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optimierter Workflow für Sichtung & Archivierung


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Hallo miteinander,

mich würde mal interessieren was ihr für einen geeigneten Workflow haltet um eure Fotos zu sichten/aussortieren/bearbeiten und anschließend vernünftig zu archivieren? Ich fotografiere in RAW + JPEG und handhabe es bisher so, dass ich alles in Apple Fotos importiere und dort die Fotos aussortiere. Gelöscht wird dabei sowohl das JPEG als auch das RAW. Zum Großteil bin ich mit den JPEGs zufrieden und bearbeite nur selten das ein oder andere Foto nach. Hierfür nutze ich entweder den alten Lightroom 5 (dazu muss ich die RAWs dann jedoch erst noch in DNGs umwandeln und diese natürlich vorher wieder aus Fotos exportieren, bzw. dann auch direkt löschen, da sonst ja die Cloud super schnell voll ist. Kurz gesagt, ich bin mit dieser Methode absolut unzufrieden.

Ich habe auch mal versucht alles in Lightroom zu importieren und das war früher, als ich mir den Schritt mit dem in DNG umwandeln sparen konnte, eine gute Lösung. Dann habe ich dort alles gesichtet, aussortiert und evtl. bearbeitet und die fertigen Fotos anschließend in Fotos (oder was es damals sogar noch iPhoto) importiert.

Wie geht ihr mit euren Fotos um? Ich hätte gerne eine möglichst unkomplizierte Lösung in der ich alle Fotos schnell und unkompliziert sichten und aussortieren kann. Dabei kann gerne das Programm selber eine Ordnerstruktur anlegen, oder ich würde mir auch angewöhnen bei jedem Import auf der Festplatte entsprechende Ordner mit einer Struktur (wonach am besten ordnen?) anzulegen. Dort möchte ich sowohl JPEG als auch RAW in voller Auflösung speichern und dann auf eine externe Festplatte auslagern. Im weiteren Schritt würde ich gerne die bearbeiteten RAWs (umgewandelt in JPEG) und auch die JPEGs die ich nicht bearbeiten musste in einer kleinen Auflösung (welche wähle ich da am besten? So dass ich sie zumindest im Web gut darstellen kann, aber nicht zu viel Speicher in der Cloud belegen) in Fotos importieren, damit ich sie durch die Cloud überall zur Verfügung habe.

Also Programme stehen mir dabei zur Verfügung:

- Apple Fotos

- Lightroom 5

- Affinity Photo

- Luminar (finde ich aber sehr lahm und zum bearbeiten auch irgendwie nicht so dolle)

Kann ich da ggf. auch irgendwelche Schritte von dem Automator auf meinem Mac erledigen lassen? Und wenn ihr eine andere gute Software wisst, bin ich da auch gerne offen. Am liebsten natürlich etwas kostenloses oder zumindest günstiges, sofern es da was gibt. Falls nicht würde ich für eine nachhaltige Lösung auch noch etwas investieren. Allerdings möchte ich ungern ein Abo eingehen.

Vielen Dank für eure Tipps und beste Grüße

Thomas

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vor 7 Minuten schrieb M42-User:

Wie geht ihr mit euren Fotos um? Ich hätte gerne eine möglichst unkomplizierte Lösung ...

Ich sichte und sortiere mit Adobe Bridge.

.

vor 7 Minuten schrieb M42-User:

Am liebsten natürlich etwas kostenloses ...

Adobe Bridge ist kostenlos ... aber wenn du neben JPEGS und TIFFS auch Rohdateien verwursten willst, bräuchtest du zusätzlich noch Adobe Camera Raw, und das ist nicht lostenlos. Allerdings ist es mit sichten und sortieren nicht getan. Du willst doch sicher auch bearbeiten, exportieren und präsentieren, oder?

.

vor 7 Minuten schrieb M42-User:

Allerdings möchte ich ungern ein Abo eingehen.

Das ist schlecht.

Als Adobe vor sechs Jahren das Abo-Modell einführte, war ich auch skeptisch – um nicht zu sagen: entsetzt. Doch nach kurzem Nachdenken entschied ich mich, das Abo abzuschließen. Heute kann ich sagen: Das Abo ist besser und billiger als alles, was es vorher gab ... zumindest, was die Dreifaltigkeit aus Bridge, Camera Raw und Photoshop angeht. Wer nur Lightroom will, für den ist das Abo zu teuer, zugegeben.

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Seit der ersten Beta Version von Lightroom im Jahr 2006 mache ich alles mit Lightroom. Für die Sichtung und das Aussortieren und die Archivierung kenne ich trotz einiger Versuche nichts wirklich besseres. Zum schnellen Arbeiten verfügt Lightroom über zahlreiche Tastatur Shortcuts für die Bewertung der Fotos und den Wechsel der Ansichten.

Für eine erste, schnelle (!) Durchsicht verwende ich die Flaggensymbole. Hierbei wird der Ausschuss markiert (Shortcut "X") und anschließend mit SHIFT Rücktaste gelöscht.

In der zweiten Durchsicht werden die übrig gebliebenen Bilder mit Hilfe der Sterne bewertet. Ab drei Sterne sind es Bilder, die Kandidaten für eine Weiterverwendung sind und wo sich auch die Bildbearbeitung lohnt. Solche Bilder sollten keine technischen Mängel mehr haben, unterscheiden sich jedoch in der Qualität bei Komposition, Motiv, Situation und Stimmung. 5 Sterne ist top und wird nur bei außergewöhnlich guten Bildern vergeben. Bilder mit zwei Sternen und weniger haben ggf. technische Mängel, sind motivlich Duplikate oder haben Mängel bei Gestaltung etc. Diese Bilder werden in einen Ausschuss Ordner verschoben und bei der Bearbeitung nicht berücksichtigt. Möglicherweise werden sie nach Abschluss des Projektes gelöscht.

Die weiteren Verwendungsarten markiere ich entweder über die Farbmarkierungen (z.B. grün für AV-Show) oder packe die Bilder in eine Sammlung.

Nur die Bilder ab drei Sternen werden mit einer Bildbeschreibung versehen. Kein Bild von mir geht in eine Online Galerie, ohne dass beschrieben ist, was darauf zu sehen ist. Sofern ich einen GPS Tracker mitlaufen ließ, werdne anhand der GPX-Datei mittels des Lightroom Kartenmoduls die Koordinaten generiert, bei denen das Foto gemacht worden ist. Damit generiert Lightroom weitere Metadaten, wie Ortsangaben Attribute. Ggf. vergebe ich auch Stichworte. Angaben zum Copyright werden bereits beim Import der Bilder durch eine Vorgabe eingebaut.

Beim Import werden die Bilder automatisch nach der Vorgabe <Namenskürzel>-JJJJMMTT-<Laufende Nummer> umbenannt. Lightroom generiert mit einer Vorlage automatisch fortlaufende, eindeutige Nummern.

In Lightroom kann ich meine Bilder nach allen möglichen Kriterien filtern, die sich auf den Metadaten ergeben. Sterne, Farbmarkierungen, Ortsangaben, Kameramodell, Objektiv - praktisch alles - auch kombiniert.

Auf Basis der Bildverwaltung mache ich in Lightroom auch meine Bildbearbeitung. Ich fange mit den 5-Sterne Bildern an und höre mit 3-Sterne Bildern auf. Um gleich ansehnliche Bilder zu haben, verwende ich als Ausgangspunkt gerne die Auto-Tonwertkorrektur, welche in Lightroom wesentlich verbessert wurde.

Wichtig ist mMn. dass man sich für ein Werkzeug entscheidet und möglichst langfristig daran festhält. Bei mir sind es nun 14 Lightroom Jahre. Ständiger Wechsel und Schielen auf etwas anderes, kostet nur Zeit.

Lightroom ist auch im Abo jeden Cent wert. In diesem Programm ist alles aus einem Guss und Lightroom wird laufend weitergepflegt. Gegenüber der Version 5 ist die Version 9 sehr deutlich weiterentwickelt und verbessert worden. Das alles aufzuzählen, würde den Beitrag sprengen.

 

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Ich: Verwalten, archivieren, verschlagworten und bearbeiten: Lightroom
Für feinere Retusche als Lightroom: Photoshop
Zum Bearbeiten von IR-Fotos: neuerdings Affinity.

LR und Photoshop nutze ich Abo. War auch zuerst nicht angetan mit der Lizenzpolitik. Habe auch andere wie Phase One probiert. Als ich die E-M1 X habe, habe ich nach langem Überlegen mich für Abo, das Photo-Paket (darin ist neben LR auch Photoshop enthalten) entschieden. Heute kann ich sagen, dass Abo nicht ganz schlecht ist. Habe stets die aktuellste Version der beiden Programme.

Alternative gibt es auch:

  • Phase One (kostet)
  • Darktable (kostenlos)

 

vor 53 Minuten schrieb M42-User:

Ich hätte gerne eine möglichst unkomplizierte Lösung in der ich alle Fotos schnell und unkompliziert sichten und aussortieren kann.

Sichten kannst du auch auf Finder und die App Fotos. Sollte auch unkompliziert sein (bin allerdings Windows-User)

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vor 1 Stunde schrieb tgutgu:

Ab drei Sterne sind es Bilder, die Kandidaten für eine Weiterverwendung sind und wo sich auch die Bildbearbeitung lohnt. [...] Bilder mit zwei Sternen und weniger haben ggf. technische Mängel [...] Diese Bilder werden in einen Ausschuß-Ordner verschoben und bei der Bearbeitung nicht berücksichtigt. Möglicherweise werden sie nach Abschluß des Projektes gelöscht. [...] Nur die Bilder ab drei Sternen werden mit einer Bildbeschreibung versehen

O je.

Mir scheint, du hast das Konzept mit den Sternen nicht so ganz verstanden.

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vor 19 Minuten schrieb Omzu Iko:

O je.

Mir scheint, du hast das Konzept mit den Sternen nicht so ganz verstanden.

Äh, was sollte ich nicht verstanden haben? Wozu jemand / ich die Sterne nutzt, dürfte wohl egal sein, so lange es konsequent ist.

Die Sterne werden normalerweise als Qualitätssymbol verwendet und genau das mache ich.

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Die Sterne ... ich fange mit der Auswahl (zum Beispiel als Zusammenstellung für Galerie) mit einem Stern (Taste 1) und filtere die Auswahl für einen Stern.
Dann sichte ich die Auswahl nochmal und wenn die Auswahl doch noch zu groß ist, beginne ich die Auswahl mit zwei Sternen (Taste 2) zu markieren. Dann filtern für 2 Sterne.

Will man noch weiter eingrenzen, einen weiteren. Stern dazu (Taste 3 ... 5) und entsprechend filtern.
Das funktioniert aber nur, wenn man die Bedingungen entsprechend einstellt:

  • höher als oder entspricht (>=)
  • niedriger als oder entspricht (<=)
  • entspricht (=)

Nutze für mein Verfahren die erste Bedingung (höher als oder entspricht)

 

 

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Tja - soviel Neues kann ich auch nicht beitragen. Ich habe 5 Jahre lang über die Abo-Lösung geschimpft und mit LR 5 weiter gearbeitet. Aber bei neuen Kameras muss man dann in DNG umwandeln, den jeweils aktuellen Konverter suchen und installieren, usw... Das kostet Lebenszeit und bearbeitungstechnisch bleibt man auf dem Stand von 2014. Also habe ich letztes Jahr aufgegeben und das LR-Abo akzeptiert. Wenn man PS gelegentlich nutzt ist der Gegenwert gut und die Zeitersparnis ist mir nach jetziger Erkenntnis 100 € p.a. wert.

Für reine Archivierung  kannst du zumindest nach derzeitigem Stand noch jahrelang LR 5 nutzen. Ich hatte mal überlegt zur Bearbeitung zB Affinity zu nehmen und dann nur die bearbeiteten jpegs in LR zu archivieren. Aber dann musst du entweder die raws nach der Bearbeitung wegwerfen oder eine Archivierung organisieren, dass du bei Bedarf das raw zum jpeg wiederfindest - mir war es zu kompliziert.

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@M42-User,

Du hast doch alles, was Du brauchst!
Eine schöne Möglichkeit, in Fotos die Bilder zu archivieren und dann als PlugIn Affinity Foto für die weitere Bearbeitung, die Du mit Foto nicht machen kannst. Warum Fotso immer noch keine Maskierung geschaffen hat, um bestimmte Bildbereiche zu bearbeiten, ist mir ein Rätsel oder ich habe es noch nicht gefunden...

Um den Cloud Speicher nicht zu überlasten, habe ich den Tipp von hier aus dem Forum übernommen, neue Mediatheken anzulegen.
Damit kannst Du sehr viele Photos in Foto speichern.
Wenn dann die Festplatte meckert, lagere ich die Mediathek auf eine externe Festplatte aus.

Somit hast Du alles, was nötig ist.
Freu Dich, Fotos ist im Grunde perfekt, mit Affinity zusammen sehr nützlich!
 

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Derzeit nutze ich ebenfalls Adobe Bridge (kostenlos) in Kombination mit dem Camera Raw (Ein Abo wird benötigt, ich hab das Foto-Abo 20GB)  und ich bin sehr zufrieden damit. Der gesamte Workflow passt einfach bei Adobe vom Importieren direkt von der Kamera bis hin zum fertigen Bild. Ich muss z.B. für ein HDR-Bild oder ein Panorama-Bild keine Software wechseln, da das alles direkt mit dem "Camera Raw" funktioniert und das auf RAW Bildern. Auch das automatische ausrichten der Bilder ist wirklich Klasse, man muss nicht erst an irgendwelchen Stellen Punkte setzen um entweder das Bild auszurichten oder Gebäude etwas zu begradigen. Das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut automatisch. 

Bezüglich Speicherung auf der Festplatte: Ich lege für jedes Jahr ein Ordner mit der Jahreszahl an, darunter befinden sich weitere Ordner mit dem jeweiligen Aufnahmedatum (YYYYMMTT_Ereignis_bzw_kurze_Erläuterung). Sollte es ein Urlaub gewesen sein, dann habe ich ein Ordner mit dem ersten Tag des Urlaubs und einem Hinweis wo ich war. Unter dem befinden sich zu jedem weiteren Tag ein weiterer Ordner mit dem Tag und Ort. So habe ich für eine relativ gute Übersicht geschaffen. Stichwörter vergebe ich für die Fotos ebenfalls, allerdings bin ich da nicht konsequent genug. 

Da ich 2019 und 2020 doch deutlich mehr fotografiert habe als die Jahre davor bin ich am überlegen zusätzliche monatliche Ordner mit einzuführen, quasi das Jahr und dadrunter zwölf weitere Ordner mit den Monaten und dann erst die Ordner mit den Bildern. Das ist aber Geschmacksache.

Bezüglich Datensicherung nutze ich "PureSync" und synchronisiere meine Daten von der Festplatten in regelmäßigen Abständen auf drei weiterer externe Festplatten. Das geht über ein NAS-System bestimmt besser und voll automatisch. Bis jetzt reicht mir das so aus. 

 

Derzeit habe ich auch mal "Capture One" ausprobiert. Die Ergebnisse sind in der Tat gegenüber Adobe besser, ob ein Wechsel für mich tatsächlich in Frage kommt weiß ich noch nicht, da der gesamte Workflow mit Adobe einfach funktioniert. Das fängt schon damit an, dass man mit Capture One keine Bilder direkt von der Kamera laden kann.... Zumindest habe ich es nicht hinbekommen....und ich bin jemand der es nicht mag ständig die SD-Karte aus dem Kartenslot zu fummeln....

 

Ah, und bitte zerpflückt meinen Beitrag nicht im Sinne von "da habe ich etwas nicht verstanden" oder "das ist aber kompliziert". Das ist mein Workflow und ich komme damit super zurecht....

 

Herzliche Grüße

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vor 10 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

Warum Fotso immer noch keine Maskierung geschaffen hat, um bestimmte Bildbereiche zu bearbeiten, ist mir ein Rätsel oder ich habe es noch nicht gefunden...

Die Filosofie von Apple ist immer so gewesen: Nicht zu kompliziert zu machen 😉

Will man komplizierter, gibt es andere Programme dafür wie Affinity, Phase One, DXO usw.
Es ist nur die Frage, wie weit man sich trauen würde.

Das gilt auch genauso mit der Bedienoberfläche.
Komplizierte geht es mit dem Kommando-Zeilen-Fenster für Tasten-Junkies 😉

VG Pit

bearbeitet von pit-photography
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Sortiert werden die Bilder mit geeqie schon auf der Speicherkarte, nur die brauchbaren kommen auf den Rechner. Auf einer Bahnfahrt kann das auch der Laptop sein; sie erscheinen dann auf dem lokalen Client der Bildverwaltung und können gleich verschlagwortet werden. Bei Kontakt mit dem Heimnetz syncronisiert der Client mit dem Server der Bildverwaltung, und der neue Bestand wird auf die am Router angestöpselte USB-Platte geschaufelt. Nun stehen die Bilder allen angeschlossenen Geräten vom Fernseher bis zum Smartphone zur Verfügung. Falls die Jpegs unbefriedigend sind, können die Raws nun unter Win mit C1 oder DxO, unter Linux mit DT oder RT bearbeitet werden. Deren Sidecars werden als Ausgangspunkt für weitere Schritte ebenfalls archiviert.

Evtl. weitere Bildbearbeitung erfolgt nahezu ausschliesslich mit Cinepaint unter Linux, wegen der besseren Treiber wird auch unter Linux gedruckt.

Gesichert wird auf mehrere USB-Platten, die in unterschiedlichen Gebäuden lagern. Den Abgleich übernimmt die Bildverwaltung, dabei überprüft sie anhand des md5-Hashes auch die Integrität des bereits gesicherten Bestandes. Bei  den heute üblichen Billigplatten kommt es leider regelmässig zum "Verrotten" einzelner Bits, die Datei ist dann hin und muss gegen eine intakte ausgetauscht werden.

LR verwende ich aus zwei Gründen nicht: Zum einen fügt es sich nicht in eine richtige Bildverwaltung ein, zum anderen verstärkt es gerade bei mft-Raws das Rauschen viel mehr als andere Konverter. Beispielsrechnungen, die jeder nachvollziehen kann, habe ich hier und in anderen Foren gezeigt.

 

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vor 3 Stunden schrieb rodinal:

in eine richtige Bildverwaltung ein

Was ist eine "richtige Bildverwaltung". Ich wüsste nicht was - außer Mehrbenutzerfähigkeit - bei Lightroom fehlt, was ein ambitonierter Fotograf vermissen würde. Eine über den Router angeschlossene Festplatte als NAS habe ich bislag vermieden, weil diese Lösung zu langsam ist.

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Ich habe mit Aperture angefangen, weil es seinerzeit die beste Integration in MacOS hatte und der Workflow war auch ok. Als Apple sich entschloss das Programm einzustellen musste ich notgedrungen wechseln. Zu dem Zeitpunkt habe ich viele Lösungen ausprobiert und bin dann bei Lightroom geblieben. In meinem Katalog sind zurzeit ca. 80.000 Fotos.

Mein Workflow ist ähnlich wie es tgutgu beschrieben hat. Ich fotografiere ausschließlich in RAW oder in HEIF. Lightroom Classic nutze ich für meine Fotos mit Nikon DSLR, OMD M1.2 und iPhone. Der Workflow ist an die verschiedenen Kameras angepasst. In d. R. sind die Fotos mit GPS-Daten versehen. Als Dateinamen nehme ich eine eindeutige Nummer. Das ist kurz und kann später bei Export flexibel in z. B. (YYYYMM-Projekt-xxx) geändert werden. Die Fotos werden automatisch in Jahres- und Monatsverzeichnissen abgelegt. Eine zusätzliche Ordnerstruktur z.B. nach Ort, Kunde oder Auftrag benötige ich nicht. Das lässt sich m. M. n. später viel einfacher mit Sammlungen bewerkstelligen. Weiterhin nutze ich ausgiebig eine hierarchische Stichwortliste.

Leider hat sich mein Vorgehen erst im Laufe der Jahre entwickelt und so sind viele Fotos noch nicht entsprechend organisiert sind und warten auf Bearbeitung. Sobald ein neuer schneller Rechner im Haus ist, die Tage wieder kürzer sind und der neue Wein da ist, dann werde ich ... 🤫 aufräumen!

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Mit Ausnahme von Lightroom habe ich die gleichen Programme wie du und mein Mac-Workflow sieht wie folgt aus

1. Einlesen der RAW-Dateien (geht auch mit JPEG, arbeite nunmal nur mit RAW) in Fotos. Eingelesen wird gleich in einen Ordner mit der Struktur Jahr-Monat-Datum-Thema.

2. Der erzeugt Ordner wird in die vorher erzeugten, aktuellen Jahresordner 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020 gelegt.

3. Bilder im Ordner werden gesichtet und unscharfe, doppelte oder "schlechte Bilder" werden gelöscht.

4. Bilder (RAWs) werden meist mit den "Fotos-Werkzeugen" bearbeitet. Alternativ dazu kann man auch RAWPower benutzen (kostenpflichtig, war ein Entwickler von Aperture) Aufwendige Bearbeitungen, bei den Masken oder Ebenen notwendig sind werden mit Affinity Photo oder Luminar bearbeitet. Beide Programme werden aus Fotos als Extension aufgerufen. Sind Panoramen, HDR's oder Bracketing zu erstellen, werden die RAW's wieder exportiert mit AffinityPhoto erzeugt und dann die HDR's, Panoramen oder Bracketings wieder importiert. Die für die Panoramen, HDRs und Bracketings benötigten Ausgangsdateien werden markiert und in Fotos ausgeblendet; damit wandern alle "Arbeitsdateien" in eine separaten Fotos "ausgeblended" Ordner und stören nicht im Themenordner. Die Panoramen, HDRs und Bracketing sind auch so benannt, dass ich weiss aus welchen Ausgangsbildern sie erstellt sind und wenn ich sie nochmals brauche kann ich danach im "ausgeblended" Ordner gezielt suchen.

5. Wenn alle Bilder bearbeitet sind wird verschlagwortet.

 

Mit dieser Methode verwalte ich über 100.000 Photos in Fotos. Verteilt auf Jahresordner von 1960 bis heute. In jedem Jahresordner befinden sich von zwei bis 200 Unterordner.

Daneben habe ich ca. 20 - 30 intelligente Ordner für immer wiederkehrende Abfragen erzeugt.

 

Die Gartenphilosophin hat dir eigentlich schon die Antwort gegeben: Du hast schon alles. Jetzt brauchst du nur was draus zu machen 😀

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vor 17 Minuten schrieb Farbtupfer:

Leider hat sich mein Vorgehen erst im Laufe der Jahre entwickelt und so sind viele Fotos noch nicht entsprechend organisiert sind und warten auf Bearbeitung.

Da habe ich mir in der Tat einmal, nach der Lektüre von Peter Kroghs "The DAM Book", die Mühe gemacht und meinen gesamten Lightroomkatalog reorganisiert. Das ging sogar mit den internen Verwaltungsfunktionen sehr gut.

https://thedambook.com/

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Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Bildverwaltung ist, dass man zeitaufwändige Dinge nur noch an den Bildern macht, wo sich das lohnt. Daher sind Aussortieren, Löschen und anschließend den Rest bewerten, bei mir immer die ersten Arbeitsschritte.

Schritte, die sich auf leicht auf größere Bildermengen anwenden lassen (z.B. Geokodierung und einen Teil der Verschlagwortung) mache ich ggf. noch mit allen übrig gebliebenen. Die restlichen Tätigkeiten wie Bildbeschreibung und Bildbearbeitung am Schluss nur noch mit den wirklich notwendigen Bildern, welche in Sammlungen und Online Galerien (SmugMug) geordnet werden. Am Ende habe ich Sammlungen, welche nur die sehenswerten Bilder enthalten, befreit von Ausschuss und Duplikaten.

bearbeitet von tgutgu
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@MacSevenDoc:

So wie ich das verstehe hast Du eine referenzierte Methode Deine Fotos in Photos zu speichern?

Was mich immer daran gestört hat ist das Photos die Bilder die man löscht nur aus der Datenbank entfernt aber nicht physisch im Ordner.

Ich habe daher mehrere Mediatheken und lasse das Programm meine Fotos strukturieren. 

Ansonsten kann ich mit den Kompromissen die man gegenüber den "Platzhirschen" eingehen muß auch gut leben zumal es pfeilschnell ist.

 

Gruß Bruno

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vor 2 Minuten schrieb b.en:

Was mich immer daran gestört hat ist das Photos die Bilder die man löscht nur aus der Datenbank entfernt aber nicht physisch im Ordner.

Das passiert nur dann, wenn man sowohl Ordner als auch die Datenbank benutzt. Bei mir werden die Bilder nur in die Fotosdatenbank eingelesen und ich habe keinen zweiten Ordner mit Bildern auf der Festplatte. Ich überlasse die Verwaltung meiner Bilder komplett Fotos.

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Am 26.8.2020 um 18:33 schrieb Omzu Iko:

Ich sichte und sortiere mit Adobe Bridge.

Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe vorher noch nie etwas von dem Programm gehört und habe gerade mal danach gegoogelt. Das hört sich schon sehr gut an. Vor allem könnte ich mir auch vorstellen, dass es sich gut dafür eignet in meine ganzen alten und größtenteils unsortierten Fotos etwas Ordnung zu bekommen. Habe es direkt mal geladen und richte mir dann jetzt mal diese Creativ Cloud ein.

Das Abo-Modell mag sicherlich Vorteile haben, aber für mich wäre wirklich wenn dann nur Lightroom interessant und dafür ist es mir zu teuer.

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vor 23 Stunden schrieb tgutgu:

Seit der ersten Beta Version von Lightroom im Jahr 2006 mache ich alles mit Lightroom. Für die Sichtung und das Aussortieren und die Archivierung kenne ich trotz einiger Versuche nichts wirklich besseres. Zum schnellen Arbeiten verfügt Lightroom über zahlreiche Tastatur Shortcuts für die Bewertung der Fotos und den Wechsel der Ansichten.

Für eine erste, schnelle (!) Durchsicht verwende ich die Flaggensymbole. Hierbei wird der Ausschuss markiert (Shortcut "X") und anschließend mit SHIFT Rücktaste gelöscht.

 

Beim Import werden die Bilder automatisch nach der Vorgabe <Namenskürzel>-JJJJMMTT-<Laufende Nummer> umbenannt. Lightroom generiert mit einer Vorlage automatisch fortlaufende, eindeutige Nummern.

 

Wichtig ist mMn. dass man sich für ein Werkzeug entscheidet und möglichst langfristig daran festhält. Bei mir sind es nun 14 Lightroom Jahre. Ständiger Wechsel und Schielen auf etwas anderes, kostet nur Zeit.

Ich finde Lightroom grundsätzlich auch sehr gut und finde ich mich in dem Programm nach wie vor am besten zu Recht. Allerdings finde ich die Ergebnisse mit einer Testversion von DoX etwas besser. Der Vergleich ist vermutlich aber auch unfair, da die Version wesentlich neuer ist, als mein altes Lightroom. Aber so von der Performance und den Tastenbefehlen und dem Aufbau arbeite ich auch am liebsten damit.

 

Das mit dem automatischen umbenennen habe ich leider nie gemacht, wäre aber vermutlich sehr klug gewesen.

 

Das sehe ich auch so und ist vermutlich auch der Grund warum ich wenn hauptsächlich immer noch am meisten mit Lightroom arbeite.

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vor 23 Stunden schrieb pit-photography:

Alternative gibt es auch:

  • Phase One (kostet)
  • Darktable (kostenlos)

 

Sichten kannst du auch auf Finder und die App Fotos. Sollte auch unkompliziert sein (bin allerdings Windows-User)

Darktable hatte ich mir auch mal angeschaut, bin ich aber irgendwie nicht so ganz mit warm geworden. Ist aber vermutlich auch nur eine Sache der Gewohnheit...

 

Der Finder ist mir dazu etwas zu "umständlich", das finde ich mit Fotos eigentlich schon super, zumal ich dann auch jpeg und raw gleichzeitig löschen kann.

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vor 20 Stunden schrieb Norbert:

Tja - soviel Neues kann ich auch nicht beitragen. Ich habe 5 Jahre lang über die Abo-Lösung geschimpft und mit LR 5 weiter gearbeitet. Aber bei neuen Kameras muss man dann in DNG umwandeln, den jeweils aktuellen Konverter suchen und installieren, usw... Das kostet Lebenszeit und bearbeitungstechnisch bleibt man auf dem Stand von 2014. Also habe ich letztes Jahr aufgegeben und das LR-Abo akzeptiert. Wenn man PS gelegentlich nutzt ist der Gegenwert gut und die Zeitersparnis ist mir nach jetziger Erkenntnis 100 € p.a. wert.

Für reine Archivierung  kannst du zumindest nach derzeitigem Stand noch jahrelang LR 5 nutzen. Ich hatte mal überlegt zur Bearbeitung zB Affinity zu nehmen und dann nur die bearbeiteten jpegs in LR zu archivieren. Aber dann musst du entweder die raws nach der Bearbeitung wegwerfen oder eine Archivierung organisieren, dass du bei Bedarf das raw zum jpeg wiederfindest - mir war es zu kompliziert.

Da stimme ich dir vollkommen zu. Dieser Schritt ist lästig, den Entwicklungssprung mal außer Acht gelassen... Dennoch möchte ich nicht unbedingt das Abo abschließen. Zum einen habe ich mir letztens Affinity als Photoshop-Ersatz geholt, da ich Photoshop eher selten benötige.

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vor 10 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

@M42-User,

Du hast doch alles, was Du brauchst!
Eine schöne Möglichkeit, in Fotos die Bilder zu archivieren und dann als PlugIn Affinity Foto für die weitere Bearbeitung, die Du mit Foto nicht machen kannst. Warum Fotso immer noch keine Maskierung geschaffen hat, um bestimmte Bildbereiche zu bearbeiten, ist mir ein Rätsel oder ich habe es noch nicht gefunden...

Um den Cloud Speicher nicht zu überlasten, habe ich den Tipp von hier aus dem Forum übernommen, neue Mediatheken anzulegen.
Damit kannst Du sehr viele Photos in Foto speichern.
Wenn dann die Festplatte meckert, lagere ich die Mediathek auf eine externe Festplatte aus.

Somit hast Du alles, was nötig ist.
Freu Dich, Fotos ist im Grunde perfekt, mit Affinity zusammen sehr nützlich!
 

Im Grunde denke ich das auch. Allerdings muss ich mir da dann nur nochmal grundlegende Gedanken über meinen Workflow machen.

Wie funktioniert das denn mit den verschiedenen Mediatheken? Und kann ich auf diese dann auch über die iCloud zugreifen? Belässt du dann auch die raws in Fotos, oder kann man das mit dem Affinity-Plugin irgendwie so lösen, dass diese sinnvoll ausgelagert werden?

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vor 10 Stunden schrieb mpohle:

Derzeit nutze ich ebenfalls Adobe Bridge (kostenlos) in Kombination mit dem Camera Raw (Ein Abo wird benötigt, ich hab das Foto-Abo 20GB)  und ich bin sehr zufrieden damit. Der gesamte Workflow passt einfach bei Adobe vom Importieren direkt von der Kamera bis hin zum fertigen Bild. Ich muss z.B. für ein HDR-Bild oder ein Panorama-Bild keine Software wechseln, da das alles direkt mit dem "Camera Raw" funktioniert und das auf RAW Bildern. Auch das automatische ausrichten der Bilder ist wirklich Klasse, man muss nicht erst an irgendwelchen Stellen Punkte setzen um entweder das Bild auszurichten oder Gebäude etwas zu begradigen. Das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut automatisch. 

Bezüglich Speicherung auf der Festplatte: Ich lege für jedes Jahr ein Ordner mit der Jahreszahl an, darunter befinden sich weitere Ordner mit dem jeweiligen Aufnahmedatum (YYYYMMTT_Ereignis_bzw_kurze_Erläuterung). Sollte es ein Urlaub gewesen sein, dann habe ich ein Ordner mit dem ersten Tag des Urlaubs und einem Hinweis wo ich war. Unter dem befinden sich zu jedem weiteren Tag ein weiterer Ordner mit dem Tag und Ort. So habe ich für eine relativ gute Übersicht geschaffen. Stichwörter vergebe ich für die Fotos ebenfalls, allerdings bin ich da nicht konsequent genug.

Adobe Bridge habe ich mir jetzt auch mal auf den Tipp von Omzu Iko geladen und könnte mir vorstellen, dass das auch eine gute Möglichkeit ist mehr Ordnung in meine alten Fotos zu bekommen. Zumindest wenn ich die Beiträge bei Google richtig verstanden habe. Funktionen wie Panorama und HDR benötige ich zum Glück eigentlich gar nicht.

 

Das hört sich sehr simpel, aber dennoch logisch an. Du kennst aber nicht zufällig ein Programm, dass die Ordnerstruktur so automatisch aus den EXIFs erstellen kann? Das wäre ja sehr praktisch um zumindest schonmal einen groben Überblick zu bekommen.

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