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Botaniker

Corona-Virus-Schutz-Impfung

Empfohlene Beiträge

vor 14 Minuten schrieb Using_µFT:

Schön, daß ihr Spass mit Spiegel Cartoon habt. Ich lese eben:

Lynne Peeples: "Avoiding pitfalls in the pursuit of a
COVID-19 vaccine"
; PNAS vol.117 No.15 vom 14.4.2020

https://www.pnas.org/content/pnas/117/15/8218.full.pdf

 

Das war im April letzten Jahres, da hatte man weder Impfstoffe noch irgendwelche Studien davon wie sie wirken.

Heute allerdings schon.

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vor 5 Stunden schrieb systemcam-neu:

Das war im April letzten Jahres, da hatte man weder Impfstoffe noch irgendwelche Studien davon wie sie wirken.

 

Genau! Der Impfstoff, zumindest der, der aktuell bei uns zum Einsatz kommt, ist in seiner Wirkweise komplett neu. 

Natürlich gibt es ein Restrisiko, aber was will ich denn; die Pandemie möglichst schnell einigermaßen in der Griff bekommen, oder mögliche Nebenwirkungen, so wenige auch vorkommen werden, abwarten, erforschen und möglichst abstellen, bevor der Impfstoff frei gegeben wird? Die Konsequenzen kann sich jeder leicht ausmalen. 

Um mal etwas in "Whataboutis'm" abzugleiten - das klingt für mich so, als wenn jemand gegen den Sicherheitsgurt argumentiert, weil immer wieder Unfälle passieren, bei denen entweder jemand mit Gurt gestorben ist, ohne diesen aber überlebt hätte. Oder dass jemand einen Unfall überlebt hat, weil er nicht angeschnallt war, er mit Gurt gestorben wäre. 

Klar, das darf jeder für sich selber entscheiden. 

bearbeitet von Martin Groth
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Seit Jahren lasse ich mich gegen Grippe impfen. Probleme nach dem Pieks hatte ich nie. Der Grund ist, dass ich mit Nahverkehr unterwegs zu Arbeit bin und immer noch Menschen gibt, die hustend und schnupfend zur Arbeit fahren (einfach nur rücksichtslos, hat nichts mit Arbeitsmoral zu tun!)

In meiner Schulzeit bin ich gegen Polio geimpft, das war lecker und süß (Der Werbeslogan war "Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam" - ich sehe ab und zu Menschen, die in seiner Kindheit an Polio erkrankt war, in seiner Bewegung sehr stark eingeschränkt ist) 😉

Ab und zu bekomme ich per Textnachrichten immer wieder Mitteilungen, die solch Unsinn schreiben, dass man an Impfungen sterben kann oder trotzdem erkranken usw.

Ich wünsche mir, dass so schnell Impfungen für alle da sind und wenn ich endlich dran bin, lasse ich mich reinprieksen. Wenn dann im späten Sommer die meisten verimpft sind und die Maskenpflicht nicht mehr erforderlich ist: Endlich Freiheit und weniger Sorgen vor Ansteckungen. Bis jetzt habe ich mich an die Maßnahmen gehalten und tue es immer noch.

 

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vor 1 Stunde schrieb wolkenfan:

bin kein Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst, also werde ich wohl vor Ende des Jahres keine Chance haben die Impfung zu bekommen. 

Bin Arbeitsnehmer im öffentlichen Dienst, auch ich muss mich leider hinten anstellen (es sei denn, die Uni wird für sich für die Mitarbeiter Impfstoff besorgen - so wie bei dem Grippeschutz die auch auch genutzt habe). Mein Alter wird dieses Jahr das 57 erreichen.

vor 1 Stunde schrieb wolkenfan:

Arbeitgeber sofort jedem Außendienstmitarbeiter drei Flaschen Desinfektionsmittel und zehn Einwegmasken zum Eigenverbrauch geschickt. Einwegmasken konnten wir im Laufe 2020 öfers nachbestellen. 

Ich krieg schon von der Uni haufenweise verschiedene Masken (blaue Einweg, Nanopartikel-Filter, KN95, FFP2) 🙈
Aber immerhin ist es beruhigend, dass die Stuttgarter Uni für seine Mitarbeiter sorgt.

bearbeitet von pit-photography
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Ich und meine Frau haben uns innerhalb der letzten 2 Jahre gegen 5 Erregertypen schutzimpfen lassen. Bei der FSME-Impfung waren sogar 3 Injektionen erforderlich. Alles zusammen mit einem ziemlichen Aufwand verbunden, aber wenigstens bestens vertragen. Vor den möglichen Folgen einer Coronavirus-Infektion habe ich ziemlichen Spundus, trotz dass wohl mindestens 95% der Bevölkerung einen Infekt folgenlos überstehen. Nicht zu unterschätzen ist das Thema "Herdenimmunität" (mal unterstellt, dass Geimpfte nach einem Infekt hoffentlich nur geringe oder gar keine Viruspartikel ausscheiden); vor allem mit Blick auf solche Zeitgenossen, von denen bekannt ist, dass sie Impfungen generell schlecht vertragen.  Also habe ich für mich die Abwägung getroffen, mich impfen zu lassen. Das neuartige Wirkprinzip unter Nutzung von mRNA leuchtet mir ein. Im Übrigen meine ich, dass man auf die Verträglichkeit des Impfstoffs auch aus der Tatsache schließen kann, dass er in den USA zugelassen ist. Dort gibt es ja ein ausgeprägtes juristisches System der Forderung nach exorbitanten Schadenersatzzahlungen, falls eine Medikamentenanwendung schlimmer Folgen hat.

Ich hoffe, dass sich kurzfristig keine Virus-Mutanten entwickeln, gegen die die gegenwärtige Immunisierung dann nicht mehr hilft. Andererseits dürfte es bei Nutzung der neuartigen Technik, vor allem wenn temperaturstabilere Produkte gängiger Standard werden, ohne Überforderung der Haushalte möglich sein, immer wieder neue angepasste Impfstoffvarianten zu produzieren. Problematischer erscheint mir die Vorhaltung von Infrastruktur des Impfwesens, denn irgendwann droht eine Überforderung der Hausärzte.

 

 

bearbeitet von Botaniker
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vor 3 Stunden schrieb Martin Groth:

Genau! Der Impfstoff, zumindest der, der aktuell bei uns zum Einsatz kommt, ist in seiner Wirkweise komplett neu.

Ganz so neu ist das Prinzip nicht. Es gibt seit 2013 -2019 mindestens gegen 9 Impfstoffentwicklungen auf dieser Basis, die es bis zu  klinischen Studien gebracht haben.
Die Zahl wo es um Krebs oder sonstige Erkrankungen geht, ist weit höher.  Die Ansätze dazu gehen auch schon auf die 1990er Jahren zurück.
Einfach mal suchen: "
MRNA vaccine studies" z.B. unter Bilder kommt man immer wieder zu tabellarischen Auflistungen.

Man hat jetzt erst mehr und mehr in der Hand, gezielt komplexe Moleküle  rein genug und auch zu überschaubaren Kosten herzustellen. Impfungen"  haben sich über die Jahrzehnte sehr stark geändert und sind damit wesentlich sicherer geworden.

Alleine wenn ich bedenke: An unseren erster Sequenzer, um größere Gene komplett  zu entschlüsseln: Wovon dann in einer Halle >100 solcher Geräte ein Jahr oder mehr arbeiteten am "Humangenome Projekt".  Heute haben alleine wir 2 Hochleistungs Sequenzer und 3 der neuen "USB Chip" Sequenzer:  Mit unter 1000 Euro je Probe hat man im wesentlichen das gesamte Genom innerhalb eines Tages ausgelesen. Hemmschuh ist das die Computerpower hinterher um den Datensalat aufzubereiten, weshalb in allen Teilen die "Bioinformatik" so extrem wichtig geworden ist.  Wir hatten mit hochgiftigen Chemikalien über Tage kurze (mehr war nicht drinnen) Proteine/RNA/DNA synthetisiert. Heute seit mehr als 10 Jahren sind kleine Firmen spezialisiert, maßgeschneiderte Proteine oder DNA/RNA zu verschicken. Einfach eine email mit gewünschtem Code und ein/zwei Tage später kommt ein Briefchen wo das dann drinnen ist. Mit den Code der Proteine von COVID19 konnten schnell Bauteile erzeugt werden. Und wir hatten binnen 3 Wochen extrem spezifische Antikörper produziert, die seit August zur Verfügung stehen.
Man kann heute extrem viel und habe auch schon lange Probleme so manches tiefer zu erfassen oder stelle fest eine Entwicklung verschlafen zu haben. Spätestens wenn man wieder so ein teures Spezialgerät bekommt ;-).

Um bei Kinderlähmung zu bleiben:  Anfang 1900 zitterten alle Familien dass die periodisch auftretende Kinderlähmung wieder Tausende Todesopfer bringt, bis Hr Salk den ersten Impfstoff entwickeln konnte. Es war ein Lebendimpfstoff. Die haben generell die beste Immunantwort, aber das Problem besteht: Die abgeschwächten Viren könnten rückmutieren oder andere Effekte haben. Dieses Risiko war aber kleine in Anbetracht der Opfer die das Virus forderte. 
Daher gibt es bei uns diese Form der Impfung seit längerem nicht mehr. Schon lange wird aus gründen der Sicherheit (Erbinformation von Viren könnten sich ins Erbgut einbauen, auch wenn das Virus inaktiviert wurde z.B.) noch mit Fragmenten geimpft, die eine Gezielte Immunantwort auslösen. Als Vektoren (Transportmittel) dienen bekanntermaßen harmlose Viren. Auch dass ist unschön, denn im Grunde weiß man auch nicht ob sie nicht mal eine Mutation auslösen können. Daher der Trend zu gezielten RNA Bruchstücken oder Proteinen, die man mittlerweile im Labor "erzeugen" kann ohne den riesigen "Genetischen Ballast" mit injizieren zu müssen.

Es ist alles sehr komplex.
Ich müsste mir jetzt wieder die Vorlesung eines unserer Gastvortragenden, der Jahrzehnte in der Impfstoffentwicklung tätig war durchsehen.....

Aber ich glaube aber auch, dass hier nicht der richtige Platz ist, solche Themen breiter und tiefer zu Diskutieren.
Siegfried

 

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vor 11 Minuten schrieb iamsiggi:

Daher der Trend zu gezielten RNA Bruchstücken oder Proteinen, die man mittlerweile im Labor "erzeugen" kann ohne den riesigen "Genetischen Ballast" mit injizieren zu müssen

Sehr überzeugend!

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Ich habe diesen Thread geschlossen und einige Beiträge gelöscht.

  • Impfungen sind ein Thema, das sich offensichtlich nicht in Foren angemessen diskutieren lässt.
  • Zudem ist eine rassistische Formulierung gefallen, die massiv gegen die Forumsregeln und - ganz altmodisch - gegen die Regeln menschlichen Anstands verstößt.
  • Vom gleichen Autor kamen Beiträge, die in Richtung Verschwörungsmythen gingen.
  • Ein deutlich kleineres Problem:
    Es wurden hier zwei sehr passende und gute Cartoons gepostet – allerdings verstößt dies gegen die Nutzungsrechte der Zeichner, daher wurden sie gelöscht.

Persönliche Anmerkung:

  • Bis Ende letzter Woche wurden mehr als 17 Mio. Menschen gegen Covid 19 geimpft worden.
  • Es gab extrem selten (21 Fälle bei 1,9 Mio Impfungen in den USA) schwere allergische Reaktionen, die allermeisten (80%) davon bekannte Allergiker. Kein Mensch ist dabei gestorben (mein Kenntnisstand).
  • Dagegen stehen alleine in Deutschland aktuell jeden Tag ungefähr 1.000 Tote. Jeden Tag. 1000 Menschen, die Familien und Freunde haben.

Meine sehr klare Meinung (wie von vielen anderen hier): Lasst euch impfen, wenn ihr die Gelegenheit habt. Ihr schützt euch selber, vor allem schützt ihr andere und tragt dazu bei, dass wir aus der aktuellen Scheißlage rauskommen.

Wer Verschwörungsmythen oder rassistischen Mist verzapfen will, kann sich bitte ein anderes Forum suchen.

Andreas

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Nachtrag: Ein Mitglied wurde verwarnt und hat darauf hin um Löschung des Accounts gebeten. Dem bin ich nachgekommen.

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