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Kompatibilität der RAW-Files der neuen E-M1MIII

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vor einer Stunde schrieb Martin Groth:

... in der OM-D E.M1 Mk III werkelt ein anderer Prozessor als in der E-M1 Mk II, es steht also zu befürchten, daß die Rodaten auch etwas anders aussehen.

Ja. Na und?

.

vor einer Stunde schrieb Martin Groth:

Ob mit einem simplen Umbenennen wirklich alles rausgeholt werden kann?

Durch Umbenennen bekommt man den Rohdatenkonverter immerhin dazu, die Rohdaten überhaupt erst einmal zu verwursten.

Daß das Kameraprofil (vermutlich) nicht exakt  paßt, ist bedauerlich, aber verschmerzbar, wenn du mit deinem Rohdatenkonverter umgehen kannst. Dann machst du dir dein Profil eben selber. Ist etwas lästig, aber nicht soo  schwer. "Alles 'rausholen" kann man auf jeden Fall – ist halt nur nicht ganz so bequem wie mit einem von vornherein passenden Profil ...

Übrigens – mein Rohdatenkonverter unterstützt die E-M1 Mk III schon seit vier Wochen. :classic_tongue:

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vor 5 Stunden schrieb joggy77:

Moin,

laut Andy Rouse "I had to change the camera's EXIF name so I could trick Capture One to process the files "

muss man in den EXIF-Daten nur von MarkIII zu MarkII umbenennen.

Siehe meine hier bereits genannte Erfahrung zu dieser Vorgehensweise bei der E-m5 iii... 😉

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Moin,

hab es gerade ausprobiert. Es funktioniert super. Wer sich nicht sicher ist macht vorher ein Backup. Man beeinflusst die Rohdaten auch nicht, lediglich beim EXIF-Eintag "Model" wird ein Buchstabe das "I" geloescht.

hier ein sicherer Link von Heise:

https://www.heise.de/download/product/exiftool-35845

die Gui dazu:

https://www.heise.de/download/product/exiftoolgui-63032

auspacken, alles in einen Ordner exiftool(-k).exe in exiftool.exe umbenennen. Gui starten, Raw Ordner auswaehlen, alle MKIII Files markieren,

den Tag "Model" anklicken E-M1MarkIII in E-M1MarkII aendern, Save anklicken, Counter laeuft und warten.

Viel Spass.

LG Joern

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@joggy77: Natürlich kann man die E-M1 III Raw Files auf diese Weise öffnen, der Trick ist uralt.

Die Kamera hat aber einen anderen Prozessor als die E-M1 II und ich muss in LR und DXO auch anders konvertieren, weil die Kurve mal wieder anders ausgelegt ist.
Das bedeutet, dass C1 mit den Presets für die E-M1 II oder E-MX halt leider nicht das Optimum aus den RAW Files der E-M1 III heraus holt.

Warum meinst Du denn, dass das so lange dauert?
Doch nicht, weil man einfach bloß ein zusätzliches Kameramodell in die Liste der akzeptierten Kameras ergänzen muss.

Gruß - Sabine

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Hi Sabine,

von welcher Kurve redest Du? Der Prozessor hat rein gar nichts mit dem Raw zu tun, das macht die Software. Ob ich einen I3, Ryzen in Snapdragon in meiner Kiste habe ist egal.

Das Betriebssystem redet ueber einen Treiber mit dem Prozessor, wie die ausgelesenen Daten in dem Rawfile abgelegt werden ist Sache des BS. Ausserdem sieht du ja in C1 was du vor dir hast. und das sieht recht gut aus.

LG Joern

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vor 14 Stunden schrieb joggy77:

Moin,

laut Andy Rouse "I had to change the camera's EXIF name so I could trick Capture One to process the files "

muss man in den EXIF-Daten nur von MarkIII zu MarkII umbenennen.

Also Exiftools runterladen, auspacken und umbenennen in exiftools.exe

Dann Exiftoolgui runterladen auspacken und exiftools.exe in den gleichen Ordner kopieren. (beides kostenlos)

Exiftoolgui starten, alle orf Dateien auswaehlen, MarkIII Tag anklicken unten rechts in MarkII umbenennen und save button klicken

Mitte unten zaehlt eine blaue Zahl runter.

Das wars, viel Spass. Hab unbenannt aber noch nicht mit C1 getestet, mache ich morgen.

Gruss Joern

Hi Joern,

schau Dir mal meinen 2. Beitrag in diesem Thread an ... auf  die Idee war ich auch schon gekommen. Es funktioniert problemlos. Exiftools o.ä. ist natürlich etwas Endanwender freundlicher, aber macht das gleiche ... Ich habe auch keine Unterschiede bei der anschließenden RAW-Entwicklung gemerkt (was aber natürlich nicht heisst, dass dies 100% auch so ist!). Da aber der Sensor identisch zur Mark II ist, hatte ich das auch erwartet.

Bei mir war es halt nur eine Spielerei, weil seinerzeit DXO die Mark III noch nicht out-of-the-box unterstützte. 

M.E. auch nur eine absolute Notlösung für die, deren RAW-Converter noch nicht den gewünschten Support bietet und sehr umständlich, weil später will man dann ja doch wissen, dass ein bestimmtes Foto mit der Mark III und nicht mit der Mark II gemacht wurde und man muss die Rolle rückwärts machen ...

Gruß
Ludger

 

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vor 1 Stunde schrieb joggy77:

von welcher Kurve redest Du?

Gradationskurve zur Wandlung des linearen Sensorsignals in irgendetwas augenfreundlicheres.

vor 1 Stunde schrieb joggy77:

Der Prozessor hat rein gar nichts mit dem Raw zu tun,

Der von Sabine genannte Prozessor in der Kamera hat aber rein alles damit zu tun.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Minuten schrieb wteichler:

Gradationskurve zur Wandlung des linearen Sensorsignals in irgendetwas augenfreundlicheres.

Der von Sabine genannte Prozessor in der Kamera hat aber rein alles damit zu tun.

... weniger der Prozessor als die Firmware ... Es geht ja darum, wie aus den Signalen, die am Sensor anliegen parametrisiert durch die ganzen Einstellungen, die man für eine Foto vornimmt, ein RAW-File geschrieben wird.

Die grundsätzliche Struktur (das Format) der RAW-Files ist ganz offensichtlich zwischen RAW der Mark II und RAW der Mark III gleich, sonst würde der genannte Hack nicht funktionieren. Es kann natürlich sein, dass Olympus die Art und Weise, welche Informationen im RAW landen verbessert hat (und das hoffe ich). Solange die Art wie diese im RAW landen (Format!) sich aber nicht ändert, sind diese aber für die Converter natürlich trotzdem verarbeitbar.

Gruß
Ludger

bearbeitet von LOL

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Geschrieben (bearbeitet)

Für die Sache ist es doch völlig egal, ob das der Prozessor oder die Software macht!

Was unstrittig sein dürfte, ist, daß bei der neuen Cam die Daten des Sensors vor der Speicherung im RAW anders als beim Vorgängermodell verarbeitet werden.

Da wird in den Foren darüber diskutiert, welcher RAW-Konverter jetzt irgendwo besser ist und welcher noch ein bischen mehr rausholt und jede Farbnuance wird bewertet... und dann sollen wir hier einfach mal ein anderes Kameraprofil nehmen, das völlig andere Ergebnisse erzielt? Das mag für den einen oder anderen hier richtig sein - aber sicher nicht für alle.

bearbeitet von elwoody

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vor 8 Minuten schrieb elwoody:

Was unstrittig sein dürfte, ist, daß bei der neuen Cam die Daten des Sensors vor der Speicherung im RAW anders als beim Vorgängermodell verarbeitet werden.

Absolut meine Meinung!

vor 8 Minuten schrieb elwoody:

Da wird in den Foren darüber diskutiert, welcher RAW-Konverter jetzt irgendwo besser ist und welcher noch ein bischen mehr rausholt und jede Farbnuance wird bewertet... und dann sollen wir hier einfach mal ein anderes Kameraprofil nehmen, das völlig andere Ergebnisse erzielt? Das mag für den einen oder anderen hier richtig sein - aber sicher nicht für alle.

... die Anwendung eines Kamera-Profil z.B. bei DXO ist doch unabhängig vom RAW-File. Ich kann ein (mehr oder weniger beliebiges) Kameraprofil anwenden, welches dann z.B. die Farbzuordnung verändert. 
Ich nutze durchaus aus Geschmacksgründen mal ein anderes Kameraprofil. 

Das mit dem zugehörigen Kameraprofil ggf. eine "bessere" Farbwiedergabe erzielt wird will ich absolut nicht bestreiten. Ob das relevant ist muss jeder für sich selbst entscheiden ...

Gruß
Ludger

 

 

bearbeitet von LOL

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Ich habe das Hacken der EXIF Daten in den RAW Daten vor einigen Jahren mal gemacht, weil meine neue Kamera noch nicht unterstützt wurde. Heute mache ich das prinzipiell nicht mehr, weil es zum einen umständlich ist, und am Ende vergessen wird, die Metadaten wieder umzustellen. Es besteht auch die Gefahr, dass man bei der Anpassung der Metadaten Fehler macht, die man hinterher nur noch schwierig wieder herausbekommt. Es hat schon seinen Grund, dass die EXIF Daten vom Konzept her eigentlich nur lesend sein sollten.

Ich würde entweder die Kamera erst kaufen, wenn die RAW Unterstützung gegeben ist oder meinen RAW Editor auch danach auswählen, bei dem erfahrungsgemäß die Unterstützung schnell kommt. Oder zumindest einen solchen betreiben, dann kommt es nicht darauf an, ob der andere die Kamera unterstützt.

Als CO Nutzer würde ich mich derzeit mit Olympus Workspace behelfen, TIFFs generieren und die dann in CO weiterverarbeiten.

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Also ob in den Exifdaten jetzt MKII oder III drin steht ist doch unerheblich. Ich bin ja kein Buchhalter und meine Raws kein Beweismaterial.

Das da eine erheblich beeinflussende Gradationskurve drin ist, ist unwahrscheinlich, dann waers kein Raw mehr (ich weiss eine minimale Vorverarbeitung findet schon statt).

Mit dem Olympus Worspace bin ich nicht zufrieden, da kommen die Bilder deutlich schlechter raus als in C1.

Warum sollten die Daten jetzt anders verarbeitet werden, macht gar keinen Sinn. Nur wenn es ein komplett anderer Sensor waere, der das verlangt. Es gibt ja noch die X deren  schon erprobter Code wird genutzt.

LG Joern

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vor 27 Minuten schrieb joggy77:

Also ob in den Exifdaten jetzt MKII oder III drin steht ist doch unerheblich. Ich bin ja kein Buchhalter und meine Raws kein Beweismaterial.

Ob es unerheblich ist, kommt auf die Personen an und wozu sie diese Daten nutzen, offensichtlich wird diese Angabe auch von RAW Editoren genutzt. In Lightroom kann ich abhängig von Kameramodell und ISO-Wert Standardpresets festlegen, da wird es mit der Unerheblichkeit schon schmaler.

 

vor 29 Minuten schrieb joggy77:

Mit dem Olympus Worspace bin ich nicht zufrieden, da kommen die Bilder deutlich schlechter raus als in C1.

Ich würde Workspace auch nicht für die finale Bildbearbeitung nutzen, sondern nur zur Erstellung eines TIFFs zur Weiterverarbeitung in C1. Dafür reicht es wenn man in Workspace eine neutrale Einstellung vornimmt, die für die Weiterverarbeitung in C1 eine gute Grundlage sein dürfte.

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... ich habe gerade noch einmal nachgeschaut: Bei DXO wird bei der Farbwiedergabe gar nicht zwischen der Mark II und der Mark III unterschieden ...

image.png.abbe85627308d865bf964a6f63558c2a.png

 

Aber es ist natürlich schon sehr ärgerlich, dass es C1 nicht schafft zeihnäher eine entspr. Unterstützung der Cam anzubieten ...

Gruß
Ludger

 

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vor 1 Stunde schrieb joggy77:

Das da eine erheblich beeinflussende Gradationskurve drin ist, ist unwahrscheinlich, dann waers kein Raw mehr (ich weiss eine minimale Vorverarbeitung findet schon statt).

Vor 15 Jahren hat das meist noch gestimmt.

Heute werden neben der ersten kräftigen Entrauschung der dafür sehr anfälligen CMOS, auch die teilmaskierten PDAF-Pixel weginterpoliert, Chromamasken objektivabhängig angewandt, Daten komprimiert, beim AD-Wandeln erste „Kurven“ verwendet, Moire entfernt u.v.a.m.

Edit: Bei Olympus z.B. HandheldHighResolutionMultishot aus 16 Einzelbildern als RAWDatei ausgegeben oder ebenso ein LiveComposite aus 1.000 Teilbelichtungen.

bearbeitet von wteichler

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vor 1 Stunde schrieb joggy77:

Warum sollten die Daten jetzt anders verarbeitet werden, macht gar keinen Sinn. Nur wenn es ein komplett anderer Sensor waere, der das verlangt. Es gibt ja noch die X deren  schon erprobter Code wird genutzt.

Nun, ich habe das gleiche Spiel schonmal mit der E-M5 Mark iii und dem dann empfohlenen Switchen im Exif auf die E-M1 Mark II durchgeführt (da gleicher Sensor...).

Hier ein Beispiel vom letzten November. Beide Bilder im C1 - das obere Bild ist das RAW als E-M1 Mark II getagged, das untere dann das unveränderte RAW, wie es mit der später rausgekommenen Unterstützung der E-M5 Mark iii aussieht. Im Histogram sieht man gut, daß es nicht nur eine Änderung in der Helligkeit ist. Es hat z.B. auch eine andere Spreizung.

vergleich.thumb.jpg.cf83d3ebd6c1eda5bff91ac572d90602.jpg

 

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vor einer Stunde schrieb LOL:

... ich habe gerade noch einmal nachgeschaut: Bei DXO wird bei der Farbwiedergabe gar nicht zwischen der Mark II und der Mark III unterschieden ...

image.png.abbe85627308d865bf964a6f63558c2a.png

 

 

Nur um das Problem mal zu verdeutlichen - man kann mit C1 die Bilder dieser Kamera bisher nichtmal auf die Festplatte oder in die C1-Datenbank importieren.

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Ok, das die Raws unterschiedlich interpretiert werden ist klar, sonst braucht es nur einen Rawkonverter. Aber ist da wirklich ein signifikanter Tonwertzuwachs zu erkennen?

Ich habe meine Raws auf die Platte kopiert, C1 gestartet und fertig, mache schon immer so.

Gruss Joern

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vor 11 Minuten schrieb joggy77:

Ich habe meine Raws auf die Platte kopiert, C1 gestartet und fertig, mache schon immer so.

Jo. wenn ich das so mache, bin ich auch schnell fertig.
...Denn C1 zeigt auch in einer Session die RAWs der E-M1 Mark III nicht an. Sie sind schlichtweg nicht existent für C1.

 

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vor 3 Minuten schrieb elwoody:

Jo. wenn ich das so mache, bin ich auch schnell fertig.
...Denn C1 zeigt auch in einer Session die RAWs der E-M1 Mark III nicht an. Sie sind schlichtweg nicht existent für C1.

 

Das spart die Bearbeitung. Eigentlich nicht schlecht.

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vor 37 Minuten schrieb elwoody:

Hier ein Beispiel vom letzten November. Beide Bilder im C1 - das obere Bild ist das RAW als E-M1 Mark II getagged, das untere dann das unveränderte RAW, wie es mit der später rausgekommenen Unterstützung der E-M5 Mark iii aussieht. Im Histogram sieht man gut, daß es nicht nur eine Änderung in der Helligkeit ist. Es hat z.B. auch eine andere Spreizung.

Hi elwoody,
dein Vergleich hat mir keine Ruhe gegeben und ich habe ein solches Szenario jetzt auch mal mit DXO nachgestellt. Das Bild wurde mit der Mark III aufgenommen, dann eine Kopie des ORF-Files erstellt und in dieser dann dann die EXIF-Info zur Kamera geändert. Danach dann beide RAWs in DXO entwickelt, außer der Farbwiedergabe keine weitere Einstellung aktiviert. Die Option Farbwiedergabe auf "Olympus OM-D E-M1 Mark II, OM-D E-M1 Mark III, OM-D E-M5 Mark III" ...

Hier das Ergebnis, side-by-side ist auch in DXO tatsächlich ein deutlicher Unterschied zu erkennen ... auch wenn für mich das Histogramm sehr ähnlich ist, hat das umgetaggte Foto (links!) deutlich kräftigere Farben.

Wäre mir ohne diesen direkten Vergleich echt nicht aufgefallen ...

Gruß
Ludger

 

2020-04-02 15_55_06-Bilder vergleichen.jpg

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Nur weil bei DxO E-M1.2, E-M1.3 und E-M5.3 im gleichen Listeneintrag stehen, heißt das noch lange nicht, dass das Finetuning das gleiche ist.

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Ich bin auch seit einiger Zeit Nutzer von Capture One und sehr zufrieden damit. Aus Frust über die lange dauernden Updates nach Erscheinen neuer Kameras hatte ich schon Lightroom in Betracht gezogen, doch ich mag viele Dinge in Capture One einfach sehr gerne. Da ich jetzt seit einer guten Woche auch meine E-M1.3 habe 😊, habe ich für mich momentan die folgende Lösung: 

Die Fotos werden wir gehabt von der SD-Karte auf den Rechner kopiert (das verbinde ich temporäre nicht direkt mit dem Import in eine Session von CO bei gleichzeitigem Backup auf eine externe HDD) und anschließend mit dem frei nutzbaren DNG Converter von Adobe (der kann ja die neuen Formate schon lesen, inkl. HighRes) in DNG konvertiert. Für die originalen RAWs gibt es noch ein Backup, die DNG importiere ich in Capture One und kann dort mit ihnen arbeiten. So kann ich sie bis zum Update von CO auf jeden Fall sichten, aussortieren und auch bearbeiten. 

Die Ergebnisse habe ich mal exemplarisch mit einer Bearbeitung in DxO Photolab verglichen (das ja mit den RAWs der E-M1.3 schon umgehen kann) und sehe da keine gravierenden Einschränkungen. Auf jeden Fall arbeite ich lieber mit RAW-Dateien als z.B. alles ORFs in TIFF zu konvertieren und die in Capture One zu bearbeiten. Da verliert man doch eine Reihe von Möglichkeiten.

Trotzdem gehe ich davon aus, dass ich nach dem Update (hoffentlich gibts Anfang Mai was von Phase One) die DNGs durch die originalen ORF ersetzen werde. Nach dem Aussortieren sind das bei mir nicht so extrem viele gute Bilder und für den Abgleich schreibe ich mir dann ein kleines Python-Skript, dann geht das automatisch und ruckzuck 😉

Falls ich doch noch gravierende Nachteile dieses Workflows feststelle, melde ich mich kurz. Und ich freue mich natürlich, wenn ich von anderen Lösungen und Erfahrungen höre.

Viele Grüße
Martin.

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Geschrieben (bearbeitet)

Habe gerade meine Bilder von der E-M5 Mark III mal nach dem Umwandeln über DNG mit C1 mit dem verglichen, was C1 (mit der ja inzwischen für diese Kamera verfügbaren Unterstützung) direkt aus dem RAW anzeigt.

Ergebnis der visuellen Kontrolle (Bild und Histogramm): Das Bild aus dem DNG ist 0,1 Blendenstufen heller, ansonsten ist kein Unterschied erkennbar.

========================================================================================

Was allerdings wohl nicht funktioniert, sind die HiRes-Sachen:

Bild 1 E-M5 III HiRes-Aufnahmen von links oben nach rechts unten, betrachtet auf 100% im Capture One:

1. HiRes-JPG aus der Kamera.
2. ORF
3. ORF zu DNG konvertiert
4. ORF im Olympus Workspace zu TIFF konvertiert, kein Nachschärfen

Gut zu erkennen ist, daß im C1 das ORF und DNG deutlich weniger Details anzeigt (die auch nicht durch Nachschärfen o.ä. "gewonnen" werden können).

1121029006_2020-04-0714_19_11-.thumb.jpg.6cc5c831aa03ae4d35113f33de2cacb0.jpg

Was ich noch als Screenshot vergessen hatte - das ORI. Das Bild zeigt mehr Details als das HiRes-ORF.

========================================================================================

Das gleiche Bild zeigt sich bei der E-M1 Mark III. Mangels Unterstützung bisher ohne ORF, Ansicht ebenfalls in 100%:

1. HiRes-JPG aus der Kamera.
2. ORF zu DNG konvertiert
3. ORF im Olympus Workspace zu TIFF konvertiert, kein Nachschärfen

Auch hier ist gut zu erkennen, daß nur das JPG und TIFF volle Detailzeichnung bieten.

1606615027_2020-04-0714_25_59-Window.thumb.jpg.49a7a82496c348d171598f46f58d6d89.jpg
 

Ich hatte schon im Dezember eine Supportanfrage für die E-M5 III bei C1 gemacht. Ergebnis: "The issue here is that hi-res files from this camera are unsupported in Capture One." Sie wollten meine Supportanfrage an die Entwicklung weitergeben...

bearbeitet von elwoody

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Super, danke für deinen ausführlichen Test, elwoody! Dann kann man für die normalen ORFs ja mit dem Umweg über die DNG ganz gut arbeiten, der leichte Unterschied in der Helligkeit ist für mich kein Problem. Die HiRes hatte ich bisher noch nicht mit denen aus einem funktionierenden Konverter verglichen, Danke dafür! Das sieht ja in der Tat nicht so gut aus 😞

Ich hoffe stark, dass Phase One sich der HiRes-Problematik noch annimmt. Für die E-M1.2 funktioniert es ja und ich kann mir schwer vorstellen, dass sich das so geändert hat, dass gar keine verwendbaren Bilder mehr möglich sind. Aber die Tatsache, dass es für E-M5.2, E-M5.3, PEN-F und E-M1.X bisher noch keine Unterstützung für HiRes gibt, lässt ja wenig Hoffnung. Nun mache ich bisher nicht extensiv HiRes-Shots, doch mit der E-M1.3 und HHHR ist es jetzt ja deutlich einfacher geworden und ich glaube schon, dass ich den Modus regelmäßig nutzen werde. 

Bleibt also die Frage, ob man solche Bilder mit anderer Software bearbeitet und dann am Ende in die Bibliothek importiert – oder sich nach einem RAW-Konverter umschaut, der das besser macht.. Finde ich nicht einfach.

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