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Fragen zur Bildbearbeitung Hard-/ Software, sonstiges


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Hallo zusammen,

vor meinen Fragen einmal meine aktuelle Hard- / Software:

Ich habe ein Galaxy Book 12 Convertible Windows 10 Pro mit den folgenden Eckdaten:

  • Intel Core i5 - 7200 U (2x 2,5 - 3,1 GHz, Hyper-Threading, TDP 15 W)
  • Mainboard: Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
  • Massenspeicher: Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ, 256 GB 

Auf der Softwareseite verwende ich folgendes:

  • GIMP (installiert weil es umsonst ist und ist es ausprobieren wollte), wenig "Tutorial Erfahrung", Ebenenbearbeitung.
  • ACDSEE Ultimate (mehr oder weniger geschenkt bekommen), bisher keine Erfahrung.
  • ACDSEE Irfanview / Thumbnails, primär Stapelbearbeitung / Batch conversion.

Was ich bisher mit meinen Fotos mache:

  • Aufnahmen mit meiner Olympus OMD E10 Mii. Primär Festbrennweiten im JPG Format (was nicht so bleiben muss). Natürlich auch Handyfotos.
  • Fotos auf Rechner kopieren, aussortieren, in Windows Ordnern archivieren und ggfls. per Stapelverarbeitung (Thumbnails) benennen / komprimieren.
  • In Einzelfällen, wenn Bilder z.B. für Bekannte sind oder wir Bilder an die Wand hängen möchten, arbeite ich an stürzenden Linien, Bildausschnitt, ganz selten mal per Ebenenbearbeitung was retuschieren. Noch seltener die Bildqualität verbessern (Farben, Weißabgleich, etc.).

Nun meine Fragen, bzw. wo ich hin möchte:

  • Wie ist meine Hardware zu bewerten für Bildbearbeitung, und evtl. später noch Videos schneiden?
  • Gibt es einen sanften Einstieg in die Bildbearbeitung in der man mal grundsätzlich erklärt bekommt, was an meinen eigenen Bildern noch zu verbessern wäre? Es gibt so viele Möglichkeiten der Verbesserung und Verschlimmbesserung, an welchem Rädchen sollte man drehen?
  • Kennt sich hier jemand aus mit ACDSEE Ultimate?

Gerne höre ich mir auch weitere Dinge wie Tips zum Workflow (Exif daten, Verschlagwortung, etc.) an.

Herzlichen Dank für die Rückmeldung.

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  • 3 weeks later...
Am 26.5.2020 um 14:57 schrieb Frank-san:

Wie ist meine Hardware zu bewerten für Bildbearbeitung, und evtl. später noch Videos schneiden?

Grundlegende Bildbearbeitung funktioniert sicher gut damit - für Einzelbilder und kleine Serien

erweiterte Bilderverarbeitung dauert etwas länger - zB Stacking von 100 Fotos, Panorama stitchen mit 20+ Bildern, ....

Dazu würdest du eine dedizierte GPU benötigen - die Intel integrierte liefert zwar auch schon eine ordentliche Performance, unter Umständen kann diese aber auch Fehler produzieren. --> Letzte Erfahrung damit ca. 2017 mit PTGui Pro - in den fertigen Panoramen sind mehrere Streifen enthalten - Stitchen ohne Intel GPU und nur mit CPU dauert viel länger - aber ohne Fehler. Stitchen mit dedizierter GPU funktioniert nochmals schneller und Fehlerfrei.

 

Videobearbeitung - Schnitt, Überblendungen usw. bis FHD machbar - darüber hinaus dedizierte GPU!

 

sanfter Einstieg in die Bildbearbeitung ....

darüber gibt es diverse Meinungen und Herangehensweisen - im Prinzip reicht  in den meisten Fällen ein richtig belichtetes JPG direkt aus der Kamera. Olympus wirft wirklich sehr gut entwickelte JPG direkt aus der Kamera aus. 

Für bestimmte Effekte gibt es eigentlich genug Tutorials als Video oder Blog mit einen HowTo von der Aufnahme bis zur Bearbeitung, Verfremdung, ....
Mein Tipp - schau dir mal die "Frequenztrennung" an. die funktioniert mit GIMP auch. Ist zwar nur eine Spielerei aber dadurch siehst du den Unterschied zwischen Kontur und Farbe und somit auch den Unterschied zwischen Kopierstempel und Klonen.

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So ähnlich dachte ich früher auch mal...

In meiner Praxis haben sich aber ganz andere Baustellen aufgetan. Erst wenn diese nötigen Fundamente gegossen sind, lohnen sich weitere Diskussionen.

Das wichtigste überhaupt ist ein guter Monitor. Denn: er ist das Medium und zeigt uns Bilder, die wir bewerten können. Wenn der es nicht sauber kann, brauchen wir nicht bewerten. Ein solcher Monitor sollte immer wieder kalibriert werden. Nach der Kalibrierung sollte der Monitor einen Farbraum abbilden können, der möglichst 100%  vom Soll-Farbraum sRBG umfasst (97% ist auch gut!).

Das 2. -wichtigste ist eine gute Grafikkarte. Wenn die hardwaremässig mit Farb-Profilen umgehen kann - prima. Wenn nicht, sollte sie wenigstens ICS-Profile können. Das können heute fast alle. Sehr gute Grafikkarten können unter Photoshop einige sonst zeitraubende Bearbeitungen übernehmen. Der Filter "Scharfzeichnungsfilter - selektiver Scharfzeichner" arbeitet mit Grafikkarten-Hardware in Echtzeit; die CPU braucht dazu manchmal länger als 20 Sek. (hatte auch schon mal eine Min.). Heute ist PCI-e (16x) Pflicht.

Auch beim PC kann man besseres bekommen als das, was Fachhändler empfehlen. Klar, eine schnelle CPU mit vielen Kernen und GHz ist gut. Wenigstens dann, wenn sie einen guten Chipsatz befeuern darf. Der sorgt nämlich für Geschwindigkeit! Ein guter Chipsatz (z.B. die X-Serie von Intel) können beinahe alle Daten gleichzeitig im PC verteilen, während übliche das meist nur hintereinander können. Im PC wollen viele Geräte Daten: CPU, RAM, Festplatte, SSD, USB-Stick, Drucker, Grafikkarte, Soundkarte usw. Wenn jedes Gerät eine Spur auf der (Daten-) Autobahn alleine hat, ist das schneller, als wenn alle eine Spur benutzen müssen. Letzteres kennt jeder als Stau.

RAM ist auch wichtig (möglichst viel). Mit mind. 8GB kommt man schon weit.

Und Bilder und Software zum Bearbeiten. Bearbeiten ist angewandte Physik. Ohne solche (am besten fundierten) Kenntnisse wird bearbeiten zum experimentieren mit nicht vorhersagbarem Ergebnis. Man könnte auch sagen: stochern im trüben. Grundwissen braucht man zum grossen Thema Farbe, was sind Lichtwellen, Farbraum, Histogramm und wie erhöht man z.B. die Schärfe (dazu bräuchte man eigentlich zusätzliche Pixel -  aber wie macht es Bildbearbeitung)?

Mit Physik sind dann Bildbearbeitungen wie Photoshop, Lightroom, gimp, ACDSee usw. gar nicht mehr weit auseinander, was ihr Können angeht. In der Bedienung (neudeutsch "Workflow") ist Photoshop mein non-plus-ultra. Den bin ich gewöhnt, den habe ich in 100-ten Stunden gelernt, der geht blind vonstatten. Aber ich bekomme es mit GIMP auch hin! Denn beide machen und können bei reiner Bildbearbeitung beinahe das selbe.

Meine was-ist-wichtig Reihenfolge ware also:  Physik, Bildschirm, Grafikkarte (die OpenGL vollständig kann), Chipsatz, RAM, CPU, Software, Übung.
Wobei Übung allmählich immer wichtiger wird und dann viel Zeit spart. 

Zuletzt ein Mangel, der mit Windows 10 neu auftritt, aber mit Windows 7 prima funktionierte: ORF im Explorer sehen können.  Warum schafft Olympus da nicht Abhilfe? Bei 1.000-enden Bildern auf der Festplatte ist das ein no go! Man nimmt dem Gärtner ja auch nicht den Spaten weg, oder?

bearbeitet von mccs
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vor 10 Stunden schrieb mccs:

Zuletzt ein Mangel, der mit Windows 10 neu auftritt, aber mit Windows 7 prima funktionierte: ORF im Explorer sehen können.  Warum schafft Olympus da nicht Abhilfe? Bei 1.000-enden Bildern auf der Festplatte ist das ein no go! Man nimmt dem Gärtner ja auch nicht den Spaten weg, oder?

Warum soll/kann/muss Olympus irgendwo Abhilfe schaffen, was nicht an Olympus liegt???
Stelle die Frage doch einfach an Microsoft und warte auf Antwort.
Anderseits redest du von angeblich perfekter PC-Konfiguration (Ich frage mich, wie ich mit meinem 4 Jahre alten Unterwegs- Notebook und meinem BenQ-Monitor überhaupt ein brauchbares Bild erhalte) und schaffst es nicht die Forensuche oder Google zu bemühen.
Dort würde dir dann sicherlich der FastPictureViewerCodecPack auffallen, welcher unter Windows10 bis hin zur aktuellen Version wirklich alle RAWs als Vorschau anzeigt. 

bearbeitet von jsc0852
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Oh je, da fragt jemand nach einem Einstieg und schon der zweite Tipp ist Farbmanagement - da ist etwa so als würde man einem Fahranfänger raten gar nicht erst loszufahren, bevor er oder sie sich nicht damit beschäftigt hat welche Gummimischung die Reifen haben sollten - denn sonst wird das nie was mit den Bestzeiten 🤨

Geh in die Bücherei und schnapp dir ein paar Bücher zu den Thema. Schau dir Videos dazu an, in diesem Fall ist das häufig das richtige Medium. Probier die kostenlose Software aus: ACDSEE wenn du das schon hast, Olympus Workspace, Darktable, ...

Wenn dann was fehlt oder nicht klappt, kannst du gezielt nachfragen.

Wenn es etwas kosten darf: Photoshop Elements oder Affinity Photo - über Abos würde ich erst nachdenken, wenn ich weiß was ich will.

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vor 16 Stunden schrieb cimfine:

Gimp würde ich nicht empfehlen. Das kann immer noch keine Einstellebenen

Das wird doch seit 2009 von Version zu Version versprochen und verschoben. Jetzt soll es mit der 3.2 erscheinen, aktuell ist 2.10. Warten die Anwender also weitere 11 Jahre.

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Am 26.5.2020 um 14:57 schrieb Frank-san:

Gibt es einen sanften Einstieg in die Bildbearbeitung in der man mal grundsätzlich erklärt bekommt, was an meinen eigenen Bildern noch zu verbessern wäre? Es gibt so viele Möglichkeiten der Verbesserung und Verschlimmbesserung, an welchem Rädchen sollte man drehen?

Ich würde mir Olympus Workspace installieren, die Software ist, meine Meinung, besser als häufig in Foren kommuniziert. Danach gelegentlich auch mal die RAW`s abspeichern und langsam einsteigen, das Internet, YouTube bieten genug Möglichkeiten sich vorsichtig einzuarbeiten, danach wird man feststellen was einem fehlt.

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vor 1 Stunde schrieb Weit Oerp:

Vielleicht haben die meisten noch nicht gemerkt dass man es so selten braucht.

Wenn man mit RAW arbeitet braucht man für die bloßen Fotos auch kein Photoshop, Gimp o.ä., wenn es um Panoramen, Stacks usw geht schon eher, da vermisst man dann schon Einstellungsebenen.

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vor 8 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

Als Plug In gibt es noch den Affinity Develop

Off Topic mal die Frage wieso als Plugin, ist das Mac bedingt? In meiner Version, vor einem Monat gekauft, ist der Developer über einen Reiter oben im Menü direkt zu erreichen. 

Übrigens, wenn die von Affinity ne Datenbank dazu entwickeln würden, dann würde ich mein Abo echt kündigen. Vom Workflow bis zu den Ergebnissen finde ich die SW echt gelungen.

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Gerade eben schrieb jsc0852:

Off Topic mal die Frage wieso als Plugin, ist das Mac bedingt? In meiner Version, vor einem Monat gekauft, ist der Developer über einen Reiter oben im Menü direkt zu erreichen.

Wenn ich in der FotosApp auf Bearbeiten gehe, dann kann ich oben bei den Reitern viele verschiedene Einzelmöglichkeiten wählen,
Haze Removal,  Develop, Edit in AP, etc.
Das ist ganz praktisch, stelle ich fest.
Wenn Affinity eine Datenbak dazu entwickeln würde, wäre ich auch glücklich, das würde diese Klickerei reduzieren.

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vor 4 Stunden schrieb jsc0852:

Off Topic mal die Frage wieso als Plugin, ist das Mac bedingt? In meiner Version, vor einem Monat gekauft, ist der Developer über einen Reiter oben im Menü direkt zu erreichen. 

Übrigens, wenn die von Affinity ne Datenbank dazu entwickeln würden, dann würde ich mein Abo echt kündigen. Vom Workflow bis zu den Ergebnissen finde ich die SW echt gelungen.

In Planung ist das schon länger, wenn man sieht wie sich die Software bei Serif weiterentwickelt, kann man durchaus damit rechnen, das sie das praxisorientierter angehen, als das was Luminar mit seinem Lightroom Ersatz immer grossmundig angekündigt aber ausser  mit einigen Gimmicks nicht wirklich in die richtige Spur kommt.

Gruss

Landus

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hallo Frank-San! Schön, dass Du einen weiteren Schritt in der Photographie machst (Du siehst, ich bin ein bissl altmodisch, ich schreib das noch mit "ph" - liegt daran, dass ich schon einige Jahrzehnte Erfahrung habe - wie viele hier im Forum - zu erkennen meist an den Bildern 😉

Das aller aller allerwichtigste ist eine korrekte Darstellung der Bilder, also ein Bildschirm, der zumindest 95 % oder 98 % (besser natürlich 99 % oder 100 %) sRGB darstellen kann. Noch besser wäre, wenn er 98 % bis 100 % Adobe RGB könnte, aber das ist für den Anfang nicht unbedingt notwendig - für die Zukunft aber eine gute Investition. Grund dafür ist folgender: wenn Dir der Bildschirm nicht exakt das zeigen kann, was Du machst, dann machst Du irgendwas und merkst es nicht mal. Sobald es um Farben geht, ist es fatal, mit einem BilligstBildschirm eines günstigen (heißt jetzt nicht "schlechten") Computers arbeiten.

Computer: Der Computer selbst ist - aber nur anfänglich - nebensächlich. Obwohl ich zugeben muss, dass ein Labtop mit 2 x 3,1 GHZ nicht das gelbe vom Ei ist (ist ungefähr wie ein 50 PS Käfer - nicht falsch verstehen, ein Käfer ist super, aber für heutige Anforderungen schon etwas mau). Und auch der Speicherplatz ist .... na vorsichtig ausgedrückt .... schon sehr beschränkt. Obwohl das könnte man mit einer externen Platte fixen. Ein Computer mit 4 x 2,5 GHZ (oder 2 oder 3) ist mittlerweile fast schon unterste Grenze - wobei das natürlich auch sehr Geschmackssache ist. Viel wichtiger für die Bildbearbeitung ist der Speicher = RAM 4 GB ist schon sehr wenig, 8 GB wenig, 16 wären besser, mehr noch besser, es gibt Leute, die arbeiten mit 64, 128 oder mehr RAM (aber das ist ebenfalls ein overkill am Anfang und sogar für den ambitionierten Amateur). Wichtig ist auch, wie schnell die Teile miteinander kommunizieren .... aber da helfen Dir die Hintergrundinfos von pixelcomputer.de - siehe weiter unten. Und schließlich hängt das auch davon ab, ob Du 12 Megapixel-Bilder in 8 bit Farbtiefe = jpg einer älteren Kamera oder 45 Megapixel-Bilder mit 16 bit Farbtiefe in RAW (moderne supertolle Fullframekamera) verarbeitest.......

Bildschirm: Wenn Du mit Deinem jetzigen Labtop beginnen möchtest, würde ich Dir zu einem guten externen Bildschirm raten. Den kannst Du dann "kalibrieren" = farbrichtig justieren mittels eines Programmes. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Softwarekalibrierung oder Hardwarekalibrierung. Bei der Softwarekalibrierung  wird die Information der Grafikkarte genommen und so "vershoben/korrigiert", dass das Bild farbrichtig ist. Das bedeutet aber, dass eventuell Farbinformationen rausfallen, weil die Grafikkarte die Information nur verschiebt, aber natürlich nur einen begrenzten Rahmen an Farbausgabemöglichkeit hat. Das ist für den Anfang grundsätzlich auch o.k., aber nicht optimal. Hardwarekalibrierung: es werden immer 100 % der Informationen der Grafikkarte an den Monitor (bzw. an die Software des Monitors geschickt) und dort mittels einer "Umrechnungstabelle" so umgerechnet, dass die Farben richtig dargestellt werden. Es werden also 100 % der Infos der Grafikkarte verwendet, es gehen keine Informationen verloren. Diese "Kalibrierung" macht man mit einem Fotoauge, dessen Software bestimmte Farben anzeigt und das Fotoauge misst die Abweichung und schreibt dann Korrekturwerte entweder auf die Grafikkarte (Softwarekalibrierung) oder in die Software des Monitores(Hardwarekalibrierung - der Monitor muss diese "Hardwarekalibrierung" können). Die Königsklasse sind dann jene Monitore, die dieses Fotoauge schon fest verbaut haben, das fährt das ganz spacig von unten raus und misst den Bildschirm ganz alleine,... da wird's aber schon ziemlich teuer und ist für den Anfang definitiv ein Overkill ...

Meine Empfehlung: Entweder Du besorgst Dir einen neuen Labtop, der - sagen wir - 95 % sRGB kann oder Du beginnst mit Deinem jetzigen Labtop und besorgst Dir einen guten Anfängermonitor (wobei der eigentlich auch für Halbprofis eine gute Lösung ist), z. B. den hier: BenQ PhotoVue SW240, ist günstig und wirklich gut und Du wirst lange Jahre Freude damit haben - und Du kannst ihn auch bei einem ComputerUpgrade weiter verwenden.

Noch ein Tip: les' Dir die homepage von https://www.pixelcomputer.de durch, speziell die Anforderungen und Unterschiede. Aber Achtung: das sind wirklich gute Profigeräte, Du musst nicht dort kaufen oder so viel Geld ausgeben! Vor allem am Anfang nicht, das wäre ebenfalls ein overkill. Aber die Hintergrundinfos sind wirklich super, denn das, was wir für die "Eckdaten" eines Computers halten, sind nur die Halbe Wahrheit (oder vielleicht sogar nur ein Drittel???) Lies es einfach und lerne daraus!

 

Software: Du wirst tausend Empfehlungen bekommen..... Und alle haben ein Für und ein Wider ..... Ich würd' Dir empfehlen (was ich meiner Tochter und einer Bekannten auch empfohlen/besorgt habe): das Photoshop Elements. Kostet wenig, kann extrem viel (vor 15 Jahren wären die Profis froh gewesen, wenn sie sowas gehabt hätte) und ist vor allem "der Standard". DAmit kannst alles machen, was man machen muss (teilweise nur mit 8 bit und nicht mit 16 bit aber das ist am Anfang egal) und es hat einen guten RAW-Converter. Ja, ich weiß eh, es gibt x andere Programme ..... aber Adobe ist halt Standard und zum Beginnen sicher nicht falsch.

Ich an Deiner Stelle würde mir einen guten Monitor kaufen, kostet so ab die 400€ und das Photoshop Elements, kostet 45 € bei amaz... und es mit dem jetzigen Computer versuchen. Wenn das Ding zu langsam ist, dann einen neuen Computer überlegen (Deiner scheint ohnehin etwas älter zu sein). Labtop ist prinzipiell o.k., hat auch den Vorteil, dass Du ihn überall hin mitnehmen kannst, halt nur mit einem "mittelprächtigen" Bildschirm, für die richtige Bearbeitung mit Farben und so kannst dann den StandMonitor zu hause nehmen. Zum Bild-Aussortieren, geraderichten, bewerten etc. reicht auch der eingebaute Bildschirm.

 

Zum VideoBearbeiten würde ich Deinen Computer nicht mal andenken ..... da brauchst Du um einiges höhere Leistungsdaten ....

Hoffe, Dir geholfen zu haben und wünsch' Dir noch viel Spaß beim Fotografieren.

 

 

bearbeitet von tintifax
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Adobe Photoshop Elements 2020 44€ https://geizhals.at/adobe-photoshop-elements-2020-deutsch-pc-mac-65299346-a2159615.html

Bei Amazon 45€ https://www.amazon.de/Photoshop-Elements-2020-Aktivierungscode-Email/dp/B07YPB5K8Y/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=photoshop+elements+2020&qid=1592426299&sr=8-3

 

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Was ich nicht verstehe:

  1. Sollte wirklich jemand, der noch nicht einmal den Unterschied zwischen Profilierung und Kalibrierung verstanden hat, Ratschläge zum Thema Farbverwaltung erteilen?
  2. Hat ein Labtop etwas mit der Käseherstellung zu tun, oder bezieht sich das auf CIE L*a*b*?
  3. Wieso soll sich jemand etwas minderwertiges anschaffen, nur weil es "für den Anfang" sei? Ich selber hatte einst auch mit Photoshop Elements angefangen (weil's damals als Bildbearbeitungs-Software zu meinem Film-Scanner mitgeliefert wurde) – und kann nur davon abraten. Die paar Zehneuroscheine, die man für Ps Elements in den Sand setzt, sind verschmerzbar ... aber die Zeit und die Mühe, die man damit verschwendet, nur um dann irgendwann doch auf richtiges Photoshop umzusteigen, sind unwiederbringlich verloren. Nein, Photoshop ist nicht Photoshop Elements und noch ein bißchen was dazu. Es sind zwei ganz verschiedene Bildbearbeitungsprogramme. Wer billig kauft, kauft zweimal – und lernt zweimal.
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Farbmanagement, kalibrierter Monitor? wirklich so überirdisch wichtig?

Als Prinzip sollte man die Bilder auf den Medium finalisieren auf denen sie betrachtet werden. - das heißt auch, dass man für eine Webgalerie zumindest einen 0815 Monitor haben sollte. Weil dann sieht man das Ergebnis so wie es der Kunde und dessen Kunden schließlich sehen - oder eben auch alle Freunde und Verwandte die keinen Eizo zuhause am Tisch stehen haben.

So ein Monitor spielt in erster Linie bei Druck seine Stärken aus - und dann auch nur wenn der GESAMTE Workflow durchkalibriert ist. Das heißt im Anschluss auch man muss sich eine komplett durchkalibrierte Druckerei suchen. - online Printdienste erfüllen nur selten diese Anforderung.

 

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Am 16.6.2020 um 23:29 schrieb Landus:

In Planung ist das schon länger, wenn man sieht wie sich die Software bei Serif weiterentwickelt, kann man durchaus damit rechnen, (...)

Nein, ist es nicht. Vor etlichen Jahren hat Serif mal im Nutzerforum verkündet, dass man sich ein DAM als Komplettierung der Suite gut vorstellen kann. Seitdem wird in Foren immer wieder behauptet, dass dies in Planung oder Entwicklung sei - bloß ist das nicht der Fall. Im Gegenteil sagt Serif schon seit Jahren selbst, dass man aktuell nicht an einer Bildverwaltung arbeite. Und selbst das in der ursprünglichen Aussage erwähnte DAM hatte nichts mit einem Lightroom-Konkurrenten zu tun, den sich ja viele so sehnlichst wünschen und der in diese Aussage hineininterpretiert wurde. Wenn man sich Aufbau und Entwicklung der Affinity-Suite anschaut wird klar, dass eher eine Lösung in Richtung Adobe Bridge sinnvoll ist. Genau darauf wollte man damals auch hinaus. 

Natürlich kann man für die Zukunft nie etwas ausschließen, das würde auch kein Hersteller tun. Aber es gibt keinen Grund, sich aktuell Hoffnung auf eine solche Lösung von Serif zu machen. 

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Guten Morgen,

so, nun ist nach knapp 3 Wochen doch Bewegung reingekommen. Sorry für meine erst jetzt erfolgte Rückinfo, aber wie ich nun sehe können sich einige Member ja gut selbst miteinander beschäftigen. 😉 In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ausdrücklich für alle sachdienlichen und konstruktiven Hilfestellungen!

Mir leuchtet das Thema kalibrierter Monitor / you see what you get schon ein, da wir ab und an mal Bilder auf Dibond, etc. verewigen und dort schon das eine oder andere komische Bild erhalten hatten, welches auf dem Monitor doch anders aussah.

Ich werde -auch weil ich generell Lust an einem Upgrade habe- nun in einen neuen Laptop investieren. Sehr wahrscheinlich ein 17 Zöller. Meine (sehr hardwareaffine) IT berät mich gerade mal hinsichtlich P/L und mittlerweile habe ich meine finanzielle Schmerzgrenze auch etwas hochgeschraubt auf 1,2-1,3 k€.

Alle "sollwerte" von Prozessor, RAM, Grafikkarte sind für mich verständlich. Was ich noch nicht ganz verstehe, wie kann ich die Empfehlung

vor 12 Stunden schrieb tintifax:

Entweder Du besorgst Dir einen neuen Labtop, der - sagen wir - 95 % sRGB kann

in den technischen Daten von einem Laptopmonitor feststellen?

Danke, Frank

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vor 5 Minuten schrieb Frank-san:

in den technischen Daten von einem Laptopmonitor feststellen?

Sehr schwer, die meisten Anbieter schreiben kaum was dazu, welche Displaytechnik der Laptop-Monitor hat.

Würde eher nach einem Laptop suchen, in dem auch die Angaben zur Displaytechnik zu lesen sind. Wenn, dann sollte sie IPS-Technik haben, da sind die Farben auch Blickwinkel stabiler. TN-Technik auf keinen Fall.

Und darauf achten, dass der Display keine spiegelnde Fläche hat, sie sollte matt sein, wie die meisten guten Monitore das haben. Dann sparst du dir die Anschaffung eines zusätzlichen Monitors.

Andere schwören auf Zweitmonitor zum Laptop. Ich selbst finde das nicht so praktisch, wenn man komplett mit den Laptop arbeitet.

Viele Grüße
Pit

 

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vor einer Stunde schrieb Fanille:

Das heißt im Anschluss auch man muss sich eine komplett durchkalibrierte Druckerei suchen. - online Printdienste erfüllen nur selten diese Anforderung.

Da braucht es keine "durchkalibrierte" Druckerei und selbst Online-Printdienste erfüllen alle Anforderungen, wenn man denn im Vorfeld alles richtig macht.
So sollte man seine Dokumente schon als PDF senden und sich VORHER informieren welchen CMYK-Standard die Druckereien erwarten. Denn genau damit wird gedruckt und nicht in sRGB oder Adobe-RGB. Die gesendeten Daten werden dann mehr oder weniger gut angepasst. Das weniger gut kann man umgehen, in dem man in seiner Bildbearbeitung (bei mir PS) gleich als PDF im CMYK exportiert. DIe Ausdrucke, egal auf welchem Medium, werden es danken.

bearbeitet von jsc0852
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Ein guter Workflow meint folgendes: ein Farbbild sieht am Monitor genau so aus wie gedruckt und genau so, wie das Objekt in der Natur aussah. Sieht das Bild am Monitor prima aus, wird auch der Ausdruck zuverlässig prima.
Immer aber sollte man sich an folgendes errinnern: wo ein Monitor weiss zeigt, leuchten alle Farben vollgas. Auf Papier leuchtet dort keine Farbe, sondern ganz allein und nur das Papier!

Laptop-Monitore - mir ist kein Monitor bekannt, der z.B. mit einem Eizo mithalten könnte. Trotzdem kann man auch einen Notebook-Monitor kalibrieren und Farbprofile erstellen und nutzen. Ja, man kann damit sogar gut arbeiten. Eines ist aber klar: er kann i.d.R. nicht das zeigen, was ein Eizo kann. Eine guter Monitor sollte nicht nur gross sein in Anzeigefläche Bildschirm, sondern auch in Anzahl Pixel, die er gleichzeitig zeigen kann. Da dürfte heute full HD (=1920x1080) Pflicht sein - mehr ist besser (und teurer).

Viele Notebooks haben heute sog. integrierte Grafik (intel). Ob man da überhaupt ein Farbprofil anwenden kann, weiss ich nicht.

Im Notfall habe ich ein uraltes Lenovo Notebook in Betrieb (T61p, Windows 10 Pro, Quadro-Grafik, Bildschirm 1920x1200 Pixel, kalibriert, kann etwa 80-85% der Anforderungen); damit kann ich (notfalls) sofort draussen Bilder bearbeiten. Am grossen Monitor zu Hause ist es aber viel angenehmer und vor allen Dingen effizienter.

Monitore an Notebooks haben einen weiteren Nachteil: sie sind fest mit dem Notebook verschraubt. Natürlich kann man einen Fremd-Monitor anschliessen. Dann ist m.E. ein leistungsfähiger Desktop-Rechner insgesamt viel billiger.

Um sich eingehend zu informieren, welcher Monitor kann für wenig Geld viel, lohnt sich ein genaues Studium bei https://www.prad.de.
Dort gibt es auch ausführliche Angaben über Farbräume usw.. Tipp: Gleich ein Bildschirm-Kalibriergerät einkalkulieren und von Beginn an damit arbeiten.

@TorstenR: Mein PC ist noch älter. Der wurde damals angeschafft, um CAD zu machen. Bildbearbeitung kann der genau so gut, Windows 10 pro x64 läuft, er hat eine Quadro-Grafik und 128GB RAM. Bei der Bearbeitung mit PC hat sich seit 30 Jahren nichts geändert; sie rechnen alle nur mit 0 und 1. Lediglich der Transport der 0-en und 1-en ist rasant schnell geworden. Und heute rechnet man in TerraByte statt in MegaByte. Und noch etwas: für die Qualität der Bildbearbeitung ist der Mensch vor dem Monitor Hauptfaktor. Der PC nur Werkzeug. Ein Gärtner pflanzt einen schönen Blumengarten, wenn er weiss, was zusammenpasst und blüht. Sein Spaten ist fast egal, notfalls könnte er auch nur mit den Händen...

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