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vor 4 Stunden schrieb Gotti:

Nachtrag: Leider vergesse ich immer wieder, dass das Forum neu ist und nur mehr einige wenige Mitglieder vom alten Forum hier sind.

Aber Hauptsache ist doch, dass du der alte geblieben bist!

Bleibe ein solcher und Danke für deinen Beitrag.

Gruß, Gerhard

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Angeregt durch den Faden ( Hallo Ingo 😉 )habe ich mir einige alte Optiken zugelegt. Heute habe ich mal testweise ein Rottar WW28 2.8 an die 1/3 geflanscht, das Testbild sieht m.M.n. vielversprechend aus:

Rosenthal.thumb.jpg.68459ce8302530b6bf408f0cff1efc00.jpg

bearbeitet von Netze

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Ein echtes Altglasbild - also ein Bild von einem alten Glas .... Ein Petzval-  Maugey Paris
Ich habe es an einen M42- Adapter angepasst und einen Tubus (ALU-Rund gebohrt/gedreht) und mit einer Sonnenblende von einem anderen Altglas versehen... aus einfachen Moosgummischeiben mit Löchlein  Blendenscheiben gebaut und naja, es kann Bildereinfangen... ist zwar sehr aufwendig, die ganzen Einstellungen und so - aber alleine das Objektiv zu besitzen und zu wissen, ich könnte wenn ich möchte ist einfach ein ganz tolles Ding.

Nachtrag: Der Bügel an der M10 ist auch so eine Eigenkonstruktion und erleichtert das Handling mit der Kamera. Die Beine am Stativ habe ich mit Stoffhüllen (natürlich selbst genäht) umhüllt um beim Hantieren nicht immer so kalte Finger zu bekommen 😉 

 

 

Maugey Paris.jpg

bearbeitet von Gotti
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vor 16 Stunden schrieb Netze:

Nochmal was, jpeg ooc:

65476208_FriedhofRosenthal.thumb.JPG.ef5aea65f4e6fe639d28ffd364a27d35.JPG

Sehr schön; Altglas s/w hat so oft seinen eigenen, wunderbaren Charme. Gruß, Hermann

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Sehr spannende Bilder entstehen immer wieder mit dem Altglasdings... Ich mag es eigentlich aus dem Grund, weil man nicht einfach nur  dabei ist (einfach hinter dem Sucher steht und diverse Automatiken den Job verrichten - bitte versteht des ned falsch) ...es macht natürlich auch Sinn und Spaß mit dem modernsten Zeugs zu arbeiten, dabei werden Bilder eingefangen die mit Altgläsern gar nicht oder nur sehr schwer möglich wären. Sondern mitten drinnen ist.  Wenn ich meine M1 auf M(anuell) stelle und dann am Blendenring drehe und noch an diversen anderen Ringen 😉 und dann mit der Sucherlupe kontrolliere was ich da so zusammendrehe...
Dann drücke ich den Auslöser und habe ein Bild eingefangen - so ähnlich muss es damals gewesen sein,  damals als mein Vater seine SW- Bilder eingefangen hat ... 
Und wenn ich mir dann seine Kamera anschaue, dann stelle ich fest, es war ganz anders - aber irgendwie habe ich halt das Gefühle er ist irgendwie ein wenig dabei...

Und nun kann ich noch ein wenig mehr in dieses alter Dings eindringen.. meine PC ermöglicht mir auch mich da noch einmal mit ihm in die Dunkelkammer zu begeben....

Entschuldigung, das ist jetzt einfach so geworden....


 

DarkFrame.jpg

bearbeitet von Gotti
Buchstaben die nicht richtig platziert waren wurden geändert...

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Am 10.1.2021 um 20:02 schrieb Netze:

Nochmal was, jpeg ooc:

65476208_FriedhofRosenthal.thumb.JPG.ef5aea65f4e6fe639d28ffd364a27d35.JPG

 

Moin Volker,

das Bild und die "analoge" Anmutung gefällt mir sehr gut - vielen Dank fürs Zeigen 🙂

Manch Kritiker an "unseren" Altgläsern würde vielleicht sagen, dass dieses und andere Objektive nach heutigen Kriterien nicht sehr gut (also vergleichsweise unscharf und/oder kontrastarm) abbilden. Dabei überrascht mich das Rottar - von dieser Marke habe ich vorher nie etwas gehört - mit einem gewissen Etwas.

Die Inschriften im Fokusbereich sind gut lesbar ohne dass meine Augen von übertriebener Schärfe im Bild "belästigt" werden. Sehr angehm.

LG

Ingo

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Am 11.1.2021 um 20:27 schrieb Gotti:

Sehr spannende Bilder entstehen immer wieder mit dem Altglasdings... Ich mag es eigentlich aus dem Grund, weil man nicht einfach nur  dabei ist (einfach hinter dem Sucher steht und diverse Automatiken den Job verrichten - bitte versteht des ned falsch) ...es macht natürlich auch Sinn und Spaß mit dem modernsten Zeugs zu arbeiten, dabei werden Bilder eingefangen die mit Altgläsern gar nicht oder nur sehr schwer möglich wären. Sondern mitten drinnen ist.  Wenn ich meine M1 auf M(anuell) stelle und dann am Blendenring drehe und noch an diversen anderen Ringen 😉 und dann mit der Sucherlupe kontrolliere was ich da so zusammendrehe...
Dann drücke ich den Auslöser und habe ein Bild eingefangen - so ähnlich muss es damals gewesen sein,  damals als mein Vater seine SW- Bilder eingefangen hat ... 
Und wenn ich mir dann seine Kamera anschaue, dann stelle ich fest, es war ganz anders - aber irgendwie habe ich halt das Gefühle er ist irgendwie ein wenig dabei...

Und nun kann ich noch ein wenig mehr in dieses alter Dings eindringen.. meine PC ermöglicht mir auch mich da noch einmal mit ihm in die Dunkelkammer zu begeben....

Entschuldigung, das ist jetzt einfach so geworden....


 

DarkFrame.jpg

Also was du mit dieser und anderen interessanten Objektivkonstruktionen an Motiven so einfängst, finde ich immer wieder sehr spannend und gelungen, Gotti 🙂

LG

Ingo

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vor 1 Minute schrieb Analog im Kopf:

Also was du mit dieser und anderen interessanten Objektivkonstruktionen an Motiven so einfängst, finde ich immer wieder sehr spannend und gelungen, Gotti 🙂

Herzlichen Dank, Ingo. 

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vor 37 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Moin Volker,

das Bild und die "analoge" Anmutung gefällt mir sehr gut - vielen Dank fürs Zeigen 🙂

Manch Kritiker an "unseren" Altgläsern würde vielleicht sagen, dass dieses und andere Objektive nach heutigen Kriterien nicht sehr gut (also vergleichsweise unscharf und/oder kontrastarm) abbilden. Dabei überrascht mich das Rottar - von dieser Marke habe ich vorher nie etwas gehört - mit einem gewissen Etwas.
—-

Hallo Ingo
Danke für Deinen Kommentar. Ich wurschtel mich jetzt mal durch meine neuen Altgläser durch. Mal schauen, was mit der 2fachen 2 fach Konverterei rauskommt 😉 Irgendwie finde ich die sw Bilder aus der Kamera so gut, dass ich wohl eher mit den Optiken auf dieser Schiene bleibe. Der Kirchturm ist nur in C1 entwickelt ohne aktive Nachbearbeitung. Ich zeige morgen nochmal das sw jpeg ooc, das finde ich echt „besser“ Dank 15km Radius kann ich ja mal mit den Gläsern Worms unter die Lupe nehmen 😉
VG Volker
 

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Ganz ehrlich, das ist gar kein Altglas, aber auch bloß manuell zu verwenden.
Und bei 25mm kann ich mir eine Offenblende <2 nicht leisten - falls es das als Altglas denn überhaupt gegeben hat.
Deshalb also - pardon - doch das Voigtländer für mft bei Offenblende, nur zum Vergleich.
Vom Stil her passt es ja, finde ich.

Gruß, Gerhard

11137401med.thumb.jpg.6645a4f30353f2092499b18220c73d3e.jpg

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Moin Gerhard,

da hast du natürlich vollkommen recht - das Voigtländer 25/0,95 µFT ist ja auch mit Augen Zudrücken kein Altglas.

Aber das feine Teil hat auch für mich durchaus einen gewissen Altglascharme bezüglich Abbildungsqualität und Haptik/Verarbeitung.

Als (positive) Ausnahme passt das hier auch schon mal hin 😉 😃

LG

Ingo

 

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Hallo Ingo, als Buße habe ich es doch auch mit echtem Altglas probiert, mit meinem geschätzten Fujinon 1:1.8 f=55mm für M42 bei Offenblende.

Da sind die Verhältnisse der Entfernung und Vorder- /Hintergrund aber einfach anders.

Gruß, Gerhard

11147426med.thumb.jpg.abefddc4f4ab8c5d023c967713b2c955.jpg

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vor 17 Stunden schrieb Fotofirnix:

Hallo Ingo, als Buße habe ich es doch auch mit echtem Altglas probiert

Moin Gerhard,

ich musste herzhaft lachen 😉

Das Foto mit dem Fujinon finde ich auch sehr gut. Wunderschöne "Bildfehler" - das kann ich gar nicht anders beschreiben. Das 25/0.95 habe ich übrigens ja auch und kann deine Faszination für dieses vermeintliche Altglas (Aussehen, Haptik, Qualität) sehr gut verstehen. Wer gerne ein neues Objektiv mit "Altglasqualität" haben möchte, ist mit den µFT-Voigtländern sicher gut bedient.

Bei Brennweiten im Bereich 24mm und darunter wird aus meiner Sicht die Altglasluft hinsichtlich Verwendung am µFT-Sensor so langsam dünn. Ich bin mit dem Thema aber noch nicht fertig und taste mich noch ein paar Millimeter ran. Ob ich jemals 15 mm oder 18 mm ausprobiere, weiß ich aber noch nicht. Vielleicht hat ja jemand hier schon mit Objektiven im Superweitwinkelbereich oder gar Fisheye an µFT Erfahrung?

Beste Grüße

Ingo

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vor 4 Stunden schrieb Analog im Kopf:

Bei Brennweiten im Bereich 24mm und darunter wird aus meiner Sicht die Altglasluft hinsichtlich Verwendung am µFT-Sensor so langsam dünn. Ich bin mit dem Thema aber noch nicht fertig und taste mich noch ein paar Millimeter ran. Ob ich jemals 15 mm oder 18 mm ausprobiere, weiß ich aber noch nicht. Vielleicht hat ja jemand hier schon mit Objektiven im Superweitwinkelbereich oder gar Fisheye an µFT Erfahrung?

Mit der dünnen Luft hast du wohl recht.

Ich habe ja bei Altglas mit dem Tilten einiges probiert - @Nieweg sei Dank gibt es zu dem Thema ja einen eigenen Faden.

Dafür wollte ich auch kürzere Brennweiten versuchen und habe mir ein 17mm 1:3.5 von Tokina angeschafft - eigentlich schon zu teuer für meine simplen Versuche.
Das ist an sich recht ordentlich aber die Offenblende ist mit f/3,5 natürlich nichts Besonderes (ich will ja beim Tilten auch die Übergänge von der Schärfe aus gut anschaubar haben).

Dann habe ich noch probiert, ob der WCON-P01 (der "Wide Converter" von Olympus, gebaut für das 14-42mm MFT- Kit) nicht zur Erweiterung der Brennweite nach unten auch für Altglas verwendbar wäre.
Aus dem 17mm wird dadurch ein 14mm Altglas.
Mechanisch habe ich die Adaptierung hingebracht ohne Abschattung in den Ecken aber optisch muss man ziemlich tolerant sein.

Dünne Luft also und teure auch.

Gruß, Gerhard

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Heute morgen lagen 40cm Neuschnee. Musste natürlich gleich Bilder machen - im Schlafanzug und hinter der Fensterscheibe. Hier mit dem Minolta 200m F4 bei Blende 4. Entfernung so etwa 12m.

Bearbeitung ist etwas aufwändiger (leichte grüne und lila Farbränder, Photoshop hilft), aber zum anschauen durchaus brauchbar. Dieses Teil habe ich mal für unter 50€ inkl. Porto bekommen. Die unverlierbare Sonnenblende aus Metall funktioniert immer noch einwandfrei - kann ich vom 40-150mm F2,8 Olympus nicht behaupten - das sonst natürlich einiges besser ist.

winter1.thumb.jpg.1f190325c968438b67e9e3d694e3f414.jpg

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      Literatur: Überall im Net gibt es zum Scheimpflug-Prinzip Beiträge, von einfach und pragmatisch bis zu mathematisch anspruchsvollen Behandlungen des an sich sehr komplexen Themenkreises, von der Bedienungs- und Einstellhilfe bis zu exakten mathematischen Berechnungen der Einstellwerte. Ich habe mich schließlich u.a. von der Publikation von Harald M. Merklinger 'Fokusing the View Camera, A Scientific Way to focus the View Camera and Estimate Depth of Field' ISBN 0-9695025-2-4 leiten lassen.

      Scheimpflug sagt, dass eine scharfe Abbildung von Objekten (Gegenständen) nur erreicht werden kann, wenn diese auf einer Ebene (genannt 'die Schärfe-Ebene') liegen, die sich mit zwei anderen Ebenen, der Sensor-Ebene und der Objektiv-Ebene in einer Geraden schneidet, der sog. Scheimpflug-Linie (Regel 1) und die sich mit einer parallelen Ebene zur Sensor-Ebene durch den Objektiv-Mittelpunkt (Ort der Hauptebene) und einer parallelen Ebene zur Objektiv-Ebene im Abstand der Brennweite f zum Objekt hin in einer anderen Geraden auf derselben Schärfe-Ebene schneidet (Regel 2). Siehe dazu Bild 1.

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      Das Vorgehen ist wie folgt: Mit dem Tilt-Winkel 0° wird das Motiv anvisiert und man fokussiert entweder auf die maximal interessierende Entfernung scharf (bei Landschaften meist wohl Unendlich oder besser auf die Hyperfokaldistanz). Danach verstellt man den Tiltwinkel, sagen wir auf den maximalen Wert, und verschwenkt die Kamera (und damit die  Sensorebene) nach unten, bis der interessierende Nahpunkt im Sucher erscheint.
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      Ich bin am Schluß meiner Einführung des Themas und meines Berichtes. Ich hoffe, das Interesse am Tilten ist geweckt und ich würde mich auf Reaktionen und eigene Erfahrungsberichte und Tipps etc. sehr freuen. Ich selbst will jetzt in Folge weiter machen mit eigenen Versuchen und werde bei Interesse gerne auch darüber berichten.
      Gruß, Hermann
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