal sehen, was mit dem "normalen" möglich ist.

Und du hast Recht.Ich benötige noch etwas lichstarkes, aber die Preise....

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vor 1 Stunde schrieb OMD-10:

Und du hast Recht.Ich benötige noch etwas lichstarkes, aber die Preise....

kannst du alles leihen!

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Eine vielleicht bezahlbare lichtstarke Lösung könnte das 1.8/75 (gebraucht) sein. Ist zwar nicht so flexibel, wie das 40-150 Pro, aber dafür lichtstärker und wirklich knackscharf. Zur Not kannst du das noch mit dem Siocore 1.8er Aufschraubkonverter pimpen, dann hast du ein 1.8/135. Ich hatte das auf Safari mit, der AF ist zwar nicht so toll, wie beim 40-150, aber mit der E-M10 wirst du wohl eh eher mit S-AF arbeiten.

Gruß 

Hans 

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Hier mal ein Beispiel, wie das mit der Kombination aus 75er und Siocore Konverter ausschaut, wenn alles klappt:

_ADB1678.thumb.JPG.4f3a574d557e5b24306292c58f1c9aaf.JPG

Gruß

Hans

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Abgesehen davon, dass das ein beneidenswertes Bild von dem Leo ist - für mich zeigt es sehr schön, wie unterschiedlich die Gegebenheiten sind, und wie wenig vorhersehbar sie sind. Ich bin nie auch nur andeutungsweise so nah an die Katzen heran gekommen. Beim letzten Mal haben 300mm gerade gereicht, um einen Löwen einigermaßen ins Bild zu setzen.

Aus meiner Erfahrung heraus würde ich immer "Länge" empfehlen. Wenn ich Dein Bild sehe, eher nicht zwingend. Watt nu?

Herzliche Grüße

Martin

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Moin, ich denke eine Sache ist auch wichtig und spricht für Pro Objektive. Die Touren werden ja häufig in offenen Jeeps durchgeführt jedenfalls war es bei mir in Südafrika und Namibia der Fall. Damit ist es auch gut, wenn die Objektive staubdicht sind, am Besten auch die Kamera. Ich hatte Mitreisende bei denen wurde die Ausrüstung durch den feinen Sand und Staub der bei der Fahrt in den Jeep kommt sehr in Mitleidenheit gezogen oder war defekt nach der ersten Tour. Was die Brennweiten angeht kann ich die vorherigen Aussagen nur unterstützen.

LG

Holger

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vor 12 Minuten schrieb Martin Groth:

Abgesehen davon, dass das ein beneidenswertes Bild von dem Leo ist - für mich zeigt es sehr schön, wie unterschiedlich die Gegebenheiten sind, und wie wenig vorhersehbar sie sind. Ich bin nie auch nur andeutungsweise so nah an die Katzen heran gekommen. Beim letzten Mal haben 300mm gerade gereicht, um einen Löwen einigermaßen ins Bild zu setzen.

Aus meiner Erfahrung heraus würde ich immer "Länge" empfehlen. Wenn ich Dein Bild sehe, eher nicht zwingend. Watt nu?

Herzliche Grüße

Martin

Wir hatten Löwen und Leos durchaus in Entfernungen, wo wir sie hätten streicheln können - wenn wir eine Hand oder einen Arm übrig haben, denn den hätten sie uns sicher nicht zurückgegeben. Eine Gepardin hatten wir saogar direkt auf dem Auto, da wäre dann das 12-40 zu telelastig. Ich war aber oft auch froh, das 300er mit Konverter zu haben. Und das aus drei Gründen:

Erstens ist man meistens nicht so nah an den Tieren, so dass mehr Tele immer gut ist. Zweitens will man ja manchmal auch ein Kopfportrait oder ähnliches machen, selbst wenn das Tier recht nah ist. Und drittens hilft die Telebrennweite, dass die Tiere eher scheinbar auf Augenhöhe sind. Wenn sie sehr nah sind, fotografiert man ja fast immer nach unten. Bei größerer Entfernung und langem Tele ist das zwar auch noch so, nur fällt es nicht so auf. Hier nochmal zwei Leos, die die Bedeutung der Perspektive verdeutlichen. Dieser hier lag so im Baum, das wir mit dem Auto praktisch auf Augenhöhe waren. Die lange Brennweite (264mm mit dem Panaleica 100-400) war notwendig, um solch ein schönes Kopfportrait zu bekommen.

_3151871.thumb.JPG.1470254f98f9c92bab2bdd5cbd20e6f1.JPG

Bei diesem musste ich etwas nach unten fotografieren, er pirschte sich halt auf einer Ebene an. Die Brennweite war 100mm.

866772476_2018-07-23-123056-E-M1IIa-2045.thumb.JPG.aa5894129f4a272630ae9b2fe14d739d.JPG

Und hier praktisch die gleiche Situation mit 300mm.

201948108_2018-07-23-122846-E-M1IIb-5277.thumb.JPG.bdc6a3095e48b9d744f001a1d65768a6.JPG

Leider war die Leopardin da schon näher am Auto, so dass der Winkel unglücklicher ist.

Gruß

Hans

 

 

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vor 35 Minuten schrieb Martin Groth:

Das erste Bild ist ja ein Traum! Wow, großes Kino!

HG

Martin

Dem kann ich nur beipflichten!

Gruss, Hans

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Schließe mich den beiden Vorschreibern an und die Erläuterung dazu sind sehr hilfreich für die eigenen Aufnahmesituationen, danke fürs zeigen.

Gruß Wolfgang

bearbeitet von Rapidix

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Am 17.1.2020 um 11:04 schrieb Martin Groth:

Abgesehen davon, dass das ein beneidenswertes Bild von dem Leo ist - für mich zeigt es sehr schön, wie unterschiedlich die Gegebenheiten sind, und wie wenig vorhersehbar sie sind. Ich bin nie auch nur andeutungsweise so nah an die Katzen heran gekommen. Beim letzten Mal haben 300mm gerade gereicht, um einen Löwen einigermaßen ins Bild zu setzen.

Aus meiner Erfahrung heraus würde ich immer "Länge" empfehlen. Wenn ich Dein Bild sehe, eher nicht zwingend. Watt nu?

Herzliche Grüße

Martin

 

Hallöchen , 

 

Watt nu ?   Eindeutig beides .........    Nähe und Ferne . Ich war jetzt sehr oft in Südafrika und Namibia . Man sollte auf beides eingestellt sein. Kann mich sehr gut an Situationen  erinnern wo ich frustriert mich ne 300er Festbrennweite  nicht anfangen konnte- Löwe in 4m Entfernung . Davon gab es sehr viele Situationen , zumal viele Tiere ja schon ziemlich groß sind . Mein nächstes mal habe ich dann ein 40-150 Pro und den MC 20 mit. Problem dabei ist das man vorher entscheiden muß ob mit oder ohne Konverter. Ein Tausch während der Tierbeobachtung fast nicht möglich. 

 

Viele Grüße 

TL5-1793.jpg

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Mahlzeit - Bitte nicht stören. 

Nebenbei:

Viele von uns sind mit 2 Gehäusen unterwegs mit entsprechenden Optiken. So auch Martin😉

Das würde ich dem TO empfehlen. Ein Zweitgehäuse scheint da zu sein. Er hat wohl durch seine Frau schnellen Zugriff auf andere Brennweiten, glaube ich mich zu erinnern.

Gruß Rainer

bearbeitet von sprinter105
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