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tax4546

Wo findet ihr die Insekten?

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Es gibt hier viele klasse Makroaufnahmen zu Insekten. Wenn ich selber auf Tour im nördlichen Speckgürtel von Berlin gehe, sehe ich nur vertrocknete Wiesen oder grüne Pflanzen im Wald, in dem mich zurzeit jede Menge Mücken begrüßen ...

Habt ihr einen Tipp, wie man entsprechende Makroreviere finden kann?

bearbeitet von tax4546

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Wenn ich ein schönes Makrofoto-Revier (oder überhaupt irgend ein Naturfoto-Revier) wüßte, dann würde ich den Teufel tun, das im Internet hinauszuposaunen. Das allerletzte, was ich bräuchte, wären Heerscharen von Möchtegern-Naturdokumentatoren, die in meinem Revier herumstapfen ...

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Meine Erfahrung ist, zu Beginn ist man "blind". Am Anfang habe ich bis zu einer 1/4 Stunde in einer Magerwiese gebraucht bis ich das erste Insekt gefunden habe. Ist man aber mal drin entdeckt man dann laufend weitere. Am geduldigsten sind die Insekten in der Früh vor Sonnenaufgang am kühlen Morgen (<10°C). Mit mehr Übung geht es dann schneller, weil man gelernt hat, wo man hinschauen sollte.

VG Franz
 

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vor 13 Minuten schrieb Omzu Iko:

Wenn ich ein schönes Makrofoto-Revier (oder überhaupt irgend ein Naturfoto-Revier) wüßte, dann würde ich den Teufel tun, das im Internet hinauszuposaunen. Das allerletzte, was ich bräuchte, wären Heerscharen von Möchtegern-Naturdokumentatoren, die in meinem Revier herumstapfen ...

Immer wieder "schön", solch überflüssige Kommentare zu lesen!

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vor 10 Minuten schrieb Omzu Iko:

Wenn ich ein schönes Makrofoto-Revier (oder überhaupt irgend ein Naturfoto-Revier) wüßte, dann würde ich den Teufel tun, das im Internet hinauszuposaunen. Das allerletzte, was ich bräuchte, wären Heerscharen von Möchtegern-Naturdokumentatoren, die in meinem Revier herumstapfen ...

Das würde ich nicht tun, nur ein gelungenes Makro zeigen und wenn etwas zur Technik erzählen mehr auch nicht.

Aber leider, leider ist mein schöner Naturbereich von den Bauherren alles plattgewalzt und mit Baumaschinen ausgehoben, weil der Bürgermeiser meiner Gemeinde sein Bauprojekt erweitern will (das werden keine Sozialwohnungen sondern schmucke Einfamilienhäuser für gut betuchte sein).

Zum Thread-Thema:

vor 27 Minuten schrieb tax4546:

Habt ihr einen Tipp, wie man entsprechende Makroreviere finden kann?

Öfter mal rausgehen und in der Umgebung von Berlin grüne Flecken finden, die von wenigen Menschen besucht werden. Nicht gleich mit dem Vorhaben Makros zu fotografieren. Einfach nur mal spazieren und die Umgebung auszukundschaften.

Außerdem auch etwas recherchieren, wann welche Insekten zu welcher Jahreszeit aktiv sind in welchen Biotopen sie sich aufhalten. Und ... den Wecker früh genug einstellen, da sind die in der Kältestarre. Am Tag sind die alle sehr aktiv.

 

 

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vor 38 Minuten schrieb franzders:

Meine Erfahrung ist, zu Beginn ist man "blind".

So ist es. Letztlich ist doch jeder Knick, jedes Wasserloch, jeder Straßengraben und jede matschige Stelle eine Fundgrube für Naturfotografen. Und wenn die Pfütze zu klein ist für Eisvögel, dann fotografiert man eben Wasserläufer. Oder Laufspinnen. Oder Regenwürmer. Es gilt der Spruch von Robert Adams. Wer loszieht und immer nichts als Mücken und vertrocknete Wiesen findet, der sollte besser Architektur fotografieren.

Von mir gibt's jedenfalls keine konkreten Tips. Kein Mitleid.

bearbeitet von Omzu Iko

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Konkrete Orte in der freien Natur sollte man tatsächlich nicht hinausposaunen. 

Als Berliner kann ich Dir aber guten Gewissens die Gärten der Welt empfehlen. Am chinesischen Teehaus findest Du z.B. verschiedene Libellenarten.

Informiere Dich über die Lebensgewohnheiten der kleinen Gesellen und dann suche die entsprechenden Landschaftsräume auf. Dabei Tages- und Jahreszeit beachten.

Viel Erfolg

Frank

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vor 44 Minuten schrieb tax4546:

Habt ihr einen Tipp, wie man entsprechende Makroreviere finden kann?

Da ich kein Berliner bin (war vor vielen Jahren einige Male dort) meine Frage: wie weit bist du zum Wannsee entfernt?
Da müsste schon einige Ufern, wo sich viele kleine Insekten aufhalten, geben. Oder Parks in deiner Nähe die nicht so vertrocknet sind.

Ich denke, Berlin ist auch sehr grün.

 

bearbeitet von pit-photography

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Gerade eben schrieb pit-photography:

Da ich kein Berliner bin (war vor vielen Jahren einige Male dort) meine Frage: wie weit bist du zum Wannsee entfernt?
Da müsste schon einige Ufern, wo sich viele kleine Insekten aufhalten, geben. Oder Parks in deiner Nähe die nicht so vertrocknet sind.

 

Wannsee ist in Schlagweite. Du hast Recht, in Wassernähe dürfte ich eher fündig werden. Ich denke, dass ich auch zu spät aufstehe...😉

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In der Regel sind solche Orte heutzutage in Deutschland in Gebieten, wo sie selten sind, Naturschutzgebiete und damit nur mit Ausnahmegenehmigung betretbar. Ansonsten kann man nur schauen, wo Wasser und vielseitige Natur noch betretbar aufeinander treffen und hoffen, dass die Ökologie noch einigermaßen funktioniert. Ökologische Kenntnisse sind somit durchaus weiterführend bei der Suche nach solchen Orten.

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vor 58 Minuten schrieb tax4546:

Immer wieder "schön", solch überflüssige Kommentare zu lesen!

Du hast anscheinend keine Ahnung, wie Naturdenkmäler, Orchideenwiesen, etc. durch Massen zertrampelt werden. Wie wegen eines(!) seltenen Vogels Leute manchmal mehr als Tausend Kilometer anfahren, nur um ihn zu sehen. Wie Birkhühner bei der Balz gestört werden, weil so ein Tarnkondom-fotograph näher ran will. ...

Ich gebe einigermaßen seltene Vögel nicht mehr in öffentliche Datenbanken ein, wenn sie brüten, und nur mit Wochen Verzögerung, wenn sie Durchzügler waren.

Wer nicht nur hübsche Bilder machen will, sondern sich wirklich für die Natur interessiert, also auch an der Bewahrung mitarbeitet, der hat innerhalb von zwei Jahren mehr Orte im Kopf, als er abknipsen kann. Wird er aber nicht, denn er ist mit bewahren beschäftigt.

Hier im Forum lesen viel zu viele mit, die wir hier schreibenden - Dich vermutlich einbezogen - alle nicht an den sensiblen Orten haben wollen.

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Hallo tax,

den einen Tipp kann ich dir nicht geben. Wie Franz,  franzders, schon schreibt. geh raus und halte die Augen offen. Mit der Zeit wirst auch du die kleine Welt der Insekten sehen, oder lernen, wo man (Frau) suchen muss. So du die Möglicheit hast, stelle ein paar Blumen auf, und sei es nur auf einem kleinen Balkon. Aber nur insektenfreundliche Blumen. Im Internet findet man tolle Tipps hierzu.

HG Jürgen

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vor 33 Minuten schrieb OhWeh:

Du hast anscheinend keine Ahnung, wie Naturdenkmäler, Orchideenwiesen, etc. durch Massen zertrampelt werden. Wie wegen eines(!) seltenen Vogels Leute manchmal mehr als Tausend Kilometer anfahren, nur um ihn zu sehen. Wie Birkhühner bei der Balz gestört werden, weil so ein Tarnkondom-fotograph näher ran will. ...

Ich gebe einigermaßen seltene Vögel nicht mehr in öffentliche Datenbanken ein, wenn sie brüten, und nur mit Wochen Verzögerung, wenn sie Durchzügler waren.

Wer nicht nur hübsche Bilder machen will, sondern sich wirklich für die Natur interessiert, also auch an der Bewahrung mitarbeitet, der hat innerhalb von zwei Jahren mehr Orte im Kopf, als er abknipsen kann. Wird er aber nicht, denn er ist mit bewahren beschäftigt.

Hier im Forum lesen viel zu viele mit, die wir hier schreibenden - Dich vermutlich einbezogen - alle nicht an den sensiblen Orten haben wollen.

Ich kann in meiner Ausgangsfrage nicht erkennen, dass ich nach "geheimen Koordinaten" gefragt habe, sondern nach Herangehensweisen

Stimmt, ich habe keine Ahnung, deshalb frage ich hier. Ich dachte dafür ist ein Forum gemacht.

Brütende Vögel interessieren mich fotografisch übrigens überhaupt nicht, ich habe auch nicht danach gefragt!

 

 

bearbeitet von tax4546

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vor 1 Stunde schrieb jürgen1950:

So du die Möglicheit hast, stelle ein paar Blumen auf, und sei es nur auf einem kleinen Balkon.

Das kann ich nur bestätigen. Bei mir auf dem Balkon wächst jetzt langsam aber sicher, so wie jedes Jahr, die Wildblumenwiese heran. Packung Samen für Einsfuffzig, 2 davon in den Kasten und ab Mitte Juni hat man bis Ende August immer verschiedene Blumen am blühen. Und dadurch von Hummeln, Bienen, Wespen, Fliegen und diversen Käfern eine ausreichende Anzahl von Motiven. Und das schöne daran, man kann in Ruhe üben, dabei einen Drink genießen während man wartet, dass ein Insekt sich der fokussierten Blüte nährt ohne von anderen gestört zu werden. 

bearbeitet von jsc0852
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vor einer Stunde schrieb tax4546:

Ich kann in meiner Ausgangsfrage nicht erkennen, dass ich nach "geheimen Koordinaten" gefragt habe, sondern nach Herangehensweisen

Stimmt, ich habe keine Ahnung, deshalb frage ich hier. Ich dachte dafür ist ein Forum gemacht.

Brütende Vögel interessieren mich fotografisch übrigens überhaupt nicht, ich habe auch nicht danach gefragt!

Ich frage mich gerade, warum du dich scheinbar auf den Schlips getreten fühlst?

Du fragst explizit nach, wie man Makroreviere findet. Die, die welche gefunden haben teilen nur mit, dass sie das eben nicht weitergeben, eben um die Natur zu schonen. Da geht es nicht um geheime Koordinaten sondern einfach darum, sicherzustellen daß solche Plätze möglichst nicht in die breite Öffentlichkeit (Thema Internet U. Google) gelangen.

Und wenn dann @OhWeh dir eine passende Antwort gibt, sich dabei auf seine Vogelerfahrung beruft ist das nur legitim, denn ob nun Vögel beim brüten gestört werden oder Insekten keine Lebensraum vorfinden durch zertrampelte Wiesen, Knicks o.ä. ist glaube ich unerheblich, wenn man denn die Antwort richtig interpretiert und nicht mimosenhaft antwortet.

Und ja, ein Forum ist dazu da Fragen zu stellen. Allerdings muss man nicht auf jede Frage eine für sich passende Antwort erhalten und schon garkeine Erwartungshaltung haben.

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vor 3 Stunden schrieb Omzu Iko:

Wenn ich ein schönes Makrofoto-Revier (oder überhaupt irgend ein Naturfoto-Revier) wüßte, dann würde ich den Teufel tun, das im Internet hinauszuposaunen. Das allerletzte, was ich bräuchte, wären Heerscharen von Möchtegern-Naturdokumentatoren, die in meinem Revier herumstapfen ...

Das ist so dermaßen lachhaft, ich nässe mich ein!

Du überschätzt Deine Relevanz.

Also bei mir stehen an den Feldrändern viele Brennnesseln, die sind eine echt Fundgrube.

Keine Ahnung warum, evtl. wegen des Schutzes durch die Pflanzen.

Wogegen die sterilen Gärten mit den Hochzuchtsaaten eher so nix bringen.

Waldränder sind auch ergiebig.

Anfang Mai war ich im Venner Moor, man sollte denken es wimmelt nur so.

Nur Mücken!

Gruß,

Uli

 

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vor 12 Minuten schrieb polycom:

Das ist so dermaßen lachhaft, ich nässe mich ein!

Du überschätzt Deine Relevanz.

Ich denke, dass hat nichts mit Relevanz sondern mit Vernunft zu tun. Selbst der NaBu fordert dazu auf, seine Zählungen bzw. die welche viele ehrenamtliche jährlich tätigen nicht im Netz zu veröffentlichen sondern die eigens dazu entwickelten Datenbanken zu nutzen. Sicherlich nicht ohne Grund, denn (leider) gibt es zu viele, welche aus reiner Neugier den quergebänderten Wasweißichfalter mit Fotoapparat oder Fangnetz nachstellen.

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Jörn, Du überschätzt unsere Relevanz.

Wir sind hier 100 Freaks, die semiprofessionel knipsen, aber schreiben wie die Weltmeister und auch Anforderungen wie die Weltmeister an die Ausrüstung haben.

Wieviele, denkst Du, stellen dem "quergebänderten Wasweißichfalter mit Fotoapparat oder Fangnetz" nach?

Genausoviele, die eine Flugzeug-, Tieraugen- oder Modellbahnerkennung in einer Kamera fordern.

Außer hier, habe ich in mehr als 50 Jahren noch keinen Flugzeug-, Tieraugen- oder Modellbahnfotografen kennengelernt.

Schlichtweg null relevant.

Weder für irgendeinen Kamerahersteller, der eigentlich Geld verdienen möchte, noch für Billiarden Insekten, die unerkannt ihr Dasein fröhnen.

Die 99,5% Smartphoneknipser freuen sich über eine Wespe am Esstisch, die suchen doch keine geheimen Hotspots auf.

Wir schreiben hier in einer hochinteressanten, oftmals sympathischen aber vollkommen irrelevanten Blase.

Es interessiert so gut wie niemanden.

Von daher, Insekten: Entspannt euch. 😄

Gruß,

Uli

 

 

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Die ersten Tipps gab es schon, früh aufstehen ist immer gut 🙂

Zu den Hinweisen wieso keine konkreten Orte genannt werden: in der Region wurde eine Orchideenwiese geplündert, die Bemühungen der letzten Jahre sind einfach weg.

Ansonsten sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen immer ein Versuch wert.

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Schau nach Flächen die nicht Landwirtschaftlich genutzt werden. Brachflächen etc.

Schau nach den Natur und Landschaftsschutzgebieten in deiner Umgebung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Naturschutzgebiete_in_Brandenburg

Wenn eins in deiner Nähe ist, findest Du auch oft genauere Beschreibungen was Dich da erwartet im Internet. (Landesregierungsseiten, Bezirksregierungsseiten, Regierungspräsidien, wie immer es heißen mag) Denn es gibt meistens irgendwelche Bestandsaufnahmen bevor ein stück Land zum Naturschutzgebiet erklärt wird, was dann auch veröffentlicht wird.

Wirklich früh aufstehen, die Tiere sind nicht Aktiv, es geht auch oft weniger Wind.

Halt dich an die Regeln.

 

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Guten Morgen,

sehr erfreulich, wenn man sich auf Insekten einlassen will.
Das Problem, das dabei entsteht, ist der Sog. Der Sog nach dem Wissen, WEN man da vor der Linse hatte.

Es ist ein sehr erfreuliches wertvolles Wissen, mit demwir dann zu tun bekommen.
Wenn ich meine Biotope aufsuche, dann reicht wirklich der Straßengraben.
Meist sind es eben nicht die blühenden Streifen, die mit irgendwelchen Cosmeen-Mohn-irgendwas Gewächsen zugewachsen sind, sondern die mageren vertrockneten Streifen, die "hässlich" und lückig daliegen.
Genau dort wirst Du aber fündig werden, jetzt im Frühjahr noch grün, dann immer trockener werdend. Es muss kein großes Areal sein, da kannst Du in Berliner Parks, die nicht zu sehr gemäht werden, fündig sein.
Allein der Tiergarten mit der Spree am Zoologischen Garten bietet geeignete Orte. Vielleicht nicht die größte Artenvielfalt aber ein Beginn. Berlin ist ein Dorado für Insekten, da sehr grün.

 

Wenn Du ein Areal hast, dann brauchst Du zuerst innere Ruhe, die dann das Auge dahin bringt, sich auf die Betrachtung der Welt im Kleinen einzulassen. Dann entdeckt sich Dir der Zauber,denn dann kannst Du entdecken, was es alleszu sehehen gibt, neben den eindrucksvollen Hummeln und Bienen. Wie Franz schreibt, am Anfang ist das etwas zeitaufwendig, wenn man geübt ist, geht es immer leichter.
Dieses "Verabschieden aus der Zeit" liebe ich ganz besonders, es gibt dann nur die Wiese, das Insekt und mich mit dem Apparat.

Ich stehe zum Beispiel auch nicht früh genug auf, ich stacke aber auch nicht, meine Bilder sind alles Einzelaufnahmen, mal mehr, mal weniger scharf...

Gerade gestern habe ich einige neue Kandidaten kennen gelernt, das Glücksgefühl und die Zufriedenheit sind enorm.

Was eben enorm wichtig ist, ist das achtsame Umgehen mit dem Areal, auf dem Du Dich aufhältst. Im Grunde muss man Spitzentanz lernen, Kniebeugen üben und darauf achten, nichts zu zertrampeln.

Suche Dir Deinen geeigneten Ort und suche ihn regelmässig auf. Umihn kennenzulernen und achten zu lernen. Dann zeigt Dir der Ort sein ihm inne wohnendes Leben.
Hört sich ein bissele Eso an, ist aber bei mir so.
Für mich sind es immer Geschenke, wenn ich es geschafft habe, ein schönes Bild nach Hause zu bringen.

Hast Du einen Balkon, dann mache ihn naturgartenmässig grün. Dann hast Du es auch nicht mehr weit.

Ausserdem, Mücken zu phtographieren kann auch sehr spannend sein...

 

Viel Spaß und lass uns gerne an Deinen Entdeckungen teilhaben!

 

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vor 6 Stunden schrieb polycom:

Jörn, Du überschätzt unsere Relevanz.

Es geht doch nicht um die Relevanz hier im Forum, es geht um Google und Co., wo man durch diverse Suchbegriffe auch hier landet und dann eben jedermann, ob Hobbyknipser, Insektensammler etc. mitlesen kann. 
Als bei mir in der Nachbarschaft angeblich der Wachtelkönig entdeckt wurde sind die Suchanfragen bei Google zu dem Vogel exorbitant gestiegen, am darauffolgenden Wochenende wurden komplette Moorwiesen durch Suchende quasi umgepflügt, ohne Rücksicht auf Naturschutz. Gleiches Spiel ebenfalls bei mir ums Eck in der Fischbeker Heide. Dort sollte angeblich irgendeine Königsheide blühen, welche nur alle 5-7 Jahre ihre Blüten voll entfalltet. War eine typische Internetente mit dem Resultat, dass binnen einer Woche eine riesige, blühende Heidefläche durch unbefugte Fotografen, Blumensammler o.ä. einfach plattgewalzt wurde. 
Von daher kann man dem entgegenwirken, in dem man eben nicht postet, wo Eisvögel frei rumfliegen oder wo man die schönsten Libellen erwischt. 
 

bearbeitet von jsc0852

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Da gebe ich Jörn vollkommen Recht. Klar ist es einfach einen Kormoran zu fotografieren, wenn mir vorher jmd genau beschreibt, wo dieser Vogel sein Nest hat.

Beim Spaziergang in der Natur diesen Kormoran zu entdecken, dann die Ruhe zu haben, ihn zu fotografieren und ein tolles Foto zu erhalten, dass macht doch unser Hobby aus.

Grüße vom wolkenfan (Jörg)

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