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Vorstellung/Fotografischer Werdegang


m-hermann

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Bereits vor der Rente Anfang 2019 keimte bei mir schon 2018 die Idee, mich nach einem leichten und kompakten, aber trotzdem leistungsfähigen Kamerasystem umzusehen. Bisher nutz(t)e ich nur das Nikon DSLR-System mit APS-C (DX) und Vollformat (FX) sowie Nikon 1 (CX) Kameras mit diversen Linsen von Nikon, Sigma und Tamron sowie einigen weiteren Herstellern.

Meine fotografischen Interessengebiete bzw. Schwerpunkte sind zur Zeit:

-       Natur/Tiere mit Schwerpunkt Vogelfotografie

-       Landschafts- und Architekturfotografie

-       Makrofotografie (vorwiegend Pflanzen und Tiere)

Mein Hobby Fotografie betreibe ich seit ca. 1970 und habe mit einer EXA IIA (SLR) angefangen. Diese wurde später durch andere analoge SLR-Kameras wie EXAKTA Varex sowie Modelle von Pentax und Ricoh ersetzt. Auch mit einer Yashica Mat 6x6 habe ich damals experimentiert.

Schon sehr früh als Jugendlicher hatte ich mich bereits zusätzlich mit der Schwarz-Weiß-Dunkelkammertechnik befasst, was ich aber ein paar Jahre später aus Platz- und Bequemlichkeitsgründen wieder eingestellt hatte.

Im Jahre 2003 gab es dann endlich zum 50. Geburtstag die langersehnte erste Digitalkamera, eine kompakte Minolta Dimage S414 mit 4 MP und "riesigem" 1/1,8" LCD.

Mein Traum war damals natürlich eigentlich eine richtige DSLR wie z.B. die D100 von Nikon, aber deren Preise waren damals außerirdisch und somit unerschwinglich.

Die erste DSLR gab es leider erst 2007 mit einer neuen Nikon D40X (10 MP), die dann ab 2009 von einer gebrauchten D300(s) abgelöst wurde. 2013 kam eine erschwingliche (<1k€) D700 hinzu - somit war ich nun Digital endlich dort, wo ich in den 1990/2000er Jahren mit Analog aufgehört hatte: beim Kleinbildformat 24x36mm. Das war für mich ein wahrer Meilenstein, den ich lange ersehnt hatte!

2017 konnte ich dann noch sehr günstig eine D3S erstehen. Zwischendurch hatte ich mir noch meinen Traum von 2003 erfüllt und eine sehr preiswerte Nikon D100 sowie eine alte D1X und D2X erstanden - mehr aus Nostalgie- und Sammelgründen als aus fotografischer Sicht.

Gleichzeitig war ich selbst natürlich auch älter geworden, was mich dazu bewegte mich nach leichteren und kompakteren Kamerasystemen umzusehen. Die Nikon-DSLR's waren mir langsam aber sich zu schwer und platzraubend geworden, vor allem bei der Naturfotografie mit langen Telebrennweiten um 600mm. Die Schlepperei und der Platzbedarf sind doch erheblich.

Meine ersten Kandidaten waren damals zuerst das Nikon 1 System (CX mit 2.7 Cropfaktor). Leider wurde dieses System Jahre später von Nikon eingestellt, aber ich nutze das kleine System noch bis heute, da es äußerst kompakt ist beim Radfahren oder Wandern und trotzdem noch einigermaßen brauchbare Bildqualität abliefert.

Später habe ich dann noch das Fuji X-System ausprobiert, aber aus Kostengründen nur im mittleren Brennweitenbereich von 18-200mm. Es ist als APS-C-System größer als Nikon 1, aber doch noch kompakter und leichter als ein Nikon DX/FX-System. Die abgelieferte Bildqualität ist sehr gut, die XF-Objektive sind hervorragend, aber leider auch sehr teuer.

Mir fehlte aber noch eine ansprechende brauchbare Lösung für die längeren Brennweiten oberhalb von 200mm bis ca. 600mm für die Naturfotografie. Dafür hatte ich bisher nur Nikon-DSLRs mit dem riesigen 300/2.8 und Telekonverter 1.4/2.0x sowie das schwere Sigma 50-500mm, auch als BIGMA bekannt, zur Verfügung.

2018 habe ich mich dann testweise an das Micro-Four-Thirds-Format (MFT) gewagt, um zu sehen, wie sich die drei kompakten Systeme Nikon 1, Fuji X und MFT im Vergleich und in der Praxis bewähren. Alle drei haben ihre Stärken und Schwächen, auch natürlich abhängig vom eingesetzten Budget. Bis heute habe ich mich noch nicht endgültig entschieden, vielleicht werde ich so auch noch zum Kamera- und Objektivsammler.

Auf jeden Fall ist für mich, wenn es um lange Brennweiten geht, mittlerweile MFT das System der Wahl. Vor allem mit den Olympus E-M1.* - Pro-Kameras in Verbindung mit den Pro-Teleobjektiven und den MC-1.4/2.0 Telekonvertern habe ich für mich eine sehr gute Lösung gefunden.

Nikon 1 und Fuji X decken bei mir bis heute lediglich den mittleren Brennweitenbereich ab, der bei Fuji 18-230mm und bei Nikon 1 6,7-300mm umfasst, wenn es einerseits um sehr kompakte, andererseits um hoch­wertige Lösungen geht.

Aber selbst meine Nikon DX- und FX-Giganten haben immer noch ihre Einsatznischen, die aber immer weniger genutzt werden, da die Vorzüge der anderen kleineren und leichteren Systeme leider sehr verführerisch sind für einen älteren Menschen. Aber bei extremen Weitwinkelanforderungen wie z.B. in der Architekturfotografie ist das Vollformat nach wie vor unschlagbar. Auch sonst kann ich unter Umständen auf die rauscharmen Qualitäten der großen KB-Sensoren bei wenig Licht nicht ganz verzichten.

Langfristig wollte ich eigentlich anfangs nur maximal zwei Systeme nebeneinander verwenden, aber wenn man sie alle nun selbst in der Praxis kennen und lieben gelernt hat, ist es sehr schwer, sich wieder davon zu trennen. Offensichtlich werde ich immer mehr zum System-Sammler.

Auf jeden Fall ist für mich sicher, dass MFT und Nikon bleiben werden.

Bei Nikon 1 und Fuji X schwanke ich noch immer - die Entscheidung wird schwer werden. Zur Unterstützung habe ich mir eine Tabelle gebastelt, um die Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme sowie den spezifischen Nutzen für mich quantitativ zu bewerten. Beim Scoring liegt MFT knapp vor Nikon und Fuji, die rote Laterne hat Nikon 1. Bezüglich des letzteren Systems ist die Entscheidung leichter, da es ja sowieso schon eingestellt wurde und somit keine Zukunft mehr hat. Bei Fuji bin ich allerdings noch sehr unschlüssig. Die sehr guten (Tele-) Objektive sind zudem leider sauteuer, was Erweiterungen für mich als Rentner sehr behindert.

Aus all diesen Beweggründen habe ich bereits seit ca. 2018 hier im Forum eifrig mitgelesen - vor allem auch wegen der Erfahrungen mit dem neuen MC20. Nach der Entscheidung, MFT (besonders Olympus) auf jeden Fall weiter zu führen, habe ich mich dann dieses Jahr als Mitglied im Forum angemeldet. Weiterhin bin ich noch Mitglied beim Nikon-Fotografie-Forum und bei der Fotocommunity. Regelmäßig lese ich noch im DSLR- sowie im Systemkamera-Forum und stelle Bilder bei Flickr ein.

Abschließend hoffe ich nur, dass die aktuelle Reorganisierungsmaßnahme mit dem Übergang der Imaging-Sparte von Olympus nach JIP keinen einschneidenden negativen Einfluß auf Qualität, Bandbreite und Weiterentwicklung des Systems hat. Ich wünsche mir, dass alles auf demselben Level bleibt, wie es bisher bei Olympus gehandhabt wurde. Die Preise könnten natürlich zukünftig durchaus etwas sinken. Es wäre nicht auszudenken, wenn ich mich schon wieder umorientieren müsste!

bearbeitet von m-hermann
Update
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Hallo,

danke für die ausführliche Vorstellung und ein Herzlich Willkommen aus Hünfelden (Hessen). Ich wünsche dir viel Spaß hier im und am Forum und viele tolle Bilder mit deinem Oly Equipment (und natürlich auch mit Nikon und Fuji).

Viele Grüße Schimi 

bearbeitet von nawi55
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  • 2 weeks later...

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