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Verlaufsfilter allgemein


Tamanduas

Empfohlene Beiträge

Ich überlege einen Satz Verlaufsfilter anzuschaffen.

Jetzt gibt es die Schraubvariante mit festen Durchmesser und die Steckvariante.

Muss man in der Praxis nicht den Filter verschieben können, je nachdem wo der Bereich anfängt, den man beeinflussen möchte?

Gerne könnt ihr eure praktischen Erfahrungen mitteilen.

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vor 3 Minuten schrieb Tamanduas:

Ich überlege einen Satz Verlaufsfilter anzuschaffen.

Jetzt gibt es die Schraubvariante mit festen Durchmesser und die Steckvariante.

Muss man in der Praxis nicht den Filter verschieben können, je nachdem wo der Bereich anfängt, den man beeinflussen möchte?

Gerne könnt ihr eure praktischen Erfahrungen mitteilen.

Mit einem Schraubfilter bist Du hinsichtlich des Übergangs des Verlaufs festgelegt. Du kannst die Bildgestaltung nicht mehr variieren. Das geht mit einem Steckfilter deutlich variabler. Dafür hat der Steckfilter den Nachteil, dass er im Handling etwas umständlicher ist. Ich habe ein Stecksystem, und ich möchte kein anderes haben. Ich lege den Bildschnitt fest, und variiere dann den Verlauf im Bild. Das geht mit einem Schraubfilter nicht.

HG

Martin

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Ich sehe das genau so. Schraubfilter habe ich lediglich für  ND Filter, aber nicht für Verlaufsfilter.

Die Steckfilter passen mit Adapter an jede Objektivgröße und was den Verlauf anbetrifft, bist Du wesentlich variabler. Du kannst auch verschieden Verlaufsfilter hintereinander stecken.

Verlaufsfilter zum Schrauben würde ich mir nicht kaufen.

Gruß Angela

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vor 2 Stunden schrieb Tamanduas:

Ich überlege einen Satz Verlaufsfilter anzuschaffen.

Jetzt gibt es die Schraubvariante mit festen Durchmesser und die Steckvariante.

Muss man in der Praxis nicht den Filter verschieben können, je nachdem wo der Bereich anfängt, den man beeinflussen möchte?

Aus Deiner Fragestellung schließe ich daß das Thema Filter für Dich ziemlich neu ist.

Was genau hat Dich dazu bewogen, Verlaufsfilter anzuschaffen?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es sinnvoll ist sich intensiv mit der Materie zu beschäftigen bevor man Filter anschafft; gute Filter sind nicht gerade günstig.
Und während man bei homogenen Graufiltern (ND) relativ gut einschätzen kann, welche Stärken man braucht, steht man bei Verlaufsfiltern vor dem Problem:
brauche ich Hard, Medium, Soft, Reverse und das in Stärke 1,2,3,4 oder 5 Blenden ???
Ein einziger Nisi GND Filter 100x150 kostet ca 150€, da will gut überlegt sein in welche Ausführung man investiert.

Ich habe mir vor der Anschaffung das hervorragende Buch "Filterfotografie" von Uwe Statz mit vielen Praxisbeispielen besorgt.
Danach war mir einiges klarer, und ich wußte was ich als Grundausstattung benötigen würde bzw. welche Filter bei mir eher nicht zum Einsatz kommen würden.

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vor 3 Stunden schrieb Tamanduas:

Ich überlege einen Satz Verlaufsfilter anzuschaffen.

Jetzt gibt es die Schraubvariante mit festen Durchmesser und die Steckvariante.

Muss man in der Praxis nicht den Filter verschieben können, je nachdem wo der Bereich anfängt, den man beeinflussen möchte?

Gerne könnt ihr eure praktischen Erfahrungen mitteilen.

Ich kann dir folgende Lektüre empfehlen:

Autor: Ronny Behnert /  Langzeitbelichtung ( Bildner Verlag )

Dieses Buch hat mir unheimlich bei Auswahl der verschiedenen Filter, und praxisbezogener Beispiele geholfen.

Wie meine Vorredner schon sagten, belese dich zuerst, dann kaufen.

Allzeit gutes Licht.

Olaf

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vor 5 Stunden schrieb Tamanduas:

Ich überlege, einen Satz Verlaufsfilter anzuschaffen.

Wenn's dir Spaß macht. Ich meine, diese Dinger erst bezahlen, dann umherschleppen und am Ende womöglich auch noch daran herumschrauben – also, das muß man mögen. Ich für meinen Teil habe im Leben noch nie ein Verlaufsfilter benutzt oder benötigt.

.

vor 5 Stunden schrieb Tamanduas:

Jetzt gibt es die Schraubvariante mit festen Durchmesser und die Steckvariante. Muß man in der Praxis nicht das Filter verschieben können, je nachdem, wo der Bereich anfängt, den man beeinflussen möchte?

Nicht unbedingt. Man könnte auch die Kamera mit dem Einschraubfilter und dessen fest vogegebenen Übergangsbereich einfach dorthin schwenken, wo man den Übergang haben will, und dann in der Nachbearbeitung das Bild passend beschneiden. Vorteil: Man kommt mit wesentlich kleineren, handlicheren und preisgünstigeren Einschraubfiltern aus. Nachteil: Man verliert durch den nachträglichen Beschnitt Sensorfläche und damit Auflösung, und zwar umso mehr, je weiter der Verlaufsübergang von der Bildmitte entfernt ist.

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Der Grund ist recht einfach erklärt.

Ich hab bei meinen Landschaftsfotos oft ein zu hellen Himmel. Da ich für Nachbearbeitung nicht so viel Zeit und Geduld habe,  war das mit dem Verlaufsfilter halt eine Idee. 

Ob ich die Steckfilter für Wanderungen und Ausflüge mit umgehängter Kamera nehme, weiß ich noch nicht. 

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Ich bin nicht sicher, ob (runde) ND-Verlaufsfilter zum Einschrauben in die Filterfassung zielführend wirksam sind, denn so kurz vor der Frontlinse kann doch keine ausreichende Zuordnung der verschieden starken Grauzonen auf das Bild möglich sein; was heisst, eine im Filter oben liegende dunkelgraue Zone z.B. so knapp vor der Frontlinse beeinflusst doch auch (unerwünschterweise) den unteren Bildabschnitt.

Da sind Verlaufsfilter mit einigem Abstand zum Objektiv wesentlich wirksamer, z.B. wenn sie an einem Kompendium vorne eingeschoben sind. Hier ein Beispiel, wie ich es mache. Das Foto zeigt einen Cage von SmallRig (der z.B. für meine Olympus E-M10 passt, mit einfachem Umbau auch für meine E-M5, evtl. auch für eine E-M1) und ein B+W Faltenbalg-Kompendium auf der SmallRig Doppelschiene zum Anschluß an die Kamera. Gruß, Hermann

P9169948_1_bezeichng_100dpi.jpg.99d1c2b66cb7e46bebecfbe5bf52f782.jpg

bearbeitet von Nieweg
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vor einer Stunde schrieb Tamanduas:

Ob ich die Steckfilter für Wanderungen und Ausflüge mit umgehängter Kamera nehme, weiß ich noch nicht. 

Ich weiß aber, dass du es nicht tust. 😉 Die Steckfilter sind großartig, aber umständlich zu handhaben. Die benutzt man nur, wenn man bewusst (mit Stativ) fotografieren geht. Das solltest du dir gut überlegen. Wenn der Himmel zu hell ist, belichte 0,7 unter und helle die dunklen Stellen später etwas auf. Das ist die Sparversion.

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vor 15 Minuten schrieb Menning:

Ich weiß aber, dass du es nicht tust. 😉 Die Steckfilter sind großartig, aber umständlich zu handhaben. Die benutzt man nur, wenn man bewusst (mit Stativ) fotografieren geht.

Da stimme ich Hartmut voll zu. Ich nutze Verlaufsfilter nur in Verbindung mit Langzeitbelichtung bei extremen Lichtverhältnissen, ansonsten ist eine Korrektur per Bildbearbeitung sehr viel unkomplizierter und schneller. 

Was du im Bezug auf JPG OOC noch versuchen kannst, ist eines der beiden HDR Programme (das geht auch ohne Stativ) bzw. Anpassung der Gradationskurve. 

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Ich kann den Vorrednern nur zustimmen, für ND Filter sind Schraubfilter einfacher und schneller zu bedienen. Beim Polfilter ebenso. GNDs nur als Steckfilter. Ich gestehe aber, daß ich viel öfter eine Belichtungsreihe mache, als die Verlaufsfilter auszupacken. In LR ist das auch sehr schnell zusammengerechnet.

vor 17 Stunden schrieb Karsten:

Ich habe mir vor der Anschaffung das hervorragende Buch "Filterfotografie" von Uwe Statz mit vielen Praxisbeispielen besorgt.

Danach war mir einiges klarer, und ich wußte was ich als Grundausstattung benötigen würde bzw. welche Filter bei mir eher nicht zum Einsatz kommen würden.

Und welche GNDs hast Du dann besorgt Karsten? 🙂 Ich habe auch "abgespeckt" als ich mir fürs 7-14 100er Filter zulegen musste, habe nur noch einen Soft 0.9 und Reverse 1.2 und komme damit sehr gut aus.

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vor 14 Stunden schrieb Tamanduas:

Ob ich die Steckfilter für Wanderungen und Ausflüge mit umgehängter Kamera nehme, weiß ich noch nicht. 

Das glaub ich ist eher nichts 🙂 Du mußt schon relativ genau arbeiten, da Du sonst den Übergang mehr oder weniger stark siehst und mehr arbeit in der Nachbearbeitung hast, als wenn Du gleich Belichtungsreihen machst. Für mich sind GDNs nur für Stativeinsatz geeignet.

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vor 1 Stunde schrieb mindtrust:

Und welche GNDs hast Du dann besorgt Karsten? 🙂

Initiale Ausstattung genau wie bei Dir - Soft und Reverse, beides 0.9. Mittlerweile ist noch ein Medium 0.9 hinzugekommen. Das reicht mir, und eine ggf. nicht 100%ig passende Filterstärke korrigiere ich lieber in der Bearbeitung, als mit weiteren Scheiben herumzuhantieren.

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vor 18 Stunden schrieb Tamanduas:

Ich hab bei meinen Landschaftsfotos oft ein zu hellen Himmel. Da ich für Nachbearbeitung nicht so viel Zeit und Geduld habe,  war das mit dem Verlaufsfilter halt eine Idee. 

Grundsätzlich wäre der Verlaufsfilter eine gute Idee, ich würde dir trotzdem nochmal die Nachbearbeitung empfehlen. Das Problem Zeit und Geduld kenne ich sehr gut. Geht mir genauso 🙂

Ich habe mir deshalb Presets für Lightroom gebastelt inkl. Verlaufsfilter. Die Position und der Winkel des Filters muss dann noch angepasst werden. Insgesamt sind es nur ein paar Klicks für die Bearbeitung und das ist dann fix gemacht.

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