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16bit TIFFs in PS CS2 als jpeg speichern geht nicht


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Guten Abend Gemeinde.

 

Seit ein paar Wochen habe ich DXO PL4 und bin damit sehr zufrieden.

Ich konvertiere meine Bilder dort in 16 bit TIFFs um die maximal mögliche Qualität zu erreichen ( zumindest technisch, ich selber bin noch zu blöd).

Die weitere Bearbeitung mache ich nach wie vor mit PS CS2 ( bin aber mittlerweile bereit upzugraden).

CS2 erkennt und bearbeitet die 16 bit Dateien zwar, wenn ich die Bilder aber dann speichern möchte ,bekomme ich als Option im dropdown Menü kein jpeg angeboten.

Verwende ich 8 bit TIFFs geht das ohne Probleme.

Liegt das an CS2 oder an mir. Mache ich einen Denkfehler ( oder mehrere)?

Bin für jede Hilfe dankbar.

 

Nathaniel

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vor 16 Minuten schrieb Nathaniel:

... wenn ich die Bilder aber dann speichern möchte, bekomme ich als Option im Menü kein JPEG angeboten.

Natürlich nicht.

.

vor 16 Minuten schrieb Nathaniel:

Verwende ich 8-bit-TIFFS, geht das ohne Probleme.

Klar.

.

vor 16 Minuten schrieb Nathaniel:

Liegt das an CS2 oder an mir?

Das liegt daran, daß JPEG ein 8-bit-Format ist.

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vor 3 Minuten schrieb Omzu Iko:

 

Das liegt daran, daß JPEG ein 8-bit-Format ist.

Das wusste ich , trotzdem danke.

Ich bin aber davon ausgegangen, daß das 16 bit TIFF dann in ein 8 bit jpeg konvertiert wird.

 

Wenn ich nun aber ( aus Qualitätsgründen) weiter mit 16 bit arbeiten möchte, kann ich diese Dateien auch nur als TIFF speichern, archivieren und gegebenenfalls an einen Druckdienstleister weitergeben.

 

Ist das wenigstens richtig ? 🙂

 

Nathaniel

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Mir stellt sich die Frage, ob der Fotodienstleister etwas mit den Tiffs anfangen, bzw. diese in der "gleichen" Qualität überhaupt zu Papier bringen kann. Und ob man die Qualität mit den üblichen Betrachtungsabständen wiederum überhaupt wahrnehmen könnte. Ich sage mal spontan "nein".

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vor 9 Minuten schrieb Nathaniel:

Wenn ich nun aber (aus Qualitätsgründen) weiter mit 16 bit arbeiten möchte, kann ich diese Dateien auch nur als TIFF speichern, archivieren und gegebenenfalls an einen Druckdienstleister weitergeben.

Ist das wenigstens richtig?

Ja, das ist richtig – vorausgesetzt, der Druckdienstleister akzeptiert 16-bit-Dateien ... manche können's, manche nicht.

Wenn du von einer 16-bit-Datei ein JPEG haben willst, ohne die Master-Datei selber in ein JPEG zu verwandeln, dann darfst du nicht speichern, sondern mußt exportieren. Möglich, daß das in Photoshop CS2 noch nicht "Exportieren >" hieß (wie in der aktuellen Version; CS2 ist schon so lange her), sondern "Für Web speichern ..." oder so ähnlich.

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vor 2 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Mir stellt sich die Frage, ob der Fotodienstleister etwas mit den Tiffs anfangen, bzw. diese in der "gleichen" Qualität überhaupt zu Papier bringen kann. Und ob man die Qualität mit den üblichen Betrachtungsabständen wiederum überhaupt wahrnehmen könnte. Ich sage mal spontan "nein".

Wozu macht "man" sich dann überhaupt die Mühe ?

Mein Monitor stellt nur 8 bit dar und der Drucker kann evtl. damit gar nicht oder nur unzureichend arbeiten.

ich hatte das so verstanden als sei 16 bit das einzig Wahre.

 

Nathaniel

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vor 2 Minuten schrieb Omzu Iko:

 

Wenn du von einer 16-bit-Datei ein JPEG haben willst, ohne die Master-Datei selber in ein JPEG zu verwandeln, dann darfst du nicht speichern, sondern mußt exportieren. Möglich, daß das in Photoshop CS2 noch nicht "Exportieren >" hieß (wie in der aktuellen Version; CS2 ist schon so lange her), sondern "Für Web speichern ..." oder so ähnlich.

Klasse, daß werde ich mal testen.

Vielen Dank 👍

 

Nathaniel

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Geschrieben (bearbeitet)

Da bin ich überfragt. Ich möchte auch eine möglichst gute Qualitätsbasis haben und nutze daher immer das RAW-Format, zusätzlich nur JPEG bei der Pen-F. Und ich Bearbeite auch nur die RAWs. Ich weiß daher nicht, ob bezüglich der Bildqualität beim Bearbeiten das TIFF noch mehr rausholen könnte. Ich glaube es aber nicht, ist aber nur Vermutung.

Ob Ausdrucke in TIFF-Qualität überhaupt möglich sind, weiß ich nicht, habe da meine Zweifel. Möglicherweise sendest du TIFFs zum Druckanbieter, der diese dann in "seine" praktikablen Formate umwandelt und dann den Druck erzeugt.

bearbeitet von Analog im Kopf
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vor 11 Minuten schrieb Nathaniel:

Wozu macht "man" sich dann überhaupt die Mühe?

Zum Angucken jedenfalls nicht.

Die hohe Bittiefe dient als Reserve für die Bearbeitung, insbesondere bei größeren Verbiegungen von Farben, Kontrasten und Tonwerten. Nimm eine 8-bit-Datei, verschiebe z. B. den Gamma-Regler im Level-Dialog um mehr als nur eine Kleinigkeit und schau dir anschließend das Histogramm an. Dann wirst du sehen, wozu 16 bit gut sind.

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vor 8 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Da bin ich überfragt. Ich möchte auch eine möglichst gute Qualitätsbasis haben und nutze daher immer das RAW-Format, zusätzlich nur JPEG bei der Pen-F. Und ich Bearbeite auch nur die RAWs. Ich weiß daher nicht, ob bezüglich der Bildqualität beim Bearbeiten das TIFF noch mehr rausholen könnte. Ich glaube es aber nicht, ist aber nur Vermutung.

Den Umweg über TIFF habe ich nur angefangen, weil CS2 die RAWs keiner meiner Kameras lesen kann ( ist halt schon viel zu alt).

 

Nathaniel

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vor 8 Minuten schrieb Nathaniel:

Den Umweg über TIFF habe ich nur angefangen, weil CS2 die Rohdateien keiner meiner Kameras lesen kann ...

Doch, kann es. Mach den Umweg halt über DNG Converter statt über TIFF.

Nachtrag: Äh ... DxO PhotoLab 4 ist natürlich um Klassen besser als das rund 15 Jahre alte Adobe Camera Raw 3.7 für CS2. Somit ist der Weg über TIFF in diesem Falle schon der bessere. Aber wenn's sein müßte, ginge es auch mit DNG über DNG Converter in deiner steinalten ACR-Version.

bearbeitet von Omzu Iko
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Gerade eben schrieb Nathaniel:

Den Umweg über TIFF habe ich nur angefangen, weil CS2 die RAWs keiner meiner Kameras lesen kann ( ist halt schon viel zu alt).

 

Nathaniel

Ok, das kann ich absolut verstehen und dann passt es natürlich auch mit dem Ausdruck beim Dienstleister.

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vor 4 Minuten schrieb Omzu Iko:

Doch, kann es. Mach den Umweg halt über DNG Converter statt über TIFF.

Da ich nur die Oly Workspace verwende, habe ich damit keine Erfahrung, klingt aber gut.

Wenn ich mir vorstelle, alle Rohdateien in TIFFs umzuwandeln, bräuchte ich ja nen eigenes Rechenzentrum 😀

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vor 5 Minuten schrieb Omzu Iko:

Doch, kann es. Mach den Umweg halt über DNG Converter statt über TIFF.

Sorry, aber da verstehe ich den Vorteil nicht.

Das RAW aus DXO in ein DNG konvertieren und dann in CS2 " finalisieren" ?

 

Nathaniel

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vor 3 Minuten schrieb Nathaniel:

Sorry, aber da verstehe ich den Vorteil nicht.

Das RAW aus DXO in ein DNG konvertieren und dann in CS2 " finalisieren" ?

 

Nathaniel

Ich versehe es so, dass das RAW in das DNG-Format umgewandelt wird und im Idealfall verlustfrei für die weitere Bildbearbeitung zur Verfügung steht.

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vor 3 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Ich versehe es so, dass das RAW in das DNG-Format umgewandelt wird und im Idealfall verlustfrei für die weitere Bildbearbeitung zur Verfügung steht.

Ein TIFF ist doch auch verlustfrei, oder ?

Ist halt nur riesengross.

 

Nathaniel

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Ich denke ja. Aber DNG ist nicht "automatisch" ein verlustfreies Rohformat. Eine uralte Software wird sowieso nicht das Optimum aus den Rohdateien rausholen können und den Hinweis von Omzu Iko verstehe ich so, dass dies bei den DNGs möglicherweise noch ungünstiger sein könnte.

Aber du wolltest ja eh "upgraden". Erscheint mir hinsichtlich der max. Qualität durchaus sinnvoll, sofern die neue Software mit den alten Rohdaten etwas anfangen kann, bzw. du den Umweg über die DNGs oder TIFFs machen möchtest.

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vor 17 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Aber du wolltest ja eh "upgraden". Erscheint mir hinsichtlich der max. Qualität durchaus sinnvoll, sofern die neue Software mit den alten Rohdaten etwas anfangen kann, bzw. du den Umweg über die DNGs oder TIFFs machen möchtest.

Wahrscheinlich drücke ich mich wirklich etwas zu " dappich"  aus.

Die Rohdaten sind nicht alt ( die älteste Kamera ist eine D750) .

TIFFs hatte ich nur verwendet, weil CS2 weder die RAWs aus der Nikon, noch aus meinen Olys lesen kann 😉

 

Nathaniel

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vor 7 Minuten schrieb Analog im Kopf:

... DNG ist nicht "automatisch" ein verlustfreies Rohformat.

Doch, ist es ... na ja, außer wenn man explizit die verlustbehaftete Kompression aktiviert.

.

vor 7 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Eine uralte Software wird sowieso nicht das Optimum aus den Rohdateien rausholen können ...

Richtig. Photoshop CS2 und das dazugehörige Camera Raw 3.7 ist etwa 15 Jahre alt ... in der Informationstechnik ist das fast schon Steinzeit. Klar sind Rohdatenkonverter von heute um Klassen besser.

.

vor 7 Minuten schrieb Analog im Kopf:

... und den Hinweis von Omzu Iko verstehe ich so, daß dies bei den DNGS möglicherweise noch ungünstiger sein könnte.

Es geht nicht um günstiger oder ungünstiger, besser oder schlechter – sondern allein um die (falsche) Aussage, Photoshop CS2 könne die Rohdaten moderner Kameras nicht verarbeiten. Doch, kann es – nämlich mit Hilfe des jeweils aktuellen Adobe DNG Converter (welcher bei Adobe gratis herunterladbar ist, und zwar für alle, nicht nur für CC-Kunden).

Aber ein moderner Rohdatenkonverter wie DxO PhotoLab 4 liefert natürlich die qualitativ besseren Ergebnisse.

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vor 1 Stunde schrieb Omzu Iko:

Doch, ist es ... na ja, außer wenn man explizit die verlustbehaftete Kompression aktiviert.

.

Richtig. Photoshop CS2 und das dazugehörige Camera Raw 3.7 ist etwa 15 Jahre alt ... in der Informationstechnik ist das fast schon Steinzeit. Klar sind Rohdatenkonverter von heute um Klassen besser.

.

Es geht nicht um günstiger oder ungünstiger, besser oder schlechter – sondern allein um die (falsche) Aussage, Photoshop CS2 könne die Rohdaten moderner Kameras nicht verarbeiten. Doch, kann es – nämlich mit Hilfe des jeweils aktuellen Adobe DNG Converter (welcher bei Adobe gratis herunterladbar ist, und zwar für alle, nicht nur für CC-Kunden).

Aber ein moderner Rohdatenkonverter wie DxO PhotoLab 4 liefert natürlich die qualitativ besseren Ergebnisse.

Aha und danke für die Rückmeldungen 🙂

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vor 1 Stunde schrieb Nathaniel:

Wahrscheinlich drücke ich mich wirklich etwas zu " dappich"  aus.

Die Rohdaten sind nicht alt ( die älteste Kamera ist eine D750) .

TIFFs hatte ich nur verwendet, weil CS2 weder die RAWs aus der Nikon, noch aus meinen Olys lesen kann 😉

 

Nathaniel

Das klingt doch nach ziemlich aktueller Technik - also wech mit dem ollen Flaschenhals CS2 😊

Alleine die TIFFs der D750 müssten ja schon recht "üppig" sein, ich dachte du meinst eher Kameras wie die D300, D700 oder so.

bearbeitet von Analog im Kopf
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vor 13 Minuten schrieb Analog im Kopf:

... ich dachte, du meinst eher Kameras wie die Nikon D300, D700 oder so.

Ist doch egal. Einerlei, ob alte oder neue Digitalkamera – moderne Rohdatenkonverter geben in jedem Falle bessere Ergebnisse als Rohdatenkonverter von vor zehn oder zwanzig Jahren.

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vor 3 Stunden schrieb Omzu Iko:

Die hohe Bittiefe dient als Reserve für die Bearbeitung, insbesondere bei größeren Verbiegungen von Farben, Kontrasten und Tonwerten.

Wenn eine Bearbeitung über mehrere Staionen erfolgt - das ist z.B. in der Filmindustrie üblich - werden 32Bit-Fliesskomma-Dateien genutzt, weil damit die Rundungsverluste zwischen den Arbeitsschritten noch im erträglichen Rahmen bleiben. Bessere Konverter und Bildverarbeitungen können damit umgehen und rechnnen auch intern mit dieser Genauigkeit. 16Bit sind eigentlich eine Amateurkrücke, mit der man aber leben kann, wenn die wichtigen Arbeitsschritte im Ausgangsprogramm erfolgen  und später nur leichte Korrekturen anstehen.

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