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Andreas J

Olympus verkauft Kamerageschäft: Absichtserklärung

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb Andreas J:

Du solltest den Newsletter abonnieren 😉

Habe ich zwar, aber das Forum schickt mir keine Mails.

vor 1 Stunde schrieb Andreas J:

Nils wird dabei sein, wir werden natürlich über das Thema reden, aber ich muss Erwartungs-Management betreiben:

Das ist juristisch ein heikles Thema – und wirklich nicht der Tanzbereich von Nils.

Nils tanzt auf dem nächsten Stammtisch? 😄

vor 1 Stunde schrieb Andreas J:

Insofern erwartet nicht zu viel Insider-Infos …

Andreas

Ja klar, vor allem ist es sehr gut möglich, das er selber auch nicht über alles informiert wurde. Aber ich hoffe, er kann zumindest das momentan kommunizierbare in klarer Sprache darstellen, damit wir nicht auf die Interpretation von Pressemeldungen angewiesen sind.

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Ja traurig, aber vielleicht endet es wie bei Pentax, wenn auch über Umwegen. Als die ursprüngliche Besitzerin von Pentax - die Asahi Optical Co. - liquidiert wurde, ging alles an Hoya. Hoya hatte aber vorallem interesse an der Medizinaltechnik von Pentax und hat das weniger profitable Kamerageschäft nach ein paar Jahren an Ricoh abgestossen. Der Markenname Pentax gehört weiterhin Hoya und Ricoh darf den Namen in Lizenz für Fotoprodukte verwenden. Das Pentax bei Ricoh gelandet ist und nicht bei einer Investmentfirma war wohl ein Glücksfall für Pentax-Fans, auch wenn es dort auch ruhig ist momentan. Ricoh lebt ja auch eher von den Bürogeräten und nicht von Kameras. Vielleicht landet die Kamerasparte von Olympus am Schluss doch in "seriösen" Händen. Ansonsten kann man sich zukünftig eine Lumix kaufen. Wir haben bei MFT ja das Glück das es nicht nur einen Hersteller gibt.  Vielleicht mag ja dann Sigma in die Lücke springen und eine MFT Kamera mit Foveon Sensor präsentieren...aber bitte mit Oly AF und IBIS Technologie ;-). Na ja, man darf ja träumen. Aber vielleicht wäre ein 100mm MFT Macro von Sigma nun realistisch. Hat Sigma nicht mal dazu aufgerufen Ideen für MFT Objektive zu liefern?  Sigma scheint der einzige Hersteller zu sein, der ausschliesslich vom Kamera und Objektiv Business lebt und sogar alles im eigenen Werk in Japan (hohe Produktionskosten) produziert. Wieso können die überleben und andere, breit aufgestellte Firmen wie Olympus lagern die Produktion in günstige Länder aus und jammern trotzdem? Ist man bei Sigma einfach weniger "Gewinnsüchtig"?  Mir wird Sigma jedenfalls immer sympathischer. Sogar Panasonic baut auch noch einen Grossteil seiner Objektive in Japan.

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vor 4 Stunden schrieb weristeigentlichpaul:

... um 7.31 Uhr nen Schnaps drauf - da weiß ich, weshalb Du dem "weltbesten Bildstabilisator" nachtrauerst 😀👍🥂🍾

...Mist ...ertappt!     😂

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vor 18 Minuten schrieb mindtrust:

@Libelle103 sagt doch nicht, daß der AF-C schlechter ist, ...

Doch, genau das tut er: 😁
Aber auch das ist ja kein "Ding", über das wir uns hier nun episch ausbreiten müssen.

Zitat
  •  

...

Was ich aber bis heute nicht verstehe: Olympus nennt sich Partner der GDT, sie wollten die Marke für Naturfotografen sein, aber dafür hatten sie für viele Naturfotografen nicht die richtigen Produkte, es fehlen:

- Lichstarke Festbrennweiten, für eine bessere Freistellung, die lichtstarken FT- Objektive hätte man neu auflegen müssen

- Ein langbrennweitiges Makro, MFT ist eigentlich das bestgeeignete System für Makros, aber dann fehlt seit Jahren ein 100er Makro??

- Ein gutes Tracking- AF System, auch mit Tiererkennung, in dem Punkt sind sie wirklich hinten dran.

Die Relativierung und Eingrenzung auf die Meinung zweier Fotografen, die üblicherweise mit der Ausrüstung eines anderen Herstellers fotografieren, erfolgte erst auf Nachfrage!

Am besten bildet man sich selbst eine Meinung, indem man eine Ausrüstung testet und kann dann zumindest auf eigene Erfahrungen verweisen.

Viele Grüße
Volker

bearbeitet von m1testit
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vor 3 Stunden schrieb Karsten H.:

Genau in diese Richtung gehen meine spontanen Überlegungen auch.


Ein bisschen Hoffnung mag man in dem Vergleich finden, wonach sich die Firma Steinway & Sons., der renommierteste Klavierhersteller der Welt, seit einigen Jahren im Besitz eines Hedge-Fonds-Managers befindet und erfolgreich seine Marktposition hält. Ob das nur an dem technischen Vorsprung liegt, ist eine berechtigte Frage.

Nun sind Klaviere keine Consumer Massenware und insofern auch nicht mit Olympus vergleichbar. Der Markt für fotografische Luxusprodukte dürfte für Olympus kaum offen sein - so renommiert ist die Marke nun auch wieder nicht. Im Gegensatz zu Steinway.

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Immer mit der Ruhe, Volker 🙂 Ich hätte naiv angenommen, dass für DICH nur wichtig ist, ob DU mit der E-M1X glücklich bist... Mich interessiert jedenfalls in Bezug auf meine Ausrüstung ausschließlich mein eigener Eindruck 😉

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Ich denke, wir sollten einfach mal das wilde Spekulieren einstellen, so lange keine neuen Informationen oder zumindest wenigstens Argumente auftauchen. Wir können vor hier aus nicht abschätzen, welche Pläne Olympus mit der Ausgliederung konkret verfolgt bzw. die zukünftigen Inhaber der Firma, insoweit es nicht zumindest teilweise Olympus ist. Da ist, wie hier eben schon weitlich Diskutiert alles drin, von einer deutlichen Belebung der Sparte bis hin zur Abwicklung.

Wie schon gesagt, gilt für mich, das ich für mich momentan zu Olympus-mFT keine Alternative sehe. Da passen eben die Kameras und vor allem die Objektive. Klar, hätte ich nichts gegen den Sensor aus einer modernen Sony oder den Sucher aus der Nikon Z oder der Leica SL, aber sobald ich versuche zu solchen Kameras mir gedanklich den passenden Objektivpark zusammenzustellen, verliere ich sofort das Interesse. Deshalb verfolge ich die Zukunft der Olympus Kamerasparte auch mit so viel Intensität. Natürlich geht es dabei etwas um das Geld, das ich bisher ausgegeben habe. Alleine im letzten Jahr genug, das das alleine die Bilanzen von Olympus hätte retten müssen :), aber vor allem, weil ich die Sorge trage, die erstandenen Objektive möglichst lange nutzen zu wollen. Deswegen bleibe ich, so lange es geht, dabei und wenn z.B. im Laufe des Jahres eine Pen-F neu auf den Markt kommt, würde ich auf jeden Fall zuschlagen.

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vor 18 Stunden schrieb Georg M.:

Eigentlich wollte ich mit dem Kauf der E-M1 III noch etwas warten. Nun werde ich sie mir in Kürze zulegen 😎

👍

... und wenn die Gebrauchtpreise völlig in den Keller gehen, lege ich mir ein FT 14-35 und ein FT 35-100 als Reserve in den Schrank 😁

Gruß
AchimF

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Olymp der Unwissenheit:

Da hast Du absolut recht, ich denke diesen Stammtisch sollten wir geduldig von Andreas delegieren lassen und so wenig wie nötig künstliche Unmutshaltungen einbringen.

Es ist einfach verdammt zu früh aus deren Position ein STATEMENT zu erwarten. Wir sollten froh sein daß wir so eine aktive Oly - Gemeinschaft pflegen 👍🏼👍🏼👍🏼

Unmut ist ohnehin nicht "künstlich" sondern real und absolut nachvollziehbar (übrigens auch aufgrund von Aussagen, die von Olympus bzgl. der Frage nach der Veräußerung der Fotosparte in den letzten Monaten getätigt wurden). Im Übrigen kommuniziert beim Stammtisch keiner direkt mit Nils sondern es werden hier Themen vorgeschlagen, welche von Andreas dann gefiltert und respektvoll angesprochen werden.

Sinnvoll wäre es mMn. für Olympus dem Vertrauensverlust, der zwangsläufig in existierender und potentieller Kundschaft entsteht, in angemessener Weise zu begegnen, da ist bislang so gut wie nichts passiert. Dies einfach so laufen zu lassen, ist nicht ratsam, der Zeitfaktor ist wichtig. Versprechungen, von denen schon jetzt klar ist, dass sie nicht haltbar sind, wären für das Vertrauen kontraproduktiv.

Es geht auch nicht um ein "Statement", sondern darum, den Kunden die Situation relativ offen und vor allem *nachvollziehbar* zu erklären und natürlich auch darzulegen, welchen Stellenwert die veröffentlichte Produktroadmap noch hat. Selbst ein Eingeständnis, dass diese Dinge derzeit unklar sind, wäre hilfreicher als ein Vertuschen unangenehmer Entwicklungen.

bearbeitet von tgutgu
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vor 7 Minuten schrieb AchimF:

👍

... und wenn die Gebrauchtpreise völlig in den Keller gehen, lege ich mir ein FT 14-35 und ein FT 35-100 als Reserve in den Schrank 😁

Gruß
AchimF

Das Geld würde ich dann doch lieber in aktuellere Produkte von Firmen, die längerfristig Produkte und Service anbieten, investieren.

Wenn der Service eingestellt wird, ist halt Schluss. Punkt aus.

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vor 18 Minuten schrieb Peter Herth:

Ich denke, wir sollten einfach mal das wilde Spekulieren einstellen

Die Spekulation ist vor allem das Resultat dessen, was von Olympus kommuniziert wird. Wenn das so weiter geht, wird eben - zu Recht - spekuliert. Warum sollten die Kunden den Mund halten?

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vor 4 Minuten schrieb tgutgu:

Die Spekulation ist vor allem das Resultat dessen, was von Olympus kommuniziert wird. Wenn das so weiter geht, wird eben - zu Recht - spekuliert. Warum sollten die Kunden den Mund halten?

Ich meine damit mit sicherheit nicht, das wir "den Mund halten" sollen, sondern nur, das die Diskussion hier im Thread sich langsam anfängt, im Kreis zu drehen, weil eben niemand irgendetwas weiss. Spekulation ist immer erlaubt und ich spekuliere selber gerne mal, aber dann sollte man an sich wenigstens das Mass ansetzten, ob wenigstens ein Argument gebracht wird, was noch nicht zu lesen war.

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Instagramerin Kisu haut 40% Rabattcode auf die EM10 mk III MIT 14-42mm Kit Objektiv und dem 45mm 1.8 Objektiv für 444€

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vor einer Stunde schrieb Kreier:

Immer mit der Ruhe, Volker 🙂

??? Gibt es auch einen Bezugspunkt, welcher der Zitatfunktion nicht genehm war? 😄

vor einer Stunde schrieb Kreier:

Ich hätte naiv angenommen, dass für DICH nur wichtig ist, ob DU mit der E-M1X glücklich bist...

Mir soviel Egoismus zu unterstellen, wäre wirklich naiv gewesen. 😁

vor einer Stunde schrieb Kreier:

Mich interessiert jedenfalls in Bezug auf meine Ausrüstung ausschließlich mein eigener Eindruck 😉

Das gilt auch für mich, solange mein Eindruck größtenteils meine Erwartungen bestätigt.😎

Hätte ich den Eindruck, dass ich mit Model XY bspw. nicht eine einzige gute Aufnahme von einem fliegenden Mauersegler verwirklichen kann, während viele andere Nutzer von Modell XY Mauersegler-BIF-Aufnahmen wie am Fließband produzieren, würde mich im Gegensatz zu Dir nicht mehr "ausschließlich mein eigener Eindruck" interessieren. 😉

Viele Grüße
Volker

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Auf die Gefahr hin, das Gras wachsen zu hören:

Ich verspüre bei einigen eine gewisse persönliche Angespanntheit – diese gerne aus der Diskussion rauslassen. Danke.

Andreas

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Geschrieben (bearbeitet)

Ein paar Gedanken, ohne Wertung zu Olympus Kameras. (Ich mag meine beiden Olys, auch wenn ich natürlich ein paar Verbesserungswünsche hätte, aber das habe ich auch bei den Nikons, oder generell bei Technik. DAS massgeschneiderte Teil ohne Wünsche wird es wohl nie geben. Wäre ja langweilig😉)

 

Ich bin kein Ökonom oder Experte für Übernahmen, aber auch so macht man sich seine Gedanken:

1. Die Kameraverkaufszahlen zeigen seit Jahren steil nach unten, quer durch alle Marken und Modelle. Ausnahme Fuji, die aber wohl einfach bei den anderen Marken abgegrast hat. Nicht mal Sony oder Canon schreiben Gewinne in der Kamerasparte.

2. Das Gesamtvolumen an Kameras allgemein und Objektiven zeigt ebenfalls nach unten.

3. Corona hat das Ganze extrem beschleunigt.

4.  Professionelle Fotografen haben es immer schwieriger Geld zu verdienen. Stockfotohändler lassen grüssen...

5. Disruptive Entwicklung: Immer mehr Funktionen verschwinden ins Smartphone: Die Fotofunktionen werden immer besser. Anderes Beispiel: welcher junge Mensch, der von zu Hause auszieht, kauft sich heute noch eine Stereoanlage? Ein Funklautsprecher genügt, die Musik wird mit dem Handy gestreamt. BTW: schaut euch mal die Verkaufszahlen bei der Musik an: CD‘s werden kaum noch gekauft, kaum Songs als Download gekauft. Es wird gestreamt im Abo, ebenso TV. Die Künstler müssen ihr Geld mit Liveauftritten verdienen, darum steigen die Ticketpreise. Viele kleinere Bands verschenken die Studioaufnahme mittlerweile als Promomaterial um die Tour zu bewerben. Viele Andere Sachen sind ins Smartphone verschwunden: GPS/Navi, Taschenlampe, Wasserwaage usw

6. Qualitätsanspruch: viele Leute hören Musik als schlecht gerendertes MP3 in voller Lautstärke mit dem scherbelnden Handylautsprecher, mit den Ohrstöpsel oder der wummernden Boombox. Nix CD Qualität ( Aber die Musik ist ja oft auf dem gleichen Qualitätsniveau...☺️) Zuhause das selbe Bild: Vernetzung über mehrere Zimmer und mit dem TV Ton ist wichtiger als Qualität. Kosten darf es sowieso lieber gar nichts. Tv wird von Netflix gestreamt, Bildqualität ist Nebensache, Hauptsache die neuesten Serien. Während dem Lockdown haben die TV Streaming Anbieter und YouTube die Datenrate runtergesetzt, damit das Internet entlastet wurde. Gab es da einen Aufschrei? Nix da.

Schauen wir uns mal den Qualitätsanspruch des Ottonormalbürgers bei Foto und Video an: Videos werden immer öfter im Hochformat gemacht. Man zeigt die Videos der Kleinen den Verwandten eh auf dem Handy... Die durchschnittliche Familie hat vielleicht noch eine Tough Knipse, da man die auch beim Strandurlaub gebrauchen kann. Die Meisten haben aber gar keine Kamera mehr, oder sie verstaubt zuhause in der Schublade. Fotos werden auf dem TV angeschaut, oder auf dem Tablet. Davor macht man zuerst noch alles etwas bunter mit der App XY. Einige machen noch auf Weihnachten einen Kalender oder ein Photobuch, mit natürlich Smartphonefotos. Wobei bei vielen Fotos nicht das Gerät schuld ist, dass das Foto nicht so toll ist. Nun, Hand aufs Herz: schlechte Fotos gab es schon früher. Nur mussten früher die Leute dazu eine Kamera kaufen, die dann wieder unsere ambitionierte Semiprofikamera quersubventionierte.

 

Man nenne mich einen Totengräber, einen Nachrufschreiber oder von mir aus einen Pessimisten, aber es ist meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen, dass die Kameraverkaufszahlen nie mehr das Volumen erreichen werden wie auf dem Höchststand vor ein paar Jahren. Einerseits müssen viele Leute die nächsten Jahre den Gürtel enger schnallen, oder man gewöhnt sich an die Qualität der Handybilder (wie es auch mit MP3 und Streaming geschehen ist). Die Disruption hilft munter mit.

Ergo wird es eine Flurbereinigung geben: einige Marken werden sterben oder durch x Besitzerhände gehen mit entsprechendem Qualitätszerfall, einige Hersteller werden überleben, aber ihr Angebot stark straffen. Übrig bleiben wird das Billigsegment und ein paar superteure Hi-End Kamerasysteme.

Die gleiche Entwicklung habe ich in den den letzten 20 Jahren bei Hifi Anlagen, TV Geräten, Musikinstrumenten, Veranstaltungsequipment, Kleider (99 Cent T-Shirt oder Thomi Hilfiger für 59€, beides aus Bangladesh...), Schuhen, Fahrrädern, Bücher uvm. beobachtet.

Ein Gedanke zu Vaio: man kann heutzutage im Baukastensystem einen Laptop zusammenstellen und irgendwo in China das Gehäuse dazu fertigen lassen, oder gleich die ganze Produktion dort machen lassen. Kein Problem. Bei richtiger Qualitätskontrolle wird das Gerät sogar gut sein, siehe Apple oder Microsoft Computer. JIP kann den gleichen Weg mit Olympus gehen, nur dann werden die Komponenten und die Funktionen im Baukastensystem auf dem Massenmarkt zusammengekauft. Ob es dann noch Innovationen von Olympus geben wird? Ich denke das ist eher fraglich.

 

Sehen wir der Tatsache ins Auge: als jemand der Qualität zu bezahlbarem Preis liebt, wird es einem immer schwieriger gemacht. Ich stehe auf „Made in Europe“, notfalls „Made in Japan“, ich mag kein Billigfleisch vom Discounter und T-Shirts, die sich nach einmal waschen schon auf alle Seiten verziehen. Ich mag Sachen die man reparieren kann. Solange ich mir das leisten kann, werde ich mir die Qualität leisten, im Bewusstsein, dass ich gegen den Mainstream anschwimme. 

Ich mag die aktuelle Entwicklung nicht werten, sie ist einfach so. Die Welt dreht sich weiter, Veränderung gab es immer und nicht alles war schlecht: wer möchte heutzutage auf die Internetsuchmaschine verzichten, auf Online Tutorials usw. Kürzlich habe ich wieder einmal im Bett ein echtes Taschenbuch gelesen. Oh mein Gott, das eBook geb ich nicht mehr her!😉

Stichwort Beruf Tontechniker: ich mische seit über 15 Jahren fast ausschliesslich auf digitalen Mischpulten, die schweren, sperrigen, serviceanfälligen Analog Mischpulte ohne Recall und Automatikfunktionen können mir gestohlen bleiben. Danke könnt ihr gratis haben😂

 

So und was hat das Ganze mit Olympus zu tun: „Ich“ denke, Olympus wird keine neuen innovativen Modelle mehr herausbringen, das war das Ende der Fahnenstange. Der Markt gibt das einfach nicht mehr her. Dies ist meine Meinung/Einschätzung, die gerne abgelehnt werden darf. Es ist wie gesagt nur „meine“ Meinung.

Ich werde meinen Olympus Gerümpel behalten, sehr gerne damit weiterhin fotografieren, solange das Equipment funktioniert und mal schauen ob ich recht behalte. Aber Neuinvestitionen werde ich erst mal hintenanstellen, solange es nicht klar ist, ob es eine langfristige Ersatzteil und Servicelösung gibt. Allenfalls wird vorläufig noch etwas auf dem Gebrauchtmarkt ergänzt.

 

Sollte ich mit meiner Einschätzung Unrecht behalten, umso besser. Ich freue mich auf neue, innovative Produkte, die qualitativ hochstehend sind und seriösen, nachhaltigen Service beinhalten.

Ich warte mal ab und trinke Kaffee oder ein Glas Wein zum leckeren selber gekochten Abendessen mit Qualitätszutaten, bevorzugt aus dem eigenen Garten.

 

Ich wünsche euch noch viel Spass mit euren Olympus Boliden, vielleicht die letzten ihrer Art, aber das trübt den Spass beim Fotografieren ja nicht wirklich.

Severino

 

bearbeitet von Severino
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Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten schrieb Severino:

Nun, Hand aufs Herz: schlechte Fotos gab es schon früher. Nur mussten früher die Leute dazu eine Kamera kaufen, die dann wieder unsere ambitionierte Semiprofikamera quersubventionierte.

Ich denke, DAS ist der entscheidende Punkt: Früher bedurfte es eigentlich IMMER irgendeiner Kamera, egal was man fotografisch festhalten wollte.
Heute geht ein großer Anteil dieser Kunden durch die breite Nutzung von Smartphones, Tablets etc. verloren.

Was bleibt, ist DAS Klientel, welches seine fotografischen Ziele mit Smartphones i. d. R. nicht erreichen kann, entsprechende Ausrüstungen benötigt, die aber erst einmal entwickelt und somit finanziert werden müssen, was natürlich unternehmerisch nur Sinn macht, wenn später entsprechend durch das o. a. Klientel Gewinn eingefahren wird.

Leider ein Problem, mit dem sich letztlich jeder Hersteller von "gehobenen" Kamerasystemen zunehmend herumschlagen muss.

 

Viele Grüße
Volker

bearbeitet von m1testit

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Wir sollten eine Petition initiieren, die darauf hinwirkt, dass die mit dem Herstellen und Import von Smartphones & Tablets zu entrichteten, nicht gerade geringen Urheberrechtsabgaben zu einem gewissen Prozentsatz für die Bewahrung traditionellen Kamera-Kulturguts aufgewandt werden müssen. 😉

Viele Grüße
Volker

bearbeitet von m1testit

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vor 34 Minuten schrieb m1testit:

Ich denke, DAS ist der entscheidende Punkt: Früher bedurfte es eigentlich IMMER irgendeiner Kamera, egal was man fotografisch festhalten wollte.
Heute geht ein großer Anteil dieser Kunden durch die breite Nutzung von Smartphones, Tablets etc. verloren.

Was bleibt, ist DAS Klientel, welches seine fotografischen Ziele mit Smartphones i. d. R. nicht erreichen kann, entsprechende Ausrüstungen benötigt, die aber erst einmal entwickelt und somit finanziert werden müssen, was natürlich unternehmerisch nur Sinn macht, wenn später entsprechend durch das o. a. Klientel Gewinn eingefahren wird.

Leider ein Problem, mit dem sich letztlich jeder Hersteller von "gehobenen" Kamerasystemen zunehmend herumschlagen muss.

 

Viele Grüße
Volker

Gilt Allgemein egal welcher Hersteller. Es liegt an der Zeit von heute, schneller, günstiger und AUTOMATISCH  am liebsten mit einem Knopf DAS Bild zu bekommen ohne eigentlich zu wissen wieso und weshalb die oder jene Einstellung nötig ist. Es ist bei einer Kamera eine Einarbeitung/Einstellungsfase erforderlich und die Zeit/Mühe/Stress wollen viele nicht.

Ich hoffe für uns das es in irgend einer Form weiter geht, vielleicht gibt es ja im September zu meinem Geburtstag eine Erfreuliche Meldung und ich kauf mir dann doch noch die MX1. LG Roland

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vor 3 Stunden schrieb tgutgu:

Nun sind Klaviere keine Consumer Massenware und insofern auch nicht mit Olympus vergleichbar. Der Markt für fotografische Luxusprodukte dürfte für Olympus kaum offen sein - so renommiert ist die Marke nun auch wieder nicht. Im Gegensatz zu Steinway.

Es hat zwar nichts mit der Sache hier zu tun. Aber man kann es so nicht stehen lassen: Klaviere sind, genau so wie Kameras, langlebige Gebrauchsgüter, in Asien, gerade in China, durchaus als "Consumer Massenware" anzusehen. Steinway ist ein Hersteller von Klavieren, der seine Produkte unter verschiedenen Markennamen in allen Preissegmenten anbietet. Zumindest in China dürften die Absatzzahlen von Systemkameras und Klavieren nicht so weit auseinander liegen wie man vermuten mag.

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vor 21 Stunden schrieb kultpix:

Meine gebe ich nicht ab ... 😉

 

Ich habe mir gerade den 3. Accu geordert

Gruß Heinz

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vor 2 Stunden schrieb Severino:

Anderes Beispiel: welcher junge Mensch, der von zu Hause auszieht, kauft sich heute noch eine Stereoanlage? Ein Funklautsprecher genügt, die Musik wird mit dem Handy gestreamt. BTW: schaut euch mal die Verkaufszahlen bei der Musik an: CD‘s werden kaum noch gekauft, kaum Songs als Download gekauft. Es wird gestreamt im Abo, ebenso TV.

Für junge Menschen gilt das, für Menschen, welche sich bereits gewisse Grundlagen geschaffen haben, nicht mehr. Gerade die Musikindustrie zeigt, wie sie sich der aktuellen Situation anpassen: Streaming Dienste bieten Premium Abonnements mit Musik in HiRes Qualität an, welche die CD übertreffen. HiFi Komponenten Hersteller setzen auf schlanke Streaming Komponenten, welche die HiRes Musikdienste der Service Provider (z.B. TIDAL, Qobuz) integrieren. Dazu ein paar audiophile Lautsprecher (die mittlerweile auch schön anzusehen sind), gerne auch drahtlos angebunden, in die Multiroom fähige Infrastruktur. Und für unterwegs der kleine HiRes Player mit integriertem Streaming Dienst und Offline Funktion mit perfekt sitzenden In Ear Kopfhörern, deren Gehäuse mit 3D Druckverfahren hergestellt werden.

Die HiFi Industrie hat Antworten für die Leute, die weg vom Smartphone Einheitsbrei wollen, ohne dass das altbacken wirkt.

Nur mal so als Exkurs und zum Thema, ob das Smartphone nicht doch genügend Spielräume für bessere Alternativen lässt.

bearbeitet von tgutgu

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vor 3 Stunden schrieb AchimF:

👍

... und wenn die Gebrauchtpreise völlig in den Keller gehen, lege ich mir ein FT 14-35 und ein FT 35-100 als Reserve in den Schrank 😁

Gruß
AchimF

Für beide habe ich noch kein mft-Ersatz gefunden.
Mir sind sie nicht zu schwer, nicht zu schwarz, nicht zu lang und für diese Qualität nicht zu teuer. Es sind Ikonen.
Kellerpreise würde ich umformulieren in Liebhaberpreise.

 

bearbeitet von imago somnium
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vor 25 Minuten schrieb Karsten H.:

Es hat zwar nichts mit der Sache hier zu tun. Aber man kann es so nicht stehen lassen: Klaviere sind, genau so wie Kameras, langlebige Gebrauchsgüter, in Asien, gerade in China, durchaus als "Consumer Massenware" anzusehen. Steinway ist ein Hersteller von Klavieren, der seine Produkte unter verschiedenen Markennamen in allen Preissegmenten anbietet. Zumindest in China dürften die Absatzzahlen von Systemkameras und Klavieren nicht so weit auseinander liegen wie man vermuten mag.

Sicher richtig. Steinway steht aber sehr klar für Premium, Olympus - auch wenn wir es schätzen - nicht.

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vor 2 Stunden schrieb Severino:

Ein paar Gedanken, ohne Wertung zu Olympus Kameras. (Ich mag meine beiden Olys, auch wenn ich natürlich ein paar Verbesserungswünsche hätte, aber das habe ich auch bei den Nikons, oder generell bei Technik. DAS massgeschneiderte Teil ohne Wünsche wird es wohl nie geben. Wäre ja langweilig😉)

 

Ich bin kein Ökonom oder Experte für Übernahmen, aber auch so macht man sich seine Gedanken:

1. Die Kameraverkaufszahlen zeigen seit Jahren steil nach unten, quer durch alle Marken und Modelle. Ausnahme Fuji, die aber wohl einfach bei den anderen Marken abgegrast hat. Nicht mal Sony oder Canon schreiben Gewinne in der Kamerasparte.

2. Das Gesamtvolumen an Kameras allgemein und Objektiven zeigt ebenfalls nach unten.

3. Corona hat das Ganze extrem beschleunigt.

4.  Professionelle Fotografen haben es immer schwieriger Geld zu verdienen. Stockfotohändler lassen grüssen...

5. Disruptive Entwicklung: Immer mehr Funktionen verschwinden ins Smartphone: Die Fotofunktionen werden immer besser. Anderes Beispiel: welcher junge Mensch, der von zu Hause auszieht, kauft sich heute noch eine Stereoanlage? Ein Funklautsprecher genügt, die Musik wird mit dem Handy gestreamt. BTW: schaut euch mal die Verkaufszahlen bei der Musik an: CD‘s werden kaum noch gekauft, kaum Songs als Download gekauft. Es wird gestreamt im Abo, ebenso TV. Die Künstler müssen ihr Geld mit Liveauftritten verdienen, darum steigen die Ticketpreise. Viele kleinere Bands verschenken die Studioaufnahme mittlerweile als Promomaterial um die Tour zu bewerben. Viele Andere Sachen sind ins Smartphone verschwunden: GPS/Navi, Taschenlampe, Wasserwaage usw

6. Qualitätsanspruch: viele Leute hören Musik als schlecht gerendertes MP3 in voller Lautstärke mit dem scherbelnden Handylautsprecher, mit den Ohrstöpsel oder der wummernden Boombox. Nix CD Qualität ( Aber die Musik ist ja oft auf dem gleichen Qualitätsniveau...☺️) Zuhause das selbe Bild: Vernetzung über mehrere Zimmer und mit dem TV Ton ist wichtiger als Qualität. Kosten darf es sowieso lieber gar nichts. Tv wird von Netflix gestreamt, Bildqualität ist Nebensache, Hauptsache die neuesten Serien. Während dem Lockdown haben die TV Streaming Anbieter und YouTube die Datenrate runtergesetzt, damit das Internet entlastet wurde. Gab es da einen Aufschrei? Nix da.

Schauen wir uns mal den Qualitätsanspruch des Ottonormalbürgers bei Foto und Video an: Videos werden immer öfter im Hochformat gemacht. Man zeigt die Videos der Kleinen den Verwandten eh auf dem Handy... Die durchschnittliche Familie hat vielleicht noch eine Tough Knipse, da man die auch beim Strandurlaub gebrauchen kann. Die Meisten haben aber gar keine Kamera mehr, oder sie verstaubt zuhause in der Schublade. Fotos werden auf dem TV angeschaut, oder auf dem Tablet. Davor macht man zuerst noch alles etwas bunter mit der App XY. Einige machen noch auf Weihnachten einen Kalender oder ein Photobuch, mit natürlich Smartphonefotos. Wobei bei vielen Fotos nicht das Gerät schuld ist, dass das Foto nicht so toll ist. Nun, Hand aufs Herz: schlechte Fotos gab es schon früher. Nur mussten früher die Leute dazu eine Kamera kaufen, die dann wieder unsere ambitionierte Semiprofikamera quersubventionierte.

 

Man nenne mich einen Totengräber, einen Nachrufschreiber oder von mir aus einen Pessimisten, aber es ist meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen, dass die Kameraverkaufszahlen nie mehr das Volumen erreichen werden wie auf dem Höchststand vor ein paar Jahren. Einerseits müssen viele Leute die nächsten Jahre den Gürtel enger schnallen, oder man gewöhnt sich an die Qualität der Handybilder (wie es auch mit MP3 und Streaming geschehen ist). Die Disruption hilft munter mit.

Ergo wird es eine Flurbereinigung geben: einige Marken werden sterben oder durch x Besitzerhände gehen mit entsprechendem Qualitätszerfall, einige Hersteller werden überleben, aber ihr Angebot stark straffen. Übrig bleiben wird das Billigsegment und ein paar superteure Hi-End Kamerasysteme.

Die gleiche Entwicklung habe ich in den den letzten 20 Jahren bei Hifi Anlagen, TV Geräten, Musikinstrumenten, Veranstaltungsequipment, Kleider (99 Cent T-Shirt oder Thomi Hilfiger für 59€, beides aus Bangladesh...), Schuhen, Fahrrädern, Bücher uvm. beobachtet.

Ein Gedanke zu Vaio: man kann heutzutage im Baukastensystem einen Laptop zusammenstellen und irgendwo in China das Gehäuse dazu fertigen lassen, oder gleich die ganze Produktion dort machen lassen. Kein Problem. Bei richtiger Qualitätskontrolle wird das Gerät sogar gut sein, siehe Apple oder Microsoft Computer. JIP kann den gleichen Weg mit Olympus gehen, nur dann werden die Komponenten und die Funktionen im Baukastensystem auf dem Massenmarkt zusammengekauft. Ob es dann noch Innovationen von Olympus geben wird? Ich denke das ist eher fraglich.

 

Sehen wir der Tatsache ins Auge: als jemand der Qualität zu bezahlbarem Preis liebt, wird es einem immer schwieriger gemacht. Ich stehe auf „Made in Europe“, notfalls „Made in Japan“, ich mag kein Billigfleisch vom Discounter und T-Shirts, die sich nach einmal waschen schon auf alle Seiten verziehen. Ich mag Sachen die man reparieren kann. Solange ich mir das leisten kann, werde ich mir die Qualität leisten, im Bewusstsein, dass ich gegen den Mainstream anschwimme. 

Ich mag die aktuelle Entwicklung nicht werten, sie ist einfach so. Die Welt dreht sich weiter, Veränderung gab es immer und nicht alles war schlecht: wer möchte heutzutage auf die Internetsuchmaschine verzichten, auf Online Tutorials usw. Kürzlich habe ich wieder einmal im Bett ein echtes Taschenbuch gelesen. Oh mein Gott, das eBook geb ich nicht mehr her!😉

Stichwort Beruf Tontechniker: ich mische seit über 15 Jahren fast ausschliesslich auf digitalen Mischpulten, die schweren, sperrigen, serviceanfälligen Analog Mischpulte ohne Recall und Automatikfunktionen können mir gestohlen bleiben. Danke könnt ihr gratis haben😂

 

So und was hat das Ganze mit Olympus zu tun: „Ich“ denke, Olympus wird keine neuen innovativen Modelle mehr herausbringen, das war das Ende der Fahnenstange. Der Markt gibt das einfach nicht mehr her. Dies ist meine Meinung/Einschätzung, die gerne abgelehnt werden darf. Es ist wie gesagt nur „meine“ Meinung.

Ich werde meinen Olympus Gerümpel behalten, sehr gerne damit weiterhin fotografieren, solange das Equipment funktioniert und mal schauen ob ich recht behalte. Aber Neuinvestitionen werde ich erst mal hintenanstellen, solange es nicht klar ist, ob es eine langfristige Ersatzteil und Servicelösung gibt. Allenfalls wird vorläufig noch etwas auf dem Gebrauchtmarkt ergänzt.

 

Sollte ich mit meiner Einschätzung Unrecht behalten, umso besser. Ich freue mich auf neue, innovative Produkte, die qualitativ hochstehend sind und seriösen, nachhaltigen Service beinhalten.

Ich warte mal ab und trinke Kaffee oder ein Glas Wein zum leckeren selber gekochten Abendessen mit Qualitätszutaten, bevorzugt aus dem eigenen Garten.

 

Ich wünsche euch noch viel Spass mit euren Olympus Boliden, vielleicht die letzten ihrer Art, aber das trübt den Spass beim Fotografieren ja nicht wirklich.

Severino

 

Der Markt für "hohe Qualität" war schon immer klein. Früher kauften die meisten Leute eben eine Billigknipse. Ich glaube nicht das jemand der sich ein bisschen für Fotografie interessiert mit dem Handy Bilder macht. Das Argument dass Handys den Kameramarkt zerstören kann ich einfach nicht glauben. "Gute" SLRs kauften schon immer nur eher passionierte Hobbyfotografen. Ich denke bei den günstigen Produkten war der Gewinn für die Hersteller zudem noch nie toll. Aber ja, es gibt einen generellen Rückgang von Hobbyfotografen, denke ich jedenfalls. Andererseits sind bei Digitalkameras die Argumente für einen Neukauf einer Kamera viel besser als früher, da man zu analogen Zeiten ja die Bildqualität nicht mit der Kamera kaufte (die wurde sogar mit immer besseren FIlmen gesteigert). Ich kann mir vorstellen das seit dem digitalen Zeitalter viel mehr Kameras verkauft werden als zu analogen Zeiten. Da würde ich gerne mal Verkaufszahlen sehen. Ich habe von 1990 - 1992 in einem Fotogeschäft gearbeitet und wir haben damals ganz selten eine Nikon F4 oder mal eine Pentax LX verkauft und niemals eine OM. Die meisten Leute kauften eine Kompatkamera mit Zoom. Damals war übrigens die Olympus Superzoom 110 sehr populär und hatte ein sehr gutes Objektiv. Zudem war sie spritzwasserfest. Die haben wir damals sehr gut verkauft. Aber eine OM? Nie, Olympus SLR's hatte kaum jemand. Ich behaupte mal OM-Ds sind viel populärer als damals die analogen OMs. Vielleicht sind die Gründe wirklich nur rein neoliberaler Natur das es sich für Oly angeblich nicht mehr "lohnt" Kameras herzustellen. Vielleicht ist der Druck und das Streben nach Gewinnausschüttungen einfach stärker als damals - keine Ahnung. So, und jetzt bestelle ich mir eine E-PL10 im schönen schwarz...

bearbeitet von christianMFT

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