Jump to content

Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Negative abfotografieren


Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen, ich bin aktuell dabei ein Foto Negativarchiv zu digitalisieren. Aktuell verwende ich dafür einen Diaduplikator mit einem manuellen Leica r Objektiv in Verbindung mit einem Adapter an einer OMD EM1 Mark 2. Momentan bin ich mit den Ergebnissen noch nicht vollständig zufrieden. Ich habe zuvor schon viele Dias digitalisiert, das hat immer mit den Olympus Objektiven vorzugsweise mit dem 45mm 1.8 ganz gut funktioniert. Bei den Negativen allerdings funktioniert der Autofokus sehr schlecht. Daher bin ich hierfür auf dass manuelle Objektiv gewechselt. Aufgrund des kleinen Monitores fällt mir das Schaf stellen sehr schwer. Focus peaking und heranzoomen bringen hier relativ wenig. Man sieht einfach nicht ob die Einstellung nun 100% scharf ist. Mein Dia-duplikator ist einer von Polaroid der einfach vor ein Objektiv geschraubt wird. Diese ist baugleich mit dem Kaiser Dia-duplikator. Hat hier einer Tipps wie ich bessere Ergebnisse erzielen kann? Es handelt sich übrigens um Farbnegative. Bei schwarzweiß Negativen waren die Ergebnisse deutlich besser. Nach dem Digitalisieren gehe ich aktuell hin und mache mit Paint.Net eine Farbumkehr. Und danach eine automatische Bearbeitung. Grundsätzlich bin ich mit dem Ergebnis aus paint.net relativ zufrieden. Nur bekommt das Programm leider aus nicht 100% scharfen Bdern auch keine 100% scharfen Ergebnisse. Ich würde mich über Tipps Anregungen und Ideen freuen. Viele Grüße

 

bearbeitet von Dominik
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Du könntest Dir mit Olympus Capture die Arbeit etwas erleichtern und die Bilder vom Computer aus aufnehmen. https://www.olympus.de/site/de/c/cameras_accessories/pen_om_d_cameras_accessories/pen_om_d_other_accessories/olympus_capture_software/index.html

bearbeitet von langer
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Es mag auch sein, dass deine Farbnegative schlicht nicht besonders scharf sind. War bei meinen zumindest so. Kontrolliere die Schärfe doch mal an der Kante zur Lochung.

Noch ein Gedanke: ich habe das 45/1.8 nicht aber es soll eine recht starke Bildfeldwölbung haben. Am besten wäre sicher ein Markoobjektiv aber mit dem 12-45/2.8 habe ich auch gute Ergebnisse bekommen.

Welche Blende hast du genommen? Bei mir war 5.6 gut. Der highres Modus bringt auch noch ein bisschen: nicht bei der Auflösung, die geben Farbnegative eh nicht her, aber bei den Farben.

Gruß Christoph

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

P.p.s. Jetzt verstehe ich es erst so langsam: der Dublikator hat selbst eine Optik, deshalb kann man auch das 45er, das eine Nahgrenze von einem halben Meter und eine Vergrößerung von nur 0.11, nehmen, im Kleinbildnegative abzu fotografieren.

Die Dinger kosten neu 40 Euro, ich wage mal die Annahme, dass da nicht gerade eine High-end Optik drin ist.

Nur, dass du ja mit den Diaaufnahmen zufrieden warst 🤔

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich besitze den gleichen Duplikator. Da ist nur ne einfache Linse drin, kein Achromat. Diese Linse lässt sich aber einfach entfernen. Dann funktiniert das Teil am 60er Macro sehr gut. Ich habe damit mehrere hundert Dias digitalisiert. AF geht, habe allerdings lieber manuell über den Sucher fokussiert.

Meine alten Farbnegative will ich auch noch damit digitalisieren. Das größere Problem für mich ist hier aber, die Farben vernünftig hin zu kriegen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Bei Negativen und Dias kann man mit der Sucherlupe doch perfekt auf das Filmkorn scharfstellen. Wenn dann das Bild nicht scharf ist, dann taugt es eben nicht viel. Zur analogen Zeit waren die Leute bei ihren 9x13Abzügen mit einer Qualität zufrieden, die hier im Forum heute eine 25-seitige Turbodiskussion anzetteln würde...

viele Grüsse

Axl

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 22 Stunden schrieb Axel Kottal:

Zur analogen Zeit waren die Leute bei ihren 9x13Abzügen mit einer Qualität zufrieden, die hier im Forum heute eine 25-seitige Turbodiskussion anzetteln würde...

Das kann man sagen. Der Unterschied zwischen einem Fotoabzug und des digitalen Bildes auf einem Monitor ist erheblich, wenn sogar exorbitant.
Selbst das Foto damals aus meiner C2100UZ (nur 2,1 MP) ist sogar schärfer als ein Fotoabzug aus einer analogen Kamera. Früher war man mit der Schärfe zufrieden. Heute denkt man, die Brille sitzt nicht richtig ...

VG Pit

bearbeitet von pit-photography
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am Ende habe ich es mit einer alten Leica Linse in Verbindung mit der Nahlinse von Hama gemacht.

Alles mit Paint.net umgewandelt und die Paint.net Autokorrektur drüber laufen lassen. Hat pro Bild mit den Tastenkombinationen ca. 4 Sekunden gedauert. Dann alles bei 95% gespeichert. macht ca. 4MB pro Bild.

Bin mit dem Ergebnis zufrieden! Es ist kein highend Ergebnis, aber es ist ein gutes Bild auf dem man alles gut erkennt. 

Ich habe halt solche Massen an Bildern, dass ich keine Zeit habe einzelne Bilder extrem zu bearbeiten und da ist paint.Net in Verbindung mit dem hama Duplikatur doch eine gute Sache.

Die DIAs und SW sind halt nochmal besser vom Ergebnis.

Aber sicher sind auch viele Bilder einfach nicht 100% scharf. Waren halt damals ganz einfache Kameras.

Das bild mit dem Auto ist von einem DIA, das untere von einem Negativ.

 

 

P4270511.thumb.jpg.bd27d8a767e3327de990f2eeaaf60332.jpgP8220328.thumb.jpg.6916a762733082a5454839debe51bad9.jpg

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 43 Minuten schrieb Fotofirnix:

Das ist doch ganz ordentlich - ordentlich CAs, ordentlich kissenförmige Verzeichnung, das Negativ liegt nicht eben - aber sonst... 😇

Bloß meine Sicht, nimm es nicht krumm.

Gruß, Gerhard

Nehme dir nichts krumm 🙂 .. bin was das angeht kein Profi, aber dennoch ganz zufrieden mit meinen Ergebnissen.

Hab übrigens  mit Blende 8 Richtung Fenster fotografiert. 

Weis einer was so ein 200 und ein 100 ASA film für eine Pixel-Anzahl hat? Oder das, was man mit Pixeln vergleichen kann.

Habe neulich auch mal einige super 8 Filme abgefilmt 😄 das ist ein Spaß! Aber es funktioniert noch. Hoffe mal, dass unsere heutigen Medien auch die Zeit überdauern oder ob in 50 J ahren meine digitalisierten Dinge kaputt sind, aber die alten Negative noch existieren 😄

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 15 Stunden schrieb cimfine:

Welche Blende hast du genommen? Bei mir war 5.6 gut. Der highres Modus bringt auch noch ein bisschen: nicht bei der Auflösung, die geben Farbnegative eh nicht her, aber bei den Farben.

Und noch ein Tip: Das Dia/Negativ seitenverkehrt abfotografieren und in der Software spiegeln. Vermindert den Einfluß des Trägermaterials auf das Endergebnis. Die Schichtseite spiegelt z.B. deutlich weniger, als die (matte) Trägerseite,

Gruß

Uli

PS: Habe auch noch ziigtausende KB- und MF-Dias vor mir, aber zuerst kommt das gnadenlose Ausmisten...

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 5 Stunden schrieb Dominik:

Weis einer was so ein 200 und ein 100 ASA film für eine Pixel-Anzahl hat? Oder das, was man mit Pixeln vergleichen kann.

Wesentlich weniger als deine Kamera. Bei allem was ich bisher abfotografiert hatte, war das das Filmkorn wanehmbar.

EIn nachträgliches Schärfen funktioniert daher auch nicht wirklich, weil man lediglich das Filmkorn schärft.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich schliess mich mal Axel Kottal an: Die alten Farbmaterialien (mit Ausnahme von Kodachrome 25) hatten ein Korn von mindesten Haselnussformat. Wenn du darauf nicht scharfstellen kannst, ist dein optischer Aufbau Schrott. Gehe zurück über Los und such dir was besseres....

Ich nutze z.B. den im ersten Anhang gezeigten Aufbau. Objektiv ist ein 2,8/63 EL-Nikkor - das ist kaum zu toppen. Aber auch andere Vergrösserungsobjektive sind brauchbar. Balgen und Diakopiervorsätze von Minolta und Novoflex hab ich auch - aber die haben gegenüber dem alten Oly-System diverse Nachteile. 

Bei der Hintergrundbeleuchtung hast du drei Möglichkeiten:

-Tageslicht

-Halogenlicht

-"normale" Glühlampe

Alles andere führt zu Farbverschiebungen, die die ohnehin miesen Analogfarben völlig verderben. Wichtig ist ein Raw-Workflow und eine gute Software. Ich nutze für diesen Zweck RawTherapee. Das hat auch ein sehr gutes Modul zur Umwandlung von Farbnegativen und diverse Automatiken.

Mein Beispiel stammt vom besonders schlecht auflösenden Ektachrome 100 und wurde natürlich durch eine getönte Scheibe aufgenommen. Trotzdem ist die Detailauflösung erträglich. Das Niveau solltest du anstreben.

Diakop.jpg

Alex.jpg

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 14 Stunden schrieb rodinal:

Bei der Hintergrundbeleuchtung hast du drei Möglichkeiten:

-Tageslicht

-Halogenlicht

-"normale" Glühlampe.

Alles andere führt zu Farbverschiebungen, die die ohnehin miesen Analogfarben völlig verderben.

Sehr richtig!

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung