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Danke für dem Tipp. Hatte erst jemand anders erwartet als ich das Startbild sah 😉

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Hallo Olympianer,

selbstverständlich kann man so Makroaufnahmen machen und das kann auch jeder so machen. Immerhin passiert den Insekten nichts.

Naiv, wie ich war, habe ich mich oft gewundert, wie man so butterweiche, perfekte Hintergründe hinbekommt, wenn man sein Stativ in einer Wiese mit vielen, vielen Halmen aufbaut (ich hab‘s nicht geschafft). Auf die Idee, die Halme mit den Insekten abzuschneiden und quasi „ins Studio“ zu holen, kam ich bisher noch nicht.

Ich bleibe aber beim Versuch, möglichst authentisch zu sein.

Bitte nicht falsch verstehen, wir Bayern verfolgen ja stets das Motto: Leben und Leben lassen! es kann also jeder mit der Makrofotografie halten, wie er es will, ich finde halt das ist so ein ganz, gaaanz kleiner Betrug, hihi.

Vielleicht hat ja jemand Lust, drauf zu antworten, wie ist da eure Haltung?

VG und allzeit gut Licht!

Stefan

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Genau auch meine Haltung, in Nds. sollte die gleiche Maxime gelten.
Tut es bestimmt auch.

Meine Bilder entstehen immer in dem Moment, wenn es ein Insekt zu sehen gibt. Der ist oft sehr kurz. Das bringt mich in die Situation, mit wenig Zeit das BiId zu machen.

Da entwickeln sich unruhige Hintergründe, dann ist das Bild eher dokumentarisch, oder es gibt das Glück eines schönen ruhigen Hintergrundes.
Wenn dann das Bild geling, kommt noch ein Schuß Kunst dazu.

Allerdings bin ich auch nicht soo nah dran und zu anderen Uhrzeiten unterwegs.

bearbeitet von Gartenphilosophin

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vor 37 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

Genau auch meine Haltung, in Nds. sollte die gleiche Maxime gelten.

Moin, der Fotograf lebt in Burg/Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Seine Bilder gefallen mir durchaus, dass er aber seine Insektenfotos auf die im Film gezeigte Art und Weise erstellt, hat mich schon verstört, nun ja.

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Gerade eben schrieb Homarus:

Moin, der Fotograf lebt in Burg/Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Seine Bilder gefallen mir durchaus, dass er aber seine Insektenfotos auf die im Film gezeigte Art und Weise erstellt, hat mich schon verstört, nun ja.

Das stimmt, ich habe auf Jagabuas Einwurf reagiert, ohne ihn zu zitieren.

Diese Art der Fotografie ist nicht meine, aber doch eine mögliche, denn das Motiv kann ja das Weite suchen.

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Nun, Halme abschneiden und ab ist offene Labor - Ok. Sehe da eigentlich kein Problem. Auch ich ticke Insekten an, damit die eine andere Position einnehmen oder auffliegen und sich "besser positionieren". 

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Ich mach das auch gelegentlich so. Aber es gibt da auch Regeln die ich mir gesetzt habe. Keine Blüten, denn das ist Nahrung für die Tierchen die ich so toll finde und die Tiere werden danach nicht irgendwo in die Gegend geschmissen, sondern mit Geduld an einem ähnlichen Halm abgesetzt. 

Aber es geht auch ohne abschnippeln. 🙂

2020-08-14-10.28.06%20ZS%20retouched-X2.

Einfach von schräg unten nach leicht oben gen Himmel.

bearbeitet von OlyPan

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vor 1 Stunde schrieb jagabua:

Bitte nicht falsch verstehen, wir Bayern verfolgen ja stets das Motto: Leben und Leben lassen! es kann also jeder mit der Makrofotografie halten, wie er es will, ich finde halt das ist so ein ganz, gaaanz kleiner Betrug, hihi.

Warum Betrug? Das Motiv ist Original, der Hintergrund ist Original - also warum Betrug? Er schneidet ja das eigentliche Motiv nicht aus und montiert es mit irgendeiner Software vor einen anderen Hintergrund. Dann wäre ja jede Art von Portrait-Fotografie im STUDIO auch Betrug, wenn das Model in Pose dirigiert und mit passender Beleuchtung in Szene gesetzt wird. Das findet doch auch nicht nur in natürlicher Umgebung statt. Mit Produktfotografie ist es das geiche...

Ich finde die Vorgehensweise absolut OK.

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Ich finde an der Art und Weise, wie die Fotos entstehen, nichts verwerfliches, ganz im Gegenteil, sehr kreativ. Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen, aber Makro ist auch nicht meins.

So lange Insekten (oder andere Tiere) nicht zu Schaden kommen und nicht ganze Wiesen abgemäht werden ist dagegen aus meiner Sicht nichts einzuwenden. 

Viele Grüße 
Christian 

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Die Idee die Halme abzuschneiden und in einer guten Position festzuklemmen finde ich gut, da hätte ich auch schon drauf kommen können, auch in der Morgenkühle zu fotografieren ist gut, selten kann man bei Fluginsekten Fokusstacking machen. Es gibt Leute die frieren Insekten ein um Fotos mit grosser Schärfentiefe zu erstellen.

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Einfrieren würde man bei Menschen als Folter bezeichnen. Wie kann man nur so etwas machen? Sicher gibt es auch Insekten die auch bei Frost überleben müssen, allerdings dürfte der Übergang der Temperaturverhältnisse in der Natur deutlich harmonischer verlaufen.

bearbeitet von tgutgu

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Ich sehe das auch nicht problematisch. Wenn es darum geht, das Insekt optimal freigestellt und mit optimalen Bedingungen für das Equipment zu fotografieren, kann man das m.E. durchaus machen. Für die Darstellung eines Tieres in seiner natürlichen Umgebung taugt das halt nicht. Grüße Stefan

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vor 49 Minuten schrieb dece1709:

Für die Darstellung eines Tieres in seiner natürlichen Umgebung taugt das halt nicht.

Kann man durchaus ambivalent betrachte, denn das Tier ist ja in seiner natürlichen Umgebung, nur halt ein paar Meter nach links oder rechts getragen. Diese Entfernung wird es nach dem Erwachen aus der Kältestarre ohne weiteres binnen Sekunden selber überbrücken.

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vor 3 Minuten schrieb jsc0852:

Kann man durchaus ambivalent betrachte, denn das Tier ist ja in seiner natürlichen Umgebung, nur halt ein paar Meter nach links oder rechts getragen. Diese Entfernung wird es nach dem Erwachen aus der Kältestarre ohne weiteres binnen Sekunden selber überbrücken.

gemeint habe ich so etwas

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Es gibt doch immer unterschiedliche Darstellungen und jede hat seine Berechtigung. So ein grosses Insekt oder eine grosse Libelle sind doch einfacher formatfüllend aufzunehmen als z.B. ein wenige Millimeter grosses mit Vergrösserungsfaktor 2:1 oder mehr mit durchgehender Schärfe oder Fokus auf kleine Details.

Solange kein Tier wegen einer Aufnahme getötet wird sehe ich die Wahl der Mittel entspannt. Es gibt Leute die sitzen stundenlang im Tarnzelt oder liegen unter Tarnplanen auf dem Boden um Vögel nahe zu kommen, es ist nunmal so dass die Ausdauer, der Fleiss und kreativen Ideen herausragende Ergebnisse bringen, wegen dieser Tatsache bin ich nur ein mittelmässiger Fotograf, ich verlasse mich auf mein Glück☺️

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vor 7 Stunden schrieb jagabua:

Naiv, wie ich war, habe ich mich oft gewundert, wie man so butterweiche, perfekte Hintergründe hinbekommt, wenn man sein Stativ in einer Wiese mit vielen, vielen Halmen aufbaut (ich hab‘s nicht geschafft). Auf die Idee, die Halme mit den Insekten abzuschneiden und quasi „ins Studio“ zu holen, kam ich bisher noch nicht.

Eine Alternative wäre, störende Halme in unmittelbarer Nähe zum Motiv herum abzuschneiden. So habe ich das bei meinen Bläulingsmakros gemacht. Der HG ist dann zwar immer noch leicht texturiert, und nicht komplett glatt gebügelt aber das finde ich persönlich in diesem Fall sogar reizvoller. 

bearbeitet von Karsten
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Vor Jahren gab es einen Bericht über vier Tierfilmer, nur einer hat echte Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung (mit unglaublichen Aufwand und Geduld) gefilmt, die drei anderen haben getrickst und getäuscht, z.B. mit Zootieren gestellte Szenen usw. Und haben behauptet, "echt" ginge das überhaupt nicht. 

So wie gezeigt finde ich es gut durchdacht und echt genug, es geht ihm ja ausdrücklich um das Insekt selbst, nicht um das Habitat, Umgebung, Lebensraum. Habe mir überlegt, ob es nicht sinnvoller ist, das Insekt dort zu belassen, wo es ist, eine Rückwand zu positionieren und den Vordergrund zu eliminieren.  Aber das würde weitaus mehr Kollateralschäden mit sich bringen. So gesehen ist seine Lösung sicher die schonendere, als Biologielehrer wird er da sicher auch lange drüber nachgedacht haben.

 

 

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vor einer Stunde schrieb dpa:

Habe mir überlegt, ob es nicht sinnvoller ist, das Insekt dort zu belassen, wo es ist, eine Rückwand zu positionieren und den Vordergrund zu eliminieren. 

Ich glaube, das ist gar nicht der Hintergrund seiner Vorgehensweise.  Dann müsste nämlich jedes Mal die Kamera neu eingerichtet werden.

Mit seiner Variante kommt man deutlich schneller voran. Man muss ja nicht mal den Fokus groß verändern, das Insekt ist ja immer an der gleichen Stelle vor der Linse, unterscheidet sich vielleicht nur ein bisschen in der Größe.

Viele Grüße 
Christian 

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vor 18 Minuten schrieb christian_m:

Man muss ja nicht mal den Fokus groß verändern, das Insekt ist ja immer an der gleichen Stelle vor der Linse, unterscheidet sich vielleicht nur ein bisschen in der Größe.

Man nutzt ja trotzdem einen Einstellschlitten oder eine Langschiene. Damit ist der Abstand ganz schnell angepasst. Man will ja nicht unbedingt immer den gleichen ABM.

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