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Ein dunkles Kapitel für die Eifel

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Rund um das Thema „Hürtgenwald“ gibt es im Vergleich und Verhältnis zu anderen Themen aus dem 2. Weltkrieg aus meiner Wahrnehmung heraus nahezu fast „zahllose Aktivitäten“ und aufgearbeitet wird das Thema noch heute und darüber hinaus.

Über viele Punkte der Darstellungen wird man sich streiten können und tut es auch, glücklich finde ich sie auch nicht immer.

Fotografie-mäßig wäre das sicher ebenfalls auch ein „spannendes“ Thema, allerdings mit etwas mehr Zeitaufwand - angefangen mit entsprechender Recherche - verbunden.

 

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Ein spannender Bericht.
Was für eine gruselige Zeit, die uns so vieles lehren sollte!

bearbeitet von Gartenphilosophin
Legasthenie
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Verstehe einer die Militärs. Warum haben sie nicht einfach die Autobahn Aachen - Richtung Köln genommen?  😉

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vor 3 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

Ein spannender Bericht.
Was für eine gruselige Zeit, die uns so vieles lehren sollte!

Jeder Krieg ist einfach nur brutal und schlimm. Habe die ersten Minuten des Films angesehen und kann nur den Kopf schütteln was die da rumballern. Man mag nicht daran denken mit welcher Brutalität die heutigen Waffen der Bevölkerung antun.

Was auch darüber gelehrt werden soll ist die Entstehungsgeschichte, wie der Machthaber zur Macht kam und kommen könnte (damals und heute), dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Das Aufzählen der grausamen Greueltaten ist zu wenig.

Viele Grüße
Pit

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Habe den Bericht auch gestern gesehen, schon beklemmend.

Einer vom Kampfmittelräumdienst erwähnte zum Schluss, dass die Amerikaner pro Tag ca. 12.000 Wurfgranaten mit 10% Blindgängerqoute verwendeten.

Kann man such vorstellen, was da heute noch so rumliegt.

Wäre mir zu gefährlich, da mit Sonde und Spaten rumzuwühlen...

Gruß,

Uli

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vor 43 Minuten schrieb pit-photography:

Jeder Krieg ist einfach nur brutal und schlimm. Habe die ersten Minuten des Films angesehen und kann nur den Kopf schütteln was die da rumballern. Man mag nicht daran denken mit welcher Brutalität die heutigen Waffen der Bevölkerung antun.

Was auch darüber gelehrt werden soll ist die Entstehungsgeschichte, wie der Machthaber zur Macht kam und kommen könnte (damals und heute), dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Das Aufzählen der grausamen Greueltaten ist zu wenig.

Viele Grüße
Pit

Genau, das meinte ich auch.
Krieg ist grauenhaft. Die Geschichte, wie es zu diesem Krige kam, ebenfalls.
Die Geschichten, die zu den derzeitigen Kriegen mit ihren grauenhaften Auswirkungen führen, sind grauenhaft.

 

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Hallo

Als ich meine Ausbildung zum Tischler gemacht habe. Hat mein damaliger Chef Eichen aus Verdon gekauft.Alles voller Granatensplitter, d.h. bei Eichen durch die Gerbsäure alles voller Blauer Flecken.

Ich bin dafür das die Entscheider wie in den frühen Kriegen auf dem Schlachtfeld mitkämpfen müßen, dadurch würden viel Kriege vermieden.

grüße

Gloana

 

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Ken Burns hatte in seiner Dokumentation zum WW II ein ganzes Kapitel dieser Schlacht gewidmet. Für die Amis war das der Schreckenwald, wie in Grimms Märchen beschrieben. 

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Erst mal danke Wolgang für den Hinweis!

Seit langem bin ich an diesen Themen interessiert, einfach nur um zu verstehen und um nachvollziehen zu können, was die Generationen (auch die der Nachbarländer) vor uns mitgemacht haben. Auf meinen Belgien-Touren habe ich viele Gedenkstätten und Museen besucht. Ich glaube im Film (ich habe ihn noch nicht gesehen) wird auch der  Amerikanische Soldatenfriedhof Henri-Chapelle genannt. Diesen habe ich schon mehrfach besucht, er liegt quasi immer auf dem Weg. Er liegt in mitten einer prächtigen Landschaft und ist ein Besuch wert um sich ein Bild über die Menge und zum Teil die Geschichte der einzelnen Soldaten im Krieg zu machen. Unten habe ich ein paar Aufnahmen angehängt.

Wer sich darüber hinaus für dieses Thema intessiert und mal eine Tour plant, dem empfehle ich die Broschüre "Gedenkstätten in der Provinz Lüttich" (auch in deutscher Sprache), zu bekommen bei www.liegetourisme.be

Grüße
Stef@n

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bearbeitet von kultpix
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Hallo Stefan,

Danke für das zeigen deiner Bilder, die auf schaurig schöne Art ein Zeugnis der Zeit darstellen.

Grüße

Wolfgang

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Hallo Stefan,

ebenfalls vielen Dank für das zeigen der Bilder. Das schreckliche Geschehen sowohl von WKI und WKII sollte uns stets in Erinnerung bleiben.

Auf den von Dir gezeigten Bildern des Soldatenfriedhofes wird den Gefallen würdevoll gedacht. 

Meine verstorbenen Schwiegereltern liegen auf einem kleinen Friedhof im Süden von Köln.

Dort sind auch unbekannte Zwangsarbeiter aus diesem Zeitraum 1940-1945 bestattet sowie Zivilisten, die beim Bombenangriff auf Köln ums Leben gekommen sind. Ganze Familien sind dort zusammen beerdigt, kann man die Inschriften der Grabsteinen entnehmen. Leider sind diese Grabstätten -man nennt sie wohl Ehrengräber- pflegerisch vernachlässigt.  

Gruß Wolfgang

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vor 2 Stunden schrieb Rapidix:

Dort sind auch unbekannte Zwangsarbeiter aus diesem Zeitraum 1940-1945 bestattet sowie Zivilisten, die beim Bombenangriff auf Köln ums Leben gekommen sind. Ganze Familien sind dort zusammen beerdigt, kann man die Inschriften der Grabsteinen entnehmen. Leider sind diese Grabstätten -man nennt sie wohl Ehrengräber- pflegerisch vernachlässigt.  

Gruß Wolfgang

Die Venachlässigung von Grab-/Gedenkstätten bei uns im Kölner Raum ist schon besonders auffällig. Anderen Ortes wird viel in die Erhaltung und Neuaufbau von Gedenkstätten investiert. Bei einem Spaziergang in der Wahner Heide (nähe Rösrath) habe ich durch Zufall Grabstätten von Kriegsopfern gefunden, die sahen verherend aus - zum Schämen vernachlässigt.

Der Gegensatz zum zu dem Amerikanischen Soldatenfriedhof Henri-Chapelle ist es schon extrem. Beim ersten Besuch habe ich gedacht, es sei Kunstrasen. Der Rasen sah aus als wäre jeder Halm mit der Nagelschere geschnitten worden. Auf dem geteerten Hauptweg waren offensichtlich (Frost-)Schäden behoben worden und Teile neu geteert worden. Anscheinend war die neue Teerfläche farblich wesentlich dunkler als die angrenzende vorhandene Teerfläche. Ich habe den Eindruck gehabt, als wenn man aus diesem Grund die gesamte Weg-Fläche noch mal mit "Farbe" überstrichen hat um eine einheitliche Farbgebung des Weges zu erreichen.

Der Friedhof wird hauptamtlich durch die American Battle Monuments Commission und ehrenamtlich durch die belgische Bevölkerung betreut und ich glaube mal gelesen zu haben, dass belgische Schulklassen in einer Projekt-Arbeit die Marmor-Kreuze reinigen. Ob Letzteres so stimmt, bin ich aber nicht sicher.

Grüße
Stef@n

bearbeitet von kultpix

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Hallo,

danke an Wolfgang für den Link.

Ich werde mir das noch ansehen, ist ja noch 1 Jahr online.

Als ich Hürtgenwald las, da meldeten sich meine grauen Zellen (jawohl - einige funktionieren noch...).

Ich erinnerte mich an ein Buch, was ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. "Propaganda" von Steffen Kopetzky.

Dort wird vieles, was im Hürtgenwald 1944 geschehen ist, beschrieben. Und zwar aus der im Laufe der Zeit immer kritischer werdenden Sicht eines teilnehmenden jungen amerikanischen Offiziers, der bei der Propaganda-Abteilung der US Army (Sykewar) gearbeitet hat. Ich las von 15000 Toten, von der Allerseelenschlacht und vom Blutwald.

Seine Einstellung hat ihn später ins amerikanische Gefängnis und vor einige Ausschüsse geführt.

In dem Fall wurde mir deutlich bewusst, wie erkennbar sinnlos - aus meiner Sicht - die Entscheidungen vieler Politiker vorallem in der Rückschau sind.

Man sieht, wie zynisch und verlogen die damalige Politik war und ich erkenne die Parallelen bis in unsere Zeit, wenn ich an das Tagesgeschehen denke. 

Gruß Rainer

 

 

 

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