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ORWO Film entwickeln

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Ein freundliches Hallo in die Runde,

beim aufräumen sind mir doch tatsächlich ein paar alte ORWO-Filme in die Hände gefallen (NP20, NP22 etc).
Die sind vor schätzungsweise 30-35 Jahren (in meiner Jugendzeit) belichtet worden und irgendwie in Vergessenheit geraten. Nun interessiert es mich natürlich, was darauf zu finden ist 😉

Nun die Frage: Ist hier jemand unterwegs, der solche Oldies noch entwickeln kann, oder kennt jemanden?

Vielen Dank!

Axel.
 

Einer meiner Kollegen hat sich zumindest in den letzten Jahren mit Analogfotografie beschäftigt. Den frage ich mal, ob er das noch macht und ob ich Dir seine Mailadresse geben darf.

E.

  • Author

Vielen Dank, das wäre super! Hab hier in der Gegend schon alles mögliche abgeklappert, ohne Erfolg.

Beim aufräumen ist im übrigen auch noch eine Practica MTL50 mit einem Pentacon 1.8/50 und einem 2.8/135 wieder aufgetaucht. Ich glaube, an der analogen Geschichte probiere ich mich auch nochmal. Wenigstens, um zu testen, ob Kamera und Objektive noch in Ordnung sind. Oder ich finde tatsächlich Gefallen daran... 

  • Author

👍 Besten Dank! Werde ich morgen mal kontaktieren. Berlin ist notfalls ja nicht soo weit weg.

Moin,

mich würde mal interessieren, ob es nach solch einer langen Liegezeit überhaupt noch etwas zu entwickeln gibt?

Halt uns doch mal bitte auf dem Laufenden. Ich stelle es mir sehr spannend vor, wenn man einen Film entwickeln lässt, von dem man nicht den blassesten Schimmer hat, was drauf ist.

Gruß Rolf

  • Author

Moin,

ob sich da noch etwas entwickeln lässt - keine Ahnung. Aber kaputt machen kann man in dem Sinne ja auch nichts... 😉
Info folgt!

  • 5 weeks later...
  • Author

So... 
Filme sind entwickelt und man kann teilweise auch noch was erkennen 😉
So zum Beispiel den Reichstag ohne Kuppel, das Brandenburger Tor mit Mauer und verschiedene Menschen, die ich fast schon vergessen hatte.

Ich werde heute Abend mal 2-3 Bilder scannen und dann hochladen - "just for fun", denn die Qualität ist nach 32 Jahren nicht mehr so überzeugend.

  • Author

Ok, ich hatte es ja versprochen:
Vom Hauptbahnhof Magdeburg über Berlin und Freunde "von Früher"...
Sind alle aus 1987-1989  und nun vor einer Woche die Negative entwickelt worden. Mal sehen, was in der Bildbearbeitung später noch geht. 😉

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Echte Zeitdokumente, Klasse!

Ja, klasse! Das weckt wohl Erinnerungen?

  • Author

Auf jeden Fall!
An manche Dinge kann ich mich noch lebhaft erinnern (auch außerhalb des 9. November 1989) - manche Menschen hatte ich schon völlig vergessen.
Und meine Großeltern sind noch einmal "aufgetaucht", die schon seit 30 Jahren nicht mehr leben. Das sind definitiv die letzten damals von ihnen entstandenen Bilder. War also auch etwas emotional 😉

Zusammenfassend kann man sagen, die bis zu 33 Jahre unsachgemäßer Lagerung sind nicht spurlos am Film vorübergegangen, aber ein wenig war noch zu retten. Und Erinnerungen sind eh unbezahlbar, da spielt die Qualität eine untergeordnete Rolle.

Gruß
Axel.

Sehr interessant, danke für's teilen.
Ich muss sagen, das sich der Film ja noch überraschend gut gehalten hat. Ermuntert mich auf jeden Fall, die Filme aus den 90ern, die ich beim Aufräumen vor ein paar Jahren im Keller gefunden habe, nochmal zu entwickeln (s/w) bzw. entwickeln zu lassen (Farbe, C41).

Einzelne Filme, die ich in den 70ern und 80ern belichtet und entwickelt habe, sehen heute nicht besser aus.

@oggy14 Weißt du, welche Empfindlichkeit der Film hatte?

Viele Grüße 
Christian 

 

vor 58 Minuten schrieb christian_m:

 Weißt du, welche Empfindlichkeit der Film hatte?
 

Is nix schwer:

'NP 15':  Negativfilm panchromatisch, 15 DIN,
'NP 20':          "                     "                  , 20 DIN,
                         usw.

Gruß
Andreas

  • Author
vor 1 Stunde schrieb christian_m:

@oggy14 Weißt du, welche Empfindlichkeit der Film hatte?

Ja, der "farbige" war ein NC21 (21 DIN, sollte ASA 100 sein)
und bei den s/w waren es NP20 (20 DIN, ASA 80) und NP27 (27 DIN, ASA 400)

vor 2 Stunden schrieb oggy14:

s/w waren es NP20 (20 DIN, ASA 80) und NP27 (27 DIN, ASA 400)

Dafür finde ich die Ergebnisse echt noch gut. Man kann auch noch viele Details erkennen (z.B. Oberleitungen, Absperrketten).
s/w-Filme scheinen etwas unempfindlicher gegen längere Lagerung zu sein.

Mit welchem Scanner hast du die Negative gescannt?

Viele Grüße 
Christian 

  • Author

s/w ist da offenbar wirklich dankbarer. Aber auch einfacher zu entwickeln... 
Und da es die ORWO-Chemie für die "Bunten" nicht mehr gibt, ist C41 ja auch nur eine "Krücke".

Da ich keinen Scanner habe (bisher war ja da kein Bedarf), habe ich mir einen ausgeliehen, um zu sehen, was so geht. Ist ein "Reflecta X8". 
Und wenn ich mir die Negative anschaue und dann die ersten Scans, ist dieser Billigheimer offenbar nicht sooo schlecht. Muss noch ein wenig experimentieren 😉

Hier mal 2 Beispiele: 

- der Todesstreifen (#9 ganz unten)
- der Reichstag (2. v.o. in #9)
 

IMG_3393.jpg

IMG_3397.jpg

Auch ich habe beim Aufräumen einen belichteten ORWO NP20 gefunden....und entwickelt. Spannende Zeitgeschichte. Die Bilder waren vom 16.Geburtstag meines Sohnes vom 18.3.1990, einem Sonntag, da hatte ein Autohändler aus Bad Neustadt in unserer Tageszeitung inseriert (Thüringen, Nähe Jena) daß an jenem Sonntag ein Tag der offenen Tür sei und es neue Honda-Modelle anzuschauen gäbe. Es gab auch Motorräder anzusehen........das war mein Neustart zum Motorradfahren.

Die Bilder hatten einen ziemlichen Schleier aber die Details waren alle erkennbar, entwickelt habe ich in Rodinal Flüssigentwickler...vielleicht ein wenig zu stark und lange.

Das ganze s/w-equipment ist noch vorhanden, Filme lagern im Kühlschrank und Kameras habe ich genug...allein der Antrieb fehlt etwas.

 

Gruß Jürgen

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