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Hochauflösender Sensor über mehrere Ebenen


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vor 2 Stunden schrieb Te Ka:

Mehr noch hat mich aber nach den ersten Bilder der reine Zugewinn an Bildqualität beeindruckt, damit habe ich in diesem Maße nicht gerechnet. Der Gewinn an Dynamik und Lebendigkeit, an Auflösung und Kontrast ist derart immens, dass ich wohl kaum noch zur Olympus greifen werden.

Nichts für ungut aber Ist Dir diese Lobhudelei nicht peinlich? Das der Sony A9 AF das Maß der Dinge ist wissen wir eh schon alle und wird auch nicht bezweifelt.  Wechsle ich die Perspektive und schaue mir die „Makrofähigkeiten“ einer A9 an dann ist das halt nicht mehr so dolle. Wäre es wirklich so krass wie Deine Wortwahl es suggeriert dann hätten wir wohl schon alle KB-Knipsen.
 

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Das wiederum finde ich etwas zu pauschal formuliert. Zumindest dann, wenn man nicht bspw. irgendein Stillleben mit Obst o. ä. fotografiert. Natürlich erleichtert eine Kamera mit Features und Leistun

Man kann mit ziemlicher Sicherheit annehmen, dass die Verkaufspreise von Kameras wenig bis nichts damit zu tun haben, was es kostet, die Kameras tatsächlich zu machen. Einerseits müssen auch die Entwi

Oh Mann Mit 20 MP kann man heute nicht mehr richtig fotografieren. Dynamik und Rauschen sind nicht mehr zeitgemäß. Wer öfter unterbelichtete Bilder produziert, muss die Möglichkeit haben, heftig

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vor 4 Stunden schrieb Libelle103:

Eine High End  MFT- Kamera, wird niemals erheblich günstiger sein, als eine technisch vergleichbare High End KB Kamera, da der Preisunterschied zwischen MFT und KB Sensor gar nicht mehr so gross ist. Irgendwo las ich kürzlich mal etwas von ca 200-300 €. Die Differenz ist deutlich gesunken.

Man kann mit ziemlicher Sicherheit annehmen, dass die Verkaufspreise von Kameras wenig bis nichts damit zu tun haben, was es kostet, die Kameras tatsächlich zu machen. Einerseits müssen auch die Entwicklungskosten irgendwie amortisiert werden, und andererseits richten sich die Kamerahersteller – wie alle anderen Hersteller von elektronischem Krimskrams – bei der Preisgestaltung primär danach, was der Markt hergibt, und nicht an den Einstandskosten (die natürlich niedrig genug sein müssen, um angemessenen Gewinn sicherzustellen, aber das ist bei elektronischem Krimskrams selten das Problem; ein iPhone zu machen kostet am Fließband in China der Gerüchteküche nach $150 oder so in Bauteilen und Arbeitszeit, aber verkauft wird es schließlich für $1000 oder mehr).

Dass die E-M1X plötzlich €1000 weniger auf dem Preisschild hatte, liegt ja nicht daran, dass es für Olympus plötzlich €1000 billiger wurde, ein E-M1X-Gehäuse herzustellen, und sie diese Einsparung an ihre Kunden weitergeben wie bei einem Sack Kartoffeln. Olympus hat die E-M1X zuerst für €3000 verkauft, weil sie davon ausgegangen sind, dass es genug Leute gibt, die lieber die Kamera haben als €3000 auf dem Konto. Irgendwann haben alle diese Leute die E-M1X, und dann muss man sich an die Leute ranmachen, die zwar im Grunde schon gerne eine E-M1X hätten, denen aber €3000 dafür zu viel ist, aber die womöglich bei €2000 schwach werden könnten. Und so weiter. (Auch an einer E-M1X für €2000 dürfte Olympus noch ganz gut verdienen.) Dazu kommt der wohldokumentierte psychologische Effekt, dass die bloße Existenz der E-M1X für €3000 eine E-M1 III für €1800 im Vergleich auf einmal gar nicht mehr so teuer aussehen lässt; wenn es die E-M1X nicht gegeben hätte, hätte womöglich mancher schon den Preis der E-M1 III als unverschämt empfunden und dankend abgewunken.

Für die Vollformat-Hersteller funktioniert das auch nicht anders. Die haben außerdem noch den Vorteil, dass ihre High-End-Modelle weit mehr als bei MFT vom Nimbus des “Profi-Equipments” umwabert werden – und wer fotografiert nicht gerne mit “Profi-Equipment”? Bekanntlich wird man auch auf dem Bolzplatz automatisch ein besserer Kicker, wenn man die gleichen Fußballschuhe trägt wie sonst der legendäre Ronaldo. Astronomische Preise lassen sich da ganz problemlos aufrufen.

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@anselmZum Teil gebe ich dir Recht, Der Verkaufspreis hat nur bedingt etwas mit den reinen Material und Herstellungskosten zu tun. Aber recht viel mit dem ganzen Overhead in der Fa. Auch stark mit den Entwicklungs- und Forschungskosten. Die werden im allgemeinen nach den angefallenen Aufwendungen auf die Produkte verteilt und sind auch Basis für den Verkauspreis. Im allgemeinen ist es so, das die günstigeren Prokukte die High- End Geräte subventionieren, denn High- End Geräte, sind auch Werbung. Wenn z.B  eine Sony A1, als die wohl aktuell am weitesten entwickelte Kamera, das herein holen müsste was die Entwicklung gekostet hat, wäre sie mit Sicherheit noch sehr viel teurer.

Die EM1-III, ich besitze sie auch, empfinde ich auch als deutlich überteuert. Die würde ich mir auch nicht wieder zulegen, da ich noch die EM1-II besitze und die für mich bessere G9, aber ist auch Geschmacksache. (War ein Panikkauf nach dem Bekanntwerden des Verkaufs an JIP, wollte eigentlich auf eine EM1-IV warten) Die EM1-III hat einen veralteteten, nicht mehr konkurenzfähigen Sucher, im Vergleich zur nicht MFT- Konkurenz: Einen veralteten Sensor, kein Tier- Erkennungs AF, kein Schulterdisplay.  Das alles würde die Kosten in die Höhe treiben, dafür aber gute Software Feature, die aber weniger kosten, wie z.B. ND- Filter Simulation und in Verbindung mit den sehr guten IS, Hand-held High Res.

Den Einstandspreis der EM1-x mit 3000€ empfand ich schon immer als überteuert. Gut Olympus schrieb hohe Verluste und die Verkäufe gehen weltweit zurück. Irgendwo muß das Geld ja auch herkommen.

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vor einer Stunde schrieb Libelle103:

Ja, ich zier mich immer so, jetzt isses raus..

Die G9 ist eine tolle Cam. Wie immer Geschmackssache. Aber allein der Bereich Videofeatures lässt die X vor Scham das Schwarz verlieren. 

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Am 3.5.2021 um 20:12 schrieb Dscheidschei:

Reinhard Wagner hat auf seiner Seite einen hoch spekulativen aber sehr interessanten Artikel geschrieben: https://pen-and-tell.de/2021/04/100mp-auf-ft/

O.k., ich habe mir den Artikel dann doch mal angetan. Er widerspricht sich selbst, und das innerhalb von ein paar Absätzen. Eben ist noch die Rede davon, dass mehr als 33 MPixel bei einen FT Sensor keinen Sinn manchen und dann soll der Wundersensor es besser können, weil er wie der High Res Modus  wirkt. Und genau dieser zeigt eben, dass man bei unsere Sensorgröße und unseren Objektiven durchaus höherauflösende Aufnahmen manchen kann. 

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vor 2 Stunden schrieb Libelle103:

Die EM1-III hat einen veralteteten, nicht mehr konkurenzfähigen Sucher, im Vergleich zur nicht MFT- Konkurenz: Einen veralteten Sensor, kein Tier- Erkennungs AF, kein Schulterdisplay. 

Ich les irgendwie recht häufig was von „veraltet“ in Bezug auf den Sensor, ich verstehe das bis heute nicht.

Was ist denn an dem Sensor „veraltet“, ausser dass MfT halt seit einigen Jahren 20,7 MP Sensoren verbaut?

Was fehlt denn? 3,3 MP mehr damit man in klassischer Sony-Manier von 24 Megapixeln sprechen kann?

Ich finde auch den Dynamikumfang insbesondere was Recovery von Highlights betrifft immer überraschend gut.

Viel wichtiger ist doch letztlich der AD Wandler und die ganze Prozessortechnik.

Statt zu sagen „is veraltet“ würde ich anregen, konkret zu benennen, was technisch fehlt.

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vor 8 Stunden schrieb anselm:

Man kann mit ziemlicher Sicherheit annehmen, dass die Verkaufspreise von Kameras wenig bis nichts damit zu tun haben, was es kostet, die Kameras tatsächlich zu machen. Einerseits müssen auch die Entwicklungskosten irgendwie amortisiert werden, und andererseits richten sich die Kamerahersteller – wie alle anderen Hersteller von elektronischem Krimskrams – bei der Preisgestaltung primär danach, was der Markt hergibt, und nicht an den Einstandskosten (die natürlich niedrig genug sein müssen, um angemessenen Gewinn sicherzustellen, aber das ist bei elektronischem Krimskrams selten das Problem; ein iPhone zu machen kostet am Fließband in China der Gerüchteküche nach $150 oder so in Bauteilen und Arbeitszeit, aber verkauft wird es schließlich für $1000 oder mehr).

Dass die E-M1X plötzlich €1000 weniger auf dem Preisschild hatte, liegt ja nicht daran, dass es für Olympus plötzlich €1000 billiger wurde, ein E-M1X-Gehäuse herzustellen, und sie diese Einsparung an ihre Kunden weitergeben wie bei einem Sack Kartoffeln. Olympus hat die E-M1X zuerst für €3000 verkauft, weil sie davon ausgegangen sind, dass es genug Leute gibt, die lieber die Kamera haben als €3000 auf dem Konto. Irgendwann haben alle diese Leute die E-M1X, und dann muss man sich an die Leute ranmachen, die zwar im Grunde schon gerne eine E-M1X hätten, denen aber €3000 dafür zu viel ist, aber die womöglich bei €2000 schwach werden könnten. Und so weiter. (Auch an einer E-M1X für €2000 dürfte Olympus noch ganz gut verdienen.) Dazu kommt der wohldokumentierte psychologische Effekt, dass die bloße Existenz der E-M1X für €3000 eine E-M1 III für €1800 im Vergleich auf einmal gar nicht mehr so teuer aussehen lässt; wenn es die E-M1X nicht gegeben hätte, hätte womöglich mancher schon den Preis der E-M1 III als unverschämt empfunden und dankend abgewunken.

Für die Vollformat-Hersteller funktioniert das auch nicht anders. Die haben außerdem noch den Vorteil, dass ihre High-End-Modelle weit mehr als bei MFT vom Nimbus des “Profi-Equipments” umwabert werden – und wer fotografiert nicht gerne mit “Profi-Equipment”? Bekanntlich wird man auch auf dem Bolzplatz automatisch ein besserer Kicker, wenn man die gleichen Fußballschuhe trägt wie sonst der legendäre Ronaldo. Astronomische Preise lassen sich da ganz problemlos aufrufen.

Also, auch wenn ich der Argumentation im Prinzip zustimme, so muss ich dir bei der X Wiedersprechen.

Die 2999,- waren nie das Problem, sondern wären sehr fair gewesen- wenn denn auch aktuelle Technik drinnen gesteckt hätte. Das war aber nicht und somit hat die Olympus ein Problem die X für den Preis zu verlangen. Nun bei 1999,- sieht das ganz schon wieder angemessener aus.

B

 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Minuten schrieb Justus H:

Ich les irgendwie recht häufig was von „veraltet“ in Bezug auf den Sensor, ich verstehe das bis heute nicht.

Was ist denn an dem Sensor „veraltet“, ausser dass MfT halt seit einigen Jahren 20,7 MP Sensoren verbaut?

Was fehlt denn? 3,3 MP mehr damit man in klassischer Sony-Manier von 24 Megapixeln sprechen kann?

Ich finde auch den Dynamikumfang insbesondere was Recovery von Highlights betrifft immer überraschend gut.

Viel wichtiger ist doch letztlich der AD Wandler und die ganze Prozessortechnik.

Statt zu sagen „is veraltet“ würde ich anregen, konkret zu benennen, was technisch fehlt.

Er ist viel zu langsam, viel wenig und zu große AF Felder, was ISO angeht nicht auf dem neusten Stand usw.

Oder Kurz gesagt: was ist mit BSI? Was ist mit Stacked? Was ist mit 300-400 AF Punkten?

Die X war von Anfang an leistungsfähig genug für 4K60, hat auch die entsprechende Heatpipe. Aber es kam nix obwohl beim Launch Event in HH das gemunkelt wurde.

DR und MP sind die geringsten Probleme.

Oder einfach bei der GH5/G9… wie schnell kann dort der Sensor für DFD ausgelesen werden? 480 mall in der Sekunde…

B

bearbeitet von Borbarad
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vor 12 Stunden schrieb Te Ka:

Also ich habe das gerade gemacht, nachdem ich mich seit der E-M1II und allen Nachfolgern mit einem unzuverlässigen C-AF und einem unbrauchbaren Tracking rumgeärgert habe. Ich dachte auch, dass ich eine E-M1III und die 12-40, 17 1.2, 45 1.2, 75 1.8 behalte um etwas kompaktes für unterwegs zu haben.

Ich bin mir da aber nicht mehr sicher. Mit der A9II habe ich jetzt endlich zuverlässig scharfe Bilder und selbst jagende Schwalben werden knackscharf sofern man sie im Sucher halten kann 😅 - Der AF der A9 ist einfach unglaublich.

Mehr noch hat mich aber nach den ersten Bilder der reine Zugewinn an Bildqualität beeindruckt, damit habe ich in diesem Maße nicht gerechnet. Der Gewinn an Dynamik und Lebendigkeit, an Auflösung und Kontrast ist derart immens, dass ich wohl kaum noch zur Olympus greifen werden.

Ich dachte, man wäre wenigstens in diesem Forum sicher vor diesen ewigen Sony Claqueuren... 

und wenn es nicht das Geringste mit dem eigentlich Thema des Threads zu tun hat... 

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vor 30 Minuten schrieb Justus H:

Ich les irgendwie recht häufig was von „veraltet“ in Bezug auf den Sensor, ich verstehe das bis heute nicht.

Was ist denn an dem Sensor „veraltet“, ausser dass MfT halt seit einigen Jahren 20,7 MP Sensoren verbaut?

Was fehlt denn? 3,3 MP mehr damit man in klassischer Sony-Manier von 24 Megapixeln sprechen kann?

Ich finde auch den Dynamikumfang insbesondere was Recovery von Highlights betrifft immer überraschend gut.

Viel wichtiger ist doch letztlich der AD Wandler und die ganze Prozessortechnik.

Statt zu sagen „is veraltet“ würde ich anregen, konkret zu benennen, was technisch fehlt.

Ich sehe das ähnlich wie Borbarad:

Es hat ja niemand behauptet, der Sensor wäre schlecht - es geht nur heute besser. Gerade im Wildlifebereich kann man nie genug Auflösung haben - nicht weil die Bilder das brauchen, sondern weil man nie nah genug an die lieben Tierlein heran kommt - also muss gecropped werden. Mit der Geschwindigkeit habe ich als Nicht-Video-Filmer kein Problem, aber bei der AF-Auflösung gehts auch deutlich besser heutzutage.

Und mit den Technologien von Borbarad - BSI und Stacked (also rückwärtige Belichtung und Stapeln von Sensor und Auswertelektronik) ist auch beim Rauschen noch Einiges heraus zu holen.

 

Und mit der Spekulation - Thema des Threads - wäre darüber hinaus noch mehr Auflösung heraus zu holen ohne an die physikalischen Limits des Sensorformates zu stoßen.

Spekulativ, aber attraktiv.

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vor 41 Minuten schrieb Justus H:

Ich les irgendwie recht häufig was von „veraltet“ in Bezug auf den Sensor, ich verstehe das bis heute nicht.

Was ist denn an dem Sensor „veraltet“, ausser dass MfT halt seit einigen Jahren 20,7 MP Sensoren verbaut?

Was fehlt denn? 3,3 MP mehr damit man in klassischer Sony-Manier von 24 Megapixeln sprechen kann?

Ich finde auch den Dynamikumfang insbesondere was Recovery von Highlights betrifft immer überraschend gut.

Viel wichtiger ist doch letztlich der AD Wandler und die ganze Prozessortechnik.

Statt zu sagen „is veraltet“ würde ich anregen, konkret zu benennen, was technisch fehlt.

Mir persöhlich reicht der Sensor aus. Mehr Auflösung benötige ich nicht, sieht man außer beim Pixelpeeping eh nicht. Für hohes Aufhellpotential bei Landschaftsaufnahmen nutze ich eine KB- Ausrüstung. Aber etwas mehr Dynamik und weniger Rauschen könnte es ruhig sein, vor allem Abends in Städten, Trotz Topaz AI.

Der Punkt ist nur, das potentielle Kunden eher nicht MFT wählen, weil bei anderen Herstellern neuere rauschärmere Sensoren eingesetzt werden.

Der Dynamikumpfang bei MFT ist gut, besser als früher, aber bei meinen KB Kameras mit aktuellem Sensor erheblich und sichtbar besser (S1, S5) MFT könnte mit einem modernerer Sensor den Abstand verringern. Die Sensortechnologie schreitet ja immer weiter voran, nur MFT hat davon seit vielen Jahren nicht profitiert. Meine jetzigen MFT Kameras sind in dem Punkt auch erheblich besser als meine 1. EM1

Der Prozessor und die Wandler sind nicht wichtiger, sondern auch wichtig. Das Wichtigste ist ein guter Sensor. Auch RAW Daten sind nicht unbearbeitet, z-B sehe ich bei Landschaftsaufnahmen von kontrstarmen Feinstrukturen, z.B. Laub im Herbstwald, Gras in den RAW Daten doch recht deutliche Unterschiede in der Feinauflösung zwischen meinen KB- Kameras und MFT- Kameras. Die Feinstrukturen sind einfach bei KB sauberer und besser aufgelöst, das liegt nicht an 20 Mpix vs 24 Mpix, sondern daran das bei MFT stärker in die Daten eingegriffen werden muß, um Rauschen zu unterdrücken. Und das hat Nebeneffekte.

Deshalb halte ich von den DXO- Messungen auch rein gar nichts, denn der gemessene Dynamikumpfang, das Rauschen und die Schärfe sind nur ein Teil der Wahrheit. Es müssten auch kontrastarme Feinstrukturen bewertet werden und zwar auch im RAW.

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vor 9 Stunden schrieb anselm:

...

bei der Preisgestaltung primär danach, was der Markt hergibt, und nicht an den Einstandskosten (die natürlich niedrig genug sein müssen, um angemessenen Gewinn sicherzustellen, aber das ist bei elektronischem Krimskrams selten das Problem; ein iPhone zu machen kostet am Fließband in China der Gerüchteküche nach $150 oder so in Bauteilen und Arbeitszeit, aber verkauft wird es schließlich für $1000 oder mehr).

...

Du suggerierst gigantische Gewinnmargen - aber Du übertreibst etwas 🤭: "The Cost of Making an iPhone" am Beispiel eines iPhone 11 Pro Max.
LG hat sich aus dem Smartphone Geschäft zurückgezogen. Ganz so trivial scheint es also doch nicht zu sein... 

 

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vor einer Stunde schrieb Borbarad:

Er ist viel zu langsam, viel wenig und zu große AF Felder, was ISO angeht nicht auf dem neusten Stand usw.

Oder Kurz gesagt: was ist mit BSI? Was ist mit Stacked? Was ist mit 300-400 AF Punkten?

Die X war von Anfang an leistungsfähig genug für 4K60, hat auch die entsprechende Heatpipe. Aber es kam nix obwohl beim Launch Event in HH das gemunkelt wurde.

DR und MP sind die geringsten Probleme.

Oder einfach bei der GH5/G9… wie schnell kann dort der Sensor für DFD ausgelesen werden? 480 mall in der Sekunde…

B

Zur Geschwindigkeit des Sensors: Übvlicherweise kann man an der Blitzsynchronzeit gut ablesen, wie "schnell" ein Sensor bei einer DSLM ist. Und die ist bei E-M1 II, III und E-M1 X genau wie bei der G9 1/250sek. Damit ist der Sensor immer noch einer der schnellsten am Markt. Die aktuellen Nikons bringen es auf 1/200, die Canons R5 und R6 auch, nur die aktuellen Sonys bieten auch 1/250. Und einzig die A1 hat mit 1/400 eine schnellere Synchronzeit.

Was genau für den DFD-Autofokus ausgelesenwird, weiß wohl einzig Panasonic. Wenn sie res schaffen würden, den gesamten Sensor 480mal in der Sekunde auszulesen, dann würden sie sicher auch deutlich schnellere SAerienbildgeschwindigkeiten anbieten, als die fast schon gemächlichen 20fps.

Gruß

Hans

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vor 14 Minuten schrieb Hacon:

Zur Geschwindigkeit des Sensors: Übvlicherweise kann man an der Blitzsynchronzeit gut ablesen, wie "schnell" ein Sensor bei einer DSLM ist. Und die ist bei E-M1 II, III und E-M1 X genau wie bei der G9 1/250sek. Damit ist der Sensor immer noch einer der schnellsten am Markt. Die aktuellen Nikons bringen es auf 1/200, die Canons R5 und R6 auch, nur die aktuellen Sonys bieten auch 1/250. Und einzig die A1 hat mit 1/400 eine schnellere Synchronzeit.

Was genau für den DFD-Autofokus ausgelesenwird, weiß wohl einzig Panasonic. Wenn sie res schaffen würden, den gesamten Sensor 480mal in der Sekunde auszulesen, dann würden sie sicher auch deutlich schnellere SAerienbildgeschwindigkeiten anbieten, als die fast schon gemächlichen 20fps.

Gruß

Hans

Hmm.. hier würde nicht zu stimmen. Blitz ist doch eher von Verschluss abhängig, siehe Mittelformat.

Trotzdem ist der Sensor zu langsam was das auslesen angeht. Alleine bei dem Sprung auf Stacked sieht man das nicht nur etwas mehr FPS bekommt, sondern deutlich schnellere Reaktionszeit was AF angeht.

Dazu kommt der Prozessor, aber hier hat auch Nikon gezeigt das man mit DUAL bei AF gewinnen kann.

Die X geht den selben weg, ist trotzdem langsamer. Der Unterschied ist hier Aktueller Sensor vs 5 Jahre Alten.

Ws die 480 mal bei Panasonic angeht so beziehen die sich auf Hz.

B

 

 

 

 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Hacon:

Übvlicherweise kann man an der Blitzsynchronzeit gut ablesen, wie "schnell" ein Sensor bei einer DSLM ist. Und die ist bei E-M1 II, III und E-M1 X genau wie bei der G9 1/250sek.

Hier gilt aber die Blitzsynchronzeit mit EV. Diese beträgt bei o.g. Kameras in etwa 1/50 bis 1/60 sek.

vor 2 Stunden schrieb Hacon:

Was genau für den DFD-Autofokus ausgelesenwird, weiß wohl einzig Panasonic.

Auf jeden Fall nicht der ganze Sensor. Bei Olympus sind die Ausleseraten für Sucher/Display (Frame Rate = High) und AF auch wesentlich höher (mindestens 120 Hz).

bearbeitet von wteichler
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vor 3 Stunden schrieb Dscheidschei:

Gerade im Wildlifebereich kann man nie genug Auflösung haben - nicht weil die Bilder das brauchen, sondern weil man nie nah genug an die lieben Tierlein heran kommt

Du meinst sicher, weil DU "nie nah genug an die lieben Tierlein heran" kommst!
Dann könnte die Auflösung für DICH ein Argument sein.

Viele Grüße
Volker

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vor 2 Stunden schrieb Hacon:

Zur Geschwindigkeit des Sensors: Übvlicherweise kann man an der Blitzsynchronzeit gut ablesen, wie "schnell" ein Sensor bei einer DSLM ist. Und die ist bei E-M1 II, III und E-M1 X genau wie bei der G9 1/250sek. Damit ist der Sensor immer noch einer der schnellsten am Markt. 

Gruß

Hans

An der Blitzsynchronzeit kann man nicht die Schnelligkeit des Sensors ablesen, sondern die des mech. Verschlusses  Das ist die kürzest mögliche Zeit, bei der der Verschluss komplett geöffnet ist, bei kürzeren Zeiten läuft nur noch ein Schlitz ueber den Sensor.

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Mit "WOW"-Produkt hat OMDS halt jetzt schon ziemlich aufgetragen. Beim Sensor einfach nur zu den anderen Herstellern aufzuschließen würde mich nicht vom Hocker hauen. Ähnlich siehts mit längst überfälligen Upgrades von Sucher, Touchscreen etc. aus...

Also sind meine Erwartungen an "WOW" entweder überzogen, oder Olympus plant da wirklich was Spezielles.

Auf den Sensor bezogen könnte das sein (Ich spekulier mal wieder):

  • Eine rasante Auslesegeschwindigkeit mit globalem Verschluss. Das wäre mit dem aktuellen Industriestandard sicher möglich (Stacked BSI CMOS mit Speicher auf dem Chip?), jedenfalls gibt es schon global shutter Sensoren für den Industriebereich. Für eine Foto-Kamera wäre es ein Alleinstellungsmerkmal und zusammen mit einem (oder mehreren) Top-Prozessoren würde das sicher ne Menge Potential für neue und bisher einzigartige Features geben.
  • Etwas in der Art des RGB-IR wie ich es in meinem ersten Post verlinkt hatte. Vielleicht vor allem dann für den Autofokus? Tatsächlich halte ich das aber eher für unwahrscheinlich. Ich glaube Infrarot hat tatsächlich mehr Potential in der Medizintechnik und möglicherweise hat Olympus diese konkrete Idee entsprechend in die Richtung weiterentwickelt.
  • Oder doch ein Stack von Sensoren wie in diesem Thema diskutiert? Mehrere Bayer Sensoren hintereinader kann ich mir eigentlich nicht als sinnvoll vorstellen. Denn das Filter-Muster schmeißt ja aus Prinzip 50% des "grünen" sowie je 75% des "roten" und "blauen" Lichtes weg (Anführungszeichen, weil es natürlich alles nicht wirklich einfarbig ist) . Wie wäre es stattdessen z.B. hiermit: 20% des Lichts werden direkt von einem monochromen BSI Sensor geschluckt. Die restlichen 80% werden an der Elektronik des ersten Sensors vorbei zu einem Zweiten geleitet, der dann ebenfalls BSI ist (um nicht nochmal durch die Elektronik zu müssen) mit klassischem Bayer Filter realisiert ist. Rein theoretisch könnte das 40%/1 Blende mehr Lichtausbeute bedeuten, weil vor dem Monochrome kein Bayer Farbfilter liegt. Außerdem wird Monochrom-Sensoren eine bessere Detail-Auflösung und weniger Artefakte zugeschrieben durch den Wegfall des Demosaic-Prozesses und des AA-Filters (den Oly aber glaube ich eh weglässt). Im Gegenzug würden natürlich die einzelnen RGB Pixel je 20% weniger Licht abbekommen als in einem klassichen, einzelnen Bayer Sensor.  Der monochrome Sensor könnte außerdem mehr (für Details), oder weniger Auflösung (low Light) als der Bayer Sensor haben. Vielleicht würde auch der Autofokus profitieren? Natürlich ist das hier vereinfacht dargestellt und vermutlich sind die Zugewinne kleiner als hier geschätzt. Als Hersteller würde ich sowas aber definitiv mal testen... ob das am Ende sinnvoll funktioniert?!
bearbeitet von MeisterKaos
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Also global Shutter halte ich für weder wahrscheinlich noch sinnvoll. Ich habe mal 6 Jahre lang im technischen Support für einen Halbleiterhersteller gearbeitet, der auch CMOS-Sensoren macht. Global Shutter ist vom Schaltungsaufwand immens (Du musst halt für jedes Pixel eine Leitung hinführen, nicht nur zu jeder Zeile) - und von daher ist das Abschattungsproblem auch vorhanden. Wenn man BSI (Backside Illumination) macht, ist das wieder keines - aber wenn man in der zweiten Ebenen weiterhin Licht zensieren will natürlich schon.

Weiter kann ich mir nicht vorstellen, dass man eine gemeinsame Auswerteelektronik unterhalb einer potentiellen 2 Sensorebene habe könnte. Die zweite Sensorebene müsste je gegen die erste ein klein wenig verschoben sein. Wenn ich das mache, muss ich entweder einen zweiten Chip mit ebenfalls verschobenen Vias entwickeln (Vias sind die Durchkontaktierungen von aktiver Fläche zu aktiver Fläche, als die senkrechte Verbindung der Chips untereinander). Oder die Vias passen nicht mehr - der Aufwand wäre also beträchtlich. 

Von daher rechne ich also  falls so eine gesteckte Lösung mit mehreren Sensoren kommen würde, eher damit, dass die kompletten Sensoren gestacked werden, dann allerdings schon, wie Du sagst - verschiedene Aufgaben für verschiedene Ebenen.

Und ganz sicher bin ich mit Deinem ersten Satz einverstanden. Ein WOW-Produkt muss die Konkurrenz das Fürchten lehren, sonst ist es kein WOW!

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Eigentlich hat es Charme, die Wünsche und Erwartungen zu lesen. Ich genieße das gerade sehr. Was könntet ihr euch noch wünschen? Wo meint ihr, wäre es höchste Zeit für grundlegende Fortschritte, so dass der WOW wirklich gerechtfertigt ist? Reichen 400 AF Punkte wirklich schon aus als Fortschritt? Sollte HHRS nicht auch noch für bewegte Bilder gehen können? Was ist mit ISO 51200? und wie schnell sollte der Augen-AF die Bewegung eines anvisierten Vogels antizipieren können?

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vor 3 Minuten schrieb Proust:

Eigentlich hat es Charme, die Wünsche und Erwartungen zu lesen. Ich genieße das gerade sehr. Was könntet ihr euch noch wünschen? Wo meint ihr, wäre es höchste Zeit für grundlegende Fortschritte, so dass der WOW wirklich gerechtfertigt ist? Reichen 400 AF Punkte wirklich schon aus als Fortschritt? Sollte HHRS nicht auch noch für bewegte Bilder gehen können? Was ist mit ISO 51200? und wie schnell sollte der Augen-AF die Bewegung eines anvisierten Vogels antizipieren können?

Vielleicht könnte das ein Wow werden: Der Fotograf muss nicht alles können, nur die Kamera muss alles können 😁

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Oh Mann

Mit 20 MP kann man heute nicht mehr richtig fotografieren. Dynamik und Rauschen sind nicht mehr zeitgemäß. Wer öfter unterbelichtete Bilder produziert, muss die Möglichkeit haben, heftig aufzuhellen. Bei Olympus funktioniert das nicht gut. Also taugen die Kameras nicht viel. Also muss man sich Sorgen um das Unternehmen machen und alle Eventualitäten bedenken, die zum Untergang führen.

Einige, die sich die E-M1 III gekauft haben, haben offenbar kein Geld mehr. Wenn die billigen SD-Karten auseinander fallen, nehmen sie Sekundenkleber.

Wer schon 1700 € für eine Kamera bezahlt hat, von dem kann man nicht erwarten, dass er auch noch 100 € für Zubehör ausgibt.

Einige Hohepriester erklären, dass Leute wie Anders Uschold, dessen Kompetenz ich immer vertraut habe, falsch gewickelt sind. Denn die Zuikos sind den Panasonics und erst recht den FF-Teilen hoffnungslos unterlegen.

 Die Gurus hier haben Recht. Die Deutschen haben immer Recht. Schließlich haben sie das Beste der Welt. Egal, was es ist. Nur keine Fotoindustrie.

 

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