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Peak Design Travel Tripod Carbon


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Hoi...

neues Spielzeug gegönnt. Peak Design Travel Tripod , Carbon Ausführung. 660,- nach der neuen Märchensteuer.

Einfach nur genial. So sexy waren Stative noch nie. Zusammen kaum dicker als ne 800ml Flasche.

Das m4/3 der Stative!

B

 

 

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Es war das erste Mal, dass ich über eine Kickstarter Kampagne etwas gekauft hatte. Auch die Carbonversion. Bin ebenfalls zufrieden, beim Kugelkopf muss man sich für die Hochformatpositionen etwas umgewöhnen. Eine separate Panoramaverschwenkung gibt es nicht.

Für mich ist aber auch das entscheidende der Formfaktor, der für Reisen einfach unschlagbar ist, sofern man nicht Ministative wählt. Diechaben aber noch mehr Nachteile.

Skeptisch war ich wegen der Beinverschlüsse, halte sie aber für besser, weil bei den Drehverschlüssen der Zustand (ob wirklich geschlossen) nicht erkennbar ist.

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Und ich hatte die Kickstarter Campaign verpeilt. Erst nachdem ich begriffen hatte was das ist, war’s geschlossen...

Das Stativ ist der Hammer weil einfach so genial verpackt. Und den Kopf finde ich super 👍 

Panos mache ich mit dem iPhone 😊

 

B

 

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Geiler Plattenspieler und rechts davon? Der Vor-Vorverstärker? Sieht etwas nach Burmester aus, ist's aber nicht...

Ach ja, das Stativ interessiert mich auch, vielleicht werde ich auch noch schwach. Die dünnen Beinchen der untersten Segmente hat mich bisher abgehalten.

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vor 3 Minuten schrieb Rolf-M:

Geiler Plattenspieler und rechts davon? Der Vor-Vorverstärker? Sieht etwas nach Burmester aus, ist's aber nicht...

Ach ja, das Stativ interessiert mich auch, vielleicht werde ich auch noch schwach. Die dünnen Beinchen der untersten Segmente hat mich bisher abgehalten.

Also... die dünnen Beinchen sind vollkommen ok. Bischen Flex hat er aber durchs Carbon ist’s super gedämpft. Und mit 9KG belastbar.. 300mm mit EC14 und EM1 MKIII sind nicht mal 3kg.

So und nun zum Plattendreher. Das ist dabei:

Transrotor FatBob Magnetic Drive mit Phono und Motorsteuerung sowie Quintet Black. Meridian Prime Headphone Amp mit PowerSupply, Focal Elear Kopfhörer und KEF LS50 Wireless .

kette ist Transrotor in Phono in Meridian in KEF 😇

B

 

 

 

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Der Unterschied zu den anderen „Reise“stativen ist, dass man mit dem PD volle Arbeitshöhe erreichen kann, dann eben mit den dünnen Beinchen. Persönlich halte ich auch die dünnen Beinchen für stabil und robust, sie haben ein flaches Profil wie die anderen Segmente auch, deswegen erscheinen sie etwas dünner.

Das PD bleibt ein Reisestativ, wird auch nicht anders vermarktet. Sicher ist es nicht so stabil, wie die ganz robusten Stativklassen. Es ist aber auch nicht billig, da muss man schon überlegen, ob sich der Aufpreis zu den „gewöhnlichen“ Reisestativen lohnt. Aus meiner Sicht ja.

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vor 2 Stunden schrieb Borbarad:

Transrotor FatBob Magnetic Drive mit Phono und Motorsteuerung sowie Quintet Black. Meridian Prime Headphone Amp mit PowerSupply, Focal Elear Kopfhörer und KEF LS50 Wireless .

Das Quintet Black (Ortofon) habe ich auch aber "nur" an einem Thorens TD 321 und Sumiko Tonarm (Burmester 838/846).
Jetzt aber genug OT...

bearbeitet von Rolf-M
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vor 6 Minuten schrieb Grek-1:

Klasse Anlage! Sind die KEF nicht ein bißchen spielig, Ich meine etwas schwach im Baßbereich?

Und die Sgt. Pepper Box! Top!😉

Nö... für das was sie sind eher nicht.. brauchen aber 200Std einspielzeit. Haben aber nen Subwoofer Ausgang und sind ja Aktive und DSP gesteuert... sprich haben mehr Dampf als die passiven.

Und einen Vorteil haben die auch. Sind Wohnungsfreundlich ohne das der Nachbar senkrecht im Bett sitzt.

 

B

 

 

 

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Am 4.7.2020 um 13:04 schrieb tgutgu:

Der Unterschied zu den anderen „Reise“stativen ist, dass man mit dem PD volle Arbeitshöhe erreichen kann, dann eben mit den dünnen Beinchen. Persönlich halte ich auch die dünnen Beinchen für stabil und robust, sie haben ein flaches Profil wie die anderen Segmente auch, deswegen erscheinen sie etwas dünner.

Das PD bleibt ein Reisestativ, wird auch nicht anders vermarktet. Sicher ist es nicht so stabil, wie die ganz robusten Stativklassen. Es ist aber auch nicht billig, da muss man schon überlegen, ob sich der Aufpreis zu den „gewöhnlichen“ Reisestativen lohnt. Aus meiner Sicht ja.

Da verlinke ich mal wieder zu meiner aktuellen Lieblings-Stativseite. https://thecentercolumn.com/peak-design-travel-tripod-review/ Der Betreiber der Seite hat bei der Entwicklung der PeakDesign Stative mitgewirkt, aber seine Messwerte sind sicher nicht "geschönt". Wenn man sich auch die anderen gestesteten Stative ansieht, zeigt sich, dass das PeakDesign ein wenig instabiler ist, als z.B. das Gitzo GT1555T. Das im Gewicht  dem PD sehr ähnliche Gitzo GT1545T ist spürbar stabiler, das RRS TFC-14 sowieso. Insofern: Auch PeakDesign kann die Physik nicht überlisten. Der große Vorteil des Stativs ist sein extrem geringes Packvolumen. ISt das ein wichtiges Kriterium, kommt man an diesem Stativ kaum vorbei. Ist einem das nicht so wichtig, gibt es deutlich stabilere Stative in der gleichen Gewichtsklasse, die auch nicht teurer sind.

Und man sollte sich überlegen, ob einem der verbaute Stativkopf gefällt. Man kann das Stativ zwar auch mit einem anderen Kopf nutzen, dann verliert es imho aber viel von seinem Charme.

Gruß

Hans

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Dem kann ich nicht zustimmen. Ich kenne sein Werte und die Seite, aber ich denke er zieht am Thema vorbei. Die meisten Stative die er empfiehlt samt “Köpfe” sind gedacht für schwere System aus der DSLR und 35mm KB Systeme der großen schweren Klasse.

Es ist schön das das Peak Design 9KG tragen kann, aber eine EM1 MKIII mit ec14 und 300mm wiegt keine 3KG. Ne Sony mit Prime keine 2KG, ne Leica....

Und genau dafür ist das Peak Design Perfect, grade auch weil es kein “Platz wegnimmt”

Nun zum Wackeln.. selbst wenn ich vorne aufs 300 tippe wackelt es keine 4sec.. Timer auf 5 sec und man ist perfekt auf der sicheren Seite.

Hätte das peak weniger Flex haben können? Sicher, aber das packmass wäre nen anderes und ob’s wirklich sinnvoll wäre bezweifel ich
 

Ist das Carbon zu teuer? Absolut. 200,- EUR würde ich sagen.


Trotzdem kaufen? Einfach mal anschauen. Hier bei Calumet kann man es gut und m.M fühlen sich  die andere danach wie Steinzeit an..

 

B

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vor 17 Minuten schrieb Borbarad:

Dem kann ich nicht zustimmen. Ich kenne sein Werte und die Seite, aber ich denke er zieht am Thema vorbei. Die meisten Stative die er empfiehlt samt “Köpfe” sind gedacht für schwere System aus der DSLR und 35mm KB Systeme der großen schweren Klasse.

Es ist schön das das Peak Design 9KG tragen kann, aber eine EM1 MKIII mit ec14 und 300mm wiegt keine 3KG. Ne Sony mit Prime keine 2KG, ne Leica....

Und genau dafür ist das Peak Design Perfect, grade auch weil es kein “Platz wegnimmt”

Nun zum Wackeln.. selbst wenn ich vorne aufs 300 tippe wackelt es keine 4sec.. Timer auf 5 sec und man ist perfekt auf der sicheren Seite.

Hätte das peak weniger Flex haben können? Sicher, aber das packmass wäre nen anderes und ob’s wirklich sinnvoll wäre bezweifel ich
 

Ist das Carbon zu teuer? Absolut. 200,- EUR würde ich sagen.


Trotzdem kaufen? Einfach mal anschauen. Hier bei Calumet kann man es gut und m.M fühlen sich  die andere danach wie Steinzeit an..

 

B

Da bin ich völlig anderer Meinung.  Die Aufgabe eines Stativs ist es, zu stabilisieren. Wenn man ein Stativ kauft, sollte man also schon wissen, wie gut es das macht. Man sollte aber auch einschätzen, wieviel Stabilisierung man braucht.

Da haben wir es als Oly-Nutzer natürlich gut. Neben dem hervorragenden Stabi haben wir nicht mit Spiegelschlag zu kämpfen und können bei Bedarf die  Zeit zwischen dem Drücken des Auslösers und der Aufnahme vorwählen. Dazu sind unsere Kameras und Objektive schön leicht.

Man braucht also normalerweise keine superstabilen Stative und so eins wie das Peak Design ist vermutlich schon Overkill. Das ändert sich, wenn man mit langen Linsen unterwegs ist (und deine 5sek Vorauslösung keine Option sind), man Makros 1:1 oder größer macht oder wenn man mit Wind zu kämpfen hat. So gibt es ja auch einige mFT-Fotografen, die sich freiwillig ein Berlebach antun, was so ziemlich das exakte Gegenteil des Peak Design ist.

TheCentercolumn.com liefert vergleichbare Daten zum Thema Stabilität, so dass man sich nicht auf die schwachsinnigen Herstellerangaben verlassen muss. Wie albern die sind, zeigen die 9kg  die Peak Design angibt. Niemand, der bei klarem Verstand ist, würde so ein Stativ mit einer Nikon D5 samt 4.0/600 nutzen wollen, auch wenn diese Ausrüstung noch deutlich unter dem Gewichtslimit liegt.

Die Seite zwingt dich ja nicht, das stabilste Stativ zu kaufen. Sie gibt nur Hinweise,  wie stabil die getesteten Modelle sind. Und natürlich gibt es noch andere Kriterien, die man beim Kauf berücksichtigen sollte.

Ich weiß jedenfalls, warum ich bei meinem kommenden Islandurlaub mein schönes Gitzo GT1545T daheim lassen werde und lieber mein Leofoto Serie 4 mit doppeltem Gewicht mitnehme. Mit dem kann ich einigermaßen sicher sein, dass ich bei Mehrfachaufnahmen auch immer das Gleiche auf dem Bild habe und dass auch bei Belichtungszeiten um 30sek alles scharf ist, was scharf sein muss. Und ich kann auch mit einem Filtersystem arbeiten, ohne dass sich bei Filter einschieben der Bildausschnitt verändert.

Gruß 

Hans

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Horses for courses wie man so schön sagt.

Ich hab ja selber noch so ein Manfrotto Klotz mit 3Wege Neiger im Auto aus 4/3 Zeiten. Den benutze ich nur, wenn ich keine 20m damit gehen muss oder wirklich lange belichten will und es wirklich fest stehen muss.

Nur in den meisten Fällen ist das nicht was man braucht - zumindest sehe ich das so. 
 

Für Mirrorless Systeme und wenn man flexibel mit Rucksack unterwegs ist (Wandern/Reisen/City/Fahrrad) gabs  bisher zwar Reisestative.... die aber was sperrig angeht nicht besser sind. Und dann lässt man es....

Genau diese Lücke schließt für mich das Peak Design und ich denke für 90% der Nutzer.

Es ist halt wie gesagt nur zu teuer. 450,- EUR wären fair.

Und was Stabilität beim Peakdesign angeht.. das letzt dünne Beinchen nicht ausfahren und man hat gute 85% weniger flex. Und mit gut 125 ist das noch ok, grade wenn Himmel drauf muss.

Was Sec angeht so konnte ich das noch nicht mit 60sec & co testen, glaube aber nicht das das ein Problem sein wird solange es nicht bläst.

B

 

bearbeitet von Borbarad
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vor 8 Stunden schrieb Hacon:

oder größer macht oder wenn man mit Wind zu kämpfen hat. So gibt es ja auch einige mFT-Fotografen, die sich freiwillig ein Berlebach antun, was so ziemlich das exakte Gegenteil des Peak Design ist.

aber bei Windlasten fast ohne Optionen ist. PD, Gitzo&Co sicher alle gut, bei Wind gehen sie fast alle in die Knie. Windlast ist keine Traglast, Steifigkeit ist nicht Dämpfung, hier muss auch sehr differenziert werden. Gitzo: das 1555 nutze ich neben anderen auch, aus Überzeugung, doch egal wer wie mit x kg wirbt, mit Vorlaufzeit und Auslösen linkt der Fotograf die Einflussgröße je nach Ausprägung auf Stative nicht. Drehverschlüsse haben m.E. den besten Kraftschluss und leiern nicht aus, sie sind sicher. Spannverschlüsse mit Hebelmechanik sollten nachjustierbare Stellelemente besitzen, ansonsten kann bei Hardcoreverwendung die Klemmwirkung mit der Zeit nachgeben. Dann sind alle technischen Daten auf dem Papier nix mehr wert. Verschlüsse sollten sofern sie auch im Wasser standen, Sand o.ä. Verunreinigungen ab bekommen haben, demontierbar und leicht zu reinigen sein. Ob das das PD bereitwillig aufstellt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Drehverschlüsse guter Hersteller sind hier bereits relativ gut gedichtet. Ersatzteil Nachhaltigkeit? Ja, sehr sehr wichtig. 

Wie dem auch sei, ein neues kleines Stativ, wie das von PD kann nur sehr willkommen sein, bereichert den Markt, ganz sicher sogar. Je mehr Auswahl, desto besser für uns alle. Also, Glückwunsch! Ob es sich wie viele andere bereits bewährte Stative behaupten kann, die Jahre werden es aus der Nutzung heraus aufzeigen.

Viel Freude und Spaß am und mit dem guten Stück!

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vor 16 Minuten schrieb Dominique:

aber bei Windlasten fast ohne Optionen ist. PD, Gitzo&Co sicher alle gut, bei Wind gehen sie fast alle in die Knie. Windlast ist keine Traglast, Steifigkeit ist nicht Dämpfung, hier muss auch sehr differenziert werden. Gitzo: das 1555 nutze ich neben anderen auch, aus Überzeugung, doch egal wer wie mit x kg wirbt, mit Vorlaufzeit und Auslösen linkt der Fotograf die Einflussgröße je nach Ausprägung auf Stative nicht. Drehverschlüsse haben m.E. den besten Kraftschluss und leiern nicht aus, sie sind sicher. Spannverschlüsse mit Hebelmechanik sollten nachjustierbare Stellelemente besitzen, ansonsten kann bei Hardcoreverwendung die Klemmwirkung mit der Zeit nachgeben. Dann sind alle technischen Daten auf dem Papier nix mehr wert. Verschlüsse sollten sofern sie auch im Wasser standen, Sand o.ä. Verunreinigungen ab bekommen haben, demontierbar und leicht zu reinigen sein. Ob das das PD bereitwillig aufstellt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Drehverschlüsse guter Hersteller sind hier bereits relativ gut gedichtet. Ersatzteil Nachhaltigkeit? Ja, sehr sehr wichtig. 

Wie dem auch sei, ein neues kleines Stativ, wie das von PD kann nur sehr willkommen sein, bereichert den Markt, ganz sicher sogar. Je mehr Auswahl, desto besser für uns alle. Also, Glückwunsch! Ob es sich wie viele andere bereits bewährte Stative behaupten kann, die Jahre werden es aus der Nutzung heraus aufzeigen.

Viel Freude und Spaß am und mit dem guten Stück!

So ist es. Das genannte gitzo ist auch ein super Stativ 

Peak Design gibt Lifetime Garantie. Und man kann es komplett demontieren. Das Werkzeug dafür ist dabei.

Es natürlich nicht super stabil, steif und hardcore. Will es auch nicht sein. Dafür macht es aber seinen Job super und ist einfach nicht im Weg.

 

B

bearbeitet von Borbarad
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vor 10 Stunden schrieb Borbarad:

Dem kann ich nicht zustimmen. Ich kenne sein Werte und die Seite, aber ich denke er zieht am Thema vorbei. Die meisten Stative die er empfiehlt samt “Köpfe” sind gedacht für schwere System aus der DSLR und 35mm KB Systeme der großen schweren Klasse.

Es ist schön das das Peak Design 9KG tragen kann, aber eine EM1 MKIII mit ec14 und 300mm wiegt keine 3KG. Ne Sony mit Prime keine 2KG, ne Leica....

Die zu tragende Last ist ein Kriterium, der Bildwinkel in diesem Fall aber ein viel gewichtigeres: 300mm + 1,4TC, also 840mm KB-äquivalent auf dieser windigen Konstruktion? Kann man machen und ist vielleicht besser als gar nichts, aber stabil ist anders. An dieser Stelle geht das Review also nicht nur nicht am Thema vorbei, es trifft genau den Punkt.

Aber natürlich ist das beste Stativ das, das man auch dabei hat. Und in dieser Disziplin scheint das PD tatsächlich schwer zu schlagen.

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Ich habe das PD einmal kurz in der Hand gehabt zum inspizieren. Als Reisestativ hat es mir sehr gut gefallen. Es ist nicht nur sehr kompakt, sondern vor allem nach aussen hin so glatt, weil die Beine im Profil Segmente eines Ringes darstellen. Was mir auch sehr gefällt ist, das es ziemlich komplett ist. Man hat eben nicht nur das Stativ, sondern auch den Neigekopf, der in vielen (allerdings nicht allen) Fällen einen Kugelkopf ersetzen kann, dazu mit einer Acra-Swiss kompatiblen Klemme. Für viele Anwendungen bedeutet das, das man mit dem Stativ so schon komplett versorgt ist und weiteres Zubehör weder kaufen noch einpacken muss. Aber für manche Zwecke wird man nicht komplett um einen Kugelkopf herumkommen. Auch ganz praktisch ist die integrierte Klemme für Smartphones. Ich hätte beinahe bei dem Kickstarter zugeschlagen, da ich aber schon ein Gitzo 1542 habe, konnte ich es mir gerade noch so verkneifen. Den Listenpreis halte ich für etwas hoch, wäre schön, wenn der sich deutlich unter 600€ einpendeln würde.

Das 300er halte ich allerdings auch für etwas optimistisch. Nicht wegen dem Gewicht, sondern aufgrund der Brennweite, das ist halt extrem empfindlich. Dafür würde ich auch kein 1er, sondern eher ein 3er Gitzo wählen.

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Das Peak Design Stativ ist eine durchaus innovative Idee, die zudem im gegebenen Rahmen gut umgesetzt wurde, was wiederum nicht selbstverständlich ist (wie viele andere gute Crowdfunding -Ideen leider zeigen). Wie alles an Technik ist es aber ein Kompromiss. Ob der nun für die meisten Nutzer und Anwendungen passt oder nicht spielt letztlich keine Rolle, wichtig ist, dass er für die Anwendungen derjenigen passt, die sich solch ein Stativ anschaffen. Dementsprechend wichtig sind auch unabhängige und seriöse Tests (wie etwa den hier verlinkten von "The Center Column"). Überflüssig hingegen ist der heute leider typische Hype, der (meist von reißerischen Medien befeuert) mit manchen Produkten oder Ideen einhergeht und auf der einen Seite zu unhaltbaren Erwartungen führt, die auf der anderen Seite dann auch unsinnige Gegenreaktionen hervor rufen. Im Endeffekt ist und bleibt das Stativ von Peak Design ein Reisestativ mit entsprechenden Möglichkeiten und Grenzen, wobei erstere aufgrund der besonders hohen Kompaktheit etwas vielfältiger ausfallen ohne letztere zu stark zu limitieren. Ich selbst habe während der Kickstarter-Kampagne auch darüber nachgedacht, mich aber letztlich aus verschiedenen Gründen doch dagegen entschieden. Vor allem der Kopf und die Verschlüsse sagen mir nicht zu, und letztlich bin ich eher bereit bei der maximalen Kompaktheit Kompromisse einzugehen als bei der Leistung, auch wenn mein Reisestativ trotzdem "kompakt" bleiben soll. Ich kann allerdings verstehen, warum dieses Stativ für viele Nutzer sehr attraktiv ist, bloß der Preis sorgt dafür, dass es als durchaus berechtigte Empfehlung vermutlich weniger häufig passt. 

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vor 10 Stunden schrieb Helios:

Das Peak Design Stativ ist eine durchaus innovative Idee, die zudem im gegebenen Rahmen gut umgesetzt wurde, was wiederum nicht selbstverständlich ist (wie viele andere gute Crowdfunding -Ideen leider zeigen). Wie alles an Technik ist es aber ein Kompromiss. Ob der nun für die meisten Nutzer und Anwendungen passt oder nicht spielt letztlich keine Rolle, wichtig ist, dass er für die Anwendungen derjenigen passt, die sich solch ein Stativ anschaffen.
 

Ich kann allerdings verstehen, warum dieses Stativ für viele Nutzer sehr attraktiv ist, bloß der Preis sorgt dafür, dass es als durchaus berechtigte Empfehlung vermutlich weniger häufig passt. 

Das Beschreibt das Peak Design sehr gut.

👍

Für mich ist das erste Kriterium bei einem Reisestativ ob ich es leicht mitnehmen kann ( es nicht stört). Dann kommen die Daten  wie Höhe, Stabilität und Funktion in Bezug auf Mirrorless. 

Und das macht für mich das Peak Design wie kein anderes  und das wurde ja auch in der Kampagne immer hervorgehoben. 
 

Meiner Meinung nach, wer viel mit Stativ Arbeitet, bei Wind und Wetter draußen ist , große Systeme drauf setzt und auch in der Kopffunktion vieles will .. der ist hier eher falsch, ebenso wie bei Thema Reisestativ.  

B

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vor 18 Stunden schrieb Borbarad:

Meiner Meinung nach, wer viel mit Stativ Arbeitet, bei Wind und Wetter draußen ist , große Systeme drauf setzt und auch in der Kopffunktion vieles will .. der ist hier eher falsch, ebenso wie bei Thema Reisestativ.  

ungeachtet und losgelöst von persönlichen Befindlichkeiten: nur die richtige Einordnung als Basis des PD wird seiner Qualitätsbewertung gerecht. Da bin ich also sehr bei dir. Auch auf meinem o.g. Gitzo ist die Kombi MKII+300(+Konv-Hangriff) m.E. viel zu viel - aber dafür ist es auch nicht angedacht. Wenn überhaupt, dann als Lösung die keine gute, aber eine Lösung ist.

Mal anders: Welche "hochwertigen" Reisestative gibt es denn noch außer Gitzo-FLM !!-RRS........? Wir dürfen also froh sein, dass dieser Markt nicht um eine weitere RallyBuntHebelSpace3BeinGurke, sondern anscheinend um ein sehr gutes weiteres Modell bereichert worden ist!  

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