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Lightroom-Preset für möglichst "originalen" Olympus-Look


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Ich teste momentan verschiedene RAW-Converter und komme doch immer wieder zurück zu Lightroom. Eigentlich wollte ich das Abomodell nicht mitmachen, aber inzwischen wäre ich auch bereit monatlich dafür zu bezahlen.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass die RAW-Dateien meiner EM-1 in Lightroom deutlich dunkler sind als die JPG's aus der Kamera (parallel RAW+JPG). Olympus Workspace hat da exakt dieselben Ergebnisse. Die JPG's und die RAW's unterscheiden sich hier überhaupt nicht.

Ich suche nun ein PRESET für Lightroom, das möglichst nah an das originale Olympus-RAW rankommt. Gibt es sowas? Ich konnte bisher nichts finden. Danke schonmal.

bearbeitet von Dirk Z.
Orthopraphie
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Ich mache einfach mal den Anfang und stelle hier mal ein Preset ein. Es entspricht vom Ergebnis zwar noch nicht dem Original RAW von Workspace, kommt ihm aber schon näher, als wenn ich das unbearbeitete Lightroom-RAW verwende.

Wenn es jemand besser hinkriegt, würde ich mich über Beiträge freuen.

Olympus Org.xmp

bearbeitet von Dirk Z.
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vor 13 Stunden schrieb Dirk Z.:

Ich mache einfach mal den Anfang und stelle hier mal ein Preset ein. Es entspricht vom Ergebnis zwar noch nicht dem Original RAW von Workspace, kommt ihm aber schon näher, als wenn ich das unbearbeitete Lightroom-RAW verwende.

Ich denke, dass man mit EINEM Preset mit Sicherheit nicht an irgendwelche Darstellungen von Workspace rankommen kann.
Die Oly-Software wird mit Sicherheit einige andere, angepasste Algorithmen verwenden und dafür die EXIF-Daten ihrer Kameras intensiv verwenden, was bei anderen RAW-Konvertern nicht gegeben ist. Ferner hängen die jeweiligen Einstellungen (auch in deinem Preset) definitiv von dem Motiv ab, was es ungleich schwer machen dürfte ein One-Fit-All Preset zu generieren. 
So habe ich zwar auch einige Presets (Vintage, BW) auf meinem Rechner, bei Verwendung derer bin ich aber trotzdem immer noch auf das Feinjustieren angewiesen weil bisher noch nie eines auf Anhieb passte. 
Du hebst in deinem Preset z.B. die Belichtung um 0,15 an, erhöhst die Schatten, ziehst schwarz nach unten und setzt die Werte für Klarheit und Dunst neu. Was ist aber, wenn die Kamera hier schon mit Exposure +0,3 und Schärfe +2 eingestellt ist? Was passiert mit Fotos, welche im hellen Sonnenlicht entstanden sind und keiner Aufhellung bedürfen?
Wer mit Lightroom arbeitet wird über kurz oder lang selber feststellen, welche Regler für seine Werke sinnvoll und nützlich sind, von daher macht es keinen Unterschied ein Preset zu nutzen um dann das Ergebnis zu korrigieren oder gleich die richtigen Regler zu ziehen. 

bearbeitet von jsc0852
Smartphonefehlerkorrektur korrigiert ;-)
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Nur eine Warnung: der Ansatz ist verständlich aber versuche nicht zu genau an die Olympus Ausgabe herankommen zu wollen, das wird nichts, weil nun mal jeder Konverter intern anders arbeitet. Es ist besser für den Seelenfrieden, sich einen Raw-Konverter herauszusuchen und dann dessen Interpretation als Ausgangsbasis zu akzeptieren.

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Ich dachte mir schon, dass das nicht so ohne Weiteres funktioniert. Und es ergibt Sinn, was Ihr schreibt. Ich habe Jahre lang das Hobby nicht weiter verfolgt und möchte jetzt wieder einsteigen. Da ich meine Fotos früher mit Aperture entwickelt und verwaltet habe, stellt sich für mich die Frage neu, wie mein Workflow aussehen soll. Ich muss da einiges für mich klären, bevor ich mich für eine Software entscheide. Da sind noch viele Fragen offen.

Danke für Eure hilfreichen Antworten. 🙂 

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Gerne - Raw Konverter sind eine spannende Sache, letztlich hängt es aber viel vom eigenen Geschmack ab. Du wirst hier im Forum viel finden, aber die Info veraltert auch, viel die Programme ständig weiterentwickelt werden. So fand ich (und viele andere) die Farbwiedergabe von Lightroom 6 mit den Standardprofilen veinfach nur unbefriedigend - das ist aber offensichtlich inzwischen viel besser geworden. Und Capture One ist inzwischen deutlich besser bedienbar, usw.

Wenn du mehr spezielle Fragen hast: nur los!

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Ich habe mir schon die gängisten RAW-Converter angeschaut. Hier kurz meine Erfahrungen. Ich habe ein MacBook Pro Mid 2012, 1TB SSD, 16 GB RAM, OS Catalina

  • ON1 läuft auf älteren Rechnern grottenschlecht. Die Performance ist unterirdisch. Zudem ist das Programm etwas buggy. Dafür hat es einen riesigen Funktionsumfang und eine gute Verwaltung. Aber dennoch nicht wirklich brauchbar für mich wegen der schlechten Performance. Der Code scheint nicht gut zu sein, wenn es so viel Ressourcen verbraucht.
  • Capture 1 - Die Performance ist sehr gut. Alles lädt schnell. Das Programm ist stabil und richtet sich eher an Profis oder sehr ambitionierte Fotografen. Der Preis ist für mich zu hoch. Es ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich bin kein Profi. Aber insgesamt schick. Muss man sich jedoch intensiv einarbeiten.
  • Luminar 4 - Auch etwas buggy. Manche Fotos wurden total verzerrt produziert. Verwaltung sehr minimal. Weniger Möglichkeiten als ON1. Naja.
  • DXO1 - Oje, die GUI gefällt mir gar nicht. Und damit schon durchgefallen. Das muss passen.
  • Darktable - Kostenlos, aber nicht komfortabel in der Bedienung. Rechtsklick ist ein Fremdwort. Etwas chaotisch. Nichts für mich.
  • Silkypix - Auch hier - Bedienkonzept grauenhaft. Hässlich. Nee, komm ich nicht mit zurecht. Keine Verwaltungsfunktion.
  • RAW Power - Nur für Mac, kann auch auf Mac PHOTO App zugreifen. Entwicklungsfunktionen basic. Keine Retouchen, keine Maskierung. Nur zur RAW-Entwicklung - keine Verwaltung.
  • Olympus Workspace - Sehr schlechte Performance. Bei jeder Änderung an einem Regler muss man EINIGE SEKUNDEN warten, bis man das Ergebnis sieht. Dafür qualitativ hochwertige Entwicklung. Keine Maskierung. Eingeschränkte Verwaltung. Für die Bearbeitung von Fotos einer größeren Fotosession ist es nicht geeignet oder man bringt viel Geduld und Zeit mit. Zudem ist es bei mir auch schon abgestürzt.
  • Lightroom - der Platzhirsch und für mich immer noch der beste Kompromiss. Denn den perfekten RAW-Converter gibt es nicht. Performance ist gut. Übersichtlich und gut zu bedienen. Sehr gute Verwaltung. Das Gesamtpaket mit 1 TB Online-Speicher, Web-Portfolio und Mobilität (Apps und Online) ist für ca. 12 Euro/Monat attraktiv. Photoshop brauche ich nicht. Ich habe Affinity Photo, was eine gute Alternative ist (günstig und kein Abomodell).

Als Fazit kommen für mich nur LR und C1 in Betracht. Das sind für mich die besten RAW-Converter. Alle anderen haben für meinen Geschmack zu viele Macken oder Einschränkungen.

bearbeitet von Dirk Z.
Orthopraphie
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  • 2 weeks later...

Late to the party, aber...

In Lightroom kann man die Entwicklung, die das Programm macht, um aus der RAW .ORF Datei etwas darzustellen, stoppen. Es ist auch möglich das gleiche Farbprofil (Look) automatisch anzuwenden. Es ist auch möglich mehrere Olympus Kamera-Profile zu hinterlegen. Zb. Die EM5ii oder EM1ii etc. seit der Umstellung ist das eine Wohltat. Ich habe mich immer sehr geärgert, als Lightroom automatisch gemacht hat, was es wollte...

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vor 9 Stunden schrieb hippyfox:

Late to the party, aber...

In Lightroom kann man die Entwicklung, die das Programm macht, um aus der RAW .ORF Datei etwas darzustellen, stoppen. Es ist auch möglich das gleiche Farbprofil (Look) automatisch anzuwenden. Es ist auch möglich mehrere Olympus Kamera-Profile zu hinterlegen. Zb. Die EM5ii oder EM1ii etc. seit der Umstellung ist das eine Wohltat. Ich habe mich immer sehr geärgert, als Lightroom automatisch gemacht hat, was es wollte...

Kannst Du das anhand von Beispielen näher erläutern? Würde mich interessieren. Danke. 

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