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Ignoriert

Wie gut ist der Spritzwasserschutz bei der E-M1 Mark II und dem ED 60mm F2.8 MACRO wirklich?


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Hallo,

ich frage mich wie viel ist der Spritzwasserschutz wirklich wert. Das ein paar Regentropfen dieser Kombi nichts anhaben ist schon klar. Aber was würde passieren, wenn die Kamera und das 60er Macro mal unter Wasser eintauchen? Ich überlege, ob es ohne Schäden möglich ist, die Kamera mit dem 60er soweit ins Wasser einzutauchen, dass das Objektiv zur Hälfte unter Wasser und zur Hälfte über Wasser fotografiert.

ungefähr so:  

spacer.png

Gibt es da gewollte oder auch ungewollte Erfahrungen?

Viele Grüße

Olaf

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Welche Kamera? Für die E-M1/5 schreibt Olympus zwar "Spritzwasser", gibt aber als Klasse IPX1, also senkrecht fallendes Tropfwasser, an. Für die Linse weiß ich gerade nicht, sollte aber ähnlich sein. Edit: Für das Objektiv kann ich keine Angaben zur Schutzklasse finden.

bearbeitet von Grinzold
Ergänzung
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Ich weiß nicht, wie ernsthaft deine Frage gemeint ist. Die E-M1 ist doch keine Unterwasserkamera und auch nicht wasserdicht. Sie ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Was du vorhast, kannst du mit der TG-6 machen. Du kannst es mit der E-M1 ja mal probieren, der Versuch steigert den Umsatz bei OMDS.

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Ich würds lassen. Selbst wenn hier einer schreibt, ihm wäre die Kamera beim Frösche fotografieren aus der Hand geglitten und nach schnellem Abtrocknen wäre noch alles okay, heißt das nicht, dass es bei deiner Idee genauso läuft... 

Und Garantie kannste dir dabei abschminken, denke ich. 

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Spritzwasserschutz hat nichts mit ins Wasser eintauchen zu tun. Ich würde so etwas nicht mal versuchen.

Ich war mit meiner E-M1.2 und dem O 2.8/60mm Makro schon öfter mal nach einem heftigen Regenschauer unterwegs als es von den Pflanzen und aus den Baumwipfeln noch tropfte. Kamera und Objektiv waren gut nass, das halten sie aus. Viel mehr mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Für Olympus gibt es Unterwassergehäuse. Alternativ Kameras aus der TG Reihe.

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ich habe mit 2 E-M1II, der III und der X und den Pro Linsen regelmäßig 2 Stunden Crossrennen - teilweise im strömenden Regen - fotografiert. Es gab nicht einmal ein Problem. Unter Wasser tauchen würde ich mich aber nicht trauen 😅

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Danke für eure Antworten. Das die Idee viele lustig bis makaber finden war mich schon klar. Ich sehe halt nur nicht den großen Unterschied, ob ich im Dauerregen eine längere Fototour unternehme oder die Kamera bis zur Hälfte in Wasser eintauche. Der Wasserdruckunterschied ist so gering bei 5cm Wassersäule, dass das eigentlich keinen Unterschied machen dürfte bei den Dichtungen. Das Risiko bei der Garantie ist natürlich da und nicht zu unterschätzen.

VG

Olaf

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vor 5 Stunden schrieb Olaf-D:

Ich sehe halt nur nicht den großen Unterschied, ob ich im Dauerregen eine längere Fototour unternehme oder die Kamera bis zur Hälfte in Wasser eintauche.

Wenn du den vorher nicht siehst, siehst du ihn garantiert hinterher. Ich kann nur empfehlen, nicht fragen, einfach machen und hinterher nicht beschweren sondern Gehäuse und Objektiv still entsorgen.

Ich hab schon Olympus Kameras nach einem Salzwasserschwall oder einer Schlammlawine unter der Dusche abgespült. Da ging es darum ob der Ausfall durch Korrosion erfolgt oder die Dusche vielleicht innerhalb der IPX1Spezi Süßwasser liefert, um den Schmodder loszuwerden. Die Kameras haben überlebt. Solche Spielchen mache ich grundsätzlich ohne jemanden zu fragen auf eigene Verantwortung. 

Zu deinem Thema  - zur Einführung der E ???? hatte irgendein Knallo (Steve Huff???) vor Jahren eine der Testkameras probeweise kurz in einer Lagune in Island versenkt. Die Kamera funktionierte anschließend noch. Allerdings hat sich dann nie mehr jemand gemeldet, um zu berichten wie lange.

PS: Langsam wird es lustig im Forum. Einer klagt, dass Schweißtropfen von seiner Stirn in den Sucher eindringen und ein Anderer möchte mit einer halb in Wasser eingetauchten ungeschützten Kamera fotografieren.

OMDS hilf  - bring endlich eine neue Kamera heraus, damit wir etwas haben über das wir inbrünstig diskutieren können. Zu früh, zu spät, zu groß, zu klein, Sensor zu alt, Sensor zu neu, zuviel oder zuwenig Pixel, zu buntes Display aber zu kontrastarmer Sucher, wieder keine beleuchteten Knöpkes,  Stativgewinde reißt aus oder ist zumindest nicht an der richtigen Stelle u.v.a.m. daaaaas wären Themen 😉😉😉

bearbeitet von wteichler
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Das Genre heißt Split oder Halb/halb aufnahmen und ist eine der herausfordernsten Techniken in der Unterwasserfotografie.

Das 60 Macro ist dafür von der Brennweite total ungeeignet. (der Ewa Marine Beutel auch nicht so optimal)

Besser sind UWW Weitwinkel und eine große Glasfläche, Wahlweise auch in Kugelform. Aber es geht bei sehr ruhigen Wasser auch mit einer TG oder mit einen Ewa Marine Beutel. Hab ich auch schon gemacht. Das Problem ist das die Fläche zum Wasser sehr klein ist. Eigentlich will man die Glasfläche ein Stück vom Objektiv weg haben.

Die beste Variante, wenn man kein UW Gehäuse hat ist ein Aquarium das man im Wasser versenkt.

Es macht einen Riesen unterschied ob man eine gerade Glasfläche (Aquarium) oder eine gebogene Nutzt einen Sogenannten Dome.  Im allgemein wird eher ein Dome genutzt. Damit bleiben die Objekte über und Unterwasser etwa gleich groß. Es gibt auch entsprechende Vorsatzlinsen für die TG.

Schafstellen ist ein Problem, das die Schärfe über und Unterwasser unterschiedlich liegt. 

Und ja es geht. Ein Oly Visionary hat das mit einer M1.2 oder M1.3 und einen 7-14 schon mal gemacht. Dennoch würde ich es mit meiner Kamera nicht machen.

Bild mit der M1.2 / 7-14 im UW Gehäuse mit einen 180er Dome Port.

 

 

x__P6089192es.jpg

bearbeitet von wedge
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vor 10 Stunden schrieb wedge:

Das Genre heißt Split oder Halb/halb aufnahmen und ist eine der herausfordernsten Techniken in der Unterwasserfotografie.

Das 60 Macro ist dafür von der Brennweite total ungeeignet. (der Ewa Marine Beutel auch nicht so optimal)

Besser sind UWW Weitwinkel und eine große Glasfläche, Wahlweise auch in Kugelform. Aber es geht bei sehr ruhigen Wasser auch mit einer TG oder mit einen Ewa Marine Beutel. Hab ich auch schon gemacht. Das Problem ist das die Fläche zum Wasser sehr klein ist. Eigentlich will man die Glasfläche ein Stück vom Objektiv weg haben.

Die beste Variante, wenn man kein UW Gehäuse hat ist ein Aquarium das man im Wasser versenkt.

Es macht einen Riesen unterschied ob man eine gerade Glasfläche (Aquarium) oder eine gebogene Nutzt einen Sogenannten Dome.  Im allgemein wird eher ein Dome genutzt. Damit bleiben die Objekte über und Unterwasser etwa gleich groß. Es gibt auch entsprechende Vorsatzlinsen für die TG.

Schafstellen ist ein Problem, das die Schärfe über und Unterwasser unterschiedlich liegt. 

Und ja es geht. Ein Oly Visionary hat das mit einer M1.2 oder M1.3 und einen 7-14 schon mal gemacht. Dennoch würde ich es mit meiner Kamera nicht machen.

Bild mit der M1.2 / 7-14 im UW Gehäuse mit einen 180er Dome Port.

 

 

x__P6089192es.jpg

Danke, das sind doch mal Aussagen mit denen man was anfangen kann. 

Das 60er wollte ich nutzen, um Wasserläufer, Kugelspringer, Frösche, ... so zu fotografieren, das unten im Bild ca 1/3 Wasser ist. Die extrem tiefe Perspektive hätte dann einen ganz anderen Reiz und Wirkung als die Bilder, welche immer von schräg oben von allen gemacht werden. 

VG Olaf

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vor 29 Minuten schrieb Olaf-D:

Das 60er wollte ich nutzen, um Wasserläufer, Kugelspringer, Frösche, ... so zu fotografieren, das unten im Bild ca 1/3 Wasser ist. Die extrem tiefe Perspektive hätte dann einen ganz anderen Reiz und Wirkung als die Bilder, welche immer von schräg oben von allen gemacht werden. 

hm Interessanter Gedanke! Bei absolut ruhigen Wasser könnte das Funktinieren. Es bleibt  aber das Problem bei flachen Glas, das die Motive Unter und Oberwasser unterschiedlich groß werden (Frosch). Hier wäre eher eine Fischeye und CFWA (Close Fokus, wide Angle, vorstufe zum Weitwinkel Macro) min kleinen Dome möglich ... wenn denn der Frosch einen so nah rankommen läst.

Beim Wasserläufer hingegen könnte es mit einer TG oder EWA Marine Beutel vl. Klappen ...  ich wüste nur grad nich wo ich das hier mal ausprobieren könnte. Das wass müste ja auch halbwegs klar sein ... auf jeden fall spannender Gedanke ...

bearbeitet von wedge
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Also ich gehöre zu den Leuten, die die Kamera samt Linse durchaus vorsichtig(!) nass reinigen, mit Wasser aus der Flasche, aber ich würde ein Eintauchen absolut vermeiden wollen. 5 cm Wassersäule mag nicht viel klingen, es ist aber sehr viel mehr als das Gewicht einiger Wassertropfen, und es kommt von unten.

Für das beschriebene Einsatzszenario solltest Du in ein Gehäuse investieren.

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Selbst wenn das Untertauchen mit einer fabrikneuen Kamera gutgehen mag, mit jedem Tag der Nutzung wird die Wirkung von Dichtungen schlechter und entsprechend das Risiko grösser.

Es gibt aber einen weiteren ganz banalen Grund, warum man ein Gehäuse für solche Aufnahmen verwenden sollte: die Lichtbrechung an der Frontlinse. Ist diese an der Vorderseite nicht plan (was sie fast nie ist), fällt diese unter Wasser weg und schon deshalb wird eine scharfe Abbildung erschwert bis unmöglich. Deshalb braucht man auch bei wasserfesten Kameras für Unterwasseraufnahmen oft ein Gehäuse, damit die Abbildung funktioniert.

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Über das Gehäuse habe ich auch schon nachgedacht. Ist halt nur ein ganz schöner Betrag, um ein paar außergewöhnliche Makro von kleinen Insekten oder Amphibien auf/unter der Wasseroberfläche zu erstellen. Ein Problem, welches ich noch nicht dabei fassen kann ist, wie man mit dem UW Gehäuse oder dem EWA Marine Beutel manuell fokosiert. Wenn es schon kompliziert ist, dann soll es natürlich auch richtig tricki sein - das heißt am liebsten würde ich die Wasserinsekten per Focus Bracketing stacken! 🤩

Viele Grüße Olaf

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vor 6 Minuten schrieb Olaf-D:

ein Problem, welches ich noch nicht dabei fassen kann ist, wie man mit dem UW Gehäuse oder dem EWA Marine Beutel manuell fokosiert.

EWA Marine Beutel geht wenn mit einen Handschuh nimmt, aber so richtig gut und Präzise wird es vermutlich nicht.

UW Gehäuse : Mit festbrennweiten in allen mir bekannten gehäusen supper. Man baut einen sognenntes Focus Gear auf das Objektiv und hat dann einen knopf am Gehäuse  zum drehen. Gibt es auch von Olympus für Olympus Gehäuse PPZF-EP03 Focus Gear fürs Oly 60er. Bei zooms wird es mitunter Problematischer viele Gehäuse oft nur einen Drehknopf haben. Und dann ist dieser mit Zoom belegt. Allerdings den Fokus Limiter kannst im Gehäuse nicht verstellen ...

 

vor 14 Minuten schrieb Olaf-D:

das heißt am liebsten würde ich die Wasserinsekten per Focus Bracketing stacken! 

Daran binn ich bis jetzt grandios gescheitert 😐... da muss ich noch etwas üben

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vor 13 Stunden schrieb wedge:

ist ein Aquarium

Ich würde auch dafür auch eher zu einem passenden viereckigen Glaskasten greifen, weitwinklig mit Gummisonnenblende gegen das Glas, damit keine Reflexe entstehen. Das ganze schwimmend ausbalancieren oder viel besser an einem Stativ fixieren, da die kleinste Welle stören kann. Es ist verdammt schwierig, aus der Hand oder gar selbst schwimmend ein Objekt anzuvisieren und dabei gleichzeitig die Wasserkante mittig auf dem Objektiv zu halten. Meine Schussrate schwimmend mit TGs etwa 1%. Da ist das Ausrichten eines 7-14er ein Kinderspiel dagegen. 

Ein UW-Gehäuse muss es für deine Ideen aber nicht sein. Und ja ich spüle meine Kameras mit den Pros wenn nötig auch unter leicht fließendem Wasser ab. 

 

bearbeitet von aperture 8
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vor 14 Stunden schrieb wteichler:

Zu deinem Thema  - zur Einführung der E ???? hatte irgendein Knallo (Steve Huff???) vor Jahren eine der Testkameras probeweise kurz in einer Lagune in Island versenkt. Die Kamera funktionierte anschließend noch. Allerdings hat sich dann nie mehr jemand gemeldet, um zu berichten wie lange.
 

Im Gegensatz zum Gelddrucker Steve Huff kein Knallo, und zumindest die E-3 hatte ich schon 3 Stunden im englischen Dauerregen ohne Schirm. Es war die E-5:
 

 

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt
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ja, das mit der Luft zwischen Linse und Wasser klingt sehr plausibel. 👍 Jetzt muss ich mal in mich gehen, wieviel Geld ich investieren möchte. 🤑

Vielen Dank für die vielen Tipps und Anregungen. Hat mich ein deutliches Stück weiter gebracht! 

Das erste Bild widme ich allen konstruktiv Beitragenden... 😁

Viele Grüße 

Olaf

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