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Andreas J

Olympus verkauft Kamerageschäft: Absichtserklärung

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vor 14 Minuten schrieb Severino:

Du könntest aber dein Backup auch bequem auf einer externen Harddisc machen

ja genau das hatte ich. Ging auch gut, bis die externe mal etwas langsamer wurde. Wollte ich dann auch tauschen, hat sich aber immer wieder verzögert, vergessen eine neue zu besorgen usw. nach ca. 6 Monaten dann die Sicherung von der Sicherung machen, weil der alte Laptop gerade den Geist aufgegeben hat und siehe da ..... Die neuen Bilder die ich ohnehin hatte, wurden wunderbar gelesen, aber bei den alten hat sich die HDD immer wieder aufgehängt und konnte am Ende gar nicht mehr gelesen werden.


Sicherung einzig in der Cloud ist natürlich auch ein Risiko - Adobe CC hatte übrigens auch so ein Problem, dass plötzlich gesamte Konten leergeräumt waren. 

Im Prinzip hab ich einen Robocopy Befehl in der Aufgabenplanung der einmal täglich aufgerufen wird und die Daten zusätzlich auf eine externe HDD sichert. - Falls die Cloud oder die externe Platte ausfällt.
Die Cloud natürlich über alle Geräte abrufbar. - das ist schon toll, wenn man mal schnell ein Dokument braucht und nicht den großen Rechner dafür hochfahren muss.

Ist aber OT 

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https://www.43rumors.com/interview-with-jip-manager-we-will-mantain-the-olympus-brand-and-focus-on-video-and-high-end-business/
 

übersetzt mit Deepl:

 

JIP wird nicht verkaufen :
Sie sagten, dass es in ihren letzten 30 Investitionen keine Fälle von Konkurs gegeben habe. Sie sind zuversichtlich, dass sie das Unternehmen regenerieren können und planen definitiv NICHT, das Unternehmen an die besten Bieter zu verkaufen. Die Hoffnung besteht darin, im ersten Jahr eine Rentabilität zu erreichen. Danach werden sie, anstatt es an externe Unternehmen zu verkaufen, nach einem Weg suchen, es unter der Firma JIP wiederzubeleben.
Dieses Selbstvertrauen wird durch den Erfolg des PC-"VAIO"-Geschäfts untermauert. Es kehrte im Geschäftsjahr, das im Mai 2016 endete, wieder in die Gewinnzone zurück und konnte seine Gewinne in jedem Geschäftsjahr weiter steigern. Das EMS-Geschäft (Fertigungs-Outsourcing) für Roboter hat ebenfalls begonnen, und der Kern des Geschäfts nimmt zu.

JIP wird die Marke Olympus beibehalten und sich nicht von den Überseemärkten zurückziehen:
Die Marke Olympus wird bis auf Weiteres beibehalten, und die Wartung der verkauften Produkte wird fortgesetzt. Im Gegensatz zu den "VAIO" gibt es keinen Plan, sich vom Überseemarkt zurückzuziehen, und sie werden weiterhin in Übersee verkaufen, wie z.B. in Europa, ihrem "Hauptmarkt".  Sie planen auch, die neue Fabrik in Vietnam weiter zu nutzen.

JIP plant die Wiederbelebung des MFT-Geschäfts:
Der Schlüssel zum Erfolg ist "die Konzentration auf einzigartige Merkmale und Technologien". Sie planen, vom verbraucherorientierten Markt zum geschäftsorientierten Markt überzugehen, wo "seine Merkmale maximiert werden können". JIP plant auch, sich auf das "Videogeschäft" zu konzentrieren, auf das sich Olympus bisher nicht wirklich konzentriert hat: "Wir erwägen verschiedene Märkte, wie z.B. auf Video spezialisierte Verbraucherprodukte und Geschäftsprodukte wie Überwachungskameras".

Die Frage der Humanressourcen:
Es ist noch nicht entschieden, ob das gesamte Personal im Videogeschäft in das neue Unternehmen umziehen wird. JIP verhandelt mit Olympus über die Akquisition von Talenten zusammen mit der Akquisition

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Wenn denn neben Video das Foto bleibt, ist ja alles gut. Ich hatte mich ja gewundert, das die E-M5 III Video spezifisch abgespeckt wurde (Schnittstellen usw.). Genau diese Kamera wäre für die V-Blogger Gemeinde optimal geeignet.

Dieses Einschränken von Features in den günstigen Produkten ist der Fehler. Warum keinen sehr guten Gesichts-AF in der Einsteiger-Kamera? Gerade diese bezahlbaren Kameras werden auf Hochzeiten, Festen, Events und Urlaub so genutzt - genau da ist das wichtig. Eine E-M10 IV hätte einen ordentlichen Gesichts-AF und sehr gute Video-Eigenschaften verdient. Die vielen fotografischen Einstellmöglichkeiten benötigt genau diese Kamera aber nicht, dafür gute und einfach zu bedienende Szene-Modi.

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Ich weiß nicht, ob ich mich über die neuen Infos von JIP freuen sollen, oder ob sie mich eher änstigen. Gut natürlich, dass sie nicht planen, die Kamerasparte weiter zu verkaufen und dass sie auch weiterhin international tätig sein wollen. Auch eine Konzentration auf Videofeatures finde ich nicht falsch, auch wenn mich persönlich das garnicht interessiert. Die geplante Konzentration auf den "Businessmarkt" ist hingegen das, was mir Angst macht. Es geht dabei ja nicht um den "Profimarkt", wie wir ihn verstehen, sondern wohl wirklich mehr um Anwendungen wie Überwachungskameras oder um Kameratechnologie im Bereich von Fertigungsanlagen oder wissenschaftlichen Einrichtungen. Als zusätzlichen Geschäftszweig halte ich das für sehr erfolgversprechend - schließlich braucht man gerade im Bereich Robotik immer auch Kameratechnologie - bei einer Verlagerung in diesen Bereich wird allerdings künftig nicht mehr mit Kameras, wie wir sie kennen zu rechnen sein.

Gruß

Hans

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vor 2 Stunden schrieb Bluescreen:

Ein Smartphone macht Bilder, die keiner braucht. Eine Systemkamera macht bessere Bilder, die keiner braucht.

Neben den Smartphones ist das Hauptproblem, dass Bilder immens an Wert verloren haben.

 

Mit dem letzten Lr CC Update (Cloud) haben viele ihre schönen Smartphone Fotos verloren. Sie sind weg und nicht mehr zurückzuholen.
Mit den Jahren steigert sich u. U. der Wert eines Bildes, auch wenn es nicht dem absoluten technischem Stand der Technik entspricht.

Leider habe ich kein Foto von Prinz Ernst August, wo er gegen den türkischen Expo-Pavilion pinkelt.

18 Monate Wehrpflicht und Wehrmachtsreporter

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bearbeitet von imago somnium

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vor 9 Minuten schrieb imago somnium:

Wehrmachtsreporter

Na, so alt bist du nun wirklich nicht😉

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vor 23 Stunden schrieb Bluescreen:

Ein Smartphone macht Bilder, die keiner braucht. Eine Systemkamera macht bessere Bilder, die keiner braucht.

Neben den Smartphones ist das Hauptproblem, dass Bilder immens an Wert verloren haben.

 

Ich sehe das ähnlich aber etwas differenzierter:

Fotografieren ist Hobby = Spaß. Meine Bilder hatten und haben einen Wert - für mich (also mindestens einen mehr als "Keiner"). Ich habe viel Spaß beim erstellen und betrachte die Ergebnisse - falls gelungen - mit Stolz und Freude. Fotografieren ist für mich außerdem eine wunderbare Motivation, Hintern und Hirn in Bewegung zu versetzen. Andere Menschen verschone ich mit meinen Bildern, außer es fragt jemand gezielt nach (per Thema im Forum oder auch direkt). Meinen Erben mache ich es leicht; sie können mit einem Knopfdruck meine Fotosammlung kostenfrei entsorgen (dank rein digitalem Archiv).

Smartphone ist ganz nützlich, wenn man mal schnell was dokumentieren muss  wie z.B. den Zählerstand der Wasseruhr, einen Schaden am Auto oder das Plakat einer Veranstaltung-Ankündigung. Die mir auf dem Smartphone leider in Mengen zugehenden Fotos sind für mich zu 9x,x% uninteressant und werden bis auf wenige Ausnahmen sofort gelöscht. Ist mir leider sehr lästig. Mein Interesse daran, an welchem Weinprobierstand man steht und wieviel Riesling man dabei vernichtet um die Trinkwasservorräte zu schonen, hält maximal 3 Sekunden. Zudem habe ich den Fotografier-Hobby-Blick und sehe daher auch die Schwachpunkte in dem Zeug was da kommt; manchmal spreche ich die Versender daraufhin an ("Seit wann hast du so einen riesigen Riechkolben?"). Meine Beliebtheit steigert das nicht gerade, in der Regel ernte ich unverständliche Blicke ("Was soll das, man kann doch erkennen, dass das ein Pferd ist!"). Das ist mir egal, schließlich ist denen ja auch egal dass sie mich belästigen. Der Spaß mit Smartphone ist bei mir eher spärlich und meist außerhalb der Foto-App.

Man verzeihe mir bitte meinen satirischen Ansatz.

Schönen Tag

bearbeitet von JueBie

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vor 3 Stunden schrieb sarrafan:

Das Ganze ist zwar schlüssig aber sinnlos. Der Masse reicht die Bilder Qualität aus den Smartphones egal mit welchen Tricks und Apps man die hinzaubert. Deiner Argumentation müssen Millionen folgen, wenn das Ruder herum gerissen werden soll. Und das ist eine utopische Vorstellung. Im Fotomarkt war zu hören, daß ja inzwischen Panasonic auch herum eiert. Ich will nur sagen, wir ändern es nicht mehr.

Aber meine Olympus verkaufe ich trotzdem nicht. Die müssen jetzt mit mir durchhalten bis zum Ende.

Es ging in der Diskussion nicht darum, was häufiger genutzt wird, sondern dass Smartphones in wichtigen Aspekten besser / überlegen seien. Das bestreite ich. Was für wen genug ist, ist eine vollkommen andere Frage.

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vor 17 Minuten schrieb tgutgu:

Es ging in der Diskussion nicht darum, was häufiger genutzt wird, sondern dass Smartphones in wichtigen Aspekten besser / überlegen seien. Das bestreite ich. Was für wen genug ist, ist eine vollkommen andere Frage.

dann gebe ich dir nur mal zwei Beispiele...Du gehst auf ein Konzert (momentan etwas schwierig) - und möchtest da deinen Lieblingsstar fotografieren, vielleicht sogar ein Selfie vor der Bühne mit ihm machen...da kommst Du mit Deiner Kamera leider nicht weit, weil in 90% der Fälle nirgends mehr Fotokameras erlaubt sind - Handies aber schon.

Anderes Beispiel: Du möchtest von deiner Sportmannschaft (zu Corona Zeiten wo keine oder kaum Zuschauer zugelassen werden) eine Live-Video Übertragung machen. Bei einer normalen Systemkamera wird das schwierig ohne weiteres Zubehör - mit dem Handy kein Problem - auf ein Stativ, mit LiveStreaming Anbieter verbinden und fertig. Nicht umsonst versuchen die ANDEREN Hersteller mit V-Log Kameras zu punkten ... bei Olympus passiert da nix - gerade mit einer E-M10 IV hätte man da was machen können, um sie attraktiver zu gestalten.

und da gibt es noch massig an andere Beispiele und Situationen, wo ich Fotos machen kann/möchte, was mit einer (normalen) Kamera dann nicht machbar ist.

Der Handymarkt wird sich so stark noch weiterentwickeln, immer bessere Sensoren werden kommen, immer lichtstärker bzw. rauscharmer - noch mehr AI usw...das schmeckt dem ursprünglichen Fotografiefreund vielleicht nicht - aber es ist eine komplett andere Nutzung.

Das erkennt man auch an den Stockbörsen - wo früher noch einzelne Reviewer ein Bild betrachtet haben geschieht heute alles per KI und Bilder werden innerhalb von Sekunden "durchgewunken" - da interessiert es keinen, ob es eine Systemkamera, eine Spiegelreflex oder ein Handy das Foto gemacht hat - Hauptsache das Motiv stimmt und die Qualität - und das ist sie meistens auch oder sogar besser. Ansonsten wüßte ich kein Kriterium, warum ich jetzt eine Systemkamera einem Handy vorziehen sollte, wenn ich nicht einen Spezialfall habe (Sport/Konzert Fotografie, Lange Brennweiten etc...) - wie gesagt, ob bei einer Landschaft bis in die Ecken alles super scharf gezeichnet ist und ich für das Weitwinkel 1000 Euro ausgegeben habe, oder das gleiche Bild mit einem Handy gemacht habe und die Korrekturen nachher am Rechner mache (wenn ich es verakufen möchte) - das Endergebnis zählt...die meisten der Bilder landen eh im Internet nur - warum soll ich dann nicht auch ein entsprechendes Gerät nutzen, was dafür gemacht wurde.

bearbeitet von olaf242

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vor 23 Stunden schrieb olaf242:

dann gebe ich dir nur mal zwei Beispiele.

Passt genau. Beide Beispiele sind sowas wie "Dokumentation". Ist eine andere Welt und hat dort seine volle Berechtigung. 

Hat mit meiner Welt aus  "Spaß am Gestalten" aber nichts zu tun.

bearbeitet von JueBie

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vor einer Stunde schrieb imago somnium:

18 Monate Wehrpflicht und Wehrmachtsreporter

Solche zeitgeschichtlich wertvollen Dokumente gelingen einem halt nur selten. WEnn doch, sollten sie natürlich auf allen möglichen Backupmedien an allen denkbaren Orten gesichert werden.

Ich bewundere, dass Du das Bild so schnell gefunden hast. Du scheinst Ordnung im Archiv zu haben. Kompliment!

Mein tolles Foto der reifen diesjährigen rheinhessischen Weintrauben mit Feathered Bokeh etc. ähnelt allerdings ein wenig dem Bild von letztem und den vorhergehenden Jahren. Ähnlich verhält es sich mit den Sonnenuntergängen und den Libellen. Da steht weniger das Bild als die Frischluft im Vordergrund. Ob ich die überhaupt sichern soll?

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vor 35 Minuten schrieb JueBie:

Passt genau. Beide Beispiele sind sowas wie "Dokumentation". Ist eine andere Welt und hat dort seine volle Berechtigung. 

Hat meiner Welt aus  "Spaß am Gestalten" aber nichts zu tun.

ja, das behaupte ich auch gar nicht...es sind halt nur zwei "Anwendungssituationen", wofür man sich früher auch eine Kamera z.B. gekauft hat... und diese brechen komplett weg. D.h. die, die jetzt noch Kameras kaufen, kaufen das aus anderen Gründen, wie bei Dir, Spaß am Gestalten (das hat dann weniger etwas mit einem Handy zu tun), also ambitionierte Hobby Fotografen (die einfach Spaß am Hobby haben), Semipro- und Pro Fotografen...aber viele Kameras wurden nun einmal an Menschen verkauft, die eine Kamera mit in den Urlaub genommen haben (die fotografieren jetzt ihr Urlaubsbuffet und Sonnenuntergang mit dem entsprechenden KI-Filter schöner und besser als jemals zuvor), der andere hat ne Kamera gekauft, um seine Kumpels beim Skateboard fahren aufzunehmen - das geht jetzt auch viel besser mit dem Handy und kann er direkt den anderen per Whatsapp schicken usw...

Was ich damit nur sagen möchte, dass unheimlich viele Anwendungsfälle für damalige Kameras heute das Handy gut oder sogar besser leisten kann und somit ein Großteil auch der Kameranachfrage und Zubehör entgegenwirkt.

bearbeitet von olaf242

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vor 45 Minuten schrieb olaf242:

warum soll ich dann nicht auch ein entsprechendes Gerät nutzen, was dafür gemacht wurde.

Weil mir vielleicht einfach nur das Werkeln mit einer herkömmlichen Kamera mehr Spaß macht?

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vor 1 Minute schrieb Peter F.:

Weil mir vielleicht einfach nur das Werkeln mit einer herkömmlichen Kamera mehr Spaß macht?

s.o. - ja, dann bist du aber einer von wenigen, die Kameras gekauft haben...der Massenmarkt denkt und nutzt es anders.

 

Versteh mich nicht falsch - ich will dich persönlich gar nicht angreifen damit - sondern nur erklären, warum der Kameramarkt stirbt in dem jetzigen Umfang, den er erreicht hat...alle werden sich gesundschrumpfen müssen - und leider werden dabei einige auf der Strecke bleiben und ich befürchte, das wird mit Olympus genauso passieren, wie mit Pentax oder vielleicht sogar Nikon.

bearbeitet von olaf242

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Deutschland konnte sich auch nicht vorstellen, das China eines Tages an einem vorbei zieht ...

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vor einer Stunde schrieb JueBie:

Smartphone ist ganz nützlich, wenn man mal schnell was dokumentieren muss  wie z.B. den Zählerstand der Wasseruhr, einen Schaden am Auto oder das Plakat einer Veranstaltung-Ankündigung. Die mir auf dem Smartphone leider in Mengen zugehenden Fotos sind für mich zu 9x,x% uninteressant und werden bis auf wenige Ausnahmen sofort gelöscht. Ist mir leider sehr lästig. Mein Interesse daran, an welchem Weinprobierstand man steht und wieviel Riesling man dabei vernichtet um die Trinkwasservorräte zu schonen, hält maximal 3 Sekunden. Zudem habe ich den Fotografier-Hobby-Blick und sehe daher auch die Schwachpunkte in dem Zeug was da kommt; manchmal spreche ich die Versender daraufhin an ("Seit wann hast du so einen riesigen Riechkolben?"). Meine Beliebtheit steigert das nicht gerade, in der Regel ernte ich unverständliche Blicke ("Was soll das, man kann doch erkennen, dass das ein Pferd ist!"). Das ist mir egal, schließlich ist denen ja auch egal dass sie mich belästigen. Der Spaß mit Smartphone ist bei mir eher spärlich und meist außerhalb der Foto-App.

Da kann ich jedes Wort unterschreiben. Das ist es eben, was die Masse heute unter "Fotografie" versteht. Und zeigst Du ihnen dann ein mit Deiner Kamera obersupermegageil geschossenes Foto, wissen sie es nicht mal zu schätzen. Perlen vor die Säue geworfen...

 

vor 18 Minuten schrieb Bluescreen:

Mein tolles Foto der reifen diesjährigen rheinhessischen Weintrauben mit Feathered Bokeh etc. ähnelt allerdings ein wenig dem Bild von letztem und den vorhergehenden Jahren. Ähnlich verhält es sich mit den Sonnenuntergängen und den Libellen.

Geht mir genauso, finde ich aber okay. Was mich immer wieder antreibt ist der Ehrgeiz, vielleicht diesmal das Libellenbild schlechthin zu erstellen. Am Ende stelle ich dann aber fest, dass es doch wieder nur ein weiteres Libellenfoto ist. Wäre das nicht so, gingen mit halt irgendwann mal die Motive aus und die Kamera läge  nur noch im Schrank.

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vor 26 Minuten schrieb Bluescreen:

Da steht weniger das Bild als die Frischluft im Vordergrund.

Dies ist auch ein sehr wichtiger Aspekt bei meinen Bildern. Und ab und zu die Freude darüber, dass man diesmal ein klasse Bild nach Hause brachte, so wie es einem vor dem inneren Auge vorschwebte.

Und die Verwandtschaft und Freunde freuen sich jeweils über gelungene Bilder ihrer Kids. So ein knackscharfes Bild mit Kind auf der Schaukel, die Haare wild in der Luft, mit einem satten Grinsen im Gesicht und unscharfem Hintergrund ist halt immer noch eine Herausforderung für die Smartphones.😉

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vor 4 Stunden schrieb Uli´s Oly:

Aus sinngemäßen Google translated Zitat: “Die Marke Olympus wird bis auf Weiteres beibehalten, und die Wartung der verkauften Produkte wird fortgesetzt.”

Wenn man sich darauf verlassen kann, reicht meiner überdurchschnittlichen Olyausrüstung und nur “aus meiner Sicht” DAS bereits völlig ☺️ 
Für zukünftige oder wohlhabendere Oly - Fans wird sich noch heraus stellen durch welche Investitionen JIP uns bei Laune halten wird... 

bearbeitet von Olymp der Unwissenheit

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Ach ja, der "Wert" von Bildern.....

Als ich vor mehr als 40 Jahren mit dem Photographieren begonnen habe, habe ich zumindestens davon geträumt, vielleicht Talent zu haben und "wirklich gute" Bilder zu machen, aus Talent- und Zeitmangel ist dann halt auch nur ein besserer Knipser aus mir geworden, halbwegs zufrieden bin ich mit meinen Bergsportbildern. Selbstverständlich würde es mich treffen, wenn meine Bilder plötzlich verloren wären, aber um die meisten würde wohl niemand anderer weinen mit Ausnahme der "Personenfotos", wie sie meine bessere Hälfte (die im übrigen auch mit einer "richtigen" Kamera, im Moment mit einer PEN-F photographiert) bezeichnet.

Trotzdem gibt es vielleicht auch von meinen Bildern bzw. noch mehr von Bildern von Freunden und Bekannten in einschlägigen Foren oder auf deren Websites manche, die durchaus langfristigen dokumentarischen Wert haben. Wir dokumentieren nämlich Natur und  Infrastruktur in den Bergen, vornehmlich Seilbahnen, Liftanlagen und andere alpine Architektur, ein ziemlich manischer Bekannter reist in ganz Europa und Asien herum, um möglichst alle alten und oft schon stillgelegten Anlagen zu dokumentieren, bevor sie abgebaut oder durch langweilige Neuanlagen ersetzt werden, aus diesen Bildern werden aber z.B. auch die Auswirkungen des Klimawandels (Gletscherrückgänge, damit notwendige Aufgabe von Liftanlagen und Schiabfahrten) ersichtlich. Er verwendet dafür aber noch "richtige" Kameras, keine Smartphones. Ein anderer Freund jedoch, der sehr viel zu Fuß über mehrere Tage im Stück in den Alpen unterwegs ist, verwendet für seine Bilder zunehmend oft auch nur mehr sein Smartphone, weil er es für diese Art von Dokumentation als ausreichend erachtet.

Aber auch seine Bilder, die er auf seiner Website publiziert, können durchaus öffentliches Interesse erhalten, so hat er z.B. knapp vor dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua die vermutlich letzten Bilder veröffentlicht, die ihm dann in durchaus hoher Zahl von seiner Website "geklaut" bzw. fallweise auch ehrlich angefragt wurden.

"Ausschließlich künstlerische" Bilder im Hobbybereich haben aber wohl nur selten ein über den Photographen und sein unmittelbares Umfeld hinausgehenden Wert....

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Ich möchte einmal eine neue Facette in diese Diskussion bringen: Ich gebe seit über 30 Jahren an zwei Volkshochschulen Kurse in Fotografie und Bildbearbeitung. Die Foto-Einsteigerkurse hatten in den letzten Jahren sehr guten Zulauf, obwohl doch eigentlich das Interesse an der Fotografie angeblich stetig abnimmt. Da ich die Teilnehmer immer nach ihrer Motivation frage, warum sie den Kurs besuchen, kam recht häufig die Antwort: "Ich habe bisher immer mit meinem Smartphone geknipst aber musste dann feststellen, dass man damit zu sehr eingeschränkt ist und ich gerne richtig fotografieren möchte, so mit Blende und so..."

Es bringt also zweifellos auch einen positiven Effekt, dass fast alle Smartphone-Benutzer auch mit ihren Geräten fotografieren und so auf den Geschmack kommen und der oder die eine möchten gerne zum "richtigen" Fotografieren aufsteigen. Viele hätten nie den Anfang gewagt, wenn sie sich dazu eine Kamera hätten kaufen müssen, die Einstiegsschwelle ist mit den Smartphone viel, viel niedriger.

Aus Olympus-Sicht macht sich hier natürlich das katastrophale Marketing bemerkbar, denn die Handy-Aufsteiger gehen in einen Fotoladen und dort bekommen sie dann eine billige Canon- oder Nikon-DSLR empfohlen. Wenn sie dann sehen, was eine Olympus gerade auch für Einsteiger für Vorteile hat und ihre Einfach-DSLR hat das nicht, dann hätte sie lieber....

Gruss

Axel

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Ich war letztens mit Kollegen auf dem Turm unserer Kirche. Es wurden viele Handy-Aufnahmen gemacht, aber alle waren froh, dass ich meine Oly-Bilder anschließend an alle Teilnehmer versandt habe. Hat für viele doch noch eine ganz andere Qualität.

Sonnige Grüße aus Baden

Rolf

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