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LR c importierte Bilder in Bibliotheksansicht unscharf


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Hallo - leider habe ich noch ein Problem.

Wenn ich mir Bilder in LR c importiere erscheinen diese in der Bibliothek unscharf. Dies ist mir bei allen vorherigen Bildern, die ich bereits bearbeitet hatte nicht aufgefallen. Es waren "normale" Bilder. Meist schalt ich dann ja eh schnell auf "Entwickeln", dort sind sie dann knackscharf.

Allerdings hatte ich heute die ersten Makros dieses Jahres. Problem ist Folgendes. Nach dem Importieren will ich mir ja meine Bilder erst in der Bibliothek durchschauen um eine Auswahl zu treffen. Auch die Scharfen sind dort aber leicht unscharf - also leicht "trüb". Sobald ich dann auf Entwickeln gehe, werden sie mir dort scharf angezeigt. 

In der Bibliothek kommt glaube ich - eingebettete Vorschau. Hat es damit etwas zu tun. Werden dort nicht die "kompletten" Bilder - nur eine "Verkleinerung" angezeigt?

Wäre ziemlich schlecht, denn wie soll ich dann die Schärfe von meinen Makros prüfen? Wenn ich die absolute Schärfe nur im Entwickeln Modus habe?

Kann man diese eingebetteten Vorschauen auch abschalten und die "vollen" Bilder anzeigen lassen?

 

Lieber Gruß

 

Oli

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Was ist bei dir im Importier-Dialog eingestellt:

grafik.png.8468719fea2718e7be676400297bcafd.png

?

1:1 sollte man nur einstellen wenn man einen sehr leistungsfähigen und schnellen Rechner hat. 1:1 hat den Vorteil, dass beim 100%-Ansicht sofort ein scharfes Bild gezeigt wird.

Standard ist die normale Einstellung

bearbeitet von pit-photography
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vor 57 Minuten schrieb pit-photography:

1:1 sollte man nur einstellen wenn man einen sehr leistungsfähigen und schnellen Rechner hat. 1:1 hat den Vorteil, dass beim 100%-Ansicht sofort ein scharfes Bild gezeigt wird.

...oder, wenn man es beim Import nicht eilig hat. Die 1:1-Vorschau wird spätestens beim ersten Zoomen oder beim Wechsel in das Entwicklungsmodul erzeugt. Die Anzeige eines Bildes dauert dann entsprechend länger, wenn die 1:1-Vorschau zu diesem Zeitpunkt noch nicht erzeugt wurde. Daher ist es aus meiner Sicht eher eine Frage des eigenen Workflows und weniger der Rechnerleistung, ob man die 1:1-Vorschau bereits während des Imports für alle Bilder auf einmal oder später On-Demand Bild für Bild erzeugt.

vor einer Stunde schrieb Lobo79:

In der Bibliothek kommt glaube ich - eingebettete Vorschau

„Eingebettete Vorschau“ ist das Vorschau-JPG aus deiner Kamera. Je nach Bildschirmgröße ist das (viel) zu klein und es weicht idR deutlich von der Anzeige im Entwicklungsmodul ab (Farbe, Schärfe, Kontrast...). Die Einstellung solltest du nur verwenden, wenn du es beim Import der Bilder wirklich richtig eilig hast. 

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Hallo zusammen,

 

habe nachgeschaut - bei mir ist dort "Eingebettete und Filialdateien" voreingestellt. Dann setz ich dies jetzt mal auf "Standard". 

Wow LR c ist wirklich sehr komplex. Und damit meine ich nicht das RAW Bearbeiten an sich - was natürlich auch viele Möglichkeiten bietet. Sondern die "Rahmeneinstellungen", - eigentlich "Kleinigkeiten", über die ich so in der Literatur nichts gelesen hatte. Habt Ihr das alles durch "ausprobieren" rausbekommen, was für Euch selbst die beste Lösung ist? 

 

Vielen, lieben Dank für die Hilfe

 

Oli

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Du solltest trotzdem sicherheitshalber auch noch einmal wie von @tgutgu geschrieben, die Einstellungen für die Vorschau-Generierung überprüfen: Katalogeinstellungen > Dateihandhabung. Ich verwende hier für die Standardvorschaugröße den Wert "Automatisch (=Bildschirmauflösung)" und die Vorschauqualität "hoch". Damit bekommst du die bestmögliche Vorschau-Generierung, die aber auch den meisten Speicherplatz benötigt...

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vor 41 Minuten schrieb Lobo79:

Habt Ihr das alles durch "ausprobieren" rausbekommen, was für Euch selbst die beste Lösung ist? 

Bei mir waren es üble Performance-Probleme auf dem 5K-iMac bei einer früheren Lightroom Classic Version, durch die ich angefangen habe, mich in das Vorschau-Thema einzulesen. Das fällt vermutlich unter "ausprobieren" bzw. immer dann nachschlagen/googlen, wenn ein Problem auftritt. So bin ich auf die meisten Lightroom-Dinge gestossen, die man nicht im Lehrbuch findet. Und ich bin mir sicher, dass ich noch lange nicht alles entdeckt habe 😀

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vor einer Stunde schrieb Lobo79:

Hallo zusammen,

 

habe nachgeschaut - bei mir ist dort "Eingebettete und Filialdateien" voreingestellt. Dann setz ich dies jetzt mal auf "Standard". 

Wow LR c ist wirklich sehr komplex. Und damit meine ich nicht das RAW Bearbeiten an sich - was natürlich auch viele Möglichkeiten bietet. Sondern die "Rahmeneinstellungen", - eigentlich "Kleinigkeiten", über die ich so in der Literatur nichts gelesen hatte. Habt Ihr das alles durch "ausprobieren" rausbekommen, was für Euch selbst die beste Lösung ist? 

 

Vielen, lieben Dank für die Hilfe

 

Oli

Falls Du des Englischen mächtig bist, kann ich nur das eBook der "Lightroom Queen", Victoria Bampton, empfehlen: "Lightroom Classic - The Missing FAQ". Mit dem Kauf des eBooks für 27,95$ erhälts Du ein Jahr lang "Updates" für das Buch, was immer mal wieder vorkommt, da Lightroom Classic regelmäßig erweitert wird.

https://www.lightroomqueen.com/members/premium-classic/

Das Buch behandelt in einzelnen Kapiteln die Funktionen von Lightroom Classic und ist zu einem großen Teil in Fragen und Antworten gegliedert. Das Buch geht praktisch (im wahrsten Sinne des Wortes) auf jeden Aspekt von Lightroom Classic ein und ist seit Jahren meine Referenz zum Nachschlagen. Bislang konnte es zu allen meinen Fragen und Problemen Antworten liefern. Es gibt überall Querreferenzen und eine Art "Schnellleseführer" durch die Fragen, der einen Einstieg in Lightroom vermittelt.

bearbeitet von tgutgu
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Danke Euch für die ganzen Tipps. 
Ja - wäre auf jeden Fall ne Option mir dieses Buch zu holen. Hatte bis zum heutigen Tag bereits 2x das Buch Lightroom Classic vom Rheinwerk Verlag durchgearbeitet. 
Wie gesagt das Bearbeiten selbst geht schon ganz gut - jedoch gibt es immer wieder kleine- aber dennoch wichtige Details, auf die ich keine Antworten gefunden habe. Was mir gefällt- gerade für meine Landschafts/Naturaufnahnem habe ich jetzt viel mehr Möglichkeiten wie z.B. den Verlaufsfilter usw. zur Bearbeitung. Was ich - bis jetzt- im Gegensatz zum Workspace schlechter finde ist das Schärfen. Ich Schärfe/Entrausche meine RAW‘s wie im Buch beschrieben- versuch das immer wieder mit kleinen Detailänderungen- aber ich komme nicht annähernd an ein Ergebnis wie im Workspace. Achtung- ich rede von Makroaufnahmen. Dort fällt es mir besonders bei den Facettenaugen der Libellen auf. Kann zwar recht hoch gehen mit der Schärfung, aber es rauscht viel mehr als im Workspace. Egal wie ich gegensteurere- es wird schlechter als im Workspace. Ich entrausche erst die Farben- gebe dann Details wieder zurück, anschließend gehe ich noch ganz vorsichtig ans Luminanzrauschen- aber erst wenn ich dort recht hoch gehe- wird das Rauschen besser. Somit verlier ich aber wieder die Knackschärfe vom W.space... Mal schauen- wie und ob ich das noch hinbekomme. 
 

Schönen Dank

Oli

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Ich verwende zusätzlich zu Lightroom DxO mit seiner DeepPrime Entrauschung, Objektivkorrekturen und der sogenannten „Objektivschärfung“ (die wohl auch zu einem gewissen Grad von der Wirkung her den Schärfeabfall an den Rändern abmildert). Auf der dadurch erzeugten DNG Datei mache ich in Lightroom die Tonwert- und Farbkorrekturen.

Letztlich kann Lightroom Classic nicht alles perfekt, so dass es helfen kann, ggf. mehrere Produkte einzusetzen. Das Lightroom quasi de facto Industriestandard ist, gibt es via Plugins eine Vielzahl von Produkten, die sich in einen Arbeitsablauf mit Lightroom gut integrieren lassen.

Zunächst empfehle ich aber, dass Du Dich noch mehr in Lightoom einarbeitest.

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Hallo,

 

natürlich werde ich mich noch tiefer in Lightroom einarbeiten- muss ja jetzt schließlich für ein Jahr monatlich bezahlen. Ich sag ja auch nicht, das es schlecht ist. Nur ich ging davon aus, das ein ‚professionelles‘ Programm - für das ich monatlich bezahlen muss, doch etwas besser schärfen kann, als die freeware Workspace. 
Klar wenn man die Zeit hat- kann man noch andere Programme einsetzen- wie von Dir beschrieben- aber mein Ziel war einfach ‚etwas‘ mehr als workspace- und dafür auch gerne bezahlen. Das das freeware Programm allerdings sichtbar mehr und besser schärfen kann- ist für mich, der hauptsächlich Makros schießt, doch ne kleine Enttäuschung. Ich wollte eben nur ein Programm- habe beruflich gar nicht die Zeit, mich parallel nochmals woanders reinzulernen. 
Werd am Ball bleiben- wenn ich aber beim- für mich wichtigen Punkt Schärfen- auf Dauer keine besseren Ergebnisse rauskommen, werd ich wieder zum Workspace zurück. Dort hab ich zwar weniger Bearbeitungsmöglichkeiten- aber dafür knackscharfe Bilder. Aber wie gesagt- vielleicht mach ich noch was falsch, - bleibe am Ball. 👍

Danke 

Oli

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