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Hallo zusammen

Seit über 2 Jahren fotografiere ich mit der OM-D E-M5 Mark II und bin mittlerweile gut ausgestattet mit den PRO Objektiven (8 mm Fisheye, 7-14 mm, 12-40 mm, 40-150 mm inkl. MC-14) und dem 14-42 mm EZ Pancake für extra leichtes Gepäck beim Laufen und Biken.

Dieses Jahr reise ich nach Südafrika (u.a. Safari). Für diesen Urlaub möchte ich mir eine zweite Olympus-Kamera kaufen. Auch sonst ist es von Vorteil zwei Kameras zu besitzen, falls die eine in der Reparatur ist. Ich habe mich für die 1er Serie entschieden, weil der Auto-Fokus schneller arbeitet (Tierfotografie) und diese mit dem Pro Capture Modus ausgestattet ist.

An alle Besitzer der neuen OM-D E-M1 Mark III: Empfehlt ihr mir diese Kamera oder die Mark II? Preislich ist die Differenz beim meinem Fotofachgeschäft etwa CHF 600 beim Body bzw. beim Kit mit dem 12-100 mm PRO CHF 960.00. Denke, dass in der nächsten Zeit die Mark II preislich noch sinken wird. Was sind in der Praxis die Vorteile der Mark III gegenüber der Mark II, für welche sich - speziell für meine Südafrika-Reise und Safari - der Aufpreis lohnen würde?

Viele Grüsse
Christine

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Ich bin zwar noch kein Mark III Besitzer, habe sie aber bestellt, eben weil ich mir gewisse Verbesserungen verspreche. Die für mich wesentlichen Punkte, die für die Mark III sprechen, sind der noch etwas bessere Autofokus, der Joystick inkl. der Möglichkeit, für Hoch- und Querformat unterschiedliche AF-Punkte aktiviert zu haben und Handheld HighRes. Dazu dann noch der 4. Speicherplatz für Settings, die Möglichkeit, über My Menu besser auf wichtige Menu-Punkte zurückgreifen zu können und das USB-Laden. Für Südafrika könnte auch der Starry Sky AF ein willkommenes Feature sein.

Nach meiner Safari-Erfahrung ist der AF der Mark II für eigentlich alles schnell und treffsicher genug. Man hat aber immer mal wieder mit den Einstellungen zu kämpfen, da viel Unvorhergesehens passiert. Da verspreche ich mir vom Joystick und den genannten Detailverbesserungen doch Einiges. Und der Handheld-HighRes Modus dürfte bei meiner nächsten Safari nicht nur bei Landschaftsaufnahmen zum Einsatz kommen. Oft genug hat man nämlich auch Tiere vor der Linse, die sich praktisch gar nicht bewegen. Da ist dann die Möglichkeit einer hochauflösenden Aufnahme schon schön.

Gruß

Hans

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Hallo Christine,

von den fotografischen Unterschieden kann ich dir nicht viel sagen, weil ich von der Mark I umgestiegen bin und da bin ich mir nicht sicher ob ich die Alte nochmals angreifen werde.

Für mich würde aber eine nicht fotografische Eigenschaft der Kamera für eine Entscheidung für deinen Fall am meisten helfen, das ist die USB Lade- und Betriebsmöglichkeit. Das Schei…. Ladegerät war bei meiner Alten immer irgendwie ein Problem, wenn ich unterwegs war. USB Stecker findest du heute auf der ganzen Welt in jeder Hütte, jedem Hotel, und jedem Auto. Ich habe die MKIII erst ein paar Tage aber wenn ich merke der Akku ist leer stecke ich die Kamera im Auto einfach an und steige mit voll geladenem Akku wieder aus.

Ich habe mir inzwischen eine Powerbank 24000mAh gekauft und stundenlang im Dauerbetrieb bei einem Naturansitz gearbeitet. Das Zeugs kriegst du auf der ganzen Welt Kostenpunkt ca. 30€. Wenn ich früher 4 Olyakkus gehabt habe, war das bei weitem nicht vergleichbar. Ich bekomme voraussichtlich wegen der Vorbestelleraktion den zweiten Akku sowieso gratis aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mir überhaupt einen zweiten Akku noch kaufen würde. Auf keinen Fall brauche ich mehr wie zwei Akkus.

Es gab einmal bei der EU einen Beschluss bezüglich Steckernormung von Handys usw.. Ich würde das aus der jetzigen Erfahrung auf so viele elektronische Geräte wie möglich erweitern. Von jeder alten Oly habe ich irgend ein komisches Ladegerät herumliegen, das mit nichts anderem kompatible ist.

 

Grüße

Kurt

 

 

 

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Handheld HiRes Shot, LiveND, der Joystick, die erweiterten Lademöglichkeiten, der verbesserte Augen-AF, das MyMenu ... das sind so die wesentlichen Neuigkeiten der IIIer. Ob darunter Features sind, die für dich und deine Art der Fotografie wirklich wichtig sind, kannst nur du selbst entscheiden. Allgemein wird sicher das neuere Modell in den kommenden Jahren mehr von Firmware-Updates unterstützt als das auslaufende IIer Modell: der Prozessor ist leistungsfähiger und man weiß nicht, was Olympus auf dieser Basis in die Kamera noch hineinpacken will oder kann für die geplante Produktlaufzeit.

 

bearbeitet von ak.lenswork
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vor einer Stunde schrieb turbok:

Hallo Christine,

von den fotografischen Unterschieden kann ich dir nicht viel sagen, weil ich von der Mark I umgestiegen bin und da bin ich mir nicht sicher ob ich die Alte nochmals angreifen werde.

Grüße

Kurt

Hallo Kurt,

Du deutest ja sehr dezidiert an, daß von der Mk I zur Mk III ein großer Sprung ist.

Mal abgesehen von den bekannten Punkten wie externe Stromversorgung, besserer AF usw. - woran würdest Du das nach Deiner bisherigen Erfahrung festmachen?

Beste Grüße

Helmut

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Hallo Christine,

ich bin nun seit über 10 Jahren jedes Jahr in Afrika und fotografiere mit Olympus, beginnend mi E1. Für mich ideal ist momentan meine M1 mit 12-60mm und die M1 II mit 40-150mm  und 2-fach Konverter. Die M1 II hat gegenüber der M1 den großen Vorteil, dass man unter C1-C3 fixe Einstellungen programieren kann. Mit dem12-60 an der M1 brauche ich das nicht. Fixe Einstellungen habe ich auf C1  "S" mit 1/1000sec, die brauchst Du für Tieraufnahmen. Auf C2 habe ich kontinuierlichen Autofokus mit "L"     (10 Bilder/sec.) eingestellt für bewegliche  - rennende/fliegende - Tiere. Der Autofokus der M1 II ist schnell genug für diese Art der Fotografie. Iso ist auf Auto mit 1600 ASA Begrenzung (einziger Nachteil der mft- Kameras) eingestellt.  Du hast nicht die Zeit an der Kamera rumzufummeln wenn z.B. ein Elefant auf Dich zurennt, Flusspferde rumbalgen oder ein Gepard jagt. Konzentration auf das Objekt und Schnelligkeit von Dir und der Kamera ist gefragt. Alle anderen "tollen" Möglichkeiten sind hierbei nicht notwendig.

Somit empfehle ich Dir, kaufe zur M5 II eine gut gebrauchte M1 II, für den Preisunterschied gegenüber einer neuen M1 III hast Du schon die Hälfte für eine weitere Reise gespart.     

Noch ein Punkt, Gewicht sparen. Du brauchst für jede der Kameras extra Akkus und entspr. Ladegeräte. Ich habe jeweils 4 Akkus dabei, wobei ich diese frühzeitig wechsle, s.o. , Geschwindigkeit ist im entscheidenten Moment gefragt, nicht erst Akkuwechsel.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen und viel Spaß bei der Reise.

Gruß Manfred

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Hallo Helmut,

ich bin in erster Linie Naturfotograf mit Schwerpunkt Vögel und Makro. Im ISO Verhalten sind die Kameras mit einfachen Worten nicht vergleichbar, da sind Welten dazwischen. 

Ich habe mich mit der  Mark I in der letzten Zeit auch schon mit Vögel im Flug an der Futterstelle mit dem 300er f4 probiert. Da war nur Ausschuss, entweder unscharf oder die Flügel hat der Shutter Shock so zerlegt, dass die Bilder nicht herzeigbar waren. Und natürlich meistens zu spät abgedrückt, sodass nur eine leer Fläche sichtbar war. 

Bei der Mark III sind diese Problempunkte wie weggeblasen. Natürlich machen die Vögel nicht immer, was ich will und sie fliegen auch in die verkehrte Richtung weg usw. aber die die sich ungefähr so verhalten wie ich meinen Aufbau geplant habe, liefern sehr oft saubere Ergebnisse. Die Anzahl der Ausschussbilder ist wegen der schnelleren Auslösungen zwar höher aber dafür ist aber auch die Anzahl der brauchbaren  Ergebnisse enorm gestiegen.

Internes Stacking macht für mich auch einen Riesenunterschied, ob nur 8 Bilder oder 15 Bilder bei internem Stacking verwendet werden. Das ergibt beinahe einen doppelt so tiefe Schärfenebene. Ich habe früher meist zwischen 20 und 100 Bilder mit Bracketing gemacht und danach verrechnet. In Zukunft werde ich sicher öfter mit fertigen Bildern nach Hause gehen.

Über die andern Funktionen habe ich noch keine praktische Erfahrung gemacht. Mal sehen, vielleicht schreibe ich nach dem Wochenende noch etwas dazu.

 

Grüße

Kurt

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vor einer Stunde schrieb ManfredE3:

Hallo Christine,

ich bin nun seit über 10 Jahren jedes Jahr in Afrika und fotografiere mit Olympus, beginnend mi E1. Für mich ideal ist momentan meine M1 mit 12-60mm und die M1 II mit 40-150mm  und 2-fach Konverter. Die M1 II hat gegenüber der M1 den großen Vorteil, dass man unter C1-C3 fixe Einstellungen programieren kann. Mit dem12-60 an der M1 brauche ich das nicht. Fixe Einstellungen habe ich auf C1  "S" mit 1/1000sec, die brauchst Du für Tieraufnahmen. Auf C2 habe ich kontinuierlichen Autofokus mit "L"     (10 Bilder/sec.) eingestellt für bewegliche  - rennende/fliegende - Tiere. Der Autofokus der M1 II ist schnell genug für diese Art der Fotografie. Iso ist auf Auto mit 1600 ASA Begrenzung (einziger Nachteil der mft- Kameras) eingestellt.  Du hast nicht die Zeit an der Kamera rumzufummeln wenn z.B. ein Elefant auf Dich zurennt, Flusspferde rumbalgen oder ein Gepard jagt. Konzentration auf das Objekt und Schnelligkeit von Dir und der Kamera ist gefragt. Alle anderen "tollen" Möglichkeiten sind hierbei nicht notwendig.

Somit empfehle ich Dir, kaufe zur M5 II eine gut gebrauchte M1 II, für den Preisunterschied gegenüber einer neuen M1 III hast Du schon die Hälfte für eine weitere Reise gespart.     

Noch ein Punkt, Gewicht sparen. Du brauchst für jede der Kameras extra Akkus und entspr. Ladegeräte. Ich habe jeweils 4 Akkus dabei, wobei ich diese frühzeitig wechsle, s.o. , Geschwindigkeit ist im entscheidenten Moment gefragt, nicht erst Akkuwechsel.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen und viel Spaß bei der Reise.

Gruß Manfred

Bis auf einen Punkt stimme ich dir voll zu. Die Begrenzung des Auto ISO auf 1.600 hatte ich auch längere Zeit eingestellt. Mittlerweile bin ich da aber auf ISO 3.200 im Normalbetrieb und auf ISO 6.400 bei Nachtaufnahmen hochgegangen. Mit entsprechender Nachbearbeitung bekommt man nämlich auch mit diesen höheren ISO-Werten durchaus brauchbare Ergebnisse mit der Mark II. Auf jeden Fall bessere, als aus Angst vor HighISO zu lange Zeiten zu wählen. Natürlich hängt das von den eigenen Ansprücxhen ab und ein ISO 6.400 Bild wird man eher selten sehr groß printen wollen. Aber fürs Fotobuch ist es allemal gut.

Gruß

Hans

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Hallo Hans,

was ist qualitativ besser: 1600 ASA und Korrektur -2  bei Blende 3,5 = 1/10 sec. oder ASA 6400 mit Korrektur 0 =1/10 sec. ???

Gruß Manfred

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Am 2.3.2020 um 11:14 schrieb photoart_cb:

Was sind in der Praxis die Vorteile der Mark III gegenüber der Mark II, für welche sich - speziell für meine Südafrika-Reise und Safari - der Aufpreis lohnen würde?

............. die wirklich praxisrelevanten Unterschiede kenne ich nicht, aber ich kenne Südafrika.................... und Pinneberg und die MKII 🙂

UND ich kenne modelldifferenzierte Ausstattungsmerkmale die, ganz sicher, sich von Modellen aber auch von Konkurrenten abheben. Sooo muss das sein, sonst kannst du als Hersteller nichts verkaufen und überleben. 

Ob allerdings die neuen Funktionen für DICH und auf DEINER Reise relevant und letztendlich sich in deinen  Bildern wieder finden, ganz anderes Thema. Ich sage einmal NEIN. ICH persönlich glaube nicht, dass diese teils penetriert diskutierten Feinheiten der Technik auf deinem Bildschirm sichtbar werden. Die Bilderflut der MKII hier im Forum zeigt dir auf, was in ihr steckt - so wie die Bilderflut der anderen Modelle.

Zeigt aber auch auf, was im Anwender der Technik steckt - eben jenes Wissen über die Kamera und die benötigte Zeit, die du investieren musst, um die Technik im Bild ergebnisorientiert wieder zu finden. Die wirst du aber situativ auf Reise kaum haben :(. Da nutzt dir auch der Joystick wenig, dieses Dingen ist kein Zeitstopper. 

Bei deiner Ausstattung würde ich über den Kauf des 300er/4,0 nachdenken und angesichts der Selbstkontrolle über evtl. Ausstattungsmerkmale der MKIII die du sowieso nicht benötigst (was ich nicht nutze kaufe ich nicht) zur MKII raten? Und der Meinung von Manfred stehe ich sehr nah.

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vor 1 Stunde schrieb ManfredE3:

Hallo Hans,

was ist qualitativ besser: 1600 ASA und Korrektur -2  bei Blende 3,5 = 1/10 sec. oder ASA 6400 mit Korrektur 0 =1/10 sec. ???

Gruß Manfred

Na ja, das ist beides identisch, es kommt ja die gleiche Menge an Licht auf den Sensor. Einmal wird in der Kamera verstärkt,  einmal im EBV-Programm.

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Vor einer Safarireise würde ich auch eher über das Objektiv als über die Kamera nachdenken. Auch mit der EM5 II habe ich Vögel im Flug fotografiert. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das 300 f/4 hatte. Zwei Jahre später denke ich, dass Mieten definitiv gereicht hätte.

_6281236kl.jpg

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vor 5 Stunden schrieb ManfredE3:

1600 ASA und Korrektur -2  bei Blende 3,5 = 1/10 sec. oder ASA 6400 mit Korrektur 0 =1/10 sec. ???

Solange Du nirgendwo über oder krass unterbelichtest, ist immer die Aufnahme mit mehr Licht auf dem Sensor besser.

Ob Du 1600 ASA mit -2 belichtest oder 6400 ±0, ist egal.

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