Jump to content

Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Review der E-M1III (und etwas E-M1II/E-M1I) für Astrofotografie


Empfohlene Beiträge

Hallo,

vorhin bin ich via 43rumors auf folgendes Video gestoßen:

Das finde ich sehr beeindruckend. Einerseits, wie gut die E-M1III für Astrofotografie geeignet ist, andererseits, was der Mensch damit für Fotos macht.

Ich muss unbedingt die Astrotrac reaktivieren. Wenn ich nur daran denke, was dann mit den lichtstarken Pro-Objektiven möglich ist...🤩

E.

PS: Er erwähnt häufiger "fullwell depth". Dieses Charakteristikum wird nach meiner Kenntnis auch als "fullwell capacity" bezeichnet.

  • Gefällt mir 1
  • Danke 2
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

MFT Sensoren sind in einigen Astrocams verbaut, das Format ist generell gut geeignet, Und Fokussieren ist wirklich nicht ganz so easy, deshalb ist das Feature in der EM1 III echt eine feine Sache. Wenn ich sehe was der Kollege da am Teleskopen hat,,,,,, da kommen auch Pro Objekive nicht mit 🙂

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von iamsiggi
      M87 mit dem Teleskop. (100% Auschnitt)
      Das ist die, wo dieses erste "Bild" eines schwarzen Loches gezeigt wurde.
      Ausrüstung:
      E-M10.II, "Newton ohne Namen" 200/800 + MC14 (F5.6) ISO 1250 4 Minuten Belichtet 32 Bilder.

      An sich gibt diese helle elliptische Riesengalaxie nicht wirklich was her, heller Fleck halt. Man muss schon genauer hinsehen.

      Sie ist von uns 55 Mio. Lichtjahre weit weg und doppelt so schwer wie unsere Milchstraße, beherbergt aber gut 10x mehr Sterne. Unser Milchstraße wird von ca 200 Kugelsternhaufen umkreist, bei M87 sind es 12.000!. Man geht davon aus, dass die von kleineren Nachbargalaxien stammen. Letztlich nimmt man an, dass solche elliptischen Galaxien das Ergebnis von Zusammenstößen von Galaxien sind.

      Im Zentrum dieser Galaxie befindet sich eines der größten bekannten schwarzen Löcher. 6,6 Milliarden Sonnenmassen schwer und mit 20 Mrd. km Durchmesser größere als unser Sonnensystem. Zum Vergleich: Der Durchmesser der Neptunbahn liegt bei 9 Mrd km.

      M87 ist auch als "smoking Gun" / Rauchender Colt Galaxie bekannt, weil man diesen extrem heißen 5000 Lichtjahre langen Plasmastrahl, sehen kann.
      Es ist das kleine Anhängsel das aus dem Galaxienkern nach oben geht.

      Die Teilchen werden mit nahezu Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum geschleudert und sind Überreste der ins schwarze Loch fallende Materie.

      Dieses Galaxienpärchen PGC 139919 und PCG 41342 (UGC7652b und UGC7652a) das rechts oberhalb durch M87 durchschaut ist 1,1 Mrd Lichtjahre weit weg.

      Im gesamten Bildfeld finden sich hier 56 Galaxien des PGC Galaxienkataloges. Bei einigen kann man herausfinden wie weit sie weg sind:

      PGC 169454 1.4 Mrd. Lichtjahre,
      PGC 139910 1.2 Mrd. Lichtjahre
      PGC 41285 1.1 Mrd. Lichtjahre
      PGC 169422 1.5 Mrd. Lichtjahre Die Helligkeit liegt hier bei mag +18,14

      In Großer Ansicht und gesamtes Feld:
      https://astrob.in/cissqo/0/
      Siegfried
    • Von iamsiggi
      Frühling ist Galaxien Saison: Erst nach Mitternacht steigt die Milchstraße, wo es diese schönen Gasnebel gibt, im Osten höher. So können wir ungestört von Staub und den allzu vielen Sternen Richtung Arme der Milchstraße, in die Tiefen des Weltraum blicken.
        Links des Sternbild Löwe, unterhalb des Sternbild großer Wagen im Sternbild der Jungfrau (Virgo) und Haar der Berenike (Coma berenices) ist der Virgo Galaxienhaufen zu finden. Es sind hier mindestens 1300 Galaxien zu entdecken, wahrscheinlich bis 2000. Allerdings jenseits der 65 Mio. Lichtjahre.
        Dieser Haufen bildet das Zentrum einer noch größeren Galaxienansammlung: Der Virgo Superhaufen, wo auch unsere Milchstraße dazugehört. Das 135mm Teleobjektiv zeigt hier die Untergruppe des "Haufen A" dessen Zentrum die riesige Galaxien M87, das ist die wo das allseits bekannte erste detaillierte "Bild" eines schwarzen Lochs entstand.Hier im Bild das große diffuse "etwas" in der Bildmitte im unteren Drittel zu sehen.

      Links der Bildmitte sieht man die sogenannte Markariansche Kette.
      Gebildet von größeren Galaxien, viele davon durch die großen Schwerkräfte der nahe stehenden Galaxien zerpflückt.

      E-M1.III, Samyang135/2@F2,8 29x4 Minuten Belichtungen ISO1250

      In Groß kann man das Bil hier finden:
      https://astrob.in/full/fq06ql/0/

      Siegfried
    • Von iamsiggi
      Aus Platzgründen zeige ich geich eine Version verwendet, wo ich die leichter erreichbaren Objekte eingezeichnet habe.
      Wer das Bild in voller Auflösung sehen will:  Auf AstroBin findet man es: https://astrob.in/full/yw7se5/0/

      In einer der spärliche dunkleren Winternächte habe ich mit dem mFT25/1,8 bei F/2.5 und ISO1250 60 Sekunden (Minuten) Belichtungen gemacht, was ja mit der eingebauten Serienbildfunktion sehr bequem ist. Nachgeführt mit dem StarAdventurer.
      In Summe wurden 93 Bilder gestackt, was zu einer recht tief belichteten Aufnahme führen sollte. Begrenzend ist hier die mögliche Auflösung bei 25mm. Durchsucht man die Das Bild in Originalauflösung, findet man Objekte die Objekte bis mag +14 auf jeden Fall. Als Vergleich:  Mein 800mm Teleskop mit einer Öffnung von 200mm kommt hier bis mag +21 herum.

      Das Sternbild Löwe ist ja eines der wirklich Großen und mit dem 25mm geht sich zumindest der bekanntere Hauptteil des Sternbilds aus.
      Als Tierkreiszeichen wandert hier die Sonne derzeit vom 11. August bis 17. September durch.
      Der hellste Stern, Regulus, liegt genau auf der Ekliptik, da wo  Sonne, Mond und Planeten entlangwandern, weshalb er öfter von Mond bedeckt wird.

      Frei vom Staub der Milchstraße, blicken wir hier in die Tiefen des Alls.
      Gerade jetzt (erstes Halbjahr 2021) zieht sehr auffällig der Asteroid Vesta (V) oberhalb des Gebietes des Sterns Chertan seine Schleife. Mit einer Helligkeit von mag +6,3 ist es ein leichtes ihn mit dem Fernglas zu verfolgen, mit Fotolinsen sowieso. Es sind auch noch sehr viel mehr Asteroiden (mehr oder wenig große Brocken die zwischen zwischen Mars und Jupiter ihre Bahnen ziehen) zu finden. Die derzeit ja gegenüberstehende Sonne sorgt ja für bestes Licht. Hier nur noch zwei weitere eingezeichnet: 87 Sylvia (S) (mag +12,4) und 113 Amaltea (A) mag +11,6 (da gibt es ein tolles SFi Buch/Hörbuch mit dem Titel dieses Asteroiden).

      Mit W habe ich einen der uns nächsten Stern (besser Sternchen) eingezeichnet: Wolf 359 / CN Leo. Einer der schwächsten bekannten Sterne mit nur 10% der Sonnenmasse, nur etwas größer als Jupiter, ein Grenzfall zwischen braunen und roten Zwerg. Er ist nur 7,8 Lichtjahre weg und bewegt sich mit fast 4,7 Bogensekunden pro Jahr vor dem Sternenhimmel, kann man also mit 300mm Teleobjektiv nachzuweisen, wenn man zwei Bilder mit einem Jahr Abstand vergleicht.
      Die Raumsonde New Horizon hatte im April 2020 ein Paralaxenprojekt mit Proxima Alpha Centauri und Wolf 359 fotografiert (für die Leute auf der Nordhalbkugel) gemacht und Interessierte eingeladen, ebenfalls Bilder vom Zeitpunkt zu machen und zu senden. Daher habe ich damals ein Bildchen dieses roten kleinen Sternchens gemacht.

      R steht für R Leonis, einer der stark veränderlichen roter(=kalter) Riesensterne am Ende seiner Lebenszeit. Er pulsiert sehr stark und stößt bereits große Gasmengen in die Umgebung ab. Dabei schwankt seine Helligkeit von mag +4,4 bis mag +11,3 alle 310 Tage. Er ist also mal mit freien Auge zu sehen und dann nicht mal mehr mit einem Fernglas. Er ist rot auf Bildern zu finden.

      Der Stern Algieba ist ein Mehrfachsystem. Die zwei Hauptkomponenten sollte ein kleineres Fernrohr (60mm) schon trennen können. Also ein beliebter Stern um die Auflösung von Optiken zu testen und einen Doppelstern zu beobachten. Die Umlaufzeit liegt aber bei um die 650 Jahre. In diesem Jahrhundert sind die zwei Komponenten sogar fast am weitesten voneinander entfernt.

      Am bekanntesten sind hier aber die Galaxiengruppen.
      Das Leotriplet: bestehend aus M66, M65 und NGC3628 (Hamburger Galaxie).
      Und die M96 Gruppe mit M95, M105 und  5 weiteren Galaxien, die recht nahe zusammen stehen.
      Sie gehören wie unser Galaxie letztlich auch zur Großen Galaxienansamlung im Sternbild Jungfrau (Virgo Superhaufen) und Coma Berenice, die sich links anschließt. Mit um die  30 Mio Lichtjahren sind sie noch relativ nahe. Daher schöne Objekte für mittlere Fernrohre.

      Zumindest das Leo Triplet ist leicht auf den Bildern zu finden, und man wundert sich einmal mehr, warum Charles Messier die Hamburger Galaxie übersehen hatte, denn die ist nicht wesentlich kleiner oder dunkler.

      Siegfried

       


       
    • Von iamsiggi
      Das Feld war um die Gürtelsterne des Orion.

      Letzte Woche gab es  mal kurz klareren Himmel. Wie man an den großen Halos um die sehr hellen Sterne sieht, nicht ganz. Im Winter keine Seltenheit,
      Aber eine kleine Session mit dem StarAdventurer ging sich aus:

      Kamera war die offen modifizierte E-PL6 und das Haida UVIR750 Cutfilter Filter am mFT75/1.8.
      Da es doch auch recht hell war mußte ich auf F/2.8 abblenden.

      Hier also das Ergebnis aus 40 Bildern bei ISO800  
      SQM war 20.0 herum und es hatte die ganze Zeit Nordwind bei 0 Grad.
      Das Feld habe ich genommen, weil es auch den sehr hellen Reflexionsnebel M78 zeigt.
      Auch bekannt als "Casper the Friendly Ghost" aus dem Film.
      Das Sternenlicht wird durch Wolken zu uns reflektiert. Wie man sieht überbelichtet bei 1 Minute so wie das Zentrum des Orion Nebel. Deshalb ist da kaum etwas vom blau des reflektierten Licht zu erkennen.
      Links ist ein Teil von "Barnard's Loop", eine große 0 förmiges h-alpha Gebiet um den Orion.
      Das ist relativ schwach, ebenso wie das H-alpha Gebiet unterhalb des hellen Gürtelsterns Alnitak, über dem sich der Pferdekopfnebel schiebt.
      Links des Sterns der orange Flammennebel ist um einiges heller. Orion Nebel unten sowieso!

      Hier eine astrometrierte Version:


      So sieht ein RAW ohne Bearbeitung aus.


      Siegfried
  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung