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Migration von FT (E-5) zu µFT (E-M1 MK III) - welche Objektive ergänzen oder tauschen?


Empfohlene Beiträge

Erstmal ein Hallo in die Runde...

In angrenzenden Foto-Foren bin ich schon länger unterwegs und nun auch hier. Dies aus einem bestimmten Anlaß heraus.

Aus der Analogzeit mit Contax/Zeiss kommende ging ich meine ersten digitalen Wege in der 00er Jahren startend mit der E-520, über die E-5 in den frühen 10er Jahren bis jetzt ganz frisch zu E-M1 MK III. D.h. zwischen der E-5 und jetzt liegt gut ein  Jahrzehnt mit der E-5.

Letztlich habe mich der Wunsch nach etwas mehr Auflösung, etwas kompakteren Ausmassen und einigen interessanten Features (Sky-AF, Live ND) zur neuen Kamera gebracht. Schon vorher hatte ich mir den MMF3 Adapter  zugelegt.

Fotografisch liegt der Schwerpunkt auf Landschaft (Norden...), Natur, Reisen und ggf. auch mal wieder Table Top.

Folgendes "Altglas" bringe ich aus dem FT-Bereich mit

  • ED 7-14mm, 1:4.0
  • ED 14-35mm 1:2.0 SWD
  • ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD (mein am häufigsten genutztes Objektiv mit ca. 75-80% Anteil)
  • ED 50-200mm 1:2.8-3,5 SWD

Ein Makro habe ich bisher nicht.

Ich bin überrascht wie schnell z.B. das 50-200 an der E-M1 fokussiert gegenüber der E-5

Jetzt steht die Frage an ob und wie ich mich objektivmässig ergänze. Die E-5 will  ich erstmal als Backup und robustes Arbeitstier behalten.

Ganz oben auf der Wish-List steh das M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑100mm F4 IS PRO noch vor dem 12-40mm.

Natürlich wäre auch das ggf. kommende 8-25mm sehr interssant für Landschaftsaufnahmen.

Und dann liebäugle ich min. mit dem 25mm 1:1.2... Eine gute Standardbrennweite vermisse ich schon gegenüber meinen Contax-Zeiten.

Das 7-14mm gegen die µFT Variante zu tauschen, macht vermutlich nicht so viel Sinn, oder?

Auch das M.ZUIKO DIGITAL ED 40‑150mm F2.8 PRO steht eher auf Prio B-C, da ich mit dem 50-200mm ja ganz gut ausgestattet bin und bisher Tiere oder andere Motive nicht so weit oben auf der Liste der Motive stehen.

Was denkt Ihr?

 

 

 

 

 

 

 

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Bis vor Kurzem hatte ich auch ein paar FT-Objektive (50 mm 2,0 Marko, 50-200 mm SWD, 150 mm 2,0 inkl. den 1,4 und 2,0 Konvertern). Inzwischen habe ich diese jedoch alle verkauft und bin komplett auf m.Zuiko Objektive gewechselt. Auch wenn die genannten FT-Objektive alle bildqualitativ super sind und auch preislich derzeit schwer zu schlagen sind, gab es diverse Gründe für den Wechsel:

  • Beim 50 mm 2,0 Makro war mir der Fokus in Innenräumen zu unzuverlässig.
  • Das 50-200 mm SWD habe ich zu selten verwendet, da es mir zu groß war.
  • Das 150 mm ist ein geniales Objektiv, aber es wurde mir zu schwer und im Zusammenspiel mit den Konvertern fehlte mir freihand ein Objektiv-IS.

Um auf Deine Fragen zurückzukommen: Für Landschaft, Natur und Reisen kannst Du - aus meiner Sicht - kein passenderes Objektiv als das 12-100 Pro kaufen. Wenn ich tagsüber draußen unterwegs bin, bin ich mit dem 12-100 Pro für fast alle Dinge gerüstet. Meist braucht man dann kein zweites Objektiv dabei zu haben. Nur bei Tieraufnahmen (Fluchtdistanz) ist das 12-100 Pro in der Regel zu kurz. Wenn Du Dir dieses Objektiv kaufst, wird Dein 12-60 SWD aber wahrscheinlich nicht mehr oft zum Einsatz kommen... 😉

Das 25 mm 1,2 Pro ist ein tolles Objektiv, jedoch sehe ich bei Deinen Motiven nicht die Notwendigkeit dafür. Das 25 mm 1,2 setze ich meist in Innenräumen ein. Draußen eigentlich nur für Porträts, bei denen der Hintergrund verschwimmen soll oder eben abends/nachts bei wenig Licht, z.B. für Sternenhimmelaufnahmen. Für letzteres ist aber das 17 mm 1,2 Pro besser geeignet.

Dein 7-14 würde ich behalten. Du würdest beim Wechsel auf das 7-14 2,8 Pro nur eine Blende gewinnen und Gewicht/Größe einsparen. Dafür musst Du aber nochmal einige Euros auf den Tisch legen. Das wäre mir es nicht wert, da es Deiner Aussage nach nicht Dein wichtigster Brennweitenbereich ist.

Das 40-150 würde ich derzeit nicht kaufen, da Du das 50-200 bereits hast. Beim Wechsel würdest Du nicht viel gewinnen, aber einiges an Geld verlieren. Falls Du die Motive und das Budget dazu hast, würde ich eher noch in eine längere Brennweite (100-400 oder 300 Pro) investieren.

 

bearbeitet von TakeIt
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Zum 12- 100 schließe ich mich dem Vorpost an, das ist schlichtweg ein geniales Universalobjektiv. Da ich nie FT hatte, kann ich dazu wenig beitragen, welche ggf. (wirtschaftlich) sinnvoll zu ersetzen wären. 

Zum 25 1.2 aber noch einen Tip - das Objektiv ist wie wohl alle 1.2er gut, aber auch nicht ganz billig. Wenn es Dir um Festbrennweiten mit guter Freistellung geht, dann schaue Dir mal die Sigma 1.4er Reihe für MFT an... 16mm/ 30mm/ 56mm - sind eigentlich für APSC konstruiert, daher die etwas "schrägen" Brennweiten... Hier bekommst Du nahezu alle drei zum Preis von einem 1.2er, Freistellung und Qualität sind einwandfrei. Es gibt auch einzelne Threads zu den Linsen, die in der Breite gut wegkommen... Ich z. B. liebe vor allem mein 56er für Porträts...

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Danke schonmal bis hierhin.

Hin und wieder stehen mal Polarlichtaufnahmen an. Dafür kann ich aber gut das 14—35, 2.0 nehmen.

Das 12-100 suche ich grade schon. Der Verkäufer der Kamera hatte leider nur das 12-40 im Kit dazu gekauft, sonst hätte ich es gleich mit gekauft.

zu KB Zeiten hätte ich nie eine der Gummilinsen 24-200 angefasst, aber hier 👍

Das 12-60 kann ja erstmal an der E-5 bleiben.

 

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Als jemand, der auch von 4/3 kommt, aber  mit der EM1.1 alles vertickt hatte....

Ehrlich gesagt von den vieren gibt es nur das 14-35mm F2 was man behalten kann/sollte

Das 7-14 F4 ist toll, die optische Korrektur ist genial.. aber wenn du mal das 7-14 F2.8 daneben in der Hand hältst wird es einen Habenfaktor geben weil wegen Grösse alleine.

Das 12-60 ist eine geniale Allroundlinse seiner Zeit aber das 12-100 ist ein paar viele Liegen drüber. 

Zum 50-200 SWD. Das ist vielleicht die Optik wo man den Wechsel herauszögern kann, aber Schluss endlich wirst bei 100-400 oder besser landen wen n Tele jenseits 100mm Pflicht werden.

Somit würde ich das 14-35 an die E5 setzen und das lassen.  Erster Kauf sollte das 12-100 sein. Ganz klar. Dann halte Ausschau nach dem 7-14 F2.8 da der Größenunterschied einfach nicht zu übersehen ist. Damit solltest du gewappnet sein.

Die F1.2 Primes sind super aber du hast noch das 14-35 was nicht zu unterschätzen ist! Da würde ich Primes ganz nach hinten stellen, grade wenn es nur für bestimmte Falle sein soll.

50-200 vs 100-400 ist so ein fall  denn man machen sollte, wobei  hier vielleicht so grad 12-100 deine Televorleiben schon abdecken kann. Das muss man sehen.

 

B

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Auf den Vergleich 12-60 zum 12-100 bin ich schon gespannt, wobei ich die 40mm na h oben bisher gar nicht so unbedingt suche.

Zum 7-14 könnte auch das 8-25 eine interessante Alternative darstellen, als immer drauf für Landschaften. Mal sehen ...

BTW ... ggf müsste ich mir mal einen neuen Blitz zulegen.

An der E-5 habe ich gelegentlich nich eine alten Metz aus Contax Zeiten genutzt.

Metz ist ja nicht mehr, also dann einen der Olympus Blitze nehmen oder?

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Jofu:

Auf den Vergleich 12-60 zum 12-100 bin ich schon gespannt, wobei ich die 40mm na h oben bisher gar nicht so unbedingt suche.

Zum 7-14 könnte auch das 8-25 eine interessante Alternative darstellen, als immer drauf für Landschaften. Mal sehen ...

BTW ... ggf müsste ich mir mal einen neuen Blitz zulegen.

An der E-5 habe ich gelegentlich nich eine alten Metz aus Contax Zeiten genutzt.

Metz ist ja nicht mehr, also dann einen der Olympus Blitze nehmen oder?

Das 8-25 ist eine gute Alternative, wenn es min so wie das 12-45 ist. Vielleicht die bessere Landschaftslinse wenn man auch 17mm und mehr abdecken will. Für mich wären aber die 7mm und die F2.8 wichtiger. Spätestens Nachts.

Zu Blitze kann ich nix sagen. Seit 4/3 habe ich keinen mehr...

B

bearbeitet von Borbarad
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Das Wichtigste ist sicherlich schon gesagt worden; das 12-100er wirst Du lieben! 

Auch ich habe mich von allen großartigen FT Linsen längst getrennt - besonders schwer gefallen war es mir beim 14-35/2.0 - das ging als Letztes.
Das konnte aber nur perfekt aufspielen, wenn der AF der entsprechenden Kamera auch perfekt justiert/kalibriert war.
Letztlich habe ich es durch die aktuellen 1.2er "Bokeh-Schleudern" ersetzen können und den Verlust inzwischen gut kompensiert. 😉
Das 25/1.2 z. B. macht wirklich Spaß! 

Vor Anschaffung des 40-150/2.8 würde ich noch etwas warten - ev. kommt in ähnlichem Brennweitenbereich ja von OMDS etwas mit eingbautem Bild-Stabi - das wäre ein nicht zu verachtender Pluspunkt! 

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Also das 50-200 SWD würde ich auf jeden Fall behalten. Gerade wenn du zB das 12-100 irgendwann hast, dann freust du dich darüber, dass du mehr Brennweite hast, als beim 40-150. Es lässt sich halt auch mit dem 1.4er Konverter noch gut nutzen. 
Bei den anderen Brennweiten musst du abwägen. Die m.Zuikos sind fast immer etwas flotter, leichter und der AF im Dunkel zuverlässiger. 

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Generell ist für mich ja der SWW-Bereich bis zum leichten Tele (also max. ca. 50mm bei 4/3) der wichtigsten. Darüber hinaus dürfte mir in der Tat das 50-200 erstmal genügen. Und das 150-400 könnte ich kaum rechtfertigen 🙃

Jetzt schaue ich erstmal, dass ich das 12-100 "günstig" als jung gebrauchtes bekomme. Beim Body hat das schonmal geklappt (über die exxx-Kleinanzeigen)

Aber in den Foren und Portalen scheint das 12-40 doch öfter im Angebot aufzutauchen wie das 12-100...

bearbeitet von Jofu
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Da du schreibst, dass dein am häufigsten verwendetes Objektiv das 12-60 ist, wäre ggf. noch das Panaleica 12-60 interessant. Entspricht von den Werten exakt deinem Altglas, ist aber sicher um besser und schneller als dieses. Entsprechende Meinungen darüber gibt es auch hier im Forum.
Vorteil gegenüber den 12-100 die kleinere Anfangsblende, Nachteil eben 40mm weniger Brennweite. Einen Blick wäre es aber allemal wert. 
 

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ich würde Dir dringend raten, vorläufig KEINES Deiner FT-Objektive zu verkaufen! Optisch bekommst du nichts Besseres (ich füge aber unten ein paar Bemerkungen zu den einzelnen Objektiven an) ! Bis auf das 14-35/2 besitze ich die gleichen Objektive wie Du und benutze sie nach wie vor an meinen bisherigen OM-D-Kameras (nicht an den Pens). 

Am ehesten ist das 14-35/2 aus meiner Sicht ein Verkaufskandidat, allerdings dann NICHT, wenn du häufig in Situationen  fotografierst, in denen der Brennweitenbereich bei geringem Licht gefragt ist. (Solltest du es allerdings verkaufen wollen, würde ich mich über eine vorherige PN freuen 😉)

Das 12-60/2,8-4 ist auch an meinen OM-D's die meistverwendete Linse. Das hier mehrfach empfohlene 12-100/4 ist sicher eine Empfehlung wert, ist aber nicht um so viel kleiner als das FT 12-60er. Über die AF-Geschwindigkeit kann ich nicht meckern, bei meinen Einsatzzwecken genügt sie vollauf. Da es ja beim 12-60er mitunter im Laufe der Jahre zur "Auflösung" eines internen Bauteils kommen kann, könnte es (wenn Dir die Leistung an der OM-D taugt) auch eine Möglichkeit sein zu warten, ob so etwas eintritt; dann kannst Du immer noch eine aktuelle Linse aus dem mft-Sortiment kaufen. Aber wie gesagt, das 12-100 ist sicher eine feine Linse, man muss allerdings mit der Anfangsblende 4,0 zufrieden sein.

Die Empfehlung zum Kauf des Panaleica 12-60/2,8-4 (wie oben von jsc0852) ist zweischneidig. Es ist sicher kleiner und benötigt auch keinen MMF-Adapter; optisch gesehen gewinnst Du aber sicher nichts, wenn du beispielsweise mal hier die Tests der beiden Objektive anschaust:  
https://www.opticallimits.com/olympus--four-thirds-lens-tests/450-oly_1260_284
https://www.opticallimits.com/m43/1007_leica1260f284

Das FT 7-14 ist mit Sicherheit eines der besten je gebauten UWW und voll auskorrigiert, während das mft-Pendent heftigst digital korrigiert wird. Man kann sagen, ist wurscht, es kommt darauf an, was "hinten rauskommt". Persönlich hätte ich das Gefühl, etwas Schlechteres eingetauscht zu haben. Noch dazu, wenn du diesen Bereich als einen Haupteinsatzbeich betrachtest. Meine Empfehlung wäre: abwarten, ausprobieren, ob Du mit dem alten Objektiv an der neuen Kamera glücklich bleibst.

Das 50-200 ist bei mir und nach meinen Ansprüchen sogar mit dem 2x-Konverter sehr gut, und die Bildanmutung gefällt mir ausnehmend gut. Ich fotografiere allerdings auch keine fliegenden Vögel. Für einen solchen und ähnliche Einsatzzwecke wäre die Anschaffung eines mft-Objektivs sicher zu empfehlen, unter Umständen am ehesten das 40-150 mit 1,4x-Konverter, aber das käme dann auf den Verwendungszweck an.

Ergänzend (!) zu deinen FT-Objektiven würde ich in der Tat die Anschaffung einer lichtstarken Festbrennweite als eine Option sehen.

An sich beteilige ich mich an solchen Diskussionen nicht, aber angesichts der von dir ins Auge gefassten Verkäufe dieser "Schätze"  wird mir doch ganz "anders" 😉

Freundliche Grüße
Oly-Oldie

bearbeitet von Oly-Oldie
Rechtschreibkorektur
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Wenn die vorhandenen FT-Objektive für den jeweiligen Anwendungszweck gut genug, gibt es keinen Grund, sie durch MFT-Modell auszutauschen. Ein Verkauf wäre nur zusammen mit der E-5 sinnvoll. Bei der Anschaffung zusätzlicher Objektive würde ich darauf achten, die Stärken der MFT-Objektive zu nutzen:

  • MFT nutzt die elektronische Korrektur von Verzeichnung und Vignettierung, was kleinere und leichtere Objektive möglich macht. Das kostet in den Ecken Auflösung und führt dort auch zu mehr Rauschen, fällt aber nur auf, wenn man gezielt danach sucht. Das 4,0/12-100 wäre für FT nicht möglich gewesen.
  • Der AF ist meistens deutlich schneller. Auch wenn das 50-200 SWD an der E-M1 deutlich schneller fokussiert als an der E-5: Verglichen mit dem 12-100 oder Panaleica 100-400 wirkt es eher gemütlich.
  • Im MFT-Programm gibt es eine reiche Auswahl von Festbrennweiten. Statt der hervorragenden, aber großen und teuren 1,2er Modelle lohnt sich auch ein Blick auf die 1,8er Reihe.

Das 4,0/12-100 ist für deinen Haupteinsatzbreich hervorragend. Die gegenüber dem 12-60 um eine Stufe geringere Anfangsblende wird durch den excellenten OIS weitgehend kompensiert, der AF ist rasend schnell, den maximalen Abbildungsmaßstab würde Sigma als Makro bezeichnen, der Objektivwechsel erübrigt sich meistens. Auch wenn es ähnlich groß und schwer ist wie das FT 12-60 spart es viel Gewicht, weil das schwere Telezoom noch öfter daheim bleiben kann.

Das 50-200 SWD würde ich behalten, solange du keine fliegenden Vögel fotografierst.

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@All: Danke für die profunden Hinweise. Im Grunde liegen wir da auf einer Linie, bzw. meine Gedanken gehen ja in eine ähnliche Richtung.

Das meiste spielt sich für mich im Landschaftsbereich ab und da spielt selbst die AG-Geschwindigkeit weniger eine Rolle, wie ggf. noch die Genauigkeit. Die Anwendungen gehen im Druck nicht über eine Kantenlänge von 80cm hinaus (große XXL-Alben im Querformat mit Fotos über zwei Seiten...das macht dann ca. 80cm Breite).

Vögel gehören - zumindest bisher nicht zu meinem Schwerpunkt und werden es vermutlich auch nicht mehr - aber gerne nehme ich hier doch mal Mäusebussard oder Sperber über den hiesigen Äckern und auch Adler in Norwegen mit. Natürlich muss man da selbst mit 400mm Brennweite noch croppen, aber die Reservern steigen.

Zum alten 12-60: Ja, das war die einzige Optik, die ich jemals zur Reparatur hatte. In 2015 wurde seinerzeit eine Reparatur am Iris-Blendensystem (so der Kostenvoranschlag damals) durchgeführt. Es war seinerzeit mit der Hauptgrund warum ich überhaupt aus der Analogwelt zu Olympus gekommen bin. Das habe ich nunmehr schon seit 2008 im Einsatz.

Ansonsten freue ich mich auch über gute (native) optische Abbilungsleistungen, auch wenn eine digitale Korrektur in der Nachbearbeitung immer noch möglich ist. Das merke ich beim 12-60 eigentlich immer nur, wenn ich die Verzerrung noch korrigieren lasse. Das Bild "ploppt" dann aus der Mitte heraus.

Ich gehe auch davon aus, dass ich zukünftig in vielen Situationen nur mit der E-M1 und dem 12-100 unterwegs sein kann (wie jetzt auch oft nur mit dem 12-60) und situativ das 50-200 oder 7-14 mitnehmen. Nur auf Reisen kommt dann das volle Paket mit.

Und dann brauche ich wohl doch mal neue ND-Filter...Der ND-Filter in der Kamera ist ja nach oben bei den Belichtungszeiten doch etwas arg beschränkt, wenn ich die Anleitung richtig verstehe. Meine alten Hi-Tech Filter sind leider alles andere als Farbneutral...

 

 

 

 

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Da Du das 12-60 ja schon hast, wäre für mich das 12-100 so toll es ist, eher unnötig- Denn das 12-60 ist auch ein tolles Objektiv, am kurzen Ende deutlich licht-stärker und mit ebenso guter Abbildungsleistung. Für das 12-100 sprechen der Doppel-Stabi und halt die 60-100mm.
(Ich hatte das 12-60 und habe jetzt das 12-40, 12-100 und 12-200 :classic_ninja: für jeweils unterschiedliche Einsatzzwecke)

Das 7-14/2.8 ist anfälliger für Flares hat aber Vorteile wenn Du Starscapes machst, weil F2.8 da halt schon besser ist als F4.

Das 14-35 ist klasse und das solltest Du unbedingt behalten. Das 50-200 auch, sofern Du keinen Blitzschnellen AF oder ProCapture brauchst.

Wenn Du Dich für die 1.2er oder ein anderes Objektiv interessierst dann leih Dir das doch einfach mal bei Test&Wow:
https://www.olympus.de/site/de/c/cameras_support/test_and_wow/index.html

🙂 Sabine

 

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@Sabine. Danke für den Tipp der Test-Ausleihe. Hatte ich auch mal von gehört, aber wohl ganz vergessen 😉

Das 50-200 an der neuen Kamera macht gleich viel mehr Spass wie an der E-5. Das liegt aber am deutlich besseren AF, auch weil der heute natürlich viel mehr Messfelder bietet als noch zu E-5 Zeiten.

So groß wie die E-5 wäre heute ja schon die neu FUJI GFX100S 🙂

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Hi, 

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Ich hatte wie Du eine E5 mit der 12-60er als "Immerdrauf"-Objektiv. Vor 3 Jahren dann der Wechsel zur OMD E1 MII und dem 12-100 f4.0 PRO. Das 12-60er lag daraufhin nur noch rum und wurde schnell verkauft. Das 12-100 ist eine tolle Linse und Dank des schnellen Fokus, des Bildstabis und des größeren Zoombereichs m.M.n dem 12-60 klar überlegen. Ja, das ist zugegeben alles sehr teuer und so, aber ich garantiere Dir, Du wirst es nicht bereuen. Mein Objektivpark ist zwar nach und nach immer weiter gewachsen (7-12mm f2.8 / 25mm f1.2 / 45mm f1.2) , aber eher aus Lust am Besonderen und nicht, weil das 12-100 grundsätzlich Wünsche offen lässt. Auf Reisen der perfekte Allrounder. 

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Hallo, sehr interessantes Thema.

Über das 7-14 wurden hier im Thread schon einige wichtige Dinge geschrieben, eine Information fehlt aber meiner Meinung nach noch. Du hast wohl einen noch recht wenig benutzten MMF-3 (an dieser Stelle meinen aufrichtigen Glückwunsch 😉 ), dann sollte dich vorerst nichts vom Weiterverwenden deiner Kristallkugel abhalten. Gut, das Gewicht ist natürlich höher als beim 2,8er, aber das ist auch nicht gerade leicht und wenn man es schon mitnimmt, kommt es darauf auch nicht an. So wie ich dich verstanden habe, warst du seither entweder mit dem 12-60 oder den beiden TopPros draußen. Der Knackpunkt ist der Verschleiß bzw Verzug deines MMFs. Dein 7-14 zieht schon ganz ordentlich an diesem lumpigen Bajonettadapter, der wird dann irgendwann oben dicker und unten dünner. Bei 7mm bemerkst du das dann schon im Bild. Da die MMFs ja mittlerweile weder verkauft noch repariert bzw justiert werden, ist das eben leider ein Spiel auf Zeit. Ich wünsche dir, dass deiner möglichst lange hält und bis dahin viel Freude mit deinen FTs. Verkaufen kannst du dann immernoch, mehr als 500,- bringt die Kristallkugel jetzt schon nicht mehr ein. Mich hat das davon abgehalten, für mFT noch ein 7-14/4 zu kaufen. Das 14-35 ist mein kürzestes FT und meine beiden Adapter funktionieren noch, für die Zeit danach habe ich schon Pläne mit Fühlerlehrenband, da lässt sich sicher etwas pfuschen 😄

Falls ein unkorrigiertes Weitwinkel eine Option sein könnte, ist das 8/1,8 Fisheye eine absolute Empfehlung. Deutlich kleiner als das anderthalb Blenden dunklere FT und optisch ein gutes Stück besser. Ich möchte es nicht mehr missen.

Wenn dir das 14-35 von Spezifikationen, Handling und Bildwirkung wichtig war bzw ist, dann behalte es. Einen adäquaten Ersatz gibt es meiner Meinung nach nicht. Das PanaLeica 10-25/1,7 klingt zwar verlockend, aber die Berichte über die abenteuerliche Serienstreuung bezüglich Dezentrierung sind eine Spaßbremse. 

Für das 50-200 sei noch gesagt, dass es im Hintergrund meist harmonischer abbildet als neuere Rechnungen. Gerade das ansonsten vergleichbare 40-150/2,8 neigt schon zu Doppelkonturen bei kontrastreichen Unschärfebereichen. Wenn dich das Gewicht nicht stört, dir der AF schnell genug ist und du es sowieso selten nutzt, behalte es.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung und allzeit gut Licht!

MfG MHP 

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  • 2 weeks later...

So..das 12-100m f4 ist nun auch meines...zwar jung  gebraucht und nicht neu, aber immerhin.

An der E-M1 III wirkt es fast so wie das 12-60 an der E-5. Mal sehen ob es wirklich so gut ist, wie "man" sagt...

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vor 54 Minuten schrieb Jofu:

So..das 12-100m f4 ist nun auch meines...zwar jung  gebraucht und nicht neu, aber immerhin.

An der E-M1 III wirkt es fast so wie das 12-60 an der E-5. Mal sehen ob es wirklich so gut ist, wie "man" sagt...

Es ist so gut, wenn nicht noch besser.

Allzeit gutes Licht.

Olaf

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Am 8.3.2021 um 14:34 schrieb acahaya:

Das 50-200 auch, sofern Du keinen Blitzschnellen AF oder ProCapture brauchst.

Mit dem 50-200 gibt es auch einen Pro Capture Modus, der an MFT funktioniert. Darauf muss man also nicht verzichten. Der AF ist schnell, eine leichte Auslöseverzögerung bleibt aber gegenüber den nativen MFT - Objektiven. 

Als Alternative zum MMF-3 kann ich den Adapter von Commlite empfehlen. Zumindest mein Exemplar ist absolut robust und einwandfrei. Warum der vermutlich hochmargige MMF-3 eingestellt wurde, ist mir ein Rätsel. Gerade weil so ein Adapter ja doch ein Verschleißteil ist. 

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Danke nochmals für die fundierten Antworten !
 

Da ich ja nun das 12-100 habe, wird der MMF3 am ehesten wohl mal mit dem 50-200 oder 7-14 zum Einsatz kommen.

Ich konnte ihn noch letztes Jahr fast wie neu bekommen.

irgendwie reizt mich das 1.2/25, obwohl es vermutlich selten zum Einsatz kommen würde, wenn ich faul bin. Könnte es gerade für ca. 650€  bekommen 🤔

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Am 26.3.2021 um 07:04 schrieb Rob:

Mit dem 50-200 gibt es auch einen Pro Capture Modus, der an MFT funktioniert. Darauf muss man also nicht verzichten. Der AF ist schnell, eine leichte Auslöseverzögerung bleibt aber gegenüber den nativen MFT - Objektiven.

Naja, schnell ist relativ. Ich besitze das 2.8-3.5/50-200SWD schon lang und nutze es weiter an meinen EM1-1-2-3 Kameras. Optisch ist es selbst mit dem FT 1.4 Konverter ganz ausgezeichnet, es hat einen für mich sehr guten Brennweitenbereich, besser als das neue 2.8/40-150. Und eine Stativschelle, ein Vorteil gegenüber dem PL 2.8-4/50-200. Außerdem soll das Bokeh besser sein, als beim 40-150, was man so liest.

Aber die Haken sind für mich das Gewicht und der AF. Im Vergleich zu MFT- Objektiven ist er wirklich sehr langsam und vor der endgültigen Scharfstellung pendelt er ein wenig, daher auch die Auslöseverzögerung. Für statische Motive mit dem AF-S aber völlig ausreichend. Verkaufen lohnt aber nicht, da die Gebrauchtpreise im Keller sind. Aber kaufen lohnt, meiner Ansicht nach, wenn dir ein schneller AF nicht wichtig ist, oder der Vorteil eines Dual-IS beim fotografieren aus der freien Hand mit dem PL 50-200 an einem Panasonic Gehäuse. Für die Preise für die es momentan gehandelt wird, würde ich es glatt gebraucht kaufen, wenn ich es nicht schon haette.

bearbeitet von Libelle103
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  • 3 weeks later...

So ... habe mir jetzt das 1.2/25mm - zwar ohne OVP und Original Objektivbeutel - günstig beschaffen können, weil ich nochmal ein Normalobjektiv haben wollte... viel testen konnte ich noch nicht, aber es ist doch recht kompakt (für mich).

Mal sehen wie es sich draußen so macht. 
 

Da brauche ich doch mal einen kleinen Polfilter neu. So kleines Filtergewinde kenne ich gar nicht mehr ...
 

Das 40-150 hätte ich auch kaufen können, aber dafür überschneidet es sich zu stark mit dem 12-100mm und hat am langen Ende zu wenig. 

bearbeitet von Jofu
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