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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Hochauflösender Sensor über mehrere Ebenen


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@WoGra
Du sprichst mir aus der Seele. 👍


Was ich bei meinen MFT Kameras am meisten vermisse sind weder mehr Megapixel, noch mehr Dynamik. Aber die verdammten fragilen consumer grade SD Karten könnten sie wirklich mal durch handfeste CFexpress Karten ablösen. Die sind nicht nur mechanisch stabiler, haben keinen flimsigen Schreibschutz Schalter mehr, sondern sie haben auch eine bessere Wärmeabführung und vor allem erlauben sie höhere Datenraten! Bei bei den aktuellen Oly/Pana Modellen stört es mich extrem, wenn die Serienbildrate plötzlich einbricht weil die SD Schreibraten nicht hinterherkommen. CFexpress Typ B, das wäre meine WOW Kamera!

 

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Keine Ahnung was für Probleme du da mit der X hattest, die EM1MK3 hat da jedenfalls keine großen Probleme.              

Das wiederum finde ich etwas zu pauschal formuliert. Zumindest dann, wenn man nicht bspw. irgendein Stillleben mit Obst o. ä. fotografiert. Natürlich erleichtert eine Kamera mit Features und Leistun

Vielleicht war man bei Olympus auch ein wenig überrascht über die Prioritäten des normale Endkunden von heute. Hätte vor ein paar Jahren im Entwicklermeeting jemand angedeutet, dass der Foto-Enthusias

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vor 9 Stunden schrieb Justus H:

Was ist denn an dem Sensor „veraltet“, ausser dass MfT halt seit einigen Jahren 20,7 MP Sensoren verbaut?

Z.B. kein unterbrechungsfreier Sucher. Dafür braucht es eine neue Sensorgeneration. Pro Capture leidet immer noch unter einer deutlichen Verzögerung.

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Und wenn wir schon dabei sind:

Man muss sich angesichts dieses Threads doch wirklich die Frage stellen, ob wir jahrzehntelang von Fotografen veräppelt worden sind!

Oder wie sollen die ohne Stacked Sensoren, >= 20 MP Pixel und ohne C-AF mit exorbitanten Serienbildraten überhaupt auch nur ein Foto hinbekommen haben?
Und das nicht einmal digital mit weitaus mehr Aufwand?

Wir sollten alle einpacken ...

Schönen Abend noch, bis der Sandmann kommt
Volker

 

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vor 5 Stunden schrieb finnan haddie:

@WoGra
Du sprichst mir aus der Seele. 👍

Bei bei den aktuellen Oly/Pana Modellen stört es mich extrem, wenn die Serienbildrate plötzlich einbricht weil die SD Schreibraten nicht hinterherkommen.

Dann solltest Du Dir mal eine SD Karte zulegen, welche die Serienbildrate hält, solange der interne Puffer der Kamera nachliefert!
SOLANGE er nachliefert, denn ER ist u. a. das begrenzte und limitierende Nadelöhr!

Viele Grüße
Volker

bearbeitet von m1testit
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vor 29 Minuten schrieb m1testit:

Schönen Abend noch, bis der Sandmann kommt

Unsympathischer Gedanke, dass draußen einer ums Haus schleicht mit einem Sack auf dem Buckel

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vor 59 Minuten schrieb m1testit:

Man muss sich angesichts dieses Threads doch wirklich die Frage stellen, ob wir jahrzehntelang von Fotografen veräppelt worden sind!

Sorry, ich finde das ein bisschen pauschalisierend. Ich hoffe wir wissen alle, dass gute Fotografie nicht von einer guten Kamera sondern von einem guten Fotografen kommt 🙂

Gleichzeitig ist ein Teil der Faszination Fotografie für mich aber auch die Technik. Mir macht es Spaß darüber zu diskutieren, was OMDS bezüglich solcher Sensorentwicklung vor haben könnte. Insbesondere wenn sich Leute an der Diskussion beteiligen die (mehr oder weniger) Ahnung vom Thema, also hier dem Sensordesign, haben.

Was mich allerdings auch nervt, ist wenn das in jedem Thema dann irgendwie wieder darauf hinaus läuft dass Olympus doch dies oder jenes tun muss, sonst.... Es wäre außerdem eine Begrüßenswerte Tugend, wenn jede und jeder ab und an Mal auf den Titel eines Themas guckt. Und wenn's nicht interessiert oder doch wieder ein anderes Thema ausgepackt wird - dafür gibt's andere Threads hier.

Und damit jetzt auch von meiner Seite genug Off-Topic Kommentare^^

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vor 8 Stunden schrieb Nieweg:

Unsympathischer Gedanke, dass draußen einer ums Haus schleicht mit einem Sack auf dem Buckel

Soso!

Beim Nikolaus, der in seinem Sack auf dem Buckel das neueste E-M1-Modell mit stacked Sensor etc. für Dich als Geschenk hätte, würdest Du sicherlich auf ganze andere Gedanken kommen! 😁

Viele Grüße
Volker

 

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vor 8 Stunden schrieb MeisterKaos:

Sorry, ich finde das ein bisschen pauschalisierend. Ich hoffe wir wissen alle, dass gute Fotografie nicht von einer guten Kamera sondern von einem guten Fotografen kommt 🙂

Das wiederum finde ich etwas zu pauschal formuliert. Zumindest dann, wenn man nicht bspw. irgendein Stillleben mit Obst o. ä. fotografiert.
Natürlich erleichtert eine Kamera mit Features und Leistungsmerkmalen, die eine fotografische Disziplin unterstützen, jedem Fotografen (und somit auch dem "guten") die Arbeit.

Zitat

Gleichzeitig ist ein Teil der Faszination Fotografie für mich aber auch die Technik. Mir macht es Spaß darüber zu diskutieren, was OMDS bezüglich solcher Sensorentwicklung vor haben könnte. Insbesondere wenn sich Leute an der Diskussion beteiligen die (mehr oder weniger) Ahnung vom Thema, also hier dem Sensordesign, haben.

Oder zu haben glauben! 😊

Ich kann Deine Argumentation gut nachvollziehen, weil auch ich eine sehr hohe Technikaffinität habe.

Was mir hier aber nicht gefällt: Es wird m. E. eben jede denkbare, theoretisch zu realisierende "Verbesserung" häufig gleichsam im Rückgriff als Evaluierungskriterium des IST-Zustandes genutzt und dann an diesem herumkritisiert. Vor allem entsteht dann häufig noch der Eindruck (oder soll gar bewusst vermittelt werden?), dass bei allen anderen Herstellern bereits die Zukunftstechnologien verbaut seien.

Ein Bekannter von mir hat sich die R5 zugelegt und schickt sie nun zum zweiten Mal wg. unscharfer Aufnahmen ein. Bestimmte Probleme sind ganz offenkundig kein Alleinstellungsmerkmal von mFT oder Anbietern dieser Technologie.

Manchmal frage ich mich wirklich, ob überhaupt noch realisiert wird, mit welchen Innovationen wir in den letzten Jahren bei den Kameratechnologien beglückt worden sind?

Dank ProCapture u. ä. bekommt inzwischen fast jeder ein F-BIF-Foto  (Fake-BIF-Foto 😁) hin, nachdem er bis dato Dank menschlicher Reaktionsverzögerung seine Aufnahmen stets als vorsätzlich fotografierte Äste präsentieren musste 😉 DUAL-Sync-Stabi, HiresModi durch die geniale Idee des Sensor-Shiftings usw. und so fort: Alles in meinen Augen durchaus praxisrelevante Innovationen.

Es werden weitere technologische Fortschritte Einzug halten, aber die immer wiederkehrende Kritik an dies und jenem, was noch nicht vorhanden oder bei anderen Anbietern angeblich besser sei, halte ich nicht für sinnvoll. Dann soll man sich halt ein anderes System zulegen und wird sehen, ob und wie glücklich man damit wird.

Für mich ist viel wichtiger, dass bereits implementierte Funktionen korrekt und zuverlässig in der Praxis (und nicht nur auf dem Papier) funktionieren.
Der (C-) AF wäre diesbezüglich natürlich exemplarisch als sehr wichtiger Punkt zu benennen.

Zitat

Was mich allerdings auch nervt, ist wenn das in jedem Thema dann irgendwie wieder darauf hinaus läuft dass Olympus doch dies oder jenes tun muss, sonst.... Es wäre außerdem eine Begrüßenswerte Tugend, wenn jede und jeder ab und an Mal auf den Titel eines Themas guckt. Und wenn's nicht interessiert oder doch wieder ein anderes Thema ausgepackt wird - dafür gibt's andere Threads hier.

Und damit jetzt auch von meiner Seite genug Off-Topic Kommentare^^

👍


Viele Grüße

Volker

bearbeitet von m1testit
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vor 2 Stunden schrieb m1testit:

Das wiederum ... Manchmal frage ich mich wirklich, ob überhaupt noch realisiert wird, mit welchen Innovationen wir in den letzten Jahren bei den Kameratechnologien beglückt worden sind? Es werden weitere technologische Fortschritte Einzug halten, aber die immer wiederkehrende Kritik an dies und jenem, was noch nicht vorhanden oder bei anderen Anbietern angeblich besser sei, halte ich nicht für sinnvoll. Für mich ist viel wichtiger, dass bereits implementierte Funktionen korrekt und zuverlässig in der Praxis funktionieren.

Hört, hört! 👍

bearbeitet von Nieweg
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vor 3 Stunden schrieb m1testit:

Es werden weitere technologische Fortschritte Einzug halten, aber die immer wiederkehrende Kritik an dies und jenem, was noch nicht vorhanden oder bei anderen Anbietern angeblich besser sei, halte ich nicht für sinnvoll. Dann soll man sich halt ein anderes System zulegen und wird sehen, ob und wie glücklich man damit wird.

Jedes System hat Vor- und Nachteile. Einige haben für eigene Anwendungen etwas mehr Vorteile als andere. Kritik und Vergleiche, halte ich sogar für sehr sinnvoll, Konkurrenz fördert Imnovationen, ein Hersteller bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn er gute Ideen eines Konkurrenten übernimmt, sofern sie nicht duch Patente geschützt sind.

Ich arbeite für einen großen deutschen Hersteller von Auto- Hifi und Navigation. In der Entwicklung haben wir regelmäßig Konkurrenzprodukte auf Herz und Nieren geprüft: Pervormance, Feature, Preis, Bauteilkosten, technische Lösungen. Wir hatten/haben immer den Anspruch die Besten sein zu wollen (Was wir auch sind/waren) und das zu akzeptablen, konkurrenzfähigen Preisen. Wer nicht mehr besser sein will, als die Konkurrenz, hat aufgehört gut zu sein, das gilt nicht nur privat, sondern auch für Firmen. Dieses Vergleichen halte nicht nur für sehr sinnvoll, sondern ist geradezu eine Voraussetzung um auf Dauer Erfolg zu haben.

vor 3 Stunden schrieb m1testit:

Für mich ist viel wichtiger, dass bereits implementierte Funktionen korrekt und zuverlässig in der Praxis (und nicht nur auf dem Papier) funktionieren.
Der (C-) AF wäre diesbezüglich natürlich exemplarisch als sehr wichtiger Punkt zu benennen.

Das vorhandene Funktionen korrekt und zuverlässig funktionieren, ist eine Grundvoraussetzung und sollte selbstverständlich sein! In dem Punkt bin ich von Nikon ein gebranntes Kind, ich will nicht alles aufzählen, dann schreib ich morgen noch. Die brachten/bringen in kurzer Abfolge oft neue unausgereifte Produkte auf den Markt und dann wurden Nachfolger auf den Markt gebracht, die Fehler behoben, getarnt wurde das mit zusätzlichen billigen Features. Die Kameras durfte man dann wieder kaufen- Nicht mehr mit mir. Nach dem Umstieg von Nikon auf Olympus, mit der ersten EM5, war es dann viel besser, ich wähnte mich im Feature und Zuverlässigkeits- Himmel. Aber mit der EM1-III und der EM1-x hat das ja auch bei Olympus stark nachgelassen, Stichwort AF.

bearbeitet von Libelle103
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vor 5 Stunden schrieb Libelle103:

Jedes System hat Vor- und Nachteile. Einige haben für eigene Anwendungen etwas mehr Vorteile als andere. Kritik und Vergleiche, halte ich sogar für sehr sinnvoll, Konkurrenz fördert Imnovationen, ein Hersteller bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn er gute Ideen eines Konkurrenten übernimmt, sofern sie nicht duch Patente geschützt sind.

Das stelle ich nicht in Abrede, zumal wir als Kunden dadurch Vorteile haben können,

Zitat

Ich arbeite für einen großen deutschen Hersteller von Auto- Hifi und Navigation. In der Entwicklung haben wir regelmäßig Konkurrenzprodukte auf Herz und Nieren geprüft: Pervormance, Feature, Preis, Bauteilkosten, technische Lösungen. Wir hatten/haben immer den Anspruch die Besten sein zu wollen (Was wir auch sind/waren) und das zu akzeptablen, konkurrenzfähigen Preisen. Wer nicht mehr besser sein will, als die Konkurrenz, hat aufgehört gut zu sein, das gilt nicht nur privat, sondern auch für Firmen. Dieses Vergleichen halte nicht nur für sehr sinnvoll, sondern ist geradezu eine Voraussetzung um auf Dauer Erfolg zu haben.

Wenn man erhältliche, marktreife Produkte vergleicht, stimme ich Dir zu.
Aber aktuelle Systeme und deren Merkmale mit spekulativen Zukunftstechnologien zu vergleichen, ist nochmals eine andere Geschichte!

Zitat

Das vorhandene Funktionen korrekt und zuverlässig funktionieren, ist eine Grundvoraussetzung und sollte selbstverständlich sein! In dem Punkt bin ich von Nikon ein gebranntes Kind, ich will nicht alles aufzählen, dann schreib ich morgen noch. Die brachten/bringen in kurzer Abfolge oft neue unausgereifte Produkte auf den Markt und dann wurden Nachfolger auf den Markt gebracht, die Fehler behoben, getarnt wurde das mit zusätzlichen billigen Features.

Und was ist der Grund dafür, dass Anbieter unter hohem Druck mit heißgestrickter Nadel neue Produkte innerhalb immer kürzerer Innovationszyklen auf den Markt bringen?
Da sollten wir uns m. E. alle einmal selbst an die eigene Nase fassen!

Da wird, um ein Beispiel zu nennen, regelmäßig eine noch höhere Sensorauflösung gefordert, weil wir die letzten Jahre permanent mit der Suggestion konfrontiert werden, dass mehr Auflösung ein Plus an Qualität brächte. Obwohl dies aus verschiedensten Gründen nicht der Fall sein muss, sehen sich dadurch Hersteller veranlasst, diesem verbreiteten Irrglauben Tribut zu zollen. So wäre mir etwa ein neues OMD Modell mit gleicher Sensorauflösung und weitaus besserem Rauschverhalten wesentlich lieber als eine höhere Auflösung. Aber das ist natürlich eine Sichtweise, die bspw. ein Fotograf, der mit Stativ arbeitet und i. d. R. seine Motive mit längerer Belichtungszeit ablichten oder gar Blitzlicht nutzen kann, möglicherweise nicht teilen wird.

Und wenn tatsächlich ein neues Produkt allen Unkenrufen zum Trotze innovativ ist und alles von den Marketingabteilung versprochene tatsächlich korrekt funktioniert, beschweren sich viele Kunden darüber, dass alle "paar Monate" eine neue Kamera auf den Markt kommt und man doch gerade erst zig Tausend Euro für das neueste Modell ausgegeben hat.


Viele Grüße
Volker

bearbeitet von m1testit
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vor 50 Minuten schrieb Olaf W.:

Erledigt, ist jetzt hier 

 

Womit dann bedauerlicherweise auch u. a. nachstehender Beitrag des Users @finnan haddieunter die Räder kam, obwohl er einen der typischen, aber häufig übersehenen Nachteile höher auflösender Sensoren anspricht und aus diesem Grund in diesem Thread für die LeserInnen durchaus ein guter Hinweis war:


Viele Grüße
Volker

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Was mich interessieren würde, ist wie bei einem (gestapelten) Sensor tatsächlich der Datenabfluss beschleunigt werden kann? Klassich werden die Pixel ja Reihe für Reihe ausgelesen soweit ich weiß. Was zwar (viel) weniger Anschlüsse zur Folge hat, aber natürlich auch eine intrinsischen "Rolling Shutter" Effekt bedingt. Aber inwiefern hängt dann die Geschwindigkeit von der Architektur ab? @Dscheidschei hatte erwähnt, dass er Global shutter für nicht wünschenswert hält, weil dafür viel mehr elektronische Kontakte und damit Wärmeerzeugung nötig wären. Würde man beim Stacking Verfahren aber nicht einfach  versuchen eine DRam Speicher-Ebene direkt in den Sensor zu integrieren, die man dann wiederum im Nachgang Zeile-für-Zeile auslesen kann (Während die Photozellen evtl schon wieder Licht sammeln)? Oder wofür kann das Stapeln noch vorteilhaft sein? Hier (fierceelectronics.com) wird die Entwicklung für Smartphone-Sensoren relativ anschaulich zusammengefasst. Ich frage mich, was davon für größere Sensoren möglich wäre und wovon wir als Nutzer tatsächlich direkt profitieren würden. Denn einige Vorteile liegen wohl auch einfach in einer Kosten- und Komplexitätsersparnis im Herstellungsprozess...

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Die Prozesse für DRAM, analoge Sensoren und CMOS-Bildsensoren sind grundverschieden. Es ist zwar durchaus denkbar, alles miteinander zu vereinigen, aber sinnvoll ist es nicht. Das DRAM wäre unverhältnismäßig teuer, die analogen Strukturen schlechter als notwendig, und die Sensorik hätte ggf. Features nicht, die aber sinnvoll wären, nur weil alles zusammen in einem Stück Silizium schlicht zu teuer wäre.

Darum hat sich in den letzten Jahren das Stacking durchgesetzt. Ursprünglich hat man das mal bei DRAMs angefangen. Ein DRAM-Prozess ist allerdings nur auf einen Parameter optimiert, und das ist der Preis. Von daher hat man die Anschlüsse alle auf eine Seite verfrachtet, die Chips leicht versetzt aufeinander gestapelt und per Bonddrähten miteinander verbunden. Nicht besonders sexy, aber effektiv und günstig. Bei den Sensoren würde man über die Bonddrähte viel zu viel Signal verlieren. Außerdem hat man das BSI (backside illumination) erfunden. Dafür wird der Sensor stark ausgedünnt und von der Rückseite beleuchtet. Silizium ist recht gut durchlässig für Lichtwellen, und auf der Rückseite sind keine Verbindungsdrähte und andere Schaltungselemente im Weg, die einen Schatten auf die eigentlichen Sensoren werfen. Bis zu 30% mehr Licht will uns das Marketing weiß machen, kann man auf diese Art auf den Sensor kriegen (in der Praxis sind es eher 20). Die Oberseite mit den elektrischen Anschlüssen kann dann direkt auf einen Prozessor mit Signalverarbeitung aufgesetzt werden (die berühmte Microballs). Der Prozessor kann dann noch mittels TSV (through silicon via), das kann man sich als Löcher, die durch den Chip senkrecht durch gehen und mit Kupfer aufgefüllt werden, vorstellen, auf einen DRAM-Chip aufgelötet werden. Bei Mobiltelefonen ist das inzwischen gang und gäbe, ob man das bei Kamerachips macht, weiß ich nicht. Das Verfahren ist aufwändig und teuer und die Datenmengen eines Kamerachips sind nicht so groß, wie die, die ein Handyprozessor bewege muss. Aber denkbar ist es.

Wenn man jetzt versuchen wollte, mehrere Sensoren übereinander zu stapeln, kommt eine zusätzliche Schwierigkeit: Der BSI Sensorchip kann nur einmal auf den Prozessor aufgebracht werden. Ein zweiter (und möglicherweise dritter) müsste dann seinerseits TSV-Strukturen haben (oder seitliche Anschlüsse, die man mit Bonddrähten verbinden könnte). Das heißt, wir verzichten entweder auf die Möglichkeit des einfachen Standings, oder wir brauchen einen ganz neu entwickelten Sensorchip. Beides denkbar und mit unterschiedlichen technischen Schwierigkeiten beaufschlagt. Teuer wird die Technik in jedem Fall weil man ausgetretene Pfade verlassen muss und ggf. sogar neue Maschinen bräuchte - technisch vorstellbar und wünschenswert ist die Sache in jedem Fall.

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Am 4.5.2021 um 23:22 schrieb b.en:

Nichts für ungut aber Ist Dir diese Lobhudelei nicht peinlich? Das der Sony A9 AF das Maß der Dinge ist wissen wir eh schon alle und wird auch nicht bezweifelt.  Wechsle ich die Perspektive und schaue mir die „Makrofähigkeiten“ einer A9 an dann ist das halt nicht mehr so dolle. Wäre es wirklich so krass wie Deine Wortwahl es suggeriert dann hätten wir wohl schon alle KB-Knipsen.
 

also ich habe ja 6 jahre mit Olympus hinter mir und jetzt 2 Wochen mit der A9II. Die Unterschiede die ich da sehe sind für meine Maßstäbe so auffallend , dass das Wort Lobhudelei nicht passt. 

Der Zugewinn an Dynamik z.B. bei Landschaftsbildern ist wirklich beachtlich, ebenso das Rauschverhalten.

Gestern war ich zum ersten Mal mit dem 200-600 zum See hier und konnte bei bedecktem Himmel und eher ungünstig Licht bis max 1/1000sec. alle möglichen Vögel bis hin zu Schwalben testen. Mit der E-M1X gab es in solchen Situationen auch mal einen Glückstreffer, aber letztendlich merke ich jetzt erst dass der C-AF schlicht zu träge und langsam für solche Situationen ist. Dazu kam, dass vermeintlich scharfe Bilder dann in der Vergrößerung am PC doch oft leicht unscharf und nicht perfekt waren.

Die Ausbeute an Bildern die jetzt genau auf den Punkt scharf sind ist um ein vielfaches gestiegen. Das Zuiko 300 f4.0 lässt sich zwar spürbar besser bewegen wenn es schnell wird, aber was nutzt das alles wenn man mit kaum verwertbaren Bildern nach Hause geht. 

Ich habe hier oft gelesen, dass "der Fotograf das Bild macht" und dass das wohl eher weniger mit der Technik der Kamera zu tun hat. Ich muss aber sagen, dass das wohl für mich nicht gilt. Ich gehe erst jetzt mit den Bildern nach Hause die ich immer im Kopf hatte.

bearbeitet von Te Ka
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vor 1 Stunde schrieb Te Ka:

Der Zugewinn an Dynamik z.B. bei Landschaftsbildern ist wirklich beachtlich, ebenso das Rauschverhalten

  • Kann ich nur bestätigen, deshalb würde ich mir einen Sensor mit höherer Dynamik/weniger Rauschen wünschen, so das der Unterschied im Bearbeitungspotential der RAW Daten zu KB geringer wird. Die Auflösung von 20 Mpix ist fuer mich völlig ausreichend.
  • Das System hat aber auch Vorteile: Besonders effektive Bildstabilisatoren, kleinere, leichtere und günstigere Ausruestung, sowie bessere Makroeignung aufgrund des Cropfaktors.

Man muss halt sehen was einem wichtig ist, oder zweigleisig fahren

bearbeitet von Libelle103
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vor 3 Stunden schrieb Te Ka:

Ich habe hier oft gelesen, dass "der Fotograf das Bild macht" und dass das wohl eher weniger mit der Technik der Kamera zu tun hat.

Ich glaube fest daran das der Fotograf das Bild macht. Ich stelle mir 10 Bilder vor von denen ich glaube das jeder sie schon mal gesehen hat. Einige Porträts. Bei den anderen muste der Fotograf zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und mit einer Vorahnung den Finger am Auslöser haben, an welcher Kamera ist dabei total unwichtig. 

 

 

 

bearbeitet von OM2sp
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vor 4 Stunden schrieb Te Ka:

ich habe ja 6 jahre mit Olympus hinter mir und jetzt 2 Wochen mit der A9II. Die Unterschiede die ich da sehe sind für meine Maßstäbe so auffallend , dass das Wort Lobhudelei nicht passt. 

Auch ich hatte Sony A9 nicht die A92 , Auch ich bin begeistert vor allem weil ich Sport und Action mag. Da ist sie sehr gut. Aber für mich war leider entscheidend sie zu verkaufen das Gewicht. Auch ich würde mich freuen etwas in der Art von Olympus zu bekommen aber einfach nicht zu schwer.

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vor 2 Minuten schrieb gaby:

Auch ich hatte Sony A9 nicht die A92 , Auch ich bin begeistert vor allem weil ich Sport und Action mag. Da ist sie sehr gut. Aber für mich war leider entscheidend sie zu verkaufen das Gewicht. Auch ich würde mich freuen etwas in der Art von Olympus zu bekommen aber einfach nicht zu schwer.

674 gr... 94 Gramm Unterschied zu einer EM1 III. Von der X ganz zu schweigen. Oder meinst du du jetzt das bei den Objektiven? Ansonsten würde ich sagen du bist eine lebende Küchenwaage 🙂

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Ja da geh ich von den Objektiv aus, dass es dann insgesamt schwierig ist.Und vom Preis her ist es natürlich auch ein gehöriger Unterschied.

Und wie gesagt bei Action oder Sport Aufnahmen ohne Stativ für mich sehr sehr schwierig da ich durch einen Schlaganfall vorbelastet bin. Daher natürlich lieber die X mit entsprechenden Objektiven, die auch nicht sehr viel wiegen sollten wenn möglich😉

 

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vor 5 Stunden schrieb Te Ka:

Die Unterschiede, die ich da sehe, sind für meine Maßstäbe so auffallend , daß das Wort Lobhudelei nicht paßt. Der Zugewinn an Dynamik, z. B. bei Landschaftsbildern, ist wirklich beachtlich, ebenso das Rauschverhalten.

Kann ich gar nicht nachvollziehen.

Während der gesamten Olympus-Vierdrittel-Zeit hielt ich eisern an meiner digitalen Kleinbild-Ausrüstung fest, weil – größer ist besser. Vierdrittel ist doch viel zu winzig, um etwas taugen zu können. Obwohl mir mehrere verständige und vertrauenswürdige Olympus-Nutzer unabhängig voneinander zu versichern versuchten, daß dieser neumodische Vierdrittel-Kram echt richtig gut sei. Ich mochte es nicht so recht glauben.

Doch als die OM-D E-M1 herauskam, war's um mich geschehen. Ich hatte von der Kleinbild-Schlepperei im Gelände (immer wieder im Laufschritt) so dermaßen die Schnauze voll. Und siehe da – meine Bilder wurden schon allein deshalb besser, weil ich schneller und beweglicher und zugleich meine Tele-Reichweite größer wurde (wichtig für Sport-Aufnahmen im Freigelände). Die technische Bildqualität ließ durch den Formatwechsel sicher ein wenig nach, doch das spielte für meine Kunden keine Rolle. Trotzdem wollte (und will) ich es für meinen eigenen Seelenfrieden doch schon etwas genauer wissen und habe mittlerweile mehrere Eins-zu-eins-Vergleiche zwischen Vierdrittel- und Kleinbildformat durchgeführt. Beteiligte Kleinbildsysteme: Gescannter 35-mm-Film, Sony Alpha, Leica M. Regelmäßiges Ergebnis: klar ist (digitales) Kleinbild besser (analoges nicht) – aber nur um ein lächerlich geringes, praktisch unbedeutendes Maß. Wer den Qualitätsvorsprung von Kleinbild gegenüber Vierdrittel für "beträchtlich" hält, kann nur ein Pixelglotzer sein, der seine Bilder gern mit der Nase am Computer-Monitor in 100-%-Ansicht inspiziert, aber noch nie geprintet hat.

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Also ich hatte gestern bei einer langen Wanderung die Sony mit dem FE35 f1.4 dabei da ich noch nichts anderes Weitwinkliges angeschafft habe. Gewicht / Größe liegen vergleichbar zu einer E-M1III. Tele und große Lichtstärke brauche ich da eher nicht, das wird also mit anderen Objektiven auch nicht schwerer. Der Gewinn an Dynamik ist wirklich deutlich. Die E-M1III, 7-14, 12-40, 17/25/45 f1.2, 75 f1.8 dürfen daher auch gehen jetzt. 

Den Nachteil des höheren Gewichtes bei den langen Brennweiten muss ich in Kauf nehmen, dafür gibts aber zuverlässig scharfe Bilder bei allem was sich schnell bewegt - der Fotograf macht hier nämlich nicht alleine das Bild . Die Ergebnisse in der schieren Bildqualität sind mit dem G 200-600 f5.6-6.3 auch sichtbar besser als mit der E-M1X / 300 f4.0. Ein GM 135 f1.8 zum Beispiel ist auch ein wirklich großes und schweres Objektiv, aber so etwas gibt es bei mft gar nicht und der Bildlook und die Freistellung sind einfach sehr schön fürs Auge.

Makro steht nicht auf meiner Liste und da macht es keinen Sinn mehr die Olympus Sachen hier zu horten nachdem ich auch heute kein Vertrauen mehr in die Ankündigungen von Olympus habe. Die E-M1X war leider mit ihrer veralteten Technik und der Leistung des C-AF keine "Profi-Kamera".

 

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vor 4 Minuten schrieb Te Ka:

Der Gewinn an Dynamik ist wirklich deutlich

ich will das gar nicht bestreiten oder anzweifeln, die Vorteile sind bekannt.

Aber wie konkret hast du bei der Wanderung den enormen Gewinn an Dynamik genau festgestellt, also was genau ist dir aufgefallen?

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