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DXO Photolab 4 ist da


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Mal abgesehen von Preis: Lohnt sich ein Upgrade aus funktionaler Sicht? Es wird mit fünf Funktionen geworben:

  1. Numerisches Rauschen: Ich benutze Topaz Denoise. Zieht DxO 4 gleich?
  2. Vollständig personalisierbarer Arbeitsbereich: Nicht relevant für mich, lässt sich unter DxO 3 auch schon ein wenig einstellen.
  3. Speichern aller Korrekturen in chronologischer Reihenfolge: Mmmh, notfalls lösche ich einzelne oder auch die gesamte Bearbeitung(en) in DxO 3.
  4. Benennen Sie Ihre Dateien im Stapelverfahren in einem Schritt um. Macht MacOS, macht Photo Mechanic...
  5. Wasserzeichen: Benutze ich nicht.

Ergo: Ich finde keinen Grund, 69 Euro auszugeben. Wie seht Ihr das?

 

bearbeitet von langer
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Habe DXO 4 gerade ausprobiert und festgestellt das sich die Qualität der Rauschunterdrückung nochmals signifikant ggü. der bereits sehr guten Vorversion gesteigert hat.

Endlich kein Gegrissel mehr und "saubere" Flächen auch bei hohen ISO !

Auch die Standard-Prime-Einstellung bringt für meinen Geschmack sehr brauchbare Ergebnisse, soweit ich dies nach dem Kurztest gesehen habe.

Für mich war es die 69€ wert.

 

Die Bilder sind jeweils 100% Ausschnitte:

 

DXO Deep Prime.jpg

bearbeitet von Loewe
Beispiel angefügt
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vor 24 Minuten schrieb Loewe:

Habe DXO 4 gerade ausprobiert und festgestellt das sich die Qualität der Rauschunterdrückung nochmals signifikant ggü. der bereits sehr guten Vorversion gesteigert hat.

Endlich kein Gegrissel mehr und "saubere" Flächen auch bei hohen ISO !

Auch die Standard-Einstellung bringt für meinen Geschmack sehr brauchbare Ergebnisse, soweit ich dies nach dem Kurztest gesehen habe.

Für mich war es die 69€ wert.

 

Benutzt Du Topaz Denoise?

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Hier noch auf die Schnelle ein Vergleich. DxO DeepPrime mit Standard Luminanzeinstellung (40) vs. Denoise AI in Autoeinstellung:

Vergleich%20Orgel%20Ausschnitt-X3.jpg

Die Marmorstruktur in der DeepPrime Version ist deutlich klarer. Bei Denoise bleibt Gegriesel und die Details sind weniger klar definiert.

Hier noch die DxO Version als Vollbild (ISO 4000):

TGU-20200919-134901_DxO-2-X4.jpg

Orgel, Stadtkirche Wesenberg

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vor 9 Stunden schrieb langer:

Ergo: Ich finde keinen Grund, 69 Euro auszugeben. Wie seht Ihr das?

Seh ich erst mal ähnlich...

vor 8 Stunden schrieb tgutgu:

Die Marmorstruktur in der DeepPrime Version ist deutlich klarer. Bei Denoise bleibt Gegriesel und die Details sind weniger klar definiert.

Dann werde ich wohl mal die Demo-Version testen. Wenn die Entrauschung tatsächlich noch mal eine deutlichen Sprung gemacht hat, würde ich über ein Upgrade nachdenken!

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Ich habe mal auf die Schnelle eines meiner Pilz-Fotos (ISO 5000, E-M1 III) mit DxO 4 in vier Varianten entwickelt:
Von HQ -> PRIME -> DeepPrime
Zusätzlich noch eine Version mit Workspace und Standardeinstellungen (nur Rauschunterdrückung auf Standard gestellt die ich in der Kamera deaktiviert habe).

(Die Grüntöne in DxO gefallen mir leider überhaupt nicht.)

DeepPrime.thumb.jpg.326e095075955a11ae148aa7fe0f88c7.jpg
DeepPrime

Prime.thumb.jpg.c0c3d98f16c9ee0eb8a93ff0735f8016.jpgPrime

HDR.thumb.jpg.e9cc270cea9ab0f884ea88513fe6f3b1.jpg
HQ

Workspace.thumb.jpg.f991ae354e2a22d6b3925a7c48d873b4.jpg
Workspace

bearbeitet von Rolf-M
Bilder betitelt
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Ich habe noch die zweite Version und mein Problem dort sind die Farben!!! Gerade in Kirchen usw werden die Gelb-rot Töne, ocker etc.  ganz anders wieder gegeben als beim workspace. Die Farben von Olympus kommen meinen Farbeindrücken am nächsten. Benutze die m1.2. Wie schaut es mit diesen Farben in Lab4 aus? Das oben gezeigte grün war deutlich zu giftig-neonartig.

bearbeitet von Proust
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vor 2 Stunden schrieb subterranea:

Seh ich erst mal ähnlich...

Dann werde ich wohl mal die Demo-Version testen. Wenn die Entrauschung tatsächlich noch mal eine deutlichen Sprung gemacht hat, würde ich über ein Upgrade nachdenken!

Im Prinzip betreibt ja DxO auch ein verdecktes Abomodell. Die Funktionen werden ja auch hier bis zur nächsten Hauptversion erweitert und verbessert, insofern kann man eigentlich erst bei Erscheinen der nächsten Hauptversion sagen, ob sich das Update gelohnt hat. Natürlich kann ich bei DxO den Updatezyklus derzeit noch strecken, ohne dass das Update teurer wird, aber wer bzgl. Funktionalität am Ball bleiben will, zahlt auch hier regulär immerhin 89,- €, was verglichen mit dem Inhalt des Adobe Abos eher noch zu teuer ist.

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vor 28 Minuten schrieb cimfine:

Ich denke das ist nicht richtig, denn der Hauptunterschied zu einem Abomodell bleibt: die Software läuft weiter wenn man nicht mehr bezahlt.

Ich meinte das vor allem aus finanzieller Sicht. Dass eine Software beim Nutzer nicht mehr laufen kann, kann verschiedene Gründe haben.

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Hallo in die Runde,
vorab: ich nutze DxO seit Jahren als RAW-Converter und seit einiger Zeit im Gespann mit Affinity Photo für evtl. gewünschte Nacharbeiten. Ich habe auch die Topaz-Filter im Einsatz und sehr zu schätzen gelernt.

Wie bei DxO gewohnt sind die Neuerungen in DXO PHotoLab 4 auf den ersten Blick recht moderat.

Für mich sind insbesondere 2 der neuen Features interessant:

Zum einen natürlich das schon angesprochene DXO DeepPrime. Nach meinen ersten Tests bringt das wirklich sehr gute Ergebnisse, die das bisherige DXO Prime deutlich übertreffen. Wie sich das im Vergleich zu Topaz Denoise schlägt, habe ich noch nicht detailiert ausprobiert, es scheint evtl. wirklich einen Tick besser zu sein. Für mich der große Nachteil: Bei DXO funktioniert das "nur" bei RAW-Files, während man Topaz Denoise ja auch bei tiff-Files nutzen kann. Das war auch schon bei Prime so, ist für mich aber sehr schade, weil Topaz so bei gescannten Dias quasi immer noch keine Alternative hat.

Das zweite, für mich sehr herbeigesehnte,  neue Feature in PhotoLab 4 ist, dass endlich eine Bearbeitungshistorie verfügbar ist!

Gruß

Ludger

bearbeitet von LOL
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... zur Ergänzung beim Vergleich von DXO DeepPrime und Topaz Denoise:

Was mich natürlich auch in DXO nervt ist, dass die Auswirkungen von DXO DeepPrime nur in einem kleinen Vorschaufenster beurteilt werden können und man das Gesamtergebnis erst nach einem Export zu sehen bekommt. Warum das DXO nicht anders lösen kann, ist mir ein Rätsel.

Die aktuellen Versionen von Topaz sind da tausendmal komfortabeler mit ihrer Vorschau im Vergleich inkl. Zoom-Möglichkeit für die verschiedenden Denoising Algorithmen.

bearbeitet von LOL
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vor einer Stunde schrieb tgutgu:

... Dass eine Software beim Nutzer nicht mehr laufen kann, kann verschiedene Gründe haben.

Ja, aber ein abgelaufenes Abo ist nun mal ein eindeutiger Grund. Alle anderen, wie Software- und Hardware-Inkomptibilitäten kommen üblicherweise erst nach Jahre zum Tragen.

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... ich habe hier noch einen Vergleich eines total vermusksten RAWs, der DeepPrime- und der Tapaz DeNoise-Variante (35% Denoising, 34% Sharpness). Im DXO alle Features bis auf DeepPrime ausgeschaltet.  Beim Foto stand die ISO versehentlich auf 25K :o( - Schuld ist fast immer der Fotograf und nicht die Kamera ...

485387973_CompareDenoising_cr.thumb.jpg.956ba47ecc252bb2e6dced7bc6608612.jpg

Auch, wenn es in dieser Auflösung schwer zu sehen ist ... die DXO-Variante ist detail- und kontrastreicher und schärfer ...

Da sowohl DXO als auch Topaz, die Entrauschung parametrisierbar machen, kann dies natürlich nur ein subjektiver Eindruck sein.

... und bevor dumme Nachfragen kommen: Der hässliche Mann bin ich ...

 

Gruß

Ludger

 

 

bearbeitet von LOL
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vor 48 Minuten schrieb LOL:

... zur Ergänzung beim Vergleich von DXO DeepPrime und Topaz Denoise:

Was mich natürlich auch in DXO nervt ist, dass die Auswirkungen von DXO DeepPrime nur in einem kleinen Vorschaufenster beurteilt werden können und man das Gesamtergebnis erst nach einem Export zu sehen bekommt. Warum das DXO nicht anders lösen kann, ist mir ein Rätsel.

Die aktuellen Versionen von Topaz sind da tausendmal komfortabeler mit ihrer Vorschau im Vergleich inkl. Zoom-Möglichkeit für die verschiedenden Denoising Algorythmen.

Ein sehr großer Unterschied ist auch die Integration der beiden Werkzeuge in Lightroom als Plugin. Mit Topaz läuft das über Bearbeiten in, während DxO das über das Zusatzmodul Menü machen muss, vermutlich weil das RAW an DxO übergeben werden muss, da mit "Bearbeiten" nur gerenderte Formate unterstützt werden (TIFF, JPEG). Der Roundtrip zurück nach Lightroom geht mit den Topaz Plugins sehr schnell, während das mit DxO mehrere Minuten dauert bis das bearbeitete Bild als TIFF wieder zurück im Katalog ist. In Version 4 dauert das nach meinem Eindruck sogar etwas länger als noch bei Version 3.

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vor 13 Stunden schrieb tgutgu:

Die Marmorstruktur in der DeepPrime Version ist deutlich klarer. Bei Denoise bleibt Gegriesel und die Details sind weniger klar definiert.

Danke @tgutgu, das ist recht deutlich.

Hast du auch einen Vergleich mit Prime zu DeepPrime?
(Beim Pilzbild finde ich die normale Prime-Version ansprechender - soweit das im Forum überhaupt sichtbar werden kann)

Kann man bei der Version 4 wählen zwischen den beiden?

Gruß, Gerhard

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vor 2 Minuten schrieb Fotofirnix:

Kann man bei der Version 4 wählen zwischen den beiden?

Ja, man kann zwischen Prime und DeepPrime wählen ...
Es gibt insgesamt die Stufen HQ, Prime und DeepPrime. Die beiden Letzteren m.W.n. nur in der Elite-Version ...

 

 

bearbeitet von LOL
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