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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

"Back to the roots" oder "Break free"


SusanneJ

Empfohlene Beiträge

Warnung: nachfolgend ein wenig "Geschwafel" von mir...

Heute ist für meine "Kleine" noch ein 14-42 angekommen - gebraucht zu einem guten Kurs - womit sie jetzt endlich dafür genutzt werden kann, wofür ich mir sie eigentlich einmal gekauft habe...

Vor 3 Jahren hatte mich meine Nichte gefragt, ob ich ihr nicht ein wenig Geld für eine gebrauchte kleine Systemkamera dazugeben würde, sie wollte in Urlaub fahren und etwas besseres als ihr Smartphone mitnehmen. Darüber kamen wir ein wenig ins Gespräch in dem sie mir unter anderem von der Olympus PEN-<irgendwas> (keine Pen-F) vorschwärmte, die ihr aber definitiv zu teuer war. Im Endefekt hatte ich ihr versprochen, mal über das Sponsoring nachzudenken...

Die besagte Olympus Pen wollte ich mir mal ansehen wobei ich dann auf die Pen-F stieß. Da festigte sich ein Gedanke... Vielleicht sollte ich meine alte Nikon 1 als "immerdabei" vererben und mir die wunderschöne Pen-F als Ersatz kaufen? Von elektronischen Suchern hatte ich zwar - seitdem ich mal in eine der ersten Digitalkameras geschaut hatte (eine Sony, glaube noch mit Diskette als Speicher) - nichts gehalten, aber das war ja zugegebenermaßen schon Jahre her und die Technik wird ja auch immer besser.

Zudem stieß ich noch auf das Test & Wow Angebot und wollte mir dann für das Wochenende (inkl. einem zusätzlichen Feiertag) die Pen-F mit einem Objektiv ausleihen. Die Pen-F war bei meinem bevorzugten Händler leider nicht verfügbar, weshalb es dann mit einer Reservierung für die OM-D E-M5II endete.

Meine Nichte war von der Idee, meine Nikon 1 J1 in weiß geschenkt zu bekommen, auch sichtlich begeistert und so trafen wir uns Donnerstags in der Stadt. Wir holten die E-M5II inkl. einem "billigen", gebrauchten Panasonic 12-24 oder so, ab, setzten uns in ein Café und ich übergab ihr meine gute, alte, kleine Nikon.

Das verlängerte Wochenende wurde nun ausgiebig genutzt, mit der Olympus zu fotografieren. Ich war begeistert, von der Größe, von der Qualität, von dem Sucher(!) und vor allen Dingen auch von der Qualität der Aufnahmen. Es war geschehen, ich wollte diese Kamera haben 🙂

Montags mußte ich mich nun davon trennen. ich hatte aber eh schon im Büro bescheid gesagt, das ich Montag etwas später komme und so gab ich die Teststellung ab und ging direkt mit dem Set E-M5II mit 12-40/2,8 Pro wieder aus dem Laden.

Mit dem Pro Objektiv war sie natürlich wesentlich größer als meine alte Nikon 1, so das sie nicht wirklich eine "immerdabei" wurde, aber ich fotografierte eigentlich seit dem ausschließlich mit der Olympus anstatt mit meiner in die Jahre gekommenen Nikon DSLR. Nur der Autofokus, das war noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Es lief darauf hinaus, das dann ein gutes halbes Jahr später, das Winter-Angebot für die E-M1 II war gerade abgelaufen 😮, ich mich auch dazu entschloß, auch meine Nikon DSLR durch eine entsprechende Olympus zu ersetzen. Glücklicherweise stolperte ich über ein Foto von meinem Düsseldorfer Fotohändler, der auf dem Hamburger Fotohaven(?) die E-M1 II noch zu dem Winter-Angebots-Preis bewarb. Nach ein paar E-Mails und Diskussionen vor Ort im Ladengeschäft, nannte ich dann auch die E-M1 II mit Batteriegriff mein Eigen.

Seit dem bin ich von Olympus begeistert! Die E-M1 liegt so gut in der Hand, ist soooo viel leichter als meine Nikon DSLR mit den Objektiven, ich möchte sie nicht mehr missen.

Hoffentlich wird mich Olympus - auch als Kamerahersteller (im weitesten Sinne) - noch lange begleiten.

OI000589.thumb.JPG.d51ced95d8e84f5459b175373c36948c.JPG

Meine bisher vorletzte Kamera mit meiner 2. eigenen Kamera (meiner 1. SLR). Sie ist sogar noch ein wenig kleiner als die RevueFlex. Einfach schön, diese Kameras in der Hand zu halten.

Meine damalige SLR hatte noch das 1:1,4 Objektiv und die habe ich mir in meiner Ausbildung noch zusammen gespart, damals - glaube ich - um die 500 D-Mark. Diese auf dem Foto hatte ich mir vor einiger Zeit einmal aus Nostalgie-Gründen bei ebay gekauft...

OI000590.thumb.JPG.4348ee8b6be1d4f9cb8a17a39e4a5159.JPG

Und wenn man jetzt den Größenunterschied zu meiner alten DSLR sieht 😄

Ok, der Batteriegriff an meiner E-M1 II ist auch angewachsen, aber immer noch kleiner und mit dem 12-40/2,8 Pro auch immer noch etliches leichter als die DSLR mit dem Tokina 24-70/2,8.

Viele Grüße, Susanne.

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vor 28 Minuten schrieb SusanneJ:

RevueFlex

Nostalgie!

So eine hatte ich auch, damals von einer Quelle-Filiale gekauft, mit M42-Anschluss... 🙂

Ich dachte immer die kamen aus der DDR, aber scheint wohl China gewesen zu sein.

Schöner Bericht übrigens!

Gruß,

Uli

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Und dann gab es bei Foto Quelle noch die russischen "Zenith" ebenfalls als Revueflex Hausmarke.

Im Herbst 1972 (da war ich 16 Jahre alt) habe ich mir bei Foto Quelle in Hannover die "Revueflex-B" gekauft. Zusammen mit dem "Industar-50-2"  3,5 / 50 mm kostete sie 99,- DM.

Mein Vater hat mir noch die Fahrkarte nach Hannover und einen SW-Film finanziert, die 99 DM hatte ich mir mit Ferienjobs zusammen gespart. Oh mein Gott, was war ich stolz. Jetzt hatte ich eine echte Spiegelreflex Kamera. Das waren noch Zeiten ...   Aber, - sie steht hier noch immer funktionstüchtig im Regal!

 

 

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vor 21 Minuten schrieb MoFo:

Und dann gab es bei Foto Quelle noch die russischen "Zenith" ebenfalls als Revueflex Hausmarke.

Im Herbst 1972 (da war ich 16 Jahre alt) habe ich mir bei Foto Quelle in Hannover die "Revueflex-B" gekauft. Zusammen mit dem "Industar-50-2"  3,5 / 50 mm kostete sie 99,- DM.

Mein Vater hat mir noch die Fahrkarte nach Hannover und einen SW-Film finanziert, die 99 DM hatte ich mir mit Ferienjobs zusammen gespart. Oh mein Gott, was war ich stolz. Jetzt hatte ich eine echte Spiegelreflex Kamera. Das waren noch Zeiten ...   Aber, - sie steht hier noch immer funktionstüchtig im Regal!

 

 

Wo Ihr alle von den Revue Cams schwärmt, die AC habe ich auch ....sie ist noch immer in meinem Bestand.....Aber wer kennt denn noch die *Scheunentor* Cam von Revue??? 😉

20200707_175834.jpg

bearbeitet von HaDi
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Da kann ich nicht mithalten. Meine erste Kamera war eine mit Plastikgehäuse, Würfelblitz, fest eingebautes Objektiv mit 3 Lochblech-Blenden und als Film war das ein Kassettenfilm.

Nur meine Eltern nutzten damals Revue-Kamera aus dem Quelle-Katalog (so weit ich mich erinnere).

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vor 26 Minuten schrieb Omzu Iko:

Ha! Meine erste war eine Revue 100C – einfache Sucherkamera ohne Belichtungsmesser und ohne Entfernungsmesser ... da lernt man das Schätzen von Entfernungen. Das Objektiv 1:2,8/40 mm war fest eingebaut und hatte einen vollmanuellen Programmverschluß.

Wie meine erste Kamera hieß, weiß ich leider nicht mehr, war aber auch eine Revue Kleinbild-Sucherkamera mit Mischbild-Entfernungsmesser (hoffe der hieß so, oder so ähnlich...)

🙂

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