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Haltbarkeit Speicherkarten bei Makrofotografen und anderen Vielknipsern


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Unabhängig der-zig Veröffentlichungen, denn:

Jetzt haben wir j das Zeitalter der Serienbilder und Stacking. Es gibt etliche User, die deshalb eine halbe Million und mehr Auslösungen in relativ kurzer Zeit schaffen. Ergo wird auch die Speicherkarte entsprechend gefordert.  Da wären doch richtige Häufignutzungsrfahrungen besser als irgendwelche marketinggerechte Laborergebnisse oder Spekulationen?

Wäre das nicht eine Rubrik wert in der Art, entweder gehen die Karten schnell kaputt oder halten ewig oder was sonst noch herauskommen könnte.

Gruß, K.

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Interessantes Thema ! Mir persönlich ist seit 2014 noch keine Speicherkarte kaputt gegangen. Allerdings erreiche ich  die o.a. Werte nicht. Habe keine Ahnung, ob das vergleichbar ist, aber in den Dash-Cams, die mancher im PkW installiert hat,  werden gespeicherte Daten ja auch in kurzer Zeit immer wieder überschrieben.

bearbeitet von Botaniker
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Mit Speicherkarten hatte ich seit 2007 noch nie einen elektrischen Defekt, weder bei SD- noch bei CF Karten.

Habe allerdings auch nicht diese Anzahl an Aufnahmen. Wenn ich das Gefühl hätte, eine Karte wird auffällig, würde ich die ohne irgendwelche Versuche wie Formatieren, etc. ersetzen.

Bei Einer SD Karte hat es mir mal das Gehäuse zerlegt.

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Auch als Vielfotografierer hatte ich noch nie Probleme, selbst nach Jahren funktionieren alle einwandfrei. Man schreibt ja auch selten die ganze Karte voll, ich zumindest. Die Karten enthalten einen Controller bei dem nicht immer auf die gleichen Speicherzellen geschrieben wird, um sie nicht kaputt zu schreiben. In den Controlern steckt die Strategie dafür, die sich je nach Hersteller schon unterscheiden kann. Auch in der Robustheit unterscheiden sich Karten. Deshalb nur Markenhersteller verwenden.

Mit meinen Karten von Transcend, Lexar und SanDisk hatte ich noch nie Probleme. Die meisten meiner Karten sind von Transcend, Top- Qualität bei sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis. Neuerdings habe ich auch welche von Sony, mit denen fehlen mir aber Langzeiterfahrungen. Bei Sony mache ich mir aber keine Gedanken.

 

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Grundsätzlich ist die Qualität der heutigen Karten schon sehr hoch und Fehler bzw. Ausfälle sind sehr selten. Jedoch hatte ich vor ca. drei Jahren eine fehlerhafte 32GB SanDisk CF-Karte. 95% der Bilder wurden unbrauchbar abgespeichert, es zogen sich über 3/4 der Bild-Fläche bunte Streifen und Pixel, gemein dabei war das die Bildrückschau im Display einwandfrei war. Ist halt Technik und die kann auch mal versagen.

Ich kenne einige Kollegen welche als viel Fotografierer sowohl ihre Karten wie auch die NAS-Laufwerke in regelmäßigen Abständen verkaufen und erneuern. Sicher auch eine mögliche Strategie. Bei den Laufwerken mache ich das selber so, bei den Karten verlasse ich mich auf das Backup im zweiten Slot.

Seit zwei Jahren vertraue ich auf Lexar Professional Karten und kaufe diese nur bei sicheren Quellen. Der Markt ist voll mit Fälschungen, ist es doch ein einträgliches Geschäft.

Gruß Bernhard

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Mal ein paar Erfahrungswerte meinerseits:

ca. 30 Stück Sandisk Extreme und Extreme Pro Compact Flash und SD Karten in meinen Kameras und Audiorecordern, teilweise über 10 Jahre alt. Eingesetzt teilweise jahrelang im tropischen Regenwald, beim Wintercamping bei zweistelligen Minusgraden in den Bergen und in Unterwasserkamerasystemen beim Tauchen. In den Audiorecorder teilweise extrem viele Recordings bis Karte voll.  Ausfälle/Fehler : Null

ca. 270 Stück Transcend SD Karten (günstigste Class 10 Serie des Herstellers) in unseren selber gebauten Audiorecordern, die 24/7 im indonesischen Regenwald seit 2011 im Dauereinsatz stehen. Sehr harte Bedingungen: hohe Luftfeuchtigkeit, während des Tages, wenn mal Sonne auf den Recorder kommt, sehr hohe Betriebstemperatur. Die Karten werden alle zwei Wochen 100% vollgeschrieben. Ausfälle bis jetzt: 11 Stück.

 

ca. 150 Stück SD und Micro SD Karten diverser Marken und auch Billiganbieter vom indonesischen Grabbeltisch in portablen Audiorecordern und diversen Kameras, GPS Geräten usw, ebenfalls im Regenwald für Forschungsprojekte. Karten gehen am Abend mit den Geräten in trockenes Silica Gel in luftdichten Pelicases.

Ausfälle bis jetzt 2-3 Karten (viel mehr gingen verloren im Sumpf...), aber wesentlich mehr (Kompakt & Bridge) Kameras defekt in den letzten 10 Jahren. Marken Sony, Olympus, Panasonic, Nikon, Canon. Sicher 20 defekte Kameras... Aber harte Betriebsbedingungen: während Regenzeit oft 100% Luftfeuchtigkeit, Regen oder nach dem Regen Wasser dass von den Bäumen tropft, Schlamm, Hitze, tropfender Schweiss usw und ab und zu geht eine Kamera vergessen und liegt über Nacht auf dem Tisch anstatt ins trockene Pelicase mit Silica zu wandern. (Meine Nikon D300 ist seit 2009 in Indonesien im Dauereinsatz, seit ein paar Jahren eingebaut in ein Pelicase im Urwald installiert als Cameratrap und läuft immer noch 1A.)

Fazit: Grundsätzlich scheinen SD Karten sehr zuverlässig zu sein.

 

Nachtrag: ich habe noch SD und CF Karten diverser Hersteller von 2003 oder sogar älter mit teilweise 64MB (Sic) Speicherplatz, die teilweise in Audiogeräten als Scenenspeicher o.ä. fungieren. Ausfälle bis jetzt: Null

bearbeitet von Severino
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Die höchste Ausfallwahrscheinlichkeit haben Speicherkarten, unmittelbar nachdem man sie der Blisterpackung entnommen hat. Man sollte wichtige Aufnahmen niemals einer brandneuen Speicherkarte anvertrauen!

Ich selber fotografiere seit 16 Jahren digital. Meine ältesten Speicherkarten sind annähernd 20 Jahre alt – ganz zu Beginn gebraucht gekauft als Dreingabe zu einer gebrauchten 3-MP-Digiknipse; es handelt sich um CF-Karten von Hama (!) und Lexar mit 16 MB und 64 MB. Die sind heute zu nichts mehr nütze, funktionieren aber immer noch einwandfrei.

Der einzige echte Ausfall, den ich je hatte, war eine brandneue SanDisk CF Extreme 1 GB. Im Jahre 2005 kaufte ich zwei Stück davon. Die eine funktioniert heute noch einwandfrei. Die andere versagte etwa eine halbe Stunde nach erstmaliger Inbetriebnahme. Seitdem teste ich neue Speicherkarten erst einmal, bevor sie in eine Kamera kommen. Am Rechner fülle ich sie via Kartenleser mit irgendwelchen Daten und schaue dann stichprobenartig, ob sie sich auch wieder lesen lassen. Mittlerweile gibt's Programme, die so einen Test vollautomatisch erledigen. Mir kommt keine Karte mehr in eine Digitalkamera, die nicht zuvor dieses Testprogramm durchlaufen hat! Speicherkarten, die so einen Belastungstest einmal bestanden haben, funktionieren normalerweise für viele Jahre lang sehr zuverlässig.

Alle Datenverluste, die sonst jemals erlitten habe, waren stets auf eigene Dummheit zurückzuführen, nicht auf Hardware-Fehler. Die höchste Gefahr für die Daten besteht immer dann, wenn man mit mehreren Karten hantiert und dabei in Eile ist. Am sichersten sind die Daten, wenn die Speicherkarte so groß ist, daß man sie während der Aufnahmen nie wechseln muß.

 

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@Severino Der tropische Regenwald hat sogar einen großen Vorteil: es sind keine Schäden durch statische Entladungen zu erwarten. Auch hilft bei Deiner Anwendung - soweit ich diese einschäten kann - daß die Karten wohl nicht so oft aus den Geräten genommen werden (im eingebauten Zustand können auch so gut wie gar nicht Schäden durch statische Entladung entstehen).

(Ausfälle von Elektronik haben heutzutage in den meisten Fällen statische Entladungen als Ursache)

bearbeitet von elwoody
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Statische Endladung ist sicher ein Problem und bei hoher Luftfeuchtigkeit wahrscheinlich weniger latent, aber hohe Luftfeuchtigkeit killt dafür relativ zuverlässig elektronische Geräte: Pilz auf Objektiven und Ferngläser, Kameras die nicht mehr starten, Laptops die abrauchen, HD Festplatten die Error machen und Bildschirme die plötzlich komische, farbige Streifen kriegen. Und dann sind im Urwald noch die Ameisen: die gibts von so richtig gross bis winzig klein. Und die winzig kleinen (<1mm) nisten sich gerne in Computer und elektronische Geräten ein...

Und die Karten in den Kameras usw werden täglich entnommen um Daten zu transferieren. Bei unseren Recordern im Wald passiert das nur alle 2-3 Wochen, dafür werden dort wie beschrieben die Karten immer voll geschrieben.

Dann wie gesagt: wir haben in unseren selber gebauten Recorder Temperatur Sensoren: da kann die Spitze durchaus mal gegen 60 Grad gehen, während die Recorder am aufzeichnen sind, nachts sinkt die Temperatur wieder auf 20 Grad ab und ev. Regen mit korrespondierender hoher Luftfeuchtigkeit...

Aber was ich eigentlich sagen wollte: SD Karten sind bei uns eigentlich weniger auf dem Radar in Sachen empfindlich: optische Geräte, Bildschirme und Laptops (vor allem die neueren Apple Kisten) sind erfahrungsgemäss empfindlicher.

Einfach eine Erfahrungen von über 10 Jahren als technischer Supporter im tropischen Regenwald.

Ich mache neuerdings auch Support in der Kalahari in Südafrika. In ein paar Jahren kann ich da vielleicht mehr sagen zum Thema Wüste 😉

bearbeitet von Severino
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vor 17 Stunden schrieb Severino:

Ich mache neuerdings auch Support in der Kalahari in Südafrika. In ein paar Jahren kann ich da vielleicht mehr sagen zum Thema Wüste 😉

Ham 'se Dich in die Wüste geschickt? 😄

Ja, Feuchtigkeit ist das, was elektronik am wenigsten Mag. Da korridieren Kontakte etc... wie Du ja schon sagtest. Nur was hermetisch versiegelt ist, ist da wirklich sicher. Schimmel. Ich HASSE Schimmel.

Schön sind auch kleine Milben die sich im Display zwischen den Scheiben bewegen.

Bei modernen SD-Karten mache ich mir (Markenhersteller vorausgesetzt) bzgl. der Lebensdauer (der Speicherzellen) aber wirklich keinen großen Kopf mehr.

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Ich habe mehr Probleme mit der mechanischen Belastbarkeit der SD-Karten-Gehäuse als mit der Elektronik. Kleine Stege, die ausbrechen, Gehäuse, die sich in Ober- und Unterhälfte teilen, diese kleinen verdammten Schreibschutzschieber die sich entweder ganz "vom Acker machen" oder aber so leichtgängig sind, daß sie ständig versehentlich verschoben werden... Alle Marken sind betroffen, wurden aber auch alle anstandslos im Rahmen der "lebenslangen Garantie" umgetauscht.
Derzeit bessere Erfahrung in Hinsicht Stabilität mit zwei weißen Samsung-Speicherkarten.

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Alle SD-Karten wurden/werden vor ihrem ersten Einsatz getestet, auf dem Mac mit sdspeed oder unter Linux mit f3 (läuft auch auf dem Mac im Terminal). Unter Windows kann man h2testw einsetzen.

Fallen sie durch den Test durch, wird sie gleich entsorgt. Mit allen positiv getesten Karten bis dato noch keine Ausfälle gehabt, auch nicht bei Verwendung über mehrere Jahre. Als Karten werden hauptsächlich SanDisk eingesetzt. 

Grüße

Thomas

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vor 4 Stunden schrieb elwoody:

Ham 'se Dich in die Wüste geschickt? 😄
 

Guter Spruch 😂, aber es ist immer noch Freiwilligkeit😉

Wobei das vorläufig dank Corona auch auf Eis liegt.🤨

 

Was die mechanische Belastbarkeit und den Schieber auf der Seite anbelangt: entweder habe ich einfach Glück, oder ihr seid alle so grobmotorisch 😇, aber da hatte ich noch nie Probleme und auch in unseren Camps wurde noch nie eine Karte zerlegt. Und ich gehe jetzt echt nicht immer sanft mit dem Equipment um und unsere Studenten manchmal noch viel weniger, vor allem, wenn sie das Equipment nicht selber bezahlen müssen...

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