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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Welches Makro für Digitalisierung analoger Negative?


Dominique

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vor 39 Minuten schrieb systemcam-neu:

Die Schärfentiefe hängt nicht nur vom Abbildungsmaßstab…

Man könnte es schon einfacher formulieren, wenn man das wollte, mit Blende, Brennweite, Fokusdistanz 🙂 (kann jede Fotografin/jeder Fotograf praktisch leicht nachvollziehen, jedenfalls nicht Blende allein, eh klar) und dann noch vom Zerstreuungskreis, oder?

Der Zerstreuungskreis ist wiederum u.a. abhängig von der Vergrößerung (Riesenplakat oder 10x15 Print usw) Betrachtungsabstand etc. Jedenfalls ist er Betrachtersubjektiv, was für die eine noch scharf ist, ist es für den anderen nicht mehr. Aber ja, der Faktor 2 zwischen MFT und KB spielt eine Rolle, theoretisch, er bezieht sich ja auf die Sensordiagonalen und deren Längenunterschied. Praktisch würde er durch die unterschiedlichen Formate, also 4:3 und 3:2, eher selten bei wirklich 2 liegen 🙂 Das was dazu in den Exif steht, ist eher Folklore 🙂 

Aber viel spannender 🙂: Wieso diskutieren wir das bei Fotos von Fotos (inkl. Negativen), die praktisch plan sind oder sein sollten? 
 

Vielleicht irre ich mich ja auch, dann freue ich mich aufs Lernen dürfen 🙂 

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vor 10 Stunden schrieb Henning_2000:

Kann man das nicht deaktivieren?

Bei der M1 Mark3 gibt es da im Menü E1 Einstellmöglichkeiten für "Rauschfilter" und "Rauschminderung"

Rauschfilter ist nur für JPG relevant und Rauschminderung ist sofern überhaupt aktiv (normalerweise nur bei längeren Belichtungszeiten) der Darkframe der Hotpixel eliminiert und das übrigens verlustfrei, d.h. Motivdetails werden dabei überhaupt nicht beeinflusst. Ich glaube auch nicht das sie im RAW irgendwas auffälliges macht, dann würde sie auch für Astro nicht gehen und davon habe ich noch nie was gehört, bei einigen Sony Modellen gab es wohl mal sowas das da ein par Sterne eliminiert wurden.    

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vor einer Stunde schrieb Manfred-Wien:

Aber viel spannender 🙂: Wieso diskutieren wir das bei Fotos von Fotos (inkl. Negativen), die praktisch plan sind oder sein sollten? 
 

Vielleicht irre ich mich ja auch, dann freue ich mich aufs Lernen dürfen 🙂 

Wie schon von Libelle103 geschrieben, können Makro-Objektive durchaus eine Bildfeldwölbung haben. - Was den Besitzern bei den meisten "normalen" Objekten kaum auffallen wird. 

Und Du schreibst es schon selber:  "... von Fotos (inkl. Negativen), die praktisch plan sind oder sein sollten?" - Für mich liegt die Betonung auf "sein sollten": 

Ältere Negative dürften meist einigermaßen plan sein, weil sie mehr oder weniger plan gepresst gelagert wurden. 

Dias haben sich bei der Projektion erheblich erwärmt. Damit sie sich nicht wölbten (und auch zum Schutz) hatte man sie deshalb anfangs meist in Rahmen mit Glasscheiben (z.B. von Agfa) gesteckt. Dadurch bildeten sich bei der Projektion dann ärgerliche Newton-Ringe in Regenbogenfarben. 

Deshalb hatte die Firma Hama Rahmen ohne Glasscheiben entwickelt, in denen sich das Dia ausdehnen konnte, ohne sich zu verspannen und dadurch zu wölben. Es blieb aber eine Restwölbung durch die ungleichmäßige Erwärmung im Diaprojektor. Dagegen hat die Firma Leitz "Curved Focus" (CF) Projektionsobjektive entwickelt, von denen ich noch eines besitze. 

Durch die Aufbewahrung in glaslosen Rahmen und die seinerzeitige Erwärmung sind meine Dias nicht absolut plan. Deshalb ist die Schärfentiefe des bei der Digitalisierung verwendeten Aufnahmesystems für mich schon ein wichtiger Punkt.  

Ich könnte mir vielleicht die Zeit nehmen, mal Versuche mit meinen 30mm und 60mm Oly-Makros machen. Dann bräuchte ich aber erst noch einen Tipp für eine wirklich gute Alternative zum o.g. Pearl-Vorsatz. Für mich hieße das: Solider Vollmetalltubus mit festen Arretierungen (für die Verbindung zwischen Makro-Objektiv und Filmbühne) und eine gut gemachte Filmbühne, gerne auch gleich noch mit einer guten integrierten LED-Beleuchtung.

- Gibt's so etwas fertig zu kaufen? 

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Inzwischen habe ich mal etwas im Internet geschaut: 

Kleine Info vorweg: 

Die Produkte von Pearl werden auch über Amazon vertrieben. Der größte Vorteil davon ist für mich, dass es dadurch auch Amazon-Rezensionen von Pearl-Produkten gibt. Die Bewertungen für den o.g. Diakopiervorsatz hatten mich schon vor Jahren davon abgehalten, ihn zu kaufen. Jetzt habe ich noch einmal frisch nachgeschaut: Die schon vor Jahren beschriebenen Mängel scheinen bis heute nicht behoben zu sein. - Außerdem: Wenn ich die Rezensionen richtig verstehe, enthält der Diakopiervorsatz von Pearl auch noch eine Nahlinse, die man bei Verwendung eines Makro-Objektives erst noch mit Gewalt entfernen müsste bzw. sollte. 

Das gleiche Konzept (gleich ohne Nahlinse) gibt es seit Jahren auch schon bei Nikon mit dem "Diakopier Adapter" ES-1. Dieser hat als Filmbühne aber nur eine Klemmvorrichtung ohne Führung für Diarahmen. Die Amazon-Bewertungen sind entsprechend. 

Inzwischen gibt es von Nikon auch den Diakopier Adapter ES-2. Als ich die Abbildungen dazu sah, dachte ich: Genau das ist es! - Und als ich die Rezension https://www.digitalkamera.de/Zubehör-Test/Testbericht_Nikon_ES-2_Filmdigitalisierungsadapter/10854.aspx las, hätte ich ihn beinahe gleich bestellt. - Gott sei Dank habe ich erst noch die Amazon-Bewertungen geprüft und damit war es vorbei: Für die Dia-Aufnahme sind Standardrahmen bereits zu dick und der Film-Aufnahmerahmen schlackert, weil Nikon sich die 2 Cent für zwei bis vier Andruckfedern gespart hat. 

An dieser Stelle die Frage: Hat ein Mitforent den ES-2 selber getestet und kann zu den obigen Punkten etwa sagen? 

Ansonsten für OMDS gleich zum Mitschreiben: 

Das Konzept derartiger Diakopiervorsätze ist genial einfach und die Mängel bei den bisherigen Anbietern wären einfach zu vermeiden! 

OM-System-spezifische Verbesserungsvorschläge: 

Den Anschluss bitte gleich für Filterdurchmesser 46 mm ausführen und auf dem Tubuseinschub gleich die Einstellungen für das 30mm und das 60mm Makro markieren. - Und für Negativfilme die Invertierung und die Entfernung der Farbmaske bitte gleich in Olympus Workspace einbauen! - Wenn dann beides sogar in einem Preprocessing-Schritt auf die RAW-Daten angewendet werden könnte, sodass man vom Negativ eine RAW-Datei mit dem vollen Kontrastumfang des Bildsensors der verwendeten Kamera hätte, wäre das sogar ein Alleinstellungsmerkmal! 

Wer darauf nicht warten will: 

Das Konzept ist so ultra-einfach, dass man es sich auch selber bauen kann. 

Als Tubus kann man einen Rest Abflussrohr verwenden und auf die eigene Objektivbrennweite passend zusägen. 

Als Gewindeanschluss kann man einfach einen Reduzierring ankleben. 

Die Aufnahme für das Dia kann man aus flachen Kunststoffabschnitten zusägen, die beim Fensterbau als Abfall anfallen. 

Allerdings sind Abflussrohre und Kunststoffabschnitte aus dem Fensterbau wegen der größeren Beständigkeit meist aus PVC. Dafür braucht man einen speziellen Kleber. Eine Alternative wäre deshalb noch, das ganze Ding aus Pappe zusammenzukleben - bis auf den Gewindereduzierring natürlich  😉 .  

bearbeitet von Hexanon85
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Hallo!

Ich habe den Nikon ES-1 DIAKOPIER ADAPTER bei Ebay gekauft. Meiner war nur halb so teuer wie er sonst angeboten wird, es steht zwar Nikon drauf und ist wertig gefertigt aber ob es ein Original ist, bezweifle ich.

Es funktioniert aber bestens mit meinem alten FT 35mm Makro, weil auch der Objektivdurchmesser für dieses Objektiv super passt. 

Wichtig, durch die starre Verbindung Kamera-Objektiv-Vorsatz ist ein freihändiges Abfotografieren leicht möglich, wobei das wichtigste dabei das Abschalten des Bildstabilisators ist.

Grüße

Kurt

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Für Dias ist diese Art der Digitalisierung sicherlich eine Lösung.

Wie funktioniert das jedoch bei Negativfilmen mit der filmtypischen Maskierung?

Meine besten Ergebnisse habe ich für Mittelformat Negative mit dem Epson Pro 750 und für KB-Negative / Dias mit dem Minolta Elite 5400 I  jeweils mit Silverfast Scan Software erreicht. (Der Hasselblad Trommelscanner kam aus Kostengründen nicht in Frage) Wichtig: Die Scanauflösung nur soweit erhöhen, wie für die Bildgröße erforderlich. Auch lässt sich die optimale Schärfe auf bildwichtige Teile einstellen.

Grüße

Peter M.

Beispiel: KB Negativ Fuij ISO400, Minolta 85 /1,4 im abendlichen Manhattan; auf der Uhr der Polizistin ist die Uhrzeit zu erkennen.

Ms Woodson_Manhattan Police.jpg

bearbeitet von MoPet
Ergänzung
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vor 43 Minuten schrieb MoPet:

 

Wie funktioniert das jedoch bei Negativfilmen mit der filmtypischen Maskierung?

 

Dafür gibts im Negativmodul von RawTherapee natürlich eine Pipette, mit der man die Farbe der Orangemaske aufnehmen kann. Dann wird sie bei der Invertierung herausgerechnet.

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vor 4 Stunden schrieb rodinal:

Dafür gibts im Negativmodul von RawTherapee natürlich eine Pipette, mit der man die Farbe der Orangemaske aufnehmen kann. Dann wird sie bei der Invertierung herausgerechnet.

Danke, da ich RAWTherapee nicht nutze, kannte ich diese Möglichkeit nicht.

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  • 1 month later...

so, möchte nochmals eine Nachfrage stellen:

Das Oly60er Makro scheint ja den Rufen nach eine gute Optik für mein Ansinnen zu sein, auch wenn alternative Reprooptiken gepostet wurden. Was mich als Qualitätsfreak allerdings irritiert ist die lt. Netzaussagen "minderwertige Verarbeitung"....... sicher übertrieben. Dennoch, ist das 60er, welches ich noch nicht in Augenschein nehmen konnte, ein reines Plastikgehäuse?

Welche Fremdhersteller gäbe es mit angelehnter oder gar besserer optischen Qualität UND Verarbeitung?

bearbeitet von Dominique
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Das Oly60er Makro hat tatsächlich ein Plastikgehäuse. Meines ist aber auf jeden Fall einwandfrei verarbeitet. 

Ein Metallgehäuse wäre aus meiner Sicht nur dann von Vorteil, wenn das Objektiv eine mechanische Fokussierung mit Schneckengewinde hätte. Dann müsste es im Idealfall aber auch noch aus Messing sein, nicht nur aus Aluminium. 

Bei der Reproduktion von Dias und Negativen würde ich vielmehr auf die Bildfeldwölbung und die Schärfentiefe achten, damit das Ergebnis auf jeden Fall in der ganzen Fläche scharf gezeichnet wird, auch bei Dias. Deshalb würde ich auch das Oly30er Makro in Betracht ziehen: Es hat eine größere Schärfentiefe und zeichnet genauso scharf. Und über die OMDS-Weihnachtsaktion bekommst Du es bis 10.1. noch für 159 €. - Wenn ich es nicht schon hätte, würde ich es mir dafür sofort kaufen. - Zumal ich jetzt weiß, wie gut es ist. 

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Am 3.1.2022 um 22:38 schrieb Dominique:

so, möchte nochmals eine Nachfrage stellen:

Das Oly60er Makro scheint ja den Rufen nach eine gute Optik für mein Ansinnen zu sein, auch wenn alternative Reprooptiken gepostet wurden. Was mich als Qualitätsfreak allerdings irritiert ist die lt. Netzaussagen "minderwertige Verarbeitung"....... sicher übertrieben. Dennoch, ist das 60er, welches ich noch nicht in Augenschein nehmen konnte, ein reines Plastikgehäuse?

Welche Fremdhersteller gäbe es mit angelehnter oder gar besserer optischen Qualität UND Verarbeitung?

Kunststoff muß nicht schlecht sein, es gibt inzwischen hochwertige Kunststoffe für den Objektivbau mit dem Wärmeausdehnungskoeffitienten von Metall und Glas. Ob solche Kunststoffe verwandt wurden? Allerdings ist die Verarbeitung des 2.8/60 zwar gut, aber einen Qualitätsanmutungspreis gewinnt es nicht. Dafür ist es angenehm klein und leicht.

Bei mir ist die Gegenlichtblende defekt, habe ich geklebt, wie bei meiner Gegenlichtblende für das 12-40. Irgendwie kauft Oly schlecht gemachte Gegenlichtblenden ein. Ich würde lieber eine deutlich günstigere von Fremdherstellern wählen. Jedenfalls ist die Optik meines Objektivs ohne Fehl und Tadel und das seit Jahren. Ich nutze es aber auch sehr selten, da das 2.0/50 besser ist (Nur bei High Res vom Stativ sichtbar) , vor allem mit dem deutlich schöneren Bokeh, geht aber nur bis 1:2 und damit für die Digitalisierung ungeeignet.

bearbeitet von Libelle103
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vor 2 Stunden schrieb Libelle103:

Kunststoff muß nicht schlecht sein

ich weiß, mutet aber nicht soooo an wie Metall 🙂 Da ticke ich ja komisch, beruflich und historisch bedingt. Konkret werden ja die Ergebnisse betrachtet und da scheint es ja keine Zweifel zu geben. Da ich in dem Bereich noch Klärungsbedarf habe, ich dachte das 60er wäre die richtige Wahl, dem scheint wohl für mein Ansinnen des Einsatzes nicht so zu sein, da würde also das 30er im Vordergrund treten.

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Falls Du den Projektorumbau in Betracht ziehst, ist die längere Brennweite sinnvoll, wenn nicht notwendig. Hat bei mir mit dem 60er Macro jedenfalls gut geklappt.

Wenn ich mich recht entsinne war da das herausfahrende Diamagazin das Problem.

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Genau so isses: auch bei meinem Projektor-Umbau (Braun Paximat) für die Dia-Digitalisierung war das 2,8/60er Makro die Lösung: einerseits wg des vorn herausfahrenden Magazins und andererseits weil ja das rel. tief im Projektor liegende hinterleuchtete Dia einigermaßen formatfüllend fotografiert werden soll. Wg der langen Magazine habe ich auch die M1-III um 90° gedreht und ebenso die Dias im Magazin. Hat ganz ordentlich funktioniert für ca 4500 Dia aus dem letzten Jahrtausend . . .

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