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Fotorucksack als Bausatz


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Servus Zusammen, 


wollte euch meine neueste Errungenschaft mal vorstellen, einen Fotorucksack als Bausatz. 

Ich war schon länger auf der Suche nach einen Fotorucksack, der für Wanderungen taugt. Dabei liegt bei mir der Focus auf dem Tragesystem und genügend Platz für Dinge, die man bei einer Tagestour benötigt. Kamera + 2-3 Objektive und Stativ sollten natürlich auch Platz haben. Mein Schwerpunkt lag aber nicht darin, meine gesamte Fotoausrüstung mitzunehmen sondern im Prinzip einen Wanderrucksack zu haben und eine kleine Fotoausrüstung sicher unterzubringen.
Nach längerer Suche bin ich dann auf den Vaude Brenta 30 aufmerksam geworden, ein Rucksack mit Netzrücken und anständigem Tragesystem, Kostenpunkt um die 90€. Dazu dann ein Inlay von F-Stop das Shallow Small, Kostenpunkt ca. 60€, d.h. für 150€ habe ich meine Anforderungen voll erfüllt. Der Zugang zum Inlay erfolgt von aussen, der Brenta hat einen separaten Reissverschluss um den Zugriff auf Dinge zu ermöglichen die unten im Rucksack sind. Es ist nicht ganz optimal, da der Reissverschluss etwas tiefer öffnen könnte, aber ich kann die Kamera sauber entnehmen und die Objektive sicher transportieren. Stativ kann sicher in der Netztasche an der Seite verstaut werden.
Viele Fotorucksäcke waren mir schlicht zu gross und zu teuer, haben dann dazu noch mässige Tragesysteme. Einen solchen Klotz gefüllt möchte ich keinen ganzen Tag auf dem Rücken haben.

Infos zum Rucksack:
https://www.vaude.com/de-DE/Ausruestung/Rucksaecke/Wanderrucksaecke/Brenta-30-Wanderrucksack?number=143934030

Inlay:
https://shop.fstopgear.com/other-products/f-stop-icu-internal-camera-unit-shallow-small/

 

 Viele Grüße

Daniel

 

PS: bin weder verwandt noch verschwägert mit einem der o.g. Hersteller.

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Beispielbeladung vom Inlay:

E-M5 Mark III mit Griff und 12-40 (Gegenlichtblende aufgesetzt)
Olympus 75-300mm 
Olympus 60mm Makro
7Artisans 7.5mm
Olympus 17mm 1.8 

Mehr habe ich eigentlich nie dabei, eher weniger.

 

IMG_1086.jpeg

IMG_1087.jpeg

bearbeitet von daniel.h
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Für mich hat der Rucksack ein K.O. Kriterium: Zugang von der falschen Seite, was zur Folge hat, dass beim Zugriff auf die Ausrüstung die Polster und Gurtseite auf dem Boden liegt und ggf. nass wird und Schmutz einfängt. Zudem weniger gut geschützt vor fremdem Zugriff.

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Also ich finde deine Wahl nicht so schlecht.

Der Foto Kram wird nicht mit Schweiß durchtränkt und du hast genügend Platz für Wanderzubehör. Wichtig ist nur das Du nicht vergisst nach Gebrauch den Reißverschluss zu schließen. Falls der Boden beim ablegen sehr schmutzig ist kann der Regenschutz für den Rucksack herhalten als Schutz gegen Dreck. Ich habe den Flipside trek bw 350  von Lowe, dürfte 5l mehr Inhalt für Brotzeit haben. Man kann ja die Kamera in einer Tasche vorne tragen( Utility Bag 100).

viel Freude mit deinem System.

ChristianR.

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Bei Zugriff über die Polsterseite sollte natürlich kein Schweiß ins Innere durchdringen. Da unterscheiden sich gute von schlechten Produkten. Bei meinem FlipSide Trek 450 AW passiert das jedenfalls nicht.

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Wie immer ist es ein Kompromiss, für mich passt er. Mir war der Part Wanderrucksack wichtiger als das Thema Fotorucksack. 
In 99% der Fälle hängt die Kamera mit dem 12-40mm vorne am Peakdesign Clip. Objekt wechsle ich unterwegs selten, da muss schon ein spezielles Motiv kommen. 
Wenn der Fokus auf dem Part Fotorucksack und möglichst viel Platz für Objektive und mehrere Bodies liegt, ist der Rucksack mit dem Inlay nicht die erste Wahl.

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vor 56 Minuten schrieb daniel.h:

Wie immer ist es ein Kompromiss, für mich passt er

............ und das ist verständlich, Denn selbst bei den besten konzipierten Fotorucksäcken gehst du Kompromisse ein, seitens daher - alles gut.

Die immer wieder angeblich berechtigte Kritik des Zugriffsrisiko halte ich persönlich für einen Witz, einen Werbegag, der darauf abzielt ein "neues" Einfallstor mit der Angst für den Abverkauf zu generieren. Im konkreten praktischen Selbstfeldversuch mit einem Familienmitglied würde die Feststellung, als das es nicht so einfach ist diesen 1. Zipper über diese lange Strecke unbemerkt zu öffnen, + evtl. den ggf. 2. halb geschlossenen ICU Zipper unbemerkt zu bedienen und die Gegenstände zu entnehmen, zur realistischen Ernüchterung führen!

Der Vorteil deiner Lösung ist der, ein Begleiter auf deinen Wanderungen kann dir ggf. ohne Anlegen des RS mal eben kurz ein Objektiv oder sonstig benötigtes Zubehör reichen. Für den ist nämlich die Ausrüstung zugänglich. Bei den Sicherheitsrucksäcken ist dies nicht möglich. Wie immer alles eine Sache der Herangehensweise und Perspektive.

Daumen hoch !

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Ich möchte hier eine Situation schildern, die mir passiert ist. Marburg besucht, Rucksack auf und nach einer Stunde war hinten der Reißverschluss komplett auf. Damals vor ca. 15 Jahren ware es egal, da erstens nichts entwendet wurde und zweitens auch nichts spannendes drin war. Aber das Öffnen als solches ist uns (meiner Freúndin und mir) komplett entgangen. Irgendwann fiel ihr halt der offene Reißverschluss auf. Damals war es aber auch ziemlich voll in der Altstadt.   

Für echtes Outdoor ist es natürlich schnurz-piepe, ob jemand heimlich den Rucksack öffenen kann. Bei einem reinen Fotorucksack würde ich aber aufgrund meiner Erfahrung auf einen abgesicherteren Zugang zum teuren Equipment achten.             

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Und dank des F-Stop Fotoeinsatzes ist ruckzuck die gesamte Fotoausrüstung weg. Ein Geschenk für Langfinger, die übrigens ziemlich genau wissen, wie man hinten etwas unbemerkt herausholt. Oft sind sie zu zweit, vorne wird abgelenkt (Frage nach dem Weg irgendwohin) und hinten geklaut.

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............. naja, meine Erfahrungen sind ein wenig andere, meine Sicht auf Theorie auch - obwohl ich schon mehrmals bestohlen wurde - aber es lag niemals an den Frontöffnungen der Rucksäcke. Wie auch immer, wer sich mit den Sicherheitssystemen sicher fühlt, darf das dem Anschein nach beruhigt tun, sollte sich aber nicht in Sicherheit wiegen. 

 

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  • 1 month later...

Ein ziemlich spannendes Thema. Ich viel zu Fuß unterwegs und gelegentlich such ich mir Stellen aus, an denen ich gerne länger sitzen bleiben möchte. Die Lösung mit einem Müllsack als Unterlage oder später mit einem PU-Schaumsitzkissen war auf Dauer zu unbequem. Dann hab ich angefangen einen kleinen Klapphocker mitzunehmen, aber ich bin zu MFT ja wegen der Gewichtsersparnis gewechselt und wollte nicht innate Muster verfallen. Also hab ich recherchiert. Leider gab oder gibt es keinen Rucksack mit Klappsitz, b+im Jagdzubehör bin ich dann fündig geworden, allerdings ohne Kamerainlay. Und jetzt lese ich hier vom Bausatz! Das ist die Lösung, super! Aus meinem Gizo Rucksack das Inlay ausgebaut, im den Ansitzrucksack gesteckt und er erste Probelauf war gut. Noch nicht perfekt, weil ich die Kameras nicht von oben entnehmen kann, aber vielleicht gibt es dafür ja einen passenden Einsatz. Danke für die Tipps! 

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Ich finde es gut, wenn man zum Wandern einen vernünftigen Rucksack mit guter Hinterlüftung und passgenau einstellbar.

Bin sehr zufrieden mit meinem Rucksack von Jack Wolfskin Jack Wolfskin Unisex Fotorucksack ACS, black, 54 x 34 x 30 cm, 26 liters, 2003142-6000: Amazon.de: Bekleidung

Bisher der einzige Fotorucksack mit guten Tragesystem, den ich gefunden haben. Hat auch viele kleine Taschen für Akkus, Karten und Filter.  Die Kombilösung die du gefunden hast ist auch schön. 

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Der Jack Wolfskin sieht recht interessant aus! Hab mich hier aus der Diskussion etwas rausgenommen, da für mich das Thema Diebstahl null Relevanz hat. Ich bin in der Natur alleine oder max. mit der Familie oder Freunden unterwegs. Ich hab absolutes Verständnis, dass der Anspruch für einen Rucksack in belebten Gebieten ein anderer ist.

Fazit nach ein paar Tagen / Wochen mit meiner Lösung. Der Zugriff ist teilweise etwas fummlig, aber die Kamera und die Objektive sind gut verstaut und genügend Platz für das restliche Equipment (wie Jacke, Essen, Getränke) ist vorhanden. Für mich passt es ganz gut, da mein Anspruch eher in die Richtung geht, Kamera hängt vorne am Clip, Ersatzobjektive sind gut verstaut und bei Bedarf relativ schnell zugänglich. Für einen reinen Fotorucksack sicherlich nicht optimal, aber das wollte ich auch nicht, da mir da der Platz für die restlichen Ding fehlt. Das Tragesystem ist sehr angenehm am Rücken.

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vor 4 Stunden schrieb daniel.h:

Der Jack Wolfskin sieht recht interessant aus! Hab mich hier aus der Diskussion etwas rausgenommen, da für mich das Thema Diebstahl null Relevanz hat. Ich bin in der Natur alleine oder max. mit der Familie oder Freunden unterwegs. Ich hab absolutes Verständnis, dass der Anspruch für einen Rucksack in belebten Gebieten ein anderer ist.

Fazit nach ein paar Tagen / Wochen mit meiner Lösung. Der Zugriff ist teilweise etwas fummlig, aber die Kamera und die Objektive sind gut verstaut und genügend Platz für das restliche Equipment (wie Jacke, Essen, Getränke) ist vorhanden. Für mich passt es ganz gut, da mein Anspruch eher in die Richtung geht, Kamera hängt vorne am Clip, Ersatzobjektive sind gut verstaut und bei Bedarf relativ schnell zugänglich. Für einen reinen Fotorucksack sicherlich nicht optimal, aber das wollte ich auch nicht, da mir da der Platz für die restlichen Ding fehlt. Das Tragesystem ist sehr angenehm am Rücken.

Das mit der Diebstahldiskussion ist bei mir ähnlich, damit hab ich in der Natur selten zu kämpfen. Wohl aber mit Gewicht und Ausrüstung. Und da hat mir immer der Stuhl gefehlt.😇 Ich finde dein Inlay gut, allerdings wäre es mir lieber, wenn es sich nach oben (schmale, hohe Seite) öffnen ließe, denn mein Rucksack lässt nur die Beschickung von oben zu. Bist du bei deiner Suche evtl. über ein Inlay gestolpert, das zwei Gehäuse mit Objektiv 100-400 und 12-100 aufnehmen kann? 

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