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Die PEN, OM-D & E-System Community

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Wir sind zurück, von unserer fünfwöchigen Reise in unserem all so beliebten Land, Südafrika. :saflag:

Geflasht von all den Eindrücken während dieser Zeit.

Und ehrlich gesagt, am Tag der Abreise aus Kapstadt, waren wir uns einig, eigentlich könnten wir
anstatt nach Hause zu fliegen, nochmals für ein, zwei Wochen zurück in den Busch gehen.
Aber der Reihe nach und damit lade ich alle wieder einmal ein, uns im Nachgang auf dieser Reise zu begleiten.

#1
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Für diese Reiseplanung sind wir durch viele Emotionen gegangen, wie wir sie noch nie erlebt haben.
Klar, Covid war der Faktor der alles bestimmte und die Auswirkungen, die im Reiseverkehr damit griffen.
Höhepunkt des Ganzen, war dann die Zeit, ab November und im Dezember, wo es so aussah, das alles den Bach hinunter schwimmen würde.
Mitte Dezember, wurde die Notleine gezogen und vieles an Buchungen storniert, das war der Tiefpunkt der Gefühlslage bei uns.


Im Januar keimte dann etwas Hoffnung auf, das es doch noch zu einem Reiseantritt kommen könnte.
Wir bereiteten alles dafür nun wieder vor,- Südafrika wurde von der Variantengebietsliste genommen.
Damit war klar, das wir uns auf den Termin für den PCR Test vorbereiteten, denn von dem negativen Test hing nun alles ab.
Alles was nur einzuschränken war an Kontakten, wurde auf null gesetzt, nebst der Schließung von unserem Geschäft eine Woche vorher.
Da hier bei uns keiner mehr ein pünktliches Ergebnis für den Test gewährleisten konnte, fuhren wir wohl oder übel nach Harburg in ein
Testcenter an einer Klinik, die weiterhin für Urlauber, das Ergebnis sicher bis zum nächsten Tag übermitteln konnten.
Bis der Bescheid dann am Freitag gegen 11.00 Uhr eintraf, waren wir schon sehr angespannt.....
Beide negativ !!! - Juhu, damit war die Abreise gesichert.
Und es ging sofort an die Arbeit, denn die stornierten Unterkünfte, mussten nun neu gebucht werden.
Das betraf hauptsächlich die Sanparks Unterkünfte, sowie die erste Nacht in Joburg.
Des weiteren, mussten wir unsere Reiseroute umplanen, da die Unterkunft im Leokwe Camp / Mapungubwe NP,
nicht mehr zur Verfügung stand an unseren Reisedaten.
Dafür hatten wir uns eine Lodge im Klasiere Gebiet bei Hoedspruit ausgesucht, die mit einem hohen Rabatt für Gäste warb.
Da in den Zahlungsbedingungen keine Rückzahlung möglich war, buchte ich diese auch erst nach dem Eingang des Testergebnis.
Nun flog die Zeit nur dahin und am nächsten Nachmittag ging es zum Airport nach Hamburg.

In der Halle gähnende Leere, - am Check-in um die neun Personen,- an der Sicherheitskontrolle waren wir ganz alleine .
Als ich für uns noch Wasser organisierte, bat mich die Verkäuferin, das ich mir die Bekleidungsstücke mal ansehen könnte......
Die tat mir echt leid, denn es war nichts los, keine andere Person ,
außer uns zwei, war in den Verkaufsständen zu sehen.... echt krass.
Des gleichen auf dem Gang zum Gate, - Leere !
Nach und nach kamen die anderen Passagiere, letztendlich waren wir wohl um die 40-50 Leute, die nach Istanbul fliegen wollten.
Also viel Platz in der Maschine,- aber so werden wir wohl den Hamburger Flughafen nicht wieder erleben.
Der Flug nach IST, entspannt- auch in dem neuen Flughafen war alles relativ ruhig.
Klar, mehr Betrieb war da schon, aber es hielt sich in Grenzen.

#2
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#3 - wann wird nun endlich das Abflug Gate bekannt gegeben......
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Und es schneite dort, - ( einen Tag später herrschte dort das Schneechaos, die eine Schließung des Airport für 24 Stunden zur Folge hatte).
Unsere Abflugzeit verzögerte sich und da die Maschine enteist werden musste, dauerte es noch länger, bis es endlich los ging.
Kurz nach dem Start , dann noch eine Schrecksekunde, da ein Blitz in die rechte Tragfläche einschlug , mit einem lauten Rums.
Danach verlief alles ruhig und so landeten wir mit einer Stunde Verspätung in Johannesburg.

# 4 - fast da......
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Das ganze Prozedere der Einreise und die Überprüfung der Impf- , wie auch der Gesundheitserklärung, die wir im Vorwegeschon zu Hause ausgefüllt hatten, verlief sehr schnell und ohne Komplikationen.
So schnell wir auch waren, ausgebremst wurden wir am Gepäckband, da unsere Koffer mit als letzte erschienen.
Nun schnell noch im B&B Bescheid sagen, das wir nun am Treffpunkt stehen....
Doch die hatten uns schon angeschrieben, wo wir denn blieben......
Keine 10 Minuten später holte uns der Chef persönlich ab und müde und geschafft, aber glücklich erreichten wir das Sunrock Guesthouse imKempten Park.
Am Nachmittag gab es für mich noch eine herrliche Ölmassage und nach dem Dinner ging es früh ins Bett.


# 5
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#6 - 22 Grad , sonnig, so hatten wir uns das vorgestellt....
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Ausgeruht , ein gutes Frühstück und mit dem Gefühl richtig angekommen zu sein, fuhr uns der Chef gegen 10.30 zurück zum Flughafen,
wo wir unseren Leihwagen in Empfang nahmen, - alles entspannt, richtig nett die Leute bei Avis und auch noch das Fahrzeug bekommen,
wie wir es gerne hätten, mit dem Plus, das es sogar ein 4x4 Fortuner wurde, der gerade mal 9000 km auf dem Tachometer hatte.
Das Gepäck rein, ein paar Sachen eingestellt, das Phone mit der Navi App in die Halterung und nun konnte es losgehen,
auf nach Thabazimbi, in die Marula Cottage Guest Loge, zu Monika und Dave.

Ohne Probleme und die Straßen in einem sehr guten Zustand ging es hinauf in die alte Eisenerzstadt und zwischen der Stadt und dem Marakele NP,
bogen wir links in den kleinen Sandweg ab und fuhren die letzten Kilometer zum Haus.
Wir waren vor fünf Jahren schon mal hier gewesen, also war uns die Anfahrt wohl bekannt, aber nach dem vielen Regen, war der Weg zum einen ausgewaschen
und an einer längeren anderen Stelle, lag der ganze lockere feine Sand.
So kam es , das plötzlich derToyota herum zickte und nicht weiter wollte.
Wie , da kommst du nicht durch ? - meinte meine Frau und schaute mich verwundert an.- Zurückgesetzt und mir das genauer angesehen , - Schwung aufgenommen und ..... wieder festgefahren.
Mit Mühe wieder rückwärts raus , - alle werden nun denken, wieso setzt er den 4x4 Modus nicht ein ?
Ja, warum,- weil ich die Technik nicht so kannte.
Ich habe bis vor ein paar Jahren selber einen Landcruiser mit 4x4 hier in D gefahren, der hatte aber zwei Hebel,einen für die Automatik und den anderen für die Schaltung des 4x4 Antriebs.
Aber hier war kein Hebel... sondern nur ein Drehschalter, den habe ich probiert, nichts..., Motor aus , starten und auf das 4x4 Zeichen gestarrt ,grün, ok dann los...
Wieder nichts.
Letztendlich, mit etwas mehr Schwung gelang es mir doch die Strecke von ca. 50 Metern zu bewältigen.
Nun ging es nur noch den Hügel hinauf und wir waren am Ziel, hier blieben wir nun vier Nächte.

Zur Begrüßung kamen die fünf Hunde angerannt, als diese dann vom Auto weg waren , ging es zum Parkplatz und
mit einem großen "Hallo" wurden wir von den beiden Zweibeinern begrüßt.
Als wenn die fünf Jahre nicht dazwischen gelegen hätten, es fühlte sich gleich an, als wenn die Zeit sich nahtlos fort setzt.

Wie kann eine Reise nicht besser starten!

#7
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#8
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#9
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Dave schaute sich später noch die 4x4 Geschichte an und meinte auch gleich, das mit dem Drehrad ist neu, das hat mein alter auch nicht.
So wurde das Bordbuch zu Rate gezogen und siehe da, die Lösung war dort zu finden. Wer hätte das gedacht :D;)


Erste Naturbeobachtungen:

Als erstes fielen die vielen Libellen auf, die da im Garten umherflogen.Die waren aber so busy, das sie sich nicht in meinem Radius niederließen, so blieb es bei der einen Art.

#10
Red Groundling: https://www.dragonflies-id.co.za/Dragonf…Groundling.html

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Auch in den Bäumen war einiges los und so saß ich bequem im Liegestuhl und suchte nach Motiven.
#11Red-headed weaver : https://en.wikipedia.org/wiki/Red-headed_weaver

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#12
Cinnamon-breasted bunting / Bergammer : https://en.wikipedia.org/wiki/Cinnamon-breasted_bunting

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#13
Black-Backed Puffback / Schwarzrückenpuffback : https://en.wikipedia.org/wiki/Black-backed_puffback

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Klar, es gab so viel zu erzählen und das taten wir ausgiebig vor und später nach dem Dinner.
Die mitgebrachten Lebkuchen ( wir hatten im Vorfeld gefragt, was sie denn so vermissen würden) fanden einen großen Anklang .

Aber irgendwann hieß es, Bettzeit ..... und nach dem ausgiebigen und reichlichen Frühstück , fuhren wir auf den ersten Drive in den Marakele NP.
Monika hatte uns schon vorgewarnt, das nach den ganzen Regenfällen in den Wochen zuvor, die Straßenverhältnisse dort nicht die besten Bedingungen hätten,
weil u.a. auch nicht viel daran von der Parkseite unternommen wird, dies zu verbessern.Und ja, es sollte sich auch so bewahrheiten, - es fing schon im unteren Teil des Parks an, tiefe Rillen und Auswaschungen, aber dafür viel mehr Tiere zu sehen , als vor fünf Jahren !
- An der Tunneldurchfahrt mit dem Tor dahinter, das die Bereiche zwischen der Big Five Area nach oben trennt, ging es Waschbrett mäßig weiter.
Beidseitig dabei dichtes Buschwerk und tiefe Absätze ohne Ende.
Vorsichtiges Fahren war angesagt und als wir an der Kreuzung standen, wo der lange Loop abgeht, sah das auch nicht viel besser aus.
Aber wir sind ja nun mal da , also los.....
Um es vorwegzunehmen, den Loop sind wir auch nur einmal gefahren, das war so heftig und zum Glück mit einem Fahrzeug, das genügend Bodenfreiheit hatte.
Es ging viel nur im Schritttempo voran und dabei, wurde das Fahrzeug und wir auf eine harte Probe gestellt.
Das am ersten Tag, die Wirbelsäule und der Nacken werden uns schon melden, wie die es verkraften.

#14
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#15
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#16 Tlopi Camp im Marakele NP
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#17 Mountain Redbuck
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#18
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#19
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Wir beließen es auch damit und fuhren nach dem Loop wieder hinunter in den flachen Bereich und besuchten den Hide an einem Wasserloch.
Kaum was los, so der erste Eindruck.
Dann, als sich die Augen auf die Sicht eingestellt hatten, gab es doch so einiges zu entdecken.
Und als noch im Hintergrund in den Bäumen Bewegung zu sehen war, waren wir gespannt , ob uns die Giraffe den Gefallen tat, näher an das Wasser heranzukommen.
Vorsichtig näherte sie sich weiter und trat an den Wasserrand heran und ja,.... sie spreizte die Beine und neigte den Kopf hinunter und trank.


#20 Bild / Video - zum Video sei gesagt, das ich diese Funktion an der Kamera bis jetzt immer vernachlässigt hatte und ehrlich,
so oft wie ich mir das vor dem Urlaub vorgenommen hatte, setzte ich sie doch nicht ein.
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Es macht so viel mehr Arbeit, wenn man wie ich, nicht nur aus der Hand filmen will, - daher auch etwas wackelig die Aufnahme..-und so ist mein Respekt,
vor allen , die auf YouTube ihre Filme über die verschiedensten Reisen veröffentlichen, nochmals gewachsen !
#V1



Das wiederholte sich dreimal, bis sie wieder zwischen den Bäumen verschwand.

#21
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#22
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Im weiteren Verlauf, gab es noch Warzenschweine, Strauße , Zebras, Giraffen und sogar eine Libelle nah am Auto zu bewundern.
Diese auch nicht am Boden. sondern Fotografen like, auf Augenhöhe an einem Busch - geht doch ;)

Ein schöner Abschluss für den ersten Tag, danach ging es zum Einkaufen und den Rest des Nachmittags machten wir es uns in den Deckchairs am Pool gemütlich und genossen die Aussicht.
Nach dem leckeren Dinner von Monika zubereitet, war wieder Zeit um zu "sabbeln" und um die morgige Abfahrt zu besprechen , es sollte mit Dave in den Pilanesberg NP gehen.
Die Frage war nun, früh schon los oder etwas später,- wir überließen Dave die Entscheidung und so ging es gegen 10.00 am nächsten Tag los. :saflag:

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Wie ich oben schon weiter ausgeführt hatte, war das nun die zweite Tour mit Dave als Guide und um es auch hier schon gleich vorweg zu nehmen,
es war wieder eine traumhafte und besondere Tour mit ihm, die wir erleben durften.
Die Chemie zwischen uns stimmt einfach , die Stunden verliefen so harmonisch und dabei war es egal ob wir uns über Tiere, den Park oder über Land und Leute unterhielten.
Und es war wieder bezeichnend, das wenn man sich eben nicht vorher viel mit dem Park beschäftigt, ist man um so mehr überrascht über die Schönheit dieser Gegend.
Das wir hier in einem Krater unterwegs waren, war mir überhaupt nicht klar gewesen.
Aber wozu gab es denn Dave ;) .

Unter der Woche ( Mittwoch ) waren im Laufe des Tages kaum andere Fahrzeuge anzutreffen,
erst in den letzten Stunden vor der Schließung waren mal ein paar andere Fahrzeuge zu sehen.
Wir waren von 11.20 bis genau 19.001Uhr im Park unterwegs und sahen Wildlife, in einer Fülle, die wir so nicht erwartet hatten, - auch wenn uns Katzen verwehrt wurden.
Dafür gab es Nashörner ohne Ende, über 20 "weiße" - und ein "schwarzes" Nashorn sichteten wir und , und...., - wie die Bilder es zeigen werden.
Hinzu einige verschieden Schlangenspuren im Laufe des Tages , ob breit, schmal oder nur mit kurzen Bodenkontakt, von den unterschiedlichsten Arten,
- leider ohne die passende Sichtungen dazu.
Ein Flatneck-Chamäleon rettete ich vor dem Reifentod, als ich laut " Stopp" rief und Dave voll auf die Bremse trat und mich verwundert, fragend anschaute.
Er hatte nach rechts geschaut, als ich vor uns auf der Straße das Tier entdeckte.
" Hab ich das platt gemacht" so Dave. "Nein, ich glaube nicht, es ist aber direkt vor uns , nun nicht sichtbar..."
Langsam zurückgesetzt und es hatte Glück gehabt, staunend betrachteten wir es und Dave meinte nur , "Good job, Bernd" ;-))

In der Mittagszeit machten wir Rast an einem Hide, zuerst nichts los, aber dann gesellte sich ein Nashornbulle dazu.
Leider weiter weg , an der anderen Uferseite, jagten Bienenesser über das Wasser.
Auf der Hälfte des Weges, der durch Holzpalisaden geschützt war, gab es die Toiletten, wobei das Herren WC, eher nicht benutzbar war,
da sich dort hinter dem Spülkasten ein Wespennest befand, von der Wespengattung, die so um die 4-5 cm groß sind.;)
Nach uns am Abend, -in der Nacht oder am frühen Morgen sah der Weg zum Hide dann so aus..., als ein Elefant keinen Umweg gehen wollte.

https://www.youtube.com/shorts/d14scDkq_1w

Da das Video nicht startet, bitte den link kopieren und extern öffnen oder anklicken.


Wie gesagt der Tag war einfach nur toll und Bär, die Straßenverhältnisse waren besser als befürchtet, von den Schlaglöchern auf der R510 gab es nur ganz wenigeund die" kannte" Dave .Aber die Strecke ist halt sehr gefährlich, da viele Minenarbeiter, nach der Arbeit übermüdet sind und schnell zu sehr dem Alkohol nachgehen und dann noch fahren...Zur Zeit wird da viel gebaut, die Straße wird teilweise auf vier Spuren erweitert. :thumbsup:
Was die Stromsperren angeht im Janaur, das hatte auch hier ihren Ursprung, da zwei Züge zusammen stießen und
damit die Versorgung der Kraftwerke mit Kohle unterbrochen wurde.
Ein Toter Lokführer, der andere konnte noch rechtzeitig aus der Lok fliehen und abspringen.
Berichte davon gab es keine,- es wurde verschwiegen und die Stromunterbrechungen anders erklärt.......

Gegen 20.20 waren wir dann zurück, Monika servierte uns ein herrliches Pasta Gericht und mit einem Glas Wein ließen wir den Tag ausklingen.

Nun ein keiner Überblick vom Tage :)

#23

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#24 Springbock

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#25 European Bee Eater

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#26

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#27   Western Osprey - Fischadler -  Infos zum Vogel

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#28 Vorbote , für das größere Kaliber...

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#29 leise aus dem Busch gekommen, - dehorned White Rhino -

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#30

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#31

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#32 "überlebt"

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#33 Black -winged Kite - Gleitaar - Infos zum Vogel

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#34 - ein anderes Nashorn am Hide, wo der Zugang noch heil war......

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#35 fishing European Bee-eater - leider so weit weg , da reichten die 800mm + crop nicht mal aus....

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#36

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#37 Giant Kingfisher - Riesenfischer -  Infos zum Vogel

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#38 Black Rhino - Spitzmaulnashorn -

Meine Frau erspähte das Tier im Hohen Gras und es kam seitlich auf uns zu.
Trat heraus und versuchte uns zu Taktieren, die Ohren drehten sich hin und her und sprachen wir im Fahrzeug , zeigte es eine Reaktion.
Nicht aggressiv, eher aufmerksam, vielleicht etwas nervös, dann aber auch wieder entspannt.
Das ging eine ganze Weile so, bis andere Fahrzeuge kamen und es auf der anderen Straßenseite im hohen Gras verschwand.

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#39

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#40 Abendsport der Impalas

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#41 Kori Bustard - Riesentrappe -   Infos zum Vogel    Warum ich oftmals die englischen Einträge verlinke ?

Die sind meistens besser und ausführlicher,- passen auch die deutschen Einträge, dann benutze ich auch diese.

Diese Kerle sind die schwersten, flugfähigen Vögel und dazu noch so sehr scheu...
Das kann einen schon zur Verzweiflung bringen.
Sie halten nie still, drehen den Kopf immer weg und nutzen sich jede bietende Deckung, um einen
Blickkontakt zu vermeiden.
Hinzu, eigentlich sehr selten zu finden und schon gar nicht so nah am Wagen.
Das war in diesem Urlaub völlig anders, das mit der Häufigkeit und Nähe.
Das Problem, fotogen zu stehen, blieb aber :rolleyes: .
Hier " verplemperten " wir viel Zeit, da wir immer wieder den Wagen anders positionieren mussten.
Noch einige Felsen abgesucht, da dort ein Hide von einem Leoparden sein sollte, den wir aber nicht entdeckten
und nun ging es zügiger zum Gate, das wir super pünktlich erreichten.


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#42 Abendkuß

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Am dritten Tag ging es nochmals in den Marakele NP.
Unser heutiges Ziel war der Lenong View Point , die Bergspitze im Marakele NP.
Die Anfahrt ist nach den überwundenen schlechten unteren Teil, dann gut ausgebaut, wenn auch meist sehr schmal, mit einigen Ausweichen.
Ich liebe ja solche Strecken und da wir mit Dave schon mal dort oben waren, wusste ich, was da auf uns zu kommt.

#43
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#44
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Mit dem Fortuner dort hoch ist das alles easy, solange da kein Auto entgegen kommt.
Hinauf geht es für den Beifahrer ersichtlich am steilen Abhang entlang, das ist nichts für meine Frau, aber da muss man halt dann durch.
Obwohl ich auch eingestehen muss, das ich an manchen Passagen echt froh war, das da kein Auto uns entgegen kam.
Um genauer zu sein, weder hinauf , noch auf der Abfahrt hatten wir Gegenverkehr, was ich als sehr positiv empfand ;).
Es war auch nur ein Fahrzeug oben auf dem Berg als wir ankamen , das war es auch schon.

#45
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#46
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#47
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Die Kapgeier flogen hoch oben in der Luft , andere Vögel kamen mal näher heran , aber ein Rüsselspringer, ( Info )
war uns diesmal nicht vergönnt, auch kein Sunbird, da die Proteas nicht/ ganz vereinzelt blühten.
Der Himmel war sehr stark bewölkt und in der Ferne sah man Schauer durchziehen, doch es blieb bis zum späten Nachmittag trocken.

#48 Mrs. & Mr. Mocking cliff chat - Rotbauchschmätzer - Infos zum Vogel

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#49
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#50 Red-winged Starling - Rotschwingenstar - Infos zum Vogel

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#51
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#52 doch eine Protea gesichtet, die etwas blühte....

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#53 Klippspringer direkt an der Straße

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#54

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#55 nochmals am Hide... Nestbau der Little Grebe - Zwergtaucher - Infos zum Vogel
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#56 Familientreffen - Marsh terrapin- Starrbrust-Pelomedusen - Infos zum Tier

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#57 Woodland Kingfisher - Senegalliest -

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#58 Levaillant's Cuckoo - Kapkuckkuck - Infos zum Vogel
Der Vogel kreuzte unsere Fahrbahn und landete auf dem Ast.
Leider gelang mir nur diese eine Aufnahme und das wieder einmal durch die Frontscheibe.
Als ich den Wagen langsam nach vorne rollen ließ, war der prächtige Kerl weg.
Betrachtet mal die Info - Seite ,- klick -

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Nochmals genossen wir den Abend mit Monika und Dave .
Die Tage und Nächte waren vorüber und am nächsten Morgen, ging es nicht wie es eigentlich einmal geplant war,
hinauf zum Mapungubwe NP , sondern wir fuhren hinüber nach Phalaborwa.
Eine Nacht , als Zwischenstopp, in das La Lechere Guest House.

Was bleibt von dem Besuch.
Einmal die Erkenntnis, das wir uns hier richtig wohlfühlen bei den beiden.
Das der Marakele NP einen Besuch immer Wert ist , wenn, ja wenn, man die Sichtungsanforderung nicht zu hoch setzt.
Denn die Tierdichte ist wohl in dem Parkteil, wo sich ein Damm und eine Lodge befindet, um einiges höher, als auf der Seite,
die wir befahren konnten.
Hinzu kommen die schlechten Straßenverhältnisse auf dem Loop.
Das ist schon eine Challenge für einen normalen PKW und deren Insassen.
Mit einem SUV besser machbar, aber auch mit einem sehr hohen "Schütteleffekt" behaftet !
Das die Auffahrt nach dem Tor so dicht bewachsen ist , ist sehr schade, weil die Sicht so sehr beeinträchtigt wird.

Erst später bei der Auffahrt zur Bergspitze wird das wesentlich besser.
Das sich das aber auch ändern kann, zeigte sich später im Kruger, wo wir Gebiete hatten,
die vor einigen Jahren komplett zugewachsen waren und nun fast offen erschienen.
Der vor fünf Jahren so leere untere Parkanteil, ohne die großen Raubtiere, war wider erwarten so belebt,
das dies wirklich sehr positiv zu bemerken war.

Neben den gezeigten Tieren, sichteten wir im oberen Teil des Parks u. a. ein Breitmaulnashorn, Giraffen, Kudus, Zebras, Klippspringer,
div. Antiloppenarten und eine Menge "Kleinkram".
Landschaftlich, steht der Park eh weit oben auf der Liste mit den schönsten Ansichten.
Die Felsformationen sind grandios und die Blicke von oben in das Hochtal atemberaubend.
Auch bei dem zweiten Besuch hat es uns dort sehr gut gefallen und mit dem Tagesausflug unter der Woche zum Pilanesberg,
rundete das die Aufenthaltstage hervorragend ab.

Die Fahrzeit vom Airport bis zur Unterkunft beträgt ca. 3 Std. 15 Min. ohne Pause.


Mal ein paar Gedanken abseits der bebilderten Reisereportage.
Für viele ist das Tierreich eine heile Welt, doch mit Nichten ist es das.
Es ist ein täglicher Kampf um Nahrung, Territorien und um das eigene Überleben.
Also völlig konträr, zu dem, was in vielen Köpfen für Bilder gespeichert sind, was den Kuschelfaktor mit Tieren angeht.
Und darauf möchte ich hin und wieder mal etwas tiefer eingehen und mit Beispielen belegen.
Nehmen wir einmal die niedlichen Bushbabys, die auch hier zu gegen waren.
Über die Nahrung der Galagos findet man die Einträge, das sie Insekten, Früchte und bei einem Mangel auch Baumsäfte aufnehmen.
Aber sie sind auch ganz andere Räuber, nämlich Nesträuber, -- ja,- richtig gelesen, sie fressen , um das mal klar zu sagen auch Jungvögel,
die sie aus den Nestern rauben, in diesem Fall hier, die der Webervögel,was wiederum dazu führt, das die Kolonie an Webern, drastisch abgenommen hat.

Territoriales Verhalten in einer ausgeprägten Form findet sich bei Hunden ja wieder,- diese verteidigen "ihr" Grundstück gegen jeden und alles.
Und wer nicht bei zwei, besser bei eins auf den Bäumen ist oder hinter dem Zaun, hat halt schlechte Karten.
So auch hier, lieb und fromm zu den Gästen und Besitzerin, aber zu Furien werdend, wenn es um Besitz und Grenzen geht gegenüber anderen Tieren.

Das bekommen einerseits die Galagos zu spüren , wie auch die Squirrels auf dem Grundstück und ist ein Junges nicht schnell genug auf einem Baum
oder in Sicherheit,dann wird es zum Opfer,
kurz... - nicht immer schmerzlos.
Im weiteren Verlauf der Reise, gab es noch so einige Beispiele dafür, was sehr gerne ausgeblendet wird.
Fressen und gefressen werden , - sich zu reproduzieren und dafür einen Lebensraum zu finden, darum geht es hauptsächlich im Reich der Fauna und Flora.

Aber nun erst einmal wieder zurück zu unserem Reisebericht.
Aber HALT ! --- hier könnte der RB ja schon enden, so wie auch die Reise insgesamt, - hatten wir doch in den Tagen schon so viel gesehen und erlebt.
Das wäre dann so eine Tour, - ab in den Flieger, rein in den Mietwagen oder Bus, eine Liste abarbeiten,
dessen was man gesehen hat an Tieren und wieder zurück in den Flieger.

Ernsthaft ? - Nein,- so reisen wir nicht und haben es auch nie so gemacht.

Daher geht es entspannt weiter ;), - nächste Woche.
 

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Reisetag:
K1
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Die Überfahrt verlief fast reibungslos, bis auf einen wahnsinnigen Mann, der die Autobahn zu Fuß überquert und direkt vor das Auto lief, das uns gerade überholte.
Der Fahrer konnte nur mit einer Vollbremsung einen Aufprall verhindern und was machte der Typ, der ging seelenruhig weiter vor unser Auto....
Sachen gibt es !

Die weitere Fahrt nach Phalaborwa verlief ruhig und ohne Probleme.
Von den Betreibern wurde uns eine Route empfohlen, die wir ohnehin gefahren wären.
Es wurde doch etwas später, als wir angenommen hatten, als wir die Unterkunft erreichten.

Nicht viel los..., das war der erste Eindruck als wir durch die Wohnsiedlung fuhren, auch auf dem hauseigenen Parkplatz.
Die Besitzer hatten uns schon mitgeteilt, das sie selber in Holland verweilen würden, aber für unseren Aufenthalt alles geregelt sei.

So war es dann auch, das Zimmer bezogen, den Pool bei dem herrlichen, warmen Wetter noch benutzt und uns dann mehr im Schatten aufgehalten.

# 59

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#60

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#61

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Am Abend fuhren wir zur Bushveld Terrace, wo für uns ein Tisch reserviert wurde und genossen das Dinner.
Sehr zu empfehlen die Lokalität.

Der Abend war noch sehr warm und in der Nacht zogen Gewitter auf, zwar weiter entfernt, aber am Morgen regnete es noch kräftig, als wir frühstücken waren.
Kurz nach zehn Uhr hatten wir alle Sachen trocken verstaut und es ging zum Supermarkt, Lebensmittel für die Kruger Days einkaufen.

Gegen 11.00 Uhr war das erledigt und somit ging es zum Phalaborwa Gate, die Kruger Zeit sollte nun beginnen.
:saflag:
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Der Regen hatte aufgehört und es wurde am Himmel immer heller.
Die ersten Sichtungen erfolgten und kaum 20 Minuten unterwegs, was war da vor uns auf der Straße ,
drei Löwinnen, nee noch eine, also vier Katzen, - das fängt ja toll an !
Eine ganze Weile hatten wir die für uns alleine und so konnten wir uns auf der Straße richtig breit machen.
Etwas später erschien der erste andere Wagen und als ein Fahrzeug von vorne kam, erhoben sich die Damen  und lösten die Blokade auf.

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#67 auch einmal alle vier....

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Wir waren doch froh, als die erste Lady sich nach links zu einem Busch auf dem Weg machte und kurze Zeit später auch die anderen ihr folgten.
So rollten wir langsam an den Tieren vorbei, um danach zügig, im erlaubten Rahmen, weiter gen Norden zu fahren, es lagen ja noch einige Kilometer vor uns.

# 68 Pied Kingfisher - Graufischer - Infos zum Vogel
Die Informationen zu den Vögeln in der Wikipe.. sind in englischer Sprache meistens wesentlich besser.
So auch in diesem Fall. Für den Fall der Fälle, gibt es manchmal auch die Option, nach Deutsch zu wechseln.

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#69 Flap -necked Chameleon - Lappenchamäleon - Infos zum Tier

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Im Camp angekommen, wurden wir, wie schon am Tor, nun auch hier im Büro sehr freundlich begrüßt, bekamen unsere Schlüssel und zogen in ein BD2 Hause ein.

In dem angelegten Häuserring waren ca. sechs der Häuser bewohnt.
Neben uns ein älteres Paar aus SA.
Die, wie wir etwas später mitbekamen, etwas am Nachmittag gemacht hatten, was doch einen nicht so freundlichen Kommentar aus meinem Mund folgen ließ.
Sie starrten gebannt zu ihrem Grillplatz, wo eine Horde von 12 Velvet Monkeys saß . :thumbdown:
Als ich dann sah was da los war, war ich echt sauer, denn die liebe Nachbarin hatte mal eine ganze große Tüte Brotreste dort verstreut und damit die Affen angelockt. :evil:
"Na toll, das haben sie prima hinbekommen, " entfuhr es mir " damit haben wir ja für die nächsten Tage sicherlich ein nicht so erfreuliches Problem hier .
Sie sollten doch wirklich wissen, was sie damit angerichtet haben und das das verboten ist, sollte ihnen auch hinreichend bekannt sein."
Bedröppelt saßen die nun da und gaben kein Wort von sich.
Nachdem die Bande die Nahrung aufgenommen war, waren die Affen zum Glück verschwunden.

Aber ungestraft ging die Sache für das Paar letztendlich nicht aus, dazu aber später mehr. :whistling::saflag:

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  • 2 weeks later...

Am nächsten Morgen begaben wir uns nach dem Frühstück auf den ersten langen Drive, der uns bis Punda Maria führte und zurück ,
über verschiedenste Straßen, die auch diesmal fast alle offen waren.
Hinauf fuhren wir die H1-7 / S58 und bis zum Rest Camp, die H13-1.
Danach ging es einmal herum auf der S59 und zurück über die H13-1.
Es stand nun die Frage an , noch weiter zum Norden oder langsam zurück.....
Wir entschieden uns für die südliche Richtung und fuhren später von der H1-7 in die S56 / S57, die im nördlichen Abschnitt offen war.

Ein Überblick über die Sichtungen des Tages:

#70 breakfast - Steppe eagle - Steppenadler - Infos zum VogelIch muss zugeben, das ich bei der Bestimmung doch etwas unsicher bin, da es so unterschiedliche Farbschläge von den Adlern gibt.

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#71

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#72 kaum weiter gefahren gab es die nächste Futterstation,- leider schwer einsehbar , doch es war einmal ein Zebra gewesen.

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#73 Lappet-Faced Vulture - Ohrengeier - Infos zum Vogel

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#74 Secretarybird - Sekretär - Infos zum Vogel

Fast bin ich an dem Vogel vorbeigefahren, da er sich gerade hinter einem Busch befand, als ich nur eine kleine Bewegung im Augenwinkel noch wahr nahm.
Angehalten und weit zurückgesetzt .
Man glaubt ja nicht, wie schnell die durch das hohe Gras gehen.
Meine letzten "Erfahrungen" mit dieser Art, liegt einige Jahre zurück und da hatte ich mir die "Zähne ausgebissen" um an eine Aufnahme zu kommen.
Im Addo gelang mir kein Bild, da der Vogel immer wieder so das Buschwerk zur Deckung ausnutzte, das keine Aufnahme möglich war.
Als sein Weg damals in das offene Gelände führte und ich ihn dort erwartete, flog er vorher davon.....

Das sollte mir hier nicht wieder passieren ( - als wenn ich darauf einen Einfluss hätte...).
Auf jeden Fall, versuchte ich so gut wie möglich weit entfernt zu stehen, das der Vogel auf uns zu gehen konnte.
Das gelang auch so semi-professional, denn der Kerl drehte vorher immer ab und kam nie auf gleiche Höhe.
Dabei entfernte er sich immer weiter von der Straße und verschwand kurze Zeit später zwischen den Büschen.

Auf jeden Fall einer der Höhepunkte von der Sichtungsseite her, da so selten zu finden.

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#75 Knickohr - Steenbok - Steinböckchen - Infos zum Tier

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#76 African openbill - Mohrenklaffschnabel - Infos zum Vogel


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#77 Hamerkoop - Hammerkopf - Infos zum Vogel

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#78

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#79 Leopard tortoise - Pantherschildkröte - Infos zum Tier

Eine von den unscheinbareren Sichtungen auf unserer Reise, aber nicht minder wertvoll, da es die Begegnung war,
die ein sauberes Aufnahme ermöglichte.
So wenige Schildkröten , wie in den Tagen und Wochen im Busch, haben wir noch nie gesehen.

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#80 Siesta

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#81 Impala - da fast immer anzutreffen, gehen diese fast unter in den Berichten, dabei sind sie doch so fotogen.

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#82

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#83 flott des Weges....

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#84 Ostrich - Strauße - Infos zum Tier

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#85 ein seltener Moment, da die Giraffe tiefer stand als der Wagen und wir somit dem Tier auf Augenhöhe begegneten.

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#86 Nyala - Infos zum Tier

Das Verbreitungsgebiet der Nyalas ist im Gegensatz zu anderen Antilopenarten doch sehr begrenzt.
Beeindruckend ist das Brunftverhalten.
Bis es zu wirklichen Kämpfen kommt, wird an dem Gegner langsam vorbeiflaniert , im Zeitlupentempo
Die volle Körperbreite wird dabei zur Schau gestellt.
Meist reicht das schon aus , um die Kraftverhältnisse zu klären.

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#87 Martial Eagle mit Beute ( Waran ) - Kampfadler - Infos zum Vogel

Zum zweiten Mal das Glück, das wir diesen so imposanten und recht scheuen Vogel zu Gesicht bekamen.
Als ich schon weiter Ferne auf dem toten Baum sah, war es noch nicht klar, ob wir dicht genug heranfahren konnten.
Der Straßenverlauf war noch nicht ersichtlich, alleine dabei kann man erkennen, wie groß der Adler ist.
Für die Aufnahme kamen wir bis auf rund 40m heran, - gut genug , das sich der Vogel nicht bedrängt fühlte und
nah genug für ein paar schöne Aufnahmen.

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#88 falsche Annahme- kein Dik-dik oder Suni, sondern ein  Sharpe's Grysbok, den man auch nicht so häufig sieht. - so kann man sich täuschen..... :whistling:

Infos zum Tier

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#89 Normalposition - wir tief - der Giraffenbulle hoch -


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Jetzt in der Rückschau mit den Bildern, kann man sagen, - das war ein spannender Drive gewesen,
bestückt mit Raritäten. :thumbsup:

Gegen Abend machten wir den Grill für uns fertig, an dem Vortag, waren wir im Restaurant gewesen.
Das Fleisch hatten wir uns ja mitgebracht, laut Verpackung ein Holland Steak, was immer das bedeuten sollte.
Der Grill glühte und das Fleisch legte ich auf den Rost. Doch was war das, das Steak war mehrfach angeschnitten.
So etwas hatte ich noch nicht gesehen, aber was soll's, rauf auf den Grill.
So richtig war das aber nicht, sehr schnell hatte ich das Gefühl, das das Fleisch schon hart wurde ohne das es schon richtig gebraten war.
Es war letztendlich, schon ganz schön zäh, als es "medium" war.
So etwas war mir schon sehr lange nicht mehr passiert und von dem Fleisch hatten wir noch eine Mahlzeit mit, die am nächsten Tag verarbeitet werden sollte.
Zwar waren wir am Ende satt, aber das hätte besser laufen müssen.... :blush::saflag:

bearbeitet von traveler57
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Neuer Tag , neues Glück .
Tag 2 um Shingwedzi

Wir fuhren am Vormittag bis zum Tshange Aussichtspunkt vor dem Bateleur Bushveld Camp.
Die Hinfahrt ( S52 Nord) war im letzten Teil wunderschön,da wir durch den dichten Wald und an sehr alten Baumbeständen vorbei fuhren.

#90 eine diesjährige Rarität , ein - Southern Carmine Bee-Eater - Karmin Spint - Infos zum Vogel
Es war wie verhext.
Von dieser Bienenfresser Art, sahen wir nur dieses eine Exemplar.
Wo die sich dieses Jahr versteckt hielten?

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#91 Waterbuck

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#91b

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#92 Blacksmith Lapwing

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Der Aussichtspunkt hingegen war eher enttäuschend gewesen, alles nur zu gewuchert.
Nix mit herrlichen Ausblick und das WC dort.......... ohne Worte!
Es saß dort eine Wache, aber teilnahmslos blickte er umher. Grüßte kaum zurück und zückte sein Phone...
Der Rückweg führte uns an die Red Rocks, die wir nun zum dritten Mal besuchten.
In der Mittagshitze , es waren um die 37 Grad, blieben wir im Camp.

#93 White fronted Bee-eater - Weißstirnspint- Infos zum Vogel

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#94

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#95

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#96 Red Rocks

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#97 African Fish Eagle

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#98

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#99

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Und am Nachmittag ging es nicht so weit weg auf der S134/S50 bis in das Kanniedood Versteck.
Wir rollten auf der Piste entlang, seitlich dicht bewachsen, als meine Späherin plötzlich sagte, " Da war was, setz mal zurück..."
Ich tat was mir geraten wurde und sah zuerst nur Blätter, Geäst und Gras....
"Da, siehtst du das nicht " !
"Da unten .... ca. 30m tief im Busch"
Ich hatte mich auf den näheren Bereich optisch konzentriert.....
" Da liegen Löwen "
Dann "sah" ich sie auch - erahnen ist dafür vielleicht die bessere Umschreibung dafür.
Es war so dicht zugewachsen und ich ertappte mich bei dem Gedanken, wie meine bessere Hälfte, die nur entdecken konnte??

Unser Gefährt wurde einem Feintuning, was die Position anging, unterzogen und wir zählten die Löwinnnen.
- Anhand der Körperteile die ersichtlich waren und nicht zu einem Tier gehörten.
Wir kamen nach einiger Zeit auf mindestens drei, wenn nicht vier Lioness.

#100 - das Tele produziert hier bessere Bilder, als die Sicht wirklich war....

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#101

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#102

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Da sie sich nur minimal bewegten, fuhren wir nach einer geraumer Zeit weiter,- vielleicht war ja später mehr zu sehen.
Nicht weit entfernt, auf einem Pan , standen und lagen Impalas und Wasserböcke, ohne zu wissen, was da einige hundert Meter entfernt für eine Gefahr lauerte.
Es könnte ein unruhiger Abend und eine unentspannte Nacht für die Tiere hier werden.
Entlang des Shingwedzis ging es bis zum Hide.
Alleine dort, beobachteten wir das "Geschehen" an den Ufern und im Fluss.
Was nicht gerade üppig war.
Aber, mit Geduld und etwas Ruhe/ Zeit, gab es doch etwas zu entdecken.

#101 ein einsamer Bulle auf der gegenüberliegenden Uferseite

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Als wir uns auf den Rückweg machten, gab es etwas mehr Betrieb auf der Straße, völlig ungewohnt für uns.
Doch, auf dem Abschnitt, wo die Löwen lagen , war nichts los, - scheinbar hatte die keiner mehr entdeckt.
Ich hatte mir einen markanten Elefantenhaufen auf der Straße gemerkt und als wir den passierten , suchten wir nun rechts, die Gegend ab.....
Nichts ! - das kann doch nicht sein, sind wir schon zu weit gerollt ?
Nach einigen Meter weiter,- "Nee, hier war das nicht" !
Also den "180 Grad turn" gemacht und langsam wieder zurück, nun mit der Blickrichtung nach links.
Dabei schaute ich genau auf die Gravelroad und suchte nach meinen alten Reifenspuren.
Als ich die seitlich am Rand vor mir entdeckte, fuhr ich wieder ganz langsam auf diese und siehe da, da lagen sie noch.....
Von der anderen Fahrseite, hatten wir die nicht wieder gefunden.- der Blickwinkel machte hier den Unterschied !

Erst eine ganze Weile später näherte sich ein anderer Wagen von hinten und da sich bei den Löwinnen immer noch nichts großartiges tat,
räumte ich meine Position, in dem ich wieder den Wagen um 180 Grad drehte.Das andere Paar, rollte langsam zu unserem alten Platz und sah uns fragend an.
Wir erklärten ihnen, was da versteckt lag und, als die richtige Höhe erreicht hattn und sie sahen,
staunten sie uns ungläubig an und sagten, " Die habt ihr da entdeckt ???"
"Jo... ", "Wow" kam da zurück,
"Sehr gut gesehen, vielen Dank dafür, das ihr uns die gezeigt habt"

#102

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#103 in Camp Nähe...

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# 104

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Die hatten nun ihren Spaß und wir fuhren zurück ins Camp, den Grill anheizen.

Der Braai Abend verlief dann etwas besser, als der am Vortag , aber so richtig glücklich waren wir mit der Fleischauswahl nicht gewesen.

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Tag 3 .

Am dritten Vormittag ging es in die südliche Richtung ( H1-6 ) und dann links ab auf die S144, der alten Old Main road,
die fast bis an Mopani heran führt.
Zurück ging es über die H1-6 .

Kartenausschnitt

#105

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#106

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#107

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#108 hier gings zur Sache....

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#109

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#110

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#111 verdutzte Blicke....- zwei von vier-

Am linken Fahrbahnrand standen zwei Giraffen, die wir uns ansehen wollten.
Bis, -- ja bis ich nach einer Weile zur rechten Seite sah.
Dort standen mehrere Giraffen und vier davon schauten, den Kopf gesenkt, zu uns in das Auto.
Die "Gedanken" die sie dabei hatten konnte man aus dem Gesichtsausdruck richtig erahnen.
" Warum zur Hölle, befasst ihr euch mit den Kollegen auf der anderen Seite, wenn wir doch viel fotogener uns anbieten...." :rolleyes:

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Die letzte Tour führte uns nochmals zum nahen Hide, und zur kurzen Confluence Runde ( S55).

#112 die ersten Spinnen zeigen sich

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#113 Great Egret - Silberreiher - Infos zum Vogel

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#114

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#115

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Die wir aber schnell wieder verließen, da sich dort hin einige Elefanten auf den Weg machten.
So bezogen wir Position auf der Brücke , die über den Shingwedzi führt.
Von dort aus beobachteten wir die nahe Umgebung , die Elefantengruppen, die doch arg verunsichert waren, die sich an den trockenen Flussufern
und im Flussbett bewegten, als sie plötzlich ganz hektisch wurden , Richtung Wald am Ufer rannten, dann wieder zurück in Flussbett Mitte,
wo sie wie erstarrt stehen blieben, keinTier machte eine Bewegung.
Dann entspannte sich die Lage und es wurde ruhiger, wo vorher noch laut agiert und trompetet wurde.
Der Grund dieser Handlung , erschloss sich uns nicht, schön und spannend war es alle Mal, da wir das ganze von der Brücke, außerhalb des Wagen beobachten konnten.

Den letzten Abend aßen wir nochmals im Restaurant.

#116 Shingwedzi River Ost

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#117 West

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#118

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#119

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Nach dem Frühstück am nächsten Morgen , als ich den Wagen packte, kamen seltsame Geräusche von dem Nachbarhaus.
Die Nachbarn waren unterwegs und nun rächte sich die Aktion mit dem Brot von vor drei Tagen.
Die Horde Velvet Affen hatten die offene Küche in Beschlag genommen und da dort auch so einiges herum lag, ging es nun zur Sache.
Die "Tupperdosen" wurden auseinandergenommen , die Schränke geöffnet und alles, aber auch alles was dort gelagert war,
wurde herausgenommen, angebissen und über die Fläche verstreut.
Ich versuchte die Affen zu verjagen, - macht das mal bei den ganzen Tieren....
Einige hauten mit der Beute zwar ab, andere blieben stumpf sitzen.
Selbst als ich mit kleinen Steinen nach ihnen warf. (Die Südafrikaner haben dafür Zwillen und neuerdings auch Paintball Pistolen mit dabei)
Als mir zwei Affen dann deutlich ihre Zähne zeigten und nicht weichen wollten, war meine Rettungsmission beendet...

Die Servicefrauen hatten das aber mitbekommen und kamen herüber und fingen an, inmitten von dem Chaos, aufzuräumen und Dinge zu sichern, die sie in das Zimmer legten.
Hoffentlich war das dem Paar eine Lehre,
- don't feet the animals !!!

#120

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#121 Greater Blue-Eared Starling - Grünschwanz- Glanzstar- Infos zum Vogel

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#122
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Überhaupt, das Thema "Mitesser im Camp" ist auch eine erwähnenswerte Angelegenheit mit vielen Facetten.
Was jeder kennt, der sich in den Camps aufhält, sind die Vögel und Hörnchen, die mal mehr oder weniger frech um den Tisch herum wuseln,
um den einen oder anderen Krümmel zu finden.
Die nächste Stufe sind die, die dreist auf den Tisch landen oder springen und entsprechende Leckereien klauen.
Da gehören auch schon die Affen dazu.
Einen besonderen Hornbill hatten wir hier in Shingwedzi.

#124 Southern Redbilled Hornbill - Mopanetoko -

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#125

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Der markierte nämlich den leidvollen, armen Vogel, indem er nah bei uns den linken Flügel hängen ließ und auch den Körper dorthin neigte.
Diese Mitleidsnummer muss des öfteren zum Erfolg geführt haben, denn warum macht der Vogel das immer wieder.
Dabei stellt sich auch die Frage , wie kommt ein Vogel auf solch eine Idee ?
Das dies alles nur Show war, stellte sich spätestens dann heraus, wenn er nach einiger Zeit erfolglos davon flog und auf einem Ast sich putzte.

Um das ganze Thema noch abzurunden, nochmals zurück zu den Velvets.
Wo ich das gelesen oder gehört habe, kann ich im Moment nicht mehr zuordnen.
Aber, in einer Gegend haben sich die Affen folgenden Trick angeeignet,- dort spähen sie den Innenraum der Autos aus, verstecken sich unter den
Fahrzeugen und entern den Innenraum, wenn man zum Beispiel die Wagentür aufmacht , um etwas hineinzulegen und diese nicht gleich wieder verschließt.
Schon ist der Inhalt weg.....

Bei Reisen nach Simbabwe in die offenen Camps, wird von den Veranstaltern angeraten, rund 1/3 mehr an Essensvorräten mit zu nehmen.
Erforderlich weil, da dort die Affen so dreist sind, die klauen alles, aber auch alles von den Tischen und aus den Autos, wenn sie eine Chance dafür sehen.

Wir brauchen aber gar nicht so weit in entfernte Länder zu schauen, Touristen und Einwohner an unseren Küsten können auch davon ein Lied singen,
das sie ihres Essens beraubt werden von Möwen, Krähen usw.
Alleine in Westerland oder in List auf Sylt ( als Beispiel) , lässt sich das immer wieder beobachten, wenn die Vögel von hinten die auserwählten Opfer anfliegen.
Über die Schulter gleiten und sich den Pommes, Crepps oder Fischbrötchen bemächtigen, selbst Eiswaffeln sind vor ihnen nicht sicher.
Verdutzt und ungläubig schauend bleiben die betroffenen Personen auf der Straße stehend zurück und schauen ihrem Snack hinterher.

:saflag:

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Nach der Aufregung machten wir uns auf den Weg , S134, und mit einem langen Schlag am Fluss und an der Grenze von Mosambik entlang ( S50), ging nun zum Mopani Rest Camp.

#126

Southern Ground Hornbill - Südlicher Hornrabe - Infos zum Vogel

und mal ein link zu der Vogelstimme : Info Vogelstimme

Besser kann ein Tag nicht starten,- ok , eine Leopardensichtung wäre da noch eine andere Hausnummer....
Aber, die auf einem Baum anzutreffen , das ist schon eine besondere Sichtung.
Denn nach ihrem Abflug, waren sie dann auch gleich so versteckt, das man sie nicht mehr wiederfinden konnte.

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#127

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#127b

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#127c

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Kartenausschnitt

Wo befinden wir uns auf dem heutigen Abschnitt?
Wenn ihr die Karte öffnet, sind wir von Shingwedzi in südlicher Richtung am Ostrand des Kruger ,bis hinunter nach Mopani gefahren.
Kommend vom Osten etwas westwärts , um dann ein paar Kilometer hinauf zum Mopani Gate zu cruisen.

Auf der Strecke machten wir unter anderem an einem Bird Hide einen Stopp, der zwar recht schön liegt, aber weder von Shingwedzi ,
noch von Mopani so gelegen ist, das er auch für einen späten Besuch gegen Abend erreichbar ist ( Nyawutsi Hide ).

#128

Als ich den Vogel da sitzen sah, war meine Freude sehr groß, da ich dachte, da habe ich einen
Grey -Haeded Kingfisher erwischt.... - dem ist leider nicht so , es war wieder einmal ein Woodland Kingfisher....

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#129

Yellow-billed Stork - Nimmersatt - Infos zum Vogel

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#130

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#131

Nestbau eines Webervogels - ich denke, das es ein Southern Masked Weaver ist, auch wenn das Bild es nicht ganz klar hergibt.
Alternativ , wäre es ein Village Weaver. Bei dem müssten die gelben Ferdern aber weiter zum Schnabelansatz gehen.

Infos zum Vogel

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#132
Wolly-Necked Stork - junge Wollhalsstörche - Infos zum Vogel

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#133

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#134

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Am dem Grootviel Damm war bis auf einen Elefantenbullen, sehr wenig los, desselben an dem Shibavantsengele Lookout.

#135

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Als wir uns dann weiter Mopani näherten und schon südlich davon waren, in der Pan - Sumpf Area ( Nshawu marsh) , da sahen wir Elefantengruppen , noch und nöcher
und Elefantenbullen, wo man nur hinschaute, was für ein Erlebnis !!!
Bei Hundert hörten wir auf zu zählen, -so viele Graue waren da unterwegs.
Nachdem wir uns "satt " gesehen hatten ging es zum Camp, - auch hier wieder super freundlich, man war als Gast herzlich willkommen !

#136 Mopani Camp

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#137
Auch hier wird der Kühlschrank wieder um 90 Grad zur Wand gedreht , um auch dem Honigdachs,keine Chance zu geben, einem die Nahrung zu stibitzen.
Ja, das Camp hat ein größeres Problem mit den Honey Badger, als wohl mit den Affen.

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Eingerichtet und etwas gegessen und schon ging es nochmals zu den Elefantengruppen zurück, das kann man sich einfach nicht entgehen lassen.
Zwar standen sie nicht mehr so schön zusammen, aber ein prägendes Ereignis blieb es trotzdem.
Zudem war das Licht nun um Klassen besser, als zur Mittgaszeit, wo alles völlig überstrahlt war.
An dem Ringbrunnen bei Mooiplass, wo wir Jahre zuvor, ebenfalls sehr große Gruppen von Elefanten gesehen hatten , war es diesmal sehr ruhig.

#138

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#139

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#140

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#141 erneuter "Kampf" um ein Bild.....

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#142
Herr Waterbuck war auch nicht erfreut, das er so viel Aufmerksamkeit bekam.
Der Leittragende war der Busch dann vor dem Tier, der mächtig mit den Hörner bearbeitet wurde.
Die Blätter und Zweige flogen da nur so umher.

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:saflag::saflag::saflag:

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In den Tagen fuhren wir den Shongolo Loop, wiederum mit wenigen Sichtungen, wie in den Jahren zuvor auch schon, aber man weiß ja nie.....

#143 die Baobabs um Mopani - Affenbrotbaum- Infos zur Baumart

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#144

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#145 African fish-eagle

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#146 wilde Lilien

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#146b

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#147 durstig

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#148 Hammerkoop

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Dafür war auf der östlichen Seite am Wasserloch ( Tihongoreni / S143) viel mehr los, gerade bei dem ersten Besuch am späten Nachmittag.
Die großen grauen Einzelgänger verteilten sich hier weiträumig, in einem Gebiet, das sich komplett geändert hat, seit dem letzten Besuch.
Der Buschbestand ist viel niedriger in der Höhe und sehr ausgelichtet , rund um das Wasserloch.
Weite und nochmals Weite, wie eine Graslandschaft, mit wenigen alten kurzen Baumresten, die aus der Erde ragen und auf denen Greifvögel ihren Ansitz finden.
Besonderes Glück hatten wir mit den Grasfressern dort, die standen überwiegend sehr nah der Straße, was auch nicht alltäglich ist.
Sehr spannend und wunderschön anzusehen.

#149 weit entfernt- das Ass im hohen Gras-

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#150

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#151 Mutter und Kind

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#152 junges Gnu

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#152 Hautpflege

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#154 Tsessebe - Leierantilope - Infos zum Tier

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#155

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#156 Rock Kestrel - Infos zum Vogel

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#157 Lesser Kestrel - Rötelfalke - Infos zum Vogel

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:saflag::saflag::saflag:

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Am dritten Tag ging es morgens wiederum weiter in südlicher Richtung.
Unerwarteter Weise, war der Tsendze Loop ( S48) gesperrt.
Was nun ? - Die Karte studiert und so entschlossen wir uns, die Straße zum Stapelkop Dam zu nehmen.
Eine Strecke, die wir in den Jahren noch nie unter den Reifen hatten.
Um es kurz zu machen, einmal gefahren und es reichte uns .
Im Damm war zwar viel Wasser, aber auf der Strecke hin ( 20km) , wie auch zurück, - absolut "tote Hose".

#158 Lilac-breasted Roller - Gabelracke - Infos zum Vogel
Nicht gerade der schillernste seiner Art, aber der saß so schön still da....

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Besucher am Haus und eine "Maske" im Baum....

#159

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#160 African Mantids nymph - Ghana Gottesanbeterin grüngefärbtes Jungtier - Infos zum Tier

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Dafür ging es am Nachmittag nochmals zur Graspfanne und dem dortigen Wasserloch ( S143),
wo die Tiere nicht mehr so nah an der Straße standen und alles weiter verstreut sich aufgestellt hatte.
Aber hier gab es wieder viel zu sehen.
So waren die Ansitze von ganz andere Vögel reklamiert worden.
Zuerst , von weitem, sah das so aus, als wären die Kestrel's wieder da.
Aber weit gefehlt, heute gaben sich ganz andere Arten die Ehre.

#161 Dark Chanting Goshawk - Graubürzel-Singhabicht - Infos zum Vogel

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#162

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#163 Hi Mum....

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#164 Lanner Falcon juv. - Lannerfalke , Jungtier - Infos zum Vogel

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#165 immature Jackal Buzzard - unreifer Schakalbussard - Infos zum Vogel

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#166

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#167 das "Spiel" beginnt von vorne.....

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#168 .. diesmal gewann ich ! ;)

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#169 Passend zur Situation - es hieß Abschied nehmen, von der Gegend um das Mopani Rest Camp.

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Auf jeden Fall hat uns das Gebiet um Mopani auch bei diesem Besuch nicht enttäuscht und steht weiterhin auf unser Favoritenliste für den Kruger ganz weit oben.


Noch ein Wort zu den Unterkünften im Kruger, - alle sehr sauber, die Betten sehr bequem, wir hatten nichts zu bemängeln.
Das weiterhin die Stühle an den Häusern nicht unsere liebsten sind, das wird sich auch nicht ändern.
Bequem ist etwas anderes.
Da geht es noch am ehesten in Shingwedzi, da man den Stuhl ( mit hoher
Lehne) und die Mauer um den Essbereich gut nutzen kann, um etwas
entspannter sitzen zu können.
Auch gefiel uns der Poolbereich in Shingwedzi wieder sehr gut.

Die sieben Nächte im Kruger gingen so schnell vorüber, das wir das kaum glauben konnten.
Die Sichtungen waren schon fast außergewöhnlich, bedenkt man die Dichte der Vegetation zu der Jahreszeit.

Doch nun hieß es erst einmal Abschied zu nehmen von den selfdrives, denn nun fuhren wir am frühen Morgen, zunächst in südwestlicher Richtung,
hinaus aus dem Kruger ( Phalaborwa Gate), nicht ohne eine nochmalige Sichtung der Southern Ground Hornbills.
Insgesamt waren an der Brücke über den Letaba ( H14) , vier der Vögel zu bewundern.
Zwar etwas unruhig, aber noch fotogen für eine kurze Zeit, dann flogen sie auf und suchten sich am Fluß einen anderen Platz.

#170

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#171

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#173

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#174

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Bei der Ausfahrt am Gate, ein Ranger, der echt spaßig war und uns humorvoll verabschiedete.
Vorbei am Restaurant Bushveld Terrace, wo wir so gut gegessen hatten , aber für einen Lunch war das noch viel zu früh.
Weiter ging es auf der R40 entlang an einigen anderen PGR, u.a. auch an Olifants West ( =Balule West), dort wo wir 2013, unsere erste Safari gemacht hatten.
Durchquerten Hoedspruit ( Maruleng,- an die neuen Namen muss man sich erst noch gewöhnen...)
und bogen ab auf die Straße, die auch zum Flughafen Hoedspriut - East Gate - führt.

Ein speziellen :danke::wine: an @maddy für die Unterstützung und Bestätigung der Bestimmung, der Vögel #161, 164, 165

:saflag::saflag::saflag:

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Nach den Besuchen in den Jahren in Balule West und vor drei Jahren im Manyeleti Game Reserve/ Pungwe Safari Camp,
hatten wir die Baobab Ridge Lodge im Klaserie Naturschutzgebiet gebucht.

Infos zur B R L

Eigentlich eine Lodge, das gebe ich unumwunden zu, die eigentlich nie in unsere Auswahl fallen würde,
da sie für uns nicht in das Preisspektrum passt, das wir für unsere Reisen so einplanen.
Hier spielte uns die Situation der Lodgebetreiber in die Hände, da sie um jeden Gast und jede Buchung ringen.
Die Specials , mit dem entsprechenden Rabatt, eröffnen für beide Seiten die Möglichkeit, das der Betrieb läuft und
Buchungen eingehen, von Reisenden, die sonst dort nicht buchen würden, weil ihnen das Preisniveau zu hoch ist.

Wir waren nun auf dem Weg dorthin und passierten das erste Tor, vorbei an der Einfahrt des Flughafens.
Schnurgerade geht es weiter gen Osten, bis ein zweites Gate auftaucht.
Davor liegt auf der linken Seite der Bush Pub, eine urige Gaststätte , sogar mit einfachen Zimmern.....
Wir waren sehr zeitig bis dorthin gekommen.
Und um nicht vor der Zeit auf der Lodge zu erscheinen, machten wir noch eine längere Pause, - aßen eine Waffel mit Eis,
füllten den Flüssigkeitshaushalt auf und kontaktierten unsere Kinder , nach sieben Tagen im off.

#175

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So verging die Zeit recht schnell und es war die Zeit gekommen, die letzten Kilometer zu "vertilgen".
Am Gate gab es den obligatorischen Papierkrieg, man zahlte das Gate Fee und nach dem Hinweis, die Geschwindigkeitsbeschränkungen
ernst zu nehmen, ( das wird nämlich richtig teuer , wenn man zu schnell unterwegs ist), ging es auf die letzten 8 K's.
Immer noch schnurgerade gen Osten.
Von der Hauptstraße ging dann ein kleiner Sandweg ab, nochmals für rund 2 km , mit den ersten Tieren an den Seiten, Gnus, Impalas und Schakale.

Als wir ankamen , waren mit uns noch zwei andere Paare dort, alle am selben Tag angereist ( aus NL und USA ), die ersten Gäste seit über drei Wochen.
Die Besitzerin war mit ihrem Mann vor Ort und wir wurden herzlichst empfangen.
Da sie hochschwanger ist/ (war) , trug sie zum Schutz fast immer eine Maske, da sie wegen der Schwangerschaft keine Impfung hatte und auch
am Abend blieb sie in dem privaten Bereich, damit sie sich nicht der Gefahr aussetzte, das sie gar Malaria bekommen könnte.
Wobei die Plagegeister kaum vorhanden waren.
Das ganze Team war super nett und vom Guide, von dem Ehemann und ihr, sprachen alle offen über die Situation ,
die dort zur Zeit vorherrscht und wie schwierig das alles ist.

Die Einrichtung im Haupthaus , die Unterkünfte und überhaupt, die Lodge war schon luxeriös und ist sicher ihr Geld wert.
Das Essen war hochwertig, wenn auch vielleicht etwas knapp bemessen, - satt wurden wir alle,
doch für einen kleinen Nachschlag reichte es dann oftmals nicht.
Das zog sich vom Frühstück , bis zum Dinner durch, vorbei die Gerichte zum späten Lunch dagegen etwas üppiger ausfielen.
Das ist " Jammern " auf einem hohen Niveau und spiegelt auch nur unsere Meinung wieder.

Die Unterkunft, besser das Wohnhaus mit 150 qm , und super ausgestattet, ist wunderschön, -- aber braucht man das wirklich ?
Für die Zeit die man darin verweilt.
Ob das Safarizelt in Pungwe, oder ein einfacheres Haus wie auf Massodini / Balule West reichten uns bisher immer und das war schon weit
über dem Standard, was die SanParks Unterkünfte da so zu bieten haben.
Eine saubere Unterkunft , mit Dusche und bequemen Betten und eine gute Sitzgelegenheit, mehr braucht man nun wirklich nicht.

#176

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#177

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#178

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Na klar , ein guter Guide auf dem Wagen, der ist schon wichtig und den hatten wir mit David, auf jeden Fall.
Nach der ersten Tour von sechs, taute er richtig auf , dabei hätte das Wissen von uns sechs nicht unterschiedlicher sein können.
4 Rookies, die etwas Naturfeeling hatten , aber ohne tieferes Wissen und wir, die nun zumindest etwas mehr background - Wissen haben.
Trotzdem harmonierte der Wagen prima und alle waren mit Begeisterung dabei.
Wie gesagt das übertrug sich auch auf David, der von Fahrt zu Fahrt immer lockerer wurde.

Kommen wir zu den ersten Drive - Bildern.....

#179 - kaum unterwegs, lief uns ein White Rhino entgegen-

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#180

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#181 Golden Orb Web Spider - Seidenspine - Infos zum Tier

Über Spinnen und die Zusammentreffen mit ihnen, später mehr.....;)

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#182

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#183 Begrüßung

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#184 mit einem großen Stück Baumrinde, "winkte" er uns zu.....

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#185 Zeit zur Pause

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#186 sundowner

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#187

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#188

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#189 danach , gab es es Lions......

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#190

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#191

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#192

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#193 sogar mit kleinen, die aber immer gut geschützt in der Mitte liefen....

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Kameraeinstellung: ISO 8000 bei #189 f 5.6 1/10 , was zu knapp war , danach ISO12800 - f 4.0 1/160 bis 1/80

Das Dinner fand am ersten Abend im Haupthaus statt, obwohl draußen schon alles eingedeckt war.
Eine Schauerfront, die uns auch schon kurzzeitig auf dem Drive erwischte, brachte wieder etwas Regen.
Um sicher zu gehen, das wir nicht alle nass werden würden, wurde kurzerhand alles abgeräumt und innnen neu eingedeckt.

Kurz nach 9.00 pm - safari night

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Das Klasiere Gebiet ist schon sehr dicht bewachsen und nicht einfach zu befahren,
da auch hier die Buschwege in einem teilweise sehr ausgewaschenen - "robusten" Zustand waren.

Das der erste Morningdrive fast ins Wasser gefallen wäre , war nur ein Nebenaspekt.
Es war ja auch nur "fast....", denn gegen 5.00 am kam reichlich Wasser vom Himmel.
Und da wir vor drei Jahren schon einmal so unsere Erfahrungen mit einem Regendrive gemacht hatten,
sah ich dem Ganzen sehr skeptisch entgegen.
Wobei David, doch sehr optimistisch war, das wir losfahren würden.
Da der Wagen kein Regenverdeck hatte, was aber auch bei den Wegen wirklich nicht praktisch gewesen wäre,
bzw. so gut wie unmöglich war, damit im Gelände unterwegs zu sein,
ließ ich aus Vorsicht meinen Kamerarucksack im Haus zurück und nahm nur das Handy mit.
Was wahrlich eine schlechte Entscheidung war, da es sehr schnell trocken wurde und wir u.a. zwei Eulen sehr nahe am Wagen hatten.

Blöd gelaufen.....

#194

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#195 unsere "Hütte"

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#196 Haupthaus

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#197 vor Wind und Regen gesichert.....

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Dafür konnten wir die Nachmittagsausfahrt wieder genießen, wenn auch der Himmel erst sehr spät aufriss und der Wind sich etwas legte.
Brandon, der Ehemann der Chefin Nini , der eigentlich etwas ganz anderes beruflich macht, aber mit Leib und Seele den Busch liebt,
war oftmals im zweiten Wagen mit unterwegs und suchte den Busch nach Tieren ab und unterstützte damit David.
Über Funk wurden die Sichtungen zentral gemeldet und weiter gegeben, bzw, auf anderen Kanälen,
wurden diese auch direkt von Fahrer zu Fahrer weiter gesagt.
Mir erschien das so, wie vor fast 10 Jahren bei unserem ersten Besuch in einem PRG,
viel wurde da für sich behalten und die Guides waren sich nicht so grün untereinander.
Das gleiche Gefühl, bzw. die direkte Aussage dazu, kam auch von David, der hin und wieder sagte, das wir nichts erzählen sollten, was wir vor hätten,
noch was wir gesehen hatten, wenn wir einen anderen Wagen begegneten.

Was hingegen sehr gut klappte, war die Kommunikation zwischen einem Fahrer von der Timbavatiseite ,
das Gebiet lag südlich der Hauptstraße die zu den Lodgen führte.
So kamen wir zweimal in den Genuss , dort hinüber wechseln zu können , da Tiersichtungen getauscht wurden,
wir hatten ein Nashorn und dort stand eine große Gruppe von Büffeln.

#198

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#199

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#200

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#201

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#202

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#203

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Und ja, die Spinnenzeit fing an und da hatten wir auch "schöne " Begegnungen, die der eine und die andere , nicht so berauschend empfand.

Die eine Spinne, fast Handteller groß landete direkt vor dem Knie von Mattias, der in der ersten Reihe saß,
er erwischte sie noch bildlich mit seinem Handy , bevor David sie mit der Machete hinaus beförderte.

#204 Garden Orb Web Spider - Echte Radnetzspinne - Infos zum Tier

Bei der Angabe zur Größe von 6 cm , wäre ich mir nicht so sicher, die war größer !
Allerdings laut der Beschreibung, harmlos gegenüber Menschen und Haustieren.
Weiß man das vorher ? ;)

- freundlicher Weise von Mattias Wicklund zur Verfügung gestellte Bilder - , da ich zu spät mit meiner Cam war.....

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#205

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Mattias war dann doch etwas blass um die Nase geworden, angesichts der Größe, obwohl er eine lange Hose trug.
Etwas weiter, sprang von der selben Art , diese von einem Busch von rechts nach vorne über die Kühlerhaube des Safariwagens,
als wir offroad unterwegs waren, mal eben so 2, eher 3m weit.
Wenn die zu uns in den Wagen gesprungen wäre.....???

Im späteren Verlauf des Drives trafen wir auf eine größere Gruppe von Elefanten.
Erst vom Weg aus betrachteten wir die Gruppe, als David den Geländewagen in den Busch fuhr.
Für Elefanten....? - dachte ich so bei mir.
Aber ok, er wird sich dabei ja was denken.
Der Untergrund war wirklich schwierig zu befahren,- viele Löcher, dicke Äste und Baumstümpfe.
Es war daher recht laut und die Elefanten nicht weit entfernt, wenn die ..... nun sauer werden, hmm.
Aber von der Tierseite blieb es ruhig, wir standen nun seitlich vor der Gruppe, die sich in unsere Richtung bewegte.
Mehr oder weniger standen wir plötzlich mitten drin, wobei einige Elefanten an die hohen Äste der Bäume wollten.
Und.... sollte da etwa ein Grauer, das machen, was man auf Aufnahmen von Elefanten an den Mana Pools in Simbabwe sehen kann,
sich auch auf die Hinterbeine stellen, um mit dem Rüssel eine höhere Reichweit erzielen zu können.
Muksmäuschen still saßen wir da und starrten gebannt, auf den Elefanten.
Er wuchs richtig nach oben, der Rüssel wurde länger und länger, das Körpergewicht verlagerte sich immer weiter nach hinten,
die Vorderbeine waen schon sehr stark entlastet,- nun.... noch ein kleines Stück und du stehst auf zwei Beinen
Die Anspannung wuchs, - der nächste Versuch , wieder reckte sich das Tier in die Höhe und und erreichte den Ast mit der Rüsselspitze.
Einmal gefasst und kräftig nach unten gezogen und es knackte laut und das Holz mit den Blättern brach ab.
Was für ein Erlebnis, auch wenn es nicht zu dem "Zweibeinerbild" kam.

#206

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#207

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#208

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#209

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Wir blieben noch eine Weile dort, bis wir genügend Platz hatten, das wir gefahrlos uns aus dem Staub machen konnten.
Auf dem Rückweg, dann noch ein Highlight, die verpasste oder eine andere große Eule im Baum.

#210 Spotted Eagle Owl - Fleckenuhu - Infos zum Vogel

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Ein spannender Drive ging zu Ende.

#211

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#212

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Leopardensichtungen,- oder das Versteckspiel !

Teil 1

Das wir hin und wieder David, auf eine spaßige Art forderten, gehörte schon zum Tagesgeschäft.
Dies bekam auch Brandon mit und dämpfte unseren Wunsch auf eine Leopardensichtungen etwas ein.
"Der Busch ist so dicht, das wird echt schwer überhaupt einen Leoparden zu entdecken, geschweige ihn länger zu Gesicht zu bekommen."
Aber den "Druck" nahmen wir nicht zurück.
So kam es, das am nächsten Morgen unser holländisches Paar, die ganz hinten oben auf dem Wagen saßen, plötzlich laut "Stopp" riefen,
als wir auf der Hauptstraße im Zwielicht fuhren.
David schaute sich verwundert um, - " Etwas zurück"- und ja, dort auf der Schotterstraße, noch gerade sichtbar, lief ein Leopard von uns weg.
Wir nahmen sofort die Verfolgung auf und sahen gerade noch, das das Tier linksseitig im Dickicht verschwand.
Wir näherten uns der Stelle und sahen schemenhaft im hohen Gras und Buschwerk einige Spots.
Offroad versuchten wir näher zu kommen, doch das war leicter gesagt , als getan.
Ein direkter Weg stand uns dabei nicht zur Verfügung, es gab da kein durchkommen.
ALso wieder zurück zur Gravelroad, etwas weiter herum und hoffen, das er auf uns zukommmt.
So saßen wir da, jede Grashalmbewegung genau analysierend .
Doch nichts geschah.
So ging es wieder zurück zum Sandweg und siehe da, weiter vor uns sahen wir wieder "das Heck" von dem Leopard, das sofort in dem Grün verschwand.
Wieder hinter her....,- mit dem gleichen Misserfolg.

Das Tier narrte uns, - ein zweiter Wagen, wie sich dann herausstellte , der befreundete Kumpel aus "Timbavati" rauschte heran.
Man muss wissen, das David dort vor langer Zeit auf einer Lodge ausgebildet wurde und einige Jahre in dem Gebiet gearbeitet hat,
bis er auf der Baobab Lodge wechselte.
Die guten Kontakte dorthin ermöglichten daher die Gebietswechsel, die eigentlich streng verboten sind.
Nun wurde das Gebiet mit zwei Wagen und 28 Augenpaaren durchsucht, aber der Leo führte uns an der Nase herum.
So brachen wir die Suche ab und fuhren weiter.

#213 findet die Katze

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#214 Spots - aber auch nicht mehr.

So gesehen, eine der schlechtesten Leopardensichtungen in den ganzen Jahren, aber mehr war einfach nicht drin.....

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#215 Geier mit Nachwuchs

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#216 Fork-Tailed Drongo - Trauerdrongo - Infos zum Vogel

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#217 in sehr guter Kondition

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#218 als "Trostpflaster" gab es Lions - nach dem verpassten Leopard , eine tolle Alternative.

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#219

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#220

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#221

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#222

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#223

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zurück auf der Lodge und nun bei strahlenden Sonnenschein, gab es auch hier einiges zu sehen.


#224 wer spottet hier wen ? African Barred Owlet - :danke: maddy Infos zum vogel

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#225

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#226 -Rund um das Sonnendeck gab es das zu entdecken.

weiblicher Bennett's Woodpecker :danke: maddy Infos zum Vogel

photo-84332-3ff0cef1.jpg ""

#227

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#228 Jacobin Cuckoo - Jakobinerkuckkuck - Infos zum Vogel

Sehr , sehr ähnlich zu dem Kuckkuck, den wir im Marakele NP gesehen haben.
Dort war die Brust des Vogels, schwarz gesprenkelt , hier voll weiß.
Auffindungsort:
- ca. 60-80m entfernt in einem Baum.
- maximaler Bildausschnitt bei umgerechnet 800mm auf Kleinbild
- damit das Maximum, was mit der Kamera und dem PanaLeica100-400mm Objektiv möglich ist, bei der Tiergröße.

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#229 Wasserloch am Grundstück

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#230

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#231

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Der Nachmittags - Drive, hatte es in sich,....
deswegen ja auch Teil 1 und Teil 2 ;)


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Geschrieben (bearbeitet)

Der zweite Teil des Tages.

Am Nachmittag begann der Drive mit den ersten Sichtungen nahe der Lodge .
Erst begegneten wir einen Schabrackenschakal

#232

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#233

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und kaum weiter gefahren, entdeckte David den Leoparden erneut ,
als dieser vier Pfoten hängend und liegend auf einem dicken Ast im Baum sich ausruhte.
Allerdings weit, - weit entfernt.
Wir blieben auf Abstand und der Wagen von drüben wurde erneut gerufen.
Angekommen und nach einer kurzen Absprache, fuhren wir von zwei Seiten auf den Baum zu.
Doch das Tier wollte einfach nicht mitspielen, es sprang sehr früh den Baum hinunter und versteckte sich wieder im dichten Busch.
Trotz unserer Offroadfahrweise , schaffte er es wieder und wieder, uns zu entkommen.
Daher ist die Fotoausbeute mehr schlecht als recht.

#234 vier Pfoten.... - schon mit 200mm aufgenommen

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#235 halbwegs brauchbar- 800mm , crop und Software-Hilfen

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#236 max. Ausschnitt

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Dafür wurden wir den Tag mit Großkatzen entschädigt.
Morgens und Abends hatten wir das Vergnügen, drei / zwei kräftige Löwenmänner zu entdecken und auf uns zu laufend zu sehen.
Nummer 3 , war am Abend in der Nähe an einem Wasserloch, etwas abseits der anderen Brüder.

#237

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#238

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#239

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#240

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#241

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#242

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#243

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Spinnenphobien..... und andere Bedürfnisse....

Eine andere Spinnenart hatten wir am nächsten Tag als Besucher bei uns im Wagen, die dann auf dem Boden umher rannte
und als M. diese mit der Machete hinausheben wollte, weil David nicht an sie heran kam, fuhr David aber plötzlich los,
-was nicht so gut ankam.

Das neue junge Pärchen, das nun mit uns die Tierwelt entdecken wollte, war noch weniger mit den Tieren auf du und du.
Hatten sie doch spontan die Reise nach SA gebucht, weil der Trip nach Asien nicht möglich war, da sie dort erst einmal in Quarantäne gehen mussten, nach der Einreise.
So wurde es die Garden Route und zum Schluss noch ein paar Tage am Kruger.
Neben dem fehlenden Grundwissen für Tiere, ein Jackal war halt auch am zweiten Tag , dann wieder ein Hund und der Marabu auf dem Ast,halt wieder ein Geier....
Hinzu kam noch, das sie eine richtige heftige Spinnenphobie wohl hatte, was sich in einem Schreikrampf entlud und sie nachfolgend stark hyperventilierte,
als wir unter einem Spinnennetz hindurch fuhren, das war schon heftig, da sie sich nur schwer wieder beruhigte.

#244

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#245

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Das es für die Lodgebetreiber nicht immer leicht es mit ihren Gästen, zeigte sich an einem Abend zum Dinner in der Boma.
Es ging um Wein und auch um Fleisch...
Die Frau wollte gerne ein Glas Wein trinken und fragte nach was für ein Wein denn schmackhaft wäre, - ihr wurden verschiedene Wein gezeigt,
zu ihrem Mann gerichtet, " Was soll ich denn nehmen", sagte er, "Er trinke ja nur Riesling, bei den Weinen in SA hätte er noch nichts passendes gefunden."
Und außerdem wollte sie auch keine Flasche Wein, sondern nur ein Glas.
Da wir und auch M. und T. aus den USA Wein dabei hatten, gaben wir ihr etwas zum probieren.
Ich weiß aber echt nicht mehr , wie die Wahl dann ausging......
Er trank auf jeden Fall eine Cola.

Es gab Fleisch zum Dinner und als dann die Frage ausgesprochen war, fiel mir doch fast die Kinnlade runter und nur gut das wir am anderen Ende saßen,
da ich sonst doch was gesagt hätte,- denn es wurde ernsthaft gefragt, als man ihm das Fleisch anbot, ob es auch zertifiziertes Fleisch sei,
da er nur solches essen würde.
( Nach dem Riesling Thema und nun das, dachte ich mir,- bleib doch lieber zu Hause und ganz nebenbei, was würde er denn da in Thailand essen wollen ? )

Egal, man staunt immer wieder und manchmal denke ich auch , ob man selber unbewusst auch solche Dinge bringt , wenn man unterwegs ist ,
-ich hoffe nicht ;)

Die sechs Drives waren auf jeden Fall durchweg spannend, auch fordernd ,was die körperliche Verfassung anging, - mit den Sichtungen konnte man
mehr als zufrieden sein, auch wenn nicht alle Wünsche erfüllbar waren.
Das machte aber die Stimmung mit David allemal wett.
Auch ergab sich die Gelegenheit einmal etwas zu machen, wo es immer heißt, das man noch nie richtig in Südafrika gewesen sei,
wenn man nicht eine Marulafrucht "gegessen" hätte.
So fragte ich Brandon nach dem Lunch, ob ich eine der Früchte, die da im Garten lagen mal probieren dürfte.
"Klar doch , ich suche eine gute aus " Er schälte die Frucht ab, erklärte dazu, das die Früchte wenig Fruchtfleisch haben und das sich ein dicker Kern in der Frucht befindet.
Als er die dicke, fast lederartige Schale entfernt hatte , lutschte ich auf der Frucht herum, - angenehm süß, aber auch etwas säuerlich, gar nicht übel, aber halt wenig Fruchtfleisch.
Hauptsächlich wird die Frucht zur Marmeladenherstellung oder zum Bierbrauen benutzt.
" Eine Kostprobe davon serviere ich euch heute Abend zum Dinner "
Auf die Idee, mit einer Marulaverkostung war bisher noch keiner gekommen.
So gab es vor dem Dinner selbst gebrautes Marula Bier, für jeden der es probieren wollte.
Es schmeckte fruchtig, säuerlich, fast schon wie Cidre.

Es war der letzte Abend in der Boma, wo wir noch gemütlich zusammen saßen.
Doch wie so häufig, die Zeit zerrinnt dann besonders schnell zwischen den Fingern und so hieß es wieder einmal "safari night".

#246

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Da einige Fragen zum Thema Guides und dem Mehrwert bei Übernachtungen auf einem PRG gestellt worden sind, füge ich da meine Gedanken hier ein.

Was reizt uns , die teuren Lodges oder Safaricamps zu buchen?

Alleine die Faszination in einem offenen Wagen über unbekannte Wege zu fahren und die Gerüche einatmen zu dürfen , ist schon der erste Hauptgrund.
Dieses Gefühl, ist nicht mit einem Selfdrive zu vergleichen.
Alleine die freie Rundumsicht, ist unbezahlbar,- nebst den Offroad -Möglichkeiten , bei bestimmten Sichtungen.
Hinzu kommt, wenn man das Glück hat, mit nur max. 6 Personen die Drives zu unternehmen, sind das fast private Touren.
Zu viert oder gar zu zweit auf dem Wagen, dann ist es schon exklusiv.
Kommt dann noch ein kompetenter Guide am Steuer hinzu, der nicht nur sicher fährt, gebietskundig ist und auf viele Fragen beantworten kann,
ohne einen zu zutexten oder nur schweigend seinen Job verrichtet, dann steht tollen Stunden in den Safarisitzen nichts im Wege.

Im Laufe der Jahre , haben wir die unterschiedlichsten Safari Drives gemacht.
Mit den unterschiedlichsten Guide Typen, die allesamt uns nie enttäuscht haben, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere.
Mal dauerte es etwas, bis man miteinander "warm" wurde, doch so richtig negative Fahrten hatten wir nie, wenn wir mit den Landrover oder Toyotas unterwegs waren.

Richtig enttäuschende bzw. unpersönlichsten Drives hatten wir eigentlich nur einen, der war vor einigen Jahren , der Nachtdrive in Satara.
SanParks im Kruger führt die Fahrten nur mit den Trucks durch.
Alleine von der Größe her, ist man weit vom Fahrer getrennt und wenn der mehr oder weniger seine Tour nur abspult, dann ist es eben nicht so,
als wenn man nah am Fahrer sitzt.
Ein anderer Aspekt bei den Fahrten, ist die Zusammensetzung der Gäste auf dem Wagen.
Das kann hervorragend passen oder auch nicht.
Bestehen bei den Interessen und dem Vorwissen große Unterschiede, dann kann das schon mal nervig werden,- für alle Seiten.....
Das die Guides schon sehr darauf aus sind, die Big 5 für die Gäste zu finden, steht eigentlich immer im Vordergrund, bei gemischten neuen Gästen auf dem Auto.
Ist der Aufenthalt etwas länger und man hat das Glück, nur zu viert odergar zu zweit unterwegs zu sein, dann sind ganz andere Zielsetzungen,
was die Sichtungsschwerpunkte angeht, möglich.
Das nicht für jede Antilope , Zebra oder weit entfernt stehende Tiere oder gar für jeden Vogel angehalten wird, ist eigentlich normal.

Hat man einen älteren Guide, der genauso naturverrückt ist, wie man selber, dann fällt der Sundowner auch mal gerne aus
und es wird auch nicht so genau auf die Uhr geschaut, ob man auch pünktlich zurück ist....
Gerade bei unseren ersten Safaris überhaupt, hatten wir solche Erlebnisse mit unserem Guide, der gleichzeitig einer der Landowner war und ist,
der mit uns durch die Gegend fuhr. ( 2 Jahre später nochmals )
Eine für uns unvergessliche Zeit und gleichzeitig, laut unseren jetzigen Freunde, die wir dort kennen gelernt haben und
die schon wesentlich mehr Safari-Erfahrungen zu der Zeit hatten,- "Ihr seit versaut bis in alle Ewigkeit, - die Drives hier, spiegeln die Normalität nicht wieder "
( Besuche in Balule West )

In den folgenden Jahren buchten wir mal Tagesausflüge (von St. Lucia in den Hluhluwe NP) oder die Hippo Tour und den Nightdrive in St. Lucia,
waren ein paar Tage im Tembe Elefant Park , nächtigten im Pungwe Safari Camp ( Manyeleti) und nun im Klaserie Reserve.
Andere Drives unternahmen wir im Mapungubwe NP ( Afternoon Drive , alleine mit dem Guide ) und einen Nightdrive im Mountain Zebra NP.
Alle in sich unterschiedlich, aber alle sehr informativ und entspannend.

Als ein Beispiel, möchte ich den Drive in Mapungubwe nochmals erwähnen.
Der Touranfang gestaltete sich doch als etwas zäh und holprig.
Nach der obligatorischen Frage, was uns denn so interessieren würde und wir geantwortet hatten, das uns eigentlich alle Tiere wichtig wären
und wir nicht nur auf die Big 5 unbedingt aus sind , wurde es sehr ruhig von vorne....
Erst als die ersten Tiere auftauchten und wir mehr und mehr in ein Gespräch einstiegen, wo er doch merklich unser Wissen getestet hatt
und wir scheinbar die "Prüfungen" erfolgreich bestanden hatten, lockerte er sich und wir hatten einen super schönen Drive .

Eine Menge Bewertungen zu den anderen geführten Touren findet man in meinen alten Reiseberichten.

:saflag::saflag::saflag:

bearbeitet von traveler57
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Auf dem letzten Drive, - man wundert sich immer wieder, was man für unbekannte Wege befahren kann...

Auf der Zufahrtsstraße waren wir unterwegs und sahen in weiter Ferne etwas auf der Straße....
Selbst David mit dem Fernglas war sich nicht sicher.
Hyäne?
Auch mit meiner langen Linse war es nicht eindeutig, erst der Zoom in der Kamera , mit dem wir das Bild nochmals stark vergrößerten konnten,
offenbarte die ganze Wahrheit
Wir waren einem Ast mit vielen Blättern aufgesessen, der eben von soweit entfernt aussah, wie eine liegende Hyäne.
Ein Schmunzeln flog über unsere Gesichter.
So ging es in die andere Richtung und dort lag dann tatsächlich die Hyäne auf der Straße .

#247 Fake - Sichtung :) in der Ferne links......

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#248

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#249

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#250 Marabou stork - Marabu - Infos zum Vogel

In unseren Augen vielleicht kein schöner Vogel, aber einer, der sehr nützlich ist und mit einer Körperhöhe bis 1,50 und einer Flügelspannweite bis 2,30 m kein kleiner ist...

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#251

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Eine zweite etwas später auf einem Seitenweg. Wir waren auf einem Naturweg in nördlicher Richtung unterwegs , als über Funk David gerufen wurde.
Diesmal gab es von der Südseite die Mitteilung, das sie einen Leoparden gesichtet hätten, in einem trockenen Flussbett.
Wir waren allerdings recht weit davon entfernt und es würde einige Zeit dauern, bei "schnellerer" Fahrweise, um dort hin zu kommen.
David schaute uns an, - " Wollen wir, aber es ist recht weit und eine Garantie gibt es nicht...."
Klar wollten wir !
Als dann ein anderes Fahrzeug uns entgegen kam, war die klare Anweisung von David, das wir nichts , aber auch nichts von unserem Vorhaben sagen sollten.
Also kurzer Smalltalk, das wir nichts besonderes gesehen hätten und wir zu einer anderen Stelle fahren wollten.
Danach ging es flott weiter, über die Hauptstraße , weiter auf der Zufahrtsstraße zu den Unterkünften im nördlichen Timbavati Reserve.
David betonte, das diese Straße auch noch frei benutzbar für ihn wäre.
Bis wir dann abbogen und den anderen Wagen suchten, was aber über den Funk problemlos ging.
Angekommen, wurde David erklärt , wo sich der Leopard mittlerweile hin verkrochen hatte.
War doch klar, - auf die andere Uferseite.
So kurvten wir etwas weiter herum und auf beiden Seiten begann nun die Suche.
Soll ich wirklich alles beschreiben, wie oft wir die Seite abgefahren haben, das Flussbett mehrmals durchquert haben, mit welchem Erfolg ?
Nichts, - rein gar nichts , bis auf ein paar frische Leopardenspuren im Sand.

Irgendwann gab David dann auf und wir genossen nun Teile des Timbavati Reserves.
Ein ganz anderes Bild bot sich dort von der Geländestruktur, mehr offener, anderseits mit tollen Baumbestand in Flussnähe.
Und dann, unverhofft, standen da drei White Rhinos,- was für wunderschöne große Tiere und im Besitz der langen Hörner.
Was für ein Bild !!!
So wirken die Tiere völlig anders auf einen, als wenn sie zu deren Sicherheit ihrer Hörner beraubt worden sind.
Wir wurden über ihre Ohren richtig gescannt,- mit dem Sehvermögen , geht da ja nicht sehr viel....
Etwas nervös bewegten sie sich mal nach links , mal nach rechts, dann bildeten die drei eine tierische Sperre vor uns.
Es war wohl die eindrucksvollste Nashornbegegnung, die wir mit den weißen je hatten.

#252 White Rhinoceros -- Breitmaulnashorn - Infos zum Tier

Wie kann man nur diese Tiere im übertragenden Sinne, für "Hornspäne" umbringen ????
Wenn die Wilderei so weiter geht, dann können wir in einigen Jahren noch sagen, " Wir haben sie noch damals live im Busch gesehen".
Während die Generationen nach uns, mit Glück sie im Zoo und besonderen Wildparks noch erleben dürfen.

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#253

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Langsam wechselten sie die Seite und waren nun einige Meter von uns entfernt, das wir weiter fahren konnten.
Aber was war das nun.
Plötzlich rannten die schweren Tiere in einem Abstand von rund 15 Metern neben uns her, mit ca. 30 km/h.
Und sie rannten und rannten,- einerseits faszinierend, auf der anderen Seite schwang bei mir immer mit,
- "Was passiert, wenn die den Safariwagen nun angreifen würden" ,- ein bildlicher , innerer Film lief davor meinem inneren Auge ab, der sich aber nicht bewahrheitete.
Denn ohne einen ersichtlichen Grund, drehten die Tier in die andere Richtung ab und verschwanden im Busch.
Wir fuhren derweil, zu einem großen Wasserloch , wo wir eine Pause einlegten.
Da wird ein neues Holzgebäude errichtet.
So wie das aussah, wird das in Zukunft ein Übernachtungshide werden, in einer tollen Lage.
Das Funkgerät meldete sich , David wurde gerufen.
Als er das Gespräch beendet hatte, meinte er nur kurz, " Das gibt wohl ein bisschen Ärger".
Die Funkzentrale hat eine Standortabfrage an die Fahrer gemacht und wir waren ja nicht da, wo wir eigentlich sein sollten.....

Die Zeit war weit voran geschritten und wir machten uns auf den Rückweg , erreichten über verschlungene Wege, die Hauptstraße und wenig später auch die Zufahrt zur Lodge.
Der sechste und für uns nun der letzte Drive war nun Geschichte.
Mattias und Tamara und wir verabschiedeten uns von David, übergaben das Trinkgeld und machten uns frisch für das Frühstück.
Anschließend wurden die letzten Sachen verpackt und wir gingen zum Bezahlen, der Reserve-Gebühren und einigen anderen Dingen zu Nini .
Dort bekam ich aus erster Hand mit, was es heißt, wenn die Internetverbindung dauernd gestört ist.
Es ging nichts mehr.... weder das Kartenlesegerät, noch der Link für eine Bezahlung über mein Bankportal.
Was nun? - Soviel Bargeld hatten wir nicht dabei .
Da wir in ein paar Tagen eh wieder in Hoedspruit sein werden, einigten wir uns, das ich von dort die Zahlung tätigen sollte.
Um das gleich vorweg zu nehmen, das ging leider auch nicht, da wir einige Male den Versuch unternommen hatten in der Lodge,
über den Link eine Zahlung zu tätigen, wobei die Verbindung immer abgebrochen und nun der Weg seitens der Bank gesperrt war.
Meine weiteren Zahlungen über die Lesegerätein in den Geschäften und Restaurants waren aber weiterhin mit der Karte noch möglich, zum Glück !
Daher waren wir einige Tage später nochmals auf der Lodge und zahlten dort den offenen Betrag in bar.
Lustig war dabei, die Verhandlung mit dem Gate- Personal.
Denn wir wollten ja nur für die Zahlung wieder in das Reserve und alleine, das wir nun mit Datum uns anmeldeten und gleichzeitig eine Stunde später
wieder hinaus wollten, stellte sie vor eine sehr schwierige Aufgabe , - wie sollte das denn auf dem Passierschein nun eingetragen werden und
welchen Betrag sollten wir dafür zahlen.
Erst hieß es den vollen Betrag, dann sprachen sie miteinander,- eine Lösung schien nicht in Sichtweite.
Nochmals wurde nachgefragt, was und warum wir nur so kurz zur Lodge wollten.
Ich erklärte es ihnen,...... und dann ging es plötzlich ganz schnell, ein dritter Kollege kam dazu und schon hatten wir den Schein in der Hand zahlten ein wenig und durften zur Lodge.

Dort beglichen wir unseren offenen Betrag, es gab etwas zu trinken, ein bisschen smaltalk mit der nun anwesenden Managerin ,
- Nini und Brandon waren nach Joburg abgereist und wir verschwanden wieder.

Mit den Erlebnissen auf der Lodge waren wir rund um zufrieden.
Alle waren super herzlich, alles sehr gepflegt und bestens ausgestattet.
Doch , wie ich oben schon erwähnt habe, für unseren Geschmack etwas "to much".
Alleine die Größe der Unterkunft, das ist irgend wie nicht unser Stil .....
Um nicht missverstanden zu werden, wir lieben es mit einem Safariwagen im Busch unterwegs zu sein.
Doch unsere Auswahl an solchen Unterkünften, wird in Zukunft eher in die Richtung Bush Camp oder einer kleinen Lodge orientieren,
als nochmals in eine Logde zu gehen, wo alles etwas ein bis zwei Nummern zu groß ausfällt.
Wenn die Preise sich wieder normalisieren, dann besteht für uns kaum die Gefahr einer Wiederholung.

Eher sehe ich die Gefahr, das die Natur immer stärker zum Spielball der wirtschaftlichen Interessen wird.
Anzeichen dazu sehe ich gerade in der Region um Hoedspruit dafür.
Aber auch die Preisgestaltung der SanParks Unterkünfte zeigen in die Richtung.
Die Kruger Region wird aggressiv vermarktet und das hinterlässt Spuren.
Der Bauboom ist überall zu sehen, - ein ums andere Estate wird aus dem Boden gestampft.
Die Folgen die das hat , wird man in ein paar Jahren sehen.
Ich tippe mal, das die Preise weiter stark steigen werden, bis ein Großteil dann kollabiert.

Auf der anderen Seite mehren sich die Äußerungen, das man mit dem Gut NATUR auch sorgsam umgehen muss.
Die ersten Konzepte einer schonenden Nutzung der Naturgebiete sind angelaufen.
Die Belastung durch den Tourismus soll eingeschränkt oder zurückgeführt werden.
Einige PRG begrenzen die Fahrzeugzulassung für ihre Gebiete oder setzen diese sogar für Monate eines Jahres ganz aus.
Die Natur sich selber zu überlassen ist nun ein Motto.
Die ersten virtuellen live Safaris können gebucht werden, wo ein Wagen mit der Kamera unterwegs ist und Interessenten sich weltweit für die Tour ein Ticket buchen können.
Je nach Angebot gibt es Tickets für 8-12 oder mehr Personen, die dann via LiveChat auch Fragen oder Kommentare an den Presenter auf den Wagen richten können.
Eine persönliche Homesafari ,- wird das die neue Zukunft sein ?
Nichts mehr mit dem Geruch und dem Sound des Busch in real live?
Denn setzt sich dieser Trend weiter durch , wird das persönliche Erleben einer Safari, bald nur noch einer finanzstarken Klientel möglich sein ?
Stichworte dazu: CO2 Abdruck, Renaturierung von Gebieten, Schonung der Ressourcen.
Man wird sehen wie der Weg gerade im Greater Kruger weitergehen wird.

Sorry für den Discourse, aber seit dem letzten Herbst , tauchen diese Gedankenspiele bei einigen
Leuten auf, denen ich immer wieder mal folge, bzw. sie setzen eine zeitweilige Schließung der Unterkunft sogar schon um.
Auch auf diese Gedankenreise ist der / sind die Betreibe(r) von Wildearth, die eben auch so argumentieren,
das man die Natur in die Häuser der Menschen transportieren möchte, da es eben auf Dauer nicht möglich sein wird,
das sich alle/ viele Naturliebhaber, im realen Leben, auf eine Safari begeben werden können.
Entweder der Preis wird in einer absehbaren Zeit, dieses Problem lösen oder es wird Kontingente geben, die wie auch immer
einen Besuch im NP - xy.. zulassen werden.

Wenn sich das bewahrheitet, sind das ganz düstere Aussichten für die, die ihre Reisen individuell für solche Gebiete planen.

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Wow, was für ein Bericht! Das macht sowas von Lust. Wir überlegen gerade, das 1. Mal überhaupt Afrika zu besuchen, aber stehen noch ein bisschen wie Ochs vorm Berg. Hättest Du noch Tipps für uns? Wir sind beide um die 50, unser Sohn ist 14. Wir haben schon ein Angebot eines auf Afrika spezialisierten Reisebüros vorliegen, was sich ganz toll anhört. Habe schon 1,2 Lodges bei Euch wiedererkannt. Danke!

LG Christof 

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Von der Baobab Lodge ging es die Strecke zurück durch die beiden Tore zur R40.
Einmal um das Timbavati Gebiet herum zum Orpen Gate.
Die übliche Prodzedur am Gate und weiter ging es zum Letaba Restcamp für die nächsten zwei Nächte.
Nein, halt, - nicht die übliche Begrüßung , wie in den nördlichen Gebieten....
Hier war das Personal eher demotiviert bei der Arbeit, der neue Besucher war dabei eher lästig.
Mehr oder weniger wortlos bekamen wir unseren Passierschein.
Dafür war das Personal am Tor wieder sehr freundlich.

Nicht zu vergessen, das wir in der Nähe von der Anmeldung , wieder auf Löwen trafen, eine Löwin direkt auf der Straße,
die anderen, wie mir eine andere Fahrerin erklärte, lagen unter einem Baum, nicht einsehbar.
Sie vermutete, das es ein Rudel war, wo auch weiße Löwen mit dabei waren.
Länger bleiben und abwarten, aber bei der Mittagshitze auch nicht so eine gute Option, die auf viel Aktivität hoffen ließ.

#254

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#255

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Da der Weg eh noch ganz schön weit war, ging es weiter.
Über die Hauptstraßen im Kruger erst nach Osten bis nach Satara (entlang der Strecke, waren viele Elefanten zu sehen ),
um dort auf die H1-4 abzubiegen, die uns über die H1-5 nach Letaba brachte, bei weiterhin freundlichen, sonnigen 36 Grad.

#256 Olifants River

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#257

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In Letaba bezogen wir unseren BD3 Bungalow, der preislich gleich lag, wie ein BD2, aber eben sehr viel mehr Platz bot, -
alleine schon für die Koffer, was wesentlich angenehmer war.

#258

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#259

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#260 Hausgast

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#261

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir im Camp.
So richtig los ging es also erst am nächsten Morgen.
Doch hier gab es die erste Enttäuschung, da die Strecke S62 komplett gesperrt war.
Wieder mal...
So folgte eine Planänderung und es ging hinunter zum Abzweiger der S46 , die wir komplett abfuhren.
An der Kreuzung mit der S93 überlegten wir uns , ob wir nach Olifants fahren wollten, verwarfen den Gedanken aber schnell wieder.

#262 Red-Backed Shrike - Neuntöter - Infos zum Vogel

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#263 Common Hocktail , Paragomphus genei - Grüne Sandjungfer -Infos zur Libellenart

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#264

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#265 Saddle-Billed Stork - Sattelstorch - Infos zum Vogel

Auf den letzten Reisen, sahen wir diese Storchenart häufiger.
Dieses Mal, erwischte ich nur dieses eine Exemplar.

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#266 Letaba River

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#267

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So ging es zurück zum Camp und wir schauten im gekühlten Elefantenmuseum , die Ausstellungsstücke an.

#268

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#269

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#270

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#271

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#272

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Die Nachmittagstour führte uns einmal entlang der S131/S47/H1-6.
Eine Rundtour, wo wir fast alleine unterwegs waren und es sehr ruhig war, was das "Game" anging.
Dafür gab es im Restaurant, während des Dinners eine spektakuläre Sichtung.
Denn plötzlich war auf den Dachauflagen eine Ginsterkatze unterwegs, schaute mal kurz von oben auf die Tische und verschwand wieder.

Genet - Ginsterkatze - Infos zum Tier
Das war mal eine unverhoffte schöne Überraschung gewesen.

#273 Double Banded Sandgrouse - Infos zum Vogel - Nachtflughuhn - Infos zum Vogel

Das die kleinen da, etwas besonderes waren, war mir schon klar, als ich sie am Rand der Straße sah und gerade noch erwischte, bis sie ganz im Gras verschwanden.
Ich wäre aber nie und nimmer, auf die richtige Einordnung , noch Namensgebung gekommen.
Gut das es da Spezialisten gibt in SA, die einem in solch einem Fall gerne weiter helfen. :danke: Maddy & Colin

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#274 Steenbok - Steinböckchen - Infos zum Tier

Rennen die kleinen Antilopen in der Regel immer nach ein paar Sekunden gleich weg, war diese völlig entspannt und kam sogar auf uns zu.
Querte die Straße vor unserem Wagen und sprang in das hohe Gras am Wasserloch.

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#275

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#276 An einer Furt standen wir unten am Wasserlauf, als der Elefantenbulle vor uns die Straße überquerte.

Das ging alles so schnell, als ich die Bewegung aus dem Augenwinkel mit bekam, das nur ein Bild duch die Frontscheibe machbar war.
Die Problematik mit den Autoscheibe hatte ich ja schon mal erwähnt, daher etwas unscharf.
In dem Moment hatte ich mich auch etwas erschrocken, da der Kerl so unvermutet auf der Bildfläche erschien,
aber zum Glück nicht in unsere Richtung kam....

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#277
Denn ich war dort am Wasser mit anderen Dingen beschäftigt gewesen.

Wood Sandpiper - Infos zum Vogel - Bruchwasserläufer - Infos zum Vogel

Auch in diesem Fall gab es sehr ähnliche Kandidaten, wobei ich letztendlich die richtige Bestimmung "getroffen" habe. ;)
Bestätigt von Maddy & Colin :danke:
Ein Zugvogel, der auch unsere Breiten streift, aber auch einer, der auf der Roten Liste für D steht.

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#278 Afrikanische - " Zierfisch " -Barsche

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#279 Klipspringer - Klippspringer - Infos zum Tier

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#280

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#281

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#282 Blauracke

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#283

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#284 Swainson's Spurfowl - Swainson- Francolin - Infos zum Vogel

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Nach dem Frühstück waren die Sachen im Auto schnell verstaut und der Halbtagsdrive startete, die H1-5 runter bis zur S91, die zum Balule Bush Camp führte.
Kurz vorher ging es noch zum N'wamanzi Lookout , so früh am Morgen manchmal lohneswert.
Oben angekommen, stiegen vier Personen in ihr Auto ein, ok- wohl nichts los....
Wir parkten etwas weiter entfernt, kletterten aus unserem Wagen und was sahen wir, einen Trupp Elefanten, der gerade im Busch verschwand..... :( - zu spät gekommen ?
Obwohl wir weit entfernt von dem Crossing auf dem Berg standen, bemerkten wir, das die Elefanten noch unruhig waren und siehe da, die nächste kleine Gruppe machte sich auf den Weg durch den Fluss.
Die zwei kleinen Ellis, schüzend an der rechten Seite, durchschritten sie das Wasser.
Dort wo es tiefer war, wurde mit dem Rüssel der Muttertiere stützend eingegriffen.
Nun noch das sandige Ufer hinauf und schon war die Herde wieder vereint.

#285

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#286

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#287

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#288

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Die Brücke in der Nähe des Balule Bush Camps, über den Olifants, war befahrbar und so konnte es ohne Schwierigkeiten auf die S90 - die Alte Hauptstraße,
bis nach Satara gehen.
Auf der Fahrt dorthin, gab es ein Highlight, als wir uns einem Wasserloch näherten, waren dort über 15 Giraffen versammelt,
die schon getrunken hatten oder noch warten mussten, weil andere nun an der Reihe waren, - sehr eindrucksvoll das Ganze.

#289

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#290

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Ansonsten viel, sehr viel hohes Gras auf dem Weg nach Satara ( ca. 1,00- 1,30 m hoch).
Weite Ebenen mit einigen Elefanten, anderseits auch sehr ruhig.

#291 kleiner Lauerjäger

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#292

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#293

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Dort legten wir einen Stopp für einen Lunch ein und genossen das Ambiente der neuen Terrasse und die Speisekarte des Cattle Baron.

#294

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In der Planung für diese Reise hatten wir in Hoedspruit eine Unterkunft entdeckt, ein Haus in einem Wildlife Estate.
Das Bush House gefiel uns auf Anhieb und so buchten wir es für eine ganze Woche, um entspannen zu können,
aber um auch verschiedene Punkte nochmals anzufahren, wo wir 2013 schon einmal waren, ohne Druck und mehr oder weniger spontan.
Auch ein Tagesausflug über Orpen in den Kruger war dabei nochmals vorgesehen.
So rollten wir aus dem Kruger hinaus und nach ca. 1 Std. erreichten wir das Estate.

Die Tage in den Nationalparks mit dem Schwerpunkt für die Tierbeobachtungen und den täglichen Selfdrives, hatten damit nun fast ein Ende gefunden.
Nicht, das es ganz ohne Tierbeobachtungen weiter geht, aber ein großer Schwerpunkt der Reise war damit so gut wie beendet.

Was bleibt von den Tagen hängen ?
Dinge hervorzuheben finde ich auch jetzt noch, mit mittlerweile 10 Wochen Abstand zu den bis jetzt beschriebenen Tagen, als äußerst schwierig.
Bis auf den Pilanesberg waren es alles Gegenden, die wir schon kannten , bis auf die eine Nacht in Phalaborwa, galt das auch für die Unterkünfte.
"Langweilig" werden vielleicht einige denken und auch sagen.
Das haben wir ganz und gar nicht so empfunden, - teilweise war es ein Gefühl, " ..wie nach Hause kommen".
Neben den uns bis dato unbekannten Pilanesberg, versuchten wir im Kruger, die Straßen mit zu benutzen,
die wir in den Jahren zuvor noch nicht abgeklappert hatten.
Teilweise mit schönen Eindrücken , anderseits auch Ecken, wo wir sagen würden , das wir die Wege eher nicht mehrbefahren werden.
Hinzu kommt, das man merklich wesentlich relaxter wird bei den Drives und der Aufenthaltszeit in den Camps.
Der oftmals selbst auferlegte Druck , nichts zu verpassen, ist einer Ruhe und Gelassenheit gewichen.
Eins bleibt aber, die Spannung auf den Selfdrives, was da für Sichtungen uns überraschen werden.
Denn die sind garantiert immer anders.
So gesehen, war es für uns eine hervorragende Zeit in den ersten zweieinhalb Wochen gewesen.

Im Vorfeld der Reiseplanung, hatten wir lange darüber nachgedacht, ob wir die volle Reisezeit in den Nationalparks verbringen wollten
und uns final dagegen entschieden.
Das ist jetzt schon zu sagen, das es für diese Reise, die richtige Wahl für uns beide gewesen ist.

Mit der Ankunft in dem Wildlife Estate in Hoedspruit, begann die nächste Phase unserer Reise.

:saflag::saflag::saflag:

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Zurück im Trubel einer Stadt, wenn auch einer eher kleineren.

Am Gate gab es ein Problem, da wir mit unserer Buchung so nicht hineinfahren durften.
Nach einigem Hin und Her und Sichtung der Buchung, versuchte das Gate Personal, jemand über die hinterlegte Nummer anzurufen.
Dort war aber nur die Mutter der Besitzerin am Telefon, - ich hatte noch eine zweite Nummer, wie mir dann einfiel,
eine von der Hausmanagerin, die wohl neu beauftragt, sich um das Haus kümmern sollte.
Wir waren nach dem Kontakt davon ausgegangen, das sie oder jemand anders am Haus auf uns wartet, was leider nicht zu traf.
Und für den Einlass brauchte es einen Code am Hauptgate...
Nachdem dieser übermittelt wurde, bekamen wir freie Fahrt. - Was für ein Umstand.
Wir erreichten das Haus , - die Tür war nicht abgeschlossen, der Schlüssel lag innen, bezogen wir das Haus
und lasen die Infos durch..... und der Code , war nun auch für uns angekommen, via whatsapp , eine halbe Stunde später verschickt.

Das Haus selber ein Traum, - schöne Küche, Wohnbereich, Bad mit Wanne, Außenduschen, schöner Außenbereich mit kleinem Pool und Grillplatz.
Perfekt für die nächsten Tage.
Hinzu kam, das man im Estate auch auf Safari gehen konnte.
Entweder mit dem Auto oder mit dem Fahrrad, da es keine Big 5 Area ist.
Oder man wartet am Haus, sitzend oder liegend, auf die Tiere, die immer wieder mal vorbei schauten.
Eine coole Sache so ein Haus in einem Wildlife Estate :)

Der Einkauf war schnell erledigt und am Abend wurde der Braai Platz mit Kohle bestückt und diese angezündet.
Die Porterhouse Steaks waren dann so, wie wir es gewohnt waren, - einfach nur lecker.

#295

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#296

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#297

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#298

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#299

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#300 von den Straßen ging es ab zu den Häusern....( rot makiert auf der Karte).

Die eingezeichneten gelben Wege, sind die Gamedrives, die teilweise sehr zugewachsen und daher meist einspurig, mit Ausweichen zu befahren waren.
Hier im Estate, wurden auf den geteerten Straßen, Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen !

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#301

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#302

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#303

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#304 Black-headed Oriol - Maskenpirol - Infos zum Vogel

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#305

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#306 neben dem Warzenschwein hier ( gut getarnt), hatten wir Impalas, Kudus und Zebras immer mal wieder als Gäste im Garten.

Was es u.a. an Kleintieren gab, dazu später mehr....

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Neben den ruhigen Zeiten am Haus zum Relaxen, ging es zum Shopping.
Der angedachte Besuch auf dem Farmstallmarkt fiel leider aus, da der nur am ersten Samstag im Monat statt findet.
Das war halt das Wochenende vorher gewesen , als wir auf dem Weg in das PGR waren.

Ich warne hier schon einmal vor, das der nächste Beitrag Bilder aus dem Reptile Center zeigen wird.
Wer also Schlangen, Echsen, Spinnen nicht mag, der überspringe den Beitrag.
Verpasst aber so einiges.....;)

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Da der Farmstallmarket für uns ja ausfiel, schlenderten wir durch einige Geschäfte in Hoedspruit.
In aller Ruhe mal shoppen gehen.
Als wir damit durch waren, ging es kurzer Hand noch zu den Schlangen und dem anderen Getier .
So cruisten wir aus der Stadt hinaus und erreichten das Reptile Center.

Infos zum Center

( für etwas mehr als 200.- Euro für max. 4 Pers. kann dort auch spezielle Fototouren buchen, wo auch u.a. Schlangen
"naturnah" fotografiert werden können - mit welcher Arten ? - mit einer Black Mamba sicherlich nicht ...)

Kein anderes Fahrzeug stand da auf dem Parkplatz.
Schon eigenartig,- "Haben die zu ?"
So schaute ich mal nach und nein, es war geöffnet.
Wir bezahlten unsere Eintrittsgebühr, bekamen noch ein paar Hinweise, das wir uns bei dem Personal melden sollten,
wenn wir das Angebot annehmen wollten , Bilder mit einer Python zu machen, die um den Hals gelegt wird.
Da ich solche Aufnahmen nicht mag, hörte ich da auch nur halb zu.
Kurz nach uns, kam noch ein zweites Paar in den Park und so zogen wir mit Abstand von Terrarium zu Terrarium.
Alles sah sehr gepflegt aus, gut bestückt mit Informationstafeln und die Tiere lagen in recht großen Räumen.
Oftmals hinter Glas , aber auch in offenen, vergitterten großen Boxen .
So gut es ging machte ich meine Aufnahmen, überwiegend von den afrikanischen Schlangenarten.
Hier bestand die Möglichkeit, die Tiere leibhaftig zu sehen, die es dort draußen gibt.
Klar, es gab auch andere Exoten dort, nice to see, aber noch mehr einheimische Arten wären schon schön gewesen.

#307 Boomslang - afrikanische Baumschlange - Infos zum Tier

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#308 Olive Gras Snake - Infos zum Tier

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#309

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#310 Forrest Cobra - Schwarzweiße Hutschlange - Infos zum Tier

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#311 Zebra Millipede - Zebra Tausendfüßler - Infos zum Tier

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#312 ohne Kopf und Ende - Black Mamba - Schwarze Mamba - Infos zum Tier

- Durchschnittliche Länge 2,5 m , können auch bis zu 4,5 m lang werden !

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Nach dem Rundgang an den Außengehegen wurden wir dann angesprochen , ob wir auch , wie das andere Paar, Aufnahmen mit der Python machen möchten.
Wir verneinten und gingen langsam weiter.
Als das Fotoshooting schon eine Weile beendet war, kam wohl der Hauptpfleger auf uns zu und fragte :
"Ob wir nicht bei der Fütterung eines Chamäleons dabei sein möchten.
Und ob ich nicht dort Aufnahmen machen möchte."
Das war schon etwas anderes !
So gingen wir dort hin, die Tür wurde geöffnet, die kleinen Mehlwürmer lagen bereit und der Pfleger nahm einen Wurm,
steckte diesen in den Mund, besser zwischen seine Lippen, das nur noch eine kleine Spitze zu sehen war und was passierte nun ?
Das Chamäleon war schon heraus gekommen, fixierte das Gesicht und den Mund an , - die Zunge schoss heraus und traf die Lippe.
Nun nochmals die Kameraeinstellungen geprüft und die Show konnte beginnen.
Mehrmals wiederholte sich dieser Vorgang und die Kamera machte Bilder um Bilder.
Ob sich nicht einer von uns mit dem Wurm dort hinstellen möchte,- wir schüttelten nur den Kopf und grinsten.
Wenn das auch gestellte Aufnahmen waren, das war etwas, was sonst kaum für uns jemals zu beobachten wäre.

#313 Veiled Chameleon - Jemenchamäleon - Infos zum Tier

Action......

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#314 Chameleon Kiss

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#315 erwischt......

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#317

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Danach verschwand der Pfleger kurz, kam dann aber nochmals zu uns und fragte nun, ob wir auch an einer Fütterung von einer Kobra Interesse hätten.
Meine Frau, winkte gleich ab,- " Geh du man, ich bleib hier draußen "
Also gingen wir zurück , ich vor die Scheibe und von der rückwärtigen Seite von oben,
wurde die tote Maus mit einer langen Zange in das Terrarium hinunter gereicht.
Ein paar Mal, wurde die Spitze der Zange über dem Boden bewegt und plötzlich schoss die Kobra, eine Snouted Cobra, aus ihrem Versteck heraus und biss zu.
Das ging so rasend schnell, unglaublich.
Mit der Maus in dem Maul , nun auch sehr nah an der Frontscheibe zu mir ausgerichtet, wurde ich angegriffen.
Kurz und heftig schlug sie nach mir.
Ich war so perplex und erschrak mich schon gehörig, obwohl ich ja safe war und mir ja nichts passieren konnte.
Glücklicher Weise, blieb die Kobra weiterhin offen liegen und verspeiste die Maus vor meinen Augen.
Die Mahlzeit, war innerhalb von drei Minuten verschlungen.
Auf Nachfrage, erzählte mir der Mitarbeiter , das diese Schlangen zweimal die Woche ihr Futter bekommen.
Ob ich denn Bilder machen konnte,- klar konnte ich . :thumbsup:
Ich gab ihm etwas Trinkgeld und wir beide waren froh und happy !

# 318 Snouted Cobra - Gebänderte Kobra - Infos zum Tier

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#319

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#320

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#321

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Meine Frau wartete derweil an den Außenanlagen,- ich empfand das alles als nicht so schlimm, - da hatte sie echt etwas verpasst....
Neben Adam und Eva, den großen Echsen, war die große Puffotter besonders beeindruckend, die man dort im freien Bereich
u.a. noch bewundern konnte.
Mit viel neuen Eindrücken entschwanden wir und erholten uns am Haus.

#322 Adam...

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#323 Eine Schlange, die man nicht in der Natur zu Fuß begegnen möchte, schon gar nicht auf diese treten ! - ohne Beißschutz , wie Schlangengamaschen.

Puff adder - Puffotter - Infos zum Tier

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An einigen Abenden genossen wir es, im "The Hat and Creek " zu speisen.
Wohl das Beste, was Hoedspruit an Lokalität zu bieten hat.
Das war schon etwas anderes , als die doch einfachere Küche und kleine Speisekarte in den Restaurantbereichen im Kruger.
Egal, wer da die Pächter in den Rest Camps waren.
Ausgenommen davon auf unserer Reise war das Cattle Baron in Satara, wo die Speisekarte wesentlich umfänglicher war, als in den nördlicheren SanParks Camps.


:saflag::saflag::saflag:

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