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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Foto Stack destruktiv, mit Raw Bild als Ergebnis.


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Hallo Community,

ich habe mal wieder eine Frage.

Ich hätte gerne eine Raw Datei als Ergebnis eines Stack. Also kein JPG oder DNG oder TIFF oder irgend ein anderes Format. Zur Erklärung, ich nutze DxO und DxO verlangt für den vollen Funktionsumfang ein RAW. Nach der Bearbeitung durch DxO bekomme ich dann z.B. ein DNG zurück, das ich anschließend noch mit Lightroom endbearbeite. Mache ich einen Stack egal mit welcher mir bekannter Stacking-Software bekomme ich kein Raw sondern eben ein JPG oder DNG oder Tiff oder was auch immer, ich habe schon gesucht aber leider bisher kein Programm gefunden, das mir wieder ein Raw liefert.

Bitte, ich will hier keine Diskussion über "nicht destruktive" oder "destruktive" Bildbearbeitung anstoßen. Ich frage nur ob jemand aus der Community eine entsprechende Software kennt. Ich hatte mal vor Jahren ein Bildbearbeitungsprogramm genutzt, weiß leider nicht mehr welches, mit dem ich RAW Dateien auch destruktiv bearbeiten konnte, also das original Raw mit den Änderungen überschrieben werden konnte und anschließend als neues Original gespeichert werden konnte. Keine Frage, war gefährlich, beim Speichern den falschen Click gesetzt und das Original war für immer verloren. Aber man konnte auch mit einem Click das Original und die geänderte Version abspeichern, das hatte auch seine Vorteile, man konnte das bearbeitete Bild somit als Raw, weiter geben oder mit einer anderen Software weiter bearbeiten. 

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vor 15 Minuten schrieb Martin Groth:

Was meint DxO zu einem DNG?

Ein DNG kann nicht mit den Funktionen Prime oder DeepPrime bearbeitet werden, das geht nur mit RAW-Dateien. Aber genau diese Funktionen will ich nutzen sonst bräuchte ich DxO nicht, da ich alles Andere mit LR im Nachgang mache.

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vor 1 Stunde schrieb Hobbyfotograf:

Ich hätte gerne eine Raw Datei als Ergebnis eines Stack.

Dann müsste die Firma, die die Stackingsoftware liefert alle Raw-Formate dieser Welt lizensieren oder „revers Engineeren“.

Außerdem ist, zumindest für mich, das RAW eine Datei, deren Inhalt nach Verlassen der Kamera nicht mehr geändert wird, ein „digitales Negativ“.

bearbeitet von wteichler
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vor 13 Minuten schrieb wteichler:

Dann müsste die Firma, die die Stackingsoftware liefert alle Raw-Formate dieser Welt lizensieren oder „revers Engineeren“.

Außerdem ist, zumindest für mich, das RAW eine Datei, deren Inhalt nach Verlassen der Kamera nicht mehr geändert wird, ein „digitales Negativ“.

Ok. genau solche Antworten habe ich befürchtet, beantwortet meine Frage leider in keinster weise, geht dafür in die Richtung Diskussion über "nicht destruktive" und "destruktive" Bearbeitung. Bitte nicht! Zum Thema digitales Negativ kann ich nur noch mal wiederholen ich hatte eine Software mit der Raw Dateien destruktiv und nicht destruktiv bearbeitet werden konnten. Die Probleme z.B. beim Urheberecht sehe ich auch. Aber für Spezialisten ist das sicherlich so oder so kein ernsthaftes Problem.

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Ich kenne keine Software, die als Bearbeitungsergebnis ein RAW Format liefert. Nur DxO kann ein DNG erzeugen, dass einschließlich von DxO Bildbearbeitungen z.B. in Lightroom weiterverarbeitet werden kann.

Programme, die auf Basis von RAW Dateien Bildbearbeitungsschritte vornehmen, machen das immer non-destruktiv und speichern die Bildbearbeitungsparameter entweder in einer Datenbank (Katalog) oder in einer Filialdatei (z.B. .xmp oder .dxo). Die Bildbearbeitungsparameter können nur von dem Programm interpretiert werden, das die Parameterwerte erzeugt hat. Diese Parameter sind nicht programmübergreifend standardisiert.

Die Plugin Funktion von DxO, welche auch nicht über den „Bearbeiten in“ Mechanismus aufgerufen werden kann, sondern über die Zusatzmoduloptionen, ist ein Spezialfall, den nach meiner Kenntnis kein anderer Hersteller in dieser Form implementiert hat.

Das Encodieren der jeweiligen RAW Formate machen meines Wissens nur die Kamerahersteller und das auch nur in den Kameras selbst. Selbst Olympus Workspace kann Dir keine RAWs erzeugen, mit denen Du Workspace Bearbeitungen auf RAW Basis in DxO weiter verarbeiten kannst. Von Kamerahersteller-unabhängiger Stacking Software ist das am allerwenigsten zu erwarten.

 

 

 

bearbeitet von tgutgu
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Wenn das so ist greift DxO mit den Beschriebene Funktionen eventuell direkt auf die im RAW gespeicherten Sensordaten vor dem Demosaicing zu. Um die Bilddaten entsprechend zu interpretieren.

DNG ist zB relativ ähnlich den RAW Format - allerdings erfolgte hier schon das Demosaicing. Da DNG ja auch nur ein Containerformat ist, kann es sein dass dort auch die Sensordaten enthalten sind - muss aber nicht sein.

Aufgrund dessen ist es durchaus möglich, dass DxO nur mit den tatsächlichen RAW Dateien das beste herausholen kann.

 

Aufgrund dessen dass in einem gestackten Bild die Sensordaten fehlen ist es auch nicht möglich ein RAW File aus bereits verarbeiteten und gestackten Daten her zu zaubern.

 

Je nach Größe des Stacks könnte man eventuell einen Workaround erstellen. Also zB stacken mit Helicon und als Ebenen ausgeben. Dann die tatsächlichen RAW Files als Batch in DXO verarbeiten und anschließend die Ergebnisse von DxO mit den Masken verschmelzen. Könnte theoretisch funktionieren. Aber ob es praktikabel ist???

 

 

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Zu der Frage: Nein es gibt kein Stackingprogramm das auch RAW verarbeitet. Die Platzhirschen Zerene und Helicon Focus arbeiten beide mit Jpg und Tiff. Helicon Focus zusätzlich mit DNG Files. 

Vom Workflow her ist es auch fragwürdig da beim Stacken je nach verwendetem Modus "Fehler" wie Rauschen oder ausgefressene Lichter noch verstärkt werden. Daher ist es halt mühsamer aber auch vom Ergebnis besser die Korrekturen vorher anzuwenden, zu konvertieren und dann zu stacken.

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DxO hat meines Wissens tatsächlich beschrieben, dass die DeepPrime Technologie auf einem eigenen Demosaicing Prozess beruht, der nur auf Basis der Original RAW Dateien funktioniert. Daher funktioniert DeepPrime mit DNG offenbar nicht. Die Übergabe von RAW Dateien an ein externes Programm kann in Lightroom offenbar nur in  der Schnittstelle für die Zusatzmoduloptionen verankert werden. Über Bearbeiten in können nur gerenderte Bildformate an externe Programme übergeben werden.

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Topaz bietet doch unter anderem die Sotware "JPG2RAW" an. Damit soll man ja (angeblich) JPG-Bilder in ein RAW-Format konvertieren können um dieses dann gezielt nachzubearbeiten. Keine Ahnung, ob das anschließen auch mit DxO funktioniert, evtl. hat ja einer die Topaz-SW schon im Einsatz oder getestet. 

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vor 2 Stunden schrieb b.en:

Zu der Frage: Nein es gibt kein Stackingprogramm das auch RAW verarbeitet. Die Platzhirschen Zerene und Helicon Focus arbeiten beide mit Jpg und Tiff. Helicon Focus zusätzlich mit DNG Files. 

Vom Workflow her ist es auch fragwürdig da beim Stacken je nach verwendetem Modus "Fehler" wie Rauschen oder ausgefressene Lichter noch verstärkt werden. Daher ist es halt mühsamer aber auch vom Ergebnis besser die Korrekturen vorher anzuwenden, zu konvertieren und dann zu stacken.

Danke, der von dir beschriebenen Weg ist mir auch durch den Kopf gegangen. den hatte ich gerade probiert. Erster Versuch nur mit 4 Bildern. Also die 4 Bilder zuerst mit DxO  entrauscht und geschärft, dann die 4 DNG mit PS gestackt und anschließend einmal als als JPG und einmal als Tiff abgespeichert, dann in LR importiert und noch etwas nachbearbeitet. Für den ersten Versuch bin ich sehr positiv überrascht, war auch kein großer Aufwand, habe ich mir schlimmer vorgestellt aber in DxO ist auch Stapelverarbeitung möglich also tatsächlich kein relevanter Mehraufwand und bei 4 Bildern konnte ich nicht mal feststellen, dass mehr Zeit benötigt wurde.

Problem also erst mal erledigt, muss meinen Workflow nur umdrehen, dann geht's.

Danke noch mal an alle.

HG

Kurt

Fliege Stack aus 4-2.JPG

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