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Die Kamera der Zukunft (?) WOW


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vor 46 Minuten schrieb blitz:

macht man das in Rheinhessen so

Mit den von Dir angegebenen Links kann man in Rheinhessen nichts reißen.

Als Zugezogener musste ich lernen, dass jedes Event, wenn es halbwegs erfolgreich sein soll,  irgendwie mit Wein zu tun haben muss.

Hier müsste man anders rangehen: "Wingertsphotographie für Kids", "Weck, Worscht und Woi, Foodshooting für unsere Kleinen", "Rauschfrei im Keller, so gelingt's", "Kameratasting in 7 Gängen, zu jeder Marke wird ein Spitzenwein lokaler Winzer serviert", oder so.

 

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Mit den von Dir angegebenen Links kann man in Rheinhessen nichts reißen. Als Zugezogener musste ich lernen, dass jedes Event, wenn es halbwegs erfolgreich sein soll,  irgendwie mit Wein zu tun ha

Ich glaube das sollte man etwas umfassender sehen. Zu Beginn der Fotografie und als die ersten „Massentauglichen“ Kameras auf den Markt kamen, fotografierte die breite Masse sich selbst und ihre „Unte

Das ist der Schweiß der beim Tragen von 2 Kameras entsteht. 

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vor 5 Stunden schrieb Bluescreen:

Hier müsste man anders rangehen: "Wingertsphotographie für Kids", "Weck, Worscht und Woi, Foodshooting für unsere Kleinen", "Rauschfrei im Keller, so gelingt's", "Kameratasting in 7 Gängen, zu jeder Marke wird ein Spitzenwein lokaler Winzer serviert", oder so.

Als Auch-Rhoihesse wäre ich solchen Veranstaltungen durchaus nicht abgeneigt …

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Die Olyschoppe Knipser. 

Hast du die Kamera in der Hand, trink dein Schoppe mit Verstand.

Trinkst du mehr als der Verstand, hattest du zuviel Schoppe in der Hand.

Is dann nett nur der Kameraakku leer un der geht des Licht aus, kimmscht eventuell du nett Gesund nach Haus.

Bischt du dann dohamm , doai Fraa schennt mit deer , ei Sach a moal wo kimmscht du doann her.

Ei Fraa vuun de Olyschoppe Knipser, isch kann nimm mer. Liegscht du doan im Bett un des Karussell dreht sich immer schneller, des is net Nett.

Der Traum geht los, vuun Objektive Riese gross, doschwische taucht a Kamera uff und bellt dich mit lautem wow wow a noch oa.

Mit veel Wow wow Gebell im Kopp wacht du noch 12 Stunn wieder uff un denkscht der, beim Olyknipse mit Verstand, kummt mer koan Schoppe mei in die Hand.

 

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vor 32 Minuten schrieb Severino:

Mal zurück zum Thema. Die hier gezeigten Bilder des neuen iPhone13 werden wohl den meisten Leuten dicke reichen:

https://petapixel.com/2021/09/14/apples-new-iphone-13-pro-and-13-pro-max-boast-improved-cameras/

Ich glaub ich verkauf mein Geraffel 🤣

Nee, Spaß beiseite. Die Bilder sehen beeindruckend aus. Aber ich bin auch mit meinem 11er zufrieden. Einen neuen ist für mich nur dann fällig, wenn für den 11er kein iOS-Update mehr gibt.

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vor 14 Stunden schrieb Severino:

Kommt drauf an, was Du unter „ganz selten als Kamera“ gebraucht verstehst: wenn Du meinst dass man mit dem Handy meist andere Sachen macht als fotografieren, bin ich bei dir. Aber wenn es um die Masse der veröffentlichten Bilder geht: da steht es etwa bei 80% für Smartphonebilder.😉

Wenn man die Menge der Bilder nimmt, ist das Smartphone nicht in der Zukunft „DIE“ Kamera. Sie ist es schon.

Fotografiert wird mit meinem iPhone nur dann, wenn ich mal schnell ein Foto machen will (den Smartphone halte ich auch quer, nicht wie die meisten hochkant und löse mit der Lautstärketaste aus) und dann teilen will.

Hab ich meine Kamera bei mir und das Foto in der Kamera will ich gleich teilen, dann verbinde ich die Kamera mit dem Smartphone und lade über OI.Share runter.

Dass viele meist das Smartphone auch ausschließlich zum Fotografieren nutzen, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Nur muss man bei solchen Nutzern, die beim Bildermachen nur das Smartphone nutzen, etwas differenzieren.

Die meisten haben vorher, als die Bildqualität von dem Smartphone noch nicht so gut war, DSLR, Bridge oder Kompaktkamera genutzt. Und mit diesen Kameras haben sie auch meist mit Vollautomatik (Modus P oder Szenenmodus) genutzt, bei DSLR das Kitobjektiv mit den Brennweiten (bei APS-C) 18-105. Denen hat es für den Urlaub, wenn die mal zum Fotografieren nutzen, auch gereicht.

Da nun nach heutigen Stand der Technik die Smartphones mit "brillanten" Bildern gibt, werden die oben genannten Kameras öfter zu Hause gelassen oder verstauben nur noch im Schrank. Mit den Sozialnetzwerken können sie über Smartphone schnell Bilder teilen, in dem sie gerade mit Pina Colada in der Sonne genießen.

Die ambitionierten Hobby-Fotografen (auch Berufsfotografen) nutzen zwar ab und zu Smartphone zum Fotografieren. Nur gehen sie mit dem Bildermachen anders vor, ebenso wie das digitale Entwickeln und "Aufhübschen" der Fotos.

Was haben die analogen Fotografen mit der Nase gerümpft, als die digitale Kameras den Markt eroberten. Auch heute noch gibt es Hobby-Fotografen, die mit Leidenschaft mit SW-Filmen und analogen Kameras die Bilder selbst entwickeln und begeistert die Entstehung der Bilder auf dem Papier im Rotlicht verfolgen.

Ist heute auch nicht viel anders zwischen Smartphone (sofort aufgehübschte Fotos) und dem Hobby-Fotografen, die mit teurerem und hochwertigen Equipments (lichtstarke Objektive, Festbrennweiten usw.) und anschließendem Entwickeln der RAW-Aufnahmen am PC/Mac.

Ich sehe das alles sehr gelassen, wenn mehr Smartphones auf dem Markt kommen und mehr Menschen damit fotografieren. Die einzige Sorge die wir haben sollten ist, dass die Smartphone- (auch DSLR-/DSLM-) Fotografen keine Hemmungen haben, Menschen in einer misslichen Lage zu fotografieren und anschließend ins Asozial-Netzwerken teilen. Denen ist noch nicht bewusst, dass sie Persönlichkeitsrechte verletzen. Beispiele Gaffer bei Unfällen bzw. Unglücken.

Und gerade das, dass ein Fotograf wie Mattner (im Eingangsthread erwähnt) in seinen Kursen über das Fotografieren mit dem Smartphone teilt, auch auf die Persönlichkeitsrechte darauf hinweist. Daher fand ich befremdlich, dass er im Interview sagt, man sollte auf die Menschen zugehen, wenn man ein Bild von ihm macht und ins Internet teilt. Auch seine Aussage, "du siehst besonders aus und bist fotogen, ich möchte dich fotografieren". Wenn er im Augenblick sein Einverständnis gibt ist das Bild schnell gemacht und möglicherweise im Netz.

Wie ist es dann nach Monaten? Und wenn er dann erfährt, dass sein Bild überall geteilt wird und für was ganz anderes zweckentfremdet bzw. manipuliert wird (Beispiele gibt genug)? Laut DSGVO kann er jederzeit sein Einverständnis widerrufen. Aber wenn das Bild im Netz verbreitet wird, wird es unmöglich, alles vom Netz zu nehmen.

Ups, ist aber lang geworden, ist nur meine persönlich Meinung.

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vor einer Stunde schrieb Severino:

Mal zurück zum Thema. Die hier gezeigten Bilder des neuen iPhone13 werden wohl den meisten Leuten dicke reichen:

https://petapixel.com/2021/09/14/apples-new-iphone-13-pro-and-13-pro-max-boast-improved-cameras/

Ich sehe gerade, der Anfangspreis ist bei knapp 1000 Dollar, 100 Dollar mehr für ein Pro-Modell und die Anfangskapazität bei 128 GByte.

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Man darf natürlich auch nicht außer acht lassen für was die Bilder gebraucht werden oder wo diese präsentiert werden.

Für die Betrachtung am Smartphone oder die Präsentation in den üblichen sozialen Netzwerken (Flickr udgl. mal ausgenommen) reicht ein Smartphone Bild ohne weiteres aus. Was will man da verkehrt machen, wenn die Mini Optik gepaart mit den Sensor eine theoretische Auflösung von 50 oder 100MP erreicht und am Ende auf 1MP oder 2MP heruntergerechnet wird. 

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vor 4 Stunden schrieb pit-photography:

Ich sehe gerade, der Anfangspreis ist bei knapp 1000 Dollar, 100 Dollar mehr für ein Pro-Modell

Das ist es halt. Alle Leute schwärmen von den genialen Fotomöglichkeiten der Smartphones und ziehen dafür die sehr teuren Spitzenmodelle heran. Wenn man sich die leisten kann und will, dann ist das natürlich fein. Aber rein von den Resultaten her wären viele vielleicht mit einem Smartphone für €200 und einer Kamera für €200 besser bedient und hätten auch noch einen Haufen Geld gespart. (Selbst das €200-Smartphone hat wahrscheinlich eine Kamera, die für Alltagsknipserei reicht, falls man die €200-Kamera nicht dabei hat.)

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vor 7 Minuten schrieb anselm:

Das ist es halt. Alle Leute schwärmen von den genialen Fotomöglichkeiten der Smartphones und ziehen dafür die sehr teuren Spitzenmodelle heran. Wenn man sich die leisten kann und will, dann ist das natürlich fein. Aber rein von den Resultaten her wären viele vielleicht mit einem Smartphone für €200 und einer Kamera für €200 besser bedient und hätten auch noch einen Haufen Geld gespart. (Selbst das €200-Smartphone hat wahrscheinlich eine Kamera, die für Alltagsknipserei reicht, falls man die €200-Kamera nicht dabei hat.)

Klar muss jeder selbst wissen wie viel Geld er ausgibt. Ebenso wenn einer bereit ist, einen Body oder ein Objektiv für viel Geld bereit zu stellen.

Es hängt von dem eigenen Anspruch ab, wie viel er dafür ausgibt.

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Ehrlich gesagt, sehe ich durchaus Hoffnung. Ich glaube, am Ende kommt alles wieder. Siehe z. B. den Plattenspieler und die Langspielplatten. Die waren auch nie wirklich tot und werden wieder mehr und mehr verkauft. Irgendwann bekommen die Menschen einfach wieder Lust auf alte Techniken, wo man auch als Mensch noch gefordert ist in seiner Kreativität und Geschick. Und man will die Haptik des Werkzeugs Kamera wieder oder auch mal erleben. Daher glaube ich, dass unsere Art Fotos zu machen nie tot sein wird. Ich denke, es kommt irgendwann zur Rückbesinnung.

Vor zwei Jahren besuchte ich einen Anfängerfotokurs beim Fotografie Forum Frankfurt. Ich war überrascht, wie viele junge Menschen, die doch eigentlich so fest verwachsen mit ihren Smartphones sein sollten, Lust daran gefunden hatten, sich mal eine richtige Kamera zuzulegen. Es gibt diese Menschen, und es wird sie immer geben. Man muss sich die Gleichgesinnten zur suchen, wie z. B. in einem Forum wie diesem hier. Ich werde mir daher auch in Zukunft mit meiner geschulterten Kameratasche nie verloren vorkommen. 

 

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vor 2 Stunden schrieb Peter F.:

Daher glaube ich, dass unsere Art Fotos zu machen nie tot sein wird. Ich denke, es kommt irgendwann zur Rückbesinnung.

Ich denke auch, dass herkömmliches fotografieren nie aussterben wird, aber es wird Markttechnisch marginalisiert.

Ich denke, die fetten Zeiten für die Kamerahersteller sind definitiv vorbei.

Klar es wird irgendwann wieder mehr en vogue sein eine Kamera zu benutzen, wie z.B. Vinyl hören.
Aber: Auch wenn man als Konsument, der Vinyl liebt, feststellt, dass das Angebot von LP’s wieder etwas grösser scheint:  Hand aufs Herz, LP‘s und CD‘s machen heute (ausser in ein paar kleinen Sparten) nur noch einen verschwindend kleinen Bruchteil des Gesamtumsatzes der Musikindustrie aus. Die grossen Einnahmen werden mit Streaming und Downloads generiert und: Live Konzerten. Nicht ohne Grund hat es eine Renaissance der grossen Live Touren gegeben. Was denkt ihr stecken z.B. die Rolling Stones oder AC/DC bei ihren Touren ein. Und das Gleiche im kleinen Stil passiert bei kleinen Bands. Nebst den Ticket Einnahmen kommt der Merchandise Verkauf dazu. Ich kenne unbekanntere Bands, die als Vorgruppe mit bekannteren Acts touren durften. Gage gab es wie üblich keine (oft bezahlen die Bands sogar, dass sie Vorband sein dürfen), aber die Tourkosten konnten knapp mit dem Merchandising gedeckt werden. Und das bei der „kleinen“ Band…

Und bei den Grossen: Helene Fischer wird nächstes Jahr keine Tour machen wegen Covid, aber gibt ein grosses Open Air Konzert in DE: die ersten 100‘000 Tickets zum Preis von 69€ bis 699€ waren innerhalb von 24h verkauft… das ist irgendwas zwischen 10-15 Mio nur für die Ticketeinnahmen (Brutto), dann noch Merchandise und die Aktion wird gross in den Medien kommen. Das kurbelt wieder Streaming und Downloads an…

Aber zurück zu den Kameras: ich denke der Markt wird stückzahlenmässig wieder zurück zu den analogen Spiegelreflexzahlen schrumpfen. Mit einem Unterschied: die Kompaktkameras, die damals zu analog Zeiten auch dicke verkauft wurden und wichtig für den Umsatz waren, werden nicht mehr so oft verkauft werden, ausser vielleicht Superzoom, oder Outdoorkameras. Den Rest frisst die Smartphoneindustrie auf.

Unter dem Strich wird also wohl stückzahlenmässig wesentlich weniger verkauft und gleichzeitig sind die Entwicklungskosten stark gestiegen. Da braucht es Nischen, einen langen Atem der Investoren und gekonntes Marketing - und - höhere Preise, sonst wird es schwierig in diesem Marktumfeld zu überleben.

Ich bin gespannt, welche der heutigen Marken noch eigenständig überleben werden und in 10 Jahren noch selber Produkte entwickeln werden und welche unter irgendwelchen Franchise oder Plattformsystemen noch dahin darben, oder als Cashcow, des Namens wegen noch billige Chinamassenware verkaufen.

Hier wieder schöne Analogien zur Audiowelt:

CD Laufwerke werden noch in 2 Fabriken hergestellt… (auch die der esoterischen High-End Hersteller…)

Wieviele der alten bekannten Hifi Marken, denkt ihr, kommen aus der gleichen Fabrik mit verschiedenem Branding und Frontplatte…?

Wie viele Hersteller stellen noch Plattennadeln her…?

Auch wenn es pessimistisch klingt, es ist der Lauf der Zeit. Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.

Ich hoffe OMDS bringt irgendwann im nächsten halben Jahr noch mal eine Knallerkamera raus. Wenn die gut ist wird sie (von mir) gekauft. Für den Rest schaue ich dann in ein paar jahren weiter. Ich bin gespannt wie es dann aussehen wird…

 

bearbeitet von Severino
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vor 7 Stunden schrieb pit-photography:

Die meisten haben vorher, als die Bildqualität von dem Smartphone noch nicht so gut war, DSLR, Bridge oder Kompaktkamera genutzt. Und mit diesen Kameras haben sie auch meist mit Vollautomatik (Modus P oder Szenenmodus) genutzt, bei DSLR das Kitobjektiv mit den Brennweiten (bei APS-C) 18-105. Denen hat es für den Urlaub, wenn die mal zum Fotografieren nutzen, auch gereicht.

Diese Masse der Knipser hat allerdings Dein High-End-Gear subventioniert. Ohne die wird's bitter.

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vor 9 Minuten schrieb Severino:

Ich denke, die fetten Zeiten für die Kamerahersteller sind definitiv vorbei.

Vor dem Boom der Digitalkameras waren die Umsätze auch nicht sehr hoch und die Kameras waren von der Anschaffung her nicht sehr billig.
Was viele wegen dem Smartphone-Boom fürchten ist das möglicherweise Aussterben der Nischenmarken und die Anhebung der Preise der Gehäusen und den Objektiven.

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vor 16 Minuten schrieb Bluescreen:

Diese Masse der Knipser hat allerdings Dein High-End-Gear subventioniert. Ohne die wird's bitter.

Genau, deshalb habe ich zugeriffen 😁
Die einzigste Hoffnung ist, dass ich lange davon habe ...

bearbeitet von pit-photography
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Zum Thema Plattformen: ich habe im Frühling eine virtuelle Entwicklerkonferenz der grossen Autohersteller betreut. Das Elektroauto der Zukunft wird noch viel mehr ein Plattformmodell sein. Es gibt es ja schon jetzt, dass europäische Autohersteller bei gleichen Autoklassen herstellerübergreifend den gleichen Motor einbauen o.ä.

Beim E-Auto der Zukunft wird man ein (1) Modell der gleichen Klasse produzieren. Das Modell wird alle Features drin haben und die volle Motorenleistung haben. Wie viel Leistung du dann abrufen kannst oder welche Features, entscheidet der Kaufpreis. Alles andere ist per Software abgeschaltet. Man plant Abo Modelle: z.B. einmal pro Woche kannst du volle Leistung abrufen, oder du kaufst ein Flatrate Abo für einen bestimmten Zeitraum, oder alle Features und volle Leistung 2 Wochen lang, für den Urlaub usw.

Oder du kaufst ein Auto gebraucht im Basiszustand und kannst es von der Garage anschliessend per Software upgraden lassen. Das wird spannend werden für die Gebrauchtpreisentwicklung…

bearbeitet von Severino
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vor 8 Stunden schrieb pit-photography:

Ich sehe gerade, der Anfangspreis ist bei knapp 1000 Dollar, 100 Dollar mehr für ein Pro-Modell und die Anfangskapazität bei 128 GByte.

Ja klar, der Preis ist flott. Aber, ein Smartphone ist nicht nur eine Kamera. (vieles nutze ich auch nicht…) :Es ist je nach Situation Telefon, Mailcomputer, Chatgerät, Navi, Terminkalender, Dokumentenbetrachter, Internetbrowser, Fernbedienung für diverse Geräte in meinem und anderen Berufen, Wetterbericht, Bahnfahrplan, Ticketschalter, Telefonauskunft, Tageszeitung , Instant Audioanalizer, Musikabspielgerät, TV Gerät, Taschenrechner, Wasserwaage, Audiorecorder, Kompass, Höhenmeter, Fittnestrainer, Gesundheitsüberwacher, Geldbeutel, Fernsteuerung für Garagentore oder die Wohnungsbeleuchtung oder die Heizung, Klimaanlage, Schlüssel für eBikes, Taschenlampe, Entfernungsmesser und Massband, Festplatte, einfacher Bildbearbeitungs- und Videoschnittcomputer, Musikinstrument, Stimmgerät, Metronom usw usf

Das alles bekommst Du für die 1000 oder 1300 Ocken, plus eine tolle Kompaktkamera.

Kurz: es ist für die meisten Leute mittlerweile so wichtig geworden, dass es weniger schlimm ist, wenn sie versehentlich den Geldbeutel zuhause vergessen haben als das Smartphone. Und dementsprechend geben die Leute viel Geld dafür aus.

Aber auch wenn man aufs Geld guckt: mein letztes iPad habe ich vor 6 Jahren für 900 Euro gekauft. Das sind 150€ pro Jahr. Wir alle geben wohl öfters pro Jahr 150€ für dümmeres aus. Zudem ist das iPad immer noch im Betrieb, wird sogar nochmal vom nächsten grossen Update (IOS15) unterstützt und ist bei meiner Mutter fleissig im Betrieb, als Facetime-Konferenzgerät innerhalb der Famillie, als Browser, Bildbetrachter, Mailgerät usw. faktisch wird es also noch 2-3 Jahre funktionieren, also wird sich der Preis pro Jahr auf nen hunderter einpendeln.

Das gleiche beim Smartphone. Wenn man natürlich immer das neuste Modell braucht, nun denn, dann wird einen der Preis wohl auch nicht so interessieren. Manche Leute „müssen“ ja auch alle zwei Jahre ein neues Auto kaufen…😉

bearbeitet von Severino
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vor 2 Stunden schrieb Peter F.:

Ehrlich gesagt, sehe ich durchaus Hoffnung. Ich glaube, am Ende kommt alles wieder. Siehe z. B. den Plattenspieler und die Langspielplatten

MMn. hinkt der Vergleich. Plattenspieler, Vinyl und CD können durch Download und Streaming bis zur höchsten Qualität ersetzt werden, da ist es eher eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Präferenz, ob noch zu den traditionelleren Medien gegriffen wird. In der Handhabung sind Streaming und heruntergeladene Medien ohnehin weitaus komfortabler. (Medien stehen überall zur Verfügung, Medienwechsel (z.B. bei Opern) nicht erforderlich.

In der Fotografie gibt es absehbar noch unzählige Anwendungsgebiete, in denen klassisches digitales Fotogerät unersetzbar ist. Daher denke ich, dass die Fotoindustrie nicht auf nahezu null heruntergefahren wird und praktisch nur noch für Freaks und Nostalgiker von Bedeutung ist. Zudem ist der Handhabungsvorteil klassischer Fotogeräte nach wie vor enorm.

 

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Ich fotografiere nie mit dem Smartphone, schlicht weil ich diese Technik aus verschiedenen Gründen nach vielen Jahren der Nutzung wieder abgelegt habe. Mein Handy kann das technisch mangels integrierter Kamera nicht 😃

Aber die Qualität und Möglichkeiten der Smartphonefotografie erkenne ich neidlos an und es wird immer "besser". Ich sehe von einigen Bekannten tolle Fotos, die sie mit dem Smartphone aufgenommen haben und teils sogar als sehr schönes Urlaubsbild an der Wand hängen. Dabei fühlen sich einige meiner Bekannten nicht einmal als Hobbyfotograf, sondern "knipsen" frei los.

In einem Nachbarforum gibt es einen Faden zu Smartphone-Fotos und ich finde die gezeigten Bilder insgesamt sehr gut, einige erstklassig. Aber auch hinsichtlich Bildqualität sind die Bilder nicht schlecht.

Sollte es eines Tages keine Oly oder andere kompakte gute Kamera mehr geben oder die Kamera der Zukunft ausschließlich in einem Smartphone eingebaut sein, dann nehme ich halt diese Technologie. Bis dahin vergeht aber hoffentlich noch viel Zeit.

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vor 3 Stunden schrieb Severino:

Das alles bekommst Du für die 1000 oder 1300 Ocken, plus eine tolle Kompaktkamera.

Oder auch schon für viel weniger, die allermeisten Apps laufen ja gerade genauso gut auf einem €250-Handy.

Wenn man nicht gerade 3D-Spiele zockt, gibt es eigentlich keinen besonderen Grund, 1000 Euro oder mehr für ein High-End-Handy auszugeben, außer dass man eben das Neueste und Beste haben muss (der Lifestyle-Gadget-Faktor – was natürlich so manchem wichtig zu sein scheint). Nur für die Kamera würde ich es persönlich jedenfalls nicht machen.

bearbeitet von anselm
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vor 4 Stunden schrieb Severino:

Die grossen Einnahmen werden mit Streaming und Downloads generiert

Streaming ist vor allem gut für die Labels (und mutmaßlich die Streaming-Firmen). Bei den meisten Künstlern kommt von den “großen Einnahmen” nicht arg viel an. Downloads sind schon wieder auf dem absteigenden Ast.

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vor 22 Minuten schrieb anselm:

Streaming ist vor allem gut für die Labels (und mutmaßlich die Streaming-Firmen). Bei den meisten Künstlern kommt von den “großen Einnahmen” nicht arg viel an. Downloads sind schon wieder auf dem absteigenden Ast.

Stimmt, aber darum gings ja nicht, sondern darum, das physische Tonträger noch weniger Geld einbringen (und auch da geht das meiste an die Labels, war noch nie anders)😉

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vor 30 Minuten schrieb anselm:

Oder auch schon für viel weniger, die allermeisten Apps laufen ja gerade genauso gut auf einem €250-Handy.

Wenn man nicht gerade 3D-Spiele zockt, gibt es eigentlich keinen besonderen Grund, 1000 Euro oder mehr für ein High-End-Handy auszugeben, außer dass man eben das Neueste und Beste haben muss (der Lifestyle-Gadget-Faktor – was natürlich so manchem wichtig zu sein scheint). Nur für die Kamera würde ich es persönlich jedenfalls nicht machen.

Stimmt grundsätzlich auch, darum reicht mir seit 5 Jahren ein iPhone SE für 349.-. Ich habe aber dafür Kameras und Zubehör die das xx fache kosten, die es es mir auch wert sind. Wenn ich mich aber für eines dieser Superhandys entscheiden würde und auf das Kameraequipment verzichten würde, könnte ich eine Menge Kohle sparen.

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vor 5 Stunden schrieb Severino:

[Physikalische Tonträger] und auch da geht das meiste an die Labels, war noch nie anders

Da konnte man es aber noch halbwegs verstehen, da die Labels die (teure) Vorleistung erbringen mussten, die Tonträger en masse zu produzieren und zu vertreiben. Beim Streaming gehen die marginalen Kosten aber gegen Null, während gleichzeitig die Kasse x-mal klingelt, wenn ein Track x-mal gespielt wird, und nicht nur einmal, wenn die CD verkauft wurde.

Außerdem ist es so, dass, wenn die Musiker früher im LP- und CD-Zeitalter von den Labels schon unfair behandelt wurden, sie jetzt beim Abrechnen von Streaming-Einnahmen erst mal so richtig hanebüchen über den Tisch gezogen werden. Nicht ohne Grund steigt die Anzahl auch namhafter Musiker, die den Labels den Stinkefinger zeigen und ihre Musik selber vertreiben. (Deswegen kann einem auch der Hut hochgehen bei dem ganzen Getue über Urheberrechte im Internet und wie die angeblich mit Füßen getreten werden. Egal was da auch immer an neuen Leistungsschutzrechten und Lizenz- und Vergütungspflichten ersonnen wird, die Urheber sehen hinterher mit Sicherheit nicht merklich mehr Geld, weil das Allermeiste bei den Mittelsmännern, also Verlagen, Plattenlabels usw., hängenbleibt.)

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