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Die PEN, OM-D & E-System Community

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Moin,

 

es gibt zwar einige Fäden hier mit dem Thema Altglas, teils spezielle Objektive, teils bestimmte Fragestellungen zu Altgläsern.

Ich schlage vor, hier unsere Erfahrungen mit den sogenannten Altgläsern (manuell) an Olympus-Kameras (µFT) zu bündeln. Da die Sensoren von Oly und Panasonic unterschiedlich aufgebaut und wir hier ja im Oly-Forum sind, stellt bitte möglichst eure Erfahrungen an Olympus-Kameras vor. Panasonic und FT will ich aber auch nicht ausschließen 😊

Bitte macht hier keine länglichen Diskussionen über die Sinnhaftigkeit von Altgläsern, Ausstattungen oder Reparaturhilfen, etc., sondern postet eure persönlichen Erfahrung mit den Gläsern. Dazu ein(ige) Foto(s) und vielleicht ein paar Informationen zum Objektiv. Ich selbt teste meine Objektive in der Praxis, durchaus auch mal mit dem klassischen Mauerfoto, aber freue mich besonders über Bilder, die über Testcharts hinausgehen. Charts können natürlich auch interessant sein 😉

Von uralt bis zu den letzten Olympus OM-Gläsern und herstellerübergreifend soll die Bandbreite hier sein.

 

Ich fange mal an und freue mich über eure Beteiligung und Anregungen.

Olympus OM 135 / 3,5:

Ein echtes "Brot-und Butter"-Objektiv hinsichtlich des Marktpreises. Die Leistung dagegen finde ich nach meinen ersten Testaufnahmen überhaupt nicht "billig". Ich habe es speziell für die Pen-F als kompaktes kleines Teleobjektiv gekauft. Es wiegt mit der ausziehbaren Gegenlichtblende rund 300 g. Die Haptik ist OM-gemäß, also geschmeidige Fokusverstellung und die Blende rastet auch sehr fein. Die minimale Einstellentfernung beträgt knapp unter 1,5 Meter.

Ich finde die Bildqualität bereits bei offener Blende wirklich sehr gut. Allerdings ist es nicht frei von chromatischer Aberration an Kontrastkanten, besonders im Hintergrund. Ich finde die CAs aber nicht besonders "schlimm" und auffällig. Was mir auch besonders gefällt, ist die "cremige" Qualität des Unschärfebereichs, selbst bei Abblendung. Meiner Meinung nach kann man dieses Objektiv sehr gut an Olympus-µFT verwenden und ich glaube mit dem kleinen 135er noch viel Freude zu haben.

1. So sieht das kleine Objektiv mit ausgezogener Gegenlichtblende an der Pen-F aus

2. Testaufnahme ohne gestalterischen Anspruch zum CA-Verhalten. ISO 640

3. Blutweiderich bei offener Blende, ISO 200 und 1/160 s und "ooc"

4. Apfel, ISO 200, Blende 5,6 oder 8,0 und "ooc"

 

Beste Grüße

Ingo

135x3,5.jpg

135x3,5 ISO640.jpg

Blutweiderich Pen-F 135x3,5 ISO200 160tel.jpg

135x3,5 ISO200  Blende 5,6oder8,0.jpg

bearbeitet von Analog im Kopf

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Da mache ich doch gleich mal mit. Allerdings nur mit meinen Altgläsern aus der Analog-Zeit von Minolta. Zwei habe ich mir erst vor kurzem zugelegt: 50mm F1.4 MD und 50mm F3,5 MC. Letzeres wurde unverändert etwa 20 Jahre lange gebaut (1961-1981) und ist mit Zwischenringen eine meiner Lieblingsobjektive geworden. Einige Bilder sind im Forum zu finden; z.B.: Heuschrecke oder Biene.

Das Minolta 50mm MD F1.4 habe ich mir vor einem Jahr gebraucht ersteigert. Glas 1a, Gehäuse, na ja und Gummi fehlt. Für etwa 40€ trotzdem jeden cent wert. Wegen dem Crop-Faktor 2 wirkt das wie ein 100mm Portrait-Objektiv und ist ab Blende 2 hervorragend. Aber man kann auch mit Blende 1.4 was anfangen - ein Beispiel hänge ich an:

06-buschwindroeschen-2000.jpg

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Tokina RMC 500 / 8,0 Reflex:

Ein "Dinosaurier" hinsichtlich des Konzepts (Spiegeltele) und Markpräsenz solcher Objektivtypen (für die "terristische" Fotografie). Spiegellinsenobjektive sind bis in die 1980/1990er Jahre durchaus beliebt gewesen, aber inzwischen gibt es diesen Objektivtyp hauptsächlich für die Astrofotografie. Speziell für µFT hat Tokina vor Jahren ein 300 / 6,3 Reflex herausgebracht und gerade ein neues Modell, das SZX 400 / 8,0 Reflex - allerdings ist das neue nicht speziell für µFT gefertigt.

Das "Altglas" Tokina RMC 500 / 8,0 ist, wie fast alle Spiegellinsenobjektive, ein manuell zu fokussierendes Objektiv, die Blende ist fest bei 8,0. Es hat eine vernünftig lange Gegenlichtblende und wiegt solo ca. 500 g und knapp 600 g mit der Geli. Diese kann umgekehrt auf das Objektiv geschraubt werden und man hat dann ein kompaktes "Paket". Das Gehäuse und die Geli bestehen aus Metall. Zum Objektiv gehören ein Skylightfilter und 2 ND-Filter, die auf die Hinterlinse geschraubt werden können. Da laut Bedienungsanleitung die Filter Teil des optischen Systems (und der Berechung) sind, sollte der einer dieser Filter immer eingeschraubt sein. Bei mir ist es der Skylight, denn das Objektiv ist geradezu "lichthungrig" - nicht nur aufgrund der Öffnung von Blende 8, sondern auch hinsichtlich der Abbildungsqualität. Die minimale Einstellentfernung liegt bei knapp 1,5 m, kommt also schon in die Nähe des Makrobereichs. Das RMC gibt es mit verschiedenen Kameraanschlüssen, meines hat ein OM-Bayonett.

Die Abbildungsqualität würde ich nicht nach heutigen Maßstäben bewerten wollen, denn da hat es m. M. n. keine Chance gegen µFT-Objektive. Sein Charme besteht für mich dagegen genau in der "sanften" Bildqualität, der geringen Schärfentiefe und den Unschärferingen ("Donuts"). Was soll ich schreiben, eine "geile" Linse 😉

Zum Objektiv gibt es einen Faden mit diversen Informationen, den ich erstellt habe, als ich begonnen habe mich mit dem Thema Spiegeltele zu beschäftigen:

1: Hier ein Foto des Gesamtpakets: Objektiv, Geli, Tragetasche, Filterset und Anleitung.

2: Blutweiderich. M1.2 bei ISO 400, 1/1000 s / 3: M1.2 bei ISO 500, 1/1250 s

4: Hauswurtz im Topf. M1.2 bei ISO 1250 und 1/1000 s

5: Donatalarm 😁 Sanddorn. M1.2 bei ISO 6400 und 1/1250 s

Tokina RMC 500x8,0 01.jpg

 

Blutweiderich M1.2 500x8,0 ISI400 1000tel.jpg

Blutweiderich M1.2 500x8 ISO500 1250s.jpg

Hauswurtz im Topf M1.2 500x8 ISO 1250 1000s.jpg

Donatalarm M1.2 500x8 ISO6400 1250s.jpg

bearbeitet von Analog im Kopf
Foto hinzugefügt

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Am 27.8.2020 um 19:21 schrieb Analog im Kopf:

Ich fange mal an und freue mich über eure Beteiligung und Anregungen.

Olympus OM 135 / 3,5:

Das 135er habe ich auch und gute Erfahrungen bei einem Fotowalk in Waldenburg ("der Balkon Hohenlohes") gemacht:

 

Fotowalk ArteFACT-17-07-2020_21.jpg

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Ich habe übrigens auch den Novoflex-Adapter.

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Na, dann legen wir mal bei der Brennweite eine Schippe drauf...

Auch wenn ich das Objektiv bevorzugt mit Kameras größerer Sensorformate verwende (Pentax K-1), so hat es doch  in Verbindung mit einer (nicht mehr in meinem Besitz befindlichen) OM-D E-M1 (Mark I) eine sehr gute Kombination abgegeben. Schließlich reden wir hier von einem "einfachen" Zweilinser, einem verkitteten Achromaten aus dem Hause Leica, das Telyt 6.8/400mm am Novoflex Schnellschußgriff Typ B.

Gruß

Uli

 

Ophelia-Telyt-1.jpg

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Die oberste Schippe ist aber schon bei 500 mm 😁

Interessantes R-Objektiv finde ich und hätte gar nicht vermutet, dass es sich so gut an unseren Olys macht.

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vor 19 Stunden schrieb Analog im Kopf:

Die oberste Schippe ist aber schon bei 500 mm 😁

Den Telyt 6.8/560mm Kopf habe ich mittlerweile verkauft ...😀

Zitat

Interessantes R-Objektiv finde ich und hätte gar nicht vermutet, dass es sich so gut an unseren Olys macht.

In der "normalen" R-Version eigentlich uninteressant, zu langsame Scharfstellung, zu weite Nahgrenze. So ist das deutlich zweckmässiger:

Novoflex-Telyt-1.jpg

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Das ist definitiv auch ein Dinosaurier 😁

Das kenne ich noch von früher, hatte es aber nicht da es mir damals zu teuer und zu groß war. Ein ziemlich "abgefahrenes" Teil!

Hier noch ein aktuelles Bild mit dem OM Zuiko Auto-T 135 / 3,5 mit der Pen-F bei offener Blende, ISO 400 und 1/10 s (angelehnt).

Kleiner Säulenapfel. Sind nicht viele Äpfel dran dieses Jahr, aber ich freue mich schon.

Apfel mit Pen-F 135x3,5.jpg

bearbeitet von Analog im Kopf

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Eine andere Kameraeinstellung mit einem anderen Bildwinkel, wäre dem Objektiv gerecht worden und hätte den Apfel besser in Scene gesetzt. 

Grüße Wolfgang 

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Danke für deine Rückmeldung.

Kritik ist immer gut, um sich verbessern zu können. Aber mit dem etwas pauschalen Hinweis auf Kameraeinstellung und Blickwinkel kann ich gerade wenig anfangen. Vielleicht kannst du das noch etwas präzisieren?

Ich wollte die Regenstimmung einfangen und etwas mehr vom Apfelbaum mit dem Hintergrund zeigen. Und mit der Unschärfe und den Unschärfekreisen der Blende spielen.

 

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ISO 800, höhere Verschlusszeit, näher dran. Der Apfel mit Laub auf der rechten Seite und der Regennässse oder der Rotbäckchenapfel am rechten Stamm, eventuell entstehende Spitzlichter an der Blattkante usw.

bearbeitet von blitz

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Ah, verstehe. Ähnliches hatte ich auch noch  im Sinn und wollte eigentlich auf das Makro wechseln, aber war dann doch mit dem Foto so zufrieden, wie es ist. Mich haben die runden Äpfel und Unschärfekreise angesprochen und wollte daher kein "Solo" machen.

Wie auch immer, das Objektiv kann nichts dafür, ich finde es ziemlich genial, das kleine Tele 😊

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Eine kleine Serie "Auenlandschaft" mit dem OM Zuiko Auto-T 135 / 3,5 und der Pen-F:

1: Blende 3,5 bei ISO 200 und 1/200 s

2: Blende 5,6 bei ISO 400 und 1/30 s

3: "Abgestorbene Bäume im Gewitterlicht" bei Blende 8,0 bei ISO 200

4: Blende 3,5 bei ISO 200 und 1/400 s

5: "Moosteppich" bei Blende 3,5 und ISO 400 und 1/80 s

Mein persönliches Fazit zu diesem Objektiv an Oly µFT nach den ersten Fototouren: Eine für mich ganz hervorragende kleine Linse, die von den Daten her unscheinbar ist, aber eine nähere Betrachtung lohnt. Das 135er bleibt definitiv bei mir 🙂

Auenlandschaft 03 Pen-F 135x3,5 bei 3,5 ISO200 200tel.jpg

Auenlandschaft 04 Pen-F 135x3,5 bei 5,6 ISO400 30tel.jpg

Auenlandschaft 02 abgestorbene Bäume im Gewitterlicht Pen-F 135x3,5 bei 8,0 ISO200.jpg

Auenlandschaft 01 Pen-F 135x3,5 bei 3,5 ISO200 400tel.jpg

Auenlandschaft 05 Pen-F 135x3,5 bei 3,5 ISO400 80tel.jpg

bearbeitet von Analog im Kopf

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Der Mond, OM Zuiko Auto-T 300mm 1:4.5 mit Blende F/8 an der E-M10 III, Crop 4 MPix. 

Mit den heute üblichen RAW Tools lässt sich eine Menge raus holen. Via Vergrößerungslupe lässt sich das Objektiv gut manuell fokussieren.

OIMG5167_DxO.jpg

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vor 6 Stunden schrieb Analog im Kopf:

Eine kleine Serie "Auenlandschaft" mit dem OM Zuiko Auto-T 135 / 3,5 und der Pen-F:

Mein persönliches Fazit zu diesem Objektiv an Oly µFT nach den ersten Fototouren: Eine für mich ganz hervorragende kleine Linse, die von den Daten her unscheinbar ist, aber eine nähere Betrachtung lohnt. Das 135er bleibt definitiv bei mir 🙂

@Analog im Kopf: Die Linse würde ich auch behalten! 

Ein paar Ideen zum noch mehr verbessern der Bilder möchte ich gerne loswerden.

Bild 1: Grashalm Bild 4: Baumstamm im Wasser: da sehe ich ein paar grünlich und rötlich schimmernde Ränder - die 'bösen' CA's . In RAW aufgenommen lassen sich die CA bequem eliminieren. Noch besser ist aber, schon bei der Aufnahme im Lupenmodus solche Ränder suchen. Findet man welche, kitzelt man das ganze Potential dieser schönen Objektive raus. Das liegt fast immer am 3mm falsch eingestellten Fokus! Natürlich errinnert man sich an früher: Offenblende nehmen!

Die ganzen elektronischen Automatiken der neuen Kameratechnik muss der 'Altgläsler' mit Augen inspizieren, mit Fingern feinfühlig fokussieren und alles selber erledigen.

======================

Ich zeige auch noch 2 Bilder:

Kamera mit Objetiv Minolta Rokkor MC macro 50mm F3,5 (Handy-Aufnahme) und ein Wespen-Bild von heute morgen (Blende 8, Iso=800, 1/90 Sek): da lag ein Apfel vom Nachbarn im Kies - ein Festessen.

Minolta-Macro-50mm-F3-5-a.jpg

Wespe1.jpg

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Und weil es so viel Spass macht, gleich nochmal ein Altglas: dieses Objektiv war mal in einem Diaprojektor. Es steckt nun falsch herum im Schneckengang, dafür hat man Fokus. Was zu lang war - absägen. Dann alles in einen Umkehrring mit Kupferdraht zentriert und mit Kleber festgemacht. Hält prima! Was man damit machen kann? Es ist ein 3-Linser-Objektiv und hat ähnliche Eigenschaften wie die berühmten Trioplan von Meyer.

Damit kann man sowas aufnehmen - und so sieht es an der Kamera aus:

trioplan.jpg

Pentagon-Dia-80mm-F2,8a.jpg

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vor 22 Stunden schrieb mccs:

@Analog im Kopf: Die Linse würde ich auch behalten! 

Ein paar Ideen zum noch mehr verbessern der Bilder möchte ich gerne loswerden.

Bild 1: Grashalm Bild 4: Baumstamm im Wasser: da sehe ich ein paar grünlich und rötlich schimmernde Ränder - die 'bösen' CA's . In RAW aufgenommen lassen sich die CA bequem eliminieren. Noch besser ist aber, schon bei der Aufnahme im Lupenmodus solche Ränder suchen. Findet man welche, kitzelt man das ganze Potential dieser schönen Objektive raus. Das liegt fast immer am 3mm falsch eingestellten Fokus! Natürlich errinnert man sich an früher: Offenblende nehmen!

Die ganzen elektronischen Automatiken der neuen Kameratechnik muss der 'Altgläsler' mit Augen inspizieren, mit Fingern feinfühlig fokussieren und alles selber erledigen.

Jau und vielen Dank für deinen Kommentar und Kritik 🙂

Zu Bild 1: Ja, besonders beim linken Halm zeigen sich CAs. Der Fokus liegt ziemlich genau auf dem Hauptmotiv (Blüte) und der Halm ist aufgrund der Blende 3,5 und weiter im Vordergrund bereits unscharf mit der entsprechenden Auswirkung bei diesem Kontrast. Ich habe ein Foto ohne oder mit allenfalls minimalen CAs gemacht, indem ich abgeblendet habe. Das mit offener Blende gefällt mir einfach besser.

Bild 4: Der Baumstamm im Wasser ist übrigens mit Moos bewachsen, welches gerade blüht. Nix CAs 😊 Bei den Gräsern im Vordergrund sieht es dagegen schon anders aus. Ick nenn dit "Charme" - dat muss so 😁 Mach ich auch nicht weg.

Und beim Thema "Automatiken" bin ich voll bei dir. Das ist für mich Genussfotografie, für die ich allerdings nicht immer die Zeit habe, da ich ja nicht nur alleine unterwegs bin. Aber die Zeit nehme ich mir gerne und so oft es geht.

bearbeitet von Analog im Kopf

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vor 22 Stunden schrieb mccs:

Und weil es so viel Spass macht, gleich nochmal ein Altglas: dieses Objektiv war mal in einem Diaprojektor. Es steckt nun falsch herum im Schneckengang, dafür hat man Fokus. Was zu lang war - absägen. Dann alles in einen Umkehrring mit Kupferdraht zentriert und mit Kleber festgemacht. Hält prima! Was man damit machen kann? Es ist ein 3-Linser-Objektiv und hat ähnliche Eigenschaften wie die berühmten Trioplan von Meyer.

Damit kann man sowas aufnehmen - und so sieht es an der Kamera aus:

trioplan.jpg

Pentagon-Dia-80mm-F2,8a.jpg

Ein Wort: Stark!

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Auch ein Bild mit dem OM Zuiko Auto-T 300mm 1:4.5, das ich 2016 mal ausgegraben habe um es am Nachthimmel zu probieren.
Offenblende ziemlich weich und viel CA.
Am Mond einen eigenen Look, der aber auch was hat.

Hier eines von unserer Nachbargalaxie: Andromeda / M31:

Oly-F_M31_300mm_12xI800_161103c_DBE_BNCC_BKG_ACDNR_mStr_decon_HDRT_clone.thumb.jpg.5f33297709081c22c0c56c4cc6676a43.jpg

12 Bilder mit ISO800 4 Minuten belichtet bei Offenblende mit der E-PL7 bei -2 Grad.
...jetzt könnt ich das vermutlich aber auch wohl besser ausarbeiten

Hab noch ein Bild gefunden des Setup:

Setup_FN_OM300_FB_X1304600setup.jpg.8242ce889cf79371246b7220a70efe7d.jpg

Siegfried

bearbeitet von iamsiggi
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vor 9 Stunden schrieb iamsiggi:

...jetzt könnt ich das vermutlich aber auch wohl besser ausarbeiten

Mach mal halblang. Ich finde das auch so fantastisch!

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vor 9 Stunden schrieb iamsiggi:

Hab noch ein Bild gefunden des Setup:

Nur interessehalber: Wie lange brauchst Du da, bis das aufgebaut und justiert ist?

Gruß

Uli

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