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Ignoriert

Auswahl der besten ORF-Dateien aus einer großen Menge an Fotos


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Bisher hielt sich bei mir die Tagesausbeute an ORF-Dateien im überschaubaren Rahmen. Heute hatte ich einen Flussregenpfeifer für längere zeit vor Ort als schönes Motiv und da sind fast 1000 Fotos zusammen gekommen. Sie wurden mit der EM1x und dem Zuiko 300mm, f4 + MC14 gemacht. Nur wenige davon waren gut erkennbar unscharf und wurden im Schnelldurchlauf eliminiert. Mehr als 30-40 der am besten gelungen Fotos möchte ich nicht auf Dauer speichern. Bei den qualitativ gut erscheinenden Fotos sind Nuancen gegeben, die man bei den immer "unscharfen" ORF-Dateien nicht auf dem Kamera-Display, aber auch nicht auf dem Computer-Bildschirm erkennt; alles in TIFF- oder JPG-Dateien umwandeln und erst danach über die Auswahl entscheiden ist ja extrem mühselig. Gibt es Programme, mit denen die Qualität schon anhand der ORF-Dateien erkannt werden kann?

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Ich bin etwas verwirrt, weiß nicht, ob ich die Frage richtig verstehe. Das ist eigentlich die übliche Tätigkeit, die ich in meinem Fall mit Capture One mache, früher mit LR. In der 1:1-Vorschau beurteilen, markieren, löschen. 

HG

Martin

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vor 8 Stunden schrieb Botaniker:

Gibt es Programme, mit denen die Qualität schon anhand der ORF-Dateien erkannt werden kann?

Es gibt mehrere. Capture One, LR udgl. meine ich damit nicht, die sind mir zu langsam, vor allem, wenn es viele Fotos sind.

Ich mache das "Culling", das schnelle Sichten und Aussortieren, am liebsten in Photo Mechanics, das ist für mich praktisch, weil ich meinen ganzen "Workflow" drum herum baue, habe ich hier beschrieben: http://www.smile.pics/workflow/#schritt8. Man kann es auch von der SD-Card machen, aber ich mache es lieber auf einer SSD. Die Dateien lade ich mir davor in eine Capture One Session, und benennen sie beim Überspielen gleich um (steht "vor" dem gesetzten Link).

Sehr gut finde ich auch den FastRawViewer (https://www.fastrawviewer.com). Damit siehst Du sehr schnell die RAW-Dateien und nicht nur das eingebettete JPEG. Irfanview habe ich früher auf Windows sehr gerne verwendet. XNViewMP ist auch nicht übel, das hat das Exiftool recht vernünftig integriert. Wenn Dich ein paar mehr als nur die Standard-Exifdaten interessieren und Du das Exiftools scheust, ist XNViewMP eine gute und "günstige" Wahl.

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vor 1 Stunde schrieb Johannes.Eudes:

Wenn es schnell gehen soll nach Dateigröße sortieren und nur das Foto mit den meisten Bytes behalten.

das funktioniert bei RAW Files nicht - da diese keine interne Komprimierung wie zB die JPG haben. - Pro Megapixel rechnet man mit ca. 1 Megabyte - da ist es egal ob man top schärfe hat oder nur ein schwarzes Bild

Das sortieren nach Dateigröße funktioniert nur mit JPG unter Zuhilfenahme der JPG-Kompression und nur wenn alle Bilder exakt gleich sind - gleiche Blende, gleiches unbewegliches und unverändertes Motiv, .... oder ein flaches Motiv zB Ziegelwand und eine Blendenreihe um die schärfste Blende zu ermitteln.

 

In Lightroom funktioniert das doch auch ohne Probleme - wenn du schon vorher aussortiert hast, einfach die restlichen in LR übernehmen. Gegebenenfalls auf ein Bild grundlegende Entwicklungen wie entrauschen, schärfen, Details, ... anwenden und die Einstellungen mit den anderen Aufnahmen synchronisieren. Die nicht gewünschten Bilder dann im LR wieder löschen und fertig.

 

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vor 9 Stunden schrieb Botaniker:

Gibt es Programme, mit denen die Qualität schon anhand der ORF-Dateien erkannt werden kann?

Was für ein Programm nutzt du aktuell?

Im LR mache ich das so:

  1. nach dem Import rendere ich alle Bilder auf 1:1
  2. Nach dem Rendern schaue ich mir die Bilder 100% Größe an
  3. Oben links im Navigationsbereich kann man schnell den Ausschnitt verschieben
  4. Ist das Bild unscharf oder nicht gut getroffen: Taste X drücken (= abgelehnt)
  5. Nach dem ich alle ausgewertet habe: STRG + Rücktaste und alles vom Datenträger löschen

Die mit Irfanview sieht man nur das eingebettete JPG-Bild in geringerer Auflösung

 

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vor 9 Stunden schrieb Botaniker:

Bei den qualitativ gut erscheinenden Fotos sind Nuancen gegeben, die man bei den immer "unscharfen" ORF-Dateien nicht auf dem Kamera-Display, aber auch nicht auf dem Computer-Bildschirm erkennt;

Wenn nicht spätestens am Monitor des PCs: Wo sonst?

Wie oben beschrieben, kann man mit Irfanview in der Thumbnailansicht (Diese unter Einstellungen möglichst groß einstellen!) bereits viele Mängel erkennen und eliminieren.
Den Rest gehe ich dann mit der Vollbildansicht in Irfanview durch und lösche ggf. mit der DEL-Taste.

Viele Grüße
Volker

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vor 19 Minuten schrieb Fanille:

In Lightroom funktioniert das doch auch ohne Probleme ...

Das mag sein, nur könnte man hier noch Dutzende andere Programme benennen, in denen das ohne Probleme funktioniert.
Botaniker macht aber keine Angaben zur Verfügbarkeit von bspw. LR.

Viele Grüße
Volker

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vor 2 Stunden schrieb Johannes.Eudes:

Wenn es schnell gehen soll nach Dateigröße sortieren und nur das Foto mit den meisten Bytes behalten.

... und beten, dass die Dateien mit den meisten Bildinformationen auch automatisch die schärfsten sind! 😁

Ich fürchte allerdings, dass ein derartiges Gebet nicht erhört werden wird.

Viele Grüße
Volker

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vor 9 Stunden schrieb Botaniker:

die man bei den immer "unscharfen" ORF-Dateien nicht auf dem Kamera-Display, aber auch nicht auf dem Computer-Bildschirm erkennt

Nochmal dazu - was den Kamera-Monitor angeht, bin ich bei Dir, das geht nur sehr begrenzt, aber wenn ich die Qualität eines Bildes im RAW-Format nicht am PC/Mac-Bildschirm beurteilen kann, wo denn dann? Für mich, und mit den von mir genutzten Programmen, ist die Ansicht des RAWs in der 1:1 Ansicht die einzige Quelle, um die Qualität eines Fotos hinsichtlich der Schärfe beurteilen zu können. Und ich habe noch keinen Unterschied zwischen RAW in der 1:1 Ansicht in C1P und dem umgewandelten Bild als TIFF erkennen können.

Viele Grüße

Martin

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XNView MP   ist freeware .... geht auch ohne installation
https://www.xnview.com/de/

Das Vorschaufenster halt größer machen.

Imageglass zeigt die Einzelbilder groß. Gibt es auch als "portable" also ohne installation
https://imageglass.org/

und der alte Klassiker - der fast alles an Bildformaten kann:
https://www.irfanview.com/main_what_is_ger.htm

Siegfried

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Hallo, ich bedanke mich schon mal für Eure Antworten und Hinweise. Es gibt ja inzwischen eine ungeheure Fülle an verschiedensten Bildverwaltungs- und -bearbeitungsprogrammen, so dass man den Überblick verliert. Da ich mich auf diesem Gebiet als Amateur bezeichnen muss habe mir schon überlegt, mal einen Lehrgang zu dem Thema zu besuchen. Mit manchen Fachbegriffen kann ich nichts anfangen. Mal sehen, wie sich die Angebote in der zeit "nach Corona" entwickeln 

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vor 4 Stunden schrieb pit-photography:

Was für ein Programm nutzt du aktuell?

Meine Fotos spiele ich unter Nutzung der gewöhnlichen "Foto-App", mit der jeder mit Windows vorinstallierte Computer ausgeliefert wird, auf. Olympus-ORFs bearbeite ich mit Olympus workspace. Zu Helicon-Focus gehe ich über Lightroom in der letzten dauerhaft gültigen, jetzt schon 2 Jahre nicht mehr gepflegten Version. Da nutze ich nur das JPG-Format.

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Ich mache das am liebsten in Capture One. Dort kann man problemlos z.B. 8 Bilder gleichzeitig markieren, 1:1 hereinzoomen und dann noch den Ausschnitt anpassen. Damit lassen sich ähnliche Bilder gut vergleichen.

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vor 6 Stunden schrieb Manfred-Wien:

aber ich mache es lieber auf einer SSD.

 

Als Tipp nehme ich mal das sichten auf SSD mit. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, normalerweise speichere ich gleich auf einer 8 TB Festplatte. Für schnelle Serien von vielen hundert Bildern werde ich zukünftig aber mal den Umweg über meine (kleine) SSD nehmen. Das dürfte dann bedeutend schneller gehen. Nur die Auswahl kopiere ich dann auf die Festplatte. 

Danke, wieder was gelernt!

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@dpa Wenn Du per Zufall Eine grosse System SSD Festplatte hast, geht das auch mit zuerst auf Desktop kopieren, sichten und anschliessend auf der 8TB parkieren. 

Unser Studiorechner hat eine 4TB SSD als Systemplatte: Videoprojekte, grosse Mehrspuraudioprojekte usw bearbeiten wir in einem Temp Ordner (jeweils einen Ordner für das Projekt anlegen) auf der schnellen SSD Systemplatte. Gerendert wird dann auf das interne 8TB Raid und anschl. werden die Rohdaten, sprich der ganze Projektorder inkl. Kopie des Endproduktes auf dem externen Serverraid parkiert.

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Geschrieben (bearbeitet)

Von (dem von mir sehr geschätzten) Matt Kloskowski gibt es ein Video über seinen Workflow zum Aussortieren:
How I Go Through 1500 Photos in 15 Minutes!

Das entspricht ziemlich genau auch meiner Vorgehensweise. Das Ganze ist auf Basis von Lightroom besprochen, sollte aber vom Prinzip in anderen RAW-Konvertern ähnlich funktionieren.

Für die Auswahl der "best of the best" ist ein Feature wie die Vergleichsansicht in Lightroom enorm hilfreich. Dort kann ich ähnliche Bilder im 2er Vergleich synchron zoomen, das Bild mit der besten Schärfen auswählen, und dem nächsten gegenüberstellen. 

vor 9 Stunden schrieb Manfred-Wien:

Es gibt mehrere. Capture One, LR udgl. meine ich damit nicht, die sind mir zu langsam, vor allem, wenn es viele Fotos sind.

 

vor 8 Stunden schrieb pit-photography:

nach dem Import rendere ich alle Bilder auf 1:1

Wenn man beim Fotografieren nicht nur ORFs sondern auch JPGs schreibt, gibt es eine einfache und sehr effektive Möglichkeit den Import der Bilder in Lightroom signifikant zu beschleunigen. Damit entfällt das Rendern der Vorschauen komplett, weil LR die separaten JPGs (bei mir immer LSF) dafür hernimmt. Zeitunterschied auf einem sehr schnellen PC, gemessen für 100 Bilder: Faktor 6. Ich habe meine Arbeitsweise seit einigen Monaten darauf umgestellt, und bin super zufrieden.

bearbeitet von Karsten
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vor 9 Minuten schrieb Karsten:

Wenn man beim Fotografieren nicht nur ORFs sondern auch JPGs schreibt, gibt es eine einfache und sehr effektive Möglichkeit den Import der Bilder in Lightroom signifikant zu beschleunigen. Damit entfällt das Rendern der Vorschauen komplett, weil LR die separaten JPGs (bei mir immer LSF) dafür hernimmt. Zeitunterschied auf einem sehr schnellen PC, gemessen für 100 Bilder: Faktor 6. Ich habe meine Arbeitsweise seit einigen Monaten darauf umgestellt, und bin super zufrieden.

Kann man machen, aber ich fotografiere nur RAW. Daher lasse ich nach dem Import das Rendern durchlaufen.

VG Pit

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vor 1 Minute schrieb pit-photography:

Kann man machen, aber ich fotografiere nur RAW. Daher lasse ich nach dem Import das Rendern durchlaufen.

In dem Fall kann man den Aussortiervorgang ja zumindest noch soweit beschleunigen, daß Du die im ORF eingebetteten JPGs als Vorschau im Bibliotheksmodus nimmst, und 1:1 Vorschauen nur für die Bilder erzeugt die nicht von vornherein schon durchs Raster fallen.

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vor 4 Minuten schrieb Karsten:

In dem Fall kann man den Aussortiervorgang ja zumindest noch soweit beschleunigen, daß Du die im ORF eingebetteten JPGs als Vorschau im Bibliotheksmodus nimmst, und 1:1 Vorschauen nur für die Bilder erzeugt die nicht von vornherein schon durchs Raster fallen.

Der Standard-Rendering ist zwar schneller aber wenn ich auf 100% Ansicht zoome, wird noch mal gerendert (einmalig). Wenn ich einmal alle auf 1:1 rendere, dann ist das Sichten und blättern ziemlich schnell, auch mit i5.

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vor 8 Minuten schrieb pit-photography:

Der Standard-Rendering ist zwar schneller aber wenn ich auf 100% Ansicht zoome, wird noch mal gerendert (einmalig).

Bei meinen Einstellung wird im Bibliotheksmodus nichts gerendert, wenn ich das nicht explizit anstoße. Dort ist die 100% dann eben nur 100% vom eingebetteten JPG.

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vor 16 Minuten schrieb Karsten:

Bei meinen Einstellung wird im Bibliotheksmodus nichts gerendert, wenn ich das nicht explizit anstoße. Dort ist die 100% dann eben nur 100% vom eingebetteten JPG.

Hallo Karsten,

habe mir eben mal deinen Link in deinem anderen Beitrag angesehen. Das mit dem eingebetteten bzw. Filialdateien beim Import kannte ich vorher nicht. Das ist schon mal nicht schlecht und könnte für das Aussortieren effektiver sein. Das muss schon beim Import aktiviert (ausgewählt) sein, nachträglich geht das nicht.

Danke für den Tipp 👍

VG Pit

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