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Vielleichtkauf Olympus


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Hallo liebe Olympus Gemeinde,

ich würde mir gern in der nächsten Zeit eine MFT Kamera kaufen. Mein Favorit war einst eine Olympus omd-em10 Mark4. Diese gefiel mir optisch sehr gut.
Ich hatte vor Tagen die Gelegenheit die em10Mark4 von einer Freundin mit ihr zu testen. Nur fiel mir mehrmals negativ auf, daß der Fokus auf mein bevorzugtes Motiv nicht scharfgestellt wurde. Selbiges hatte ich zuvor auch mal bei Internet-Tests gelesen, was dort bemängelt wurde. Konnte mir kaum vorstellen, daß das so häufig passiert? Außerdem war es unmöglich meinen tobenden Hund zu fotografieren. Bis die em10Mark4 scharf gestellt hatte, war der Hund schon 5 Meter weiter. Ist das ein generelles Problem der OlympusMark4 oder der Digitalfotografie?
Weil man zur Zeit leider keine Kameras selber ausprobieren kann, würde ich euch um etwas Hilfestellung bitten.
Meine bevorzugten Motive werden mein Hund, Landschaften, Wild und Vögel sein.
Anfangs würde ich mich sicherlich mit einem Universalobjektiv zufrieden geben wollen, kann mir aber später vorstellen ein gutes uns langes Tele dazu zu kaufen.
Lange Garantiefristen wären mir auch wichtig, wer kann wissen, wie anfällig diese kleinen Mitnahmecomputer sind? :D

VG Elke

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Hallo Elke, 

einen tobenden Hund scharfzustellen gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Fotografie. Eine EM 10 Mark 4 ist dafür nicht die beste Kamera -  die kann zwar sehr gut und präzise auf ruhende Objekte scharfstellen, aber weniger gut auf bewegte. 

Du brauchst eine Kamera, die einen sogenannten Phasen-Autofolus hat, unabhängig davon, welche Firma du betrachtest*. Das wäre bei Olympus die EM5.3, EM1.2, Em1.3 oder EM1x.

Gruß

Christoph

*Panasonic ist eine Ausnahmen, das würde erstmal zu weit führen

 

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Herzlich willkommen im Forum und bei den Olympus Nutzern. 

Die E-M10 Baureihe ist wunderbar kompakt. Zu Deinem Problem ist es sehr herausfordernd, eine Analyse ohne Kenntnis der näheren Umstände abzugeben. 
In welchem Modus hast Du die Kamera betrieben; welche Einstellungen waren gewählt?
Spontan würde ich die Kamera mit einer schnellen Verschlusszeit >1/1000 sec. betreiben. Dazu würde ich die Fokuspriorität einstellen und den S-AF wählen. Das einzelne Autofokusfeld ist dann weiterhin erforderlich. 
Die größten Chancen bei dem tobenden Hund hast Du wahrscheinlich über die Auslösung mit Hilfe des Touch Displays. Über den Auslöser gilt: Durchdrücken, sofort. Der Auslöser und die damit ausgelöste Fokussierung sind bei der Oly sehr sehr schnell. 

Mittelfristig könnte die M5MarkIII die bessere Wahl sein, da sie die umfangreicheren Möglichkeiten im Autofokus bietet (Phasen-AF), die mit dem ProCap Serienbildmodus prädestiniert für bewegte Objekte sind. 

Viel Erfolg, 
Jan

 

PB276157.jpeg

bearbeitet von janni
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Guten Morgen, 

 

neben der Kamera ist auch das Objektiv zu betrachten, welches einen schnellen AF mitbringen sollte.

dann steht die Frage im Raum, ob Du Deine Tests mit den Automatiken oder Programmen gemacht hast, mit welchen Voreinstellungen, etc.

Mein erster Tipp: beginne bei den 5ern und dann mit dem 12-100 f/4. Da hast Du richtig was abgedeckt.

vom AF Verhalten her ist eine gebrauchte 1/II mit dem 12-100 fast noch die bessere Wahl. Irgendwann landet man eh in dem Bereich... 😊😉

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vor 11 Stunden schrieb regular:

kann mir aber später vorstellen ein gutes uns langes Tele dazu zu kaufen.

So verlockend die kleine EM10 ist, gerade wenn du darüber nachdenkst später mal ein Tele dazu zu kaufen, würde ich auch eher mindestens zu einer EM5 raten. Oder noch besser eine EM1 MkII. Das liegt dann einfach mit einem Tele besser in der Hand und ist immer noch sehr, sehr handlich. 

Von einer EM5 oder EM1 wirst du lange etwas haben. Das ist eine gute Investition, auch wenn sie auf den ersten Blick deutlich höher ist als bei einer EM10. Die EM1 1. Gen. hat bei uns einen Sturz aus 1,5m Höhe auf Parkett und einen Herbststurm am Darßer Weststrand (Sand plus Salzwasser-Sprühregen) überlebt, seitdem mache ich mir da kaum noch Sorgen. Und besagte EM1 1. Gen. ist bei unser immer noch als Zweitkamera wöchentlich im Einsatz.

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Hallo Elke,

ich bin im Herbst intensiver in die Fotografie von Wildgänsen eingestiegen und habe dafür zuerst meine EM10II eingesetzt mit dem Lumix 100-300mm. Nach viel Frust mit dem AF habe ich meine "Streetkamera" Lumix GX9 für Wildlife eingesetzt mit deutlich besserer Trefferquote. Bei einem Fotografierschwerpunkt Wildlife würde ich zu  einem höhenwertigen Kameramodell wie z.B der EM5III raten. Neben dem besseren AF hat man auch bessere Haptik bei schwereren Objektiven (Wenige mm höherer Griff ist bereits deutlich bequemer) und bessere Bedienung.

VG Birgit

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Folgende Einstellungen hatte ich vorgenommen oder waren vorgewählt,

S-AF, Zeitautomatik, Blende 2.8. ISO 800, Oblektiv 40 bis150mm 2.8 von Olympus, Verschlusszeiten lagen zwischen 800 und 1200. Aber per Auslöser betätigt.

Die Kameras von Panasonic gefallen mir nicht, weder die GX, noch die G Reihe. Außerdem gibt es bei denen nur 2 Jahre Garantie. Und wie ich auf anderen Seiten gelesen habe, sollen die Panasonics öfter Proleme machen.

Hatte gestern noch ganz kurz eine EM1 Mark2 zum Anfassen. Das gefiel mir alles sehr gut, nur dass es leider keinen Druckpunkt für den Auslöser und es kein einzelnes Drehrad für Belichtungskorrektur gab.. Das gefiel mir bei der EM10 deutlich besser.

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Bei der E-M1.2 kann das vordere oder hintere Einstellrad für die Belichtungskorrektur konfiguriert werden, ich nutze das vordere. Ein explizites und entsprechend beschriftetes Belichtungskorrekturrad vermisse ich nicht. Meist sind diese Räder schlecht positioniert und z.T. auch  zu schwergängig (Sony, Fuji). Da ich die Belichtung oft korrigiere ist das vordere Einstellrad direkt am Auslöser ideal. Kein Umgreifen, immer auf sehr kurzem Wege verfügbar. Obwohl der Auslöser keinen  "harten" Druckpunkt hat, ist er weitaus weniger sensibel als der Auslöser bei einigen Panasonic Kameras, wie z.B. G9. In der Praxis produziert der Auslöser praktisch keine versehentlichen Auslösungen und ist gut abgestimmt.

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Noch eine Ergänzung zum expliziten Belichtungskorrekturrad. Mit der Einführung von Live View durch den elektronischen Sucher halte ich die expliziten, beschrifteten Belichtungskorrekturräder für nicht mehr so wichtig bis überflüssig. Ich korrigiere die Belichtung durch den Sucher rein visuell, z.T. mit Hilfe der Lichter- und Schattenmarkierungen (orange / blau). Daher interessiert mich der exakte Korrekturwert praktisch kaum noch und mich interessiert auch die aktuelle Stellung eines Belichtungskorrekturrades im Grunde nicht. Ich sehe die Belichtung im Sucher und die Korrektur erfolgt augenblicklich. Ich muss im Voraus nicht mehr wissen, ob und welche Korrektur eingestellt ist. Bei DSLR war das anders, aber die hatten so ein Rad meist ohnehin nicht.

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Die EM1.2 hat auch einen zweistufigen Auslöser, er ist aber sehr leichtgängig, was zunächst verwirrend sein kann. Ich habe mich aber sehr schnell daran gewöhnt und tatsächlich hilft es sehr, die Kamera sanft auszulösen, was in vielen Situtationen hilfreich ist. 

Was das Belichtungsrad angeht, so teile ich tgutgus Einschätzung. 

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Anstatt einen definierten Druckpunkt für "halbgedrückt" zu haben, erfolgt bei der E-M1.2 eine kontinuierliche Zunahme des erforderlichen Druckes bis zur Auslösung (mit etwas steilerem "Druckanstieg" nach "halbgedrückt". Insgesamt funktioniert das sehr gut.

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Zunächst - du wirst mit der M 10 IV alles fotografieren können, wenn du weißt was du machst. Dabei wird der Einstieg bei Landschaft der einfachste Part sein. Bei stillsitzenden Tieren wirst du auch relativ erfolgreich sein. Jetzt kommen wir zu schwierigsten - sich schnell bewegende Objekte oder gar Vögel im Flug. Hier kommst du um eines der gehobenen Modelle im MFT System nicht herum. Also Panasonic G9, Olympus OMD 1 Mark III bzw. M1X. Wenn du nicht gebraucht kaufst, liegst du bei den Body im Bereich von 1500€ - 2000€. Da hast du aber noch kein Objektiv - für die Tierfotografie sollten es da auch höherwertige Objektive mit möglichst großer Blendenöffnung sein. Da du schnell an die vertretbaren ISO-Grenzen des System stößt - bei mir liegen die bei 2000 ISO - bist du auch in den Verschlusszeiten eingegrenzt. Lichtstark bedeutet aber bei MFT - du solltest die Blende 4 schon haben 2,8 wäre besser. Such mal nach Teleobjektiven für diesen Bereich und du wirst feststellen - auch das geht ins Geld. Nun möchte ich dir nicht zu nahe treten - aber deinen obigen Zeilen entnehme ich - du hast eher weniger fotografische Erfahrungen. Um so wichtiger ist es - du musst unbedingt das System vor dem Kauf für dich testen. Olympus hat da einen schönen Service - verlinke ich am Ende. Zum anderen besteht ja auch noch die Möglichkeit beim Händler Online etwas zu erwerben und es innerhalb der vorgegebenen Frist zurückzugeben. Ich bezweifle aber, dass du in dieser Zeit dich wirklich in den Bereich fliegender oder  sich schnell bewegender anderer Tiere einarbeiten wirst. Du merkst - auch im Verbund mit den anderen Antworten hier - eine komplexe Angelegenheit. Und ich werfe noch etwas anderes in die Schale und schaue über den Tellerrand. Sony hat mit den besten Tieraugenautofocus der auf dem Markt z.Zt. zu finden ist. Bei den Kleinbildsensoren bist du dann aber in einer völlig neuen Preisklasse, von den Objektiven mal abgesehen. Die Sony Alpha 6600 z.B. hat den von den großen geerbt. Nachteil bei Sony - die Größe der Teleobjektive sind Kleinbildformat gerechnet, schwerer und und in Teilen teurer. Aus meiner Praxis - mit der OMD 10 Mark IV und dem 4/12-100 mache ich sehr viele Aufnahmen (für manche ist diese Kombination zu unhandlich - ist also wichtig es selbst zu probieren). Dazu gesellt sich eine OMD 1 Mark II mit einem Panasonic 100-400 - ideal für Wildlife und in Grenzen auch für fliegende Vögel - Dank DxO PureRAW nutze ich jetzt selbst ISO 3000 am Tag (meine Gesamtausrüstung ist aber umfangreicher). Selbst bei der ersten Kombi bist du schon bei ca. 1800.- €, ich weiß nicht ob dir das Wert ist. Wenn du völlig am Zweifel bist - kauf die OMD 10 IV und nimm das Kit dazu - obwohl ich zu dieser Linse nicht rate aber irgendwie muss man anfangen. Besser wäre es Body + Panasonic 12-35 + Olympus 40-150 oder gleich das Olympus 14-150 + Body. Beim letzteren liegst du zwar preislich höher - deckst aber auch gleich einen längeren  Brennweitenbereich ab, auch der Focus ist etwas schneller. Im Anschluss bleibt dir nichts weiter übrig als zu fotografieren, fotografieren und nochmals zu fotografieren + Auswertung. Danach kannst du wirklich erst abschätzen - was du wirklich brauchst, kein Tipp hier kann dir dies ersetzen. In dem Zusammenhang nochmals Sony - dank dem Tieraugenfokus, gelingen dir schneller schärfere Aufnahmen (eigene Erfahrung). 

Olympus Test & Wow

Nachtrag - nachdem ich deinen weiteren Beitrag gelesen habe

"tobenden Hund" und S-AF geht oft nicht gut zusammen, will sagen mehr Glück als Treffen, weil du einen ruhigen Moment erwischen musst. 

bearbeitet von JUBFOTO
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Die EM1.2 und die noch neueren Bodies können Pro-Capture, was man in der Tierfotografie nicht unterschätzen darf. Und das Gegengewicht für die schwereren Pro-Objektive ist auch eher gegeben.

Je nach Lichtintensität am Tag bekommt man die kurzen Verschlußzeiten für fliegende Vögel oder tobende Hunde bei noch akzeptablen ISO-Werten auch mit dem 75-300 von Olympus hin. (Hier der passende Thread: 75-300 ) Aber kaum ist die Sonne weg, benötigt man schon ein lichtstärkeres Tele oder langsamere Tiere.. 😉

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Mit der EM1.2 und EM1.3 hast Du sicher kein Problem mit AF. Beide schaffen auch Libellen im Flug scharf zu kriegen, Vögel ohnehin. Speziell mit dem auch von Dir verwendeten 40-150/2.8. AF ist vielfältig konfigurierbar, der kann wirklich viel. Und er kann auch so eingestellt sein, dass er nahezu wertlos wird 🙂

Sony ist vom AF schneller, aber bzgl. Dichtheit (gegen zB Regen) kein Vergleich, Sensor-Putzen musst Du bei Oly auch nie. 

Am 19.4.2021 um 12:14 schrieb regular:

Hatte gestern noch ganz kurz eine EM1 Mark2 zum Anfassen. Das gefiel mir alles sehr gut, nur dass es leider keinen Druckpunkt für den Auslöser und es kein einzelnes Drehrad für Belichtungskorrektur gab.. Das gefiel mir bei der EM10 deutlich besser.

Du kannst Dir sehr viel nach Geschmack einstellen auf EM1.2 und EM1.3. Das mit dem Drehrad für Belichtungskorrektur zB. Kannst Du vorne am Rad haben oder hinten am Rad, rechtsdrehend oder linksdrehenk etc.

Ich hatte das Druckpunktproblem nicht, fotografiere aber seit einigen Jahren mit Fokussierung per AEL/AFL Taste. Denke, auch ohne Backbutten-Fokus, ist das bei den Oly-Kameras kein Problem.

Würde Dir als Objektive jedenfalls auf Oly nur Oly empfehlen. Manche der spannendsten Features der EM1.2 (die EM1.3 ist die nochmal deutlich bessere Wahl mMn., v.a. hinsichtlich Komfort und zB HighRes aus der Hand) verlangen Oly-Objektive. Kauf-Reihenfolge zB

1.) 12-40/2.8

2.) 40-150/2.8

3.) MC20 um aus 2.) ein 80-300/5.6 zu machen.

Man kann auch mit dem 12-100/4 Spaß haben. Dann halt zumindest eines der 1.8er dazu, je nach Geschmack 17, 25 oder 45mm. f/4 kann schon recht dunkel sein.

lgm

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