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Andreas J

Olympus verkauft Kamerageschäft: Absichtserklärung

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vor 17 Stunden schrieb dpa:

Olympus schreibt scheinbar nur "firmenintern verständliche" Objektivparameter ins RAW und verwendet sie in der Kamera und in Workspace um die Randabschattung und Verzeichnung zu korrigieren. DXO fotografiert und programmiert seine eigenen Profilkorrekturen! Mit den hauseigenen Objektivparametern können sowohl DXO als auch Adobe eben nichts anfangen. Mit den Objektiven von 50 anderen gelisteten Anbietern aber schon. 

Nein, die Korrekturparameter in den exifs lassen sich sehr einfach entschlüsseln. Und da ACR als Bestandteil des DNG-SDK freie Software ist, kann man auch nachvollziehen, dass Adobe diese Parameter auswertet und umsetzt. Die Rawtherapee-Entwickler haben mal versucht, diesen Programmteil zu übernehmen und in die eigene Software einzubauen. Die Ergebnisse waren aber derart ernüchternd, dass man lieber auf die Korrekturdaten der Lensfun-Bibliothek zurückgegriffen hat. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus verständlich. dass DxO hier auf eigene Auswertungen vertraut.

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Das Objektivkorrekturmodell hat eine viel längere Geschichte, länger als mit mFT Objektivkorrekturinformationen in den Metadaten eingeführt hat (ich weiß allerdings nicht, ob FT Objektive ebenfalls schon solche Informationen hatten). Insofern hat sich DxO zu einem eigenen Verfahren nicht dazu entschlossen, weil die Ergebnisse von Adobe ACR nicht zufriedenstellend sind (was sie nicht sind), sondern weil es schon immer ihr Geschäft war und für die Software DxO ein Alleinstellungsmerkmal war und bis heute ist.

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vor 10 Stunden schrieb dpa:

Objektivprofil kann nicht automatisch angepasst werden. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, wenden Sie das entsprechende Objektivprofil auf die Fotos an, bevor Sie diese zusammenfügen.

Und genau da ist doch der Denkfehler. Diese Meldung kommt von Adobe und nicht von Olympus. Und wenn Adobe mit den eingebetten Profilen bei der Erstellung eines Panoramas nichts anfangen will oder kann ist das ein Bug. Ferner werden die Korrekturdaten aus dem RAW bereits beim öffnen der Datei ausgelesen und angewendet. Wie Bilder ohne diese aussehen kann man sehr schön in dem Link von @wteichler (#2606) sehen. 
 

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vor 45 Minuten schrieb tgutgu:

Das Objektivkorrekturmodell hat eine viel längere Geschichte, länger als mit mFT Objektivkorrekturinformationen in den Metadaten eingeführt hat (ich weiß allerdings nicht, ob FT Objektive ebenfalls schon solche Informationen hatten). Insofern hat sich DxO zu einem eigenen Verfahren nicht dazu entschlossen, weil die Ergebnisse von Adobe ACR nicht zufriedenstellend sind (was sie nicht sind), sondern weil es schon immer ihr Geschäft war und für die Software DxO ein Alleinstellungsmerkmal war und bis heute ist.

Wieso gibst du hier Urteile ab, wenn du dich noch nie näher mit dem Thema beschäftigt hast? FT war das erste System, das Korrekturdaten im Standard hatte. Alle anderen sind dem gefolgt und haben das Muster allenfalls erweitert. 0x0800 war schon bei der E510 der Tag für die Verzeichnungskorrektur und 0x0801 beschrieb die Vignette - dabei ist es bis heute geblieben.   Jeder Konverterhersteller hatte also genug Zeit zur Umsetzung.

Dass DxO trotzdem einen anderen Weg gewählt hat und damit bessere Ergebnisse als Adobe erzielt, muss also seine Gründe haben. Ob die Qualität der Korrekturdaten si bescheiden ist oder an sich gute Daten schlecht verarbeitet werden, wäre zu klären.

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Bitte keinen Streit, ganz Allgemein und auch nicht deswegen.

vor 21 Stunden schrieb dpa:

Ich betrachte die Angelegenheit eher vom Marketing, als von der technischen Seite,

Das will ich nochmal betonen, denn bis jetzt ist ausschließlich das technische besprochen worden, dafür habe ich das aber nicht in diesen Thread hier geschrieben. (aber dennoch was gelernt, Danke) Ich habe seit Jahren Panorama Pro, ich bekomme meine Panoramen mit Bridge, Photoshop, Lightroom, Panorama Pro, Affinity und noch so ein paar Kandidaten schon zusammen, auch Korrekturen bekomme ich hin. Gestern habe ich das schreiben hier abgebrochen weil ich in Ruhe nochmal über alles nachdenken wollte. Irgendein Wurm steckt da drin. Wie ich es mir mit technischem Halbwissen nur erklären kann: Olympus hat Korrekturprofile und wendet die in der Bildengine schon in der Kamera an. Die E3 hatte z.B. einen Menüpunkt, in dem man die Randabschattung beheben lassen konnte oder nicht. Also: Olympus hat Korrekturprofile und wendet Sie sowohl auf JPG und RAW an, Beweis: Beide sind hinsichtlich Verzerrung identisch. Schon in Workspace, in allen anderen Programmen auch. Die Profile stehen Adobe ebenfalls zur Verfügung, sie anzuwenden ändert aber selbstverständlich nichts, sie WURDEN ja bereits angewendet. Was soll da noch passieren? Jetzt verstehe ich was mit 'integriert' gemeint ist. 

Das Bessere ist aber nun mal der Feind des Guten. Bei 50 anderen Herstellern kann ich in Lightroom, in DXO auch für Olympus-Objektive (BESSERE?) Korrekturen auch anwenden.  #2600 Sind sie nicht besser als keins oder das vom Hersteller, schalte ich das einfach wieder ab. Ein Klick und gut. Oder spiele an den Korrekturstärke-Reglern.

vor 7 Stunden schrieb jsc0852:

Und genau da ist doch der Denkfehler. Diese Meldung kommt von Adobe und nicht von Olympus. Und wenn Adobe mit den eingebetten Profilen bei der Erstellung eines Panoramas nichts anfangen will oder kann ist das ein Bug. Ferner werden die Korrekturdaten aus dem RAW bereits beim öffnen der Datei ausgelesen und angewendet. Wie Bilder ohne diese aussehen kann man sehr schön in dem Link von @wteichler (#2606) sehen. 
 

Danke, genau das war mein Denkfehler: Sie werden ja beim öffnen der Datei schon ausgelesen und angewendet. Der Hinweis von Adobe ist, wenn man bessere Korrekturen schon einmal gesehen hat für mich(!) aber kein Bug, sondern ein (leider) sinnvoller Hinweis: Für Kameras und Objektive anderer Hersteller liegen (noch) bessere Korrekturen vor, die (auf Wunsch) u. a. die Erstellung besserer Panoramen ermöglicht. Ob das 'rohe' RAW bei Olympus oder anderen noch schlimmer aussieht? keine Ahnung, integrierte Profile haben andere aber mittlerweile wahrscheinlich auch. Kann ich noch nicht prüfen, mach ich vielleicht noch, aber eigentlich will ich (mit Olympus weiter-) fotografieren, nicht Zeit in der Nachbearbeitung verlieren.  Wer die Profile jetzt zur Verfügung stellt, die Hersteller, Freelancer, Adobe, das ist mir ehrlich gesagt egal. Und noch mal: technisch weiß ich mir zu helfen, nur der Umweg nervt. Und behindert meinen Workflow.

Und deswegen jetzt endlich mal zum Marketing:

Wir reden hier über 100 Seiten auch über Marketing- und Managementfehler, meist in Allgemeinplätzen wie Kameramarkt, Überproduktion usw. Für mich ist das ganz einfach auch einer. Mir gefällt einfach nicht, das Olympus in der Objektivprofilliste des bei Profis weltweit nach wie vor führenden Bildbearbeitungsprogramms einen in meinen Augen schlechten Eindruck hinterlässt. Selbst mein (gefährliches, gebe ich zu) Halbwissen haben nur wenige, am wenigsten Einsteiger, der (Profi-) Kunde von morgen. Mit diesem Halbwissen komme ich auf vier Möglichkeiten:

  • Olympus ist Schuld und es ist Ihnen egal.
  • Olympus ist Schuld und es ist ihnen nicht egal, aber Management, Techniker oder sonstwer, kümmern sich nicht ausreichend darum.
  • Adobe ist Schuld, aber Olympus (Management, Techniker) kümmern sich nicht ausreichend darum.
  • Adobe ist Schuld, und Olympus ist es egal.

Der Kunde will gute Fotos. Mit wenig Aufwand. Was er (mit etwas Anspruch) nicht will, sind CA's, verzogene Linien, die eigentlich gerade sein müssten und gegebenenfalls keine selbst erstellte Vignettierung. (Sehr schön in dem Link von @wteichler (#2606) sehen). Und wenn ich das verzogene Geländer und Gelände in #2600 nach Anwendung der Profile in Lightroom sehe (ich hätte auch tonnenförmige Duschkabinen, Straßenzüge, Schlösser, Burgen und Häuser anzubieten), dann muss mich das trotz Denkfehler nicht begeistern. Leider weiß ich über die technischen Hintergründe und die anderen Kamerasysteme zu wenig, vielleicht müsste die Liste einfach in "über die Korrekturprofile des Herstellers hinausgehende Objektivprofile" heißen,  vielleicht liegt's auch speziell nur am 12-60mm (bei anderen Objektiven ist mir eine derartige Verzerrung nicht aufgefallen, aber ich habe auch nicht danach gesucht). Aber das die angebotene Korrektur verbesserungswürdig ist und mir zusätzliche Arbeit aufbürdet, das sehe ich nunmal. Und halte es beratungsresistent mindestens für einen Marketingfehler.

Bevor ich jetzt die Hucke vollkriege: Mich hat nur interessiert, ob das auch jemand anderem schon mal aufgefallen ist und auch stört. Augenscheinlich ist keine Besserung in Sicht. Die einfachste Lösung für mich wäre dann, mir das 12-100 oder das 12-200 zuzulegen, weil ich sowas nun mal für die Reise will. Vorausgesetzt es ist besser korrigiert, das muss ich dann testen, wahrscheinlich ist es so, außer mir hat sich ja noch keiner beschwert. So gesehen hätte das Marketing dann einen klugen Schachzug gemacht, ich müsste das frisch überholte FT 12-60 einfach nur in die Tonnen kloppen, weil ich keinen Bock habe, Weitwinkelaufnahmen herauszusuchen, in anderen Programmen zu korrigieren und das erzeugte TIFF wieder in Lightroom zu laden. Obwohl, vielleicht mache ich das, manche Bilder sind wirklich gut. 

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@dpa Ich verstehe das Ganze, was du schreibst auch nach intensivem Schauen auf die verlinkten beispiele nicht so richtig. Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich nur mit µFT fotografiere und auch nur mit Lightroom arbeite. Bei mir ist das so: Wenn ich ein Foto in Lightroom einlese, werden die ins RAW eingebetteten Korrekturen durchgeführt, das betrifft die Verzeichnung, die Vignetierung und die lateralen CA. Habe ich danach ein verzeichnungsfreies nicht vignetierenden Foto ohne jegliche CA? Nein! Und das stört mich auch überhaupt nicht, denn das wusste ich ja schon, als ich meine Objektive ausgewählt und gekauft hatte. Auf den üblichen Testseiten sieht man doch sehr genau, was an Abbildungsfehlern vor der elektronischen Korrektur und danach vorhanden ist. Das sieht man übrigens auch bei den anderen Herstellern.

Will ich jetzt ein Bild ohne Abbildungsfehler haben, muss ich halt händisch nacharbeiten. Bei Vignette und Verzeichnung ist das ja kein Problem und bei den lateralen CA hilft auch meistens, die Funktion "Chromatische Aberrationen entfernen" zu aktivieren. Wenn nicht, muss man noch mal mit der Pipette ran. Dieses ganze Korrigieren ist für mich bei 95% der Fotos nicht erforderlich und bei den verbleibenden 5% dauert es pro Bild sicher unter einer Minute. Finde ich durchaus akzeptabel.

Jetzt meine - ernst gemeinte, denn ich kenne mich da wirklich nicht aus - Frage: Wenn ich bei einem Bild bei Sony, Nikon oder Canon in Lightroom das Objektivprofil anwende, habe ich dann ein 100%ig von Abbildungsfehlern freies Bild, oder auch nur das, was die Korrekturoptionen in der Kamera machen und was mir z.B. Opticallimits zeigt?

Gruß

Hans

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vor 4 Stunden schrieb Hacon:

Jetzt meine - ernst gemeinte, denn ich kenne mich da wirklich nicht aus - Frage: Wenn ich bei einem Bild bei Sony, Nikon oder Canon in Lightroom das Objektivprofil anwende, habe ich dann ein 100%ig von Abbildungsfehlern freies Bild

Ich meine nein, denn meine Bekannte als passionierte "Burgen- und Schlösserfotografin" ist seit Jahren genervt, dass mit Canon und Sony getätigte Weitwinkelaufnahmen nach der Korrektur immer noch eine Verzerrung aufweisen und sie händisch nacharbeiten muss. Und das, nachdem sie durch die endlose Objektivliste gescrollt ist, um das passende (genutzte) Objektiv händisch auszuwählen. Da ich ja keine der Kameras nutze, gibt es da eigentlich eine LR-Möglichkeit, dass passende Objektiv gleich zu "erkennen"?

bearbeitet von jsc0852
Korrektur

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vor 2 Stunden schrieb dpa:

Bei 50 anderen Herstellern kann ich in Lightroom,

.....Die Liste in meiner Lightroom-Version (9.4) umfasst 20 Marken. Versuch dort mal solch renommierten Firmen wie Panasonic, Leica, Fuji, Hasselblad zu finden. Die handhaben das alle so wie Olympus. Wenn die anderen Hersteller die Korrekturdaten nicht einbetten, muss eben nachträglich gemessen und ausgewertet werden.

bearbeitet von wteichler

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Am 15.9.2020 um 12:52 schrieb tgutgu:

Gute Entwickler wird es nicht einfach so am Markt geben. Wenn die Olympus Entwickler bei Olympus bleiben und sich JIP selbst eine Mannschaft zusammenstellen muss, wird das wohl nicht so einfach sein.

Wenn man es ernst meint und ein Konzept für die Zukunft hat, findet man auch die entsprechenden Entwickler. Da bietet man erfahrenen Leuten aus der Branche einen entsprechend dotierten Job und die entsprechende Arbeitsumgebung, dazu noch eine passende Anzahl jüngerer Leute die frisch von der Uni kommen und entsprechenden Tatendrang haben, und schon kann man bemerkenswertes erreichen. Das notwendige Team muss, wenn es ungestört arbeiten kann, noch nicht einmal besonders gross sein.

Dazu kommt, das es für fast jeden Spezialbereich Firmen gibt, die auf diesem Bereich Experten sind und Projekte für Fremdfirmen anbieten. Die kennen sich in der Regel besser aus als Firmen, die auf dem Gebiet keinen Schwerpunkt haben. Gerade die ganze Elektronik liesse sich gut zuliefern. Oft erfolgen solche Projekte auch in enger Zusammenarbeit. Das kann natürlich etwas kosten.

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vor 9 Stunden schrieb rodinal:

Wieso gibst du hier Urteile ab, wenn du dich noch nie näher mit dem Thema beschäftigt hast? FT war das erste System, das Korrekturdaten im Standard hatte. Alle anderen sind dem gefolgt und haben das Muster allenfalls erweitert. 0x0800 war schon bei der E510 der Tag für die Verzeichnungskorrektur und 0x0801 beschrieb die Vignette - dabei ist es bis heute geblieben.   Jeder Konverterhersteller hatte also genug Zeit zur Umsetzung.

Dass DxO trotzdem einen anderen Weg gewählt hat und damit bessere Ergebnisse als Adobe erzielt, muss also seine Gründe haben. Ob die Qualität der Korrekturdaten si bescheiden ist oder an sich gute Daten schlecht verarbeitet werden, wäre zu klären.

Woraus schließt Du, dass ich mich nicht näher mit dem Thema beschäftige? Ich habe lediglich erklärt, das DxO schon länger im Geschäft mit Objektivkorrekturen als Adobe. DxO hat seine Algorithmen nicht entwickelt, um es besser zu machen als Adobe.

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vor einer Stunde schrieb jsc0852:

Ich meine nein, denn meine Bekannte ist als passionierte "Burgen- und Schlösserfotografin" ist seit Jahren genervt, dass mit Canon und Sony getätigte Weitwinkelaufnahmen nach der Korrektur immer noch eine Verzerrung aufweisen und sie händisch nacharbeiten muss. Und das, nachdem sie durch die endlose Objektivliste gescrollt ist, um das passende (genutzte) Objektiv händisch auszuwählen. Da ich ja keine der Kameras nutze, gibt es da eigentlich seine LR-Möglichkeit, dass passende Objektiv gleich zu "erkennen"?

Auch wenn es jetzt mit Olympus nix zu tun hat, ein Zeiss Batis oder Zeiss Loxia sollte doch über das Glas sehr gut auskorrigiert sein. Beim Touit werden die Daten doch über die Objektiv  - Kameraschnittstelle geschrieben und auch hier sollte es funktionieren. 

Grüße Wolfgang 

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vor 2 Stunden schrieb wteichler:

Die Liste in meiner Lightroom-Version (9.4) umfasst 20 Marken.

Die Liste in meiner aktuellen Classic Version habe ich in #2600 abgebildet. Mehrfach Leica, auch Hasselblad. Insgesamt 50 Einträge. 

@Hacon Exakt so gehts mir auch. 👍🏻Die hochwertigen alten FT und die neueren mft Objektive die ich habe, mit denen kann ich auch wunderbar Leben. @blitz Und wenn ich sie (testweise) in DXO korrigiere, dann hat es fast keine, jedenfalls keine nennenswerten Auswirkungen.

Bis auf das 12-60, das im Urlaub (dummerweise) mein immerdrauf war. Ab 16mm gehts, aber 12mm hätte ich gerne überall korrigiert. Da fing mein Ärger an. Und dann der Frust, nö, das verzerrte Bild bekommt die integrierte Objektivkorrektur nicht besser hin, viel Spaß mit DXO. 

@jsc0852 Die geschilderte Geschichte beruhigt mich ein bisschen, wenn das eh nix taugt, dann will ich in Lightroom keiner Chimäre hinterherjagen.

Aber gerade weil auch ich das erstmal nicht überprüfen kann, hinterlässt das bei mir den Eindruck, bei den gelisteten gehts (genausogut wie in DXO,Umweg gespart), nur bei mir als Olympusnutzer nicht.

Nochmal vielen Dank an Alle, viel dazugelernt!

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vor 2 Stunden schrieb blitz:

Auch wenn es jetzt mit Olympus nix zu tun hat, ein Zeiss Batis oder Zeiss Loxia sollte doch über das Glas sehr gut auskorrigiert sein.

Die Batisse sind Tamron-Konstruktionen, die unter dem Namen Zeiss vermarktet werden. Das muss nichts besagen - zu Analogzeiten hat mein 90er Tamron das vergleichbare Zeiss-Makro locker eingetütet. Da aber auch Sony die Korrekturdaten in die exifs schreibt, kann man an der Höhe der Zahlen den ungefähren Korrekturbedarf abschätzen. Und da sind die Batisse weit weg von 0 und erreichen bei der Vignette sogar Rekordwerte, die jedes Kitzoom schlagen.

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vor 4 Stunden schrieb Peter Herth:

Wenn man es ernst meint und ein Konzept für die Zukunft hat, findet man auch die entsprechenden Entwickler. Da bietet man erfahrenen Leuten aus der Branche einen entsprechend dotierten Job und die entsprechende Arbeitsumgebung, dazu noch eine passende Anzahl jüngerer Leute die frisch von der Uni kommen und entsprechenden Tatendrang haben, und schon kann man bemerkenswertes erreichen.

Naja, es hilft auch, wenn die Entwickler sich mit dem Aufgabengebiet, der existierenden Software und den möglicherweise sehr speziellen Entwicklungswerkzeugen auskennen. Wer frisch von der Uni kommt, hat mit sowas typischerweise keine große Erfahrung (da sieht es oft – ich arbeite selber in der Software-Entwicklung – schon mit eigentlich recht verbreiteten Entwicklungswerkzeugen wie Git eher peinlich aus). Außerdem gibt es in Firmen immer ein “institutionelles Gedächtnis”, das die Antworten auf Fragen wie “warum habt Ihr das damals so gemacht?” geben kann und das nicht notwendigerweise Teil der schriftlichen Dokumentation ist.

Von daher sollten wir uns inbrünstig die Daumen drücken, dass zumindest ein Grundstock der bisherigen Olympus-Imaging-Mannschaft mit in die neue Firma wechselt, damit die die Neuzugänge einarbeiten können und die nötige Kontinuität gegeben ist.

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vor 14 Stunden schrieb dpa:

Mich hat nur interessiert, ob das auch jemand anderem schon mal aufgefallen ist ...

Ja, ist es.

.

vor 14 Stunden schrieb dpa:

... und auch stört.

Nein, stört nicht.

.

vor 14 Stunden schrieb dpa:

Die einfachste Lösung für mich wäre dann, mir das 12-100 IS Pro oder das 12-200 zuzulegen, weil ich sowas nun mal für die Reise will. Vorausgesetzt, es ist besser korrigiert, das muß ich dann testen, wahrscheinlich ist es so, außer mir hat sich ja noch keiner beschwert.

Wie es beim M.Zuiko 12-200 mm aussieht, weiß ich nicht ... aber beim M.Zuiko 12-100 mm IS Pro bleibt nach der Korrektur per Op-Code in Camera Raw/Lightroom bei 12 mm eine gewisse tonnenförmige Restverzeichnung übrig. Ich denke, das ist deswegen so gemacht, weil die Inkaufnahme einer geringen tonnenfürmigen Verzeichnung zu einer Reduktion der projektiven Verzerrungen führt, so daß das Bild angenehmer, natürlicher und augengerechter wirkt ... natürlich nur, solange sich keine geraden Linien in der Nähe der Bildränder befinden; dann kann die Verzeichnung störend ins Auge fallen.

Diese Restverzeichnung ist schon bei 13 mm viel schwächer ausgeprägt und ab 14 mm völlig verschwunden. Ganz ohne Korrektur würde das 12-100 IS Pro im Weitwinkelbereich stark tonnenförmig mit einem zusätzlichen Wellenschlag ins kissenförmige verzeichnen (ähnlich wie auch das 12-40 Pro). Die Restverzeichnung aber ist gering und rein tonnenförmig und stört daher kaum, und wenn doch, dann läßt sie sich mit dem Verzeichungskorrekturregler von Camera Raw/Lightroom mühelos und restlos beseitigen.

Wer den Nutzen dieser Auslegung nicht einsieht, der möge DxO PhotoLab anstelle von Camera Raw oder Lightroom benutzen. Dessen Korrekturprofil für das M.Zuiko 12-100 IS Pro ist das beste, das ich je gesehen habe. Es korrigiert nicht nur die Verzeichnung perfekt aus, sondern erhält dabei auch noch einen um eine Spur größeren effektiven Bildwinkel und verbessert zusätzlich noch die Schärfe.

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vor 10 Stunden schrieb anselm:

Naja, es hilft auch, wenn die Entwickler sich mit dem Aufgabengebiet, der existierenden Software und den möglicherweise sehr speziellen Entwicklungswerkzeugen auskennen. Wer frisch von der Uni kommt, hat mit sowas typischerweise keine große Erfahrung (da sieht es oft – ich arbeite selber in der Software-Entwicklung – schon mit eigentlich recht verbreiteten Entwicklungswerkzeugen wie Git eher peinlich aus). Außerdem gibt es in Firmen immer ein “institutionelles Gedächtnis”, das die Antworten auf Fragen wie “warum habt Ihr das damals so gemacht?” geben kann und das nicht notwendigerweise Teil der schriftlichen Dokumentation ist.

Von daher sollten wir uns inbrünstig die Daumen drücken, dass zumindest ein Grundstock der bisherigen Olympus-Imaging-Mannschaft mit in die neue Firma wechselt, damit die die Neuzugänge einarbeiten können und die nötige Kontinuität gegeben ist.

Natürlich. Deshalb begann ich ja damit, das man einige sehr erfahrene Entwickler auf dem Gebiet einstellt. Und natürlich nicht irgendwelche Uniabsolventen, sondern natürlich solche, die relevante Fähigkeiten haben. Dabei macht es auch die Mischung, es ist gut, wenn man einige Mitarbeiter hat, die aus einem ganz anderen Bereich kommen und ganz neue Ideen einbringen. Gerade bei der Software könnte die Kameraindustrie einiges lernen :p.

 

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Am 13.9.2020 um 19:53 schrieb hoss:

Dann schau dich doch mal um. Ich sehe auf Plätzen für Hirsch- und Adleransitz nur KB-Kameras.

Stimmt, in jeder etwas größeren Stadt gibt es massenweise von diesen Ansitzen - da wundert es kaum, daß bereits jeder von dieser Kompaktheit schwärmt...😉😉

bearbeitet von Olymp der Unwissenheit

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vor 3 Stunden schrieb Olymp der Unwissenheit:

Stimmt, in jeder etwas größeren Stadt gibt es massenweise von diesen Ansitzen - da wundert es kaum, daß bereits jeder von dieser Kompaktheit schwärmt...😉😉

und die Polizei fotografiert bei Unfällen mit Smartphones, das ist aber jetzt kein Witz, heute gesehen in Senftenberg bei einem Unfall mit ziemlichen Blechschaden

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vor 9 Minuten schrieb sarrafan:

und die Polizei fotografiert bei Unfällen mit Smartphones ...

Leider nicht nur die Polizei. Sondern auch jede Menge Gaffer.

Gruß

Hans

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JIP-Interview vom Japanischen ins English und hier mit MS Translator ins Germanische 😉 vom 16.09.2020(falls noch nicht im Oly Forum dokumentiert):

Olympus: Voraussetzungen für die Wiederbelebung des Kamerageschäfts
Wird die Übernahme von JIP das "VAIO Revival" zurückbringen?

Olympus hatte im Juni angekündigt, sich aus dem Geschäft mit Digitalkameras zurückzuziehen. Die Marke "Olympus" wird fortan vorerst unter JIP gehalten, und die Wartung der verkauften Produkte wird fortgesetzt.

Olympus zieht sich aus dem Imaging-Geschäft zurück, einschließlich Digitalkameras, die in den roten Zahlen waren. Das Unternehmen wird von Japan Industrial Partners (JIP) übernommen, einem Investmentfonds, der sich mit der Unternehmenswiederbelebung beschäftigt. Die Höhe der Akquisition steht noch nicht fest, aber bis Ende September wird ein endgültiger Vertrag unterzeichnet, und die Übernahme wird bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Warum den angeschlagenen Markt für Digitalkameras übernehmen, insbesondere das Imaging-Geschäft von Olympus, das unter Verlusten leidet? Im Gegensatz zu diesen Fragen in der Branche ist Shinichi Inagaki, Geschäftsführer von JIP, der für diese Akquisition verantwortlich ist, zuversichtlich, die Digitalkameras von Olympus zu beleben.

Herr Inagaki sagte: "In den letzten 30 Investitionen, die wir getätigt haben, hatten wir noch nie einen Konkursfall. Einige in der Branche fragen sich vielleicht, warum sie in ein angeschlagenes Imaging-Geschäft investieren. Aber ich denke, es hat Stärken, die wir nicht erkannt haben, weil die Welt so denkt", versichert er.

Nutzung der Erfahrung von VAIO

Dieses Vertrauen wird durch den Erfolg des VAIO-PC-Geschäfts untermauert, das einst von Sony übernommen wurde. Das Unternehmen hat auch ein Geschäft mit Lohnfertigungsdienstleistungen (EMS) für Roboter und andere Produkte ins Leben gerufen, um sein Kerngeschäft auszubauen.

Herr Inagaki trat der VAIO Corporation als Head of Investment bei. Der Schlüssel zum Erfolg, so Inagaki, war, sich "auf einzigartige Funktionen und Technologien zu konzentrieren", und im Fall von VAIO war Sony nicht in der Lage, genügend Ressourcen für dieses Geschäft bereitzustellen.

Inagaki erklärt: "Im Fall von VAIO war Sony nicht in der Lage, genügend Ressourcen für sein Kerngeschäft bereitzustellen. Durch die Verlagerung des Fokus vom Markt für Unterhaltungselektronik auf den Geschäftsmarkt konnte das Unternehmen seine Vertriebskanäle und den Umfang der Geschäftstätigkeit eingrenzen, um die Eigenschaften von VAIO zu nutzen. Olympus will diese Erfahrung bei der Revitalisierung seines Digitalkamerageschäfts nutzen. Die Marke Olympus wird vorerst erhalten bleiben, und die Wartung der verkauften Produkte wird fortgesetzt.

Herr Inagaki sagte, dass, wie im Fall von VAIO, Olympus Digitalkamera-Geschäft, "Das Problem ist, dass das Unternehmen nicht genug Ressourcen für einzelne Unternehmen zur Verfügung stellen konnte. Olympus hat sich auf das Geschäft mit medizinischen Geräten wie Endoskopen als Kerngeschäft konzentriert und nicht genügend strategische Investitionen in sein Imaging-Geschäft getätigt, einschließlich Digitalkameras.

Daher, herr Inagaki sagte, "werden wir die wichtigsten Vermögenswerte des Imaging-Geschäfts überprüfen, die nicht innerhalb von Olympus sichtbar waren, und bestimmen, auf welchem Markt diese Vermögenswerte verwendet werden können", und dann zeigte er sich zuversichtlich, dass "ich aus Erfahrung das Gefühl habe, dass die Stärke auch im schrumpfenden Digitalkameramarkt lebendig wird, wenn wir das Ausmaß und die Struktur ändern können, um dem Markt gerecht zu werden und ihn leicht herauszufordern".

Was sind also die Hauptmerkmale der Olympus Digitalkameras? Herr Inagaki sagt: "Kleine Größe, geringes Gewicht, Hochleistungs-Bildstabilisierung, etc., aber die Technologie dahinter ist ein Sensor namens Micro Four Thirds".

Micro four thirds ist ein mittelgroßer Sensor, der von Olympus und Panasonic entwickelt wurde und in spiegellosen Kameras verwendet wird. Im Allgemeinen werden Full-Size-Sensoren für den professionellen und High-Amateur-Einsatz verwendet, aber ihre kleine Größe wurde für kleine und leichte Modelle verwendet.

JIP geht davon aus, dass es eine Reihe von Märkten in Japan und Übersee gibt, auf denen die Merkmale von Micro Four Thirds hoch angesehen sind, und dass das Unternehmen in der Lage sein wird, eine solide Geschäftsbasis zu schaffen, indem es in diese Märkte eingreift, in denen seine Kernnutzer angesiedelt sind.

Nachhaltiges Handeln

Gleichzeitig wird es von entscheidender Bedeutung sein, vielversprechende neue Märkte zu identifizieren, auf denen sie diese starken Technologien nutzen können. Mittel- bis langfristig betrachtet das Unternehmen eine Vielzahl von Märkten, von Konsumgütern, die sich auf Video- bis Überwachungskameras und andere Geschäftsanwendungen spezialisiert haben. Es ist notwendig, den optimalen Markt zu finden, indem man immer wieder über das aktuelle Olympus Kamera-Line-up hinaus herausfordert.

Wir erforschen auch Vertriebskanäle und Produktion. Wir beabsichtigen jedoch nicht, uns aus Überseemärkten wie VAIO zurückzuziehen, und sie werden ihre Kameras weiterhin in Europa und anderen wichtigen Märkten verkaufen. Inagaki sagt: "Wir haben keine Pläne, fabuneln zu gehen" und wird das Hauptwerk in Vietnam behalten, obwohl wir immer noch über das Produktionssystem diskutieren.

Obwohl das Unternehmen Strukturreformen durchführen wird, die der Größe eines mittelständischen Unternehmens entsprechen, wird es nicht einfach Werke umstrukturieren oder verkaufen, sondern das Geschäft im ersten Jahr wieder profitabel machen. Danach wird das Unternehmen weiterhin einen Weg zur Wiederbelebung im Rahmen von JIP suchen, anstatt seine Aktivitäten an externe Unternehmen zu verkaufen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Olympus ein Unternehmen an JIP verkauft; 2012 verkaufte das Unternehmen seine Mobilfunkvertriebsagentur ITX. Seitdem hat das Unternehmen regelmäßig Gespräche über andere Unternehmen geführt. Die Frage, ob das Imaging-Geschäft ausgelagert werden sollte oder nicht, kam auf, und seit Anfang 2012 begann das Unternehmen ernsthaft darüber nachzudenken, es zu verkaufen.

"Wir wussten, dass das Unternehmen seine eigenen einzigartigen Eigenschaften und Technologien hat und dass das Top-Management, einschließlich Olympus-Präsident Yasuo Takeuchi, das Geschäft weiterführen wollte und dass die Menschen vor Ort von der Technologie begeistert waren. Deshalb haben wir uns entschieden, das Unternehmen zu übernehmen", so Inagaki.

Die Sicherung der Humanressourcen ist der Schlüssel für die Zukunft

Auch die mitarbeiter von Olympus im Imaging-Geschäft, zu dem auch Digitalkameras gehören, haben einen Hoffnungsschimmer, dass sich die Muttergesellschaft verändern wird. Sie hoffen, dass sie nach der Ausgeuflung in der Lage sein werden, ausreichende Mittel im Rahmen von JIP bereitzustellen. Auf der anderen Seite ist noch nicht entschieden, ob das gesamte Personal im Imaging-Geschäft versetzt wird.

Hiroyuki Sasa, ehemaliger Präsident von Olympus, sagte zum Beispiel: "Die Technologie des Imaging-Geschäfts kann für unsere Standbein-Endoskop-Technologie verwendet werden". Tatsächlich soll Olympus vor einigen Jahren Personal aus dem Imaging-Geschäft in andere Bereiche wie die Verwaltungsabteilung am Hauptsitz verlegt haben. Ziel dieses Schritts war es nicht nur, die Verlustentwicklung des Imaging-Geschäfts zu verbessern, sondern auch das Know-how des Imaging-Geschäfts auf das Medizintechnikgeschäft zu übertragen.

Mit anderen Worten, das Imaging-Geschäft ist ein wichtiger Teil des Medizinproduktegeschäfts von Olympus. Tatsächlich befürchtet JIP auch, dass sie nicht in der Lage sein wird, zusammen mit der Übernahme hervorragende Humanressourcen zu erwerben. "Eines der Probleme mit Carve-outs von großen Unternehmen besteht darin, dass f&E-Mitarbeiter nicht dem Carve-out-Ziel folgen. Wir verhandeln mit Olympus in dieser Angelegenheit", sagte Inagaki.

Ein mit der Digitalkamera-Branche vertrauter Analyst steht dem Carve-out skeptisch gegenüber. "Ähnlich wie bei VAIO kann ein Umsatz von 20 Milliarden Yen und ein Betriebsgewinn von 700-800 Millionen Yen erzielt werden, indem die Kosten gesenkt werden, auch wenn es nicht JPI ist",. Er fügte hinzu: "Das Problem ist, das Geschäft zu erweitern und neue Felder zu betreten. Der Digitalkameramarkt kann nur mit Produkten für Profis und High-Amateure überleben. In diesem Umfeld ist es unwahrscheinlich, dass professionelle und Amateurfotografen aktiv Mikro-Vier-Drittel-Kameras kaufen werden. Wenn sie die Kosten senken, um das gleiche Leistungsniveau wie VAIO zu erreichen, werden sie nicht in der Lage sein, den Produktionsmaßstab beizubehalten, der für Überwachungskameras und andere Produkte für den geschäftlichen Einsatz benötigt wird", sagte er.

Tatsächlich glauben einige, dass Panasonic, das das Micro Four Thirds-Format übernommen hat, es versäumt hat, sich ausreichend von Smartphones abzugrenzen, und daher begonnen hat, sich auf Großbildkameras zu konzentrieren. Obwohl es möglich sein mag, die Bindungen großer Unternehmen zu brechen, ist es extrem schwierig, das Imaging-Geschäft von Olympus zu einem Unternehmen auszubauen, das seine Kernaktivitäten ausbauen und jedes Jahr Gewinnwachstum wie VAIO erzielen kann.

Wird die Ausgeubung des Olympus-Bildgebungsgeschäfts durch JIP den Erfolg von VAIO wiederholen? Alle Augen werden auf die Fähigkeiten von JIP richten.

update Original link:

https://www.43rumors.com/jip-press-text-translated-by-mistral/#disqus_thread

bearbeitet von Olymp der Unwissenheit
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 "Das Problem ist, das Geschäft zu erweitern und neue Felder zu betreten. Der Digitalkameramarkt kann nur mit Produkten für Profis und High-Amateure überleben. In diesem Umfeld ist es unwahrscheinlich, dass professionelle und Amateurfotografen aktiv Mikro-Vier-Drittel-Kameras kaufen werden."

War nicht die Meldung das sich JIP aber genau auf diesen Bereich konzentrieren will? War das ein eigener Analyst? 

Wenn ich diese beiden Sachen zusammen nehme, kann ich auch spekulieren das es nächstes Jahr ein neues HIGH END PRODUKT gibt, aber nicht mehr MFT.

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Hier mal die Kameraverkaufszahlen der japanischen Hersteller in Stückzahlen für das 2019:
 

https://petapixel.com/2020/09/18/heres-how-many-dslrs-and-mirrorless-cameras-top-brands-shipped-in-2019/

Olympus 330‘000 Stück

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Kameraverkäufe laut diversen Pressemeldungen im 2020 Covid-bedingt um mehr als 50% gesunken sind...

Da kommt nach Produktionskosten, Shipping, Marketing usw nicht mehr viel Geld zusammen für neue Entwicklungen...

bearbeitet von Severino

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vor 22 Stunden schrieb fotonoid:

 "Das Problem ist, das Geschäft zu erweitern und neue Felder zu betreten. Der Digitalkameramarkt kann nur mit Produkten für Profis und High-Amateure überleben. In diesem Umfeld ist es unwahrscheinlich, dass professionelle und Amateurfotografen aktiv Mikro-Vier-Drittel-Kameras kaufen werden."

War nicht die Meldung das sich JIP aber genau auf diesen Bereich konzentrieren will? War das ein eigener Analyst? Wenn ich diese beiden Sachen zusammen nehme, kann ich auch spekulieren das es nächstes Jahr ein neues HIGH END PRODUKT gibt, aber nicht mehr MFT.

Dann dürfte auch klar sein, wo die Reise letztendlich bei Panasonic mit der Lumix und MFT hin gehen könnte, leider.

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vor 17 Stunden schrieb sarrafan:

Dann dürfte auch klar sein, wo die Reise letztendlich bei Panasonic mit der Lumix und MFT hin gehen könnte, leider.

Gerade Pana hat doch mit mft längst ein Standbein im professionellen Videobereich. Falls sie ihre Produktionskosten im Rahmen halten, werden sie damit auch überleben. Einige Kameras haben sich wegen ihrer Robustheit einen sehr guten Ruf erarbeitet, was natürlich auch ein Problem ist: Man sieht immer noch gelegentlich die olle GH2 im Einsatz..

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vor 6 Minuten schrieb rodinal:

Gerade Pana hat doch mit mft längst ein Standbein im professionellen Videobereich. Falls sie ihre Produktionskosten im Rahmen halten, werden sie damit auch überleben. Einige Kameras haben sich wegen ihrer Robustheit einen sehr guten Ruf erarbeitet, was natürlich auch ein Problem ist: Man sieht immer noch gelegentlich die olle GH2 im Einsatz..

Genau.

Mit der GH5 hat Panasonic im prof. Videobereich grossen Erfolg. Der NDR nutzt sie für Reportagen (Aussage eines NDR- Mitarbeiters auf einem Lumix- Festival an der Hochschule Hannover, mit dem ich mich unterhielt) . Und auch in einigen Spielfilmproduktionen wird die GH5 gern für Außeneinsätze eingesetzt (Quelle: Heiner Lauterbach in einem Interview)

Panasonic hat inzwischen auch offiziell bestätigt, das bald eine GH6 auf den Markt kommen wird (Quelle Photografix) . Mir wäre allerdings ein G9 Nachfolger mit den Verbesserungen der S1 lieber, aber ob sich das finanziell lohnen würde? Ich bin da eher skeptisch.

Ich denke MFT wird uns erhalten bleiben und zwar in Form von Panasonic- Kameras die für den Videobereich optimiert sind, mit denen man aber auch fotografieren kann, wie bei der GH5, besser als nix.

Thorsten

 

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