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Platz für Produktfotografie ausleuchten


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Hallo liebe Fotofreunde,

ich habe meine OMD M10 II seit ca einem halben Jahr. Momentan nutze ich sie noch ausschließlich für das Fotografieren meiner Produkte für meinen Online-Shop. Von Anfang an bin ich auf der Suche nach dem richtigen Lichtequipment. Derzeit arbeite ich noch mit provisorisch selbstgebastelten Sachen. Zwei LED-Tageslichtleuchten mit je 1800lm strahlen von vorn oben gegen zwei weiße Reflektoren, seitlich und hinten befinden sich Reflektoren aus zerknitterter Alufolie. Die zu beleuchtende Fläche beträgt ca. 80x80. Damit bekomme ich erstmal halbwegs schattenfreie Fotos. ABER ... 

Der beleuchtete Bereich ist nicht hell genug. Am hinteren Rand sieht man einen deutlichen Lichtverlust. Damit es halbwegs hell ist, stehen die Sachen jetzt so eng zusammen, dass ich mit Kamera kaum dazwischen komme.

Dieses Konstrukt sollte keine Dauerlösung sein, aber irgendwie werde ich aus den ganzen gelesenen Tests nicht schlau und komme nicht zu Potte mir etwas vernünftiges zuzulegen. Kann mir jemand sagen, wieviel Licht ich wirklich brauche? Es sollte auf jeden Fall eine Dauerlichtlösung sein, keine Blitze. Am liebsten würde ich durch 2 Schirme fotografieren, da ich auch möglichst weiches Licht benötige. Ich muss nichts freistellen und arbeite mit einem gebrochen weissen Untergrund. Aber welche Leistung müssen die Lampen haben, um die Fläche trotz Schirm noch gut auszuleuchten und die Farben nicht zu verfälschen? Sind Fotolampen besser als LEDs? Ich habe nirgends einen direkten Vergleich der Lichtleistung beider Systeme gefunden.

Viele Grüße Vicky 

 

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Hallo Vicky,

ich habe ein „Foldio 3 Lichtzelt“. Es hat 3 eingebaute LED Leuchten,
ist dimmbar, schnell einsatzbereit, einen weißen und einen schwarzen
Hintergrund und leuchtet gleichmäßig aus. Es ist nicht ganz so groß wie
deine genannte Arbeitsfläche. Ich nutze es aber nicht für die Produkt-
fotografie. Kostenpunkt: ca. 120 € - 150 €.

Schau mal nach diesem Lichtzelt.

Viele Grüße
Uwe

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Vicky, gib mal in der Suche "Beleuchtung Lichtzelt" ein da findest du einige Themen dazu, wie das hier.

Für Produktfotografie gilt viel Licht hilft viel oder besser noch viel mehr indirektes Licht gleicher Farbe. Zur Beleuchtung am besten dimmbare Leuchten, das ist einfacher, da du sofort vorm Fotografieren siehst, was geht. Mit Blitz siehts du es erst später, aber Blitze lassen sich gut für Effekte, Schatten und Farbnuancen mit Folien einsetzen. Ich hab über meinem Arbeitstisch an der Decke zwei farbtreue dimmbare LED-Flächenleuchten zur allgemeinen Ausleuchtung, dazu kommen zwei bis drei dimmbare Metz-LEDs direkt oder indirekt und die Aufheller nach Bedarf oder auch Led-Spots, Blitze und Laserpointer. Ich mach mir von jedem Produktset immer ein Foto to remember. Und falls erforderlich werden die Rollos gegen Sonne geschlossen. 

Zum Präsentieren  und Aufhellen: Hohlkehle aus Karton oder Stoff und Passavant, Styropurplatten, Passepartoutkarton, Reispapier, farbige Pappen, Alufolie...

Ich hab auf Deinem ersten Bild gesehen, daß Du Stoff als Untergrund nimmst, da ist die Struktur zu sehen. Das vermeidest Du, indem du die Produkte auf einem "unsichtbaren" Gestell mit geeigneten Hilfmitteln aus Haushalt und Küche wie Papperöhren, Folie, Gläser, Knete... über dem Untergrund "schweben" läßt, einfach ausprobieren. Das hat den Vorteil, daß du mit mehr Blendenschließung (oder auch Stacking) das ganze Produkt scharf und detailliert abbilden kannst, ohne daß die Struktur des Unter/Hintergrunds zu sehen ist.

Die Wolle sieht übrigens sehr gut aus und könnte uns von der grauen deutschen Sockenwelt befreien! Viel Spaß

Ergänzung: Du brauchst schon eine Beleuchtungsstärke am Objekt von 500 lx (Büro) eher 1000 lx (Studio), hier mal ein Beispiel einer Flächenleuchte  mit ca. 3600 Lumen, die hat 36W.

bearbeitet von aperture 8
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Hallo aperture 8

hab vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort. Ich habe in den letzten Tagen schon etliche Bewertungen von Lichtzelten und Softbox-Sets gelesen. Allerdings bin ich da eben auch immer über die mangelnde Lichtleistung gestolpert. Gerade diese Lichtzelte mit integrierter LED-Beleuchtung ... die Beispielfotos der Kunden ... das mag vielleicht für einen Privatverkauf bei Eb.. gehen. Für professionelle Fotos finde ich das ein NoGo.

Blitze wollte ich tatsächlich nicht verwenden. Ich muss während des Fotografierens sehen was da passiert. Da ich oft zwischen 15 und 30 verschiedene Artikel am Stück fotografiere, ist die Dauerlichtvariante momentan die beste Lösung für mich.
Die rückseitige weiße Fläche hat bei mir zum Reflektieren nicht ausgereicht. Mit Alufolie geht es besser, aber eben auch noch nicht gut genug. Vielleicht sollte ich auch über eine weitere Lampe von oben nachdenken.
Den Stoffuntergrund hab ich inzwischen durch einen diffuseren ausgetauscht. 

Zitat

Du brauchst schon eine Beleuchtungsstärke am Objekt von 500 lx (Büro) eher 1000 lx (Studio), hier mal ein Beispiel einer Flächenleuchte  mit ca. 3600 Lumen, die hat 36W.

Hm, das lässt mich jetzt doch grübeln. Da wäre ich ja mit meinen 2 x 1800 Lumen ganz gut dabei. Trotzdem ist es zu dunkel. Kann es an der indirekten Nutzung der Lampen liegen? Oder habe ich da einen generellen Denkfehler?

Danke für Dein Lob über die Wolle. Farbe ist bei mir Programm 😉

bearbeitet von VickyK
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Hallo Vicky,
die umfangreiche Antwort kam von aperture 8, und das mit der schönen
Wolle kann ich nur unterstreichen.

Jetzt noch einmal zum Foldio 3, es hat 93 LEDs a´ 0,6 W (also 55, 8 W zu-
sammen). Ich hoffe, dass ich keinen Denkfehler hatte. Ich empfinde die
dimmbare Lichtstärke als ausreichend.

Viele Grüße
Uwe

bearbeitet von Berliner
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Hallo Uwe,

die Anrede hab ich doch gleich mal korrigiert, danke für den Hinweis. Und es freut mich, dass Dir meine Wolle gefällt.

Dann bin ich ja mit meinen 2x20 Watt tatsächlich unter der Lichtleistung des Foldio 3. Gibt es da auch eine Angabe zu den Lumen? Ich habe in den Produktbeschreibungen nichts darüber gefunden. Ich dachte mit 2x1800 Lumen bin ich gut dabei.
Sagt die Watt-Zahl generell etwas über die Lumen aus?

Viele Grüße Vicky 

 

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Hier wird die Umrechnung Watt/Lumen erklärt:
https://www.lampenwelt.de/was-ist-lumen/?gclid=CjwKCAiA-_L9BRBQEiwA-bm5fvleDvW8RP0sCxGHRvjWSuRX6Mr46MsGReHF1fVhTMTe4n57Fq-F8BoCB9kQAvD_BwE&gclsrc=aw.ds

Du verkaufst selbstgefärbte Wolle. Da kommt es doch auch sehr darauf an, daß die Farben der Wolle zumindest auf deinen Fotos/Dateien weitgehend originalgetreu dargestellt werden. (Wie die Farben auf den PCs deiner Kunden aussehen ist nochmal eine andere Welt)
Um originalgetreuen Farben in deinen Fotos zu erhalten ist es notwendig einheitliche Lichtquellen mit einem hohen Wert an Farbreinheit (CRI-Wert) einzusetzen.
Infos hier:
https://ledtipps.net/farbwiedergabeindex/

Generell kannst du beim Einkauf deiner Lichtquellen davon ausgehen, daß bei Lichtquellen mit hoher Farbreinheit der CRI-Wert im Angebot angegeben ist. Wenn kein CRI-Wert im Angebot angegeben ist kannst du davon ausgehen, daß die Farbreinheit der angebotenen Lichtquelle in Richtung 'unterirdisch' tendiert.

Gruß
Fred

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Also Watt und Lumen haben die Hersteller für sich entdeckt, um damit zu glänzen, meint dass sie untereinander "vergleichbar" sind und beworben werden können. Was wir brauchen sind die lux, die Beleuchtungsstärke am Objekt, die von den Lumen und dem Abstand der Leuchte und der beleuchteten Fläche abhängt.

Die 2x 1800 lm sollten ausreichen. Natürlich wird durch das indirekte Licht "geschluckt", aber du weißt schon, daß du bei der Stillfotografie die Belichtungszeit mit Fernauslöser und Silentmodus sehr, sehr lang machen kannst, um genügend Licht zu sammeln? Und spiele einfach mal mit der Lichtführung und Reflektoren...

 

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hab mir die Beiträge mal durchgesehen und bemerkt, daß noch garnichts über die Farbtemperatur der von dir verwendeten Leuchten gesagt wurde.

Wenn dein Fotoraum komplett abgedunkelt ist (es fällt kein fremdes Licht ein) ist es eigentlich egal welche Farbtemperatur deine Leuchten haben sollten. Dann könntest du Leuchten mit einer Farbtemperatur von 5000 bis 6400 Kelvin verwenden. Aber - um den Unterschied zwischen der Farbtemperatur in deinem Fotoraum und in deinen anderen Räumen anzugleichen ist ein Bereich um 5000 Kelvin (oder leicht darüber) besser.

Wenn du aber deinen PC mit Bildschirm auch in deinem Fotoraum hast sollte der Bildschirm mit der gleichen Kelvin-Zahl eingestellt sein, die auch deine Fotoleuchten haben. Sonst ist der optische Eindruck des Fotos auf dem PC anders als wie von dir bei der Aufnahme gesehen (gelblicher oder bläulicher).

Übrigens: Farbtemperatur und Farbreinheit sind zwei paar Stiefel
Erste Infos hier:
https://www.ledmarkt24.de/Was-ist-die-Farbtemperatur

 

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vor 58 Minuten schrieb cimfine:

...aber die Beleuchtungsstärke erscheint mir zweitrangig. ...

richtig.

Wenn du die Lichtintensität verdoppelst oder vervierfachst mußt du die Belichtung in der Kamera entsprechend herunterfahren. Wenn du sonst nichts änderst werden deine Fotos aussehen wie jetzt auch.

Du mußt den Aufbau von Leuchten und Reflektoren ändern. Eigentlich sollte eine Leuchte (evtl neue Leuchte) reichen. Diese steht links oder rechts neben deiner Kamera - etwa  40 bis 60 cm höher. Testfotos machen. Dann setzt du den ersten Reflektor, der auf der anderen Seite der Leuchte etwa auf halber Entfernung zwischen Kamera und Produkt steht. Dieser Reflektor dient zum Aufhellen der Schatten, die durch das Licht der Hauptleuchte entstehen. Aber - die Schatten sollten nicht komplett verschwinden sonst wird das Produkt nur flach abgebildet. Schau dir an wohin der Reflektor das Licht lenkt. Setze den Reflektor mal höher, tiefer, vor und zurück, nach rechts oder links. Immer beobachten welche Änderung sich für dein Produkt ergibt.

Evtl. kannst du dann noch einen weiteren Reflektor setzen, der über deinem Produkt ist. Dieser Reflektor sollte näher zur Leuchte sein und den Hintergrund ausleuchten.

Beim Reflektorsetzen zunächst immer nur mit einem Reflektor arbeiten damit du siehst welche Änderung du erreichen kannst. Dann den zweiten Reflektor setzen - (der erste sollte abgedunkelt sein) - dann das Ergebnis mit beiden Reflektoren zusammen ansehen.

Wenn du das Gefühl hast, das einer der Reflektoren nicht genug Licht weiterleitet würde ich anstelle dieses Reflektors eine weitere Leuchte einsetzen - aber das bringt dann wieder ein total anderes Licht und evtl. wieder einen neuen Aufbau mit sich.

Dies wäre ein Aufbau - gibt noch viele andere.

Gruß
Fred

 

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Zitat

Generell kannst du beim Einkauf deiner Lichtquellen davon ausgehen, daß bei Lichtquellen mit hoher Farbreinheit der CRI-Wert im Angebot angegeben ist. Wenn kein CRI-Wert im Angebot angegeben ist kannst du davon ausgehen, daß die Farbreinheit der angebotenen Lichtquelle in Richtung 'unterirdisch' tendiert.

Ich habe gerade nochmal auf der Seite des Händlers nachgesehen. Der Farbreinheitswert ist mit >=80 angegeben. Das heißt dann wohl, dass sie nicht so besonders hochwertig sind. Wobei ich mit der Farbwiedergabe „fast“ zufrieden bin. Das ist aber glaube ich eher ein Monitorproblem. Auf dem IPad sehen die Farben sehr gut aus. Der Monitor zeigt Grün- und Lilatöne viel zu blaulastig an. Daher hoffe ich, dass ich am Black Friday den Monitor ersetzen kann. Mehrere Kalibrierungsversuche sind bei dem Gerät nicht von viel Erfolg gekrönt gewesen..

Zitat

aber du weißt schon, daß du bei der Stillfotografie die Belichtungszeit mit Fernauslöser und Silentmodus sehr, sehr lang machen kannst, um genügend Licht zu sammeln? Und spiele einfach mal mit der Lichtführung und Reflektoren.

Ja, das weiß ich. Die Objekte an sich sind meist auch gut ausgeleuchtet, natürlich besonders in den Nahaufnahmen. Aber auf dem Gesamtbild sieht man oben z.B., dass der Hintergrund dunkler ist als der Vordergrund. Ich habe schon alle möglichen und unmöglichen Konstellationen von Licht und Reflektoren ausprobiert. Meist ist es so, dass wenn hinten auch genug Licht ankommt, vorn dann viele Schatten sind.

Zitat

hab mir die Beiträge mal durchgesehen und bemerkt, daß noch garnichts über die Farbtemperatur der von dir verwendeten Leuchten gesagt wurde

Ich dunkle den Raum fast komplett ab. Meine Lampen haben 6500 Kelvin. Meist ist der Rechner zu diesem Zeitpunkt auch noch aus.

Zitat

Sonst ist der optische Eindruck des Fotos auf dem PC anders als wie von dir bei der Aufnahme gesehen (gelblicher oder bläulicher).

Das erklärt vielleicht die Blaulastigkeit von Grün und Lila. Aber an meinem Monitor kann ich so etwas nicht einstellen. Black Friday wird es hoffentlich ändern.

Zitat

Du mußt den Aufbau von Leuchten und Reflektoren ändern. Eigentlich sollte eine Leuchte (evtl neue Leuchte) reichen. 

Derzeit habe ich 2 Leuchten, die ca im 45Grad-Winkel die Fläche beleuchten. Weil das Licht nicht bis hinten gleichmäßig war, war meine Überlegung eher eine dritte Leuchte von oben dazuzunehmen. Da bin ich jetzt wohl auf dem Holzweg.
Ich werde das heute nochmal mit nur einer Lampe und etwas mehr Abstand versuchen und werde mich mal Stück für Stück durch deine Anleitung arbeiten. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

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vor einer Stunde schrieb VickyK:

Ich werde das heute nochmal mit nur einer Lampe und etwas mehr Abstand versuchen

ja, je größer der Abstand der Leuchte zu deinem Produkt ist desto kleiner werden die Helligkeitsschwankungen (vorne - hinten). Die Belichtungszeit mußt du dann natürlich erhöhen - oder die Blende weiter aufmachen.

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Zitat

den letzten Rest macht man vielleicht einfacher mit einem einfachen Verlaufsfilter im Raw Konverter?

Ich fotografiere derzeit nur in jpg, in raw-Bearbeitung hatte ich noch keine Zeit mich einzuarbeiten.
Ehrlich gesagt bin ich auch (wohl etwas blauäugig) davon ausgegangen , dass ich mit einer guten Kamera und etwas mehr Fotoerfahrung Bilder hinbekomme, die ich nicht noch ewig bearbeiten muss. Meine Hauptaufgabe liegt in der Herstellung der Produkte. Natürlich möchte ich sie gut präsentieren, aber das sollte nicht das Gros der Arbeit ausmachen. Und bei 15-30 neuen Produkten pro Fotosession/Woche würde ich gern versuchen auf Anhieb gute Fotos zu machen um weitere Arbeiten zu minimieren.

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Je grösser die LeuchtFLÄCHE im Verhältnis zum Objekt, umso gleichmässiger die Ausleuchtung - und dies auf kurze Distanz. Eine grosse Leuchtfläche mit einem Lichtformer von zB 150 x 150cm bringt weit gleichmässigere Ausleuchtung als eine Leuchtfläche mit 20cm Durchmesser.

Es gibt translucent-Schirme mit 150cm Durchmesser. Die sind günstiger als grosse Leuchtformerboxen.

Es könnte lohnend sein, ein paar Aufbauten von Profi-Studios sich anzusehen, um kennenzulernen, wie dort Licht hergestellt wird.

Dringend zu beachten ist, dass JEDE LICHTQUELLE mach EINEN SCHATTEN hinter dem Objekt. Ein grosses bzw. dem Sujet angepasstes LICHTZELT bewirkt mit kleinstmöglichem Aufwand die bestmöglichen Ergebnisse - sofern eine gleichmässige Ausleuchtung angestrebt wird, was zB für Wolle angenehm wirkt.

Rolf

bearbeitet von rollo88
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vor 13 Stunden schrieb VickyK:

Ich fotografiere derzeit nur in jpg, in raw-Bearbeitung hatte ich noch keine Zeit mich einzuarbeiten.
Ehrlich gesagt bin ich auch (wohl etwas blauäugig) davon ausgegangen , dass ich mit einer guten Kamera und etwas mehr Fotoerfahrung Bilder hinbekomme, die ich nicht noch ewig bearbeiten muss. 

Nein daran ist nichts blauäugig und deine Fotos oben finde ich auch schon sehr gut. Es ist auch ein absolut professioneller Ansatz, die Beleuchtung so gut wie möglich zu machen und so wenig es geht nachzubearbeiten. Nur: um das letzte Bisschen herauszuholen, brauchst du lichttechnisch wahrscheinlich mehr Aufwand, als wenn du das per Software machst. Ich könnte mir vorstellen, dass du den Aufwand dafür überschätzt: du musst die Bilder ja nicht aufwändig bearbeiten sondern nur ein paar sinnvolle Voreinstellungen machen. Wenn das erstmal aufgesetzt ist (und, ja, das dauert eine Weile) reden wir von wenigen Sekunden pro Bild.

Gruß, Christoph

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Am 24.11.2020 um 20:28 schrieb rollo88:

Es könnte lohnend sein, ein paar Aufbauten von Profi-Studios sich anzusehen, um kennenzulernen, wie dort Licht hergestellt wird.

Das hab ich seit gestern mal versucht. Und weiter probiert, gedreht und versetzt habe ich meine Lampen auch. Die maximale Entfernung der Lampen zum Objekt sind 80cm. Mehr ist mit dem momentanen Equipment nicht drin. Ich bekomme es eindeutig heller wenn ich nicht indirekt beleuchte. Aber jetzt kämpfe ich wieder mit den Schatten. Um die zu minimieren werde ich morgen mal 2 Diffusoren basteln. Mal sehen wie weit ich damit komme.

Da mein neuer Monitor voraussichtlich erst am Samstag kommt, habe ich heute versucht über OI.Share das IPad mit der Kamera zu verbinden um einen realistischen Eindruck der Fotos zu bekommen. Aber daran bin ich gescheitert. Es gibt zwar eine WiFi-Verbindung und ich sehe auch den Aufnahmebereich der Kamera, aber die Kamera verlässt den QR-Code-Modus nicht. Ich kann ihn nur durch ein Exit beenden und dann ist auch die Verbindung weg.

 

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Am 25.11.2020 um 09:02 schrieb cimfine:

Ich könnte mir vorstellen, dass du den Aufwand dafür überschätzt: du musst die Bilder ja nicht aufwändig bearbeiten sondern nur ein paar sinnvolle ...

Hallo Christoph,
ja, das tue ich wahrscheinlich. Aber der Gedanke mich noch in neue Software einzuarbeiten, lässt das große „P“ in meinen Augen erscheinen angesichts des Zeitaufwands. Zeit ist momentan echt knapp. Seit des Coronabeginns komme ich mit meiner normalen Arbeit kaum noch nach. Und da ist sich ja wahrscheinlich auch nicht so mal eben eingearbeitet.

Kannst Du mir ein (einfach zu bedienendes) Programm empfehlen, dass für den Einstieg nicht so teuer ist? Ich müsste erstmal schauen ob ich damit zurechtkomme. Momentan mache ich alles mit Gimp.

Das bearbeitete Bild gefällt mir sehr gut. Die gleichmäßigere Belichtung macht es gleich viel ausgewogener. Danke

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@VickyK: hast Du möglicherweise ein WEISSES LEINTUCH zur Hand. Wenn du dieses zwischen Lichtquelle(n) und Objekt spannst, bekommst Du einen sehr grossen Diffusor.

Wichtig ist, dass diese Leintücher wirklich weiss sind, sonst stimmt die Farbtemperatur nicht mehr. Die Lichtquelle(n) werden direkt durch die Leintücher aufs Objekt gerichtet, das Resultat ist ein direktes sehr weiches Licht.

Uebrigens: Deine Wollknäuel finde ich bereits als SEHR GUT fotografiert und völlig dem Zweck genügend.

Mich stört der kleine Schatten unter den Wollknäueln überhaupt nicht, und der Normal-Betrachter sieht diese auch gar nicht und stört sich daran ebenfalls nicht. Falls Du diese elimieren möchtest, so wäre ein transparenter Aufnahmetisch mit dosierbarem Licht von unten ein Lösungsansatz. Aber eben: nicht perfekter als perfekt machen - es steigert Deine Verkäufe nicht...!

Rolf

bearbeitet von rollo88
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vor 2 Stunden schrieb VickyK:

a, das tue ich wahrscheinlich. Aber der Gedanke mich noch in neue Software einzuarbeiten, lässt das große „P“ in meinen Augen erscheinen angesichts des Zeitaufwands. Zeit ist momentan echt knapp.

Gimp kann doch auch Verlaufsfilter.

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