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Ignoriert

Farben beim jpg-Beschnitt erhalten?


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Hallo zusammen,

ich mag die Farben der .jpg out of cam von Olympus.

Meist nutze ich „natural“. Deshalb ärgere ich mich immer wieder, wenn sich die Farben schon durch eine leichten Beschnitt in einem Bildbearbeitungsprogramm ändern. Nicht gravierend, aber doch gut sichtbar. Meist bei eher dunklen Aufnahmen, wie zb schwarz-weiß-Bildern von einer Vernissage oder bei Nachtaufnahmen in der Stadt mit künstlichem Licht.

Oft stelle ich am Bildschirm daheim dann doch fest, dass irgendwas leicht ins Bild ragt oder der Horizont nicht exakt passt. Absolut leicht zu beheben, aber immer mit dem Pferdefuß, dass sich die Farbanmutung dabei leicht ändert. Wohlgemerkt ohne an irgendwelchen Parametern zu Farbe, Kontrast, Belichtung, etc. anzufassen. Es reicht ein Öffnen und neu Abspeichern.

Dabei habe ich darauf geachtet, dass das selbe Farbprofil verwendet wird. Die beiden .jpg vor und nach Beschnitt haben auch in den Metadaten die Info über das selbe Farbprofil enthalten. Der Effekt ist auch unabhängig vom Tool. Zumindest tritt genau der selbe Effekt sowohl bei Photoshop Elements als auch mit Olympus Workplace auf. 

Vermutlich ändert der Prozess der .jpg-Erstellung die Farbanmutung generell. Kennt ihr das? Oder noch cooler, habt ihr mir einen Tipp wie man das verhindern könnte?

Ich würde mich über ein Feedback und natürlich Tipps freuen. Schon mal vielen Dank an die Community.

PS: Beispielbilder bekomme ich so nicht so einfach re8n, da die Beschränkung auf 2,93MB eine Bearbeitung notwendig macht und schwups ist die Farbanmutung geändert.

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vor 2 Stunden schrieb pepperM:

Beispielbilder bekomme ich so nicht so einfach re8n, da die Beschränkung auf 2,93MB eine Bearbeitung notwendig macht und schwups ist die Farbanmutung geändert.

vielleicht kannst Du diese im Original in eine Cloud stellen und dann hier verlinken.
Die Beantwortung Deiner Frage kann - wenn überhaupt möglich - nur auf Basis von Bildbeispielen erfolgen.

Ich habe den beschriebenen Effekt noch nicht bemerkt. In der Regel bearbeite ich OOC - JPG mit Photoshop weiter (bei tiefer gehenden Bearbeitungen aus Workspace exportierte TIFs als Basis)

bearbeitet von ManfredP
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Ich habe es gerade mit Gimp, PhotoShop und AffinityPhoto probiert und kann deine Feststellung nicht bestätigen. Zumindest bei mir ändert sich an den Farben nichts.
Kann es sein, dass durch das beschneiden und die damit verbundene Größenänderung du das evtl. nur als visuellen Effekt wahrnimmst? 
Bei meinem Test habe ich jeweils 2 Fotos, 1xSW und 1xDämmerung geöffnet, dass jeweilige Bild dupliziert und das zuerst geöffnete beschnitten. Somit hatte ich den direkten Vergleich, wie gesagt keine Unterschiede. Selbst diverse mit Pipette aufgenommene Farben hatten gleiche Werte.

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Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung  @ManfredP und @jsc0852

Ich glaube fast ich sehe Gespenster. Andererseits zeigen mir eure Rückmeldung, dass meine Erwartungshaltung eigentlich schon stimmt.

Ich werde heute Abend mal zwei Beispiele im auf einem Server ablegen und verlinken. Mal sehen, ob ihr es auch seht 😀

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Ich vermute auch erstmal, dass sich ein unterschiedlicher Farbeindruck durch Beschnitt daher ergibt, dass sich die Gesamtgewichtung von Hell und Dunkel sowie die Farbkontraste ändern, man also einen anderen Farbeindruck hat, obwohl sich diese nicht geändert haben.

Es sei den, Du belehrst mich mit Deinen Bildbeispielen etwas besserem 😉

ffm0910066.jpg.ca16bb8c39789a53c67edd08ff1b9985.jpg

 

ffm0910066c.jpg.56ff4d0e5a2badccd76974f3d28021e2.jpg

 

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Guten Abend zusammen,

ich habe nun ein Beispielbild OOC und "geöffnet mit PSE2020 ohne Änderung" auf der Homepage und in der MagentaCloud im Orginal abgelegt.

https://www.mp-photoart.de/kopie-von-tvw (Passwort: olyforum)

https://www.magentacloud.de/share/e3x1m0xtee (Passwort: olyforum)

Im Nachgang betrachtet und mit euren Rückmeldungen habe ich mich bzgl. der Farbanmutung beim Ausschnitt tatsächlich von der grundsätzlichen Änderunge von hell/dunkel-Partien täuschen lassen. Die Bilder sind doch recht ähnlich und der Unterschied in der Farbanmutung nur beim genauen Hinsehen zu erkennen.

Ist also vielleicht schon zu sehr auf Pixelpeeping-Niveau und ich sollte das zu den Akten legen. Nichts destotrotz kann ich einen Unterschied erkennen, den ich mir nicht wirklich erklären kann.

Bildschirmfoto 2021-01-25 um 20.00.04.png

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Nun habe ich mir beide Bilder angesehen und minimale Unterschiede in der Helligkeit festgestellt. Gemäß Photoshoppipette ist keine Farbverschiebung feststellbar sondern lediglich leichte Verschiebungen im Grauton.

 

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vor 50 Minuten schrieb ManfredP:

Nun habe ich mir beide Bilder angesehen und minimale Unterschiede in der Helligkeit festgestellt. Gemäß Photoshoppipette ist keine Farbverschiebung feststellbar sondern lediglich leichte Verschiebungen im Grauton.

 

Vielen Dank dafür, dass du dir die Mühe gemacht hast die Bilder zu vergleichen.

Dann ist das „Problem“ etwas eingeschränkt. Würde mich tatsächlich aber noch interessieren: Ist so eine leichte Verschiebung im Grauton normal und unvermeidbar oder gibt es einen „Stellhebel“ den man beachten müsste?

 

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vor 8 Stunden schrieb pepperM:

Würde mich tatsächlich aber noch interessieren: Ist so eine leichte Verschiebung im Grauton normal und unvermeidbar oder gibt es einen „Stellhebel“ den man beachten müsste?

Die Problemstellung hinterlässt mir leicht verwirrt, muss ich ehrlich sagen. Ich erwarte eigentlich, dass sich die Bearbeitung eines Bildes bei abschließendem Beschnitt nicht mehr ändert. Anders habe ich es bei mir auch noch nie erlebt. Ich werde sicher mal darauf achten, aber das würde mich arg irritieren.

Die einzige Möglichkeit, bei der der Ausschnitt eine Auswirkung auf die Bearbeitung hat, ist mMn, wenn man mit Automatik-Funktionen arbeitet. Ein ungeschnittenes Bild kann von einer Automatik anders beurteilt werden, als ein geschnittenes, einfach weil es einen Unterschied bei den Helligkeits- und Farbwerten zwischen den beiden Bildern gibt, oder geben kann. Aber wie gesagt, das gibt es nach meine Beobachtung nur, wenn ich zuerst schneide, und dann automatisch korrigieren lasse.

Oder hat PS da noch eine automatische Anpassung "im Bauch", die man ev. abschalten kann?

Verwirrte Grüße

Martin

bearbeitet von Martin Groth
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vor 9 Stunden schrieb pepperM:

Ist so eine leichte Verschiebung im Grauton normal und unvermeidbar oder gibt es einen „Stellhebel“ den man beachten müsste?

Verstehe ich das richtig, dass Du einen Screenshot gemacht hast, bei dem das Foto parallel einmal in PSE geöffnet ist und einmal vom Fotoausgabeprogramm Deines PC?

Dann wäre es nicht unnormal, leichte Unterschiede zu sehen. Verschiedene Programme zur Anzeige eines Fotos auf dem Bildschirm können durchaus zu geringfügig unterschiedlicher Darstellung führen.

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vor 1 Stunde schrieb Bluescreen:

Dann wäre es nicht unnormal, leichte Unterschiede zu sehen. Verschiedene Programme zur Anzeige eines Fotos auf dem Bildschirm können durchaus zu geringfügig unterschiedlicher Darstellung führen.

Das ist genau das, was ich oben bereits beschrieben habe. Wenn ich direkt vergleichen will, muss das zwingend im selben Programm erfolgen.
Ich habe beide Fotos parallel in Irfanview geöffnet und mir das Histogram angesehen. Das einzige was mir auffiel, genauso wie @ManfredP, ist die Tatsache das es, durch was auch immer, zu einer minimalen aber eben nicht sichtbaren (für das menschliche Auge) verschiebung in den Grautönen gekommen ist. Die Tiefen, Mitten, Höhen, Helligkeitswerte sind exakt gleich geblieben. 
 

Unbenannt.png

bearbeitet von jsc0852
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vor 28 Minuten schrieb jsc0852:

durch was auch immer, zu einer minimalen aber eben nicht sichtbaren (für das menschliche Auge) verschiebung in den Grautönen gekommen ist.

Könnte dafür eventuell die erneute JPG-Komprimierung beim Abspeichern verantwortlich sein?

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PSE hat ein grundsätzliches Problem: Es rechnet intern nur mit einer Genauigkeit von 8Bit- dabei sind Rundungsfehler gerade bei den dunklen- also niedrigen- Werten nahezu unvermeidlich. Hier wäre ein Vergleich mit hochwertiger Software interessant. Cinepaint, Darktable, Krita oder RawTherapee arbeiten intern mit 32Bit und sind damit auf der Höhe der Zeit. PS hat m.W. intern nur 16Bit und gilt damit für manche Zweckr schon nicht mehr als genau genug.

Bei Screenshots stellt sich ausserdem die Frage, ob das verwendete Programm Schwarzpunktkompensation unterstützt. Hierbei wird der dunkelste Punkt des Bildes auf das tiefste Schwarz aufgehellt, das der Bildschirm noch darstellen kann. Der Firefox kann das z.B. gar nicht- der wird immer andere Ergebnisse zeigen als ein guter Bildbetrachter. Aber auch Farbmananagement-Engines unterschiedlicher Hersteller können hier differierende Ergebnisse liefern.

Und zuletzt (und mehr theoretisch): welches  sRGB ? Der Farbraum ist ja nicht definiert - daher gibt es unterschiedliche Varianten. Ist der Farbraum in den exifs "getaggt" und kein icc-Profil eingebettet, steht es dem Programm frei, welches sRGB benutzt wird. Das könnte auch zu (geringen) sichtbaren Unterschieden führen.

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vor 3 Stunden schrieb Bluescreen:

Verstehe ich das richtig, dass Du einen Screenshot gemacht hast, bei dem das Foto parallel einmal in PSE geöffnet ist und einmal vom Fotoausgabeprogramm Deines PC?

Dann wäre es nicht unnormal, leichte Unterschiede zu sehen. Verschiedene Programme zur Anzeige eines Fotos auf dem Bildschirm können durchaus zu geringfügig unterschiedlicher Darstellung führen.

Kurz zur Erklärung des Screenshots: hier ist das OOC-jpg geöffnet und neben das jpg aus PSE gelegt - beides als im Mac Finder geöffnet, nicht im Bildbearbeitungsprogramm an sich. Es handelt sich bei beiden jpg auch um Bilder mit dem selben Ausschnitt und dort einfach reingezoomt am Bildschirm.

Also keine bewusste Änderung am Bild im Bildbearbeitung. Weder bei Helligkeiten, Kontrast, noch beim Ausschnitt. Über die verlinkten Beispiele lässt sich das glaube ich nachvollziehen.

und ja die Änderungen sind klein, aber auch ohne ein Gläschen Wein sehe ich da Unterschiede 😁

Irgendwei muss PSE eingreifen, ohne dass ich das gewollt hätte und es wäre schön wenn ich den Stellhebel finden würde dies zu verhindern.

Ein Farbprofil ist eingebettet und ist auch im PSE noch das selbe Farbprofil laut EXIF (längere Bezeichnung, die ich gerade nicht vorliegen habe). Das .jpg wurde in PSE mit „Farbprofil einbetten“, Qualität 12, Maximale Bildqualität, Format-Option Baseline (Standard) erzeugt.

Das sind die einzigen Stellhebel die ich kenne und die greifen nicht.

Ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm habe ich leider nicht. Witzigerweise habe ich den selben Effekt auch mit Olympus Workspace (was aber sicher auch kein hochwertiges Programm ist)

 

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vor 4 Stunden schrieb pepperM:

und ja die Änderungen sind klein, aber auch ohne ein Gläschen Wein sehe ich da Unterschiede 😁

Nur, bei den beiden hochgeladenen Bildern gibt es keine Unterschiede. Die Histogramme kannst du ja meinem Post entnehmen, bis auf sehr leicht Änderungen im Grauwert welche sich bei ca. 0,1% bewegen über das gesamte Histogramm ist da nix, nichts, 0,0 zu sehen. Und diese sehr geringe Änderung könnte durch das komprimieren beim Speichern kommen, wie Martin schon bemerkte. Sichtbar für das menschliche Auge sind sie jedoch nicht. Wäre dem so, dann wären auch Änderungen an den Kurven des Histogramms sichtbar.

bearbeitet von jsc0852
Korrektur
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Das ist interessant. Also ich sehe Unterschiede. Ich finde man muss sich z.B. nur den Screenshot mit den Vergleichsbildern anschauen. Sie sind nicht gleich für mein Auge. 

Wenn aber sogar die Messwerte dagegen sprechen, dann muss ich mich wohl täuschen, bzw. die eher geringen Unterschiede kommen dann vermutlich laut den Tipps von der Komprimierung.

Ich werde jetzt einfach damit leben. Eine ganz offensichtliche Möglichkeit, z.B. nur einen Parameter irgendwie anders zu setzen oder Ähnliches gibt es wohl eher nicht. Ein Versuch war es wert 😀. Ich danke euch für euren Input und die Rückmeldungen.

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Am 26.1.2021 um 15:25 schrieb pepperM:

Das ist interessant. Also ich sehe Unterschiede. Ich finde man muss sich z.B. nur den Screenshot mit den Vergleichsbildern anschauen. Sie sind nicht gleich für mein Auge.

Bedecke mal den Teil, den du im rechten Bild rausgeschnitten hast, im linken Bild mit der Hand oder nem Blatt Papier. Gerade bei deinem Beispiel würde ich jetzt auf optische Täuschung/Wahrnehmung tippen, weil ich es so nachvollziehen kann. Ich erkenne nur einen (minimalen) Unterschied, wenn nix abgedeckt ist. 

VG 

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