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Ultrawide Monitore - Eure Erfahrungen?


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Hallo zusammen,

ich benutze derzeit an meinem PC einen Viewsonic VP2458, also einen 24 Zoll mit HD-Auflösung 1920x1080. Mit der Bildqualität des Monitors bin ich (für meine Ansprüche) sehr zufrieden.

Beim Einlesen meiner Bilder kopiere ich die Fotos von der Kamera zunächst auf eine mobile Festplatte (unbearbeitete Orginale), dann noch auf eine weitere mobile Platte, auf der ich dann die Bearbeitungen vornehme und anschließend die bearbeiteten Fotos auf die NAS, damit ich (oder jemand anderes) sie am TV oder auf dem Tablet anschauen kann.

Diese Kopiererei ist mit einem Bildschirm recht mühselig, da bei zwei geöffneten Windows-Ordnern kaum noch Platz auf dem Schirm ist. In meinem Büro nutze ich seit Jahren eine Zweischirm-Lösung, was hinsichtlich Dateihandling wesentlich komfortabler ist. Drag & Drop ist dort easy.

Ich hatte nun zunächst überlegt, mir einen zweiten Viewsonic daneben zu stellen. Meine Grafikkarte kann zwei Monitore verwalten. Dann habe ich im Netz gesehen, dass es mittlerweile Ultrawide Monitore gibt, die die Zweischirmlösung auf einen Bildschirm bringen. Dadurch entfällt der störende Dopplerahmen zwischen den Monitoren. Man hätte auch wesentlich mehr Platz bei der Bildbearbeitung in PSE oder in Adobe Bridge. Allerdings sind die Ultrawide deutlich teurer als ein zweiter Viewsonic.

Lange Vorrede, kurze Frage: Wie sind diese Ultrawide Monitore in der Bildqualität? Hat da jemand von Euch schon Erfahrungen? Lohnt der MMehrpreis?

Danke schon mal im Voraus.

Gruß Rolf

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Moin Moin,

ich hatte einen Ultrawide Monitor. bin dann aber auf ein Zwei-Monitor-Setup umgestiegen.
Das mit dem Platz stimmt auf jeden Fall, ich habe zwei Ordner nebeneinander gehabt und die andere Hälfte z.B. die zu sortierenden Bilder geöffnet.
Bei Photoshop allerdings hast du keinen wirklichen Mehrwert, weil das Bild in der Höhe begrenzt wird. Müsstest quasi immer im Zoomarbeiten um die Breite zu nutzen.
Beim Videoschnitt würde es wieder Vorteile bringen, auf Grund der Zeitleiste und den ganzen Fenster.

Allerdings habe ich keinen preislich akzeptablen Ultrawide Monitor mit guten Kontrasten, Schärfe und Co gefunden. Deshalb zurück zum Zwei-Monitor-System.
Außerdem nutze ich oft zwei unterschiedliche Ausgabegeräte und kann diese parallel laufen lassen.

Liebe Grüße,

Bobby

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vor 11 Stunden schrieb Bobby_Digital:

Außerdem nutze ich oft zwei unterschiedliche Ausgabegeräte und kann diese parallel laufen lassen.

Danke für die Hinweise.

Was meinst du mit parallel? Auf einem UW Monitor kann ich doch auch zwei Fenster nebeneinander anordnen.

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vor 11 Stunden schrieb Bobby_Digital:

llerdings habe ich keinen preislich akzeptablen Ultrawide Monitor mit guten Kontrasten, Schärfe und Co gefunden. Deshalb zurück zum Zwei-Monitor-System.
Außerdem nutze ich oft zwei unterschiedliche Ausgabegeräte und kann diese parallel laufen lassen.

Auf den warte ich noch. Bis jetzt sind die Ultrabreit-Monitore auch eher für Spiele-Nutzer interessant. Mich stören zwei Monitore einfach die Rahmen von den Moniture in der Mitte und wenn man mit der Maus am unteren oder oberen Bildrand "schleift" muss man den Pfeil Richtung horizontale Monitor-Mitte bewegen um zum nächsten Monitor zu kommen.

 

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Nur mal so als Anstoß für andere Sichtweisen: Wie wäre es mit einem Beamer, der sein Bild ggü. an die Wand ganz groß projeziert, über dem normalen Bildschirm auf dem Schreibtisch hinweg? Ein 4K-Beamer kostet genauso, meint mein dunkler Kaffeeklatsch am Morgen. Ok der Lüfter sollte schon leise unter 30 db(A) sein...

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb pit-photography:

Bis jetzt sind die Ultrabreit-Monitore auch eher für Spiele-Nutzer interessant.

Nicht nur, wer wie ich im Homeoffice mit Tabellen arbeiten muss, die teilweise über 100 Spalten haben, der freut sich über seinen 34" UW-Monitor. Und selbst PS oder LR zeigt deutlich mehr als ein herkömmlicher 24 oder 27 Zöller. Ich benötige auch nur eine Schnittstelle, was wenn der Arbeitsrechner ein Notebook ist auch von Vorteil gegenüber dem 2 Monitore Konzept ist. Und da der Monitor selber mehr als einen Eingang hat, kann ich meinen privaten und Arbeitsrechner sogar gleichzeitig laufen lassen und mittels KVM-Switch zwischen beiden, inkl. Maus, Tastatur und Display, umschalten.

bearbeitet von jsc0852
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@jsc0852 Dein beschriebenes Nutzungsszenario kommt mir sehr bekannt vor 😀. Welchen 34“ UW-Monitor hast du denn? Würdest du ihn mit Blick auf LR und PS, die im privaten Bereich meine hauptsächlich genutzten Programme sind, weiterempfehlen?  

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vor 3 Stunden schrieb aperture 8:

Nur mal so als Anstoß für andere Sichtweisen: Wie wäre es mit einem Beamer, der sein Bild ggü. an die Wand ganz groß projeziert, über dem normalen Bildschirm auf dem Schreibtisch hinweg? Ein 4K-Beamer kostet genauso, meint mein dunkler Kaffeeklatsch am Morgen. Ok der Lüfter sollte schon leise unter 30 db(A) sein...

Ein Beamer hat dieselben Auflösungen wie Monitore XGA, WXGA usw.

Da ist nicht mehr Inhalt drauf, nur das Bild ist größer. Würde ich aber nicht für Bildbearbeitung nehmen, nur fürs Präsentieren.

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vor 11 Minuten schrieb tpnotes:

@jsc0852 Dein beschriebenes Nutzungsszenario kommt mir sehr bekannt vor 😀. Welchen 34“ UW-Monitor hast du denn? Würdest du ihn mit Blick auf LR und PS, die im privaten Bereich meine hauptsächlich genutzten Programme sind, weiterempfehlen?  

Würde mich auch interessieren!

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vor 6 Stunden schrieb Grek-1:

Was meinst du mit parallel? Auf einem UW Monitor kann ich doch auch zwei Fenster nebeneinander anordnen.

Ich nutze zwei unterschiedliche Geräte und kann entweder auf jedem Monitor ein Gerät anzeigen lassen oder ein Gerät auf beiden.

vor 5 Stunden schrieb pit-photography:

Bis jetzt sind die Ultrabreit-Monitore auch eher für Spiele-Nutzer interessant  

Ja genau, dass ist aktuell das Problem. Und der Preis wird auch nicht günstig. 

vor 5 Stunden schrieb pit-photography:

… der Maus am unteren oder oberen Bildrand "schleift" muss man den Pfeil Richtung horizontale Monitor-Mitte bewegen um zum nächsten Monitor zu kommen.

Das funktioniert bei mir ohne Probleme. Habe zwei 27“ Monitore und die stehen auf der selben Höhe. 
 

vor 4 Stunden schrieb aperture 8:

Wie wäre es mit einem Beamer, der sein Bild ggü. an die Wand ganz groß projeziert  

Glaube für Bildbearbeitung eher Kontraproduktiv und vom Aufwand auch größer/teurer als ein Monitor. Guter Beamer mit hohem Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe… dann Halterung, Leinwand, Gestell. Und der Raum müsste ja nahezu abgedunkelt sein, damit die Helligkeit passt und gleichmässig ist. 

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vor 2 Stunden schrieb Bobby_Digital:

Glaube

 

vor 3 Stunden schrieb Bobby_Digital:

vom Aufwand auch größer/teurer

 

vor 5 Stunden schrieb Grek-1:

Da ist nicht mehr Inhalt drauf, nur das Bild ist größer.

In der Beamerwelt hat sich doch schon einiges getan, da wird Zukeunft gegen die großen FernSehBildschirme geschrieben, wie z.B. dieser Optoma UHD38 hier mit 4000 Ansi-Lumen (tageslichttauglich, natürlich nicht mit direkter Sonne, aber da versagt ja selbst der beste O-/QLED-Monitor), 3840 x 2160 4K UHD, Kontrast 1000000 : 1, Betriebsgeräusch 28 db(A), und mit B 31,5 cm x H 27 cm x T 11,8 cm bei 3,9 kg ist eine Deckenhalterung als umgedrehter Minikugelkopf, wie von mir realisiert, möglich. Ok, der hat "nur" DLP mit 4000h-Halogen und ist für was über 1000 € zu haben.

Da wäre ein Laser besser, kostet aber dann auch gleich ab 3000 €uronen aufwärts. Und noch mehr geht immer: 4K mit 5120 x 3200 nativ wie dem Panasonic PT-RQ13K , aber für über 100 T€, da muß man schon lange große Fotos für stricken...

Soweit mein kurzer Blick über die Monitorschüssel hinaus und ich bin leider wieder nicht an diesen Herstellern/Produkten/Tandiemen beteiligt.

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vor 6 Stunden schrieb Grek-1:
vor 6 Stunden schrieb tpnotes:

@jsc0852 Dein beschriebenes Nutzungsszenario kommt mir sehr bekannt vor 😀. Welchen 34“ UW-Monitor hast du denn? Würdest du ihn mit Blick auf LR und PS, die im privaten Bereich meine hauptsächlich genutzten Programme sind, weiterempfehlen?  

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Würde mich auch interessieren!

Ich hatte eine Iiyama in 34" mit 3440x1440, der war schon gut mit 98% SRGB und sauberen Farben, Schärfe und Kontrast. Jetzt habe ich ein Vorserienmodell vom gleichen Hersteller zum testen zur Verfügung, der hat 5180x2140 Auflösung und das ist nochmal ein Sprung. Klar, man muss noch in der Höhe scrollen wenn man um die 100% nutzt beim Bearbeiten mit PS oder LR, das geht aber mit Leertaste und Maus sehr zügig. 

Und bei beiden kann ich sagen, dass die Bearbeitung mit LR sowie die Bibliothekansicht ein Traum (für mich) ist. Möchte nie mehr auf kleineren oder gar 2 Monitoren arbeiten. 

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Aus meinem Büro in der Firma kann ich zumindest ein Argument gegen zwei Monitore nebeneinander liefern: die nahezu gleiche Farbeinstellung ist bei zwei unterschiedlichen Monitormodellen (bei uns gibt es nur Eizo) mit Bordmitteln praktisch nicht möglich, beim selben Modell vielleicht. "Meine" beiden 24"-Monitore (selbes Modell) sind leider immer noch sichtbar unterschiedlich, einer ist etwas gelblicher, der andere rötlicher.

Und ja, ein grosser Monitor ist nicht das Patentrezept, insbesondere, wenn schon ein guter Monitor vorhanden ist...

E.

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Ich habe mir auch im Zuge HomeOffice etc. einen 34er Monitor zugelegt, der gleichzeitig  meine Ansprüche für die Bildbearbeitung einigermaßen erfüllt. Da es den zunächst ins Auge gefassten LG 34WK95U gerade nicht mehr gab, habe ich mir den vermutlich weitgehend baugleichen MSI Prestige PS341WU zugelegt. Den möchte ich auch nicht mehr missen! Lohnt sicher einen Vergleich. Grüße Stefan

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vor 51 Minuten schrieb Grek-1:

Ratet ihr davon ab?

Ich persönlich halte nichts von Curved. Das mag wirklich der richtige Monitor zum Spielen sein, zum Arbeiten taugen sie wenig, denn ob Tabellenkalkulation oder Bedienfelder am Rand, irgendwie sieht das in (mit) meinen Augen verzerrt, verbogen aus.

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vor 7 Stunden schrieb jsc0852:

irgendwie sieht das in (mit) meinen Augen verzerrt, verbogen aus.

Genau die Befürchtung hatte ich auch. Danke, Jörg, für deine Einschätzungen. Ich denke,  dann wird es wohl demnächst ein Ultrawide Flat.

Gruß Rolf

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