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Andreas J

Olympus verkauft Kamerageschäft: Absichtserklärung

Empfohlene Beiträge

vor 3 Stunden schrieb MoPet:

... kann ich nun bestätigen, daß bei identischem Objektiv / Aufnahmestandort die Bildfelder bei verschiedenen Vierdrittel- und Mikrovierdrittel-Kameras trotz der Sensorangaben von jeweils 13 × 17,3 mm unterschiedlich groß sind. [...]

Ich sehe deine Bilder, aber ich kann's noch nicht so recht glauben.

Das Vierdrittel-Format ist offiziell definiert als ein Format, dessen Diagonale exakt halb so lang ist wie die des Kleinbildformates von 24 × 36 mm. Dessen Diagonale ist die Quadratwurzel aus 1872 – die Hälfte davon ist die Quadratwurzel aus 468, also 21,6333 mm. Das Seitenverhältnis ist meines Wissens im Vierdrittel- bzw. Mikrovierdrittel-Standard nicht fest vorgegeben, aber 4:3 anstelle von 3:2 ist aus mehreren Gründen üblich. Daraus ergibt sich eine Formatgröße von 12,98 × 17,31 mm (bei 3:2 wär's 12 × 18 mm).

Deine Vergleichsaufnahmen legen für die E-M1X anscheinend ein Aufnahmeformat von 12,54 × 16,72 mm nahe. Das bedeutete an der langen Formatkante einen Verlust gegenüber dem Nominalwert von 0,59 mm, und 0,44 mm an der kurzen Formatkante. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß das noch niemandem außer dir aufgefallen wäre!?

Sicher – die Sensoren vieler digitaler "Kleinbild"-Kameras sind gar nicht wirklich volle 24 × 36 mm groß ... sondern eher 23,9 × 35,8 mm oder so. Die neue Sony Alpha 7S Mark III hat sogar "nur" eine Sensorgröße von 23,8 × 35,6 mm. Aber erstens ist das sowohl absolut als auch erst recht prozentual eine viel kleinere Abweichung vom traditionellen Nennformat als die angebliche, heimliche, von dir für die E-M1X suggerierte, und zweitens ist das klar und deutlich vom Hersteller so kommuniziert. Nein, ich glaube nicht, daß du da einer sinistren Mikrovierdritttel-Verschwörung auf die Spur gekommen bist. Ich denke eher, der Grund für den kleineren Bildwinkel in deinen Vergleichsaufnahmen ist irgend ein anderer ... auch wenn ich grad aus dem Stegreif keinen nennen könnte. Dazu müßte ich genauer wissen, wie und womit du die Bilder erstellt und bearbeitet hast. Aber da vertraue ich auf die allgemeine Lebenserfahrung, daß die Welt da draußen immer noch etwas komplizierter ist, als man selber gerade denkt. Es wird schon eine vernünftige Erklärung geben.

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Am 29.7.2020 um 13:30 schrieb rodinal:

Ich kenne in meiner Nähe jedenfalls eine Gruppe mit hohen ästhetischen Ansprüchen, die ausschließlich mit Kleinbild arbeitet. Ihre Entwicklungsmaschine frißt nämlich nur 35-mm-Film.

Wenn ihre Entwicklungsmaschine nur 35-mm-Film verarbeitet, können deren ästhetische Ansprüche nicht besonders hoch sein. :classic_ninja:

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vor 2 Minuten schrieb Omzu Iko:

Ich sehe deine Bilder, aber ich kann's noch nicht so recht glauben.

Das Vierdrittel-Format ist offiziell definiert als ein Format, dessen Diagonale exakt halb so lang ist wie die des Kleinbildformates von 24 × 36 mm. Dessen Diagonale ist die Quadratwurzel aus 1872 – die Hälfte davon ist die Quadratwurzel aus 468, also 21,6333 mm. Das Seitenverhältnis ist meines Wissens im Vierdrittel- bzw. Mikrovierdrittel-Standard nicht fest vorgegeben, aber 4:3 anstelle von 3:2 ist aus mehreren Gründen üblich. Daraus ergibt sich eine Formatgröße von 12,98 × 17,31 mm (bei 3:2 wär's 12 × 18 mm).

Deine Vergleichsaufnahmen legen für die E-M1X anscheinend ein Aufnahmeformat von 12,54 × 16,72 mm nahe. Das bedeutete an der langen Formatkante einen Verlust gegenüber dem Nominalwert von 0,59 mm, und 0,44 mm an der kurzen Formatkante. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß das noch niemandem außer dir aufgefallen wäre!?

Sicher – die Sensoren vieler digitaler "Kleinbild"-Kameras sind gar nicht wirklich volle 24 × 36 mm groß ... sondern eher 23,9 × 35,8 mm oder so. Die neue Sony Alpha 7S Mark III hat sogar "nur" eine Sensorgröße von 23,8 × 35,6 mm. Aber erstens ist das sowohl absolut als auch erst recht prozentual eine viel kleinere Abweichung vom traditionellen Nennformat als die angebliche, heimliche, von dir für die E-M1X suggerierte, und zweitens ist das klar und deutlich vom Hersteller so kommuniziert. Nein, ich glaube nicht, daß du da einer sinistren Mikrovierdritttel-Verschwörung auf die Spur gekommen bist. Ich denke eher, der Grund für den kleineren Bildwinkel in deinen Vergleichsaufnahmen ist irgend ein anderer ... auch wenn ich grad aus dem Stegreif keinen nennen könnte. Dazu müßte ich genauer wissen, wie und womit du die Bilder erstellt und bearbeitet hast. Aber da vertraue ich auf die allgemeine Lebenserfahrung, daß die Welt da draußen immer noch etwas komplizierter ist, als man selber gerade denkt. Es wird schon eine vernünftige Erklärung geben.

Da liegt ein Missverständnis vor.

Ich habe von den jeweiligen Bildern die volle Breite aber nur den oberen Teil   hier eingestellt! Ich hätte sonst die max. Dateigröße  in Summe der drei Bilder überschritten, zumal im unteren Bereich der Bilder nur eine unscharfe Gras- und Wegfläche abgebildet ist, die für diese Aussage irrelevant ist.

Das FT 50/2,0 bildet praktisch verzeichnungsfrei ab, so dass die unbearbeiteten JPGs aus den Kameras mit den Tiff`s aus den ORF mit C1-20 konvertiert ( Verzeichnungsregler in Nullstellung) fast exakt deckungsgleich sind.

Ich kann auch in den nächsten Tagen die Bilder im vollem Format einzeln nochmals einstellen.

 

Peter M. Dresden

 

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vor 11 Minuten schrieb MoPet:

Da liegt ein Mißverständnis vor.

Nein, das glaube ich nicht.

.

vor 11 Minuten schrieb MoPet:

Ich habe von den jeweiligen Bildern die volle Breite, aber nur den oberen Teil hier eingestellt!

Das habe ich schon genau so verstanden und habe deshalb bei meiner Berechnung auch nur die Breite berücksichtigt.

bearbeitet von Omzu Iko

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vor einer Stunde schrieb Omzu Iko:

Ich sehe deine Bilder, aber ich kann's noch nicht so recht glauben.

Das Vierdrittel-Format ist offiziell definiert als ein Format, dessen Diagonale exakt halb so lang ist wie die des Kleinbildformates von 24 × 36 mm. Dessen Diagonale ist die Quadratwurzel aus 1872 – die Hälfte davon ist die Quadratwurzel aus 468, also 21,6333 mm. Das Seitenverhältnis ist meines Wissens im Vierdrittel- bzw. Mikrovierdrittel-Standard nicht fest vorgegeben, aber 4:3 anstelle von 3:2 ist aus mehreren Gründen üblich. Daraus ergibt sich eine Formatgröße von 12,98 × 17,31 mm (bei 3:2 wär's 12 × 18 mm).

Deine Vergleichsaufnahmen legen für die E-M1X anscheinend ein Aufnahmeformat von 12,54 × 16,72 mm nahe. Das bedeutete an der langen Formatkante einen Verlust gegenüber dem Nominalwert von 0,59 mm, und 0,44 mm an der kurzen Formatkante. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß das noch niemandem außer dir aufgefallen wäre!?

Sicher – die Sensoren vieler digitaler "Kleinbild"-Kameras sind gar nicht wirklich volle 24 × 36 mm groß ... sondern eher 23,9 × 35,8 mm oder so. Die neue Sony Alpha 7S Mark III hat sogar "nur" eine Sensorgröße von 23,8 × 35,6 mm. Aber erstens ist das sowohl absolut als auch erst recht prozentual eine viel kleinere Abweichung vom traditionellen Nennformat als die angebliche, heimliche, von dir für die E-M1X suggerierte, und zweitens ist das klar und deutlich vom Hersteller so kommuniziert. Nein, ich glaube nicht, daß du da einer sinistren Mikrovierdritttel-Verschwörung auf die Spur gekommen bist. Ich denke eher, der Grund für den kleineren Bildwinkel in deinen Vergleichsaufnahmen ist irgend ein anderer ... auch wenn ich grad aus dem Stegreif keinen nennen könnte. Dazu müßte ich genauer wissen, wie und womit du die Bilder erstellt und bearbeitet hast. Aber da vertraue ich auf die allgemeine Lebenserfahrung, daß die Welt da draußen immer noch etwas komplizierter ist, als man selber gerade denkt. Es wird schon eine vernünftige Erklärung geben.

Darf ich denn meinen unqualifizierten Senf auch dazu geben?

Wenn ich einen Bildstabilisator habe, den Auslöser halb drücke und dann die Kamera verschwenke, sehe ich im Sucher ja nach wie vor das Bild zum Zeitpunkt der Auslöserbetätigung. Der Sensor gleicht ja das Verschwenken aus und steht nun schräg zur Objektivachse. Das Bild wäre nun trapezförmig. Damit das nicht passiert, muss dass Bild doch digital korrigiert werden. Und wenn man vorn in die Kamera reinguckt, sieht man, dass der Sensor u.U. auch recht dolle schief steht. Also muss ja auch recht dolle korrigiert werden, was sich dann ja auch recht dolle auf die Motivgröße auswirken kann. (So ähnlich wie in Lightroom wenn ich die Perspektive korrigiere - dann fehlen mir ja auch jedem Menge Pixel aus dem Randbereich. Vielleicht liegt‘s ja daran. Und vielleicht ist der Effekt ja weg, wenn man den Stabi bei der M1.X ausschaltet? Die E500 hat ja als Spiegelkamera gar keinen, oder?
 

 

bearbeitet von RAndrae

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vor 12 Minuten schrieb RAndrae:

Darf ich denn meinen [...] Senf auch dazu geben?

Ja, klar! Ich bitte darum.

.

vor 12 Minuten schrieb RAndrae:

Der Sensor gleicht ja das Verschwenken aus und steht nun schräg zur Objektivachse. Das Bild wäre nun trapezförmig.

Du scheinst zu glauben, der gehäuseintegrierte Bildstabilisator funktioniere so, daß der Sensor hin- und hergekippt werde. Das wird er nicht. Stattdessen wird er nach links und rechts, nach oben und unten parallelverschoben. Bei mehr-als zweiachsigen Systemen wird er außerdem ein wenig um die optische Achse verdreht. Aber niemals verkippt.

.

vor 12 Minuten schrieb RAndrae:

Also muß ja auch recht dolle korrigiert werden, was sich dann ja auch recht dolle auf die Motivgröße auswirken kann (so ähnlich wie in Lightroom, wenn ich die Perspektive korrigiere – dann fehlen mir ja auch jede Menge Pixel aus dem Randbereich. Vielleicht liegt‘s ja daran).

Das Bildfeld-Fenster der Mikrovierdrittel-Kameras ist ein wenig größer als der Sensor (genauer: als der Bereich des Sensors, der zur Erzeugung des fertigen Bildes herangezogen wird), und läßt somit genug Spielraum für die Bewegungen des gehäuseintegrierten Bildstabilisators.

.

vor 12 Minuten schrieb RAndrae:

Und vielleicht ist der Effekt ja weg, wenn man den Stabi ausschaltet?

Ja. Das wäre der ultimative Test.

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vor 2 Minuten schrieb RAndrae:

Darf ich denn meinen unqualifizierten Senf auch dazu geben?

Wenn ich einen Bildstabilisator habe, den Auslöser halb drücke und dann die Kamera verschwenke, sehe ich im Sucher ja nach wie vor das Bild zum Zeitpunkt der Auslöserbetätigung. Der Sensor gleicht ja das Verschwenken aus und steht nun schräg zur Objektivachse. Das Bild wäre nun trapezförmig. Damit das nicht passiert, muss dass Bild doch digital korrigiert werden. Und wenn man vorn in die Kamera reinguckt, sieht man, dass der Sensor u.U. auch recht dolle schief steht. Also muss ja auch recht dolle korrigiert werden, was sich dann ja auch recht dolle auf die Motivgröße auswirken kann. (So ähnlich wie in Lightroom wenn ich die Perspektive korrigiere - dann fehlen mir ja auch jedem Menge Pixel aus dem Randbereich. Vielleicht liegt‘s ja daran. Und vielleicht ist der Effekt ja weg, wenn man den Stabi ausschaltet?

1. Mit der E-M1 begonnen und die Entfernung so gewählt, dass die oberen äußeren Fenster seitlich und oben tangiert werden

2, Stativ exakt ausgerichtet und Novoflex Schlitten festgestellt

3. Stabi immer bei Stativaufnahmen ausgeschaltet

4. Ausgelöst

5. E-510 auf festgestellten Novoflex Schlitten montiert, zentral ausgerichtet

6. Ausgelöst

7. E-500 auf festgestellten Novovlex Schlitten montiert, zentral ausgerichtet

8. Ausgelöst

Bilder in PS geladen und JPGs aus Kameras übernommen sowie ORFs in C!-20 geladen und keine geometrischen Korrekturen durchgeführt. Oberen Teil der Bilder hier eingestellt.

Bei aller Liebe: ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber (noch) nicht senil!

 

 

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vor 3 Minuten schrieb Omzu Iko:

Du scheinst zu glauben, der gehäuseintegrierte Bildstabilisator funktioniere so, daß der Sensor hin- und hergekippt werde. Das wird er nicht. Stattdessen wird er nach links und rechts, nach oben und unten parallelverschoben. Bei mehr-als zweiachsigen Systemen wird er außerdem ein wenig um die optische Achse verdreht. Aber niemals verkippt.

Da ist was wahres dran. Denn sonst hätten wir ja ein Schärfeproblem. Mist...

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vor 1 Stunde schrieb Omzu Iko:

Deine Vergleichsaufnahmen legen für die E-M1X anscheinend ein Aufnahmeformat von 12,54 × 16,72 mm nahe. Das bedeutete an der langen Formatkante einen Verlust gegenüber dem Nominalwert von 0,59 mm, und 0,44 mm an der kurzen Formatkante. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß das noch niemandem außer dir aufgefallen wäre!?

Sieht man die Technischen Daten, so weissen alle Sensoren gut 10% mehr Mpix. auf, als für die Kamera angegeben. Diese befinden sich in diesem übergangsbereich. Sie werden für IBIS und auch die Objektiv-Verzeichniskorrekturen gebraucht.  In darktable kann man mit dem skalierungsregler manchmal auch in negative Werte gehen, und von diesen Pixeln etwas herauskizeln. Wenn man dabei aber nicht aufpasst, dann erscheinen in der Ecke oder in der Bildmitte aber schwarze Bereiche, je nachdem wie das Objektiv entzerrt werden braucht.  

vor 1 Stunde schrieb Omzu Iko:

Sicher – die Sensoren vieler digitaler "Kleinbild"-Kameras sind gar nicht wirklich volle 24 × 36 mm groß ... sondern eher 23,9 × 35,8 mm oder so. Die neue Sony Alpha 7S Mark III hat sogar "nur" eine Sensorgröße von 23,8 × 35,6 mm.

Hat man analog Dia fotografiert, so hatten die Rähmchen meist ein Bildfenster von ~ 35x23.x mm, so daß man beim einlegen etwas Toleranz hatte, und nicht der schwarze Rand sichtbar wurde. Hat man Abzüge bestellt, so ist meist eher mehr beschnitten worden, weil auch viele Abzugformate nicht zum 2:3 Negativ passten. Und selbst bei diesen waren die Maschinen meist so eingestellt, daß kein Kunde schwarze Ränder reklamieren brauchte. Und die meisten Kamera-Sucher waren auch darauf eingerichtet....

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vor 59 Minuten schrieb Omzu Iko:

Du scheinst zu glauben, der gehäuseintegrierte Bildstabilisator funktioniere so, daß der Sensor hin- und hergekippt werde. Das wird er nicht. Stattdessen wird er nach links und rechts, nach oben und unten parallelverschoben. Bei mehr-als zweiachsigen Systemen wird er außerdem ein wenig um die optische Achse verdreht. Aber niemals verkippt.

Scheinbar habe ich doch noch eine kleine 3D-Denk-Schwäche. Was zum Geier ist denn Pitch & Yaw. Da wird doch der Sensor gekippt, oder?

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Das sind die Kamerabewegungen die vom Beschleunigungssensor erfasst werden können. Der Sensor wird nur in einer Ebene verschoben und/oder gedreht.

Pentax versucht bei einigen Kameramodellen sowas wie eine Keystone-Korrektur durch verkippen des Sensors aus der Bildebene.

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vor einer Stunde schrieb MoPet:

1. Mit der E-M1 begonnen und die Entfernung so gewählt, dass die oberen äußeren Fenster seitlich und oben tangiert werden

2, Stativ exakt ausgerichtet und Novoflex Schlitten festgestellt

3. Stabi immer bei Stativaufnahmen ausgeschaltet

4. Ausgelöst

5. E-510 auf festgestellten Novoflex Schlitten montiert, zentral ausgerichtet

6. Ausgelöst

7. E-500 auf festgestellten Novovlex Schlitten montiert, zentral ausgerichtet

8. Ausgelöst

Bilder in PS geladen und JPGs aus Kameras übernommen sowie ORFs in C!-20 geladen und keine geometrischen Korrekturen durchgeführt. Oberen Teil der Bilder hier eingestellt.

Bei aller Liebe: ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber (noch) nicht senil!

 

 

Was verstehst du bei Punkt 5 und 7 unter „zentral ausgerichtet“? Hintergrund meiner Frage: vielleicht ist ja das Stativgewinde nicht bei jeder Kamera auf der exakten Sensor-Mitte und damit die Sensor-Ebene mal etwas weiter vorne / hinten???

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vor 18 Minuten schrieb RAndrae:

Was zum Geier ist denn Pitch & Yaw?

Pitch = stampfen (auf & nieder, Drehbewegung um die Querachse). Yaw = gieren (hin & her, Drehbewegung um die Hochachse).

.

vor 18 Minuten schrieb RAndrae:

Da wird doch der Sensor gekippt, oder?

Nein. Da wird die Kamera gekippt.

Die gehäuseintegrierte Bildstabilisierung wirkt diesen Bewegungen aber nicht durch entsprechende Gegen-Kippung des Sensors entgegen, sondern durch Sensorverschiebungen.

bearbeitet von Omzu Iko

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vor 6 Minuten schrieb RAndrae:

Was verstehst du bei Punkt 5 und 7 unter „zentral ausgerichtet“? Hintergrund meiner Frage: vielleicht ist ja das Stativgewinde nicht bei jeder Kamera auf der exakten Sensor-Mitte und damit die Sensor-Ebene mal etwas weiter vorne / hinten???

Ich komme aus der Optik und teste seit 15 Jahren Kameras und Objektive.

Was glaubst du, weshalb ich einen Novoflex Schlitten auf dem (festen) Stativ montiert hatte? Damit habe ich die Sensorlagen der Kameras ausgeglichen. Ob allerdings max. +/- 5 mm Entfernungsdifferenz bei 40 Meter Motiventfernung sichtbar gewesen wären, wage ich zu bezweifeln.

Ich hatte aber mit diesem Einwand gerechnet...

 

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vor 26 Minuten schrieb Omzu Iko:

Pitch = stampfen (auf & nieder, Drehbewegung um die Querachse). Yaw = gieren (hin & her, Drehbewegung um die Hochachse).

.

Nein. Da wird die Kamera gekippt.

Die gehäuseintegrierte Bildstabilisierung wirkt diesen Bewegungen aber nicht durch entsprechende Gegen-Kippung des Sensors entgegen, sondern durch Sensorverschiebungen.

Ah, jetzt hab ich‘s... Danke.

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vor 6 Minuten schrieb MoPet:

Ich komme aus der Optik und teste seit 15 Jahren Kameras und Objektive.

Was glaubst du, weshalb ich einen Novoflex Schlitten auf dem (festen) Stativ montiert hatte? Damit habe ich die Sensorlagen der Kameras ausgeglichen. Ob allerdings max. +/- 5 mm Entfernungsdifferenz bei 40 Meter Motiventfernung sichtbar gewesen wären, wage ich zu bezweifeln.

Ich hatte aber mit diesem Einwand gerechnet...

 

Nachdem ich auf Speichern gedrückt hatte, war mir auch klar, dass die paar Millimeter nicht zu dieser Ausschnittsänderung führen können...

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vor 3 Minuten schrieb RAndrae:

Nachdem ich auf Speichern gedrückt hatte, war mir auch klar, dass die paar Millimeter nicht zu dieser Ausschnittsänderung führen können...

Na prima, vielleicht kommt auch der andere Zweifler zu ähnlicher Erkenntnis.

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vor 3 Stunden schrieb Omzu Iko:

Das Bildfeld-Fenster der Mikrovierdrittel-Kameras ist ein wenig größer als der Sensor (genauer: als der Bereich des Sensors, der zur Erzeugung des fertigen Bildes herangezogen wird), und läßt somit genug Spielraum für die Bewegungen des gehäuseintegrierten Bildstabilisators.

Wenn das Bildfeld-Fenster bei MFT wegen der IBIS Reserve größer ist, dann wird doch diese Reserve bei der E500 mangels IBIS garnicht vorhanden sein (oder zumindest deutlich kleiner ausfallen können). Dann wäre das doch eine mögliche Erklärung. Oder habe ich schon wieder einen Denkfehler???

Oder der FT/MFT Adapter an der M.X ist einfach etwas dünner wegen der „unendlich-Fokus-Problematik“...

bearbeitet von RAndrae

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vor 2 Stunden schrieb RAndrae:

 Hintergrund meiner Frage: vielleicht ist ja das Stativgewinde nicht bei jeder Kamera auf der exakten Sensor-Mitte

Bei meinen Versuchen habe ich stets Objektive mit eigenem Stativgewinde benutzt- z.B. das 2,8/300 Ai Nikkor oder den 4.0/80 Zuiko Lupenkopf. Die Stative wogen zwischen ca. 5kg und ca. 1500kg- damit ist eine nenneswerte Verschiebung beim Kamerawechsel eher unwahrscheinlich. Entwickelt habe ich in RawTherapee. Dort lassen sich sämtliche Korrekturen abschalten. RT verwendet zum Einlesen der Raws die libraw, die prinzipiell alle vom Hersteller freigegebenen Pixel des Raw ausliest. Man kann einstellen, ob man die gesamten Pixel nutzen will - was zu einer etwas verminderten Qualität am Rand führt. Ganz gleich, wie man vorgeht- bei exakter Arbeit kommt stets heraus, dass im FT/mft- System Sensoren unterschiedlicher Grösse verbaut wurden. Das ist m.E. sogar ziemlich auffällig.

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Am 16.7.2020 um 16:50 schrieb sarrafan:

....Da hilft auch eine GX9 nicht mehr, egal, wie sehr die im Preis noch gedrosselt wird (Gehäuse mittlerweile 400 Euro neu),...

Wo gibt es die GX9 neu für 400€?

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vor 4 Stunden schrieb rodinal:

Raw Therapee verwendet zum Einlesen der Rohdateien die libraw, die prinzipiell alle vom Hersteller freigegebenen Pixel der Rohdatei ausliest. Man kann einstellen, ob man die gesamten Pixel nutzen will – was zu einer etwas verminderten Qualität am Rand führt.

Na also – da haben wir doch die Erklärung für die unterschiedlichen Bildausschnitte.

.

vor 4 Stunden schrieb rodinal:

... kommt stets heraus, daß im Vierdrittel-/Mikrovierdrittel-System Sensoren unterschiedlicher Größe eingesetzt wurden.

Tatsächlich sind alle Sensoren (nicht nur im Vierdrittel-/Mikrovierdrittel-System) stets etwas größer als ihr Nennwert und haben mehr Pixel, als für das Bild genutzt werden. Die Olympus E-500 bietet auf einer 12,98 × 17,31 mm großen Fläche 2448 × 3264 Pixel. Die E-510 hat auf der gleichen Fläche 2736 × 3648 Pixel. Und die OM-D E-M1X bringt auf wieder der gleichen Fläche 3888 × 5184 Pixel unter. Wird aber ein Rohdatenkonverter genutzt, der mehr als die genannten Pixel aus den Rohdateien zieht, dann nutzt man eben eine größere Fläche. Die Zahl der dem Rohdatenkonverter zugänglichen zusätzlichen Pixel – und damit die von diesen Pixeln belegte Sensorfläche – kann von Sensor zu Sensor unterschiedlich sein. Und die Gesamtzahl der Pixel (eigentlich: Sensel) auf einem Sensor ist sogar noch größer.

Der Sensor der E-M1X ist also nicht etwa kleiner als das offizielle Vierdrittel-Format von 12,98 × 17,31 mm, wie Peter MoPet in Beitrag #2024 suggeriert, sondern größer, Und die Sensoren der E-500 und E-510 sind eben noch größer – wenn man alle erreichbaren Pixel inklusive der inoffiziellen herauszieht. So wie die Sensoren aller sonstigen früheren und aktuellen Digitalkameras auf dem Weltmarkt auch. Wie groß, in Pixeln, sind denn die von Raw Therapee oder Capture One aus den Rohdaten erzeugten Bilddateien? Maßgeblich für die Größe des Aufnahmeformates sind jedoch stets die offiziellen Pixelzahlen und nicht das, was man eventuell noch zusätzlich herausquetschen kann.

.

Am 28.7.2020 um 18:49 schrieb rodinal:

Nö. Die Sensoren von Lumix G1 oder OM-D E-M1 sind z. B. größer. Es ist also möglich, den Standard etwas weitherziger auszulegen.

Nö. Der Standard ist so, wie er ist. Sonst wär's schließlich kein Standard. Und der legt nun einmal unter anderem eine Sensordiagonale von 21,6333 mm fest, was exakt der Hälfte der Kleinbild-Diagonale entspricht – also ein 3:2-Format von 12 × 18 mm bzw. ein 4:3-Format von 12,98 × 17,31 mm. Und dabei bleibt's.

.

Am 28.7.2020 um 18:49 schrieb rodinal:

Mir ist es ein Rätsel, warum Olympus das nicht konsequenter gehandhabt hat.

Ich sehe da keinerlei Inkonsequenz.

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Am 31.7.2020 um 22:05 schrieb anselm:

Das ist ja gut und schön. Nur wenn man schon die Leica Q2 der PEN-F gegenüberstellt, sollte man auch mal die Preise vergleichen, die dafür aufgerufen werden. Ich für mein Teil liebe die PEN-F, denn die kann ich mir leisten – die Q2 eher nicht.

Die Q2(wir sprechen vom Body?) könnte ich mir auch leisten wenn ich wirklich wollte, nur wenn ich mir dann die mir lieb gewonnenen Brennweiten von Oly, 🤑umgesetzt auf Leica betrachte, zieht es mir die Backen zsamm. Ich tu mir den Megapixel-Hype nicht mehr an und lebe als “non Profi” sorgenfrei mit den argen “mft Konsequenzen”  😁😁😎

bearbeitet von Olymp der Unwissenheit
Korrektur

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vor 10 Stunden schrieb RAndrae:

Wenn das Bildfeld-Fenster bei MFT wegen der IBIS Reserve größer ist, dann wird doch diese Reserve bei der E500 mangels IBIS garnicht vorhanden sein (oder zumindest deutlich kleiner ausfallen können). Dann wäre das doch eine mögliche Erklärung. Oder habe ich schon wieder einen Denkfehler???

Oder der FT/MFT Adapter an der M.X ist einfach etwas dünner wegen der „unendlich-Fokus-Problematik“...

OT(wie das meiste hier): Nicht ganz, der FT/mft Adapter an der M1X wirkt nur etwas dünner wegen des verhältnismäßig “riesigen” Bodys 😉😉😁

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Am 1.8.2020 um 07:22 schrieb fotonoid:

Bisschen Off Topic:

Olympus senkt den UVP der X um € 1.000.-

War ja irgendwie schon so durch den Abverkauf mit der PRO Optik so. Aber das kommt schon heftig .... € 1.000,00.- 

Die gesponserten Händler oder Olympus offiziell? Macht in meinem Fall keinen Unterschied, da bereits in meiner Fototasche 😎

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vor 23 Stunden schrieb Hasenvater:

Ich habe gerade den Newsletter von Foto Koch mit der Preissenkung der E-M1X auf 1999,00 erhalten.

OT: ob sich diese 33%ige Preissenkung auch auf die E-M1 mk3 auswirkt ? 

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