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Eigentlich hatte ich vor, bis Weihnachten ein paar Grundlagen zur Fotografie zusammenzuschreiben. Einen Teil habe ich geschafft (grundsätzlicher Aufbau Fotoapparat, Sensor und der (Nicht-)Einfluss der Größe des Sensors, Rauschen, wie ein Verschluss arbeitet, was Nachteile sind des elektronischen Verschlusses, wieso man Blenden so komisch angibt usw.), einen anderen Teil habe ich noch nicht geschafft (ganz, ganz, einfache Aspekte der Optiken). 

Der Versuch war, die Themen sehr zu vereinfachen ohne grundlegend zu verfälschen und auch zu visualisieren (weil ich, wie wahrscheinlich viele hier, der eher optische Typ bin). Die Visualisierungen sind eher skizzenhaft.

Kritik, Anregungen und Ideen für Verbesserungen, Hinweise auf Fehler, usw. sind natürlich herzlich willkommen, genauso wie allgemeines Feedback. Sollte ich mit Vereinfachungen zu weit gegangen sein, einfach Verbesserungsvorschlag schicken, ich werde versuchen es einzubauen. Sollte das gar keinen Sinn haben, dann bite auch sagen. Eigentlich halte ich ja lieber Vorträge, aber manchmal lese ich Dinge auch gerne, aber vielleicht fändet ihr ein Video besser?

Hier die Links:
https://smile.pics/fotoapparat (super simpel,..)

https://smile.pics/sensor (auch sehr einfach, ein bisschen Vergleich MFT und Kleinbild und warum ich glaube, dass so ein Vergleich eigentlich wenig bis nichts bringt, jede Kamera ist immer nur ein Kompromiss,...)

https://smile.pics/verschluss (Verschlussvorhänge, Blitzsynchronisation usw...)

https://smile.pics/blende (wie funktioniert die Irisblende mechanisch, wie wirkt die Blende optisch,..)

Persönlich glaube ich, dass die Reihenfolge so sinnvoll ist, aber das ist sicher Geschmacksache. Ganz trennen kann man die Inhalte ohnehin nicht. Mein Urlaub geht bald zu Ende, es wird noch dauern, bis der Optikteil zumindest halbfertig ist.

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vor 11 Minuten schrieb winterrunner:

Hallo Manfred,

sehr gut beschrieben und sehr plastisch dargestellt. Du hast mit Sicherheit sehr viel Zeit investiert.
Mir gefällt es ausgezeichnet.

Viele Grüße aus Frankfurt
Gerhard

Da kann ich mich nur anschließen...
Persönlich finde ich diese Art der Erklärung besser nachvollziehbar als ein Video.

Beste Grüße und Respekt vor dieser Arbeit !
Eric

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Prima Arbeit. Sehr anschaulich. Das wird sicher einigen Anfängern eine große Hilfe sein, die Grundbegriffe zu verstehen.

Kleine Anregung: Viele Olympus-Fotografen tun sich am Anfang schwer, die tolle Funktion Live Composite zu verstehen und anzuwenden. Vielleicht fällt dir dazu auch etwas ein.

 

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vor 11 Minuten schrieb Menning:

Prima Arbeit. Sehr anschaulich. Das wird sicher einigen Anfängern eine große Hilfe sein, die Grundbegriffe zu verstehen.

Kleine Anregung: Viele Olympus-Fotografen tun sich am Anfang schwer, die tolle Funktion Live Composite zu verstehen und anzuwenden. Vielleicht fällt dir dazu auch etwas ein.

 

Ich habe Live Composite in meiner Schummelzettelsammlung für die EM1.3 auf Seite 19 beschrieben: https://www.smile.pics/em1-3-schummelzetteln#pdf-flip-schummelzetteln. Denkst Du das reicht so, oder genauer? Und Danke für die Bitte, es zu tun

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vor 19 Minuten schrieb Manfred-Wien:

Ich habe Live Composite in meiner Schummelzettelsammlung für die EM1.3 auf Seite 19 beschrieben: https://www.smile.pics/em1-3-schummelzetteln#pdf-flip-schummelzetteln. Denkst Du das reicht so, oder genauer? Und Danke für die Bitte, es zu tun

Das sollte reichen. Ich wüsste nicht, wie du das grafisch darstellen könntest.

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vor 10 Minuten schrieb Menning:

Das sollte reichen. Ich wüsste nicht, wie du das grafisch darstellen könntest.

Animieren ginge schon, zB wie beim Riesenrad die Lichtspuren entstehen. Aber wahrscheinlich wäre der Mehrwert relativ gering. Und nochmal Danke für das Feedback...

bearbeitet von Manfred-Wien
Typo
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Hallo Manfred,

vielen Dank für diese tolle Arbeit. Dürfte für viele Anfänger, aber auch schon leicht fortgeschrittene Fotografen, eine große Hilfe sein.

Eine Frage wird in regelmäßigen Abständen immer wieder hier gestellt: Wann, warum, wie oder wo ist der Unterschied zwischen Fokus- Stacking und Fokus-Bracketing? Und nicht vergessen: was bedeutet die "Schrittweite" 1 bis 10?

HG Jürgen

Nachtrag: Also, von mir aus würde ich dir ja gerne deinen wohlverdienten Urlaub noch etwas verlängern😁😉

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vor 2 Stunden schrieb jürgen1950:

Hallo Manfred,

vielen Dank für diese tolle Arbeit. Dürfte für viele Anfänger, aber auch schon leicht fortgeschrittene Fotografen, eine große Hilfe sein.

Eine Frage wird in regelmäßigen Abständen immer wieder hier gestellt: Wann, warum, wie oder wo ist der Unterschied zwischen Fokus- Stacking und Fokus-Bracketing? Und nicht vergessen: was bedeutet die "Schrittweite" 1 bis 10?

HG Jürgen

Nachtrag: Also, von mir aus würde ich dir ja gerne deinen wohlverdienten Urlaub noch etwas verlängern😁😉

Danke Jürgen, ich versuche es, aber es gibt da gerade im deutschsprachigen Raum mit Frank Rückert einen anerkannten echten Auskenner zu diesem Thema (http://pen3.de und dort im Blog).

Bracketing heißt auf deutsch einfach Belichtungsreihe, also eine Serienaufnahme mit veränderlichen Kamera-Einstellungen. Die Oly-Kameras kennen je nach Modell verschiedene Belichtungsreihen. Beispielsweise für "Belichtung" (quasi das Original), Weißabgleich (für RAW egal), Blitzleistung (wenn man die Oly-Blitze mag, ich mag Godox-Blitze lieber), ISO, die Art-Filter (wirken natürlich nur auf die JPEGs, nicht auf die RAW-Dateien) und eben Fokus (davon reden wir hier). 

Prinzipiell geht es beim Fokus-Bracketing darum, dass man sich mit unterschiedlichen Entfernungseinstellungen eine Reihe von Fotos macht, die an unterschiedlichen Stellen scharf sind und daraus folgend, die Schärfentiefenbereiche an unterschiedlichen Stellen haben. Die Schärfentiefenbereiche sollten einander überlappen.

Eine der Ideen (#1) dahinter ist, dass man sich durch Überlagerung dieser Bilder am Computer die Schärfentiefe deutlich vergrößern kann, indem man alle scharfen Bereiche der unterschiedlichen Fokus-Bracketing Bilder in einem einzigen Bild sozusagen addiert. Dass man also deutlich über das hinausgehen kann, was man mit der "förderlichen Blende" an Schärfentiefe erreichen kann 🙂. Dass man auch beim Fokus-Bracketing diese Blende verwendet, kann nützlich sein. Wenn das das Ziel ist, zB bei Makroaufnahmen, dann verwendet man idealerweise auch ein Stativ, es geht zur größten Not mit Olys oft auch ohne, aber Stativ ist sehr zu empfehlen.

Dieses Überlagern der Bilder kann man auch in der Kamera vornehmen lassen und das heißt dann Fokus-Stacking ("stapeln"), das ist auch im Untermenü von Fokus-BKT auszuwählen. Im Aufnahme-Menü 2 (Kamera-Menü 2) bei der EM1.3 (und, ich glaube, auch bei der EM1.2)

Also erste kurze Antwort: Fokus-Stacking ist ein Fokus-Bracketing, wo die Überlagerung der Bilder schon in der Kamera erfolgt. Die Alternative dazu ist die Nachbearbeitung der nicht überlagerten Einzel-Bilder am Computer. Und:

  • Fokus-Stacking schafft maximal 15 Bilder zu verrechnen, und das sind JPEGs, Fokus-Bracketing schafft 999 Bilder. Die 15 beim Stacking sind aber meistens nicht zu wenig.
  • Fokus-Stacking und Fokus-Bracketing unterscheiden sich leicht von der Abfolge der Fokus-Schritte. Fokus-Bracketing beginnt am beim Start eingestellten Fokuspunkt und geht dann schrittweise (in der von Dir erwähnten "Schrittweite") nach hinten, also weg von der Kamera. Beim Fokus-Stacking, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, geht der Fokusmotor noch 2 "Schritte" näher zum Sensor und beginnt dann seine maximal 15 Schritte weg vom Sensor. 
  • Fokus-Stacking dauert mir persönlich für manche Aufnahmeideen zu lange.

Ich verwende Fokus-Bracketing meistens mit einer leicht anderen Idee (#2) als der Schärfentiefenmaximierung. Wenn ich zB auf einem Halm sitzende, im Wind schwingende, Libellen fotografiere, dann erhöhe ich mit Fokus-Bracketing deutlich die Wahrscheinlichkeit die Augen scharf aufgenommen zu haben. Wenn ich hier "stacke", dann dauert mir das zu lange, bis die Kamera wieder bereit ist. Sollte der Wind gerade aufgehört haben, kann ich "danach" noch immer die Bilder verrechnen. Dann am besten mit Helicon Focus. Die Ergebnisse werden auch noch besser als beim Fokus-Stacking. Ich sage aber nicht, dass das Stacking nicht gut wäre, es ist gut.

Eine weiter Idee ist, dass man zB bei Landschaftsaufnahmen (#3) die Schärfentiefe maximiert. 

Schrittweite 1-10: Die dimensionslose einzustellende Schrittweite 1 (wenig) bis 10 (viel) ist wahrscheinlich je nach verfolgter Idee anders zu wählen. Ich verwende für die Idee #2 (Libellen) meisten Schrittweite 2. Frank Rückert beschreibt im oben erwähnten Blog-Beitrag für ihn optimal 1 oder 2, in Ausnahmen 3 (so habe ich ihn verstanden). Er ist der Meister der Idee #1. 

Ich glaube auch hier ans Ausprobieren 🙂 

Nochwas: Der Olympus-Visionary Karl Grabherr (oder heißen die jetzt OMD-Visionaries? 🙂) macht Zoom-Meetings wo genau Derartiges besprochen werden kann. Wenn wer den Link will, den kann ich zukommen lassen, Die Zoom-Meetings kosten nichts. Fragen kann man im Vorfeld stellen, dann bereitet er Antworten vor.

So Jürgen, habe ich jetzt zum Thema was Neues gesagt oder leider eh nicht? 

 

 

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Viele Dank, Manfred für deine ausführliche Antwort. Für viele Neueinsteiger in die Olympus- Kamerawelt hast du die Unterschiede zwischen Fokus-BKT und Fokus-Stacking verständlich erklärt.

vor 19 Stunden schrieb Manfred-Wien:

So Jürgen, habe ich jetzt zum Thema was Neues gesagt oder leider eh nicht?

Für mich eher nicht😁, da ich ja schon einige Jahre mit beiden Methoden meine Makros mache. Auch bin ich regelmäßig auf der Home Page von Frank unterwegs, schaue auch ab und an bei Karl Grabherr vorbei. Auch hatte ich bei diesbezüglichen Fragen hier im Forum nach Stacking-BKT auf den Blog  fotofonie  von Dieter Bethke und Frank Fischer hingewiesen. Kann ich mir nun sparen🙂 und brauch nur noch auf deinen Thread hinweisen.

Aber halt, auch für mich hast du einen wertvollen Tipp: Fokus-BKT bei Libellen, bzw für mich eine Anwendungsmöglichkeit für meine Lieblingsmotive Schmetterlinge oder sonstige Insekten.

Nochmals vielen Dank! Wünsche Dir und Deiner Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Achte auf deine Gesundheit.

HG Jürgen

 

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Danke Jürgen, auch Dir Prosit 2021. 

Freut mich, wenn Du auf den Beitrag hinweisen wirst, dann ist er zumindest nicht ganz falsch.

Möglicherweise stimmt aber meine Behauptung, mit der Reihenfolge der Schritte beim "Fokus-Stacking" nicht zu 100%, muss ich mir wieder ansehen, jedenfalls gib es Unterschiede zum Bracketing (siehe auch hier bei Kim Holst).

Dieter Bethke hat mich mal aus einer Facebook-Gruppe geworfen, weil ich mit einer Aussage von Frank Fischer nicht einverstanden war. Jetzt weiß ich auch warum (gemeinsamer Blog), auch dafür Danke 🙂. Eigentlich finde ich die beiden aber sehr in Ordnung.

Hier noch der Link zu den Zoom-Meetings von Karl Grabherr, das nächste ist am 8.1.2021, also in einer Woche von heute an. Aktuell gibt es Fragen zu Capture One.

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@Manfred-Wien Genial! Sowohl die Erklärungen auf der Webseite als auch die Kurzanleitung inkl. Workflow und Kamerabedienung. Die Seite für die Blende ist wirklich toll, hervorragende animierte und ansprechende Grafiken, kurze knackige Erklärungen, die dennoch schon hin zum Expertenwissen reicht. Die anderen Seiten hab ich noch nicht gesehen, ach was, bewundert! 

Die Bedienungsanleitung zur Kamera ist ebenfalls genial. Für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

Ich habe einen Fotografie interessierten Bekannten, der aber nur mit dem Smartphone arbeitet. Dem schick ich den Link mal zu, mal sehen was passiert 🤔😊

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Am 30.12.2020 um 13:28 schrieb Manfred-Wien:

Eigentlich hatte ich vor, bis Weihnachten ein paar Grundlagen zur Fotografie zusammenzuschreiben. Einen Teil habe ich geschafft (grundsätzlicher Aufbau Fotoapparat, Sensor und der (Nicht-)Einfluss der Größe des Sensors, Rauschen, wie ein Verschluss arbeitet, was Nachteile sind des elektronischen Verschlusses, wieso man Blenden so komisch angibt usw.), einen anderen Teil habe ich noch nicht geschafft (ganz, ganz, einfache Aspekte der Optiken). 

Der Versuch war, die Themen sehr zu vereinfachen ohne grundlegend zu verfälschen und auch zu visualisieren (weil ich, wie wahrscheinlich viele hier, der eher optische Typ bin). Die Visualisierungen sind eher skizzenhaft.

Kritik, Anregungen und Ideen für Verbesserungen, Hinweise auf Fehler, usw. sind natürlich herzlich willkommen, genauso wie allgemeines Feedback. Sollte ich mit Vereinfachungen zu weit gegangen sein, einfach Verbesserungsvorschlag schicken, ich werde versuchen es einzubauen. Sollte das gar keinen Sinn haben, dann bite auch sagen. Eigentlich halte ich ja lieber Vorträge, aber manchmal lese ich Dinge auch gerne, aber vielleicht fändet ihr ein Video besser?

Hier die Links:
https://smile.pics/fotoapparat (super simpel,..)

https://smile.pics/sensor (auch sehr einfach, ein bisschen Vergleich MFT und Kleinbild und warum ich glaube, dass so ein Vergleich eigentlich wenig bis nichts bringt, jede Kamera ist immer nur ein Kompromiss,...)

https://smile.pics/verschluss (Verschlussvorhänge, Blitzsynchronisation usw...)

https://smile.pics/blende (wie funktioniert die Irisblende mechanisch, wie wirkt die Blende optisch,..)

Persönlich glaube ich, dass die Reihenfolge so sinnvoll ist, aber das ist sicher Geschmacksache. Ganz trennen kann man die Inhalte ohnehin nicht. Mein Urlaub geht bald zu Ende, es wird noch dauern, bis der Optikteil zumindest halbfertig ist.

Hallo Manfred, 

...ich bin so eine "blutige" Anfängerin, speziell was die Olympus betrifft (vorher meistens Nikon und Canon) . Nun bin ich auf Olympus umgestiegen und habe  mir vor kurzem die EM1 Mk II gekauft. Ich habe einen riesen Respekt vor der Kamera und will sie wirklich richtig kennenlernen und demensprechend auch bedienen. Das Problem jedoch : Es gibt noch immer kein gutes Buch in Deutscher Sprache, wo ich mich wirklich schön vertiefen und einfach ausprobieren kann. Eben: learning by doing.

Ich lese sehr gerne und will das dann auch umsetzen, ich mag was zum Nachschlagen und Vertiefen. Wenn du diesbezüglich einen Tipp hast, wo ich noch nachfragen könnte um zu einem guten Nachschlagwerk für die MK II komme, so freue ich mich sehr.

Ich finde Deine Idee hier absolut super und möchte mich gleich vorweg bedanken!  

Liebe Grüße aus Wien 

Ingrid 

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vor 44 Minuten schrieb Ingrid Maria:

Hallo Manfred, 

...ich bin so eine "blutige" Anfängerin, speziell was die Olympus betrifft (vorher meistens Nikon und Canon) . Nun bin ich auf Olympus umgestiegen und habe  mir vor kurzem die EM1 Mk II gekauft. Ich habe einen riesen Respekt vor der Kamera und will sie wirklich richtig kennenlernen und demensprechend auch bedienen. Das Problem jedoch : Es gibt noch immer kein gutes Buch in Deutscher Sprache, wo ich mich wirklich schön vertiefen und einfach ausprobieren kann. Eben: learning by doing.

Ich lese sehr gerne und will das dann auch umsetzen, ich mag was zum Nachschlagen und Vertiefen. Wenn du diesbezüglich einen Tipp hast, wo ich noch nachfragen könnte um zu einem guten Nachschlagwerk für die MK II komme, so freue ich mich sehr.

Ich finde Deine Idee hier absolut super und möchte mich gleich vorweg bedanken!  

Liebe Grüße aus Wien 

Ingrid 

Hallo Ingrid,

es gibt eine sehr aktive Olympus Community in Wien. Das Zentrum ist Karl Grabherr, er hat auch mir damals den Umstieg von Canon zu Olympus wesentlich erleichtert, er ist ein Olympus Visionary, so eine Art Markenbotschafter. 

Bücher sind gut, aber vielleicht schaust Du Dir mal auf https://training.grabherr-photography.com an ( funktioniert natürlich überall, nicht nur in Wien), ob Du etwas findest aus den eLearning-Programmen. Meiner Meinung sind diese eLearning-Formate noch besser als Bücher. Da kannst Du gewisse Themen auch wiederholen bis sie sitzen.  Persönlich finde ich das Format auch besser als ein Buch, weil man mehr „gezeigt“ kriegt.

Normale Online-Kurse finde ich im Vergleich dazu weniger prickelnd. in gewisser Weise sind die eLearnings auch besser als  „normale“ Präsenzkurse (früher, Du weißt schon, vor Corona, gab es das 🙂). Das beste ist wahrscheinlich die Kombi eLearning und Praxisteil. Nach der Impfung wird es das auch wieder geben.

LIebe Grüße 

Manfred
 

 

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vor einer Stunde schrieb Ingrid Maria:

Das Problem jedoch : Es gibt noch immer kein gutes Buch in Deutscher Sprache, wo ich mich wirklich schön vertiefen und einfach ausprobieren kann

Wenn Du ein ein gutes Buch in deutscher Sprache suchst, dann nehme dieses: https://booksagain.fotografierer.com/Kamerabuch-E-M1-Mark-II-38.html

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vor 12 Stunden schrieb Manfred-Wien:

Hallo Ingrid,

es gibt eine sehr aktive Olympus Community in Wien. Das Zentrum ist Karl Grabherr, er hat auch mir damals den Umstieg von Canon zu Olympus wesentlich erleichtert, er ist ein Olympus Visionary, so eine Art Markenbotschafter. 

Bücher sind gut, aber vielleicht schaust Du Dir mal auf https://training.grabherr-photography.com an ( funktioniert natürlich überall, nicht nur in Wien), ob Du etwas findest aus den eLearning-Programmen. Meiner Meinung sind diese eLearning-Formate noch besser als Bücher. Da kannst Du gewisse Themen auch wiederholen bis sie sitzen.  Persönlich finde ich das Format auch besser als ein Buch, weil man mehr „gezeigt“ kriegt.

Normale Online-Kurse finde ich im Vergleich dazu weniger prickelnd. in gewisser Weise sind die eLearnings auch besser als  „normale“ Präsenzkurse (früher, Du weißt schon, vor Corona, gab es das 🙂). Das beste ist wahrscheinlich die Kombi eLearning und Praxisteil. Nach der Impfung wird es das auch wieder geben.

LIebe Grüße 

Manfred
 

 

Hallo Manfred, 

denke erst mal für die rasche Antwort und vor allem den Tipps. Normale Online-Kurse sind nichts für mich, da ich nicht immer präsent sein kann und möchte ..

Aber das Buch lad ich jetzt mal gleich herunter...das ist schon mal sehr gut und darauf freue ich mich.

Grabherr: ja den werde ich mir auch ansehen-mal schauen, ob das für mich passt 😉

Vielen Dank und hab noch einen schönen Tag!

Ingrid 

 

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Hallo Ingrid,

Karl Grabherr betreibt übrigens für Olympus-Fotografen auch eine Art 1. Hilfe WhatsApp-Kanal. D.h. Du stehst irgendwo in der Wildnis (hast aber zumindest Handy-Empfang) und weißt zB bei den Einstellungen nicht weiter. Dann stellst Du die Frage in die WhatsApp-Gruppe (Beitrittslink: https://chat.whatsapp.com/HV8n82157IZH3cG9CdJj7L) und bekommst entweder von einem der anderen Gruppenmitglieder eine Antwort oder von Karl (der weiß immer was). In der Regel innerhalb von Minuten kriegst Du Antworten. Beruht i.d.R. auf seinen Einstellungen für die Kameras aber nicht ausschließlich.

Liebe Grüße

Manfred

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    • Von Manfred-Wien
      Ein bisschen nach dem Motto, es ist zwar schon alles zu dem Thema gesagt, aber noch nicht von jedem (oder auch von mir 🙂), habe ich mich jetzt im Zuge meiner Foto-Grundlagen-Zeichentrickfilme (also Powerpoint) auch am Thema der "Äquivalenz" probiert. Ihr seht das ungefähr ab Minute 25:40 meiner Episode2: Sensor (also, ab da: https://www.youtube.com/watch?v=zb-3LZTv52U&t=1540s). Davor geht es ganz allgemein um den Sensor, ich hoffe, auch das ist spannend genug. In Episode1: Fotoapparat beginne ich  mit der allgemeinen Begriffsklärung. Geplant sind weiters Episode3: Verschluss (inklusive z.B. was ein staked BSI ist, weil rolling shutter <-> global shutter), Episode4: Blende und Episode5: Brennweite und Objektiv. Themen für danach habe ich auch schon im Kopf, mal schauen, ob das überhaupt jemand interessiert (also bitte meinen Kanal abonnieren 🙂)

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    • Von Manfred-Wien
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    • Von Manfred-Wien
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      begonnen habe, ein paar ganz grundlegende Themen der Fotografie nieder zu schreiben, habe ich jetzt das letzte fehlende Kapitel über Brennweiten und Co fertiggestellt: https://smile.pics/objektiv. Wie immer habe ich versucht, alles halbwegs verständlich zu skizzieren. Ihr findet dort auch einen klickbaren Brennweitenvergleich von 7mm bis 800mm (mit dem Wiener Donauturm als Hauptprotagonisten). Auch an der Bildwirkung verschiedener Brennweiten zB bei Portraits habe ich mich versucht. Bei Fehlern, Verbesserungsvorschlägen, anderen Sichtweisen, etc. gerne auch hier. Freu mich auf Diskussionen.
       
      (Rechtschreibung und Grammatikfehler sind sicher noch drin, ist gerade fertig geworden)
    • Von iamsiggi
      Rauschminderung / Rauschfilter ?
      Mit Rauschminderung bezeichnet Olympus den Dunkelbildabzug.
      Jeder Sensor rauscht und keine Sensor ist Fehlerfrei!

      Grob gesagt gibt es neben dem Rauschen, dass der Ausleseprozess verursacht, ein zufälliges Rauschen sowie "heiße" und "kalte" Pixel. Das sind Pixel, die einfach extrem hell sind oder eben solche, die kein oder zu wenig Signal zeigen, Fehlstellen also. Diese Fehlstellen kann man durch die Funktion "Pixel Korrektur" die man im Menü der Kamera findet, softwaremäßig lahm legen. Ist sicher heikel diese Funktion und sollte man wohl nur wirklich anstoßen, wenn man wirklich sicherstellt, dass während der Messung kein Licht auf den Sensor gelangen kann. Ob die Kamera zerstört wird, wenn da während der Messung Licht draufällt und die dann als "Fehler" mit ausgeschlossen  werden, keine Ahnung, will ich nicht testen. Ich mache das maximal wenn ein Hotpixel unangenehm auffällt und stört. Kommt aber sehr sehr selten vor.
      Was auch sehr lästig sein kann: Sensor glühen Da kommt es üblicherweise auf das Design der Kamera selbst an, da sind wir üblicherweise zum Glück bei den heutigen Olympuskameras nicht betroffen. Es kommt z.B. von Leiterbahnen oder sonstigen Wärmequellen, die vielleicht an einer bestimmten Stelle den Sensor stärker erwärmen. Das Bild wird dann an einer Stelle deutlich mehr Rauschen.

      Je höher die Temperatur, Verstärkung (ISO) und je länger die Belichtungszeit, desto mehr rauscht es. Mit der üblichen Einstellung AUTO ist man an sich gut bedient. Die Kamera macht dann bei längerer Belichtungszeit (so ab 1-2 Sekunden) eine zweites Bild bei geschlossenem Vorhang. Genauso lang wie das vorhergehenden "normal" Bild (=light frame). Dieses Bild ohne Licht nennt sich Dunkelbild oder Darkframe. Es enthält damit das Rauschen des Sensors, bei den selben Einstellungen (ISO, Temperatur und Zeit) des eigentlichen Bilds (Light) und wird dann in der Kamera abgezogen. Das entstandene Bild wird dann als ORF geschrieben, ins JPG sowieso.

      Das kostet natürlich Zeit. Solange man jede Menge Zeit hat und nur kurz Belichtet oder man sich hinterher mit sonst nichts auseinandersetzen will, ist es das Mittel der Wahl und stimmt naturgemäß am besten.

      Gerade bei DeepSky ist aber die Zeit am Himmel oft sehr eingeschränkt und will bestmöglich genutzt sein. Daher wird man diese Dunkelbilder dann lieber selber anfertigen und später extern abziehen.

      Ich mache Darks zwischendurch, wenn Wolken durchziehen, meist aber wenn ich alles abbaue: Objektiv abecken und bei den selben Belichtungseinstellungen wie die Lights: Also selbe ISO, Zeit und Temperatur und Belichtungseinstellung wenn z.B. der Livetimemodus verwendet wurde. Nur dass halt kein Licht auf den Sensor gelangen kann. Unsere Olympus Kameras sind da recht gutmütig.
      Achtung: Manche Objektivdeckel schließen nicht gut, z.b. das des mFT8/1.8 wo man auf wirklich korrekten Sitz achten muss. Da man das meist sowieso draußen in der Nacht macht sicherheitshalber die Darks an einer dunkel Stelle anfertigen.

      Wenn man in etwa die selben Bedingungen schaffen kann, kann man die Darks auch später nachmachen. Bei manchen Kameras wird die Temperatur in die EXIF Daten geschrieben und zB. einem EXIF Programm wie ExifToolGUI auslesen.
      Man kann auch eine Bibliothek anlegen mit seinen Darks bei unterschiedlichen Temperaturen/ Belichtungszeiten / ISO und die verwenden. Wenn sie aber nicht mehr zu seinen Lights passen, weil sich auch Sensoren ändern, dann muss man Neue anfertigen.

      Solange es aber so "billig geht", wie einfach einige am Ende der  Session, mache ich das nicht. Es hilft auch für jede Session genauer die Eckdaten zur Belichtung und Bedingungen wie Temperatur mitzuschreiben. Dann hat man sie vielleicht in der Not zu Hand.

      Früher oder später wird man aber auch Flat und BIAS Korrekturen machen wollen, denn sie berücksichtigen andere Bildfehler und schaffen so die Grundlage für eine wesentlich fehlerfreieres Bild.
      Rauschfilter
      Das ist nichts anderes als eine softwaremäßige Entrauschung. Normalerweise steht sie bei mir auf Aus oder Niedrig. Da man aber sowieso mit dem RAW arbeitetet ist es egal, denn diese Bearbeitung wird nur ins JPG geschrieben.
      Klar sieht ein Bild am Computerschirm immer sehr schlimm aus, kann man es ja beliebig vergrößern, aber wenn das Motiv passt, wird sich keiner am Rauschen stören, bei den üblicherweise am Internet gezeigten kleinen Bildern schon gar nicht. Beste "Eigentherapie": Ausbelichten lassen und beim richtigen Betrachtungsabstand ansehen 🙂
      Entrauschen kostet, wenn man es nicht selektiv macht, immer Details. Gerade im dunklen Hintergrund wird man kleine Galaxien und Strukturen entsorgen.
      Durch das Zusammenrechnen vieler Bilder wird das Rauschen sowieso erheblich reduziert. 
      Bei einigen Sony Kameras kam es 2016 mit einem Firmewareupdate dabei zu einem weiteren Problem: Die Kamera eliminiert kleine Sterne weil sie sie als Rauschen erkennt. Dieses Problem ist als "Star Eater" bekannt und dazu gibt es unzählige Artikel.

      Ich hoffe, dass uns Olympus weiterhin die Möglichkeit lässt, an eine möglichst unverfälschtes Rohbild zu kommen !
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