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Hallo zusammen,

seit einiger Zeit fotografiere ich durch ein Mikroskop und dabei habe ich mich intensiv mit den optischen Eigenheiten dieser Technik befasst. Olympus-Kameras sind dabei sehr interessant, da sie fernsteuerbar sind und wegen des nicht so großen Bildsensors gute Voraussetzungen zur Anpassung an ein Mikroskop haben.

Ich freue mich auf den Erfahrungsaustausch!

Viele Grüße,

MIP

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Klingt sehr interessant. Wie geht das denn genau und was muss man für ein geeignetes Mikroskop mindestens investieren?

Und herzlich willkommen.😊

bearbeitet von MyOly
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Schöne Grüße aus dem hohen Norden - Hamburg an der Elbe. Fotografieren durch ein Mikroskop ? Wie geht das und was kommt dabei heraus ?😀

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Hallo zusammen,

ich fotografiere vor allem Mineralien, in der Uni habe ich ein Zeiss-Mikroskop zur Verfügung, das Bildbreiten bis runter zu 1mm ermöglicht und an das die Kamera ohne eignes Objektiv adaptiert ist. Im Moment hängt daran eine Canon-Kamera EOS 550D, die aber einen zusätzlichen optischen Adapter benötigt und eine zwar ganz nette, aber nicht optimale Bildqualität hat. Großes Plus ist, dass sie vom PC aus fernsteuerbar ist und am PC auch ein Live-Bild mit Lupenfunktion zur Verfügung steht.

Wegen des kleineren Sensors, der trotzdem sehr gute Bildqualität liefert, möchte ich auf eine OMD EM 5 Mark iii umsteigen, von der ich viele positive Erfahrungsberichte gehört habe und auch einen sehr überzeugenden Labortest auf digitalkamera.de gelesen habe. 

Für ein Endbild muss man viele (20 - 100) Einzelaufnahmen mit leichtem Fokusversatz machen, die werden dann mit einer Stacking-Software zu einem tiefenscharfen Gesamtbild zusammengerechnet.

 

 

 

 

 

Silbererz_Bildhöhe1,0mm.jpg

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@MyOly

Beim Mikroskop kommt es ganz auf die gewünschten Motive an. Ich habe privat nur ein relativ einfaches Stereo-Binokular von Askania (ca 800 Euro), das Vergrößerungen von 10x - 50x zulässt, da kommt man aber über ein nettes Dokumentationsfoto nicht hinaus. Betrachten tue ich vor allem Moose, Insekten und Mineralien.

Das Mikroskop in der Uni ist ein Zeiss Discovery V12, damit werden materialwissenschaftliche Proben beurteilt, sowas wäre dann im oberen vierstelligen Bereich.

Eine guten Überblick zum Fotografieren mit Mikroskop kann man auf www.mikroskopie-forum.de finden.

 

 

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Ich schaue auch 'nur' durch eine stereoskopische Prismenlupe (Binokular), allerdings hat es einen optischen 'Ausgang' bei dem man durch einen Pfad des Strahlenteilers fotografieren kann. Mittels eines Adapters T2->mFT kann ich die EM1-I darauf befestigen, und mit dem hochgestellten Display das ganze auch entsprechend einstellen. (Die Kamera sitzt dabei mit dem Bedienfeld nach hinten, das ist gewöhnungsbedürftig…). Ich wollte auch erst ein Mikroskop, aber nach einem entsprechendem Foren-Studium (sowie meinen Interessensgebieten), war mir das zu aufwendig. Beim Mikroskopieren steht wohl (Achtung: Laienmeinung) die Präparation incl. Färbung sowie entsprechend unterschiedliche Beleuchtungen im Mittelpunkt für das entsprechende (Bild-)Ergebnis - diesen Aufwand, der auch völliges Neuland für mich gewesen wäre, wollte ich nicht treiben. Daher hab ich den Kontakt zu Jülich, Bonn gesucht, die sind da offensichtlich Spezialisten - kenne ich jedoch seit langem vom Tagbeobachterforum, und habe dort auch schon Fernoptik gekauft (Spektiv). Und die empfahlen mir ein Binokular, erstmal zum Durchsehen (ist echt eine neue Welt), und v.a. unkompliziert. Eine Erweiterung mit dem Fotoadapter, einer 2x-Linse sowie einer Zusatzbeleuchtung in der Folgezeit war dann der logische Schritt. Den Adapter braucht man zwingend, die 2x-Linse nur zum Gucken, und die optionale Schwanenhalsbeleuchtung (einzeln schaltbar und dimmbar) ist eine deutlicher Gewinn bei höheren Vergrößerungen oder speziellerer Ausleuchtung. Der Vergrößerungsbereich von 8-50x ist absolut ausreichend, die Zusatzoptik braucht man nicht, man muss auch das Stativ dabei u.U. umbauen (geht aber ganz einfach). Dabei ist ein LED-Ringlicht sowie ein Durchlicht, beides unabhängig schaltbar und dimmbar. Die mechanische Stabilität ist hervorragend, die Fokussierung zweistufig und exakt. Es macht, was es soll, die Tiefenschärfe ist natürlich oft minimal. Das Fotografieren ist damit möglich, jedoch würde ich bei fast ausschließlicher fotografischer Nutzung sicherlich eins der angebotenen Zeisse nehmen (muss ja nicht ein Discovery sein…), welcher von vornherein bei der Konzeption den Fotoausgang hat. Da können aber die Leute von Jülich genauere Foto-Auskunft geben, und das machen die auch sehr ausführlich.

(Preis v. 2013): 1500 das Bino, 200 der Foto-Adapter, 500 die Schwanenhalsleuchte)

Mikrogruß Manfred

https://www.juelich-bonn.com/site/mikroskop/bonntec/stereomikroskop/

bearbeitet von sunspot
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