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Objektiv für Gletschertour - Lumix 20mm 1.7 II ???


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Liebes Forum,

ich möchte mich mit folgender Fragestellung an euer geballtes Wissen wenden. Und zwar werde ich in den nächsten 3 Wochen eine Skitour auf den Großglockner unternehmen, welche natürlich platztechnisch an meine Kamera gewisse Ansprüche stellt. 

Was fix dabei ist, ist die OM-1 mit dem Olympus 8-25mm Objektiv. Ich hätte allerdings noch gerne eine Festbrennweite dabei, welche für etwas Freistellung und Aufnahmen in der Dämmerungszeit sorgt. Dabei möchte ich allerdings nicht viel Geld ausgeben. Das Olympus 17er und 25er PRO ist mir dafür zu groß und schwer. Es kommt auch in Frage, das Objektiv danach wieder zu verkaufen. Die aktuelle Olympus-Aktion mit dem 17 1.8er hat mich ein wenig recherchieren lassen und ich habe jetzt folgende Optionen in Betracht gezogen:

Leica 15mm 1.7: Das weitwinkligste, ich hatte es schon mal. Optisch top, nicht wettergeschützt, gut klein. Allerdings stört mich der nicht funktionierende Blendenring und eben die Brennweite. 15mm ist schon sehr weit für Portraits. Kostenpunkt: etwa 450€.

Olympus 17mm 1.8: Der kleine Bruder vom Oly 17 PRO. Brennweitentechnisch wäre das schon mal gut, allerdings lese ich über das 17 1.8er sehr gemischte Meinungen. Auch die Gegenlichtblende (Festdrehen durch Schraube) gefällt mir nicht. Auch nicht wettergeschützt. Aber dafür mit Focus-Clutch. Größentechnisch in etwa wie das Leica 15mm.

Lumix 20mm 1.7 II: Das Objektiv ist abmessungs- und gewichtstechnisch der Hammer. Der AF soll aber langsam und laut sein. Die optische Abbildungsqualität? Da liest man verschiedenes. Mit 300€ die günstigste Variante.

OM 20mm 1.4: Das größte, schwerste und einzige wettergeschützte Objektiv. Allerdings mit 700€ eigentlich total außerhalb meines Budgets. Ich hatte es anfangs mal, habe es aber wieder verkauft, da es optisch im Nahbereich zwar gut war, aber im Fernbereich und vor allem im Landschaftsbereich auch abgeblendet nicht wirklich der Hammer war. Da kann ich wohl gleich das Oly 17 1.2 PRO mitnehmen (naja, nicht ganz, aber 700€ ist die Gewichts- und Platzersparnis definitiv nicht Wert).

Ich frage mich, ob nicht das Lumix 20mm 1.7 der beste Kompromiss aus Größe und Abbildungsqualität wäre? Der langsame AF (wie langsam ist er wirklich, wie laut?) wäre für Fotos kein Problem, für Video würde ich eh MF nehmen. Wichtig ist, dass offenblendig die Abbildung im Zentrum und abgeblendet auch die Abbildung an den Rändern passt. 

Ich würde mich über eure Meinungen, Erfahrungen und auch Alternativen, die ich übersehen habe, sehr freuen.

Danke!

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vor 16 Minuten schrieb canonfan123:

Lumix 20mm 1.7 II: Das Objektiv ist abmessungs- und gewichtstechnisch der Hammer. Der AF soll aber langsam und laut sein. Die optische Abbildungsqualität? Da liest man verschiedenes. Mit 300€ die günstigste Variante.

der AF ist weder laut noch langsam. Gletscher sind ja auch nicht so schnell. Ich bin mit der Abbildungsqualität sehr zufrieden, es beibt immer öfter auf der GX9.

Grusz Horst

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vor 28 Minuten schrieb CEHorst:

der AF ist weder laut noch langsam

Sehe ich genauso. Ich habe sowohl das 20mm als auch das PL 15mm, beide bieten sehr gute Abbildungsleistung. 

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vor 53 Minuten schrieb canonfan123:

Da kann ich wohl gleich das Oly 17 1.2 PRO mitnehmen

Yo, das wäre die naheliegende Wahl. Da stimmen Bokeh, Schärfe, und Geschwindigkeit.

vor 53 Minuten schrieb canonfan123:

ob nicht das Lumix 20mm 1.7 der beste Kompromiss aus Größe und Abbildungsqualität wäre? Der langsame AF (wie langsam ist er wirklich, wie laut?)

Das 20/1.7 ist eins der kleinsten Pancakes, kontrastreich und scharf. Es ist nicht rein innenfokussiert, d.h. seine Länge ändert sich beim fokussieren um einen Millimeter oder zwei. Es eignet sich eigentlich nur für S-AF, und braucht schon mal fast ne Sekunde oder so, um die optimale Schärfe einzustellen. Der Fokusmotor ist lauter als der IBIS, aber viel leiser als der Verschluss der OM1. Beim manuellen fokussieren bleibt der Motor praktisch unhörbar, solange man den Fokusring mit Feingefühl langsam nachführt. Fokussiert man mit einem Ruck, "heult" der Motor natürlich auf. Das 20/1.7 (Mark I) ist mein Lieblings-Objektiv an der GM1 (beide natürlich silbern).

vor 53 Minuten schrieb canonfan123:

Ich würde mich über eure Meinungen, Erfahrungen und auch Alternativen, die ich übersehen habe, sehr freuen.

Passt vielleicht nicht in dein Budget und/oder dein Gepäck, aber das Panasonic Leica 10-25/1.7 ist eine Traumlinse. Speziell auch für Video. Bokeh, Schärfe, Lichtstärke, da passt alles, leise und schnell. Und gegen Staub, Spritzwasser, und Kälte geschützt ist auch.

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich finde, das 8-25 reicht. Mit einem Polfilter, aber nimm ein high-transmission-Filter, das schluckt weniger Licht. Auch in der Dämmerung noch sehr brauchbar, dann ev. ohne Polfilter, mit der OM-1 gehen höhere ISO. Wenn ein zweites Objektiv, dann nehm ich gern das 8er Fisheye. Sehr klein, sehr interessanter Blickwinkel, gerade im Gebirge.

bearbeitet von king kong
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Ich wüsste auch nicht, was das 20mm bei der Skitour noch an großem Zusatzgewinn bringen würde. Eher würde ich noch ein leichtes Telezoom mitnehmen, wie das P 45-175mm.

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vor einer Stunde schrieb canonfan123:

Was fix dabei ist, ist die OM-1 mit dem Olympus 8-25mm Objektiv

Was veranlasst dich dazu, mit dem vorgesehenen Objektiv nicht in der Dämmerung hinzukommen - der Stabi der OM ist sehr gut. Freistellen mit 1,7 bei µFT ist ehrlich  nur im relativen Nahbereich möglich. Ich würd ein 12-45 zusätzlich mitnehmen. Ansonsten, warum nicht ein Panasonic 1,8/25 für 150.- € ?

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Ich würde das 45/1.8 mitnehmen. Wenn es ganz nass wird entfällt es vielleicht. Aber für Porträt ist es Top und für eine Gipfelpanorama wäre es meine erste Wahl.

Gruß Gloana

PS: Leicht ist es auch.

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Geschrieben (bearbeitet)
Am 6.5.2022 um 18:54 schrieb CEHorst:

der AF ist weder laut noch langsam. Gletscher sind ja auch nicht so schnell. Ich bin mit der Abbildungsqualität sehr zufrieden, es beibt immer öfter auf der GX9.

Grusz Horst

Am 6.5.2022 um 19:27 schrieb Olygraf:

Sehe ich genauso. Ich habe sowohl das 20mm als auch das PL 15mm, beide bieten sehr gute Abbildungsleistung. 

Vielen Dank euch beiden für diese wichtige Info. Auch der Vergleich zum PL15. Ich erwarte mir eigentlich nicht, dass das 20er mit dem 15er so richtig mithalten kann, aber wenn es halbwegs dran ist, würde es passen.

Das Leica 10-25 ist sicherlich eine Traum-Linse, nur hat die damals gegen mein Olympus 8-25 verloren 😉

Grundsätzlich würde mir das 8-25 als alleiniges Objektiv schon reichen, auch in der Dämmerung. Der IBIS der aktuellen Oly-Kameras ist ja der Hammer. Nur hätte ich gerne ein Objektiv für Low-Light mit, um evtl. in der Dämmerung auch Portraits der Seilschaft mit etwas Landschaft drumherum zu machen. Und da stellt mir das 8-25 zu wenig frei. Das 45er ist mir dafür zu eng. Rein gefühlsmäßig bin ich bezüglich der Brennweite auf den Bereich zw. 17mm und 20mm gekommen. Das Panasonic 25 1.7 für 150€ wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Das könnte von der Brennweite auch gerade noch so passen. Das PL15 ist fürchte ich schon fast ein wenig zu weit. Ich habe die Brennweiten heute einmal am 8-25 etwas durchprobiert. Ich denke, es wird wohl auch budgetmäßig für dieses Vorhaben auf das Lumix 20mm oder das Lumix 25mm hinauslaufen. Wobei die Größe des 20er schon verlockend ist. Das 20er würde im Rucksack überhaupt nicht auffallen. 

An die Besitzer vom 20er: Wie ist denn die generelle Bildanmutung vom Lumix 20er? Da lese ich auch vom „wunderbaren Film-Look“ bis hin zu „technisch-steril“. Klarerweise ist die Bildanmutung immer eine subjektive Sache, aber wie würdet ihr es beschreiben? Wie wird denn der Übergang von scharfen zu unscharfen Bildteilen gerendert?

Ergänzung: Braucht man am Lumix 20mm 1.7 eine Gegenlichtblende (JJC oder Fotover Einschraubblende z. B.) bzw. hat sie überhaupt einen Nutzen?

Vielen Dank!

bearbeitet von canonfan123
Ergänzung
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Beschreibung zum Lumix 20mm, subjektiv. 

Du Fragst nach einer Streulichtblende, Rendern, usw.. .

UV Strahlung im Hochgebirge ist ein Begriff ?

Zur Kontrastverbesserung, kann man auch mit vorgehaltener Hand Schatten spenden.

Vieles was verlangt wird, steckt im 10-25mm, gut es fehlen 2 mm Brennweite zum vorhandenen 8-25mm.

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Am 6.5.2022 um 19:54 schrieb tgutgu:

Ich wüsste auch nicht, was das 20mm bei der Skitour noch an großem Zusatzgewinn bringen würde.

Zweieinhalb Blenden mehr Lichtstärke im Dunkeln und zum besseren freistellen.

 

vor 12 Stunden schrieb canonfan123:

An die Besitzer vom 20er: Wie ist denn die generelle Bildanmutung vom Lumix 20er? Da lese ich auch vom „wunderbaren Film-Look“ bis hin zu „technisch-steril“. Klarerweise ist die Bildanmutung immer eine subjektive Sache, aber wie würdet ihr es beschreiben? Wie wird denn der Übergang von scharfen zu unscharfen Bildteilen gerendert?

Ergänzung: Braucht man am Lumix 20mm 1.7 eine Gegenlichtblende (JJC oder Fotover Einschraubblende z. B.) bzw. hat sie überhaupt einen Nutzen?
 

Ich habe noch die erste Version vom 20er der AF ist lahm, aber das stört mich nicht ich mache auch kein Action damit. Es ist super klein, ich nutze es an einer sehr kleinen Pen, an der großen Om-1 wird es etwas verloren wirken. Bildqualität finde ich auch vollkommen ausreichend, Die Ränder sind nicht ganz so gut wie die Mitte aber die liegen bei der typischen Anwendung eh im Unschärfebereich. Gegenlichtblende habe ich auch noch nie gebraucht. Bokeh liegt etwa auf dem Niveau vom 10-25/f1.7 und damit etwas unter dem Niveau der besten FBs reicht aber für den Zweck vollkommen. Als absolut perfektes Portrait Objektiv würde eh noch etwas Brennweite oder Lichtstärke fehlen und man das 45/1.2, 75/1.8 oder Sigma 56/f1.4 nehmen die aber deutlich größer sind.

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vor 15 Stunden schrieb canonfan123:

An die Besitzer vom 20er: Wie ist denn die generelle Bildanmutung vom Lumix 20er?

Was soll man da schreiben? Mir gefallen die Bilder und sonst nix zu meckern.

Grusz Horst

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Bei der Auswahl meiner Objektive stelle ich keine akademischen Überlegungen an. Meine Kaufgründe für das 20mm 1.7: Interessanter Bildwinkel, lichtstark, kompakt, günstig, scharf.

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Ok, dann mach ich es wieder unakademisch 😉
Ich habe mir das 20er jetzt bestellt. Bei totalem Nichtgefallen (was ich auf Grund eurer Erfahrungen aber praktisch ausschließe) kann ich es zur Not ja wieder zurückschicken. 

Danke euch für eure Erfahrungsberichte. Ich melde mich, sobald das gute Stück da ist.

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vor 22 Minuten schrieb canonfan123:

Ich melde mich, sobald das gute Stück da ist.

Prima! Würde mich interessieren was du bzgl. Geli unternimmst. Da keine Bajonett-Fassung dafür verfügbar ist, und die Filterfassung fest mit der ausfahrenden Frontlinse verbunden ist, habe ich nie gewagt, dort etwas reinzuschrauben...

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vor 39 Minuten schrieb finnan haddie:

habe ich nie gewagt, dort etwas reinzuschrauben

Ich schon! Die JJC LH-46GFII ist meistens eingeschraubt als Objektivschutz. Die LH nehme ich nur ab, wenn es besonders kompakt sein muß.

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So, das kleiner 20er ist diese Woche angekommen und ich konnte damit schon ein wenig fotografieren. Kurz: Ich bin echt begeistert. 
Die Abbildungsqualität ist wirklich klasse, scharf von Rand bis Rand selbst bei f/1.7 und auch den Bildlook finde ich sehr schön. Der AF ist hörbar und nicht vergleichbar mit meinen anderen Olympus-Objektiven, aber immer noch deutlich schneller, als meine ersten Canon-Objektive die ich hatte. 

Da ich ja das Olympus 20er schon mal hatte: Abbildungstechnisch hat das Olympus 20er gegen das Lumix nicht den Hauch einer Chance. Auch die etwas bessere Nahgrenze sowie die Kompaktheit sprechen auch fürs Lumix. Bokeh sowie AF und Abdichtung sind die Vorteile des Olympus. Den Preisunterschied von 250€ auf 700€ rechtfertigt das aber meiner Meinung nach nicht.

Ich bin mit der Linse zufrieden und sie wird wohl generell bei meinen Bergtouren neben dem 8-25 f4 und dem 40-150 f4 einen (kleinen) Platz im Rucksack bekommen. 
Zwecks Gegenlichtblende bin ich mir noch unschlüssig. Die macht das Objektiv nur wieder größer. Gerade die JJC kostet aber auch fast nichts. Das werde ich mir mal in der Praxis anschauen, ob ich sie brauche.

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