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2021 nochmal in die Masai Mara


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Alles in Allem war es wieder eine fantastische Reise, bei der wir unglaublich viel erlebt und leider auch unheimlich viel fotografiert haben. Nach den 11 Tagen hatte ich gut 26.000 Aufnahmen gemacht. Vieles davon ist natürlich dem schnellen Serienmodus der Kamera geschuldet – ich habe generell mit dem elektronischen Verschluss und 18fps fotografiert –, aber bei einer ganzen Reihe von Fotos fragt man sich zuhause dann schon, was man da eigentlich fotografieren wollte. Dass ich den Auslöser sowohl beim S-A als auch beim C-AF auf Schärfepriorität gestellt hatte, hat die Kamera jedenfalls wenig beeindruckt, ich habe doch eine ganze Reihe von Aufnahmen, bei denen rein gar nichts scharf ist. Nachdem ich jetzt eine erste Durchsicht hinter mir habe und unscharfe oder amputierte Tiere sowie einige (leider noch nicht alle) Doppler entfernt habe, bin ich noch bei 12.500 Fotos. Von denen sind inzwischen ca. 300 entwickelt und es werden wohl noch einmal so viele dazu kommen. Sicher werde ich mich dann noch einigen Fotos intensiver widmen, wenn sie gedruckt oder bei Wettbewerben eingereicht werden. Das ist dann das Kürprogramm für die langen Winterabende.

Gruß

Hans

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Hallo Hans,

vielen herzlichen Dank für diesen Bericht und die wirklich großartigen Bilder! Da sieht man doch sehr deutlich den Unterschied des Schwerpunktes unserer Reisen. Du konntest Dich einfach voll auf das Fotografieren konzentrieren. Bei uns war viel mehr Eigenorganisation angesagt, selber fahren, jede Sichtung war mehr oder weniger Glücksache. So haben wir keine Geparden in freier Wildbahn gesehen, auch keine Leoparden.

Wie gesagt, großes Kino!

Zum weißen Riesen: Ich habe ja den Vergleich zum 300/4.0. Und ich stelle beim weißen Riesen immer wieder fest, dass der AF schon arg tricky ist. Schärfenpriorität wird überbewertet. Ich sehe immer wieder ganze Serien, die weich und leicht unscharft sind, dann kommen wieder einzelne Bilder, die knackscharf sind. Keine Ahnung warum. Beim 300er muss man nur treffen und abdrücken - passt. Das Problem wird ja auch von anderen beschrieben, und ich gehe davon aus, dass Olympus davon weiß und daran arbeitet. Mal sehen was da kommt.

Danke und herzliche Grüße

Martin

 

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Ein wie immer schön geschriebener Reisebericht - dazu jede Menge wirklich sehenswerte Bilder.

Ich finde schon, dass Deine Fotos diesmal noch besser sind, ob das jetzt an der Abgeklärtheit des erfahrenen Safari-Fotografen liegt, der fast alles schon mal gesehen hat und weiß, wie er in unterschiedlichen Situationen fotografieren muss oder ob es am weißen Riesen liegt, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht an beidem. Es sind auch mehr Bilder mit tieferem Kamerastandpunkt dabei, was insbesondere bei den spielenden Löwenkindern auf Augenhöhe den gewissen Unterschied ausmacht.

Die Fotos sind auf jeden Fall Spitzenklasse und machen auch bei mir wieder Lust auf die Mara. Mein Favorit ist der 3 Wetter Taft Löwe 😉

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Hallo Hans,

Vielen Dank für diese Megabilder und deinen wunderbaren Bericht dazu. Das ist ja noch besser als " Expeditionen ins Tierreich". Ganz große Klasse.  Wenn man das liest, meint man, dabei gewesen zu sein. 👍

Auch mein Favorit ist der Sturmlöwe!

Gruß Rolf

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@acahaya Die tiefe Perspektive kann man sich ja meist nicht aussuchen. Die hängt halt von der Topografie ab. Natürlich versuche ich meist, mich so tief wie möglich zu platzieren, aber da sind die Fensterbrüstungen des Autos limitierend. Manchmal kann man auch die Autovermietung öffnen und noch tiefer runter, aber bei Löwen oder Leoparden habe ich kein Verlangen danach. Da sind bei den Kleinen ja auch noch die Eltern ...

Die neueste Mode bei den Safariautos sind Modelle, bei denen die Türen unten angeschlagen sind und man dann liegend fotografieren kann. Aber natürlich nur ein Fotograf pro Auto. Mich hat diese Lösung von Ansehen nicht so überzeugt.

Gruß 

Hans

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Hallo Hans,

erst mal großen Dank dafür, dass wir die Bilder sehen durften. Ich bin mega begeistert wie alle anderen auch. 

Was für ein tolles Erlebnis für dich und deinen Bruder. 

Durch deine Erzählungen kommt man wie in einen Film hinein. 

Du solltest ein Buch darüber schreiben, wirklich !

Wunderbar und sehr sehr beeindruckend. Ich kann mir vorstellen wieviel Kraft dich das alles gekostet hat in deinen Armen.

Ich hoffe du konntest das dann abends wieder einigermaßen  fit hin bekommen für den nächsten Tag.

Sicher sehr anstrengend und irre schön zugleich.

Deine Aufnahmen sind so klasse.

Unglaublich, mit welchem Ehrgeiz und wie gesagt einer irrsinnigen  Schnelligkeit auch von deiner Seite du angewendet hast.

Es scheint für mich, wie als wäre ich ein bisschen dabei gewesen.

Nochmals vielen Dank für das Zeigen dieser wunderbaren  lebensnahen tollen und in sich atemberaubenden Photos.

Solche Bilder hin zu bekommen ist wirklich sehr großes Kino.👏😍👌🏻

bearbeitet von gaby
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Vielen Dank euch allen für die so positiven Kommentare. Da freut es einen doch umso mehr, dass man den Reisebericht geschrieben hat. Und dass meine Begeisterung für die afrikanische Tierwelt bei euch angegekommen ist.

Da es mehrfach in den Kommentaren auftauchte: Ja, die Reise war schon ziemlich anstrengend, es gab aber auch so viel zu sehen und zu erleben, dass ich den Kopf wunderbar frei bekommen habe. Und das ist es, was ich von einem Urlaub erhoffe.

Als kleines Dankeschön noch ein paar Bilder als Nachschlag (teilweise im Wortsinn😄).

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Gruß

Hans

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Wirklich ganz tolle Bilder und deine Beschreibungen dazu auch große Klasse. Tansania und/oder Kenia stehen bei mir auch weit oben auf der Liste. (Vielleicht kannst du ein bissel was zum Anbieter, welche Lodge, Anzahl Tage etc. Berichten, gerne auch per PN)

 

Mit Guide ist es fotografisch schon allein ob der Zeiten die man unterwegs ist und sein kann etwas ganz anderes. Das hat auch meine Erfahrung in Südafrika gezeigt. Natürlich muss man das vor Ort auch noch umsetzen können… aber es ist schon von den Ergebnissen her ein anderes Level. Ich finde dementsprechend brauchst du dich weder grämen, noch verstecken, aber das weißt du auch selber, da bin ich mir sicher. 😉

 

Glückwunsch zu vielen Wandtauglichen Bildern und neuen Regalen in der Erinnerungsbibliothek. 
 

Gruß,

Robin

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