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Audio Off Topic aus „Fragewürdige Tests in Online-Magazinen“


Bluescreen

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vor einer Stunde schrieb Severino:

... Wenn die Kunden dieser Firmen wüssten, mit welchen Kabeln das Album im Studio aufgenommen wurde...

Aha, bei Dir Im Studio labbern die Kabel vermutlich auf dem Fussboden rum, statt sauber durch sowas zu verlaufen: 

https://www.hifisound.de/de/Hifi-Zubehoer/Spikes-Kegel-Absorber/Fuesse-Untersetzer/Inakustik-Referenz-Cable-Base-10er-Set.html?gclid=CjwKCAjw_LL2BRAkEiwAv2Y3SSQgzNLU4TEBSUxfkZ3hbZmKoO7IAL4AqkFeYKjmGo8rqEF6ENakbhoC328QAvD_BwE

Und vermutlich benutzt Du auch statt einer Einstein-Netzleiste 

https://www.fairaudio.de/news/einstein-audio-components-the-octopus-ultimate-netzleiste-09-13/

Mehrfachstecker aus dem Baumarkt. Wie soll das jemals was werden 😉

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vor 1 Stunde schrieb Severino:

...dass Hi-End Hifi Enthusiasten Beträge in der Höhe eines Kleinwagens für die Verbindungskabel ihrer Hifi Geräte ausgeben...

Besonders unersetzlich sind diese HaiÄnd Kabel bei digitaler Signalübertragung. Damit sich die Einsen und Nullen im Übertragungsmedium nicht abschleifen können. 😆

Sry. f. OT

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vor 9 Minuten schrieb Axel.F.:

Damit sich die Einsen und Nullen im Übertragungsmedium nicht abschleifen können. 😆

Diese Kabel darf man natürlich, ähnlich wie Olympus-Kameras und Linsen, keinesfalls mit Lösungsmitteln traktieren, die die Bits zersetzen könnten.

Und das kardanisch aufgehängte CD-Laufwerk auf kiloschwerem Betonfuss zur Vermeidung von Gleichlaufschwankunken sollte man während der Wiedergabe natürlich nicht berühren, damit die Daten im Puffer nicht durcheinanderwirbeln.

Zwar auch OT, aber eigentlich viel schöner als DXOMark 😉

bearbeitet von Bluescreen
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vor 4 Stunden schrieb Axel.F.:

Besonders unersetzlich sind diese HaiÄnd Kabel bei digitaler Signalübertragung. Damit sich die Einsen und Nullen im Übertragungsmedium nicht abschleifen können. 😆

Sry. f. OT

Nun, nur damit wir uns verstehen: fast noch schlimmer als die Esoterik Audio Jünger, finde ich, sind die Sorte Leute, die Tausende von Euro für Geräte ausgeben, um sie dann mit 99Cent Kabel aus der Grabbelkiste zu verbinden. Perlen vor die Säue werfen, nennt sich das.😉

So 20-50 Euro darf ein durchschnittliches Kabel schon kosten, nur schon um den Wackelkontakten aus dem Weg zu gehen.😉

Apropos: die Einsen und Nullen können tatsächlich im Kabel „abschleifen“: in einem Digitalkabel fliessen die Bits mit Hochfrequenzen, die viel höher getaktet sind als in einem analogen Kabel. Wenn das Kabel billig und schlecht geschirmt ist, oder die Leitung zu lang, oder gleich beides, kann es tatsächlich passieren, dass das Wordclock Signal (Taktgeberfrequenz) so verschliffen wird, dass die Einsen und Nullen nicht mehr im richtigen Takt ankommen. Konsequenz: leichte  Verschmierungen in den hohen Frequenzen oder unsauberer, nicht präziser Bass, wenn schlimmer dann hörbare digitale Artefakte, sogenannte  Jitter und im Extremfall Aussetzer und Signalabbrüche. Deshalb verwenden Profis in grossen Hallen für weite Strecken entweder Lichtwellenleiter oder in definierten Abständen Repeater, die das Signal auffrischen.

Ist zwar auch OT, aber musste mal gesagt werden. 😂

bearbeitet von Severino
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vor 33 Minuten schrieb Severino:

Nun, nur damit wir uns verstehen: fast noch schlimmer als die Esoterik Audio Jünger, finde ich, sind die Sorte Leute, die Tausende von Euro für Geräte ausgeben, um sie dann mit 99Cent Kabel aus der Grabbelkiste zu verbinden. Perlen vor die Säue werfen, nennt sich das.😉

So 20-50 Euro darf ein durchschnittliches Kabel schon kosten, nur schon um den Wackelkontakten aus dem Weg zu gehen.😉

Apropos: die Einsen und Nullen können tatsächlich im Kabel „abschleifen“: in einem Digitalkabel fliessen die Bits mit Hochfrequenzen, die viel höher getaktet sind als in einem analogen Kabel. Wenn das Kabel billig und schlecht geschirmt ist, oder die Leitung zu lang, oder gleich beides, kann es tatsächlich passieren, dass das Wordclock Signal (Taktgeberfrequenz) so verschliffen wird, dass die Einsen und Nullen nicht mehr im richtigen Takt ankommen. Konsequenz: leichte  Verschmierungen in den hohen Frequenzen oder unsauberer, nicht präziser Bass, wenn schlimmer dann hörbare digitale Artefakte, sogenannte  Jitter und im Extremfall Aussetzer und Signalabbrüche. Deshalb verwenden Profis in grossen Hallen für weite Strecken entweder Lichtwellenleiter oder in definierten Abständen Repeater, die das Signal auffrischen.

Ist zwar auch OT, aber musste mal gesagt werden. 😂

Wer mehr als wenige Euros ausgibt ist selbst schuld. 20-50€ pro Kabel, für den Heimbedarf? Da gibst du mehr aus als unbedingt nötig, muss wohl berufsbedingt sein und man erfreut sich auch daran, ich kann mir auch keinen billigen Plattenspieler und Tonabnehmer kaufen...

Deine weiteren Ausführungen mit dem verschleifen und hochfrequenten Anteilen sind völlig richtig. Nur wer verlegt schon mehrere 100m Kabel im Wohnzimmer, bei dem die von dir beschriebenen Auswirkungen evt. auftreten würden? Für die normalen Längen im Hausgebrauch treten die von dir beschriebenen Nachteile gar nicht auf, selbst mit billigen Kabeln nicht, wenn man nicht grad Klingel- oder Karnickeldraht verwendet. Im professionellen Bereich wenn die Leitungslängen größer werden, durchaus. Außerdem spielt dort die mechanische Belastbarkeit eine wichtige Rolle, sowie die Abschirmung untereinander, wenn man viele Kabel verlegt. Im Wohnzimmer hat man die Probleme eher weniger. Einmal angestöpselt. über Jahre vergessen..

Deine übrigen Ausführungen zu den Esotherik- Hifi- Jüngern teile ich voll und ganz

Es gibt auch unzählige doppelte Blindtests, bei denen nachgewiesen wurde, das niemand die Unterschiede von einigermaaßen vernünftigen Kabeln hören kann, kann ja auch gar nicht, weil es in den zurückgewandelten analogen Audiodaten keine Unterschiede gibt, weil physikalisch unmöglich.

schreibt ein Dipl. Ing. Vertiefungsrichtung: Übertragungs und Hochfrequenztechnik, sowie technische Optik.

bearbeitet von Libelle103
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Nun mit den 20-50€ bin ich vielleicht etwas übers Ziel geschossen.😉 War mit der Bazooka gezielt.😂

Aber wer schon mal ein superbillig Kabel aufgeschnitten hat und gesehen hat, dass da A. eine extrem dicke Isolation vorhanden ist und B. der entscheidende Kupfer nur in homöopathischer Menge, wundert sich nicht, dass das Kabel beim 10. Mal einstecken einen Wackelkontakt hat...

Oder der Klassiker: Amateur Gitarist mit einem Custom Made Röhrenverstärker und einer PRS Gitarre beides zusammen gut 10k€, dazwischen ein paar Effektgeräte (liebevoll Bodentreter genannt) geschaltet, natürlich irgendwelche Boutique Geräte aus Amerika, Kleinserie pro Stück ein paar hundert €, denn nur so klingt der Verzerrer (Sic) richtig cremig. Stromversorgung für Verzerrer ist Batterie, weil klingt besser als Netzteil und die Kabel, ihr ahnt es schon, aus der Grabbelkiste und schon völlig abgerockt. Vor dem Gig wird noch schnell mit Kennermiene mit der Zunge die Batteriespannung „gemessen“: Hält locker noch für diesen Gig, aber klar doch...

Dann die Show: Zwischen jedem Song, gibts eine kurze Pause, weil der Gitarrist wieder einen Wackellontakt suchen muss. Er ist bald mehr auf den Knien, beim Fehlersuchen, als beim innigen Solieren... Aber es kommt noch besser:  beim Finale der Show, bei Stairway To Heaven, beim epischen Gitarrensolo, drückt der Musiker mit dem Fuss auf den Bodentreter und anstatt seinem Solo, dass er monatelang im stillen Kämmerlein, zum Ärger seiner besseren Hälfte, hunderttausendmal rauf und runtergespielt hat erklingt: Nichts... (diese verdammte Sch... Batterie...🥊🤨😡💣🧨🔪🔫) Peinliches überspielen der Situation und keine Unterwäsche die auf die Bühne fliegt, von den Groupies...

Nur damit das klar ist: diesmal ist es (fast) keine Polemik. Diese Geschichte erlebt jeder Tonprofi x-mal in seinem Berufsleben inklusive dem fatalistischen Augenrollen seiner Mitmusiker.

 

Also ja, es kann durchaus sein, dass ich berufsbedingt, durch Erfahrung, ein paar Euro mehr für die Kabel ausgebe. Nicht weil ich Freude an Kabeln habe, die sind ein notwendiges Übel, aber ich liebe es böse Überraschungen zu vermeiden.😉

 

Mit den Kabellängen bei Digitalen Verbindungen hast du natürlich recht.😉

bearbeitet von Severino
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vor einer Stunde schrieb Libelle103:

Wer mehr als wenige Euros ausgibt ist selbst schuld. 20-50€ pro Kabel😀 Da schmeist du völlig unnütz das Geld zum Fenster raus.

Deine weiteren Ausführungen mit dem verschleifen und hochfrequenten Anteilen sind durchaus richtig. Nur wer verlegt schon 1 km Kabel im Wohnzimmer, bei dem die von dir beschriebenen Auswirkungen evt. auftreten würden? Für die normalen Längen im Hausgebrauch treten die von dir beschriebenen Nachteile gar nicht auf, selbst mit billigen Kabeln nicht.

Es gibt auch unzählige doppelte Blindtests, bei denen nachgewiesen wurde, das niemand die Unterschiede hören kann, kann ja auch gar nicht, weil es in den zurückgewandelten Audiodaten keine Unterschiede gibt, weil physikalisch unmöglich.

Man oh man....

schreibt ein Nachrichtentechnik Dipl. Ing. Vertiefungsrichtung: Übertragungs und Hochfrequenztechnik, sowie technische Optik.

Ähm... war der erste Satz jetzt ironisch gemeint? Die weiteren Sätze lassen vermuten, daß nicht. 😮

Doch zu den Doppelblindtests:  da wird normalerweise nicht auf Jitter hin getestet (gut, im Esoterik- und Schwurbelbereich vielleicht schon). Denn im Heimbereich wird eher selten  mit einer Master-Clock gearbeitet, auch nicht bei den audiophilen Jüngern. Der einzige Jitter der da noch relevant ist, ist der, den der DA-Wandler evtl. mit einem lausigen internen Oszillator selber produziert. 😉
Im Studio-/Tontechnikumfeld sieht die Welt dann aber anders aus, da hier mit einer Master-Clock gearbeitet wird, die die Geräte synchronisiert (die die das beruflich machen mögen mich korrigieren, wenn es zu falsch ist). Wenn ich mich richtig entsinne soll Jitter so ab 10-20ns für einen geübten Hörer hörbar werden (leider finde ich gerade die Quelle nicht mehr 😞, ich meine es war was von Bob Katz ) . Das entspricht grob 50-100 MHz - ein Bereich, in dem Wellenwiderstand, falsche Anpassung etc. durchaus zu Reflektionen und damit Störungen auf den Leitungen führen können, auch wenn sie nur 50cm lang sind. Der Klassiker ist hier die Verwendung von Audio-Kabeln mit undefiniertem Wellenwiderstand.
(Ich spreche hier jedoch eher von einem Worst-Case-Fall als vom Normalfall. Wenn ich mit meinen alten Ohren und einem Billigkopfhörer Beispiele mit 10ns Jitter im A/B-Vergleich anhöre, erkenne ich auch keinen Unterschied...)
In der Anfangszeit, den 80er Jahren war das aber noch ein Thema, welches mitverantwortlich für den damals "digitalen" Klang von CD- und DAT-Spielern war. Heutige Geräte im Heimbereich schaffen (mit einer internen Clock) diese Jitterwerte jedoch locker, von daher ist das da kein Thema mehr.

bearbeitet von elwoody
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So, bevor wir wieder die Kurve zum Bildereinfangen kratzen: 

Wenn der CD Player digital an den D/A Wandler angeschlossen wird haben wir eine digitale Leitung bei der der CD Player dem Wandler die Clock vorgibt. Ergo Jitter theoretisch möglich. 
Masterclock ist eher ein Studioding, Live arbeitet man meist mit implementiertem Clock. 
 

Aber um die Kurve zu kratzen: ich bekam kürzlich ein Video zum Mastern, das hatte einen fetten Brumm auf der Tonspur, weil... ?

Tadah! Das Kabel des Mikrofons auf der Kamera defekt war. 
Kombination von billigem Kabel UND Verzicht von Kopfhörer zur Kontrolle bei der Aufnahme führten zu der Frage die jeder Profi so gerne hört: „Kannst du da noch was machen...?“

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vor 1 Stunde schrieb Jantoni:

Hallo? Das hier ist ein Fotografieforum! 😂

 

Ich habe neulich mal meinen Eizo (ja, ich weiß, für Visiophile ist das ein Unwort) und den PC (auch ein Unwort, aber für den Mac muss ich noch sparen) über die Einstein-Octopus-Netzleiste an die Altbau-Wandsteckdose angeschlossen, und siehe da, meine Katzen-Fotos sahen sofort deutlich fluffiger aus, mit mehr Transparenz in den Lichtern und sichtbar mehr Definition und 3D-Eleganz in den Tiefen. Nachdem ich die No-Name-Tastatur und den Bilig-Kartenleser abgezogen und die entsprechenden Buchsen mit hochwertigen Blindsteckern verschlossen hatte, zeigte sich nochmal ein vernehmlicher Schub Luftigkeit in den Farben. Mietzi wirkte, als ob sie einen von einem KB-Sensor aus anspringen  und dabei kurz blinzeln würde.

Natürlich habe ich die Fotos direkt von der Speicherkarte aus angesehen, um eine verfälschende Übertragung auf schlecht abgeschirmte HDs (SSDs kommen sowieso nicht in Frage wegen des Übersprechen von Bits auf die Nachbarzellen) zu vermeiden.

Also, dieser Einstein-Mehrfachstecker bekommt bei mir einen DXOMark-Score von 100 in der Sparte Transmission, Distortion und Perceptive Voltage. Sozusagen ein Muss für jeden Visiophilen. Ob sich die 1800 € auch für mFT-Hungerleider lohnen, klären wir im Test in der nächsten Ausgabe,

bearbeitet von Bluescreen
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vor 3 Stunden schrieb Libelle103:

Wer mehr als wenige Euros ausgibt ist selbst schuld. 20-50€ pro Kabel, für den Heimbedarf?

Wer überhaupt Geld für Kabel ausgibt ist selbst schuld:

"ALLES ist besser mit Bluetooth"

Wer hat das gesagt? 😂

bearbeitet von Axel.F.
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vor einer Stunde schrieb Bluescreen:

Na ok, Beethoven hat seine Musik ja auch nur gesehen 😉

Wenn dann irgendwann mal die Software bequem per Sprachsteuerung zu bedienen ist, werden die Eizos eventuell obsolet. Dann bleibt dann aber immer noch die Bildbearbeitung und die Video Postproduction... 😉

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vor 3 Stunden schrieb Jantoni:

Hallo? Das hier ist ein Fotografieforum! 😂

 

Nein. Es ist ein Olympus Forum. Und da Olympus Kameras glücklicherweise immer besser werdende Videofunktionen integriert hat, darf und sollte hier auch das Thema Video diskutiert werden.

Und die hier diskutierten Test „Magazine“ testen zumeist auch die Videofunktionen. Die optische Qualität von Objektiven spiel auch für den Videobereich eine wichtige Rolle.

bearbeitet von tgutgu
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vor 4 Stunden schrieb Severino:

So, bevor wir wieder die Kurve zum Bildereinfangen kratzen: 

Wenn der CD Player digital an den D/A Wandler angeschlossen wird haben wir eine digitale Leitung bei der der CD Player dem Wandler die Clock vorgibt. Ergo Jitter theoretisch möglich. 
Masterclock ist eher ein Studioding, Live arbeitet man meist mit implementiertem Clock. 
 

Aber um die Kurve zu kratzen: ich bekam kürzlich ein Video zum Mastern, das hatte einen fetten Brumm auf der Tonspur, weil... ?

Tadah! Das Kabel des Mikrofons auf der Kamera defekt war. 
Kombination von billigem Kabel UND Verzicht von Kopfhörer zur Kontrolle bei der Aufnahme führten zu der Frage die jeder Profi so gerne hört: „Kannst du da noch was machen...?“

Hmmm... ja und nein. 😉 Ja, gerade AES/EBU produziert gerne Jitter. Und ja, der Player gibt da dem Wandler die Clock vor. Doch diese wird typischerweise nicht direkt in eine Clock umgewandelt, sondern genutzt um einen PLL zu synchen. PLLs haben von Natur aus Jitter - aber wenn er gut ist, kann er den Jitter aus der Leitung soweit entfernen, daß er nicht mehr relevant ist. Aber Du hast da natürlich recht, theoretisch ist da der Jitter gut möglich. In der Natur der Sache bei AES/EBU liegt auch noch, daß signalabhängiger Jitter produziert wird: eine "stumme" Übertragung produziert eine sauberere Clock als ein eine mit Signal. Das Jitter wird hier vom Datenstrom moduliert.

So, jetzt zur Kamera: Das sind natürlich auch (Teilweise) Probleme, die die Tonspur unserer Kamera betreffen können. Ein guter A/D-Wandler (für den Ton) zeichnet sich nicht zuletzt durch eine sehr konstante (in diesem Fall interne) Clock aus.

@Bluescreen - ich gehe davon aus, daß Mietzi auf dem Bild nicht sauber mit dem Licht in Deinem Betrachtungszimmer harmoniert hat. Evtl. könnte da eine Lichtfalle für die subharmonischen Farbtöne abhelfen. Es reicht, wenn Du in jede Zimmerecke einen schwarzen Strahler mit einer Kantenlänge von 15,8 cm aufstellst. Das hat bei mir wunderbar geholfen: sobald ich das Licht im Zimmer einschalte erlebe ich einen Unterschied wie Tag und Nacht!

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Coole Diskusion 😂, für jemanden der nix mit Filmen zu tun hat. Bei Eizo musste ich erst mal googeln weil ich da einen Schreibfehler vermutet hab denn des heißt  doch Gitzo, da kann man Kamera wackelfrei aufstellen.

Die Geschichte mit der Mietzins ist klasse.

wenn wir schon beim Bildschirm (bzw.Kabel) sind , weiß da jemand Bescheid wie man die Aufnahmedaten vom Ps wie bei LR erhalten kann? Also ISO Blende usw.

HG Daniela

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Shappy, wenn du deinen Augen was gutes tun willst und nebenbei perfekte Farbdarstellung möchtest und dies bei 5 Jahre Vollgarantie, dann empfehle ich dir mal die Eizo Monitore genauer anzuschauen.😉

Deine Frage verstehe ich jetzt gerade nicht: möchtest du die Aufnahmedaten im Exif erhalten oder war es eine Spassfrage?

 

Bei Zweiterem empfehle ich dir folgendes Kabel zum Datentransfer:

https://www.highend-audiokabel.de/silent-wire-serie-imperial-ag-usb-a-auf-usb-b-20-kabel.html

Und dieses für den Monitor:

https://www.highend-audiokabel.de/silent-wire-referenz-ag-hdmi-kabel.html

Oder du kannst einen Teil des Geldes anstatt für die Kabel für einen Eizo ausgeben und den Rest für Urlaub und wirst glücklicher.😉

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Am 26.5.2020 um 17:11 schrieb elwoody:

Wenn ich mich richtig entsinne soll Jitter so ab 10-20ns für einen geübten Hörer hörbar werden

Jitter im Bereich von 10ns, also relative Verzögerung der Signale? Schallgeschwindigkeit ca. 300m/s also 3000nm/10ns, also 3 µm Ortsauflösung unseres Gehörs. Toll...

Gruß

Uli

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vor einer Stunde schrieb ulipl:

Jitter im Bereich von 10ns, also relative Verzögerung der Signale? Schallgeschwindigkeit ca. 300m/s also 3000nm/10ns, also 3 µm Ortsauflösung unseres Gehörs. Toll...

Jo, kann man so auch sehen. Wenn man dabei ausser Acht läßt, daß durch Jitter auch Intermodulationsverzerrungen entstehen soweie der Rauschabstand verringert wird... 😉

Gerade die SNR ist kritisch.
Bei einem Wandler mit 192 kHz hast Du nur 5,2us/Informationseinheit, d.h. 10 ns Jitter erzeugen schon 0,2% Abweichung in der Clock (nur um mal die Relation zu zeigen).


Bedenke, Jitter verändert die Flankensteilheit des erzeugten Signals.

Die theoretische Grenze des SNR, die aus einem clock Jitter resultiert ist:

Max SNR(dBFS) = -20*log(2π*fin+tj)

fin = Frequenz des Eingangssignals
tj= jitter der clock

also z.B. bei gegebenen 10 Khz und 10ns Jitter sind das schon nur noch 64 dB SNR die Du maximal erzielen kannst.

Die SNR eines gegebenen Wandlers verringert sich durch Jitter nach dieser Formel:

SNR reduktion (dBFS) = 10log(10^(-SNRadc/10)+10^(-SNRjitter/10))

Hast Du also z.B. einen guten 20-Bit Wandler der theoretisch 120 dB SNR erreichen kann, reduziert sich das schon um 64 dB, es steht also nur noch der halbe Rauschabstand zur Verfügung...

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/cmr.b.20080

https://www.maximintegrated.com/en/design/technical-documents/app-notes/4/4466.html

 

bearbeitet von elwoody
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Ich glaube, ich habe die Ironietags in meinem Post vergessen...

Die Ortsauflösung des menschlichen Gehörs reicht evolutionsbedingt genau dazu aus, um die Richtung eines Geräusches mit genügender Genauigkeit festzustellen. Und zwar so genau und nicht mehr als dass es dem Homo sapiens das Überleben gesichert hat. Mit ein bisschen Geometrie kann man da die typischen Längen abschätzen (Kopfbreite, also Abstand der Ohren, erforderliche Winkelgenauigkeit, Differenz Schalllaufzeit, etc.). Und die sind mit Sicherheit nicht im µm Bereich, sondern mindestens drei, wenn nicht mehr Größenordnungen höher...

Gruß

Uli

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb ulipl:

Jitter im Bereich von 10ns, also relative Verzögerung der Signale? Schallgeschwindigkeit ca. 300m/s also 3000nm/10ns, also 3 µm Ortsauflösung unseres Gehörs. Toll...

Gruß

Uli

Uli, du nimmst so kurze Verzögerung nicht als Verzögerung oder Ortungsveränderung wahr. Verzögerungen kann das menschliche Hirn erst etwa ab 15-20MilliSek als solche wahrnehmen. Ortung ab ca. 5MilliSek,  aber davor gibts interessante Kammfiltereffekte durch Phasenauslöschungen. 😉

 

Aber da liegt eh ein Missverständnis vor:

wir sprachen nicht von einem akustischen Delay, sondern von einem Delay im Clock. Dies bringt den D/A Wandler aus dem Takt und verursacht so die Artefakte. Um sich das bildlich vorzustellen: das ist wie bei einer Videokonferenz, wenn die Bandbreite schlecht ist und das Bild plötzlich diese „Klötzchenauflösung“ kriegt, oder die Stimme plötzlich so komisch metallisch klingt oder Atemgeäusche, die unnatürlich nach Schnorchel oder Darth Vader klingen. Das ist zwar eine etwas andere Ursache, aber ähnliches Ergebnis.

Je nachdem wie geschult dein Gehör ist, nimmst du solche Artefakte aber schon viel früher war, bevor der Redner schon nach Darth Vader klingt.😉

Beim Jitter können aber die Stimmen nicht nur komisch verzerrt klingen, sondern es können sich sogar eigene Geräusche entwickeln, die im Extremfall wie Geräusche klingen, die ein Faxgerät macht, oder wie es alte analog Modem zu Urzeiten des Internets gemacht haben. Diese Störgeräusche überlagern dann das Nutzsignal. Ich musste deswegen schon mehr als einmal eine Veranstaltung unterbrechen, einmal eine Bank GV mit 5000 Gästen. Das ist nicht sehr angenehm...

Zum Glück kommt das normalerweise nicht vor, wenn man die technischen Bedingungen einhält, aber zweimal war es eine fehlerhafte Firmware eines 80‘000€ Mischpultes und einmal ein defektes Kabel, wo beim Aufbau einer mit dem Stapler darüber gefahren ist.🤨

 

bearbeitet von Severino
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