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Frank_MV15

Richtige Verwendung von Objektiven mit Polfilter ?

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Hallo Freunde der Olympus,

 

Ich habe seit einiger Zeit 2 Polfilter, die ich bei gutem Wetter gelegendlich draufschraube,

Jetzt ergibt sich das Problem, dass ich (erst recht bei viel Sonne) zusätzlich eine GeLi Blende drauf habe,

und diese behindert mich beim  Drehen des Polfilter, besonders auch deshalb, da ich diese in der

Ausführung "slim" habe.

Also ist meine Vorgehensweise: GeLi Blende abnehmen, Polfilder richtig einstellen, GeLi Blende wieder

draufschrauben. Das kostet allerdings immer Zeit und das Bajonet der GeLi Blende/Objektiv  leidet mit der Zeit

darunter.

Ich könnte die GeLi Blende auch ganz weg lassen, während ich den Polfilter drauf habe und etwas schwächere

Kontraste in kauf nehmen, nur müsste ich dann immer die Objektivkappe auf den Polfilter setzten, bevor

ich meine Cam wieder in die Fotofasche lege wegen möglichen scheuern des Filterglases am Innenpolster

der Kamaratasche ?

 

Wie mach ihr das ?

 

Gruß,

Frank

 

 

 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 28 Minuten schrieb Frank_MV15:

Wie mach ihr das ?

 

Hallo Frank,

das Problem kenne ich zu gut! Und ich würde sagen "es kommt darauf an"! Die Variante "Streulichblende ab - Polfilter einstellen - Streulichblende drauf" habe ich ehrlich gesagt noch nie genutzt. Ich stelle immer wieder am Polfilter rum, das wäre einfach zu nervig.

Einige der älteren Objektive haben einen "Eingriff", also einen kleinen Schieber, durch den man mit dem Finger an den Ring kommt. Leider wurde das nicht bei den aktuellen Objektive fortgesetzt.

Und dann kommen bei mir oft "lange Finger" zum Einsatz. Ich greife vorn vorne ins Objektiv Richtung Linse und drehe mit einem oder zwei Fingern den Filter. Das klappt bei vielen kleineren Objektiven ganz gut.

Bei z.B. dem 40-150/2.8 oder beim 300/4.0 kann man ja recht praktisch die Streulichtblende etwas zurückschieben, dann kommt man auch mit dem Finger an den Filter. 

Eine Patentlösung habe ich also nicht, es kommt immer auf das einzelne Objektiv an.

HG

Martin

 

bearbeitet von Martin Groth

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vor 21 Minuten schrieb Martin Groth:

Bei z.B. dem 40-150/2.8 oder beim 300/4.0 kann man ja recht praktisch die Streulichtblende etwas zurückschieben, dann kommt man auch mit dem Finger an den Filter. 

Das mit zurückschiebbareb Blenden ist eigentlich praktisch. Nur, bei langen Brennweiten habe ich noch nie den Polfilter rauf geschraubt.
Meist nutze ich das nur beim Weitwinkel, das "legendäre" FT 11-22/2,8-3,5.
Da der Filterdurchmesser beim 40-150/2,8 das gleiche wie bei 11-22 ist und ohne mal ausprobiert zu haben, bringt der Filter am 40-150 was?

Danke und viele Grüße
Pit

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vor 12 Minuten schrieb pit-photography:

Das mit zurückschiebbareb Blenden ist eigentlich praktisch. Nur, bei langen Brennweiten habe ich noch nie den Polfilter rauf geschraubt.
Meist nutze ich das nur beim Weitwinkel, das "legendäre" FT 11-22/2,8-3,5.
Da der Filterdurchmesser beim 40-150/2,8 das gleiche wie bei 11-22 ist und ohne mal ausprobiert zu haben, bringt der Filter am 40-150 was?

Danke und viele Grüße
Pit

Du hast natürlich vollkommen Recht, Pit, das sollte auch nur als Beispiel dienen. Und, ja, beim 40-150 nutze ich den Filter schon hin und wieder. Es ist ja nicht so, dass der nur für knallblauen Himmel taugt, auch Spiegelungen können damit wunderbar beseitigt werden, und das hängt ja nicht so sehr an der Brennweite.

HG

Martin

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Danke für eure Antworten.

Ich verwende den Polfilter für mein PanaLeica 15mm und für mein PanaLeica 12-60/ 2,8-4.0

 

"Ich greife vorn vorne ins Objektiv Richtung Linse und drehe mit einem oder zwei Fingern den Filter"

>> Habe ich auch schon probiert, aber so ganz zufriedenstellend ist das auch nicht, manchmal gelangt man

    mit dem Finger auf das Filterglass und schon ist ein Abdruck drauf 😉

 

Zumindest beim 15mm nehmen eine die Figer dann auch die Sicht auf das Motiv, der Objektivdurchmesser

ist ja deutlich kleiner als bei einem 12-40 oder 12-60.

 

"... haben einen "Eingriff", also einen kleinen Schieber"

>> das wäre eine gute Lösung,  vielleicht kann ich mir so etwas selbst basteln ?

Gruß,

Frank

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vor 10 Minuten schrieb Frank_MV15:

"Ich greife vorn vorne ins Objektiv Richtung Linse und drehe mit einem oder zwei Fingern den Filter"

>> Habe ich auch schon probiert, aber so ganz zufriedenstellend ist das auch nicht, manchmal gelangt man

    mit dem Finger auf das Filterglass und schon ist ein Abdruck drauf 😉

 

Jupp, das passiert! Aber das übt sich, nach meiner Erfahrung. 

Viel häufiger passiert es mir, dass ich zu früh auslöse, und damit den Finger noch mit auf dem Bild habe! 😜

Grüße

Martin

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"dass ich zu früh auslöse, und damit den Finger noch mit auf dem Bild habe! "

>> da hatte ich bisher Glück 😄

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vor 33 Minuten schrieb Martin Groth:

auch Spiegelungen können damit wunderbar beseitigt werden,

Das mit der Spiegelung ist auch ein Grund den Filter zu nutzen 👍🏻

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Geschrieben (bearbeitet)

Aktuell nutze ich zwar keinen Polfilter, aber für meine alte analoge Ausrüstung hatte ich welche von Hama, die seitlich einen kleinen "Steg" hatten, um den Polfilter verstellen zu können.

Gibts heute auch noch. Polfilter aufs Objektiv, dann die Geli drauf.

bearbeitet von Analog im Kopf

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vor 16 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Aktuell nutze ich zwar keinen Polfilter, aber für meine alte analoge Ausrüstung hatte ich welche von Hama, die seitlich einen kleinen "Steg" hatten, um den Polfilter verstellen zu können.

Gibts heute auch noch. Polfilter aufs Objektiv, dann die Geli drauf.

Das funktioniert aber nur mit Einschraub-Streulichtblenden, oder nicht? Bei den originalen von Oly, die ein Bajonet haben, wird der Filter komplett seitlich abgedeckt, da kann nichts rausragen.

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Geschrieben (bearbeitet)

Stimmt! Bzw. auch bei den Gelis mit Gewinde, welche einen Schnellverschluss haben, wie die alten Nikkor-Gelis.

Wie die Geli bei den genannten Panas montiert ist, weiß ich nicht. Möglicherweise passt das.

Bei den Bajonet-Gelis kann das ggf. auch funktionieren mit einer Schraubgeli, die statt der Originalen eingeschraubt wird.

bearbeitet von Analog im Kopf

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vor 34 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Bei den Bajonet-Gelis kann das ggf. auch funktionieren mit einer Schraubgeli, die statt der Originalen eingeschraubt wird.

Auf jeden Fall! Das wäre natürlich noch eine Alternative für Frank. Solange auch die Slim-Varianten der Filter ein Gewinde haben (einige haben), geht das natürlich auch, erfordert aber die Anschaffung neuer Streulichtblenden.

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Ja (wenn die Panas ebenfalls eine Bajonet-Geli haben).

Ggf. kann es bei offener Blende auch zu Randabdunkelung kommen >Abblenden oder per Software kompensieren.

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vor 1 Stunde schrieb Analog im Kopf:

Ja (wenn die Panas ebenfalls eine Bajonet-Geli haben).

Ggf. kann es bei offener Blende auch zu Randabdunkelung kommen >Abblenden oder per Software kompensieren.

Ja, bei UWW treten mit Polfilter immer Vignettierungen auf.

 

Allzeit gutes Licht

Olaf

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Für den Fall der Nutzung von Polfilter habe ich für die entsprechenden Objektive eine faltbare Gummi-Gegenlichtblende besorgt.

Beide Objektive haben 58 mm Durchmesser, so lasse ich den Polfilter auf der Gummiblende gleich drauf und wechsle je nach Bedarf.

https://www.amazon.de/Gummi-Gegenlichtblende-Streulichtblende-Sonnenblende-faltbar-52mm/dp/B0058RONOY als Beispiel ...

Gruß  Hans 

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Ich habe auf dem Polfilter eine Markierung mit weißem Filzstift angebracht für die bevorzugte Stellung des Filters - am Rand "OBEN".
(Meist ist die Polarisierung ja in einer vorgegebenen Richtung gegenüber der Sonne).
Diese Markierung gilt für Hochkant-Bilder eben dann im rechten Winkel dazu - "SEITLICH".

Diese Markierung ist dann auch bei aufgesetzter GeLi gut sichtbar und kontrollierbar. Dann ist häufig falls überhaupt nur eine geringe Korrektur der Stellung notwendig. Jedenfalls ist aber immer gut kontrollierbar, ob und wie weit der Filter gedreht ist.

Gruß Gerhard

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vor 2 Stunden schrieb Thoraxtrauma:

... bei Ultraweitwinkel treten mit Polfilter immer Vignettierungen auf.

Keineswegs.

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Verwende oft Pol- und andere Slim-Filter der größe 77 mm, weil ich die mir noch kurz vor dem Umstieg auf Olympus für meine Canon Objektive noch gekauft habe.  Mit Step Up Ringen kann ich sie für alle meine MFT Objektive weiter verwenden. Und ehrlich gesagt, nehme ich das mit der Geli nicht so genau, dann bleibt sie einfach weg. Hat mich bis jetzt nicht wirklich ein Bild gekostet. Wenn es einmal schnell gehen muss halte ich den Filter auch schon mal nur vor das Objektiv ohne einschrauben, geht auch. ( durch den großen Durchmesser 77mm ). Ok, ich mach öfter so Experimente, meine Fotokollegen schüttel auch ab und zu den Kopf, staunen dann über das Ergebniss. LG Roland

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Sicher – bei manchen Super- oder Ultraweitwinkelobjektiven wird's schwierig mit Filtern. Aber selbst für solche, die wegen stark gewölbter Frontlinse kein eigenes Filtergewinde besitzen wie z. B. das M.Zuiko 7-14 Pro, gibt's vignettierungsfreie Lösungen. Und wo ein Filtergewinde vorhanden ist, ist zumindest ein flach bauendes Filter kein Problem – einerlei ob Polarisations- oder sonstiges Filter. Und darüber hinaus gibt es noch überbaute Weitwinkelfilter. Letztere kann man sich aus einem Filteradapterring und einem übergroßen Filter bei Bedarf auch selber zusammenbauen.

Nur für Fischaugen gibt's keine praktikable Möglichkeit, Vorsatzfilter ohne Vignettierung zu verwenden. Da wäre man auf Hinterlinsen- oder eingebaute Filter angewiesen – diese gibt's aber nicht als Polfilter.

bearbeitet von Andreas J

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Hier ist der Ton gerade etwas entgleist – Obacht...

Andreas

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Bei den Bajonet-Gelis kann das ggf. auch funktionieren mit einer Schraubgeli,

>> Ja, das ist ein guter Tipp, da hätte ich auch selbst drauf kommen können 😉

Meine Polfilder haben ein Gewinde dazu.

Danke.

Gruß,

Frank 

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