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[Mitmachthread] Ausarbeiten!


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Es gibt Situationen beim Fotografieren, wo es sehr schwer oder gar nicht möglich wäre mit der Kamera alleine die Stimmung einzufangen, die man empfindet. Jede*r so genannte „ernsthafte Fotograf*in” wird da, wie zu Dunkelkammerzeiten auch schon, eine besonders sorgfältige Ausarbeitung der „Negative” (also der Aufnahmen im RAW-Format) vornehmen. Erst auf diese Art kann man so manches Bild schaffen, das anders wohl nicht zustande gekommen wäre.

So steht’s geschrieben in  meinem Fotoblog mit Eintrag vom 1. Mai 2018.

In diesem Thread sollen Bilder gezeigt werden, bei denen die Entwicklung der Aufnahmen eine entscheidende Rolle in der Bildgestaltung spielen. Nicht Effekte um der Effekte willen, sondern das bewusste Herausarbeiten der fotografischen Absicht. Schön wäre es, wenn es eine Vorher-Nachher-Gegenüberstellung gäbe!

Zum Beispiel so:

despues_de_la_puesta_del_sol_P3174772.jpg.ca875955c2c9859f6a1d32757b7b8203.jpg

«Después de la puesta del sol #4772» – Olympus E-5 mit Zuiko 7-14 mm f/4 @ 7 mm, f/5, 1/200 sec, ISO 1250; Ausarbeitung in Lightroom

Eine junge Eiche kurz nach Sonnenuntergang aufgenommen. Es war sehr kalt und windig, aber das Warten hat sich gelohnt …

… wenn man auch das herausarbeitet, was man gesehen hat. So sah das digitale Negativ aus:

despues_de_la_puesta_del_sol_P3174772_vorher.jpg.d142b2085174eab08750e3298909152f.jpg

 

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Manchmal findet man auch in einem misslungenen Foto noch was brauchbares. OOC:   Nach Bearbeitung:

Ich habe hier auch noch ein schönes Beispiel für eine komplette kosmetische Operation. Das Bild zeigt das Westportal der Lambertikirche in Münster, aufgenommen mit Schwenkdisplay in Bodennähe mit

Mir geht es meist nur darum, dass der doofe Fotoapparat zum Verrecken nicht so aufnimmt, wie die Situation tatsächlich vor Ort war. Bild OOC: So hat das in Wirklichkeit ausgesehen, isc

Posted Images

vor 3 Stunden schrieb Subhash:

In diesem Thread sollen Bilder gezeigt werden, bei denen die Entwicklung der Aufnahmen eine entscheidende Rolle in der Bildgestaltung spielen. Nicht Effekte um der Effekte willen, sondern das bewusste Herausarbeiten der fotografischen Absicht. Schön wäre es, wenn es eine Vorher-Nachher-Gegenüberstellung gäbe!

Hallo Subhash,

vielleicht ist eine Ergänzung der Aufgabenstellung möglich. Wie kann auch die Präsentation die Bildaussage verstärken bzw. verändern?

Hier ein Foto aus Tiflis auf Leinwand abgezogen und in einen alten, ramponierten Rahmen gesteckt.

Gruß, Bernd

Tiflis-Rahmen.jpeg

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traumfaenger_163244204.jpg.5eee6025d1134998bc039a1fddd7c403.jpg

„Traumfänger #4204” – Olympus E-5 mit Lensbaby Composer Pro (Double Glass) 50 mm f/2.8
@ f/4.8 (Mehrlochblende), 1/80 sec, ISO 200; Ausarbeitung in Lightroom

Vor der Ausarbeitung:

traumfaenger_163244204_vorher.jpg.52dcc53817147511f8b64a8c1192da51.jpg

Kein spektakulärer Unterschied, aber doch ein Unterstreichen der Stimmung.

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vor 37 Minuten schrieb doitsujin:

Darum habe ich das Foto eines anderen Fotografen nach meinen Vorstellungen bearbeitet.

Hm, ich finde es zwar besser, aber es ist noch immer sehr problematisch, weil die zweite Person von links wie ein interessierter Tourist aussieht. Und die Frau hinter dir ist auch sehr störend. Wenn es dir die Mühe wert ist, dann müsstest du wohl dich auf deiner rechten Seite freistellen, was mit Vektoren wahrscheinlich nicht allzu schwierig ist, und die beiden Störenfriede (schwarz?) übermalen.

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vor 16 Stunden schrieb Subhash:

Hm, ich finde es zwar besser, aber es ist noch immer sehr problematisch, weil die zweite Person von links wie ein interessierter Tourist aussieht. Und die Frau hinter dir ist auch sehr störend. Wenn es dir die Mühe wert ist, dann müsstest du wohl dich auf deiner rechten Seite freistellen, was mit Vektoren wahrscheinlich nicht allzu schwierig ist, und die beiden Störenfriede (schwarz?) übermalen.

Klar hast Du recht. Der Tourist ist ein Tourist. Die Frau stört. Das lange Schwert ist zu dunkel. Lichter sind ausgefressen, usw.

Ich fand es interessant, meinen Gesichtsausdruck dokumentiert zu sehen, wenn ich Kendo-Kata ausübe. Das Bild ist ein Knipsbild, nicht mehr. Aber so zumindest kommt die Spannung leidlich rüber. Auch als Kinderschreck geeignet.

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vor 1 Stunde schrieb doitsujin:

Das lange Schwert ist zu dunkel. Lichter sind ausgefressen, usw.

Das Schwert könnte man noch etwas deutlicher hinbekommen. Die ausgefressenen Lichter stören mich bei einem harten SW-Bild nicht.

vor 1 Stunde schrieb doitsujin:

Ich fand es interessant, meinen Gesichtsausdruck dokumentiert zu sehen, wenn ich Kendo-Kata ausübe. Das Bild ist ein Knipsbild, nicht mehr. Aber so zumindest kommt die Spannung leidlich rüber. Auch als Kinderschreck geeignet.

Ja, es ist nicht uninteressant. Vielleicht sollte man überhaupt im Bild alles links von dir entfernen, auch den Gegner …

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Was mir bei Euren "Ausarbeitungen" ein wenig fehlt, ist die Erklärung, was Ihr - neben einer schön anzusehenden RAW Konvertierung -  von der Stimmung her bei Euren Bildern bezwecken wolltet. Also so was wie geheimnisvoll, fröhlich, leicht, melancholisch, düster, gruslig ...

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vor einer Stunde schrieb acahaya:

Was mir bei Euren "Ausarbeitungen" ein wenig fehlt, ist die Erklärung, was Ihr - neben einer schön anzusehenden RAW Konvertierung -  von der Stimmung her bei Euren Bildern bezwecken wolltet. Also so was wie geheimnisvoll, fröhlich, leicht, melancholisch, düster, gruslig ...

Ich wollte die Dramatik in meinem Bild noch steigern. Zum einen mit einem dunkelblauen Farbverlauf im Himmel plus ovalem Gelb Verlauf über der Sonne und zum anderen durch Aufhellen und Verstärken der Zeichnung die Nebelbänke doch dichter erscheinen lassen. Im Ursprungsbild steckt natürlich alles schon drin.

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vor einer Stunde schrieb acahaya:

Was mir bei Euren "Ausarbeitungen" ein wenig fehlt, ist die Erklärung, was Ihr - neben einer schön anzusehenden RAW Konvertierung -  von der Stimmung her bei Euren Bildern bezwecken wolltet. Also so was wie geheimnisvoll, fröhlich, leicht, melancholisch, düster, gruslig ...

Im Erfolgsfall dieser Vorher-Nachher-Geschichte sollten die Ergebnisse ja bereits visuell zeigen, worauf der/die Fotografen*innen damit jeweils abzielen. 😉   Fehlen dem/der Betrachter*in eindeutige Indizien (für irgendetwas), wurde die (Um)Gestaltungsidee u.U. nicht weit genug vorangetrieben, war nicht sonderlich hilfreich o.a.m. 

Allerdings spricht auch nichts dagegen, Motive und Vorstellungen zu thematisieren ... 😉

LG, Gerald

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Sehe ich auch so. Allerdings sind wir hier ja eher nicht Schriftsteller*innen, Kunstkritiker*innen, Werbetexter*innen oder Journalist*innen (mit Ausnahmen), sondern Fotograf*innen, also visuell, nicht sprachlich, betonte Menschen.

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Heute am letzten und zugeschalteten Februartag. Die Aufnahme wurde mit der E-M1.1 und dem 17/1,2 gemacht. Das Bild wurde etwas beschnitten. Jedoch sind für meinen Geschmack die Farben recht kühl:

B2290006_denoise-2.jpg

 

Im LR habe ich dem Bild mit Teiltonung zusätzlich die warmen Farben und ganz leichte dunkle Vignette verpasst und für meinen Geschmack dem Bild ein bisschen mehr Wärme und Frühlingsstimmung zu verpassen. Die Vignettierung dient für mich die Konzentration auf die drei Bildelemente, beide Blüten und die Knospe links.

Somit entstand das Bild für mich das zarte Frühlingserwachen:

B2290006_denoise.jpg

 

bearbeitet von pit-photography
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Wieder etwas Spektakuläreres:

birke_202270172.jpg.b85c0fbbf87a121dbf1a01f13f791ad5.jpg

„Birke #172” – Olympus E-5 mit Zuiko 7-14 mm f/4 @ 11 mm, f/8, 1/320 sec, ISO 200; Ausarbeitung in Lightroom

Der Rohling:

birke_202270172_vorher.jpg.58530793a8c7f87aee3cc08085a0b6a8.jpg

 

bearbeitet von Gast
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Gast
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