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Libelle103

Kamerahersteller müssen sich warm anziehen

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Früher...ja Früher, hatte ich für viel Geld eine mir gelungene Kamera gekauft. Das TOLLE daran war, die Filme entwickelten sich im Fortschritt. Und die dunkle Kammer macht Spass. Die Filme kosteten...? Die neuen Kameras heute...? Es gibt Leute die freuen sich über neue Filmsimulatioen...eigentlich traurig. Und hört mir auf mit BWL (Basteln, Wandern,  Liedersingen). Seht Euch die heute Wirtschaftspolitik an. Wo ist dein Lernhorizont? Sorry Dobby

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Die Wirtschaft hat in den Zeiten, von denen Du sprichst auch nicht viel anders getickt, d.h. ohne die Produkte zu verkaufen konnte man nicht überleben. Und weil die Produktentwicklungen zum Ende der Analogära stagnierten, waren schon damals Hersteller in Schwierigkeiten. Digitalisierung hat einigen Herstellern neuen Schwung gegeben und die Fotografie hat mehr Leute interessiert, weil die Bearbeitungsschritte nun selbst am Computer durchgeführt werden konnten. Dunkelkammer war etwas für absolute Spezialisten und nur wenige wollten sich mit der Chemie überhaupt selbst abgeben.

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Am 9.1.2021 um 20:29 schrieb Gotti:

Ist ein Foto ein Abbild der Realität???? Das ist eine Frage die ich mir schon seit langer Zeit stelle.... Leider habe ich feststellen müssen, ein Foto ist nie ein Abbild der realen Welt - jeder und damit meine ich wirklich jeden, sieht die Realität/Welt mit seinen Augen und seinen Gefühlen genau nur in diesem Moment ... eine Sekunde später kann diese Realität schon eine ganz andere sein... und ein Bildereinfanggerät, egal wie gut oder billig es sein mag - wird es (zur Zeit zumindest) nicht schaffen das Umfeld (Geruch, Gefühl, das Drinnen sein..) einzufangen. Darum ist, kann ein Bild/Foto immer nur ein Abklatsch der Realen Welt, sein. 

Egal wer es eingefangen hat.... 

Das sehe ich genauso.

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Am 7.1.2021 um 15:44 schrieb aperture 8:

Photographie ist was anderes!

Danke, du hast es auf den Punkt gebracht. Ich sage es immer und immer wieder: Ich bin ein Bildereinfänger mit dem Hang auch Worte einzufangen - photographieren sollen die anderen.
Und  genau das ist der Punkt: wer glaubt/denkt/sicher ist .. ein PhotoGraph zu sein, der wird sich nie und nimmer mit einem Smartphone, einer Sofortbildkamera, einer LomoDingens ... abgeben... der wird sich mit tollem PhotograPhierZeugs eindecken und ernsthaft PhotoGraphieren..... Und ja, so soll es auch sein. 

Ich als Bildereinfänger, werde immer alle mir zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen und so verwenden wie ich es als Bildereinfänger mag... und irgendwie sollte genau das, das sein, was wir aus dieser Diskussion mitnehmen sollten. 

Ein Mensch, der meint nur ein Füller erlaube ihm "wertvoll" zu schreiben, wird niemals einen Kugelschreiber, und sei er noch so edel, verwenden.

Guxt du.jpg

bearbeitet von Gotti
..manches mal verirren sich Buchstaben...

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Gerade ist da so ein Gedanke neigfoarn in mei Hirn ....

War da nicht einmal so ein Photograph, ein gewisser Helmut Neustädter,(geb. 31. Oktober 1920 in Berlin,† 23. Januar 2004 in Los Angeles) der hat doch mit einer Sofortbildkamera die Bilder eingefangen äh photographiert und ist unter anderem damit sehr berühmt geworden???? 
Ich wage es nun anzuschlagen, diese These: würde jener nun in der jetzigen Zeit leben ... wäre es eventuell ein SP und nicht diese Sofortbildkamera?????

 

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Haha...aber die Zeiten sind lange vorbei Dank "Photoshop" und weiteren schöner Software...die Fotos so verändert das man nicht mehr die Herkunft bzw. die Kamera erkennt!

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vor 16 Stunden schrieb Gotti:

Ich wage es nun anzuschlagen, diese These: würde jener nun in der jetzigen Zeit leben ... wäre es eventuell ein SP und nicht diese Sofortbildkamera?????

In der heutigen Zeit wäre es egal, welche Kamera der Herr Neustädter benutzt, er müsste aber sehr viel Zeit und Geld in Social Media-Promotion stecken, um annähernd so berühmt zu werden wie damals. Und ob er heutzutage Geld verdienen würde, ist auch fraglich. Schliesslich gibt es im Netz schon hundertausend lange nackte von anderen, for free 😉  

 

bearbeitet von Bluescreen
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Genau so ist es...m.E. "Ditte... zeigen" ein paar Handy Videos in eventuell leicht erotsichen Aktionen oder sehr lockerer Bekleidung und schon rollt der "Rubel" bei den sogenannten Infurencer ..."innen"😄

einfach hochladen auf "Youtube" und schon gibt es richtig Kohle ab ein paar Huntertausend Klicks...ich verstehe die Welt nicht mehr?

Da ist die Bildqualität dann nicht mehr ganz so wichtig😉

 

Trotzdem sage ich immer : Leben und Leben lassen...🙂

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Ja, das Eingangsvideo kann man so (falsch) verstehen.

Ich denke, es geht weniger um den Vergleich Handy vs Systemkamera, sondern zusätzlich dazu um was ganz anderes.

Die Handykameras haben den Nachteil, auf kleinstem Raum große Wunderwerke produzieren zu müssen. Und dies tun sie in einer Art, dass die Ergebnisse sogar mit den viel größeren Systemkamerasensoren und Objektiven auf vielen Feldern derart konkurrieren können, dass im direkten Vergleich eine Zuordnung unmöglich ist, was vielleicht so gar nicht beabsichtigt und notwendig war. Aber momentan sind die Outputs in vielen Bereichen durchaus konkurrenzfähig. Zieht man sich seitens der Systemkameranutzer und Hersteller darauf zurück, sich mit den Bildergebnissen in Maximalbereichen zu vergleichen, begibt man sich genau in die Situation, in die man nicht geraten will.

Die Not des kleinen Raums kompensieren die Handyhersteller erheblich besser, als auf der anderen Seite die Kamerahersteller ihre Vorteile durch Größe, Variabilität und Bedienbarkeit auszubauen.

Ich selber habe immer der Handys letzten Schrei in Benutzung. Es ist einerseits bemerkenswert, was die für Fortschritte machen. Auf der anderen Seite ist es auch bemerkenswert, wie man sich seitens der Kamerahersteller (Oly ist da vergleichsweise noch hypermodern) den Möglichkeiten der Elektronik verweigert.

Wie geil wäre es, die Vorteile des größeren Raumes, der Austauschbarkeit der Komponenten, Bedienelemente, etc mit dieser Rechenpower der Smarties zu kombinieren?

Sicher bleibt dann die eine oder andere Frage offen. Der Grenznutzen größerer Bildqualität in Standardsituationen ist längst erreicht. Den Rest werden die Handys elektronisch in kurzer Zeit auch erreichen. Low Light, Sport, etc. Kein Problem. Ohne neue Augen bringen dann neue Kameras nix mehr. 
Zieht man sich auf diesen einen Parameter zurück, werden Systemkameras in weniger als 5 Jahren komplett überflüssig sein, da die Handys alle Nischen abdecken können.

Was denkbar wäre, und ich sogar begrüßen würde: Handy als Zentrale. Per USB oder anderen Standard Verlinkung einer Brille mit eingebautem Sensorpaket für Fokussetzung, Objektverfolgung, Auslösung. Ggf per Sprache Korrektur von Parametern Zeit, Blende, ISO. Blitz an und aus. Aufruf mehrerer oder einzelner Korrekturprogramme, unterschiedliche RAW Formate oder/und nur jpeg.

Zusatzobjektive als Handheld, sendet Daten an die Zentrale Handy, die sendet an Brille, oder/und direkte Auslösung am Objektiv. Handy ist in der Tasche. Alles als Zusatzoption. Ggf gibts dann auch noch die Möglichkeit, das Handy in einen Kamerasystembody einzusetzen, damit man einen auf Fotograf machen kann.... 😉

Ansonsten ja. Zum Beispiel in den Urlaub oder auf Tagesausflüge nehme ich nur noch das Handy mit. UWW, Standard und Tele sind schon im Body optisch integriert. Rest elektrisch. Ich freue mich schon auf die neuen Dinger zum Ende des Jahres..... 

 

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Problem: Das alles hilft OMDS wahrscheinlich nicht, weil für solche Lösungen andere diem Kompetenzen haben und ich halte Sprachbedienung für die meisten Anwendungsfälle in der Fotografie für praxisfremd. In der Natur will ich still sein und in Gesellschaft ggf. nicht jedem mitteilen, dass ich gerade einen Fotoapparat bediene. Lautlos fotografieren zu können ist ein Vorteil der DSLM Technologie.

Die Bildqualität und Handhabung der Smartphone als Fotogerät überzeugt mich nach wie vor nicht und ich sehe da auch nichts so viel Weiterentwicklung. Ich bin auch der Überzeugung, dass man nicht alle Bereiche seines Lebens vom Smartphone abhängig machen sollte. Spezielle Werkzeuge als (bessere) Alternative haben immer noch ihren Platz.

Die Möglichkeiten, seine Bilder auf sein Smartphone zu übertragen sind heute schon da und relativ simpel. Insofern ist es fraglich, ob es den großen Aufwand benötigt, das Smartphone als elektronische Zentrale für eine Kamera zu positionieren. Ich sehe es auch nicht so, dass sich bzgl. einer solchen Integration schnell ein Standard etablieren würde, so dass ich quasi Kameragehäuse und Elektronikzentrale (als Smartphone) relativ frei kombinieren könnte. Ich will aber unabhängig entscheiden können, welche Produkte ich einsetze. Dass mir ein Kameragehäuse quasi ein bestimmtes Smartphone aufdrängt, würde ich eher ablehnen.

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Ich denke auch, dass das Smartphone die Kameras weitestgehendes vom Markt drängen wird - klar wird es immer wieder Menschen geben die eine echte Kamera in den Händen halten wollen - aber das wird eher so sein wie mit den alten Autos ... oder anderen alten Dingen die man sammelt ... 

Natürlich hätten nun die Kamerahersteller die Chance auf diesen Zug aufzuspringen .... aber mache sie es? 

Jetzt mal unter uns Mädels... schaut euch doch einmal so eine moderne Kamera im Menü an...  da brauchts doch schon einiges an Wissen und Unterlagen, um ein vernünftiges Bild zu bekommen... oder war meine OMD M1 total verstellt, als ich sie gekauft habe??? Mein Smarty hat die Option, "Deppensicher" und die "Profioption", bei erstere schaue ich auf den Bildschirm und drücke den Auslöser wenn es passt - und es passt recht oft. Bei zweiterer Option kann ich eindringen in Blende, Belichtungszeit und und dund ......... und kann so steuern was ich einfange ... funzt einfach und gut.
Und dann kann ich noch von meiner Oly die Bilder übertragen und mit den diversen Bearbeitungstools bearbeiten (Snapseed ist da mein Fav.) ...

 

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Wenn ich mich nicht täusche haben auch die "normalen" Kameras so eine Full-Auto-Funktion - nennt sich bei Olympus iAuto. Nur wird diese bei Kameras eher belächelt, statt benutzt. 

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Also, wenn ich meine Olympus Kameras auspacke, das Objektiv ansetze, die Kamera auf „P“ stelle und auslöse, bekomme ich fast immer ein „vernünftiges“ Bild. Sogar bei längeren Verschlusszeiten, dank guter Bildstabilisierung. Im Live Sucherbild sehe ich manchmal, dass die Belichtung nicht so ganz passt und kann dann mit dem komfortablen Belichtungskorrekturrad die Belichtung noch anpassen. Beim SP muss ich dafür etwas unbeholfen einen Schieber über den Bildschirm schubsen.

Bei meinem Smartphone muss ich mühsam durch Wischen oder irgendeine fummelige Taste drücken die Kamera aktivieren, bei hellem Licht versuchen, das Motiv zu erkennen und dann mit dem Daumen eine virtuelle Taste drücken (bei manchen Smartphones ist es auch die fummelige Taste). Bei Superwetter erhalte ich ein „semi vernünftiges“ Foto, das auf größeren Bildschirmen jedoch schon mal deutlich abfällt. Wenn mich das SP wegen des wenigen Lichtes zu längeren Verschlusszeiten zwingt, sind die Details verschmiert und die Objekte verwackelt. Weil der OIS nicht viel bringt.

Flaggschiff SP von 2019 (Samsung S10).

Deppensicher ist so ungefähr das Gegenteil davon, was ein Smartphone ist. Der Unterschied ist vor allem, dass man das SP als immerdabei Universalgerät viel häufiger nutzt - am wenigsten, um Bilder zu machen - und daher besser kennt.

Es wäre ein Fehler der Kamerahersteller Smartphone Konzepte nachzuäffen. Der Verkaufsgrund ist, dass Kameras anders und im wesentlichen besser sind, was die Fotografie anbelangt.

Das Problem ist eher, dass es derzeit zu wenig Leute gibt, die sich nicht damit zufrieden geben, was ein Smartphone kann und produziert.

Gleichwohl könnten die Kamerahersteller - allen voran OMDS - einiges tun, um ihr User Interface bzw. Menüsystem zu verbessern. Das haben sie sehr vernachlässigt und stattdessen immer nur irgendwie weiter neue Funktionalität rangeflanscht.

bearbeitet von tgutgu

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Das Hauptproblem ist kein technisches, sondern ganz einfach die Bilderinflation und damit einhergehende Entwertung des guten Fotos.

Wenn eine Familie heute einen Ausflug macht, dann muss sie kein gutes Foto der Burg Eltz mehr machen, da es das schon tausendfach gibt. Es reichen ein paar Schnappschüsse der Kids, ein paar Selfies und ein paar kurze Videoclips zum Teilen (wie macht man das nochmal mit einer Kamera, ohne dass der Rest der Truppe ob des enormen Zeitaufwands quengelig wird?)

Und selbst wenn jemand ein gutes Foto der Burg Eltz machen möchte, weiss er, dass es niemals an das des Lokalhelden herankommen wird, der da seit 10 Jahren auf das beste Licht und die ideale Nebelstimmung wartet. Das entmutigt.

Die meisten Fotos, die heute gemacht werden, dienen der kurzfristigen Dokumentation. Mal kurz überfliegen, ein bisschen drüber lächeln und ab ins Archiv, auf Nimmerwiedersehen.

 

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vor 41 Minuten schrieb Bluescreen:

... Mal kurz überfliegen, ein bisschen drüber lächeln und ab ins Archiv, auf Nimmerwiedersehen.

und deine beeindruckenden Detail-Makros deiner Modellflugzeuge ... kommen die auch danach in den Katakomben auf deinen Festplatten? 😁

 

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Sollte ich eventuell mal ein Fotoalbum für die Nachkommen machen? 😉

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vor 17 Minuten schrieb Bluescreen:

Sollte ich eventuell mal ein Fotoalbum für die Nachkommen machen? 😉

👍

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vor 1 Stunde schrieb Bluescreen:

Sollte ich eventuell mal ein Fotoalbum für die Nachkommen machen? 😉

Das Fotoalbum müssten die Nachkommen aber auf dem Dachboden erst finden.

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vor 15 Minuten schrieb tgutgu:

Das Fotoalbum müssten die Nachkommen aber auf dem Dachboden erst finden.

Wichtiger ist doch, dass sie die 10.000 RAWs der 100 Fokusstacks auf der Festplatte finden. Die habe ich - da Speicherplatz ja nichts kostet - penibel archiviert und 3-fach gebackupt um die Möglichkeit offen zu halten, dass die Nachkommen die irgendwann mal mit einem weiterentwickelten Lightroom neu bearbeiten, vorher nie gesehene Details herausholen und verlustfrei entrauschen.

Der Zettel mit den Dateipfaden hängt an der Pinwand 😉

bearbeitet von Bluescreen

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vor 2 Stunden schrieb Bluescreen:

Die meisten Fotos, die heute gemacht werden, dienen der kurzfristigen Dokumentation.

Die Fotos sind noch nicht mal mehr ein Dokumentationsmittel, sondern immer mehr ein Kommunikationsmittel. Ich schreibe jemandem wo ich gerade bin, mache ein Foto und füge das der Nachricht hinzu. Der andere soll emotional sehen können, wie es mir geht. Das muss dann ad-hoc geteilt werden und danach ad-hoc vergessen. Ggf. wird es noch an andere weitergeleitet.

90% der Bilder, die ich über eine WhatsApp Nachricht erhalte, sind Selfies oder Gruppenbilder. Landschaft, Tiere oder irgendetwas Ästhetisches kommen da nicht vor. Komposition und Licht spielen keine Rolle, was soll auch bei einem Entfernungsradius, welcher der Armlänge entspricht anderes herauskommen.

Hier arbeitet das Smartphone als Kommunikationsmaschine, das ist letztlich von dem, was wir als Fotografie betreiben, weit entfernt. Und hierfür sind Kameras nicht die geeigneten Werkzeuge, müssen es mMn. auch nicht sein.

Wenn das Interesse für "gestaltende" Fotografie kleiner wird, wirkt sich das auf die Verkaufszahlen von Kameras aus. Das lässt sich nur schwer verhindern und wird auch nicht dadurch wieder erweckt, dass Kamerahersteller anfangen, Smartphones zu imitieren.

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vor 3 Minuten schrieb Bluescreen:

Wichtiger ist doch, dass sie die 10.000 RAWs der 100 Fokusstacks auf der Festplatte finden. Die habe ich - da Speicherplatz ja nichts kostet - penibel archiviert, um die Möglichkeit offen zu halten, dass die Nachkommen die irgendwann mal mit einem weiterentwickelten Lightroom neu bearbeiten, vorher nie gesehene Details herausholen und verlustfrei entrauschen.

Der Zettel mit den Dateipfaden hängt an der Pinwand 😉

Ich nehme auch an, dass alles schön mit Metadaten beschrieben ist. Deine schusseligen Nachkommen werden nur leider den Passwortzettel weggeschmissen haben, bevor sie sich an den Rechner machen. (Ich hoffe nur, dass die Nachkommen mit Deinen angesammelten Bitcoins anders umgehen werden.)

bearbeitet von tgutgu

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vor 38 Minuten schrieb tgutgu:

Landschaft, Tiere oder irgendetwas Ästhetisches kommen da nicht vor.

Hier stellt sich natürlich auch die Frage: Wieviele gute Bilder kann der Mensch vertragen? 

Wenn man nach einen Tag Oly-Forums-Abstinenz mal wieder reinschaut, sind einem ja zwei Seiten hochwertige Kost schon zuviel 😉

bearbeitet von Bluescreen

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Ich kann mir gut vorstellen, das nach der Generation Smombie (durch dauerhaften Blick ins Smartphone zum Zombie mutierten lebenden Toten) deren Kinder zu recht nicht mehr ständig ins Smartphone sehen wollen. Auch meine Smartphonebilder haben mit Fotografie nichts gemein, halten keinen fotografischen Ansprüchen stand. Sie dienen gerade mal der Dokumentation und der schnellen Information. Ganz seltene Ausnahmen bestätigen höchstens diese Regel.

So wie es trotz 3D-Druck noch weiterhin Bildhauer und Maschinenbauer geben wird, trotz Streaming weiterhin Live-Auftritte und Theater, so wird es auch weiterhin ein Bedürfnis nach anspruchsvoller, ästhetischer Fotografie geben.

Die Bildsprache der anspruchsvollen Fotografie lässt sich auch zukünftig mit Fotokameras letztlich auf bequemere Art und Weise erzeugen. Selbst wenn Smartphones irgendwann (echte) Blitzgeräte ansteuern, ein Stativgewinde und Fernsteuerungsbuchse haben oder echte Kleinbildäquivalente 800mm oder noch mehr Brennweite bieten, kann ich auch gleich " 'nen echten Fotoapparat" nehmen.

Nee, eher müssen die Smartphonehersteller sich demnächst warm anziehen. Die interessante (im Sinne von optisch und qualitativ ansprechende) Bilderflut wird nach wie vor von professionellen Geräten erzeugt, daher wird derzeit bei kommenden Generationen gerade allenfalls der Blick neu geschult. 

Am Unterschied zwischen "knipsen" und "fotografieren" hat sich bis heute nichts geändert, und die ersten 250 Megapixel Smartphones sind unterwegs.

https://www.smartdroid.de/bericht-250-megapixel-loest-samsungs-neuer-kamerasensor-fuer-smartphones-auf/

Zwar kann auch ich mich der Faszination technischer Fortschritte bisweilen nicht entziehen.

Aber mein erster Fotobildband über Horst P. Horst mit Bildern wie 

https://images.app.goo.gl/uGHKHuJTpkwNDtPB6 (sw,1946), oder 

https://images.app.goo.gl/RfaRpBshpm5zujUY9 (sw, 1940), oder - mein Lieblingsbild - das ich nicht nur Stundenlang betrachten kann, sondern mittlerweile schon tatsächlich stundenlang betrachtet habehttps://images.app.goo.gl/iUqLfZuEYC39ik5n7 (sw, 1939)    oder, oder, oder...

...holt mich dann doch auf den Boden fotografischer Tatsachen zurück. Eine Faszination, die mit den angepriesenen Funktionen kaum etwas gemeinsam hat die gewiss keine neue Ära einläuten werden.

Dieses Bild https://images.app.goo.gl/ai1gxgoma8YQSkWi7 hätte mich nicht so dauerhaft fasziniert. Man sieht (entschuldigung) sehr gut denn Unterschied zwischen gewollt und nicht gekonnt, und wieviel Arbeit und Willen zur spielerischen Perfektion und Können im Origanal stecken. Mit dem Smartphone wirds (auch bei 300 Megapixeln und wer weiß was sonst noch für Möglichkeiten) nicht besser, auch die beste Gesichtserkennung wäre zu nichts nutze und auf schnellen AF kommt es auch nicht an. 

Und das ist Horst P. Horst, 80 Jahre her, einer von vielen...

(Ich hoffe die Links zu den Bildern funktionieren, sonst muss ich da noch rumprobieren, ohne Bildrechte zu verletzen)

was ich sagen wollte: Technisch wow, fotografisch nada.

bearbeitet von dpa

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Solange das Smartphone das tägliche Universalwerkzeug bleibt (und nichts spricht dafür, dass sich das in der nächsten Zeit ändern wird), werden sich die Smartphone Hersteller keinesfalls warm anziehen müssen. Allenfalls verschieben sich Marktanteile zugunsten billigerer chinesischer Marken, aber das ist nicht ausgemacht.

Die Kameramodule sind zwar derzeit ein wichtiger Werbeträger, aber nicht entscheidend für den Markterfolg. Smartphones würden sich auch ohne Kameras gut verkaufen und werden auch nicht hauptsächlich wegen der Kamera gekauft. Für die Fotoindustrie ist das leider ein großes Problem. Es besteht so gut wie keine Aussicht, dass Kameras das Smartphone in der Rolle als Bildaufnahmegerät für die Online Kommunikation ersetzen würde. Und das ist seit vielen Jahren der Hauptgrund, dass Bilder aufgenommen werden. 

bearbeitet von tgutgu

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Am 22.1.2021 um 23:35 schrieb tgutgu:

Solange das Smartphone das tägliche Universalwerkzeug bleibt (und nichts spricht dafür, dass sich das in der nächsten Zeit ändern wird), werden sich die Smartphone Hersteller keinesfalls warm anziehen müssen. Allenfalls verschieben sich Marktanteile zugunsten billigerer chinesischer Marken, aber das ist nicht ausgemacht.

Die Kameramodule sind zwar derzeit ein wichtiger Werbeträger, aber nicht entscheidend für den Markterfolg. Smartphones würden sich auch ohne Kameras gut verkaufen und werden auch nicht hauptsächlich wegen der Kamera gekauft. Für die Fotoindustrie ist das leider ein großes Problem. Es besteht so gut wie keine Aussicht, dass Kameras das Smartphone in der Rolle als Bildaufnahmegerät für die Online Kommunikation ersetzen würde. Und das ist seit vielen Jahren der Hauptgrund, dass Bilder aufgenommen werden. 

Genau ...nicht die Hersteller der Smartphone müssten sich warm anziehen ,sondern die Hersteller der Kompaktkameras...wenn man sich die modernen Handys heute genauer anschaut z.B.:

OnePlus 8 Pro ,Apple Iphone 12 Pro MAX und das Samsung S21 Ultra..kommen da schon "gefährlich" Nahe😉

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