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Lightroom CC Classic und Objektivkorrektur


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Hi,

Ich habe mit dem 40-150 2.8 Pro ein Panorama aufgenommen. (Hochkannt, 6 Bilder, f2.8) in RAW.

In Lightroom importiert wollte ich diese zusammenfügen, doch beim späteren Panorama sieht man an den Übergängen bei jedem Bild die Vignettierung. 

Ich dachte immer Lightroom wendet automatisch ein Profil für die Korrektur an? Dies geschiet offensichtlich nicht.

Wenn ich manuell eine Profilkorrektur aktivieren möchte, findet er die Linse nicht - in der Liste bei Olympus steht bei mir nichtmal was drin.

Gibts keine Möglichkeit das automatisch zu korrigieren?

 

Gruß

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vor 31 Minuten schrieb FlorianZ:

Ich dachte immer, Lightroom wendet automatisch ein Profil für die Korrektur an?

Tut's ja auch.

.

vor 31 Minuten schrieb FlorianZ:

Dies geschieht offensichtlich nicht.

Doch – aber das integrierte und automatisch angewendete Profil des M.Zuiko 1:2,8/40-150 Pro korrigiert nur Verzeichnung und chromatische Aberration. Vignettierung bleibt unangetastet. Du hättest nicht ausgerechnet mit voller Öffnung arbeiten sollen, wenn's ein Panorama werden soll.

.

vor 31 Minuten schrieb FlorianZ:

Gibt's keine Möglichkeit, das automatisch zu korrigieren?

Nein. Aber du kannst es manuell korrigieren – also erst korrigieren, dann zum Panorama zusammensetzen.

bearbeitet von Omzu Iko
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@Omzu Iko

Danke, das beseitigt schonmal meine Unklarheiten. Leider musste ich auf f2.8 abblenden da das Stativ gerade nicht in Reichweite war, und der Wind stark aufgefrischt hatte. Verwacklungen bei den langen Brennweiten lassen sich dann leider nicht mehr anders vermeiden.

Habs jetzt mit ner manuellen Korrektur ganz gut hinbekommen denke ich. 

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Du hast mich auf eine Idee gebracht – nämlich einmal zusammenzutragen, für welche M.Zuiko-Objektive welche Abbildungsfehler in Adobe Camera Raw und Lightroom per Opcode-Korrekturprofil korrigiert werden. Hierfür habe ich aus meinem Bildarchiv für jedes M.Zuiko-Objektiv, das ich besitze, besaß oder einmal ausprobiert habe, je eine Rohdatei herausgesucht.

Ergebnis: Bei allen M.Zuiko-Objektiven, zu denen ich Daten habe, werden in Camera Raw und Lightroom die chromatischen Aberrationen (Farbquerfehler) per Opcode korrigiert. Bei vielen, aber nicht allen wird die Verzeichnung per Opcode korrigiert. Bei keinem einzigen wird der Randlichtabfall (Vignettierung) per Opcode korrigiert – auch dann nicht, wenn im Kamera-Menü die Randlichtabfall-Kompensation ("Randsch.-Komp.") eingeschaltet ist; offenbar wird diese vom Bildprozessor direkt in die Rohdaten gebacken.

Bei den Festbrennweiten findet eine Verzeichnungskorrektur im wesentlichen nur bei den Weitwinkel-Brennweiten 12 mm und 17 mm statt – und überraschenderweise beim 30er Makro. Die Zoomobjektive hingegen werden fast alle verzeichungskorrigiert – mit Ausnahme des 75-300 mm II.

Keine Daten habe ich zu 2,8/17, 1,2/45 Pro, 9-18, 12-45 Pro, 12-50 EZ, 12-200, 14-42 R II, 14-42 EZ und MC20 (wohl aber zu MC14). Würde mich allerdings überraschen, wenn bei einem dieser Objektive bzw. beim MC20 etwas anderes herauskäme als bei den überprüften. Ebenfalls keine Daten habe ich zu Lumix-G-, Leica-DG- oder Fremdobjektiven.

 

 

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Ich denke es liegt eher daran, welche Korrekturdaten Lightroom wie interpretiert. Interessant ist, was ein anderer Hersteller, DxO, macht: Sein Korrekturmodul, das auf eigenen Messungen basiert, führt zu völlig anderen Korrekturen, man sieht das, wenn diese angewendet werden, das wird ein Bild quasi „flach geploppt“, d.h. die geometrische Bildfeldwölbung wird korrigiert. Das führt dazu, dass bei DxO bei Weitwinkelobjektiven in den Ecken weniger Beschnitt erzeugt. DxO korrigiert auch den Helligkeitsabfall. Leider wird das auch manchmal überkompensiert, was bei meinem O 12-100mm zu helleren Ecken führt. Ein Fehler, den ich vor Jahren gemeldet hatte, aber bis heute nicht korrigiert wurde.

bearbeitet von tgutgu
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Leider sind eben nicht durchwegs exzellent, siehe mein vorheriger Beitrag. Die Überkompensation des Helligkeitsabfalls beim O 12-100mm insbesondere auch mit speziellen DxO Funktionen wie Lighting und ClearView ist, anschließend kaum noch weg zu korrigieren, so dass ich die DxO Tonwertkorrekturen kaum verwende und mich auf die optischen Korrekturen beschränke. Beim 12-100mm muss ich die Objektivkorrektur genau beobachten und entscheiden, wie stark ich sie anwende. Kritisch sind Motive mit homogenen Flächen wie blauer Himmel.

bearbeitet von tgutgu
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